Mr. Brooks - Der Mörder in Dir

Mr. Brooks (2007), US
Laufzeit 121 Minuten, FSK 18, Thriller, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 29.11.2007

7.1 Kritiker
26 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
3653 Bewertungen
108 Kommentare
Mr. Brooks - Der Mörder in Dir - Bild 9964
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von Bruce A. Evans, mit Kevin Costner und Demi Moore

Earl Brooks verkörpert alles, was einen perfekten Mann ausmacht: Er ist ein treusorgender Familienvater, hingebungsvoller Ehemann und ein äußerst erfolgreicher Geschäftsmann. Doch hinter dieser Vorzeige-Fassade lauert ein dunkles Geheimnis. Getrieben von seinem Alter Ego Marshall zieht Brooks in der Nacht los, um zu morden. Brutal, clever und unbeobachtet. Bis jetzt – denn seine letzte Tat hat einen Zeugen: Und dem Hobbyfotograf Smith gefällt, was er gesehen hat. Statt Brooks anzuzeigen, fordert Smith, ihn auf seiner nächtlichen Mord-Tour begleiten zu dürfen. Immer mehr verstrickt sich Brooks in den dunklen Fantasien seines ungebetenen Komplizen, der ihm nicht mehr von der Seite weicht. Und auch die attraktive Ermittlerin Tracy Atwood hat sich längst an seine Fersen geheftet. Zuhause scheinen Brooks’ Ehefrau und seine Tochter nichts von alledem zu ahnen. Doch wie lange wird er sein Doppelleben noch geheim halten können?

Alle Menschen vereinen das Gute wie das Böse in sich.1

HandlungDer erste MordMr. Brooks (Kevin Costner) hat schon seit zwei Jahren nicht mehr gemordet, doch jetzt packt es ihn wieder. Sein zweites, böses Ich (William Hurt) lässt es sich nicht nehmen, ihm immer wieder ins Gewissen einzuflößen, wie schön es sei, dieser Moment, den das Opfer nicht erwartet. Und Mr. Brooks, der erfolgreiche Geschäftsmann und Ehemann einer schönen Frau (Marg Helgenberger) lässt sich darauf ein, obwohl er durch den Besuch der Anonymen Alkoholiker für zwei lange Jahre abstinent geblieben ist.

So dringt er in das Haus eines Pärchens ein, das er zuvor beobachtet hat. Die beiden schlafen gerade miteinander. Mr. Brooks ermordet sie kaltblütig, arrangiert ihre Leichen und drückt ihren blutigen Fingerabdruck an die Wand, so dass die Polizei ihn sogleich als den Serienkiller “Daumenabdruckmörder” wiedererkennt. Doch leider liebte es das Pärchen, mit offenem Fenster zu schlafen…

Am nächsten Tag empfängt…

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Mr. Brooks - Der Mörder in Dir

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Costner und Hurt sind hervorragend, auch und gerade im Zusammenspiel. Wenn die zwei als die beiden Seiten einer Medaille zusammen Spaß haben, wird der Film so richtig durchtrieben creepy. Der Film verliert zwar irgendwie den Faden - was ist da eigentlich mit Frau Moore und dem "Hangman" los... wäre der nicht ein interessanteres Ziel für Brooks gewesen? - aber genauso irgendwie hält er die Spannung. Regietechnisch mitunter eher ein Offenbarungseid (diese verdammten Strobe-Zeitlupen!), aber ab und an auch inspiriert.

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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7.0Sehenswert

In Wahrheit treibt Evans ein perfides Spiel mit den Erwartungen und Haltungen des Zuschauers, der sich hier unversehens in der Figur eines Möchtegern-Mörders wieder findet.
Dieser kleine, so niederträchtige wie feige Voyeur hält dem Publikum im Kinosaal einen Spiegel vor. Seine Komplizenschaft unterscheidet sich nur in ihrer letzten Konsequenz von der jede Moral negierenden Beziehung zwischen Zuschauer und Killer, auf die etwa die "Hannibal-Lecter"-Serie setzt. Jeder von uns ist Mr. Smith, und diese alles andere als schmeichelhafte Erkenntnis wird von nun an unseren Blick auf Serienkiller prägen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xander8112: at the movies

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8.0Ausgezeichnet

Hören wir nicht alle manchmal Stimmen? Oder sind wir nicht manchmal innerlich zerrissen, wenn es um wichtige Entscheidungen geht? Rational getroffene Entscheidungen sehen halt meistens anders aus als emotionale Entscheidungen. Und wie gern würden wir doch manchmal ein ernstes Wörtchen mit unserem Gewissen sprechen, quasi von Angesicht zu Angesicht. Dies ist zwar nicht wirklich möglich, doch Mr. Brooks tut dies - ist es doch seine innere Stimme, die ihn zum Mörder macht. Dabei lässt sich mit Marshall eigentlich nicht wirklich gut reden, wissen doch beide, dass er nicht echt ist. Marshall spricht im wahrsten Sinne des Wortes aus, was Earl denkt, und so braucht es eigentlich keine wirklichen Überredungskünste, um Earl zum Töten zu treiben denn letztendlich sind es nur klägliche Versuche, sich selber einzureden, nicht an dieser Situation Schuld zu sein.

Kevin Costner hat ja eine recht wechselhafte Karriere hinter sich, und ich kenne auch nicht wirklich viele Filme von und…

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.5Ausgezeichnet

Mr. Brooks ist als erfolgreicher Unternehmer ein Mann des öffentlichen Lebens und ein gern gesehener Gast auf jeder Party. Erfolgreich, charmant, honorig, sympathisch – nicht umsonst wurde er zum „Mann des Jahres“ gewählt. Doch tief in seinem Inneren schlummert eine Leidenschaft, die immer wieder hervorbricht und verständlicherweise für Probleme sorgt: die Lust Menschen zu töten.

Jahrelang hat er diese Mordsucht unterdrückt, aber irgendwann wird der Druck so stark, dass er wieder loszieht, um ihm komplett unbekannte Menschen umzubringen. Doch diesmal ist der als „Daumenabdruck-Killer“ seit Jahren gesuchte Serienmörder unvorsichtig: er wird von einem fotografierenden Spanner mit dem Allerwelts-Pseudonym „Mr. Smith“ beobachtet, wie er ein sich liebendes Paar tötet.

Natürlich setzt Smith die Fotos als Druckmittel ein, um Brooks zu erpressen. Anstatt jedoch Geld von dem vermögenden Unternehmer zu verlangen, konfrontiert er ihn mit einer unglaublichen Forderung…

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Wie Moore trumpft auch Kevin Costner in einer dankbaren Rolle auf. Sie lässt enorm viele Facetten zu, vom liebenden Vater bis zum von Mordlust Getriebenen. William Hurt geht völlig im bösen Einflüsterer von Brooks auf, scheint zu genießen, dass er mal nicht den weinerlichen Gefühlsmenschen spielen muss. Dazu stimmen auch noch Inszenierung, Timing und Styling.

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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...

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7.5Sehenswert

Dass der zynische, skrupellose Teil der Psyche des Protagonisten von einem anderen Schauspieler übernommen wird, liegt sicherlich nicht daran, dass Costner nicht zuzutrauen gewesen wäre, auch eine gespaltene Persönlichkeit zu verkörpern. Viel mehr ist diese «Dr. Jekyll & Mr. Hyde»-Referenz Teil des Konzepts. «Mr. Brooks» funktioniert nämlich nicht nur als ziemlich spannender Thriller, sondern auch als rabenschwarze Komödie. Aus seiner zwar nicht parodistischen, aber immer augenzwinkernden Haltung macht der unterhaltsame Filme nie einen Hehl, und so sind sämtliche Figuren leicht überzeichnet dargestellt, vom naiv-selbstbewussten Zeugen der Tat bis hin zur von Moore mit Verve gespielten No-Nonsense-Polizistin.

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

Der wahre Gewinner ist hier der oft unterschätzte William Hurt als Alter Ego und psychotischer Cyrano von Costner. Mit Brille und Fliege ergriff Kassengift Costner in "Mr. Brooks" eine Steilvorlage zum Ausbrechen aus dem doch recht eng geschnürten Typecasting-Korsett der letzten Jahre. In kühl fotografierten Bildern wird hier letztendlich doch nur ein mittelmäßiger Serienkiller-Hochglanzthriller aufgefahren bei dem besonders die Moore als selbstgefällige, toughe Polizistin, die die übliche abgedroschene Cop-Routnine zum x-ten Mal inklusive dermaßen deplatzierten und lächerlich inszenierten Shoot-Outs abzieht, nervt. Trotz netten Ideen bleibt Evans Machwerk bis zur letzten Sekunde berechenbar.

