Memories of Matsuko
Kiraware Matsuko no isshô (2006), JP Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama
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von Tetsuya Nakashima, mit Miki Nakatani und Eita
Der junge Shou lebt eigentlich nur in den Tag hinein und interessiert sich wenig für seine Mitmenschen. Dies ändert sich, als ihn sein Vater bittet, sich um die Beerdigung und Hinterlassenschaft seiner verstorbenen Tante Matsuko zu kümmern, die ermordet wurde. Durch seinen Auftrag beginnt Shou über das Leben seiner Tante nachzuforschen. Bei seiner Recherche offenbart sich ihm das turbulente, wenn auch tragische Dasein Matsukos, die ein wirklich interessantes und schillerndes Leben hatte.
Cast & Crew
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Tetsuya Nakashima
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Miki Nakatani
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Eita
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Yusuke Iseya
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Yûsuke Iseya
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Teruyuki Kagawa
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Mikako Ichikawa
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Regie
Schauspieler
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Asuka Kurosawa
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Akira Emoto
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Gori
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Shinji Takeda
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YosiYosi Arakawa
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Hitori Gekidan
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Sakichi Satô
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Shosuke Tanihara
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Shunji Saeki
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Kô Shibasaki
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Hirotaro Honda
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Tetsu Watanabe
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Aki Takejo
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Hideo Sakaki
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Hiroshi Yamamoto
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Noriko Eguchi
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Yû Aoi
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Miwako Ichikawa
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Tetsuya Nakashima
- Genre
- Tragikomödie, Drama
- Handlung
- Familienkonflikte, Familienkonflikte, Selbstmordversuch, Ungerechtigkeit
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Memories of Matsuko
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Kritiken (1) — Film: Memories of Matsuko
Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Dies klingt nach dem Stoff nach einem großen Melodram. Und genau das ist „Memories of Matsuko“ auch. Gleichzeitig handelt es aber um eine Parodie des Genres. Hierin spiegelt sich Matsukos Art wieder, mit ihrem mehr als tragischen Lebenslauf umzugehen. ...
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Kommentare (5) — Film: Memories of Matsuko
Kommentar schreibenVisitorQ 2011/11/24 19:54:40
Kommentar löschenKitschig, schrill, aufreibend und faszinierend. Es ist zu Beginn nicht ganz einfach sich auf den Film einzulassen, die Charaktere sind schon ziemlich skurril. Doch wenn man sie alle erst einmal kennen (und lieben) gelernt hat, ist der Film eine einzige Wucht. Unbedingt ansehen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Kloppo09 2011/11/24 23:54:52
Antwort löschenVorgemerkt:-)
Wumz 2011/09/20 14:20:11
Kommentar löschen"Memories of Matsuko" ist quitschbunt und Farbenfroh, wird immer wieder von Gesangs- und Tanzeinlagen aufgelockert und erzählt gleichzeitig eine tragische Geschichte.
Es beginnt damit, dass der junge Shou von seinem Vater den Auftrag bekommt das Apartment seiner kürzlich verstorbenen Tante Matsuko, von der er bis dato noch nichts gehört hat, zu entrümpeln. So taucht er nach und nach immer tiefer in das Leben seiner ihm unbekannten Tante ein.
Nie wirkt der Film kitschig, denn selbst wenn kleine Zeichentrickvögel mit Matsuko der Sonne entgegen fliegen, sieht man in der Sonne doch ihren nächsten Peiniger.
Der Kontrast der bunten Bilder zu der tragischen Geschichte hat mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen. Ein herrlicher Film der einfach nur aus meinem geliebten Filmland Japan kommen konnte.
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alialialina 2010/11/05 21:40:12
Kommentar löschenWirklich ein Wahnsinnsfilm! Total skurill, ungewöhnlich, bunt, witzig und traurig! Perfekt!!
