The American

The American (2010), US
Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Thriller, Kinostart 16.09.2010

6.6 Kritiker
35 Bewertungen
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6.1 Community
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167 Kommentare
The American - Bild 4299682
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von Anton Corbijn, mit George Clooney und Irina Björklund

George Clooney spielt The American, einen Auftragskiller und Meister seines Fachs: kühl, präzise und stets in Bewegung. Als ein Job in Schweden anders verläuft als geplant, teilt Jack, so der Name des Titelhelden, seinem Kontaktmann mit, dass sein nächster Auftrag auch sein letzter sein wird. Dieser führt in in ein abgelegenes italienisches Dorf in den Abruzzen. Dort freundet sich Jack entgegen seiner Gewohnheit mit dem örtlichen Pfarrer an (die italienische Bühnenlegende Paolo Bonacelli) und beginnt eine Affäre mit der Prostituierten Clara (Violante Placido). Doch je mehr Jack sich gegenüber seiner Umgebung öffnet, umso mehr läuft der effiziente Profi Gefahr, selbst zum Opfer zu werden.

The American basiert auf dem Roman “A Very Private Gentleman” von Martin Booth. Dort ist der Titelheld ein exzentrischer englischer Auftragsmörder, der als Tarnung vorgibt, Maler von Schmetterlingen zu sein. Die Nationalität wurde entsprechend der Besetzung mit Clooney in einen Amerikaner abgeändert und von der ursprünglichen Tarnung blieb nur ein Schmetterlingstattoo auf dem Rücken des Hauptdarstellers. Adaptiert wurde die Vorlage zu The American von Rowan Joffe. Der Sohn des bekannten Regisseurs Roland Joffé zeichnet auch für die inzwischen zweite Adaption von Grahams Greenes Brighton Rock verantwortlich, bei der er auch Regie führt. Hauptdarsteller und Charmeur par excellence George Clooney war auf dem Set von The American tatsächlich der einzige Amerikaner: Regisseur Anton Corbijn, der mit dem hochgelobten Control sein Spielfilmdebut gab, ist niederländischer Herkunft, während Clooney auf der Leinwand von einer bunten Mischung europäischer Charakterschauspieler umgeben wird. Musikalisch darf sogar ein bekannter Deutscher mitmischen: Kein geringerer als Herbert Grönemeyer steuert den Soundtrack zu The American bei. (KJ)

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Kritiken (23) — Film: The American

Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Als Profikiller Jack hat sich Clooney jeglichen Anflug von Leichtigkeit und Charme untersagt, vielleicht auch, weil der von Anton Corbijn so streng wie schön inszenierte Film ihn als Wiedergänger von Delons EISKALTEM ENGEL verstanden wissen will. Doch Clooney wirkt fast unglücklich über diese fehlende Ebene seiner selbst; um so schwerer wiegt dieser Verzicht, wenn er weltmännisch italienisch parlierend durchs Dorf flaniert und damit allzu deutliche Verweise auf den italophilen Privatmann Clooney setzt. Seine Präsenz bleibt aber so ungebrochen wie die Präzision seines Spiels, und man kann Corbijn und seinem Star so zumindest nie vorwerfen, sie würden den Berufsmörder glorifizieren.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

«The American» ist ein meist sehr beschaulicher, dadurch aber keineswegs weniger packender Thriller.

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Corsovilla: SchönerDenken

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10.0Lieblingsfilm

Herr Clooney hat ein wunderbares Händchen für die Auswahl seiner Filme: Nach vielen Ausnahmefilmen wie “Syriana”, “Michael Clayton” oder “Up in the Air” hat er hier wieder die Gelegenheit ergriffen, in einem ausgezeichneten Film eine ausgezeichnete Vorstellung abzuliefern. Corbijn erzählt sehr unaufgeregt und im besten Sinne “klassisch” die Geschichte eines Mannes, der mit seinem bisherigen Leben abschließen will. Ständige Lebensgefahr und der Verzicht auf jede emotionale Bindung, die ihn angreifbar machen würde, drohen ihn zu zermürben. Das Psychogramm eines “Hitman” startet mit einer perfekt inszenierten Eröffnung und endet mit einem schlüssigen Finale. Einer der besten Filme des Kinojahrs 2010 überhaupt. (Mehr im Podcast)

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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6.0Ganz gut

"The American" bleibt [...] eine distanzierte Angelegenheit, der es zu selten gelingt, das Geheimnisvolle und die Substanz mehr als Behauptung werden zu lassen. Corbijn wollte ganz offenbar einen besonders smarten Thriller drehen, verschraubt zur überraschend gut funktionierenden Filmmusik von Herbert Grönemeyer aber letztlich doch nur bekannte Versatzstücke, ohne dem Genre eine interessante Nuance hinzuzufügen. Gut auszusehen ist eben doch nicht alles.

