Rage
Rage (2009), GB/US Laufzeit 99 Minuten, Komödie, Drama
6.5
Kritiker
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von Sally Potter, mit Patrick J. Adams und Riz Ahmed
“Rage” ist ein Exposé über das Leben einiger Angestellter einer New Yorker Modehauses. Gedreht im Stil einer Handykamera erzählt der Film von einem Unfall auf dem Laufsteg, der zu einem Mordfall führt.
Cast & Crew
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Sally Potter
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Patrick J. Adams
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dwight Angel
-
Riz Ahmed
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Adriana Barraza
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anita de Los Angeles
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Steve Buscemi
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Jakob Cedergren
-
Eddie Izzard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tiny Diamonds
Regie
Schauspieler
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Lily Cole
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lettuce Leaf
-
John Leguizamo
-
Judi Dench
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mona Carvell
-
Bob Balaban
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. White
-
Jude Law
-
David Oyelowo
-
Sally Potter
- Genre
- Tragikomödie, Drama
- Zeit
- Gegenwart
- Handlung
- Boutique, Bunt, Designer, Drehort, Farben, Filmemachen, Fotografie, Gelb, Hutmacher, Interview, Kulisse, Kultur, Kunst, Kunst und Kultur, Laufsteg, Lifestyle, Mode, Modedesigner, Modefotograf, Modegeschäft, Model, Modell, Modenschau, Moderne Gesellschaft, Modewelt, Modezeitschrift, Mord, Mörder, Popkultur, Pseudonym, Rosa, Rot, Schwarz, Supermodel, Textilindustrie, Vernissage, Video, Zeitgeist, Zeuge
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Geistreich, Witzig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Rage
Trailer zum Film Rage














Kritiken (2) — Film: Rage
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenAbseits von diesen offensichtlichen Besonderheiten ist auch „Rage“ ein sehr kluger Potter-Film: Filmgeschichtlich konnte man bei allen Marketing-Versuchen zum Parfüm „M“ die Variante „M is for Murder“ früh riechen. (Und hieß nicht auch die Bond-Rolle von Judi Dench „M“?) Es geht um Kunst und Kommerz, egozentrische Gestalten in der Kunstszene, um die Magersucht der Modells, die Ausbeutung der Näherinnen in der Dritten Welt für exklusive Markennamen und neben vielem anderen auch um die Konflikte mit Menschen aus dem Nahen Osten.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenRage ist in erster Linie ein Experiment aus dem Laboratorium neuer Erzählformen, das durchaus – trotz der Pfiffe des Publikums – neue Wege aufzeigen kann. Störend sind nämlich nicht die Form oder die neue Ästhetik des Films, sondern dramaturgische Schwächen, Übertreibungen und die Klischeehaftigkeit der Figuren – das Handwerkszeug eines Filmemachers also. Dass Sally Potter gerade das eigentlich beherrscht, hat sie unter Beweis gestellt. Wie in ihrem letzten Film Yes aber scheint sie auch hier so berauscht von ihrer eigenen Idee gewesen zu sein, dass alles Andere darüber in Vergessenheit geriet. Schade, dass so viel Mut dann so bestraft wurde.
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Kommentare (4) — Film: Rage
Kommentar schreibenschalli 2009/02/17 17:14:18
Kommentar löschenRAGE ist nur schwer zu ertragen. Denn leider hat Sally Potter das formale Experiment, einfach Darsteller vor verschieden farbigen Hintergründen zu interviewen, über den Inhalt gestellt. Ein Filmchen, das vielleicht umgeschnitten zu Web-Episoden eine Daseinsberechtigung entwickeln könnte, im Kino langweilt es nur. Einziger Lichtblick: Jude Law als Model & Diva lässt einen kurz aus diesem unruhigen Dämmerschlaf aufblicken.
