Suicide Circle
Jisatsu saakuru (2002), JP Laufzeit 99 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Thriller
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12 Kommentare
Keine
von Sion Sono, mit Ryo Ishibashi und Akaji Maro
Eine unheimliche Serie von Selbstmorden schockiert Japan. Ganze Gruppen von Jugendlichen stürzen sich voller Begeisterung in den Freitod. Die Polzei steht vor einem Rätsel. Handelt es sich bei diesem Phänomen um einen unbekannten Kult oder gar um perfide ausgeführte Morde? Der Hinweis auf eine geheimnisvolle Website bringt die Beamten langsam auf die richtige Spur. Während immer mehr Schüler den Freitod wählen, lüftet sich ein grauenhaftes Geheimnis…
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Cast & Crew
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Sion Sono
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Ryo Ishibashi
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-
Akaji Maro
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-
Masatoshi Nagase
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Shibusawa
-
Saya Hagiwara
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Hideo Sako
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Hagitani
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Takashi Nomura
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Security Guard Jiro Suzuki
Regie
Schauspieler
-
Tamao Satô
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Yoko Kawaguchi
-
Mai Hosho
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Sawada
-
Yoko Kamon
-
Rolly
-
Sion Sono
- Genre
- Splatterfilm / Gorefilm, Okkulthorrorfilm, Mysterythriller
- Ort
- Japan
- Handlung
- Ermittlung, Jugendlicher, Suizid, Webseite
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Suicide Circle
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Kritiken (2) — Film: Suicide Circle
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenEin Sammelsurium einiger gelungener visueller und auch gut erzählter Momente, auch einiger guter Ideen, aber leider auch halbgarer Satire und nicht vollständig entwickelter Einfälle.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenAusgelassene Stimmung unter den 50 Schulmädchen auf einem Tokioer U-Bahnhof. Klassenfahrt-Atmosphäre. Die Mädchen stellen sich in Reihe vor den Gleisen, reichen sich die Hände, es ertönt eine fröhliche Melodie, dann springen die Kids kollektiv vor einen einfahrenden Zug und man wird erstmal blass.
Der Film über ominöse (Massen-)Selbstmorde hat durchaus einige Parallelen zu "Battle Royale", wie z.B. der relativ sorglose Umgang mit (Teenie-)Menschenleben, die recht drastische Veranschaulichung von Gruppenzwängen, verminderten Selbstwertgefühlen und natürlich Gesellschaftkritikundso. In der ersten Hälfte geht der Film ziemlich gradlinig vor, die Regie streut einige mehr oder weniger sinnvolle Mystery- oder Grusel-Finten, auch einige "Genialer-Serienkiller"-Anspielungen kommen zum selbstzweckhaften Einsatz. In der zweiten Hälfte zerfasert sich "Suicide Club" dann in diverse Interpretations-Angebote, die einen verkrampft verkopften Eindruck erzeugen und dem Werk einiges von seiner durchaus anfänglichen Virtuosität nehmen. Das Finale bleibt wirr, eine konsequente Auflösung gibt es nicht, was natürlich kein falscher Ansatz ist und einige schöne Ideen präsentiert, aber zu einem Lynch-Vergleich reicht es bei weitem nicht.
Formal gefällig durch eine überlegte und filterreiche Kameraarbeit und mit ordentlichen Darstellern stützt sich das Debüt-Werk Shion Sonos in erster Linie auf seine heftigen Gore-Szenen, die einfallsreich und vor allem blutig inszeniert wurden. Kein Wunder, dass diese den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen...könnte mir sogar vorstellen, dass der deutsche Verleih da noch einiges entschärfen musste, obwohl es keine auffälligen Cuts gibt.
"Battle Royale" und Asia-Filmfans mit Hang zum harten Kino und fadenscheiniger Tiefe sollten durchaus einen Blick riskieren! Für den Rest: viel Blut um Nichts...