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pickpark

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So ein eine Quatschkritik


Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Kevin Costner meldet sich zurück mit diesem vertrackten Thriller um einen Hobby-Hitman, sein zynisches Alter Ego, ein verwöhntes Töchterchen, einen halbherzigen Erpresser und eine knallharte Polizei-Ermittlerin (letztere furios gespielt von Demi Moore). Und auch Mr. Hitchcock hätte seine wahre Freude gehabt an dieser schwarzhumorigen, immer wieder Haken schlagenden Killer-Komödie.

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Kommentare (100) — Film: Mr. Brooks - Der Mörder in Dir

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Huhnchen

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Bewertung9.0Herausragend

Ich fand den Film überraschenderweise sehr unterhaltsam und kurzweilig. Immerhin reden wir von einem Film mit Kevin Costner in der Hauptrolle. Das Ende hat aus meiner Sicht zwei Matchbälle vergeben. Die Wendung auf dem Friedhof war etwas schade und wenn die letzte Szene kein Traum gewesen wäre, wäre es besser gewesen. Aber anscheinend sind/waren ja Fortsetzungen geplant. Wie dem auch sei, sehr sehenswert!

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*frenzy_punk<3

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Bewertung1.0Ärgerlich

"Mr. Brooks", ermüdender Psychothriller mit klasse Hauptdarsteller Kevin Costner.

Bruce A. Evans und Raynold Gideon schrieben hier ein Drehbuch, das noch langweiliger sein kann als ein Kaffeekränzchen am trüben Nachmittag.
Der Film kommt so gar nicht in die Gänge und das obwohl der Plot eigentlich ziemlich gut zu sein scheint.
Spannung kommt hier keine auf, der Zuschauer interessiert sich nach 20 Minuten auch nicht mehr für das Geschehen sondern wirkt reichlich genervt, weil so gar nichts packendes passiert.
Unter einem so hoch gelobten Thriller hatte ich schon etwas anderes erwartet, noch dazu mit Costner (Robin Hood) in der Hauptrolle.
Der Soundtrack ist fantastisch, hilft dem Film aber auch nicht wirklich mehr Punkte zu erlangen.

"Mr. Brooks", der Thriller, der sich mit "Body of Lies" den ersten Platz der langweiligsten Thriller der Filmgeschichte teilt.

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*frenzy_punk<3

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Doch, "Tangled", "Indiana Jones" "Mission Impossible", ..... . .. . . . .
Dir auch Frohe Weihnachten :)


alanger

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oha!


Keky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dexter ist besser, Hannibal allerdings auch, oder Patric Bateman oder Alex delarge. Aber Filmmörder gibt es so viele. Mr. Brooks ist eine großartige Idee, die beinahe perfekt umgesetzt wurde. Meiner Meinung nach hätte man noch mehr auf die Psyche eingehen können, besonders die der Tochter. Der Kampf vom Über-ich gegen das Es ist sehr gut gelungen und die „Monologe“. Der Erzählstrang mit der Polizistin und den Gangster die jagt auf sie machen wirkt doch arg konstruiert. Dazu hätte man den Axtmord wenigstens teilweise zeigen könne (eine Blutverschmierte Axt und so). Außerdem hätte man gleich mal das „Es“ der Tochter zeigen könne, ebenfalls von einer Schauspielerin verkörpert. Wiederum ist alles sehr gut in sich verstrickt, nur...eben ausbaufähig. Als Roman hätte es vielleicht besser geklappt.

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CJ1203

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Bewertung4.0Uninteressant

"Mr. Brooks" ist eine mittelmäßige Enttäuschung. Von einer interessanten Grundidee und dem überzeugenden Zusammenspiel von Costner und Hurt abgesehen, bietet der Film kaum Unterhaltung. Der sehenswerte Auftakt des Films verkommt zu einem schwer durchblickbaren Handlungsgeflecht, dem es nicht gelingt, bis zum Schluss alle offenen Fragen zu klären. Viel schwerwiegender sind jedoch die groben Mängel im Nebenplot, der ohnehin schon zu viel Wert auf ein nicht wirklich spannendes Beziehungsdrama legt; hier wird die Handlung meist bloß durch Zufälle weitergetrieben, und das Interesse am Kernthema des Films verblasst im Laufe der Zeit.

