Pickpocket
Pickpocket (1959), FR Laufzeit 72 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama
7.6
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von Robert Bresson, mit Jean Pélégri und Martin LaSalle
Michel schlägt sich in Paris mit Taschendiebstählen durch. Er glaubt, er könne sich über die geltenden Gesetze hinwegsetzen und lässt sich weder von seiner Freundin Jeanne noch von einem ihn verdächtigenden Kommissar davon abbringen. Nach und nach verfeinert er seine Technik und wird vom Amateurdieb zum Profi. Doch auch die größte Meisterschaft kann ihn nicht vom unvermeidlichen Ende seiner kriminellen Karriere abhalten. Erst ganz am Ende realisiert er, dass die Liebe einer Frau ihn läutern und sein ganzes Leben ändern kann.
Cast & Crew
-
Robert Bresson
-
Dolly Scal
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michels Mutter
-
Marika Green
-
Jean Pélégri
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Inspektor
-
Martin LaSalle
-
Kassagi
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César Gattegno
Regie
Schauspieler
-
Pierre Leymarie
-
Pierre Étaix
-
Robert Bresson
- Genre
- Gangsterfilm, Drama
- Handlung
- Freiheitsentzug, Materialismus, Moderne Gesellschaft, Taschendieb, Ungeselligkeit
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Pickpocket
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Kommentare (5) — Film: Pickpocket
Kommentar schreibenWumz 2011/10/16 16:48:03
Kommentar löschen"Ein Mensch mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten, nicht nur intelligent, sondern auch mit Talenten ausgestattet von denen die Gesellschaft profitieren könnte. Soll dieser Mensch, durch die Umstände gezwungen, vor sich hin vegetieren oder darf er das Gesetz brechen um sich entfalten zu können?"
In "Pickpocket" begleitet man den Taschendieb Michel ab seinen ersten Versuchen als Taschendieb. Des Weiteren bekommt man die Geschichte von ihm aus dem Off erzählt. Das habe ich als sehr entspannend wahrgenommen und noch dazu schafft es ein Vertrautheit zur Hauptperson. Sehr intensiv sind die Diebstähle inszeniert, auch weil die Stimme aus dem Off die Gefühle beschreibt die während dessen durch den Kopf gehen. Man bekommt mit was es für eine Überwindung kostet, jemanden in der Bahn in die Taschen zu greifen und in was für einer Gefahr man in diesem kurzen Augenblick ist. Das in dem gesamten Film nur sehr selten Musik eingespielt wird tut der Stimmung sehr gut.
Michel entwickelt sich weiter und die Gefahr erwischt zu werden wächst. Und ich war von alldem bis zum Ende sehr fasziniert.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten
Le Samourai 2011/10/16 18:14:07
Antwort löschenGroßartiger Film!
Tyler__Durden 2011/10/16 18:36:54
Antwort löschenFast großartiger Film. :)
Sigmund 2011/10/16 20:09:15
Antwort löschenSchöne Würdigung! Und der FC hat auch noch einen wichtigen Sieg eingefahren – aber das nur am Rande... ^^
Wumz 2011/10/16 21:18:10
Antwort löschenJaa voll geil!! Ich war im Stadion =)
Sigmund 2011/10/16 21:49:11
Antwort löschenDu glückliches Schweinchen! Ich hab's hier in Hamburg im "Rheinländer" gesehen. Die FC Kneipe vor Ort halt :)
Wumz 2011/10/16 22:14:06
Antwort löschenHört sich ordentlich an. Ich hab auch ne Dauerkarte. Einmal FC für immer FC =)
Sigmund 2011/10/16 22:28:29
Antwort löschenLogisch! Und nicht vergessen: Üvverall jitt et Fans vum FC Kölle! :)
Wumz 2011/11/01 01:31:28
Antwort löschenIch habe nach Zweitsichtung auf 9 erhöht.
Sigmund 2011/11/01 13:50:52
Antwort löschenSo ist es bei mir mit den meisten Bressons: Sie wirken großartig nach.
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Wumz 2011/11/01 14:42:49
Antwort löschenIch hab noch den Film über den Esel Balthazar hier auf den ich mich schon sehr freue.
Sigmund 2011/11/01 14:46:12
Antwort löschenDer ist auch ganz toll. Hat sich bei mir inzwischen ebenfalls zu einer 9 aufgeschwungen.
Tyler__Durden 2010/09/28 23:35:41
Kommentar löschenWird am Anfang noch darauf hingewiesen das es sich nicht um einen Thriller handelt, vom Stile jedenfalls, ist es doch genau die Spannung mit der "Pickpocket" den größten Pluspunkt in der Tasche hat. Zu sehen wie Hände sanft und geräuschlos um her gleiten, wie sie Geldbeutel aus der Jacke tricksen oder Uhren von dem Armgelenk drehen ist schon ab der ersten Szene eine Spannungsgeladene Angelegenheit. Höhepunkt ist wohl der Raubzug am Bahnhof. Meisterlich, um es kurz zu sagen. Die Laien Schauspieler gehen dann aber auf den Keks genauso wie unnötige Charaktermomente oder Nietzschisches Supermann Gelaber.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Filmsuechtiger 2010/09/28 23:50:23
Antwort löschenJa aber was rettet jede verlorene Seele? Die Liebe! Da bin selbst ich gerührt. Die Taschendiebstahlszenen hat Bresson sich übrigens von Samuel Fullers Polizei greift ein abgeguckt.
Tyler__Durden 2010/09/28 23:57:36
Antwort löschenRecht haste, fände ich auch schön. Nur haben die Akteure und die Laufzeit da, für mich persönlich, nicht mitgespielt um die Emotionen wirklich auszubauen.
Polizei greift ein ist Vorgemerkt, danke.
Cash 2009/03/25 10:15:06
Kommentar löschenGroßartig, wie die Taschendiebstahl-Szenen inszeniert wurden. Die Laiendarsteller sind natürlich erwartet hölzern und das Ende lässt ein wenig zu deutlich Bressons religiöse Ansichten durchschimmern, aber für 72 Minuten ist man wirklich gut unterhalten und wenn nicht, dann zumindest fasziniert.
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AugusteB 2008/04/12 23:06:17
Kommentar löschenVielleicht der geeigneteste Film um herauszufinden ob man Cineast ist. Ich bin einer!
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Geistertexter 2007/12/09 13:06:17
Kommentar löschenBresson ist der radikalste Stilist des französischen Kinos und "Pickpocket" sein bedeutendster Film.
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