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Kommentare (10) — Film: Suicide Circle
Kommentar schreibencyranorick 2012/02/23 22:55:47
Kommentar löschenSchade eigentlich.
Nachdem ich in der letzten Zeit (für mich) überraschend viele hochwertige Asiatische Filme sah, bin ich heute zum ersten Mal GEZIELT losgezogen, um mir einen japanischen Film zu holen.. und habe mich richtig auf den Fimabend gefreut.
Leider hatte ich dann schon ganz am Anfang des Filmes ein schlechtes Gefühl, dass da vielleicht nichts draus wird. Irgendwie sah das alle zu billig aus.
Dennoch: Ich war schon nach recht kurzer Zeit interessiert... das Gezeiget war teilweise schön strange.. und auch die Handlung hatte Potential.
Als dann plötzlich aus heiterem Himmel jemand Tiere tottrat, um schliesslich Gitarespielend anfing zu singen; das Ganze verteufelt nach "David Bowie spielt Rocky Horror Picture Show" aussah.. war ich immer noch zufiieden.. schliesslich fasziniert mich nicht zuletzt die Skurrilität einiger Asia-Streifen.
So verwundert auch nicht der Kommentar, den jemand im Film vom Stapel lässt: "Willst Du Dir wieder einen von den kranken japanischen Filmen reinziehen?"
Auch ein wenig später bin ich noch geneigt, die Tatsache, dass die Story mehr Löcher hat, als eine Netzstrumpfhose, zu ignorieren.
Was einem dann aber zusammenhanglos und Holterdipolter als Ende serviert wird, würde selbst eien oskarreifen Streifen ruinieren.
Bei diesem Film, der etliche Handlungsfäden nicht zu Ende spinnt, bei dem teils gar nichts zusammenpasst... ist das Ende mehr Armutszeugnis als Ausrutscher.
Ein paar Pünktjes gibt es noch für die Idee und einige Skurrilitäten... aber mit einem halbwegs anständigen Ende wären es deutlich mehr gewesen.
Ach ja: Die deutsche Synchro ist grottig.. ^^
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Benner 2012/03/02 18:36:09
Antwort löschenGing mir da ähnlich wie dir! Schade eigentlich, da Sion Sono ja mit "Love Exposure" bewiesen hat, dass er ordentlich abliefern kann!^^
Tachitalili 2012/02/13 17:37:55
Kommentar löschenGroßartiger Anfang und ein paar Szenen bei denen es einem eiskalt den Rücken runterläuft, leider flacht der Film ziemlich schnell ab und kann weder die Spannung aufrechterhalten, noch besondere Symphatieträger bieten.
Leider ist hier eine unkonventionelle, originelle Idee ein bisschen an der Umsetzung und an den Schwächen der Story gescheitert.
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SATO 2010/11/17 13:39:02
Kommentar löschenDie Story fängt gut an und ist zunächst recht interessant, doch nach und nach wird der Film immer verwirrender und einfach unglaublich blutig. Ob man das alles unbedingt so extrem darstellen musste... ich weiß ja nicht und ist glaube auch einfach Geschmackssache. Und ich weiß, warum ich bei japanischen Filmen immer vorsichtig bin, denn die wenigsten sind wirklich gut strukturiert und bieten eine geniale Geschichte.
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eXonic 2010/11/07 20:06:24
Kommentar löschenEin hustendes Kind am Telefon, ein Maßband aus Haut, eine Website, eine nervende Teenieband und ein Computerjunkie. Alles Begriffe, die nicht unbedingt zusammenpassen, den Zuschauer aber dazu bewegen sich "Suicide Circle" bis zum Ende anzusehen. Leider bringt das aber gar nichts, denn dort hat man genauso wenig Ahnung in welcher Beziehung diese Dinge zueinander stehen und ihre Bedeutung bleibt leider auch verschwiegen.
Gesellschaftskritik blitzt zwar auf und visuell ist der Film auch ganz nett, aber das Drehbuch ohne roten Faden verdirbt leider jeglichen Spaß und verwirrt unnötig.
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der cineast 2010/11/05 17:38:53
Kommentar löschenDas Erstlingswerk von Sion Sono (Love Exposure) ist teilweise ekelerregend, weiß nervernaufreibende Spannung zu erzeugen, ist total verwirrend und überzeugt durch den eigenen Stil des Regisseurs!
Sion Sonos Love Exposure ist ein Meisterwerk des modernen Kinos aus Japan das ist unbestritten und dieser Film wird mittlerweile kultisch verehrt. Jetzt wollte ich mich einmal mehr mit diesem Ausnahme Talent beschäftigen und sah mir seine Filmographie an und entschied mich einmal seinen ersten Film anzusehen. Natürlich im O-Ton!
Bereits in der Eröffnungsszene wird klar wie der Regisseur unbehagen erzeugen kann und man merkt das es in diesem Streifen hart zur Sache geht. Das zentrale Thema ist der ser Suizid eines Jugendlichen Clubs,dessen Mitglieder sich treffen um vor die Bahn zu springen oder von Häusern und dieses vorher mit Freude zelebrieren. Die Polizei versucht herraus zu finden was hinter diesem Kult steckt und muss sich langsam eingestehen, das mehr Menschen in den tödlichen Kult involviert sind als sie dachten...
Das ganze ist ein Splatter-Inferno wie man es aus Japan mittlerweile durch Filme wie Ichi-The Killer, Vampire Girl vs. Frankenstein Girl etc.. gewohnt ist, doch ist die gezeigte Brutalität im Kontext der Japanischen Geselsschaft zu sehen in der die Selbstmord rate immens hoch ist. Suicid Circle ist nicht nur Horror sondern gleichzeitig auch Satire auf die Japan Politik die den Schülern dort unglaublich viel Arbeit verlangt. In dieser Welt in der ist immer nur heißt Pauken bis der Arzt kommt ist dieser Suicid Circle eine nervenkitzel ähnliche Angelegenheit die, die Schüler faziniert und abstößt.
Sion bietet Grauenvolle Bilder, Herausragende Musik, solide Schauspieleische Leistungen und ein absurd-groteske Setting des Suicid Circles, das einem lynch wohl alle Ehre machen würde. Das das ganze am Ende nuch eine abstruße Schlusswende hat, schmählert den Spaß nicht sondern bringt einen dazu über das Thema weiterhin nachzu denken und zu überlegen welchen Standpunkt der Regisseur zu diesem Thema hat, den er beitet viele Interpretationsmöglichkeiten.
Abschließend ist zu sagen, dass der Film für die einen ein mitreißend-verstörrender Japan Hororr ist und für die anderen ein Film der mehr Sozialkritik mitsich bringt als manch geheucheltes Drama. Die gezeigte Brutalität kann als abstoßend empfunden werden, was sie ohne Zweifel auch ist, doch veranschaulicht sie in grausamer Weise was für ein wichtiges Thema die steigende Suicidrate in Japan ist. Ein Film in dem alles angedeutet wird wäre sicher auch von Reiß, doch bleiben einem diese Bilder länger im Kopf und somit vielleicht auch das Thema.
Fazit: Asia Horror mit Sozialkritik, vom Regiewunderkind Sion Sono!
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Tyler__Durden 2010/07/20 22:25:00
Kommentar löschenMuss erst mal herunterkommen von diesem Trip. Kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal einen Film von Anfang bis Ende mit weit aufgerissenem Mund gesehen hab. Dies liegt jetzt nicht an der grafischen Gewaltdarstellung (Ok vielleicht der Einsatz dieser) sondern viel mehr an all dem Absurden was Sono hier uns ins Gesicht schleudert. Aber selbst wenn ich jetzt eine Nacht drüber schlafe glaube ich kaum das ich den Film irgendwie in Worte fassen kann, denn dies scheint einfach nicht möglich zu sein. Punkt. Suicide Circle ist einfach ein so absurder Mix aus einzigartigen Absurdigkeiten (Ich weiß das Wort gibt es wahrscheinlich nicht) bei denen ich sehr gut, und ich betone SEHR GUT verstehen kann wieso hier so schlechte Wertungen gegeben werden. Ich war aber einfach nur überwältigt von dem Film, und das meine ich Bildlich, Metaphorisch, Physisch und was weiß ich was-isch. Klar nichts im Vergleich zu Love Exposure aber dieses Früh Werk des Japaners Sion Sono beweist mal wieder das er Filme macht die, mal komplett abgesehen von der Qualität , so niemand irgendwo auf dem Erdball sonst machen würde.
PS: Kann mir irgendjemand gute Beruhigungspillen empfehlen?
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doctorgonzo 2010/07/20 23:38:03
Antwort löschenIch trink immer Kaffee zum Runterkommen... Ansonsten empfehle ich immer Alkohol.
Tyler__Durden 2010/07/21 06:28:05
Antwort löschenDanke für die Tipps, hab mich aber schon mit Gummibärchen beruhigt.
der cineast 2010/11/04 22:24:34
Antwort löschenHast du den Film vollends verstanden? Ich nicht!
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Tyler__Durden 2010/11/05 22:46:25
Antwort löschenNicht wirklich. :)
Das macht aber die Faszination aus. Um Ehrlich zu sein muss ich ihn nicht vollends verstehen.
cyranorick 2012/02/23 23:07:17
Antwort löschenRisperidon, Zopiclon, Tavor.. bedien Dich XD
Bei mir würde es vermutlich reichen, mir den Film noch mal anzusehen.. irgendwie ist der bös an mir vorbeigegangen XD
Shorty06 2010/05/30 19:31:53
Kommentar löschenSuicide Circle von Sion Sono. Ich wusste gestern Abend, nachdem ich den Film gesehen habe, nicht wirklich was ich von ihm halten soll. Zuerst wirkt er wie ein gewöhnlicher Asia-Horror Streifen. Doch nun denke ich er ist mehr als das. Suicide Circle ist eine Analyse der modernen japanischen Jugend und der Welt in der sie lebt. Sehr harter Film.
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veseria 2010/05/17 15:34:42
Kommentar löschenMal wieder typisch Japan, besitzt dieser Film eine sehr unkonventionelle Story. Die mag zwar grenzwertig sein und nicht jedem gefallen doch ich mochte sie.
Sion Sonos (Regisseur des Meisterwerks "Love Exposure") erste Regiearbeit ist eher schlecht als recht aber dennoch irgendwie gut.
Er konzentriert sich im Grunde genommen auf keinen Charakter, wodurch es keinen wirklichen ausgeleuchteten Charakter gibt. Ein Symphatieträger (außer vielleicht die Band *lach*) gibt es auch nicht wirklich. Die meisten Spezialeffekte sind einfach nur thrashig genauso teilweise die Musik. Dafür hat er eine tolle Atmosphäre geschaffen, eine abgedrehte, spannende und auch recht tiefgründige Story (die sozialkritisch ist) erfunden und den Film eigentlich sehr konsequent gestaltet.
Für Japanfans oder Gorefans die etwas Nachdenken können zu empfehlen.
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micromysminutus 2009/09/19 19:35:34
Kommentar löschenFängt gut an. Super, als die Krankenschwester mit den Worten "Bis später" aus dem Fenster springt. Erst schaut man ziemlich dumm, danach muß man doch lachen.
Laufende Hauthandtaschen? -Meinetwegen. Aber dann das böse Internet, bösere, hustende Kinder und dieser Durchgeknallte??? Ähm... jaa... whatever?!
Dann bleib' ich mal bei 3,5 für ein aufgerundetes, noch mit Spannung verfolgtes, erstes Drittel des Films.
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PrettyPenny 2008/08/17 15:03:44
Kommentar löschenUnterirdisch. Außer Blut und Gemetzel nichts gewesen.
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