Quo Vadis
Quo Vadis (1951), US Laufzeit 171 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 13.08.1954
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12 Kommentare
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von Mervyn LeRoy und Anthony Mann, mit Robert Taylor und Deborah Kerr
Rom brennt. Nero spielt dazu auf der Leier. Das Christentum strebt empor. Und die Kinobesucher standen Schlange, um sich diesen über Jahre gedrehten Filmgiganten, der für acht Oscars (darunter für den Besten Film) nominiert wurde, anzusehen. Robert Taylor spielt den Kommandanten einer Legion, dessen Liebe zu einer christlichen Sklavin (Deborah Kerr) die Kluft zwischen Römischem Reich und der zutiefst im Glauben verwurzelten Religionsgemeinschaft überbrückt. Und über allem waltet Nero (Peter Ustinov). Er ist Caesar, Verrückter, Mörder ein kaiserlicher Gebieter über die spektakuläre, dem Untergang geweihte Pracht, die Rom einst war.
Cast & Crew
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Mervyn LeRoy
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Anthony Mann
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Robert Taylor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marcus Vinicius
-
Deborah Kerr
-
Leo Genn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Petronius
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Peter Ustinov
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Patricia Laffan
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Finlay Currie
Regie
Schauspieler
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Abraham Sofaer
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Marina Berti
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Buddy Baer
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Felix Aylmer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Plautius
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Nora Swinburne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pomponia
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Ralph Truman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tigellinus
-
Norman Wooland
-
Sophia Loren
-
Bud Spencer
-
Elizabeth Taylor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gefangene Christin
-
S.N. Behrman
-
Sonya Levien
-
John Lee Mahin
- Genre
- Liebesfilm, Historienfilm
- Ort
- Rom
- Handlung
- Christ, Kaiser Nero, Krieger, Verlieben
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Quo Vadis
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Trailer zum Film Quo Vadis
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Kritiken (2) — Film: Quo Vadis
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Quo Vadis» wirkt nicht ganz so episch wie «Ben-Hur» oder «Spartacus», was vermutlich daran liegt, dass 1951 noch nicht in Cinemascope gedreht wurde. Spektakel hat der etwas zu fromme Film dennoch reichlich zu bieten.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenWie kein anderes Werk hat "Quo vadis" den Monumentalfilm der Fünfzigerjahre geprägt. Als Antwort auf die Krise, die das neue Massenmedium Fernsehen an den Kinokassen ausgelöst hatte, antwortete das MGM-Studio mit spektakulären Kulissen, opulenten Schauwerten (das brennende Rom, die grausamen "Spiele" im Colosseum), Heeren von Statisten, knallbunten Farben und Stereoton.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (10) — Film: Quo Vadis
Kommentar schreibencpt. chaos 2012/01/02 11:32:02
Kommentar löschenPrunkvoll ausgestattetes und farbenprächtiges Monumentalwerk, bei dem die Christenverfolgung und die Liebesgeschichte zwischen Robert Taylor als der römische General Marcus Vinicius und Deborah Kerr als Lygia, im Vordergrund stehen. Actionszenen wie etwa bei dem artverwandten "Ben Hur", sucht man hier eher vergebens, dafür ist die übersichtlich gestrickte Geschichte gut erzählt und umso besser gespielt, denn schließlich gibt es da noch u.a. Leo Genn in der Rolle des Petronius und vor allem Peter Ustinov als Nero zu bestaunen.
Etwas verwunderlich, dass "Quo Vadis" trotz acht Oscar-Nominierungen komplett leer ausging.
Nun denn, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.
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hoffman587 2011/06/27 18:30:51
Kommentar löschenQuo Vadis
Es gab einen Film bei dem die Menschenmassen ins Kino gingen, denn...vor 300...vor Gladiator...vor Spartacus...und vor Ben Hur...begeisterte ein Film, die Massen, die ins Kino gingen...und dieser Film hieß QUO VADIS.
Die Frage ist nur: Wohin gehst Du?
Nach Rom?
"Quo Vadis" ist ein schöner, imposanter, prächtiger, unterhaltsamer und christlich angehauchter Monumentalfilm von Mervyn LeRoy aus dem Jahre 1951, der auf dem gleichnamigen Roman von Henryk Sienkiewicz.
Das Werk erzählt die Geschichte des römischen Kommandanten Marcus Vinicius, der nach dem Krieg nach Rom zurückkehrt und sich dort in die christliche Sklavin Lyda verliebt. Weiterhin geht es um die Christenverfolgung durch den Kaiser Nero.
Die Story ist also grundsätzlich sehr einfach gestaltet und es tauchen auch durchaus kleine historische Fehler auf.
Der Film bot unglaubliche 110 Sprechrollen, von 30.000 Mitwirkenden, unter den Sprechrollen lassen sich im übrigen Bud Spencer, Sophia Loren, Elisabeth Taylor und Audrey Heburn in kleinen Nebenrollen entdecken.