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Baumkopf Holzfaust

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dexter ante Portas. Einer dieser genialen Montagabend-ZDF Filme, die man sich direkt nach dem ansehen bestellt um sie in den Olymp der eigenen DVD-Sammlung aufzunehmen. Das manifestierte Böse Ich aka William Hurt kam so richtig gut rüber. Demi Moore kam etwas zu kurz aber immerhin. Und das Ende *smile*

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duffy

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Das Ende wäre noch toller gewesen, wenn die geplanten 2 Fortsetzungen auch gekommen wären.


RoosterCogburn

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Hauptfigur steht der Erfolg ins Gesicht geschrieben, er lächelt mit der Gewissheit, es weit gebracht zu haben. Diese Unterkühlung steht Kevin Costner diabolisch gut. Doch wie bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde besitzt auch Mr. Brooks eine Schattenseite. Es handelt sich dabei um seine innere Stimme, Marshall. Ein kleiner, fieser Teufel der ihn bedrängt und immer wieder Böses einflüstert. William Hurt gibt Marshall ein Gesicht mit einer Mischung aus aalglatter Überheblichkeit und brodelnder Gefährlichkeit. Trotz ein paar Mängel und einiger arg überkonstruierter Ideen. Der Film präsentiert sich unterkühlt und überdreht, frech und stilvoll, grausam und komisch dem geneigten Zuschauer. Ein originelles Drehbuch, das Hin und Her zwischen Spannung und Unaufgeregtheit, ein großartig komponierter Soundtrack und das morbide Verhältnis der beiden Hauptakteure überzeugen in diesem markaberen Thriller.

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lieber_tee

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...und Kevin Costner war wirklich, überraschend gut.


Punsha

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Bewertung3.5Schwach

Oh Kameramann, du wunderbarer Kameramann, du warst der Champagner im Urin, der Brave unter den Bösen und hättest du noch Regie und Drehbuch übernommen, dann wäre vielleicht doch noch aus dem Film etwas geworden.
...
Schon aus "American Psycho" sind den meisten scheinbar gewöhnliche Menschen mit der kranken Sucht am Töten bekannt. So hat auch "dieser Film über einen Mann zu berichten, der ein solches gefährliches Doppelleben führt mit dem Unterschied, dass "Mr. Brooks" sich ganz dem Image seines Hauptdarstellers anpasst: Während der betroffene Patrick Bateman mit völlig verrücktem, triebhaften Auftreten und blutüberströmten Gesicht seinem Job nachgeht, handelt Earl Brooks (Kevin Costner) viel bedachter, vorsichtiger und gezügelter wie es ein echter Auftragskiller tun würde und kein wahnsinniger Irrer. Im Gegensatz dazu steht wiederum sein Alter Ego Marshall (William Hurt), der ihn immer wieder zum Morden drängt. Doch die Dialoge zwischen den beiden bleiben stets zurückhaltend, sodass die Krankheit in ihm, die Schizophrenie, sowie der tiefe innere Konflikt nie wirklich deutlich werden. Schnell wird klar, dass sich hier nur ein weiterer Film über einen bloßen Serienkiller seine Daseinsberechtigung verschaffen will.
Wird er die von mir bekommen? Keinesfalls.
Da Evans wie es scheint zwei Stunden lang nicht tiefgründig genug mit dem Thema umgehen kann, baut er in die Story abstruse und lieblose Nebenplots ein, die eigentlich völlig zusammenhanglos sind und deren willkürliches Zusammenführen er dann auch noch als intelligent verkaufen will: Die Ermittlerin hat Probleme mit der Scheidung, die Tochter ist schwanger (ganz nebenbei wird gegen sie auch noch ermittelt) und der Zeuge eines Mordes hat auch plötzlich Lust dasselbe zu tun. Gegen diesen narrativen Blödsinn kann auch nicht einmal der größtenteils prominente Cast etwas tun: Costner beispielsweise scheitert, genau wie Hurt, am miesen Drehbuch und Demi Moore nervt unglaublich mit ihrem möchtegern-hartem Getue, ihren schlagkräftigen Kampfkünsten und ihrer merkwürdigen Fähigkeit, alles vorausahnen zu können. Aber der Kameramann kann schließlich nicht auch noch schauspielern, und so bleibt lediglich der fade Beigeschmack zurück, das alles schon wesentlich besser gesehen zu haben. Also lieber einmal mehr zum ausgelatschten "American Psycho" greifen als dem fehlgeschlagenen Versuch einer smarteren Variante eine Chance zu geben.

