Ben Hur
Ben Hur (1959), US Laufzeit 212 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 24.11.2005
37 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5052 Bewertungen
47 Kommentare
Keine
von William Wyler, mit Charlton Heston und George Relph
Judah Ben Hur (Charlton Heston), ein wohlhabender Jude, lebt als Händler in Jerusalem. Zusammen mit dem neuen Gouverneur kommt sein alter Freund Messala als kommandierender Offizier der Römischen Legion in die Stadt. Schon bald stellt sich heraus, dass die beiden Freunde sehr unterschiedliche Ansichten haben, und als der Gouverneur nur knapp einem Anschlag entgeht, wird Judah unschuldigerweise auf ein Sklavenschiff verfrachtet. Seine Mutter und seine Schwester geraten in Gefangenschaft, doch Judah schwört auf Rache…
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Cast & Crew
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William Wyler
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Charlton Heston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Judah Ben-Hur
-
George Relph
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tiberius
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Terence Longdon
-
Frank Thring
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pontius Pilatus
-
Hugh Griffith
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-
Finlay Currie
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Regie
Schauspieler
-
Sam Jaffe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Simonides
-
Cathy O'Donnell
-
Martha Scott
-
Stephen Boyd
-
Haya Harareet
-
Jack Hawkins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Quintus Arrius
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André Morell
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Marina Berti
-
Karl Tunberg
-
Maxwell Anderson
-
Christopher Fry
-
Gore Vidal
- Genre
- Schicksalsdrama, Sandalenfilm, Monumentalfilm, Historienfilm, Abenteuerfilm
- Zeit
- 1. Jahrhundert
- Ort
- Galeere, Jerusalem, Rom, Schiff, Wüste
- Handlung
- Adoptivsohn, Alte Freunde, Aussätziger, Beste Freunde, Blockbuster, Bruder-Schwester Beziehung, Cinecittà, Durst, Enttäuschung, Ertrinken, Falsche Beschuldigung, Feind, Glaube, Gottheit, Heiratsantrag, Jesu Kreuzigung, Jesus Christus, Jude, Judentum, Judenverfolgung, Kaiser, Klassiker, Kolosseum, Kreuzigung, Kultfilm, Lepra, Nächstenliebe, Oscargewinner, Pontius Pilatus, Rache, Reise, Römer, Römisches Reich, Rückkehr, Schicksal, Schicksalsschlag, Sklave, Tyrann, Undankbarkeit und Eifersucht, Unschuldig Inhaftierte Person, Unschuldig Verfolgte Person, Vergeltung, Wagenrennen, Widerstandskämpfer
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Spannend
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Drehbuch
Filmdetails Ben Hur
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Trailer zum Film Ben Hur
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Kritiken (2) — Film: Ben Hur
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Eine Massenszene voller sorgfältig kostümierter Menschen jagt die nächste. Dabei bleiben die Spezialeffekte inmitten der kolossalen Sets nahezu unsichtbar, da alles nach rein handgemachten Bauten aussieht, was man dem Film hoch anrechnen muss. Es ist eine Augenweide, angetrieben und umrahmt von der ausgeklügelten, abwechslungsreichen, einfach epischen und unübertrefflichen Musik aus der Feder von Miklós Rózsa („Das verlorene Wochenende“). „Ben Hur“ bedeutet spektakuläre Szenen und die passenden Klänge dazu. Einzig bei der berühmten Wagenrennen-Szene, deren Hype tatsächlich noch legitim ist, entfaltet sich die beste Wirkung ohne ein begleitendes Orchester. Das Problem ist, dass man sich durch die mehr als stolze Laufzeit an den bombastischen Charakter des Films gewöhnt, was es mühsam machen kann, konstant dran zu bleiben. [...]