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Liam Quinn 2009/04/02 19:45:49
Kommentar löschenEin Meer aus Regenbogen, in der Mitte ein strahlender bonbon Palast aus farbintensiven Blumen, am quietschbunten Horizont bunte Vögel zwitschernd ein Lied singend. Doch das Gemälde ist trügerisch. Denn das Leben von Matsuko ist alles andere als ein Disney Märchen. Tot im Rasen in der nähe eines Sees aufgefunden, liegt eine verwahrlost isolierte ältere Frau die niemand vermisst. Das Schiksal hat ihr im Leben immer wieder einen gehörigen Streich gespielt. Wer war diese arme heruntergekommene Seele? Die Lebensgeschichte von Matsuko erweist sich im laufe der Zeit jedoch als interessanter, spaßiger aber auch tragischer als man erwartet hätte. Tetsuya Nakashima bringt mit diesem Film ein einzigartiges Experiment zum Vorschein, dass durch viel Mut zu einem einmaligen und verrückten Sehgenuss wird. Memories of Matsuko ist ein kleines buntes Juwel mit gut choreografierten japanischen Musikeinlagen, welche heiter und traurig zu gleich sind. Temporeich wird mit den Gefühlen des Zuschauers gespielt. Etwas erfrischend anderes ist die Stilrichtung von diesem Film, denn das gesehene und das gefühlte sind zwei vollkommen unterschiedliche paar Schuhe. Ein visueller Augenschmaus mit einer rührenden Geschichte für Regentage
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M_A_X 2008/08/18 03:32:55
Kommentar löschenWow, was für ein Film.
Es kommt nicht oft vor dass ich einen Film 3 mal nacheinander in einem kurzen Zeitraum ansehe, hier war es jedoch der Fall.
Am ehesten zu vergleichen ist der Film als japanische Variante einer destruktiven aber auch „realistischeren“ Form von „Die fabelhafte Welt der Amelie“. Wobei der Vergleich kräftig hinterher hinkt, weil Amelie nämlich durchgehend positive Resonanzen erzeugt und nicht wirklich den Mut aufbringt die Hauptcharakterinn aus ihrer Bonbonbunten Welt herauszureißen und die bittere Realität auszusetzen.
Der Regisseur des Films hat bereits mit „Kamikaze Girls“ eine verspielte, schrille Komödie gedreht die vordergründig eher bunt und lustig war, jedoch im Kontext über mehr oder minder ernste Themen handelte. Doch gegen diesen Film diesen Film ist „Kamikaze Girls“ eher ein durchschnittlicher Film den der Regisseur, meiner Meinung nach, zum üben gebraucht hat um seinen visuellen Stil zu definieren und den Weg seiner Erzählungen zu wählen.
Die Genrezuordnung fällt bei diesem Film nicht leicht aus weil er eigentlich einen filmischen Eintopf darstellt der mit allerlei Gewürzt ist was sich normalerweise nicht verträgt .
Auf den ersten Blick wird der Film in den kommerziell Achso freundlichen Trailern als überzuckerte Utopie einer Lebensgeschichte verkauft welche allem Anschein nach bunt und lustig ist.
Ja selbst auf der DVD wird man im Hauptmenü von dem strahlenden Lächeln der Hauptperson, heiterer Musik und bunten Farben begrüßt. Also bis man erstmal auf „Play“ drückt wird selbst der Vorurteilsresistenteste Mensch auf die Probe gestellt.
Doch dass alles ist eine Traumwelt, genau jene Traumwelt in der die bemitleidenswerte Matsuko lebt und nach ein bisschen Glück in ihrem Leben strebt.
Da es sich in Luftschlössern nicht gut leben lässt wird Matsuko immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Das alles passiert in einer solchen Offensichtlichkeit dass man manchmal verblüfft ist und beinahe im Affekt den Kopf schüttelt wie böse der Regisseur die im Kern gute Matsuko immer wieder ins offene Messer laufen lässt.
Doch ist es trotz aller Offensichtlichkeit, welche mir persönlich schon oft so vorkommt als wenn sie den Sarkasmus überschreiten würde und einfach zynisch wäre, besteht die Gefahr dass der durchschnittliche Zuschauer immer noch nicht begriffen hat dass der Film in seiner visuellen Darstellung einen anderen Weg geht als wie im Inhalt der Geschichte.
Denn auch wenn Matsuko in Lebensabschnitte gerät die ein Autoren bzw. Independent-Filmemacher glücklich machen würden weil sie in all ihrer subversiven Depression perfekt geeignet wären für einen Problemfilm mit Handkamera und Großbildaufnahmen von verheulten Gesichtern, so will dieser Film doch eine andere Art der Inszenierung wählen.
Im Inhalt tiefschwarz und in der Optik genau das Gegenteil.
Wie bereits erwähnt funktioniert solche eine Konstellation nicht weil sie den natürlichen Gesetzmäßigkeiten des Filmemachens unterliegt.
Das wäre wohl genauso wie wenn man „Sin City“ als farbige Komödie gedreht hätte.
Doch dass einzige was anders wäre, wäre die Wahrscheinlichkeit darauf das „Sin City“ in Farbe wohl recht schnell auf den Index landen würde. Nun stelle man sich doch bitte mal die Frage warum das so ist.