Als Hauptrollen darf man hier Robert Taylor als heldenhafter Kommandant und Deborah Kerr als christliche Sklavin bewundern, die beide solide Leistungen abliefern. Doch verblassen sie im Gegensatz zum großen Peter Ustinov als Nero, er ist der Herrscher, er thront über allen, er ist ein Wahnsinniger. Peter Ustinov spielt diese Rolle mit einer unglaublichen Glaubwürdigkeit, Kraft und Perfektion, dass man glauben könnte, dass er Nero sei. So gesagt ist Ustinov als Nero einfach nur genial und leitet den Film.
Leo Glenn ist somit der Einzige, der in seiner Darstellung des cleveren Petronius, ansatzweise an die Leistung von Peter Ustinov herankommt, denn er spielt seine Figur souverän, verleiht ihr eine gewisse Tiefe und schafft das alles mehr als gekonnt.
Zudem darf die ausgezeichnete Regie das Mammutprojekt mit einer enormen Kraft und einem enormen Ausdruck verzieren.
Die großartige Kamera erschafft bunte und sehr prachtvolle Bilder, sie zeigt die aufwendigen Kämpfe und sensationellen Bauten, sodass sie eine gewisse Faszination entfalten.
Die Charaktere wurden im Gegensatz zu den Bilder und Kulissen recht simpel gestaltet beziehungsweise gezeichnet, besonders die beiden Hauptcharaktere bleiben doch weit hinter ihren Möglichkeiten.
Die Figur des Nero wurde somit am interessantesten gezeichnet, da sie doch viele nette und spannende Aspekte beinhaltet.
Die Dialoge solide geschrieben, einerseits wirken sie teilweise kitschig und viel zu melodramatisch, andererseits zeugen sie doch von großer Kraft und Energie, sodass sie gleichzeitig irgendwie großartig sind.
Einen weiteren wichtigen Aspekt von "Quo Vadis" stellt die stark komponierte Filmmusik dar, meistens wird sie passend eingesetzt und erschafft so eine dramatische Wirkung.
Weiterhin verfügt der Film über eine herausragende Ausstattung, der aller ersten Klasse, sie ist sehr authentisch und die Tieraufnahmen(von zum Beispiel Löwen) wurden exzellent gefilmt.
Doch bei einer Länge von knapp drei Stunden, kommt er leider nicht ohne einige Längen aus, so wirkt er stellenweise vielleicht etwas langatmig, dies wird aber durch die kraftvollen Bilder sehr gut kaschiert.
Die Highlights des Ganzen sind klar festzulegen: Erstmal die Szenen des brennenden Roms, die wirklich gewaltig für die damalige Zeit sind, dann die überragende Wagenrennenszene, des weiteren die überwältigenden Szenen in der Arena und schließlich noch, die bereits erwähnte, legendäre Performance von Peter Ustinov.
Trotz seiner Schwächen ist "Quo Vadis" also ein virtuos inszenierter Monumentalfilm der Extraklasse mit dem großen Sir Peter und ohne das Werk wäre es wahrscheinlich auch nie zu Filmen wie "Gladiator" oder "Ben Hur" gekommen.
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
altessockenfach 2011/06/28 13:04:54
Antwort löschenDie kritik findet meine volle Zustimmung!
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hoffman587 2011/06/28 13:06:45
Antwort löschenDanke schön:)
AASFRESSER 2011/09/21 13:38:56
Antwort löschenÜber "Längen" zu diskutieren ist eine Mode seit frühestens der 80er Jahre... - ich genieße es, solchen Längen mich hinzugeben, wenn sie nur gut inszeniert sind... seitdem ich die Buddenbrooks gelesen habe (und das ist über 20 Jahre her), bin ich da freilich auch abgehärtet... der heutigen Zeit fehlt offensichtlich die Ruhe, sich auch mal sinken zu lassen... ohne einzuschlafen, ohne abzuklappen...
pellekraut007 2011/04/23 18:43:22
Kommentar löschen"Wohin gehst du, Herr?" Naja, wohin schon... alle Wege führen sowieso nach Rom! Und... venio Romam iterum crucifigi! - Nach Rom, mich kreuzigen lassen ;)! Aber nur von den Mädels. Grunz! Hier gibt's dann was auf die Augen: einen lauwarmen Nero, der sicher filmisches Vorbild für viele Leinwandepigonen war, die den bösen Weichen gespielt haben! Ich dachte mein halbes Leben, Nero sei die Erfindung von Peter Ustinov und MGM! Und dann Poppaea, Lygia (nicht Lydia) Acte (nicht Akne) und Eunice: Da brennt doch nicht nur Rom! Aber... der Pöbel nervt! Mir brennen jedesmal die Augen, weil diese Kitschoper einfach ein 50er Oldschool-Hollywood-Sandalenkracher ist: die knackigen Kostüme, die Büsten, Gesten und Dialoge wie gemeißelt, astreine Bibelbelt-Wertvorstellungen und ein massiger Komparsenpomp! Wow! Dazwischen die Edlen, die Verwegenen, die Gläubigen und die Verwirrten! Paulus als Karikatur des Judentums, Ursus als Schweizer Garde-Bär, der im Original auch noch "Buddy Baer" hieß und Petrus als überirdischer Coke-Nikolaus... der Hammer! Das ist doch ein Petrus, bei dem ich automatisch auf die Knie sinke und nach Weihwasser suche. Da kommt die Epiphanie von alleine. Da sitzt mir Jesus im Nacken und flüstert: "Thumbs up, Pelle, die Fünfziger waren einfach weit vor deiner Zeit. Hier, lutsch mal ne Hostie, der Film läuft drei Stunden!" Und dann legt er entspannt die Füße hoch, grunzt und amüsiert sich über so viel Pathos!