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschen"Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Doch er wusste sehr wohl. Die letzten Worte, welche Regisseur William Wyler seinen Ben Hur vom gekreuzigten Jesus weitertragen lässt, führen den vielleicht einzig triftigen Kritikpunkt an einem der größten Monumentalstreifen der Kinogeschichte ad absurdum. In seiner elffach "Oscar"-prämierten Verfilmung aus dem Jahr 1959 leistet sich Wyler nämlich mehr oder weniger bewusst einige historische Ungenauigkeiten, wobei das Gros davon auf die Romanvorlage über das Leben des fiktiven jüdischen Prinzen Judah Ben Hur zurückzuführen ist, der als Zeitgenosse Christi in Jerusalem lebt.
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Tina Scheidt 2011/06/09 10:50:56
Antwort löschenIch wüsste gerne, was für historische Ungenauigkeiten in dem Film sein sollen.
Kommentare (45) — Film: Ben Hur
Kommentar schreibenxXFilmFreakXx 2012/05/29 10:34:53
Kommentar löschenBen Hur überwältigt auch heute noch mit seiner Technik. Das Wagenrennen in Asterix und die Olympischen Spiele einem Film aus dem 21. Jahrhundert wirkt beinahe lächerlich gegen das was Ben Hur zu einem Kultstatus verhalf.Story und Musik sind episch und Gott sei Dank nicht allzu altmodisch.Neben Planet der Affen und die 10 Gebote ist "Ben Hur" der beste Film mit Charlton Heston.Heston ist mir aber sehr unsympathisch,er spielt (meiner Meinung nach) immer gleich,den starken großen weißen Mann.Das ist auch ein Manko des Films,auch wenn es der Zeit entsprach stört es mich doch das alle Darsteller von europäisch ausehenden Schauspielern besetzt wurden.Gut zu den Römern passt es aber nicht zu den Hebräern.Heute ja aber vor 2000 Jahren gab es ganz sicher keine hellhaarigen Juden, aber was soll man dazu sagen auch in Kirchenbildern sehn die Leute ja nicht besonders orientalisch aus,warum auch ist ja nicht die Religion des jeweiligen Kulturkreises.
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ellen_ripley 2012/05/07 22:42:55
Kommentar löschenErschaudernd diese grässligen Galeren-Szenen und dann lese ich nach: alles erstunken und erlogen, es gab gar keine Sklaven auf den römischen Flotten - puhh die Menschheit ist doch nicht so verkommen?!? oder ist sie es erst recht, wenn die Phantasie grausiger ist als die historischen Belege? Selten einen so brutalen Film gesehen und so ein pathetisches Happy End! Und noch eine nette Anekdote zu Charlston Heston (dieser idi*tische Waffennarr): "In dem Dokumentarfilm "Celluloid Closet" plauderte Gore Vidal 1995 genüsslich aus, wie er als einer der Drehbuchautoren darüber brütete, wie man "Ben Hur" interessanter gestalten könnte. Die Lösung war eine verschmähte schwule Liebe des Gegenspielers Messala. Regisseur William Wyler stimmte zu, der Darsteller des Messala war begeistert, das Ergebnis dramaturgisch effizient. Aber alle drei waren sich einig: "Charlton darf's nicht merken." Er merkte es nicht." (s.: http://www.welt.de/kultur/article1874697/Charlton-Heston-der-Ueber-Lebensgrosse.html)
Guckt euch die Szene an: es ist so köstlich amüsant :-))))
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Audreyfan 2012/04/30 15:18:35
Kommentar löschenIch hatte schon immer von der berühmten Wagenrennen-Szene gehört und dachte mir deshalb: na dann guckst du ihn dir mal an
Natürlich, typisch ich, ohne die Story durchzulesen. Hätte ich das getan, hätte ich vielleicht nicht den Fehler begangen, mir den Film anzugucken.
Denn:ich hasse historische Filme
Sie sind langweilig, langatmig und beinhalten weder eine Moral noch Zitate, die man gerne zitiert.
Und so war "Ben Hur" dann auch.