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Mr. Ogi

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Ich teile deine Meinung zwar absolut nicht, aber ich kann sie nachvollziehen. Muss aber in ein paar Dingen widersprechen. Dass der Dialog zwischen den beiden "zurückhaltend" ist, liegt meiner Meinung nach an dem Charakter Brooks. Der nie die Fassung verliert. In seinen Jungen jahren war mit ziemlicher Sicherheit innerlich zerrissen und hat sich erst im Laufe der Zeit "beruhigt". Daher würde ich das nicht als Krtitikpunkt ansehen. Denn davon lebt der Film auch, von den ruhigen Dialogen. Die sache mit der Tochter hast du meiner Meinung komplett falsch verstanden. Denn sie mordet auch. Wie ihr Vater! Und ich finde das gibt diesem Film ebenfalls einen guten Beigeschmack. Denn man weiss nicht ob es wirklich vererbbar ist. "ganz nebenbei wird gegen sie auch ermittelt" steht somit in einem ganz anderen Licht.
Der Vergleich mit American Psychso ist irgendwie Käse, der hat im Prinzip nichts mit dem Film zutun. Außer das es auch um einen Serienkiller geht. Amercian Psycho hat einen ganz anderen Ansatz und ist ein Buchverfilmung.

Meintest du mit deinen Kritikpunkten das schwache Drehbuch? Sonst würde es mich interessieren warum du das Drehbuch so schwach findest!


Punsha

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Gut, den ersten Punkt kann man so sehen. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass Brooks eine gewisse Routine entwickelt hat und deshalb gefasster damit umgeht. Er hatte aber dennoch immer wieder den Drang aufzuhören, woraus ich eigentlich innere Konflikte schließe und da waren mir beide nicht widerspenstig genug.
Zur Sache mit der Tochter: Mir ist schon klar, dass sie ebenfalls getötet hat, aber das wollte ich in dem Fall nicht so genau spoilern. Das Thema der Vererbbarkeit mit einzubeziehen halte ich für völlig unnötig, vor allem weil es viel zu wenig thematisiert wird bzw. gar nicht mehr thematisiert werden kann, da die Figur des Mr. Brooks schon komplex genug ist und deshalb genügend Aufmerksamkeit braucht.
Ich denke schon, dass man den Vergleich mit American Psycho ziehen kann, zumindest bei den Protagonisten: Earl Brooks und Patrick Bateman füllen eine Seite ihres Lebens mit Morden aus. Auf der anderen Seite sind sie unscheinbare, brave Bürger. Wieso sollte man das nicht vergleichen können, zumal die Hauptfiguren einen großen Teil des Films ausmachen?!
Warum ich das Drehbuch schwach empfand, habe ich schon mehrmals erläutert. :)


Puebleau

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Bewertung7.5Sehenswert

"Mr. Brooks" ist formal überzeugend. Die sterile, souveräne Aura des Protagonisten schafft im Lichte des farbkargen Noir-Stils eine Atmosphäre voller Kälte. Costner setzt die ruhige Autoritätsperson gut in Szene, auch Moore gefällt. Aber so fesselnd auch das Schauspiel und so packend die Inszenierung, sie vermochten es nicht, mir die Handlung warm zu servieren. Evans Konzept ist mir nicht schlüssig, da gibt es einerseits diese bösen Dialoge mit dem mordlustigen Mitbewohner, deren Umsetzung bemerkenswert neu und gelungen ist, dann werden diverse Handlungsstränge und Psychogramme von Nebenfiguren eingeführt, zu denen auch eine Detektivin gehört, die sich im stereotypischen worst-case-Scheidungsszenario nach Hollywoodmanier befindet. Er schwankt dann zwischen dem Anspruch, psychologisch zu sein und laut zu schocken hin und her und endet mit einer der ausgelutschtesten dramaturgischen Gaukelei und Bibelzitaten. Es werden da eindeutig viel zu viele Fässer aufgemacht, von den Ideen kann eine Serie gefüllt werden. Zwar ist der Inhalt nicht so aussagekräftig wie seine Darstellung, aber insgesammt macht das diesen unterhaltsamen und etwas anderen Film nicht weniger sehenswert.