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Sm0K1ngGnu

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4.0Uninteressant

Hatte hier noch jemand den Eindruck, da habe einer "The Limits of Control" gesehen und wollte den kopieren? Sehr ruhiger Film, Soundtrack von Grönemeyer fällt überraschenderweise nicht negativ auf. Die italienische Landschaft ist schön anzusehen da achtet man fast lieber auf den Hintergrund als auf die Handlung, die nicht so recht überzeugen kann und erst recht nicht mitreißt. Irgendwie das Standardkonzept, wenn sich jemand denkt "ich mache jetzt einen anspruchsvollen Film". Viele Szenen, in denen nichts passiert, George Clooney trinkt Kaffee, es passiert wieder nichts, dann macht George Clooney Klimmzüge... gähn.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten

Barracuda79

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der Tod der Frau war doch nicht unbeabsichtigt.das war ein Auftrag von ihm


Gentleman Jack

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Doch! Er geht mit seiner relativ neuen "Freundin" oder "Urlaubsbekannten" spazieren, jemand hat ihn aufgespührt und er beseitigt gezwungenermaßen die Zeugin des Schusswechsels, da es keinen anderen Weg gibt nicht in den Knast zu wandern.


Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio

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8.5Ausgezeichnet

Es ist keine originelle, erst recht keine neue Geschichte, die Anton Corbijn mit "The American" erzählt, also zählt hier nur das WIE. findet nur über die Sinnlichkeit zurück ins Leben. [...]
Anton Corbijn setzt sein ganzes Können als kreativer Bildgestalter ein, arbeitet mit vielen Totalen und schafft suggestive und klare Bilder, in denen die Landschaft der Abruzzen eine wichtige dramaturgische Rolle einnimmt. Gefilmt hat das der deutsche Kameramann Martin Ruhe und mit Herbert Grönemeyers melancholischem Soundtrack ist auch ein weiterer Deutscher am Gelingen dieses sehr europäischen Hollywoodfilms beteiligt.

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Walli Müller: br-online Walli Müller: br-online

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8.5Ausgezeichnet

Den Filmbildern sieht man eindeutig das Auge des Fotografen an. Berückend schöne Naturaufnahmen – zunächst aus dem winterlichen Schweden, dann der schroffen abruzzischen Bergwelt – unterstreichen die existenzielle Einsamkeit des Helden. Zum Zentrum seines Films macht Corbijn aber das Gesicht von George Clooney. [...]
Auf Action a la "Nikita" oder "Mr. und Mrs. Smith" wartet man in "The American" vergeblich. Er erinnert stimmungsmäßig eher an Jim Jarmuschs "Last Samurai" oder die wortkargen Western-Klassiker, die Corbijn selbst als seine Vorbilder nennt: "12 Uhr mittags" und "Spiel mir das Lied vom Tod". Ihm gefallen Tempo und Machart der 70er-Jahre-Filme, sagt der Regisseur. Das erklärt die - für heutige Sehgewohnheiten - fast unendliche Langsamkeit seines Films und seinen Mut zur Stille. Dass hier nicht alles vom üblichen Sound-Teppich zugekleistert wird, bringt den sparsam eingesetzten Film-Score um so besser zur Geltung. [...]
Obwohl man hier also das x-te Killer-Porträt vorgesetzt bekommt, schaut man so gebannt wie gespannt zu.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Regisseur Corbijn setzt weniger auf Actionkino, sondern zeichnet das intensive Porträt eines latent verzweifelten, sehnsuchtsvollen Mannes, der seiner Umwelt berufsbedingt mit einer gehörigen Portion Misstrauen begegnet, dies alles aber gerne hinter sich lassen will. Zudem ist es Corbijn hoch anzurechnen, dass er in seiner kontemplativ und stimmungsvoll inszenierten und mit allerlei Genre-Referenzen versehenen Charakterstudie einmal eine andere italienische Gegend zeigt als wahlweise Rom, die Toskana oder ein sonnendurchflutetes Sizilien: Denn die spröde Landschaft der Abruzzen spiegelt zudem wunderbar den gebrochenen Charakter seiner Hauptfigur.

