Permanent Vacation

Permanent Vacation (1980), US
Laufzeit 72 Minuten, FSK 12, Drama

6.7 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
150 Bewertungen
10 Kommentare
Permanent Vacation - Bild 23472
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von Jim Jarmusch, mit Chris Parker und John Lurie

Der 16-jährige Allie ist in Jugendheimen und -gefängnissen aufgewachsen. Von permanenter Rastlosigkeit getrieben, lebt er überall und nirgends. Tag für Tag treibt er sich in den Ecken und Nischen Manhattans herum. In der Lower East Side trifft er auf die unterschiedlichsten, skurrilsten Charaktere. Sein Lebensstil ist flüchtig, er sowie alle anderen um ihn herum hinterlassen keine Spuren – eine einzige tranceartige Bewegung.


Cast & Crew


Kommentare (10) — Film: Permanent Vacation

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Vincent_Vega

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

New York in den 80ern. Die Stadt, mit ihren öden, dreckigen Straßen und Häusern, die ihre Einwohner zermürbt und teilweise mit einem psychischen Schaden zurücklässt.
In dieser langweiligen Tristesse der Großstadt läuft der junge Mann Allie Parker umher, immer auf der Suche nach einem Sinn, nach einem Abenteuer, nach sich selbst.
"Denn, wenn man nicht sich selbst hat, wen hat man dann? Man ist das ganze Leben lang alleine."
Ihn hält es nie lange an einem Ort. Er ist, wie er selbst sagt "only a tourist on a permanent vacation".
Auch wenn es nicht viel zu erleben gibt, findet er doch die ein oder andere kleine Abwechslung in flüchtigen Gesprächen und Bekanntschaften und in den kleinen Dingen.
"Doch wenn dich nichts mehr an deinem jetzige Ort hält, dann zieh einfach weiter."

Voller Melancholie und Poesie, langsamen Kamerafahrten und langen Kameraszenen, mit dem ein oder anderen lakonischen Moment zeigt Jim Jarmusch schon früh, dass er es drauf hat, kleine Geschichten aus dem Leben, auch wenn sie auf den ersten Blick eher langweilig erscheinen mögen, spannend und faszinierend zu erzählen und filmisch unterhaltsam umzusetzen.

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Miike

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eins muss man Jarmusch lassen, seine Filme haben bei mir bisher alle positive "Nachwirkungen" gehabt. Einen Tag nachdem ich Permanent Vacation gesehen hatte, habe ich den Film nochmals vor meinem inneren Auge reflektiert. Es ist ein sperriges melancholisches Werk. Eine Rundreise in den endlosen Strassenzügen von NY. Nicht übertrieben nicht schrill, ohne große Höhepunkte. Kommunikation ist ein oft gefallenes Wort im Bezug auf Jims Filme. In Permanent Vacation findet diese in kleinen Dosen statt und Chris Parker der Hauptdarsteller hält keine Reden, sondern hört den Menschen unterschiedlichster Coleur mit unglaublicher Ruhe und Gelassenheit zu und erfährt so von kleinen persönlichen Schicksalen im Dickicht des Großstadtdschungels. Zusammen mit dem tollen Soundtrack, eine Meisterarbeit auf dem Weg zu einem wirklich hervorragendem Regiesseur.

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Miike

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Noch nicht, kommt noch.


Jack_Torrance

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"Dead Man" würde ich auch gerne empfehlen, falls du den Film noch nicht gesehen hast. Ein wahres Meisterwerk !


Nutella?!!

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Bewertung5.0Geht so

This is the story of the man who went..
Wie es haeufig bei Jarmusch Filmen ist, kann man keine große Blockbusterstory erwarten.. und besonders sein Erstlingswerk ist da natuerlich keine Ausnahme.. frisch von der Filmschule hat es dann gerade so fuer ein Metropolen-Portrait im Kurzfilmstil gereicht.
Nehmen wir’s als Charakter-zeichen-Uebung und Stilfindung .
Die ein oder andere nette Szene.. welche alles in allem eher hingenommen als bewundert werden koennen und der unkonventioneller Gedanke so einen Typen einfach mal auf Dauerurlaub zu setzen –gefaellt, aber fuer ein must-see reicht’s dann doch nicht.
Fuer mich als großen Jarmusch Freund kann ich also festhalten: es gibt bessere Debuets. Und vermutlich haette Schwarz/Weiß noch einiges (an kuenstlerischer Wirkung) rausgeholt.

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Biersepp

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Bewertung6.5Ganz gut

Schon bei diesem sehr frühen Werk Jarmusch' wird schnell klar, dass es schon damals die Charakterzeichnung perfekt beherrscht und weiß, wie man Kunst macht... Trotzdem fehlt dem Film Zielstrebigkeit und Aussagekraft späterer Werke.

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aiztur

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Bewertung6.0Ganz gut

Im film- und soundtechnisch noch nicht richtig ausgereiftem Debüt entfaltet sich das, was wir heute an Jarmusch schätzen. Das Porträt eines verlorenen Einzelgängers im New York der 80er, der sich ziellos durch die Straßen treiben lässt, und langsam-beobachtend die Atmosphäre der Stadt genießt. Als Dauertourist lässt er sich von Musik, Autos und kurzen Small Talks verführen und verzaubern - um dann festzustellen, dass es Zeit wird wieder an einen anderen, neuen Ort zu wechseln. Filmisch langsam und unspektakulär voranschreitend, skurrile und lebhafte Momente (dancing-Szene, latin girl-Szene) aber bilderreich eingefangen.

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Blonder

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Jim Jarmusch hat schon mit seinem ersten Film ein kleines Meisterwerk erschaffen. Eine richtige Handlung gibt es nicht, vielmehr ist er eine Reflektion der Stadt New York auf ihre Bewohner. Der 16 jährige Allie, der immer auf der Suche ist, aber nicht weiß was er eigentlich sucht. Auf diesem Weg trifft er die unterschiedlichsten Menschen mit ihren Problemen.
Ein poetisches Potrait über New-York.

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facinus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jim Jahrmusch führt uns mit seinem Erstlingswerk, durch ein schmutzigen und kaputten Stadtteil von New York. Dabei begleiten wir einen Jungen auf der flucht vor der Einsamkeit. Und begegnen auf seiner Odyssee lauter skurrile aber auf ihre Weise interessante Persönlichkeiten.
Doch dabei beweist der Film eine besondere Beobachtungsgabe und Bildersprache, das daraus ein sehr interessantes Erlebnis macht, ohne langweilig zu werden. Es ist ein Film auf dem man sich einlassen und folgen muss, damit er sich öffnet.
Wer sich mit seinen Werken zurecht findet, sollte an diesem Film nicht vorbeigehen.

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Oskarius

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Bewertung9.0Herausragend

Noch viel beeindruckender, wenn man die Umstände des Drehs kennt!...zum Beispiel hat Parker den blauen Mustang im Film (der nur geliehen war) zu Schrott gefahren und die Szene wurde dann in einer anderen Perspektive gedreht als zuvor geplant um die Dellen auf der linke Seite zu verbergen....sowieso hatte Jarmusch quasi keine Budget für diesen Film!

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annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Beeindruckendes Spielfilmdebüt von Jim Jarmusch mit einem Chris Parker, der die Verlorenheit des Einzelgängers in der Großstadt mit jedem Blick, jeder Geste widergibt.

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maslobojew

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr beobachtend, sehr offen, ohne dramatische Elemente, schon gar nicht in der Story. Ausdrucksstark in den Bildern, an den Monologen kann man sich reiben. Und ein Chris Parker, der viel Projektionsfläche anbietet.

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