Meine Freiheit, Deine Freiheit

Meine Freiheit, Deine Freiheit (2011), DE Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Drama, Kinostart 31.05.2012

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von Diana Naecke und Diana Näcke, mit Kübra Baytok und Matthias Blümel

Der Dokumentarfilm Meine Freiheit, Deine Freiheit begleitet zwei junge Frauen, welche nach längerer Zeit in Gefangenschaft entlassen werden sollen. Dabei wird vor allem ihr Weg in die Freiheit beleuchtet, welcher sie vor neue Herausforderungen stellt.

Kübra soll nach vier Jahren und vier Monaten Haft entlassen werden. Sie ist die einzige weibliche Intensivstraftäterin Berlins aus der JVA für Frauen in Berlin-Lichtenberg. Auch Selema hat Erfahrungen mit dem Gefängnis. Seit sie siebzehn ist, hat sie immer wieder gesessen. Doch nun wird sie aufgefordert, draußen ein Zimmer in einem betreuten Wohnheim zu finden. Dass Salemas Eltern im äthiopischen Bürgerkrieg umkamen, führt zusätzlich dazu, dass die junge Frau sich in Deutschland nie richtig zu Hause gefühlt hat. Der Leiter der JVA für Frauen, Matthias Blümel, meint, dass er einen Traum hat, den er mit vielen Knastleitern teilt: Das Gefängnis einfach mal für ein paar Tage zu schließen. Regisseurin Diana Näcke hat drei Jahre mit gefangenen Frauen gearbeitet und für ihren Dokumentarfilm Kübras und Salemas Weg in die Freiheit begleitet.

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Kritiken (1) — Film: Meine Freiheit, Deine Freiheit

Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

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7.5Sehenswert

Sehr nahe kommt die Regisseurin den Porträtierten. Doch selbst wenn das Gezeigte hart und persönlich ist, wirkt ihr Film nicht voyeuristisch.

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Kommentare


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JaywalkerHB

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Bewertung7.5Sehenswert

Toller Dokumentarfilm über zwei drogenabhängige Insassinnen eines Berliner Frauenknasts und ihr Leben vor und nach dem Vollzug. Beide Frauen sind sehr interessante Charaktere und dazu (teilweise) sehr reflektiert. Vor allem Kübra und die Mutter des Gefängis-Direktors sorgen außerdem für humoristische Zwischentöne, die die harte Realität zweier an die Wand gefahrener Leben auflockern. Eine der Protagonistinnen (is that a word?) war beim heutigen Screening sogar vor Ort und beantwortete Fragen. Das war sehr interessant, aber man bekamm auch einen kleinen Einblick in ihre schwierige Persönlichkeit. In jedem Fall ein empfehlenswerter Film.

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