Die 3,5 Punkte gibt es für die Wagenrennenszene, die wirklich gut war und die hübschen Gesichter der Frauen :)
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Kieke 2012/04/16 20:38:45
Kommentar löschenEin Meisterwerk ! Die Idee, die Geschichte eines Augenzeugen zur Zeit Jesu zu erzählen.. Der Film ist ein dramaturgisch, ein Bildgeladener Geniestreich. Das Pferderennen wirkt selbst heute noch spannend und gefährlich
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Spielberg_Fan 2012/04/11 15:11:21
Kommentar löschen„Ben Hur“, das mit 11 Oscars ausgezeichnete Monumentalwerk ist ohne Zweifel eines der wichtigsten Kinder, die Hollywood je hervorgebracht hat. Bombastisches Kino, welches immer noch durch seine opulente Ausstattung, namhafte Stars, großartiger Filmmusik und einer gigantischen Geschichte besticht. Ich persönlich zähle „Ben Hur“ zwar nicht zu meinen absoluten Lieblingen, aber um seine filmgeschichtliche Bedeutung bin ich mir setzt bewusst. Dieser Monumentalfilm ist eher für mich ein Traditionsfilm, der einfach an Ostern laufen muss und in seinen knapp 222 Minuten eine große Geschichte erzählt, wie sie nur Hollywood Ende der 50er Jahre erzählen konnte. Es ist eben Kino aus einer längst vergangenen Ära, das dank solcher Werke weiter leben kann und Genration für Generation immer wieder aufs neue staunen lässt.
„Ben Hur“, ein Film dem man seine fast 4 Stunden Laufzeit nicht anmerkt und in dem man sich dank seiner epischen Geschichte verlieren kann. Für mich – wie schon gesagt – nicht das ultimative Meisterwerk, aber für die Filmhistorie ein wertvoller Schatz.
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dbassart 2012/04/10 16:42:51
Kommentar löschendie kulissen sind natürlich grandios, die story ist allerdings nicht besonders spannend und der film zieht sich so dermaßen... schade.
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Tobe Berg 2012/04/09 19:01:13
Kommentar löschenWas soll man zu "Ben Hur" noch schreiben, sowohl alle positiven als auch alle negative Aspekte wurde hier bereits mehrfach erwähnt. Was mich am meisten beeindruckt, ist die Tatsache, dass es möglich war soetwas 1959 auf die Leinwand zu bringen. Die Tricktechnik und der gesamte Aufwand der hier betrieben wird muss für diese Zeit bahnbrechend gewesen sein. Charlton Heston und der ganze Bibelkram? Ok, nicht meine Baustelle. Der Rest weiß aber zu beeindrucken.
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Nu55k0pF 2012/04/09 00:59:31
Kommentar löschenTja, was soll man dazu sagen? Episch? Auf jeden fall, aber auch unfassbar langatmig. Würde man den ganzen Jesus quatsch rausschneiden wäre der Film 1,5 h kürzer und echt super.So ist er nur ein etwas seltsamer möchtgern Bibelfilm. Vor allem die letzte Stunde macht den film echt anstrengend. Zugutehalten muss man dem Film den geniale Soundtreck sowie die Sagenhaffte Kulisse.
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7Stinson7 2012/04/07 23:14:25
Kommentar löschenGrauenhaft langweiliger Film. 2 Punkte fürs Wagenrennen, den Rest kann man vergessen.
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8martin 2012/04/07 17:14:19
Kommentar löschenIn den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts hatten ’Sandalenfilme’ Konjunktur. In der Masse der Produktionen fallen sechs besonders auf, weil sie sich qualitativ von den übrigen deutlich abheben. Außerdem haben sie noch einige Gemeinsamkeiten:
Sie thematisieren ganz oder teilweise Bereiche des klassischen Altertums. Nennen wir sie ’Klassische Sandalenfilme’. Dann solche, die sich ganz oder teilweise mit Stoffen aus dem Alten Testament beschäftigen. Nennen wir sie ’Biblische Sandalenfilme’. Beide Kategorien haben viele Gemeinsamkeiten: sie sind oftmals oscarmässig gut unterwegs, haben zahlreichen Stars als Trittbrett für späteren Weltruhm gedient und haben in der Regel häufig muntere Geschichtsklitterung betrieben.
