Tatort: Mauerpark

Tatort: Mauerpark (2011),
Laufzeit 89 Minuten, Kriminalfilm

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- Kritiker
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8 Kommentare
Tatort: Mauerpark - Bild 5969132
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von Heiko Schier, mit Dominic Raacke und Boris Aljinovic

Ritter und Stark werden im Präsidium von Vogt, einem jungen und nervigen Verrückten, aufgesucht, der behauptet, verfolgt zu werden. Ritter wirft ihn hinaus. Wenig später werden die Kommissare zur Leiche eines Mannes gerufen. Ein bekannter Anwalt wurde ermordet. Auch Vogt streunt um den Tatort im Mauerpark herum. Ritter und Stark ermitteln in der Vergangenheit des Strafverteidigers Herzog und stoßen auf Drohbriefe eines seiner Opfer, Muller. Die Kommissare vernehmen ihn und geraten in einen Fall, der 25 Jahre zurückliegt und mit der Entführung eines Babys aus einer Industriellenfamilie zu tun hat. Damals ging Muller als Hauptverdächtiger ins Gefängnis und die Kommissare wundern sich, dass er heute wieder als Hausmeister bei Ina Kilian, einer in Berlin bekannten Charity-Lady und Tante des damals entführten Babys lebt und arbeitet. Sie fragen sich, was Vogt mit all dem zu tun hat, und kommen nach und nach hinter den meisterlichen Plan eines ehemaligen Opfers, das heute zum Täter wird.

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Kommentare (8) — Film: Tatort: Mauerpark

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Don Pedro

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Bewertung6.0Ganz gut

Sehr gemächlich entfaltete sich da eine verworrene Geschichte vom toten Anwalt zum Familiendrama. Überwiegend gute Darsteller, auch der obligatorische Sozial-Teil um die Sicherungsverwahrung geht noch ok, dafür gibt es auch Punkte.

*Spoiler*Das Finale gerät aber dann zum absoluten Logik-Desaster: Woher wusste denn der junge Mann von seiner Herkunft? Und warum sollte die Schwester der Mutter eine riesige Lösegeldforderung samt Übergabe inszenziert haben? Und woher wusste der junge Mann, dass der Fahrer Müller im rechten Moment in die Hütte platzt? Und warum kann die Polizei nicht früher eingreifen bei einer geplanten Aktion? Ich frag warum, warum, warum...

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kronenhummer

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Bewertung6.0Ganz gut

Mit einer durchaus spannenden Grundhandlung gesegnet, hätte ich diesen Tatort sicherlich aufmerksamer verfolgen sollen, als ich es getan habe. So fiel es mir tatsächlich schwer, bei den vielen Wendungen, verschiedenen Handlungssträngen und ständigen Verwirrungen wirklich in der Story zu bleiben. Doch ich fürchte, auch wenn man 90 Minuten nichts anderes macht, als gebannt auf den Bildschirm zu starren, birgt der Berliner Jubiläumstatort die Gefahr, doch extrem überladen zu wirken, während das klassische Ermitteln etwas auf der Strecke bleibt.

Dabei ist es wirklich schade, dass die Berliner hier so viel wollten. Denn es wird vieles richtig gemacht, was man selten in Sonntag-Abend-Krimis erlebt. Ein intelligent gemachter Krimi, der seine Handlung nicht aus den dauernden Verfehlungen der Polizisten zieht, ein stimmiger Umgang mit dem nicht fehlen dürfenden moralischen Thema, in diesem Fall der Sicherheitsverwahrung und eine wirklich sehr solide filmische Umsetzung sind Aspekte, die eindeutig positiv herausstechen.

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seniorem

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Bewertung6.0Ganz gut

Mäßig spannender Tatort, der von seinen düsteren Art tollen Kamera Führung und den guten Schnitt lebte. Abzüge gibts für den Klischeetürke

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Oskar Gleit

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Bewertung2.0Ärgerlich

Todlangweilige Story!!!! Absolut Grottenschlecht!!! Vertane Lebenszeit!!!

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fabel

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Hatte ich unten schon erwähnt: zu Beginn war es wirklich noch ganz passabel und vielversprechend, aber mit fortwährender Laufzeit wurde es wirklich zu einem absoluten Ärgernis, deshalb: signed!


Oskar Gleit

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O.K.


Marie Krolock

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Bewertung5.0Geht so

Zum Teil etwas Experimentell, die Geschichte fand ich auch nicht sonderlich spannend. Dafür mag ich die Ermittler und Berlin!

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filmschauer

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Bürde des Hauptstadt-Tatortes verlangt jederzeit, etwas höhere Erwartungen zu erfüllen. Die beiden Berliner Ermittler Ritter und Stark sind da eigentlich immer gern gesehen, doch oftmals sind die Drehbücher nicht gerade das Gelbe vom Ei. In "Mauerpark" allerdings haben wir es mit einem nicht uninteressanten Fall zu tun. Durchaus clever, aber auch manchmal ein wenig verwirrend wird die Geschichte um einen Mord an einem Anwalt gespinnt, die gesellschaftliche Themen wie die alte Ost-West-Teilung oder die umstrittende Sicherheitsverwahrung nicht wie sonst plakativ auf den Tisch legt, sondern relativ gut in den Plot integrieren. Zwar ist dieser Tatort die meiste Zeit äußerst ruhig gehalten, bei dem die ausführlichen Gespräche fast schon überhand nehmen. Auch sind die Figuren nicht sehr empathisch gezeichnet worden, fügen sich aber gut in die Dramaturgie ein. Das Ergebnis ist ein am Ende nachdenklicher Krimi mit unvorhersehbaren Verwicklungen sowie einer leicht melancholischen Grundatmosphäre, wofür nicht zuletzt die kühlen Berlinbilder und so manche stimmungsvolle Hintergrundmusik sorgen. Überflüssige Humoreinlagen sind hier dankeswerterweise weggelassen worden, auch wenn man sich nach dem Auftritt der Schauspielerin Rebecca Immanuel den Spruch "Edel und..." nicht ersparen konnte. Es sei den Machern verziehen.

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fabel

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Finde ich eigentlich eben überhaupt nicht sehenswert, sondern ziemlich schmerzhaft, aber ich denke, dir könnte es schon gefallen. Bin eh nicht so der Graf-Fan.;)

Und ja, ich habe früher auch jeden Polizeiruf mitgenommen, aber mit der Zeit wurden die wirklich immer träger und uninteressanter. Mal sehen, Zahavi hat - wie ich finde - ein ordentliches Porträt von Mr. Reich "Ich nehme diesen Preis nicht an" Ranicki gemacht. Da könnte er auch nächste Woche u.U. etwas gutes zustande bringen. Ich berichte.:P


filmschauer

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Schön, die unterschiedlichen Meinungen zu Grafs Film. In welche Richtung meine Einschätzung dann ausschlagen wird?
@fabel: In der Bildergalerie habe ich gesehen, dass ja Henry Hübchen mitspielt (ein paar Prozentpunkte mehr Neugier). Ich warte aber trotzdem mal dein Urteil ab. :)


Schloøpselcki

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Bewertung6.0Ganz gut

Spoiler
Gewagtes Format für einen Tatort, vor allem die Technik hat sich hier mal ein bisschen was getraut und zu großen Teilen hat mir das durchaus gefallen, die Story war ebenfalls ganz nett, es gab keine Totalausfälle irgendwelcher Darsteller und den Teil Berlins kenne ich sehr gut, also noch ein paar nostalgische Pluspunkte mehr. Aber das ganze war phasenweise einfach zu dick aufgetragen und damit meine ich vor allem diese Friedhofsszene, in der aus dem abgerissenen Obdachlosen von heute auf morgen ein schnieker junger Landlord wird. Einfach zu übertrieben. Und dieses Boxerimage.. Das Thema ist jedoch aktuell und auch gut umgesetzt worden, also schafft "Mauerpark" es noch knapp in die "6 Punkte"-Liga.

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fabel

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Bewertung4.0Uninteressant

Spannungsbefreite Wachkomatherapie zur besten Sendezeit. Eine Perle der Langeweile!

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