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Ciprian David: NEGATIV

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8.5Ausgezeichnet

...The American ist in dieser Hinsicht ein durch und durch anachronistischer Film. In Zeiten, in welchen Filmkameras ihre Dynamik sogar aus dem fiktiven Register der digitalen Möglichkeiten schöpfen, lässt Corbijn seine immer auf den ausgesuchten Einstellungen ruhen. Sie ist ein Fixpunkt, den Bildkader aus der Wirklichkeit heraus sondernd, um ihn zu einem festen Teil einer filmischen Welt zu machen. Immer statisch, immer da, und dadurch ewig, tragen die Aufnahmen im Kontext von The American dazu bei, dass das Geschehen im Bild wirklich zum Geschehen wird. Ob es sich um ein Auto handelt, das auf einer Landstraße fährt, oder um einen Mann, der eine Treppe erklimmt, jede Bilderfolge wird zu einer philosophischen Frage über die Beziehung der Bildelemente und über ihre Existenz. Die Dinge werden verewigt, das Leben als flüchtig erklärt. ...

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Wie man es von ihm erwarten darf, gelingen Corbijn gleich eine ganze Reihe wunderschöner, melancholischer und tieftrauriger Bilder. Dazu trägt natürlich die malerische Kulisse des Bergdorfes bei, aber auch die Art wie er seine Figuren filmt oder gelegentlich in verwaschenen Zeitlupenaufnahmen in Szene setzt. [...] Karg und kühl bleibt der Film über weite Strecken [...] und bedient sich einer formalen Strenge, welche die Figuren lieber zwei Worte zu wenig sagen lässt als auch nur eines zuviel. [...] Das wirklich bedauerliche an "The American" ist jedoch, dass Corbijn [...] der Geschichte selbst nur sehr wenig Aufmerksamkeit zollt und dem schon hundert Mal durchgekauten Plot vom aussteigewilligen Auftragskiller kein einziges neues oder originelles Element hinzufügt.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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Es gibt in Anton Corbijns "The American" eine Szene, in der George Clooney in einem Café sitzt und seinen Espresso genießt. Im Hintergrund ist Renato Carasones Klassiker 'Tu vuò fà l'americano' zu hören. Ein schöner Anachronismus, könnte man meinen. Jeder, die in diesen Tagen jedoch dem Radio lauscht, weiß, dass das Stück dank einem äußerst erfolgreichen Cover wieder in aller Munde ist. Ein veränderter Text und ein paar zusätzliche Beats und schon hat man einen aufpolierten Song – aus alt mach neu quasi. Der Song ist aber nicht das Einzige, mit dem Corbijns zweiter Spielfilm auf Altbewährtes setzt. Er setzt vor allem auf eines: Ruhe. In Zeiten, in denen ein Kamerastativ nicht weniger als ein Anachronismus angesehen wird, tut es unglaublich gut, einen Regisseur zu sehen, der weiß wie man mit ruhigen, stillen Bildern arbeitet. "The American" ist ruhig, manchmal sogar statisch, aber nie langweilig. Dabei geben die Anfangscredits bereits den Weg vor: Clooney fährt in einem alten Wagen durch einen langen Tunnel eher er im hellen Abendrot ankommt, dabei nimmt man lediglich Umgebungsgeräusche und Herbert Grönemeyers wundervolle Musik wahr, die die ewig lange Einstellung vom fast schon stoisch wirkenden Jack (Clooney) perfekt untermalt. Es sind Einstellungen, die man in heutigen Thrillern fast schon mit der Lupe suchen muss.