Im normalen OPTSICHEN Zustand ist „Sin City“ ein düsterer, dunkler, brutaler Film – in Farbe wäre er immer gleichbleibend brutal und doch würde die Gewalt abstoßender sein als wie in Schwarz-Weis.
Genau diesen Effekt nützt „Memories of Matsuko“ aus indem eine im Kern tieftraurige, niederschmetternde Geschichte mit einer Optik verbunden wird die wiederrum aus einem „Winnie the Poo“ Film stammen könnte.
Wer sich auf eine solch ungewöhnliche und innovative Inszenierung einlassen kann wird mit einem Meisterwerk des japanischen Films beglückt, welches es so noch nie gegeben hat.
Die Musik des Filmes pusht den ganzen Film und geht eine perfekte symbiotische Beziehung zwischen den gezeigten Bildern ein. Weitgehend ist die Musik zwar kitschig, mainstreamig, poppig und süß doch trotzdem weiß sie zu gefallen.
Sie ist absolut abwechslungsreich und passt auch textlich perfekt zur Story.
Wenn Matuko mit ihrem Bruder redet und ihn anlügt dass sie ein wunderbares Leben hätte und niemals so tief sinken gar ihren Körper zu verkaufen, spielt im Hintergrund ein fröhlicher, oberflächlicher J-Popsong.
Bei jeder Lüge von Matsuko geht die Kamera auf die Sängerinnen des Liedes welches just in diesem Moment „Lüge Lüge Lüge“ auf japanisch singen und dabei sofort ihr Liedchen weiter trällern.
Wer sich nun fragt was das soll, sollte sich den Film ansehen.
Auch die Ebenen der Geschichten Ansicht sind interessant so wird schon am Anfang des Films gezeigt das die eigentliche Hauptperson tot und ermordet aufgefunden wurde.
Diese Information erhält ein in den Tag hineinlebender junger Mann der inmitten seines unaufgeräumten Zimmers, zwischen CDs, Pornos-Kassetten und alten Klamotten aufwacht.
Dieser Junge bekommt auch von seinem Vater (der Bruder von Matsuko) gesagt dass das Leben seiner Schwester ein unnützes Leben gewesen sei welches keiner Worte bedarf…na wenn das nicht mal eine netter, positiver Anfang ist.
Doch der Junge bringt zum ersten mal seit langem seinen Popo mal wieder in Bewegung und geht daran mehr über das „nutzlose Leben „ zu erfahren und so beginnt dann auch die Geschichte der Matsuko.
Wer einen innovativen Film weit abseits vom Mainstream sehen will und sich trotzdem bestens unterhalten will sollte diesen Film ansehen.
Wer den Film angesehen hat und ihn meint er währe kitschig, der hat ihn nicht verstanden…den auch wenn der Film unterhaltsam ist so muss man doch sein Hirn stets angeschaltet lassen.
Nicht umsonst habe ich den Film bereits schon 3 mal kurz hintereinander angesehen.
Desweiteren empfehle ich jedem der den Film besser verstehen will sich den OST zu besorgen und bei den Liedern auf den Text zu achten.
Der größte Pluspunkt am Film ist wohl die Tatsache dass er sich wirklich etwas traut.
Der Film behandelt sogar Themen wie das Problem von Kindern die im Schatten ihre behinderten Geschwisterschaft stehen und somit keine Aufmerksamkeit von ihrem Vater bekommen.
Zum anderen kommen angefangen von aufdringlichen Punkern über Porno-Darstellerinnen bis hin zu Yakuza alle möglichen Arten und Unarten von Persönlichkeiten vor, welche zwar alle „over the top“ sind doch trotzdem nicht lächerlich wirken und dem Film vorrantreiben.
Ebenso ist die bunte, mit Effekten gespickte Optik eine mutige Art einen Film zu machen.
Der Film schreckt auch nicht davor zurück Musical einlagen zu verwenden die ebenso kitschig wie als auch perfekt choreographiert sind.
Desweiteren ist dem Film ein gewisser Gewaltgrad nicht abzusprechen und die Freigabe von 16 ist durchaus gerechtfertigt.
Wer sich nun jedoch einen ernsten, deprimierenden, japanischen Bollywoodfilm erwartet wird enttäuscht bzw. überrascht sein.
Der Film ist so wie man sich ihn am Anfang NICHT vorstellt.
Wer trotzdem denkt er könnte wissen wie der Film ist ohne ihn gesehen zu haben der wird zu 100% falsch liegen.
Ich kann dieses kleine Meisterstück uneingeschränkt empfehlen und jeden nur dazu auffordern, sich offenen Geistes, einer filmischen Wundertüte anzunehmen und sich überraschen zu lassen.
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