Meine Mutter, mein Bruder und ich!

Meine Mutter, mein Bruder und ich! (2008), DE
Laufzeit 102 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 01.05.2008

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- Kritiker
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von Nuran Calis, mit Erhan Emre und Lida Zakaryan

Areg, 23 und Jurastudent, hat es nicht leicht. Er stammt aus Armenien und lebt mit seiner Familie seit über zehn Jahren in Deutschland. Er spricht perfekt deutsch, hat eine deutsche Freundin, Lily, er lebt deutsch – und träumt von einem Leben als Filmregisseur. Doch seine Mutter Maria hat andere Vorstellungen: Areg soll es einmal besser haben als sein Vater und sein Studium abschließen, sich auf seine armenische Identität besinnen, eine armenische Frau heiraten und mir ihr Kinder bekommen. So steht Arag nicht nur zwischen zwei Kulturen, er muss sich auch noch um seine Mutter, die schwer an Diabetes erkrankt ist, und seinen kleinen Bruder Garnik kümmern. Noch immer leben sie in der Asylunterkunft, da ihr Asylantrag bisher nicht bewilligt wurde. Ob es ihnen allen gelingt, ihre Träume zu verwirklichen? Und wird Areg es auch als Regisseur schaffen, so dass auch seine Mutter auf ihn stolz sein kann?

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Kritiken (1) — Film: Meine Mutter, mein Bruder und ich!

G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.0Ausgezeichnet

Dank seiner charmanten Figuren gelingt ihm das Kunststück, einen Hauch von Weltkino in Deutschland zu inszenieren. Unterstrichen wird dies nicht zuletzt durch die fein komponierten Bilder seines Kameramanns Helmut Pirnat, dessen beeindruckende Fahrten über die armenische Landschaft die visuelle Klammer der Geschichte bilden.

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Kommentar — Film: Meine Mutter, mein Bruder und ich!

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THE_JUDGE

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Bewertung2.5Ärgerlich

Zu Anfang will "Meine Mutter, mein Bruder und ich!" noch gerne den Anschein erwecken, dass man es mit unkonventioneller, interessanter Kost zu tun hat, man könnte sagen Film gewordene Brat-Flunder, doch leider sinkt der Grad der "Begeisterung" wenn man es überschwänglich mal so nennen will, recht rapide. Der erste richtige Dämpfer und somit auch der Startschuss der beginnenden Talfahrt, ist das Auftauchen von Areg`s Cousin Serkis, mit seiner Horde Idioten im Anhang. Für den Film sind diese Personen eigentlich von keinerlei Bedeutung, der Cousin noch minimalst evtl., dennoch zieht diese Marginalie alles völlig hinunter. Aregs Cousin ist kein geringerer als John Friedmann. Der sagt euch nichts, hat es mir auch nicht bis ich kurz "recherchiert" habe. Naja, mit so einer Witzfigur, egal in was für einer Art von Film, hat man doch recht schnell alle Sympathien verspielt. Macht hier aber auch nichts mehr, denn die Story wird so nach und nach eh immer dämlicher und stellenweise so unlogisch und lächerlich wie esoterische Wunderpraktiken. Gefakte Oscar-Verleihung gefolgt von Schatzsuche im Hinterland von Armenien, ich möchte mal gerne wissen was sich Nuran Calis bei diesem Brei gedacht hat. Die Machart ist ok, aber dafür gibts diesmal keine Punkte. Es ist ja nicht so, dass garkein Potential vorhanden war, aber wenn man es so verspielt, dann ist das einfach nur noch ärgerlich!

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