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

The American verfügt über kleinere Ungereimtheiten in Bezug auf die Story, aber wo das Drehbuch kleine Schwächen offen lässt, wird dies durch die geniale Inszenierung von Anton Corbijn überspielt und gerät spätestens durch die vortrefflichen Darstellerleistungen ins Vergessen. The American ist ein atmosphärisch herausragender Film, der sich viel Zeit nimmt um auf teilweise spröde Weise ein Psychogramm eines gehetzten Wildtiers zu zeichnen. Mit viel Präzision und einem einmaligen Gespür für schöne Bilder ist The American ein Pflichttermin für alle Arthousefans. Mainstreamanhänger sollten allerdings einen Bogen um den Film machen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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10.0Herausragend

The American ist ein fesselnder Film mit dem Fokus eines japanischen Dramas und einer undurchdringlichen Hauptfigur, die Alain Delon in Jean Pierre Melvilles Le Samourai gleichkommt. […]
Der Regisseur Corbijn hat vor allem Musikvideos produziert. Hier malt er eine idyllische italienische Landschaft, die so poetisch ist, wie seine Dialoge schweigsam sind. Es gibt keine falsche Einstellung und das Schauspiel ist präzise kontrolliert.

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Scott Tobias: The Onion (A.V. Club) Scott Tobias: The Onion (A.V. Club)

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7.5Sehenswert

Die Stärken und Schwächen von The American lassen sich mit denen von Corbijns Joy Division Biopic Control vergleichen. Er ist ein geduldiger, anspruchsvoller Filmemacher mit einem guten Auge – ideal für das Thema hier – aber seine Strenge kann den Verdacht nicht ganz beseitigen, dass er nicht viel zu sagen hat. Sein Film ist ein Triumph, aber es könnte ein Triumph der Form über den Inhalt sein.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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7.5Sehenswert

Knackig, kompakt und kryptisch, präsentiert sich The American als ein Standardthriller über einen Auftragskiller, der George Clooney auf den Leib geschnitten wurde. Gedreht unweit von dessen italienischem Wohnsitz, tief verankert in seiner Darstellung und seiner Starpräsenz, sticht der Film insbesondere durch die Art, wie er Spannung aufbaut, aus der Masse hervor.
Der Regisseur Anton Corbijn nutzt auf brillante Weise die Stille des italienischen Landes, sowie die der Schalldämpfer. Die Stille ist die nervenaufreibendste Zutat des Films.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Am wenigsten überzeugend ist die Romanze, die sich zwischen Jack und Carla, einer schönen Prostituierten, entwickelt. Trotz einer wunderschön gefilmten, glühenden Liebesszene, wird dieser Nebenstrang gestört durch die Hure-mit-einem-Herz-aus-Gold-Klischees. Fast genauso schematisch ist Jacks zögerliche Freundschaft mit dem Dorfpriester. Wie auch immer, was der Geschichte vielleicht an emotionalem Engagement fehlt, macht er durch seine stille Faszination wieder wett. [...]
Der Film, mit seiner vagen und abschweifenden Geschichte, funktioniert am Besten als Studie eines Einzelgängers, der versucht, seiner Vergangenheit zu entkommen. Trotz seines schroffen Individualismus, wirkt The American auf poetische Weise zutiefst europäisch.

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Kenneth Turan: Los Angeles Times

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7.0Sehenswert

Obwohl viele Elemente unseren Appetit anregen und den Film definitiv sehenswert machen, gelingt es The American nicht, ein zufriedenstellendes Ganzes zu servieren. Es wäre gegen die Religion des Films, wenn wir zu sehr an seine Figuren glauben würden, und dieser Agnostizismus, kombiniert mit dem Gefühl der Vorbestimmtheit der Geschichte, fügt seinen großen Ambitionen eine spürbare Wunde zu.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.5Ganz gut

Zuschauer, die in den Thrillern der letzten Zeit viel geBourned und geSalted wurden, werden The American ein bisschen zu, naja, nachdenklich für ihren Geschmack finden. Der Film ist ein Paradox. Er ist demonstrativ verhalten. Man kann nicht sagen, dass es Corbijn an Sorgfalt mangelt. Man kann jedoch sagen, dass ein Film droht, zum Stillstand zu kommen, wenn die Herangehensweise eines talentierten Regisseurs zu sehr die rigoros kalibrierte Strategie seines Hauptdarstellers widerspiegelt. [...]
Ich habe den Film vor allem wegen seiner Oberfläche genossen. Seine visuelle Kraft ist unbestreitbar. Wie auch sein Schicksal als Publikums-Spalter.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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6.0Ganz gut

Die Tugenden des Films stammen eher aus dem Handwerk als aus der Kunst. Seine Präzision ist eher beeindruckend und penibel als belebend. Es ist eine ziemlich gewandte Übung in Genre und Stil. [...]
The American ist nichts weniger als wunderschön. Und der indirekte Weg, den er nimmt, hin zu einer doch eher gewöhnlichen Geschichte, erzeugt eine Atmosphäre von Spannung, die noch zunimmt durch das beschleunigte Herzklopfen von Herbert Grönemeyers unaufdringlicher Musik.