Wenn ich das alles bedenke, möchte ich wie gesagt sechs nennen: der erste war ’Quo vadis’ (1951). Das geübte Auge erkennt spätere Weltstars in kleinen Nebenrollen (z.B. Elizabeth Taylor, Bud Spencer). Dann folgen ’Das Gewand’ und der 2. Teil ’Die Gladiatoren’. Drittens ’Ben Hur’. Wohl wegen des spektakulären Wagenrennens. Schließlich noch ’Spartakus’ mit dem zahlenmäßig größten Aufgebot an Weltstars. Den Abschluss bildet bezeichnenderweise ’Der Untergang des Römischen Reiches’, düster, schwermütig, ein Abgesang.
Alle haben sie unsere Fantasien angeregt, uns für Stunden in versunkene Welten entführt und mit großem Interesse haben wir das Geschehen verfolgt, egal ob wahr oder nicht. Diese beeindruckenden Impressionen konnte nur der Film liefern. Den Gebrüdern Lumière sei Dank.
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Canis Majoris 2012/02/16 01:00:37
Kommentar löschenMit der Bibel habe ich so viel am Hut, wie der Papst mit dem Shintoismus.
Trotzdem liebe ich diesen Film mit dem Untertitel "A Tale of the Christ".
Wahrscheinlich einerseits, weil ich audiophil bin und den Soundtrack sehr schätze, aber auf der anderen Seite auch, weil die Bilder (ein Genuss auf der restaurierten Blu-Ray), die Erzählung und das Schauspiel mich überzeugen.
Die monumentalen dreieinhalb Stunden sind schnell vorbei und man wurde prima unterhalten bei einer einfachen Geschichte, in der Freunde zu Feinden und Feinde zu Freunden werden.
Wenn man möchte, dann kann man hier etwas Philosophisches finden und -so erschreckend es ist- natürlich auch etwas Religiöses, was aber ja der Untertitel schon ankündigt.
Solche Angelegenheiten sind mir bei diesem Film egal, denn großes Kino muss eben nicht gleichbedeutend mit Tiefgang sein und Menschen neigen oft dazu, zu viel in Sachen hinein interpretieren zu wollen.
Leute, die mit aufgeschlagener Bibel vor diesem Film sitzen und ihn deswegen mit 10 Punkten bewerten, stehen meiner 10-Punkte-Wertung diametral gegenüber.
Bevor ich noch mehr abschweife, hier die Kurzfassung:
Dieser mit dem MGM Camera 65 (entspricht Ultra Panavison 70) Aufnahmeverfahren hergestellte Streifen ist für mich ganz klar 'großes Kino' und wäre in der heutigen Zeit wahrscheinlich gar nicht mehr realisierbar in diesen Dimensionen.
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Teezy123 2012/02/02 20:21:16
Kommentar löschenHerausragender Film mit brillanten Darstellern, fantastischen Kostümen und beeindruckender Kulisse.
Gekrönt wird das Ganze von einem auch heute noch mitreissenden Wagenrennen, das seines Gleichen sucht.
An einigen Stellen ist der Film ein wenig langatmig.
Dennoch zählt er zu DEN Klassikern seiner Zeit und das mit Recht.
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quellecair 2012/01/22 17:11:52
Kommentar löschenWie soll man einen Film beschreiben, der einem vom ersten Augenblick an in seinen Bann zieht und mehr noch: der im eigenen Leben grundlegende Veränderungen auslöst? So ist es nicht nur mir mit der ersten „Ben-Hur“-Begegnung, die eher zufällig geschah, ergangen. Romanautor General Lew Wallace erlebte es auf seine Weise ähnlich:
"Eines Tages hatte Wallace ein Gespräch mit einem Stabsoffizier, der sich über Gott, Glauben und Christen lustig machte und darüber spottete. Wallace, der damals noch nicht gläubig war, kam ins Nachdenken und entschloss sich, alles, was mit der Bibel, Jesus Christus und dem Glauben zu tun hatte, ausgiebig zu erforschen.