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Filmkenner77 2010/08/08 12:07:52
Kommentar löschenEiner der ersten großen Monumentalfilme ist gleichzeitig auch einer der besten. Ustinov spielt göttlich und trägt den Film fast alleine.
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filmbaum 2009/10/24 01:05:23
Kommentar löschenIronie der Geschichte: Was seinerzeit als Bollwerk gegen das Fernsehen vom Stapel gelassen wurde, fristet heute sein Dasein genau dort. (Oder gibt es etwa noch eine vernünftige Verleihkopie, die ein Kino vorführt?) Mittlerweile exzellent auf Blu-Ray überspielt, strahlen dort die Farben der Matte-Paintings und das Rot von Deborah Kerrs Lippen in üppigster Heimkinopracht, schon doll für einen fast sechzig Jahre alten Film. Das Wiedersehvergnügen gerät während der 174 Minuten auch nicht langatmig: Herausragend ist das Duell zwischen Peter Ustinovs herrlich durchgeknalltem Nero und dem sardonisch-gescheiten Petronius von Leo Genn. Gab seinerzeit sogar eine Oscar-Nominierung für beide. Über das etwas nervige christliche Erweckungspathos lässt sich hinweg sehen, ebenso über Robert Taylor und seinen im Eichenfass gereiften Charme, der reichlich steifleinern den jungen Heißsporn geben und der wunderbaren Deborah Kerr (Diese Augen!) den Hof machen muss.
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Bradbury 2009/08/30 12:59:57
Kommentar löschenDer Titel ist Programm: Anfang der 50er erlebte das Fernsehen einen weltweiten Aufschwung und die Kinosäle blieben leer. "Quo Vadis?" fragte sich Hollywood und versuchte die Zuschauer mit großen Gesten, viel Bibelpathos und einer beispiellosen Werbekampagne zurück in die Lichtspielhäuser zu locken. Die Rechnung der Produzenten ging auf und der Film wurde ein gigantischer Erfolg. Gleichzeitig läutete man eine neue Ära des Monumentalfilms ein ... weg von den epischen Stummfilmen in schwarz-weiß, hin zu Technicolor und Stereo. Seinen Platz in der Geschichte des Kinos hat der Film damit sicher, auch wenn er heute etwas antiquiert und verstaubt wirkt. Zeitlos: Peter Ustinov's legendäre Performance als Nero überragt all den Pomp.
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AgentGuhl86 2009/01/10 10:42:58
Kommentar löschenDie 50er und 60er war die große Zeit der Monumentalfilme und epischen Dramen. Quo Vadis ist aus vielerlei Gründen eine hochinteressante und spannende Geschichte. So wird die Entstehung der größten Weltreligion, dem Christentum, ein Hauptrolle im Film eingeräumt. Weiterhin ist mit Nero einer der interessantesten und definitv der verrückteste der römischen Cäsaren mit von der Partie und wird genial verkörpert von Sir Peter Ustinov. Die Effekte sind für die Zeit wirklich meisterhaft und lassen sich auch heute noch sehen. Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, ist die Hauptfigur, der römische General, deren Charakter sich nur schwerlich entwickeln mag. Dramatisch, episch, hochinteressant...das sind die Schlagwörter, die "Quo Vadis" am besten beschreiben!
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neumann2000 2008/03/11 08:03:06
Kommentar löschenKlassiker. Muss sich selbst hinter den "10 Geboten" nicht verstecken. Ustinov spielt nicht Nero - er ist es.
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Zuri 2008/01/19 00:56:59
Kommentar löschenZitat: Tigilinus bring mir die Vase für die Tränen! Oh, ich habe dich geliebt Petronius. Eine Träne für Dich und eine für mich. Nun versiegelt diese Früchte meiner Trauer, damit die Nachwelt erfährt wie Nero seinen besten Freund und treuesten Kritiker betrauert. - Einfach nur geil der Film! Interessant ist, dass Sophia Loren und Bud Spencer in Nebenrollen zu sehen sind. Damals waren beide noch unbekannt!
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dAShEIKO 2007/07/31 14:11:23
Kommentar löschenSo wie Peter Ustinov als Nero, zündet kein anderer Rom an ;-)
Ein fast 60 Jahre alter Schinken mit Starbesetzung.
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