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Ann Hornaday: The Washington Post

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5.0Geht so

The American ist ein Action-Thriller, der sich hartnäckig weigert, Action oder Thrills zu liefern, und der sich stattdessen einem gekünstelten, verlegenem Formalismus hingibt, der außerhalb von Repertoiretheatern oder Seminarräumen von Filmhochschulen kaum zu finden ist.

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Alle Kritiken (23)


Kommentare (144) — Film: The American

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Bandrix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich kann es niemandem übel nehmen „The American“ zu verschmähen. Er macht es einem ja auch wirklich nicht einfach.
Für einen Actionthriller passiert zu wenig, für ein Drama ist der Actionanteil dann doch zu hoch. So pendelt sich der Film irgendwo in der Mitte ein, während er hin und wieder beinahe zum Stillstand kommt.
Das gibt George Clooney natürlich Raum sein ganzes Können zu beweisen und diese Möglichkeit nutzt er auch ausgiebig. In „The American“ dürfte er wohl einer seiner besten Performances abliefern.
Regisseur Anton Corbijn versorgt seinen Film glücklicherweise mit der passenden Atmosphäre, die trotz der traumhaften Kulisse Italiens immer etwas unterkühlt und herzlos wirkt. Da beginnt sich ein Schlagabtausch erst eine gute Viertelstunde anzukündigen, bevor es dann richtig zur Sache geht. Unsichere Blicke auf umherlaufende Personen, Abkürzungen durch Nebengassen und schlussendlich die Konfrontation.
Für mich eine willkommene Abwechslung zum Schnitt- und Bildstackato der letzten Kinozeit. Dabei verfällt der Film der brutalen Gewalt niemals, sondern serviert einem die (kurzen) Kämpfe realistisch, schnell und unspektakulär. Doch ausnahmsweise ist dieser Umstand nicht negativ gemeint. Ein Actionfeuerwerk würde überhaupt nicht zur Atmosphäre von „The American“ passen. Es würde sie sogar zerstören und eindampfen.
So mischt sich dem Treiben noch eine ganze Menge Realismus bei, denn authentisch wirkt das Gezeigte sehr wohl. Da kann auch eine etwas klischeehafte Story nichts dran ändern.
Auftragskiller, die aufgrund einer gefundenen Liebe aussteigen wollen, gab es schon zu oft. Doch die Verpackung drum herum überzeugt und weiß (mich) zu unterhalten.
Für das männliche Auge wird auch noch etwas geboten, Clooneys Love Interest bewegt sich angenehm freizügig durch den Film.
Die größte Überraschung des Filmes dürfte allerdings der Soundtrack von Herbert Grönemeyer sein. Der ist nämlich so passend und perfekt genutzt, dass er überlegen sollte, seine Gesangskünste sein zu lassen und nur noch im Bereich Filmmusik tätig zu sein.
Wer also nichts gegen einen leisen, entschleunigten und seine Spannung allein aus seiner Atmosphäre ziehenden Film hat, macht mit „The American“ wenig falsch.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Bandrix

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Wie gesagt, kann Kritik absolut nachvollziehen. Aber wenn man in der richtigen Stimmung ist, steht einem "Ausgezeichnet" nichts im Wege. Man muss sich nur drauf einlassen. ;)


hoffman587

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Ich werds so dann mal versuchen. Aber dann doch irgendwann. :)


Jonesman

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Bewertung1.0Ärgerlich

Absolut unverständlicher Kram. Das Thema wurde schon gefühlte tausendmal durchgerattert. Ein Auftragskiller, der ausgebrannt ist und plötzlich feststellt, dass ihm das Töten doch was ausmacht. Kann man gerne nochmal verfilmen, aber bitte mit ein Bisschen mehr Ehrgeiz. Die Story ist völlig unverständlich und gezwungen. Erst ist er in Schweden irgendwo im Niemandsland mit einem Frau und dann in Italien irgendwo im Niemandsland - lass mich raten - mit einer Frau. Und natürlich verliebt sich die 30 Jahre jüngere Prostituierte sofort, der ist aber auch ein Pfundskerl, der Eduardo! Und wen gilt es überhaupt umzubringen in so einer Einöde? Den Bürgermeister von Hinterkaffingen? Naja, wie gesagt, sehr unverständlich. Als Landschaftsdoku hätte er mir besser gefallen.