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duffy

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Sollten halt 3 Teile werden, deshalb der Ideenüberschuß.


Patrick Zecca

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Streifen der nicht nur ausreichend komplex, sondern auch spannend ist.
Inklusive zahlreicher, unvorhersehbarer Wendungen und klasse schauspielerischen Leistungen.
Sollte man wahrlich gesehen haben.

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

Kevin Costner als Bösewicht? Nur schwer vorzustellen. Mit dem Film „Mr. Brooks“ beweist er, dass er es kann. Nun, eigentlich ist sein gespielter Charakter Mr. Brooks ja gar nicht so ein klassischer Serienmörder. Es steckt zu viel Sympathie in diesem Mann, was auch auf jeden Fall der darstellerischen Leistung Cosnter's zu verdanken ist. Und genau dieser Punkt macht den Streifen so sehenswert. „Mr. Brooks“ bleibt kontinuierlich auf seiner Spannungslinie und erzählt eine Serienmörder-Story der etwas anderen Art. Dem Film gelingt es, seinen Fokus immer sehr nahe an seiner Hauptfigur zu halten, lässt aber den Nebendarstellern trotzdem noch genug Luft ihre Figuren gut in den Film zu intrigieren. Demi Moore spielt zwar sehr solide, aber immer noch besser als in so manch anderen Werken ihrer Karriere . Über William Hurt braucht man eh kein Wort mehr verlieren. Er stiehlt Costner fast die Show.

Für mich war „Mr. Brooks“ im Jahr 2007 eine ziemliche Überraschung und ein interessanter Geheimtipp. Man ist sofort in der Story drin und bekommt am Schluss des Films noch eine vielversprechende Szene zu Gesicht.

Nicht nur Costner-Fans sei dieser Thriller ans Herz gelegt.

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cruzha

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Bewertung7.0Sehenswert

Costner und Hurt harmonieren wunderbar, Demi Moore spielt die ehrgeizige Ermittlerein überzeugend. Mr Brooks ist ein origineller und spannender Thriller, der gekonnt mit den Empfindungen des Zuschauers spielt - schließlich schlägt man sich heir auf die Seite des "Bösen". Die eingeflochtenen Parallelhandlungen (Scheidung, rachsüchtiger Ausbrecher) sind allerdings redundant und passen nicht so recht, als wären das verzweifelte Versuche, der Figur Demi Moores Tiefe zu verpassen. Da hätte man sich lieber komplett auf die Thematik um Mr Brooks fokussieren sollen.

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ThomasBenle

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Bewertung7.0Sehenswert

Psycho-Thriller nach klassischem „Jekyll & Hyde“-Prinzip. Sehenswert ist der Film allein für das charmante Duo Costner / Hurt und deren ständigen inneren Dialog, das Drehbuch selbst ist eher schwach und verliert sich (trotz eigentlich guter Grundidee) in zu vielen, unzureichend aufgeklärten Nebensträngen. Da wäre mehr drin gewesen. Hätte man sich vor allem auf das innere Ringen der beiden Hauptdarsteller untereinander gestützt, das Thema vom akribisch geplanten, perfekten Mord ausgebaut und in der Ermittlerrolle einen ordentlichen Gegenpart spendiert, der Film hätte ein echtes Meisterwerk werden können. Trotz seiner offensichtlichen Schwächen weiß der Film am Ende dann aber irgendwie doch zu überzeugen. Würde er mit dem Aufprall des Handys am Boden enden, der Film wäre für mich durchaus mehr als nur „sehenswert“. Tut er bloß leider nicht.

