Once Upon a Time in Anatolia
Bir zamanlar Anadolu'da (2011), Laufzeit 163 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 19.01.2012
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von Nuri Bilge Ceylan, mit Muhammet Uzuner und Yilmaz Erdogan
Das Leben in einer Kleinstadt ist vergleichbar mit einer Reise durch die Steppe: Das Gefühl, dass etwas neues und anderes hinter jedem Hügel lauert, und doch folgt man der immer gleichen, monotonen Straße…
Ein Suchtrupp bestehend aus einigen Polizisten, einem Staatsanwalt, einem Arzt, zwei Männern mit Schaufeln und einigen Soldaten sucht in der kargen osttürkischen Steppe die Leiche eines Dorfbewohners. Die Tatverdächtigen können sich jedoch nicht mehr an den genauen Ort erinnern, an dem sie den Toten vergraben haben. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Ansichten geraten die beteiligten Personen immer mehr aneinander…
Hintergrund & Infos zu Once Upon a Time in Anatolia
Once Upon a Time in Anatolia konnte nach Nominierungen beim Oslo Filmfestival und den Asia Pacific Screen Awards seinen bisher größten Triumpf bei den Filmfestspielen in Cannes 2011 feiern: Once Upon a Time in Anatolia gewann den Großen Preis der Jury und Regisseur Nuri Bilge Ceylan wurde für die goldene Palme nominiert.
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Cast & Crew
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Nuri Bilge Ceylan
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Muhammet Uzuner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Cemal
-
Yilmaz Erdogan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kommissar Naci
-
Taner Birsel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Staatsanwalt Nusret
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Ahmet Mumtaz Taylan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fahrer Arab Ali
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Ahmet Mümtaz Taylan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Driver Arab Ali
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Firat Tanis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Suspect Kenan
Regie
Schauspieler
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Ercan Kesal
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Ercan Kesal
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Ercan Kesal
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Ebru Ceylan
-
Nuri Bilge Ceylan
- Genre
- Drama
- Zeit
- Gegenwart, Nacht
- Ort
- Anatolien, Landschaft
- Handlung
- Arzt, Beziehung, Gegensätze, Konflikt, Meinungsverschiedenheit, Prärie, Rechtsanwalt, Steppe, Überzeugung
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Once Upon a Time in Anatolia
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Kritiken (7) — Film: Once Upon a Time in Anatolia
M. Semenowicz: Filmszene.de M. Semenowicz: Filmszene.de
Kommentar löschenOnce Upon a Time in Anatolia webt einen reichen Teppich aus winzigen Details zu einer zeitlosen Geschichte menschlicher Sinnsuche im Angesicht des Todes, die sich erst durch genaues Hinsehen und Hinhören offenbart.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenNuri Bilge Ceylan ist mit Once Upon a Time in Anatolia ein existenzialistisches Drama und ein Meisterwerk europäischen Autorenkinos gelungen – seine beste Arbeit bislang.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDie ohnehin spärliche Handlung tritt im Laufe der Zeit in den Hintergrund, weil sich Regisseur Nuri Bilge Ceylan und seine Mit-Drehbuchautoren Ercan Kesal und Ebru Ceylan immer mehr für die familiären Probleme der Ermittler interessieren, für den geschiedenen Arzt oder für den kranken Sohn des Polizeichefs. In den Gesprächen zwischen dem Arzt und dem Staatsanwalt gewinnen die Erzählung über den Selbstmord von dessen Ehefrau und die daraus resultierende Belastung für ihn nach und nach so sehr an Bedeutung, dass sich dies zu einem regelrechten Handlungs-Nebenstrang ausweitet. Das bedächtige, ja Geduld erfordernde Erzähltempo erlaubt eine genaue Beobachtung der zwischenmenschlichen Beziehungen. Trotz der ausgesucht schönen Bilder der anatolischen Landschaft, auch und insbesondere der Nachtaufnahmen, von Kameramann Gökhan Tiryaki besitzt dieses Gesellschaftsporträt einen universellen Charakter. Ceylans Bild der „conditio humana“ lässt etliche Rätsel bewusst ungelöst. „Once upon a Time in Anatolia” wurde auf dem Filmfestival Cannes 2011 (ex aqueo mit „Der Jungen mit dem Fahrrad“ der Dardenne-Brüder) mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.
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Andrew O'Hehir: Salon.com Andrew O'Hehir: Salon.com
Kommentar löschenWas eine Handvoll geduldiger Zuschauer in Once Upon a Time in Anatolia finden werden, ist eine feinsinnige, hinreißende und geheimnisvolle Allegorie, die vielleicht Ceylans Meisterwerk bis dato darstellen könnte.
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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE
Kommentar löschenNuri Bilge Ceylans fesselnder Once Upon a Time in Anatolia ist wie eine Mischung aus Zodiac und Police, Adjective.
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J. Hoberman: Village Voice J. Hoberman: Village Voice
Kommentar löschenEine 157-minütige polizeilichen Untersuchung, zugleich sinnlich wie auch geistig, profan und metaphysisch, "leer" und überbordend, ist Once Upon a Time in Anatolia näher dem Antonioni eines "L'Avventura", und hebt den 52-jährigen Regisseur auf eine neue Ebene des Erfolges.
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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety
Kommentar löschenAuch wenn das Erzähltempo eines Gletschers eine nicht unbeträchtliche Hürde für so manchen Zuschauer darstellen wird, zieht der Film einen zunehmend hinein ins Geschehen [...]. Visuell ist Once Upon a Time in Anatolia einfach umwerfend.
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Kommentar — Film: Once Upon a Time in Anatolia
Kommentar schreibendbeutner 2012/01/27 18:28:07
Kommentar löschenEin lakonisches Road-Movie von Nuri Bilge Ceylan, dem Aki Kaurismäki der Türkei.
Formal geht es um das Auffinden einer vergrabenen Leiche, beteiligt sind Polizisten, Staatsanwalt, Arzt und ein paar weitere Personen. Aber nein, am Ende geht es (fast) gar nicht um diesen Plot, sondern vielmehr um die Personen, ihre Hintergründe und ihr Aufeinandertreffen.
Die Dialoge sind in ihrer mitunter herben Schroffheit dennoch herzlich; der trockene Humor Ceylans ist sehr großartig, und dass er sich für komische Situationen viel Zeit nimmt (und diese Szenen dann auch auskostet), sollte unbedingt auf der Haben-Seite des Films verbucht werden.
Das Ende kommt etwas schwerer daher, und auch das Road-Movie ist dann dahin. Wäre das gestrafft worden und etwas weniger aufdringlich inszeniert, hätte es bei mir für lockere acht Punkte gereicht, so aber war ich etwas enttäuscht, dass es - ganz leicht - stilbrüchig wird zum Schluss - und 163 Minuten Spielzeit hätten ja Raum gelassen für Optimierungen.
Dennoch: Wer Kaurismäki mag, sollte sich Ceylan hier auf keinen Fall entgehen lassen.
Weiterer Pluspunkt: Es gibt keine Synchronisation, was dem Flair auch einmal mehr radikal geschadet hätte.
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