Später schrieb Wallace, dass seine Begegnung mit dem spöttelnden Colonel zwei Folgen hatte: Zum einen das Buch "Ben Hur", das 1880 veröffentlicht wurde, zum anderen seine Hinwendung zu Gott und Jesus Christus." (Quelle: Wikipedia)
„Ben-Hur“, seit seiner Veröffentlichung 1880 ein Bestseller, gilt als Prototyp des historischen Romans und wurde nach Wallaces Tod 1905 zum regelrechten Theaterstoff, bis er 1926 sogar den Weg auf die Leinwand fand. Erst die farbige Neufassung von 1959 verdrängte den Stummfilm, der als Meilenstein in der Entwicklung der Leinwandkunst geblieben ist.
Der Produktionsaufwand, den man für die Neuverfilmung von „Ben-Hur“ aufbrachte, war für damalige Verhältnisse nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes „monumental“, sondern drohte das Studio MGM in den völligen Ruin zu stürzen. Aber es kam bekanntlich anders: „Ben-Hur“ schrieb als Meilenstein des Monumentalfilms und als erster Rekordhalter von 11 Oscars (erst 1997 von „Titanic“ und 2003 von „Die Rückkehr des Königs“ egalisiert) Filmgeschichte.
Inhaltlich verbindet „Ben-Hur“ eigentlich zwei Geschichten: Als Grundlage dient die turbulente Epoche der heidnisch-römischen Weltherrschaft, die am Rande jener Zeitwende steht, die die Menschheit nachhaltig beeinflusste – Christi Geburt und der Weg nach Golgatha.
Während dieser Zeit lebt Judah Ben-Hur (Charlton Heston), der als jüdischer Prinz Ansehen geniesst. Sein römischer Jugendfreund Messala (Stephen Boyd) ist, trotz der Verfeindung der beiden Völker, ein guter Freund der Familie. Doch die Freundschaft erlebt eine jähe Wende, als bei einem römischen Truppenauflauf sich ein Ziegel von Hurs Haus löst, den römischen Stadthalter trifft und dies irrtümlicherweise als Attentat aufgefasst wird. Judahs Mutter Miriam und Schwester Tirza werden ins Gefängnis geworfen und er selbst wird in Ketten auf die Galeere verbannt. Auf dem Weg dorthin gelangt er mitsamt anderen Deportierten zu einem kleinen Dorf, wo er in seinem Elend eine Begegnung macht, die sein Leben entscheidend prägen sollte: Ein Zimmermann gibt ihm Wasser, wo es ihm vorher gerade noch verweigert wurde. Die beiden Geschichten treffen zum ersten Mal aufeinander...
Mit 50 Jahren auf dem Buckel merkt man „Ben-Hur“ das technische Alter an – das lässt sich nicht wegdiskutieren. Hingegen braucht er sich qualitativ mit der neu überarbeiteten Version (erhältlich als 4-Disc Box, inkl. Stummfilmversion von 1925) absolut nicht hinter moderneren Monumentalfilmen zu verstecken. Wer die Möglichkeit hat, den Film auf Grossbild zu erleben, der sollte auf keinen Fall zögern – denn nur so entfaltet er seine bildgewaltige und emotionale Wucht optimal! Mit knapp 4 Stunden Laufzeit erfordert er zwar nicht nur etwas Sitzleder, sondern auch die Geduld, sich einer ruhigen Erzählstruktur und einem langsam sich aufbauenden Spannungsbogen hinzugeben. Wer dies entgegenbringt, der wird mit unvergesslichem Kino belohnt, welches durch herrliche Schauplätze, grossartig orchestralischer Musik und einer einzigartig expressiven Dramaturgie die Zeit für einen Moment stehen zu lassen vermag.