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Blade-Maiden

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schon allein wegen der grandiosen Darstellung des "bösen, zweiten Ichs", gespielt von William Hurt, hat der Film seine gute Bewertung verdient. Er löst bei mir ein ähnlich gutes Gefühl aus, wie Beispielsweise Ed Harris.
Und auch, wenn es mich manchmal deprimiert, sie nicht öfter in großen, bedeutenden Rollen zu sehen, möchte ich sie dann doch nirgendwo anders haben, als in solch interessanten, großartigen Nebenrollen, mit denen sie häufig einen Film erst sehenswert machen, ja, ihm sogar erst den wahren, tiefgründigen und vielschichtigen Charakter geben, den man sich für eine gute Geschichte wünscht.

Doch um zum Hauptfilm zurückzukommen:
sehenswert ist er allemal, wenn man es mit ein bisschen Blut und manchmal vielleicht etwas eigenartig platziertem, deshalb hin und wieder schwer zu erkennendem, schwarzem Humor aufnehmen kann. Ich möchte gar nicht allzu viel vorwegnehmen.
Nur so viel:
Mr. Brooks ist liebender Ehemann und Vater, Mr. Brooks ist angesehener Firmenchef, Mitbürger und Freund. Und Mr. Brooks hat ein Geheimnis. Ein dunkles Geheimnis... und eine Stimme, die ihm sagt, wozu er fähig ist, wenn er es nur will. Und Mr. Brooks kämpft mit sich, damit diese innere Stimme nicht die Oberhand gewinnt.
Im Grunde unterscheidet sich Mr. Brooks also gar nicht so sehr von all den anderen Menschen... Ich denke, in uns allen steckt so ein "Marshall", der Unterschied liegt nur in dem kleinen Detail, wie wir gedenken, mit ihm umzugehen.

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duffy

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Ich will endlich Teil 2 und 3.


xtom1973

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Bewertung4.0Uninteressant

ein paar spannende Momente beinhaltend, weiß der Film wohl Langeweile zu vertreiben. Um nicht einzuschlafen sollte man jedoch auch bei der Sounduntermalung vorsichtig sein, die so gar nicht zum Thema passt. Im Großen und Ganzen war der Film, wie schon jemand schrieb, "Käse". Die einzige gut gespielte Figur war die der Polizistin. Alles andere wirkte aufgesetzt und unglaubwürdig. Man merkt aber, daß durchaus der Versuch gemacht wurde, einen guten Film zu bauen. Punkte gibt es für den gut gemeinten Versuch und die erwähnten Momente.

Empfehlung: "wenn man nichts anderes vorhat"

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Hellbilly

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Ein Mann rennt durch die Gegend, hat den Zwang zu töten und will nicht, dass das rauskommt.
Und dann erst dieser Marschall - mal ist er da, mal wieder nicht, redet nur mit Brooks - man könnte fast meinen, Brooks bildet sich den Typen ein.
Und dann fährt Brooks auch noch einen uralt Volvo - und nicht mal nen Combi, nein ne Limousine. Sowas gibts von Volvo doch gar nicht.
Und dann noch dieser Mr. Smith - strullt wasserfallartig wie ein Nilpferd. Also ehrlich, so viel passt in eine menschliche Blase doch nicht rein.

Also ich finde auch, dass der Film wirklich absolut unglaubwürdig war...


Hellbilly

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Öhm, und du hast nicht ganz verstanden, dass ich das nicht ernst gemeint habe :-D


agynessa

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Rolle passt zu Kevin Costner wie die Faust aufs Auge. Ein sehr guter Film.

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Finnigan

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Idee ist stark. Und die Umsetzung der zugrundeliegenden Gegebenheit ist auch sehr gelungen. Das Gespann Hurt/Costner ist sowohl in konzeptorischer als auch schauspielerischer Hinsicht klasse. Dazu kommen ein paar Twists, die zu gefallen wissen. Regie hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Außerdem war der Massive Attack-Artige Soundtrack genial und passend.
Die Hauptstoryline wusste somit in allen Belangen zu überzeugen.