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Keky

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist zwar gut gemacht, jedoch auch sehr langweilig. Er hat einen guten Anfang, einen sehr, sehr langweiligen Mittelteil und ein richtig mieses Ende. Bei dem Film schläft man ein, statt aufzuwachen. Zum Glück habe ich ihn mir nicht im Kino angeschaut (um ein Haar wäre ich tatsächlich ins Kino gegangen um mir diesen Film reinzuziehen). The American ist nicht nur total langweilig, er macht auch überhaupt keinen Sinn. Dass der Hauptdarsteller zum Schluss stirbt, macht den Film nur noch schlechter, als er bisher schon war.

George Clooney spielt seine Rolle. Das finde ich auch nicht weiter schlecht. Nur..er spielt seit ein paar Jahren bei keinem einzigen guten Film mehr mit. Ich hielt ihn für einen ganz guten Schauspieler, nachdem ich "From Dusk Till Dawn" gesehen habe. Tja..da habe ich mich wohl getäuscht.

Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben. Das finde ich total gerecht, da der Film nichts spannendes oder interessantes zu sehen hergibt. Ab 16 wäre total übertrieben gewesen und wenn er ab 6 gewesen wäre, hätte ihn höchstwahrscheinlich niemand geschaut.

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russel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

kein film für hyperaktive. trotz der eher gemächlichen geschwindigkeit keineswegs spannungsarm oder langweilig. vergleichbar mit einem hochwertigen rotwein der seinen geschmack auch nicht sofort entfaltet.

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stuforcedyou

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Bewertung4.0Uninteressant

Traumhafte Bilder. Perfekt für einen Bilderrahmen oder die heimische Pinwand und dazwischen betreibt der Clooney George Müßiggang, streift durch Wälder und Dörfer, die wie ausgestorben scheinen. Ja, das ist Kunst, voll Corbijn eben. Ganz, ganz toll - zumindest als Dia-Show. Als Film eher ein all zu nüchternes, oft auch verbissen geheimniskrämerisches Killer-Drama, ohne auch nur einen ansprechende Aktion oder Charakter. Künsterlisch wie stilistisch hochwertig und (pseudo-)tiefgründig, unterhaltungstechnisch eher ein Schuss in den Kopf.

"The American" beweist es: Langeweile kann so verdammt gut aussehen.

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lieber_tee

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Großes Problem vieler möchtegern Arthouse-Filmen. Sehen toll aus, wirken aber selbstgefällig, langweilig und ununterhaltsam. Ist arg überspitzt, ich weiß ;)


Jonesman

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absolut treffend formuliert


BlackEaster

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Bewertung4.0Uninteressant

Anfangs gefällt ja noch das langsame Erzähltempo, man erwartet, dass der Film das nutzt um dann dichter und intensiver zu werden. Das bleibt aber einfach aus. So ist der Film einfach nur ereignislos und zäh, tröpfelt vor sich hin ohne zu fesseln.

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DukeNukem

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Bewertung1.0Ärgerlich

Nee, des war nix!!
"Optisch war der toll...tolle Bilder"
Na klasse..wenn ich tolle Bilder sehen will kann ich auch die Bild lesen, aber der Inhalt bleibt dennoch langatmiger Müll.
"The American" empfehle ich als Placebo für Morphium :
Ähnlich einschläfernd, mach aber SICHER NICHT abhängig!!

ich werd schon müde wenn ich nur an den Film denke...

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Hagen Hagen

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Bewertung6.5Ganz gut

Sieht aus wie das Erstlingswerk eines jungen Filmemachers. Man könnte sagen "Ganz hübsch, aber beim nächsten Film musst Du etwas Drive reinbringen. Die Dialoge klingen nach Schreibtisch und achte beim Casting darauf, dass der Schauspieler irgendwie zur Figur passt. Aber sonst ganz ok.". Dummerweise ist Corbijn 55 Jahre alt und seit 30 Jahren im Geschäft.