Bleibt mir nur noch wiederzugeben, was ein renommierter Filmkritiker der „New York Times“ schrieb: „Ein überragendes, strahlendes Drama, das alle Grenzen üblicher Spektakel überwindet.“
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cpt. chaos 2012/01/08 12:35:18
Kommentar löschenImposantes Monumentalwerk mit überwältigenden Kulissen und gigantischen Massenszenen, das zu Recht mit elf Oscars regelrecht überhäuft wurde.
Das legendäre Wagenrennen stellt hierbei natürlich alles bis dahin filmisch bekannte in den Schatten und beeindruckt auch heute noch zutiefst, sodass das kleine Herz regelrechte Purzelbäume schlägt.
Faszinierend gespielt dann auch der anschließende Todeskampf Messalas in den Katakomben der Arena.
Einziger Wermutstropfen ist das biblisch etwas fett aufgetragene Finale, worüber man aber wohlwollend hinwegsehen kann.
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AlArenal 2011/10/12 16:48:54
Kommentar löschenMeine Großeltern väterlicherseits (RIP) schenkten mir in meiner Grundschulzeit - Bücher. Darunter ein Karl May, den ich nach 20 Seiten beiseite legte und nie wieder anfasste (außer bei irgendeiner Entsorgungsaktion Jahre später) und ein Schuber mit Klassikern der Lietratur. 20.000 Meilen unter dem Meer, In 80 Tagen um die Welt, Moby Dick, Robinson Crusoe, Die Schatzinsel und Ben Hur.
Ben Hur wurde zu meinem ersten Buch, meinem Lieblingsbuch und jedes jahr zu Ostern im TV zu meinem absoluten Lieblingsfilm. Nun gibt es ihn auch auf Blu-Ray und was ich las soll er in genialer Bildquali drauf sein im schier unmöglichen Bildformat von 2,75:1 ... Die Vorfreude ist schon riesig und irgendwann mache ich dann mal einen Sandalen-Tag mit Quo Vadis, Die 10 Gebote, Ben Hur, Spartacus und Gladiator.
Für Filme wie Spartacus wurden Film und Kino erfunden.
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m.laterne 2011/10/13 11:10:37
Antwort löschenich überleg gerade, ob das rein rechnerisch an einem Tag zu schaffen ist.
AlArenal 2011/10/13 12:51:57
Antwort löschenZur Not müsste ich dazu einen Flieger besteigen und entgegen der Erdrotation fliegen...
russel 2011/10/02 15:47:17
Kommentar löschenwilliam wyler schuf ein zeitloses meisterwerk welches mit solcher hingabe inszeniert wurde, dass es einem die sprache verschlägt. allein die massenszenen sind die 220 minuten wert. lange habe ich mich davor gedrückt diesen klassiker zu schauen, aber sind es nicht letztendlich diese monumentalwerke vergangener zeiten für die das kino erfunden wurde?! mich jedenfalls hat dieser film von der ersten bis zur letzten minute fasziniert. dafür grossen dank an w. wyler.
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Punk 2011/07/26 21:29:57
Kommentar löschenZeitlos!
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moviereporter 2011/06/19 14:35:42
Kommentar löschenBei dem Wort 'Monumentalfilm' fällt mir als erstes Ben Hur ein, aus folgendem Grund: Der Film ist so dermaßen groß und gewaltig und wuchtig dass 'monumental' schon fast untertrieben wirkt. Kuslissen, Kamera, Lauflänge, Kostüme, Ausstattung und Musik sind derart bombastisch und imposant, dass des umhaut - einfach gewaltig. Die Story ist vielleicht nicht die originellste und die Schauspieler agieren zeitweilig ein wenig gediegen und dann doch wieder übertrieben, aber man muss eben auch die Zeit der Entstehung berücksichtigen.
Fazit: Muss man einfach gesehen haben -enttäuscht wird man von diesem Mammutklopfer nicht.
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Sylvie22 2011/06/11 13:50:58
Kommentar löschentja ich bin wohl alleine mit meiner meinung, jedoch ist diese neuverfilmung so ziemlich das schlechtest inszenierte monumentalwerk, dass ich je gesehen habe. langatmig und vor allem die kameraführung teilweise mehr als mies! dafür, dass es teilweise in marokko gedreht wurde und man da mehr rausholen hätte können, waren die szenen im meer stets so gefilmt, dass auch ein swimming-pool dafür gereicht hätte. einzig die innenaufnahmen der galeere waren gut. spannung - gleich null! sogar beim wagenrennen kann man sich nur dann reinfühlen, wenn man das seinerzeitige (mit viel weniger technik ausgekommene) epos vor augen hat. es waren wirre aufnahmen und teilweise hab ich bei dem film gar nicht bemerkt, dass die werbung dazwischen schon zu ende war. zu den schauspieler möchte ich mich nicht so äußern, weil jeder mal klein anfangen muss ... herausragend war jedenfalls keiner, am allerwenigsten die hauptfigur. und diesen "reservejesus" die worte sprechen zu lassen, die er eigentlich (ich hoffe da liege ich jetzt nicht ganz falsch) erst am kreuz spricht, fand ich geschmacklos. aber ich teile seine meinung an die produzenten und den regisseur: "vergebt ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!"
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hoffman587 2011/06/11 13:53:02
Antwort löschenDu meinst mit Neuverfilmung jetzt die zweite Version und nicht die Fassung aus dem Jahre 2011 oder?
Sylvie22 2011/06/11 14:05:29
Antwort löschenich meine den film (jahr 2009?), der gestern zu meinem bedauern 3,5 stunden auf pro 7 lief und ich den "alten" aus dem jahr 1959 kannte! :)
Sylvie22 2011/06/11 14:08:52
Antwort löschenach ja, und die dialoge hätten wirklich witzig und gewichtig zugleich sein können, waren sie aber nicht. man hätte sich ein beispiel an star-trek nehmen sollen! ;)
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hoffman587 2011/06/11 14:11:08
Antwort löschenDann solltest du es aber zu der Seite der 2009 Version und nicht von die deer 59 Fassung, das könnte sonst jemanden verwirren:)
Sylvie22 2011/06/11 14:16:05
Antwort löschenoha, das tut mir leid! ich schrieb mir nur meinen frust von der seele! danke für den hinweis. war noch niemals zuvor hier.
Kaiser1337 2011/06/10 23:40:09
Kommentar löschen4 Jahre nach dem Juda Ben Hur ausversehen einen Stein von der Fassade löste und dieser auf Pilatus bei seiner Einzugsfeier fiel, der daraufhin wehleidig Aua schrie und den "Attentäter" zum Tode verurteilte, ist Ben Hur wieder zurück. Diesmal als Römer. Pilatus spricht von diesem Namen und dem Attentat noch mehrere Male. Auch als Ben Hur sein Haus zurückkauft. Zu diesem Zeitpunkt kennen ihn nur alle als Sixtus Octavius. Anstatt ein Geheimnis daraus zu machen, erzählt er allen, wer er wirklich ist. Beim Rennen verkündet Pilatus die Namen der Teilnehmer: BEN HUR!!! Oh, aber mehr war dann auch nicht.
Und nebenbei immer dieser Jesus: "Sie wissen sehr wohl, was sie tun." Ah ne, so hat er es ja nicht gesagt, damit die Armen den Verbrechern alles verzeihen und in Ohnmacht bleiben. Sorry, ich bin gerade ein bisschen zynisch und habe Spaß dran. Nach Monty Python und dazu noch diese GZSZ mäßigen Kameraeinstellungen, Affekte, Stimmungen und Probleme, kann ich es immer noch nicht glauben, dass der Streifen aus dem Jahr 1959 ist =)
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