Secret Passage - Verrat in Venedig

Secret Passage (2003), LU/PT/IT
Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Drama

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
- Community
2 Bewertungen
1 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Ademir Kenovic, mit John Turturro und Katherine Borowitz

Im Jahre 1492 tobt im katholischen Spanien der Glaubenskrieg. Alle Andersgläubige müssen zum Katholizismus übertreten oder ins Exil gehen. Sonst droht ihnen Verfolgung und grausamer Tod. Trotz ihrer Zwangstaufe zum katholischen Glauben werden die Schwestern Clara und Isabel von der Kirche verfolgt. Deshalb fliehen sie vor der Inquisition aus Spanien über Antwerpen bis ins vergleichsweise tolerante Venedig. Es ist die Zeit der großen Seefahrer, die es ermöglicht, Glaubensflüchtigen heimlich Plätze auf den Schiffen in die Freiheit zu organisieren. In Venedig plant Isabel bereits die Weiterreise in das für Andersgläubige sichere Istanbul, während Clara Gefallen am venezianischen Kaufmann Paolo findet und lieber in der Stadt der Kanäle bleiben würde. Als Isabel zum Zweck der schnelleren Einbürgerung venezianische Staatsgeheimnisse an die Osmanen zu verraten droht, nimmt das Unheil seinen Lauf.


Cast & Crew


Kommentare

Kommentar schreiben
Sortierung

8martin

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Man fragt sich, was dieses wunderschön anzuschauende Kostümspektakel soll? Als historischer Zeitbezug dient die spanische Inquisition, vor der eine jüdische Familie, angeführt von zwei Schwestern, nach Venedig fliehen muss. Doch dann merkt man sehr bald, dass es nicht darum geht, ob die Juden die bemitleidenswerten Guten in einer feindseligen Umgebung sind oder nicht, sondern eher darum, wie sie sich geschäftlich erfolgreich durchschlagen. Und da werden die beiden Frauen zu Rivalinnen in Punkto Liebe. So erleben wir ein menschliches Drama, das obwohl ohne Höhepunkte recht unterhaltsam daherkommt. Der deutsche Titel ist aussagekräftiger als der des Originals. Der Verrat findet nämlich innerhalb der Familie statt. Auf die heutige Zeit übertragen zerbricht eine Familie an Eifersucht - ein zeitloses Thema also. Letztlich packt einen die Story nicht. Dazu ist der Film zu frei von Emotionen inszeniert. Die Schauspieler sind in ihrer Ausdruckskraft auf ein Minimum reduziert. Alles wird von der pompösen Ausstattung überlagert.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben