Tatort: Mauerpark
Tatort: Mauerpark (2011), Laufzeit 89 Minuten, Kriminalfilm
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von Heiko Schier, mit Dominic Raacke und Boris Aljinovic
Ritter und Stark werden im Präsidium von Vogt, einem jungen und nervigen Verrückten, aufgesucht, der behauptet, verfolgt zu werden. Ritter wirft ihn hinaus. Wenig später werden die Kommissare zur Leiche eines Mannes gerufen. Ein bekannter Anwalt wurde ermordet. Auch Vogt streunt um den Tatort im Mauerpark herum. Ritter und Stark ermitteln in der Vergangenheit des Strafverteidigers Herzog und stoßen auf Drohbriefe eines seiner Opfer, Muller. Die Kommissare vernehmen ihn und geraten in einen Fall, der 25 Jahre zurückliegt und mit der Entführung eines Babys aus einer Industriellenfamilie zu tun hat. Damals ging Muller als Hauptverdächtiger ins Gefängnis und die Kommissare wundern sich, dass er heute wieder als Hausmeister bei Ina Kilian, einer in Berlin bekannten Charity-Lady und Tante des damals entführten Babys lebt und arbeitet. Sie fragen sich, was Vogt mit all dem zu tun hat, und kommen nach und nach hinter den meisterlichen Plan eines ehemaligen Opfers, das heute zum Täter wird.
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Cast & Crew
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Heiko Schier
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Dominic Raacke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Till Ritter
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Boris Aljinovic
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Felix Stark
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Robert Gwisdek
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lukas Vogt
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Rebecca Immanuel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ina / Laura Kilian
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Sven Lehmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gregor Müller
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Christopher Garrison
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Simon Herzog
Regie
Schauspieler
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Eva Bay
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nadja Skrebber
-
Harald Kempe
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Heiko Schier
- Genre
- Polizeifilm, Kriminalfilm
- Zeit
- Gegenwart, Vergangenheit
- Ort
- Berlin
- Handlung
- Erpressung, Kindesentführung, Klienten, Mord, Strafverteidiger, Suche nach Mörder, Verrückter
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Tatort: Mauerpark
Trailer zum Film Tatort: Mauerpark
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Kommentare (8) — Film: Tatort: Mauerpark
Kommentar schreibenDon Pedro 2011/10/24 22:53:21
Kommentar löschenSehr gemächlich entfaltete sich da eine verworrene Geschichte vom toten Anwalt zum Familiendrama. Überwiegend gute Darsteller, auch der obligatorische Sozial-Teil um die Sicherungsverwahrung geht noch ok, dafür gibt es auch Punkte.
*Spoiler*Das Finale gerät aber dann zum absoluten Logik-Desaster: Woher wusste denn der junge Mann von seiner Herkunft? Und warum sollte die Schwester der Mutter eine riesige Lösegeldforderung samt Übergabe inszenziert haben? Und woher wusste der junge Mann, dass der Fahrer Müller im rechten Moment in die Hütte platzt? Und warum kann die Polizei nicht früher eingreifen bei einer geplanten Aktion? Ich frag warum, warum, warum...
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kronenhummer 2011/10/24 18:00:30
Kommentar löschenMit einer durchaus spannenden Grundhandlung gesegnet, hätte ich diesen Tatort sicherlich aufmerksamer verfolgen sollen, als ich es getan habe. So fiel es mir tatsächlich schwer, bei den vielen Wendungen, verschiedenen Handlungssträngen und ständigen Verwirrungen wirklich in der Story zu bleiben. Doch ich fürchte, auch wenn man 90 Minuten nichts anderes macht, als gebannt auf den Bildschirm zu starren, birgt der Berliner Jubiläumstatort die Gefahr, doch extrem überladen zu wirken, während das klassische Ermitteln etwas auf der Strecke bleibt.
Dabei ist es wirklich schade, dass die Berliner hier so viel wollten. Denn es wird vieles richtig gemacht, was man selten in Sonntag-Abend-Krimis erlebt. Ein intelligent gemachter Krimi, der seine Handlung nicht aus den dauernden Verfehlungen der Polizisten zieht, ein stimmiger Umgang mit dem nicht fehlen dürfenden moralischen Thema, in diesem Fall der Sicherheitsverwahrung und eine wirklich sehr solide filmische Umsetzung sind Aspekte, die eindeutig positiv herausstechen.
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seniorem 2011/10/24 16:49:58
Kommentar löschenMäßig spannender Tatort, der von seinen düsteren Art tollen Kamera Führung und den guten Schnitt lebte. Abzüge gibts für den Klischeetürke
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Oskar Gleit 2011/10/24 15:52:27
Kommentar löschenTodlangweilige Story!!!! Absolut Grottenschlecht!!! Vertane Lebenszeit!!!
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fabel 2011/10/24 17:42:55
Antwort löschenHatte ich unten schon erwähnt: zu Beginn war es wirklich noch ganz passabel und vielversprechend, aber mit fortwährender Laufzeit wurde es wirklich zu einem absoluten Ärgernis, deshalb: signed!
Oskar Gleit 2011/10/24 19:19:00
Antwort löschenO.K.
Marie Krolock 2011/10/24 10:08:37
Kommentar löschenZum Teil etwas Experimentell, die Geschichte fand ich auch nicht sonderlich spannend. Dafür mag ich die Ermittler und Berlin!
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filmschauer 2011/10/23 23:18:01
Kommentar löschenDie Bürde des Hauptstadt-Tatortes verlangt jederzeit, etwas höhere Erwartungen zu erfüllen. Die beiden Berliner Ermittler Ritter und Stark sind da eigentlich immer gern gesehen, doch oftmals sind die Drehbücher nicht gerade das Gelbe vom Ei. In "Mauerpark" allerdings haben wir es mit einem nicht uninteressanten Fall zu tun. Durchaus clever, aber auch manchmal ein wenig verwirrend wird die Geschichte um einen Mord an einem Anwalt gespinnt, die gesellschaftliche Themen wie die alte Ost-West-Teilung oder die umstrittende Sicherheitsverwahrung nicht wie sonst plakativ auf den Tisch legt, sondern relativ gut in den Plot integrieren. Zwar ist dieser Tatort die meiste Zeit äußerst ruhig gehalten, bei dem die ausführlichen Gespräche fast schon überhand nehmen. Auch sind die Figuren nicht sehr empathisch gezeichnet worden, fügen sich aber gut in die Dramaturgie ein. Das Ergebnis ist ein am Ende nachdenklicher Krimi mit unvorhersehbaren Verwicklungen sowie einer leicht melancholischen Grundatmosphäre, wofür nicht zuletzt die kühlen Berlinbilder und so manche stimmungsvolle Hintergrundmusik sorgen. Überflüssige Humoreinlagen sind hier dankeswerterweise weggelassen worden, auch wenn man sich nach dem Auftritt der Schauspielerin Rebecca Immanuel den Spruch "Edel und..." nicht ersparen konnte. Es sei den Machern verziehen.
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fabel 2011/10/24 10:16:44
Antwort löschenEigentlich hast du meine volle Zustimmung, so sind die beiden auch mein absolutes Lieblingsteam neben den Münchnern und Münsteranern, aber gerade gestern fand ich das Drehbuch, okay, besser gesagt das Endprodukt furchtbar misslungen. Hatte anfangs durchaus Potenzial für eine mal - du sagst es richtig - nicht all zu plakative Auseinandersetzung mit dem Thema Sicherheitsverwahrung, doch nach der Hälfte der Laufzeit wurde es mir zu vorhersehbar, so war doch das Schicksal von Vogt und dessen wahre Identität sehr, sehr leicht vorauszuahnen.;) Und auch sonst beinhaltete das Skript mir irgendwie zu viele Wendungen. Hab mich einfach schrecklich gelangweilt. Vielleicht war´s mir dann doch ein wenig zu melancholisch und trist.:D
Na ja, nächste Woche sind wir wieder einer Meinung.:p
filmschauer 2011/10/24 12:59:03
Antwort löschenInteressant, bei mir war's fast schon umgekehrt: Erst etwas ernüchtert, dann aber doch richtig dabeigewesen. Gelangweilt habe ich mich eigentlich nicht, muss aber hinzufügen, dass die Tatorte der letzten Wochen nicht gerade aufregend waren (Ausnahme mit Abstrichen: "Borowski und die Frau am Fenster") und so schonmal mit wenig(er) zufrieden bin.
Auf den nächsten Tatort (wieder mal aus Kiel) bin ich übrigens sehr gespannt, da Christian Alvart Regie führt. Kommt aber erst in zwei Wochen.
fabel 2011/10/24 13:51:23
Antwort löschenDER Pandorum-Alvart? Respekt, da haben die Produzenten sich ja wieder einmal nicht lumpen lassen, was den Regisseur angeht.:)
Nächste Woche aber kommt auch mal ausnahmsweise ein möglichweise lohnenswerter Polizeiruf, ebenfalls mit `nem guten Regisseur: Dror Zahavi. Bin auch da mal gespannt.:)
filmschauer 2011/10/24 19:51:57
Antwort löschenJa, genau der. Ganz interessant: Kleine Newshäppchen rund um die Tatort-Folge gibt es in seinem Twitter-Profil zu lesen (@alvart).
Den Polizeiruf schaue ich eigentlich nur ganz selten. Hab sowieso noch die Aufnahme von Dominik Grafs "Cassandras Warnung" hier liegen. Von Zahavi habe ich noch nichts gesehen. Mal sehen, vielleicht schaue dann mittels Mediathek rein, nachdem du ihn dann gesehen und womöglich für gut befunden hast. ;)
lieber_tee 2011/10/24 20:26:41
Antwort löschenDominik Grafs "Cassandras Warnung" ist der-mal-etwas-andere Polizeiruf. Durchaus sehenswert.
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fabel 2011/10/24 21:24:25
Antwort löschenFinde ich eigentlich eben überhaupt nicht sehenswert, sondern ziemlich schmerzhaft, aber ich denke, dir könnte es schon gefallen. Bin eh nicht so der Graf-Fan.;)
Und ja, ich habe früher auch jeden Polizeiruf mitgenommen, aber mit der Zeit wurden die wirklich immer träger und uninteressanter. Mal sehen, Zahavi hat - wie ich finde - ein ordentliches Porträt von Mr. Reich "Ich nehme diesen Preis nicht an" Ranicki gemacht. Da könnte er auch nächste Woche u.U. etwas gutes zustande bringen. Ich berichte.:P
filmschauer 2011/10/25 12:58:02
Antwort löschenSchön, die unterschiedlichen Meinungen zu Grafs Film. In welche Richtung meine Einschätzung dann ausschlagen wird?
@fabel: In der Bildergalerie habe ich gesehen, dass ja Henry Hübchen mitspielt (ein paar Prozentpunkte mehr Neugier). Ich warte aber trotzdem mal dein Urteil ab. :)
Schloøpselcki 2011/10/23 21:55:02
Kommentar löschenSpoiler
Gewagtes Format für einen Tatort, vor allem die Technik hat sich hier mal ein bisschen was getraut und zu großen Teilen hat mir das durchaus gefallen, die Story war ebenfalls ganz nett, es gab keine Totalausfälle irgendwelcher Darsteller und den Teil Berlins kenne ich sehr gut, also noch ein paar nostalgische Pluspunkte mehr. Aber das ganze war phasenweise einfach zu dick aufgetragen und damit meine ich vor allem diese Friedhofsszene, in der aus dem abgerissenen Obdachlosen von heute auf morgen ein schnieker junger Landlord wird. Einfach zu übertrieben. Und dieses Boxerimage.. Das Thema ist jedoch aktuell und auch gut umgesetzt worden, also schafft "Mauerpark" es noch knapp in die "6 Punkte"-Liga.
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fabel 2011/10/23 21:54:28
Kommentar löschenSpannungsbefreite Wachkomatherapie zur besten Sendezeit. Eine Perle der Langeweile!
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