Schach dem Teufel
Beat The Devil (1953), GB/IT/US Laufzeit 89 Minuten, FSK 6, Komödie, Abenteuerfilm, Kinostart 03.12.1954
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von John Huston, mit Humphrey Bogart und Jennifer Jones
Das Ehepaar Dannreuther trifft in Italien auf ein bunt zusammengewürfeltes Quartett von Betrügern. Ihr gemeinsames Ziel ist Afrika, doch der Weg dorthin ist gepflastert von Intrigen und Abenteuern.
Cast & Crew
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John Huston
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Humphrey Bogart
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Billy Dannreuther
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Jennifer Jones
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gwendolen Chelm
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Gina Lollobrigida
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maria Dannreuther
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Robert Morley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Peterson
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Peter Lorre
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Julius O'Hara
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Edward Underdown
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harry Chelm
Regie
Schauspieler
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Ivor Barnard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Major Jack Ross
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Marco Tulli
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Bernard Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jack Clayton
-
Saro Urzì
- Genre
- Romantische Komödie, Abenteuerfilm
- Ort
- Italien
- Handlung
- Uran, Verhör, Übung
- Mitmachen
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Filmdetails Schach dem Teufel
Trailer zum Film Schach dem Teufel
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Kommentar — Film: Schach dem Teufel
Kommentar schreibenNiotq 2012/04/04 23:39:59
Kommentar löschen"Das sind sehr gefährliche Leute!"
"Wie kommst du darauf?"
"Nicht einer von denen hat sich meine Beine angesehen!"
Bei manchen DVDs stimmt einfach nichts. Der Abenteuerfilm "Beat the Devil" von 1953 liegt aktuell in deutschen Gefilden nur als Schmalspurveröffentlichung mit Mono-Ton, keiner Originaltonspur, liebloser Synchronisation und sehr bescheidener Bildqualität vor, und davon, dass der Text auf der Rückseite schon so gut wie den kompletten Plot vorweg nimmt, habe ich noch gar nicht angefangen.
In einem italienischen Hafenkaff treffen ein amerikanisches Ehepaar namens Dannreuther, ein britisches Ehepaar namens Chelm und ein bunt zusammengewürfelter vierköpfiger Gangstertrupp zusammen, die alle nach Afrika wollen - die Motive dafür sind nicht bei allen klar, zumindest von Mr. Chelm weiß man, dass er dort eine Uranmine besitzt. Mrs. Chelm verliebt sich in Mr. Dannreuther, Mrs. Dannreuther verliebt sich in Mr. Chelm, und dass das Schiff, mit dem die acht reisen wollen, ein komplettes Wrack ist, macht die Sache auch nicht gerade leichter. Ein turbulentes Abenteuer nimmt seinen Lauf.
Die illustre Menschenschar, die an "Beat the Devil" beteiligt war, liest sich ja ausgesprochen appetitlich. Regie führte der Film-Noir-Papst John Huston, für das Drehbuch holte er sich die Hilfe von Truman Capote, und unter den Schauspielern tummeln sich Gina Lollobrigida (als sie noch ein Sexsymbol war) als Mrs. Dannreuther, Humphrey Bogart (der nie eins war und immer sehr gut damit gefahren ist) als Mr. Dannreuther, und zum Drüberstreuen auch noch Peter Lorre, damals einer von Deutschlands berühmtesten Exporten.
Man kann sich keineswegs darüber beschweren, dass in diesem Film zu wenig passiere - der Plot ist nicht arm an Ideen, und der eine oder andere Dialog lädt durchaus zum Schmunzeln ein. Was dem Film allerdings ziemlich das Genick bricht: Er wirkt, als sei er ursprünglich gut zwei Stunden lang gewesen und dann auf 85 Minuten zusammengeschnitten worden. Insbesondere, weil die Handlungen der Charaktere teilweise unbegründet bleiben - ein wichtiges Element der Handlung (ein Mann wird ermordet, Bogey beschuldigt einen der Gangster, dahinterzustecken) wird nur angerissen, und wir erfahren nie, wie Dannreuther überhaupt an diese vier Verbrechervisagen geraten ist. Man hat das Gefühl, insbesondere zu Beginn fehle sehr viel an Hintergrundinformation, die der Film als solches nicht preisgibt.
Man muss sich natürlich auch fragen, ob es nicht der Clou des Filmes gewesen ist, bestimmte Fragen einfach offenzulassen. Sollte es lediglich ein Versuch gewesen sein, den Zuseher zum selbsttätigen Denken zu animieren, ist das Resultat doch reichlich unbefriedigend. Eine andere Theorie: "Beat the Devil" ist lediglich eine subtile Parodie auf damals beliebte filmische Konventionen und sei absolut nicht ernstzunehmen - aber auch so funktioniert der Film für mich leider nicht wirklich. Zu selten sind die wirklichen Lacher, zu sehr verschwimmen die Grenzen zwischen möglichen parodistischen Elementen und dem Versuch, doch irgendwie eine spannende Abenteuerstory hinzubekommen. So wirkt das Werk, das auch dereinst nicht sehr viel Liebe erfuhr, leider weder wie Fisch noch wie Fleisch und ließ mich etwas unbefriedigt zurück. Die Punkte gibt es für die tadellose Schauspielerriege und die paar tatsächlichen Lacher.
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