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davidpm 2009/02/10 13:55:16
Kommentar löschenIn fast allen Kritiken ist Rage durchgefallen, wirklich spannend fand ich ihn auch nicht. Optisch war er auf der großen Leinwand aber toll und die Idee, eine Modeschaumordgeschichte ausschließlich in Form von Interviews der Beteiligten vor bunten Blue-Screens zu erzählen gefiel mir. Extreme Farben in Kombination mit toll geschminkten Darstellern in noch besseren Kostümen haben mir Spaß gemacht. Funktioniert als eine Art Videoinstallation mit Geschichte. Darauf muss man sich einlassen oder eben nicht. Der Film war auf jeden Fall sperrig und dass viele Leute rausliefen war schon auch verständlich, denn der Film packt einen nur über die Optik. Jude Law und Judi Dench sind herausragend, aber auch alle anderen spielen gut. Mutig und originell.
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Motsche 2009/02/09 12:13:49
Kommentar löschenIch fands nicht gut! Neu aber doof ;o)
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Kubrick_obscura 2009/02/09 11:01:02
Kommentar löschenEs gibt diesen bestimmten Moment bei bestimmten Filmen. "Dogville", "Gerry" und "Rage" haben ihn. Ihre Form und Erzählung sind so radikal, dass es unweigerlich zu diesem einen Moment kommen muss.
Bei "Rage" stellte sich dieser Moment gestern so nach 20 Minuten ein, nachdem fast jeder verstanden hatte: "Ach, das geht jetzt die ganze Zeit so weiter." Und da entscheidet sich, gehe ich oder bleibe ich. Ich bin geblieben, aber auch viele sind gegangen. Ich kann denjenigen jetzt nicht entgegen rufen: "Hey, wärt ihr mal lieber sitzen geblieben!"
Potters neuer Film ist in seiner Machart unvermeidbar gewesen. Der Film besteht nur aus wackligen Porträts verschiedener Leute, die in die Kamera sprechen. Ein Film in stylisher You-Tube-Blogger-Optik. Dieses Handycam-Feeling in Verbindung mit dem uns fremd bleibenden Protagonisten, namens Michelangelo, reichte nur für maximal 30 Minuten als Effekt des Neuen und Ungesehenen. Danach hätte der Inhalt die Zügel in die Hand nehmen müssen. Was er leider nicht tat.
Potter hatte gesagt der Film sei eine Erforschung der Komplexität des menschlichen Gesichts. Nur muss man diese Gesichter auch mit Persönlichkeit füllen. Der Film begeht allein schon den Fehler auch als Satire über die Modewelt zu funktionieren. Satiren vereinfachen unweigerlich und versuchen möglichst krasse Gegensätze heraus zu arbeiten. Satiren kennen nicht die Grau-Töne menschlicher Psychen. Dabei sollten gerade die Figuren in diesem Film tiefgründiger sein als irgendwo sonst. Leider bedient sich Potter dabei vieler Klischees und schafft es nicht dem Thema, außer in seiner Form, etwas neues hinzu zu gewinnen.
Wenn Potter etwas richtig gemacht hat, dann ist es die Besetzung. So ein Film schreit nach Stars und mit Judi Dench, Jude Law und Steve Buscemi hat sich Potter gleich Weltstars geangelt. Dench spielt hervorragend und Jude Law hat sogar die tiefgründigste Rolle abbekommen.
Als die Lichter angingen, war der Applaus der selbe wie immer, schließlich sind die anderen schon rausgegangen.
Allerdings gehört "Rage" zu meinen Überraschungen der Berlinale. Auch wenn der Film inhaltlich kaum etwas zu bieten hat, kann man sich doch für die Warholsche Porträt-Aneinanderreihung begeistern. Zwar verpufft diese Begeisterung nach einiger Zeit, aber Filmemacher, die sich hinauswagen und die heutige Zeit auch stilistisch und radikal reflektieren können, haben bei mir immer ein Stein im Brett.
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