Leider gibt es aber wie so oft zwei Seiten der Medaille. So viel Mühe man sich auch mit dem Charakter des Mr. Brooks gegeben hat, so wenig hat man es dann auf Ermittlerseite getan. Demi Moore spielt eine stereotype Polizistin mit einer stereotypen Vorgeschichte. Dazu gibts dann diese unsäglich unpassende und dämliche Nebenhandlung um den Hangman, die im Gesamtgefüge total unsinnig ist und vor allem mit der Schießerei auch stilistisch gar nicht passt. Weder Stil, noch Story oder Charaktere wollen zum großartigen Hauptplot passen. Es wirkt fast so, als hätte man zwei verschiedene Autoren und Regiesseure für die Parts arrangiert und nachträglich zusammengefügt - obs nun passt oder nicht.

Das ist schade, denn das stört den durch den starken Hauptplot eigentlich ansonsten positiven Gesamteindruck des Films doch ziemlich.
So wird die Punktzahl dann auch etwas nach unten gedrückt.

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Ichundso

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

- Spoiler -
Das zweite Mal innerhalb weniger Tage, dass meine Bewertung für einen Film durch das Ende versaut wird.
Selten habe ich wirklich Wut am Ende eines Films verspürt, doch sie war da. Die blanke Wut darauf, wie das über zwei Stunden sorgfältig aufgebaute Handlungskonstrukt, dass in eine der konsequentesten und schockierendsten Schlusspointen der Thrillergeschichte mündete, in der letzten Minute total zunichte gemacht wurde.
Die Faszination im Blick von Brooks Tochter, sein blutender Hals, dazu die mitreißende Musik und der pure Schock, so muss ein Ende aussehen. Und dann war das nur ein Traum? Wollt ihr mich verarschen? Das ist nicht einfach nur ein unglückliches Ende, es ist ein falsches Ende. Es ist völlig, völlig falsch. Ich glaube, ich rippe die DVD und schneide die letzte Szene raus, denn so hätte der Film vielleicht sogar die Bestwertung bekommen.

Bis dahin steigerte sich Mr. Brooks von gewöhnlicher Thrillerkost zu einem dramatischen Psychospiel voller Inbrunst und großartigen Bildern. Die Luftaufnahmen sind unglaublich gut gelungen, ebenso ist der Soundtrack hervorragend ausgewählt. Zu Costner und Hurt muss man wohl nicht mehr viel schreiben, sie harmonieren prächtig, ebenso wurde Demi Moore auch ausführlich und zurecht kritisiert, auch wenn sie eine relativ undankbare und für die Handlung letztlich belanglose Rolle spielte.

Zum Schluss bleibt mir nur noch eins zu sagen: Aargh!

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Ichundso

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Der Mörder in mir macht sich bereit...


Ichundso

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Ich glaube fast, dass es inhaltlich nur ein geringer Unterschied ist, ob er Opfer seiner eigenen Psychose wird oder nur Angst davor hat. Mir gefiel das Ende aus dramaturgischen Gründen nicht. Die uralte "War nur ein Traum"-Sache hat mir noch nie gefallen und für mich wirkte es eher, als hätten die Macher am Ende nicht die Eier gehabt, den Film mit einem richtigen Paukenschlag enden zu lassen, die ganze sorgfältig aufgebaute Dramaturgie fiel in sich zusammen.


AndreasG

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Story ist konstruiert, die Charaktere unglaubwürdig (allesamt) und psychopathologisch/psychiatrisch hat das Ganze sowieso wenig mit der Realität zu tun. Wenn man darüber hinwegsehen kann und zusätzlich auch noch damit klar kommt, dass die Identifikationsfigur ein psychopathischer Serienkiller ist , dann bietet der Film zumindest spannende Unterhaltung mit eine nicht ganz alltäglichen Geschichte.

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pickpark

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn Demi Moore nicht wäre - hätte es 10 gegeben.

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Teknik

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Bewertung9.5Herausragend

Die Geschichte eines genialen aber sehr kranken Mannes. Kevin Costner spielt die Rolle so überzeugend das ist der Wahnsinn. Auch seine zweite Persönlichkeit ist gut besetzt mit William Hurt und es macht Spass den beiden zuzuschauen wie sie sich auseinandersetzten. Die Story ist Hammer und ein richtiger Schock durfte auch nicht fehlen --> Das mit der Tochter am Ende war sehr gelungen.( Will ja nicht zuviel verraten)

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