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atilla

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Bewertung0.0Hassfilm

Kennt ihr die Szene "Malkovich Malkovich...Malkovich Malkovich!Malkovich Malkovich...Malkovich Malkovich!Malkovich Malkovich...Malkovich Malkovich!Malkovich Malkovich...Malkovich Malkovich!Malkovich Malkovich...Malkovich Malkovich!Malkovich Malkovich...Malkovich Malkovich!"

Also für die die es nicht kennen, das ist ne kurze Szene in 'Being John Malkovich' wo John Melkovich durch seine eigene Pforte geht und alle Menschen dort wie Malkovich aussehen und auch nur 'Malkovich' sagen.

Wieso erzähl ich das hier? Weil dieser Film hier 105 Minuten lang in dieser skurilen Szene zu sein scheint, nur eben nicht mit Malkovich sondern: Clooney Clooney ClooneyClooney Clooney ClooneyClooney Clooney ClooneyClooney Clooney ClooneyClooney Clooney Clooney, Clooney und weil es/er so schön war nochmal George Clooney...

Oder falls ihr 'Being John Malkovich' nicht kennt, ein alternatives Beispiel. Bei Mr. Bean macht Ferien, der Film der am Ende der Reise im Kino in Cannes gezeigt wird: 'Carson Clay in Playback Time'.
Haha statt Carson Clay George Clooney vorstellen und ihr kennt den Film haha

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HauntedSaint

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Bewertung5.0Geht so

Besetzung stimmt, Kulisse stimmt, aber kurz und knapp...ist die Sache für einen Thriller einfach zu lahm.

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Dissonanz

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein minimalistischer, langsamer, ereignisloser Film von Menschen, die ihr Handwerk verstehen. Deshalb sehenswert.

P.S.: Schöne Brüste.

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laestermaul

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Bewertung4.0Uninteressant

Ganz hübsche Landschaftsbilder, ein meist angenehmer Soundtrack und hübsche Schauspieler. Aber oha, war das langweilig! Beschrieben als atmosphärisch dicht, mit knisternder Erotik - habe ich persönlich nicht viel von entdeckt. Ich mag Filme, in denen nicht viel geredet wird, aber hier passierte ja kaum was, was sich anzuschauen gelohnt hätte. Ich habe das Gefühl, George Clooney die ganze Zeit nur beim Kaffee trinken zuzugucken und das nervt mich schon in der Werbung genug.

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betti.boo

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Bewertung3.5Schwach

Herr Clooney und die italienische Kulisse sahen gut aus - aber der Film war mir insgesamt doch zu zäh. Die Geschichte kann man in drei Sätzen zusammenfassen und zwischenmenschlich lief leider auch nicht allzu viel.
Vielleicht hätte man besser einen Kurzfilm gedreht.

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Tschoeni

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Bewertung5.0Geht so

In meinen Augen ein Frauenfilm. Warum? Weil gefühlte 102 von 105 Minuten George im Bild ist, was natürlich das Frauenherz höher schlagen lässt. Das Männerherz hätte von einem Thriller etwas mehr thrill erwartet. Der Film ist langatmig. Seine "Spannung" soll er wohl daraus ziehen, dass George hinter jeder Hecke einen vermeintlichen Killer sieht, der ihn unter die Erde bringen soll. Irgendwie schleppt sich diese Paranoia so dahin, bis zum schon lange vorhersehbaren Ende.
Fazit: Es bleiben ein paar schöne Einstellungen und eine Hand voll guter Szenen. Aber leider nicht mehr.

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Ninjamoehre

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Bewertung5.5Geht so

Mich hat der Film sehr enttäuscht ausschließlich der Soundtrack und die Landschaften konnten mich begeistern ach und Clooney ;D. Dennoch ist der Film seine 2.50€, die ich für ihn ausgeben hat, wert was aber weniger an den Film liegt sondern mehr an den Grandiosen Soundtrack von Herbert Krönemeyer.

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based_god

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Bewertung7.5Sehenswert

"The American" ist zwar langsam erzählt und somit nichts für ungeduldige Menschen, jedoch durch und durch spannend. Da ich italienische Dörfchen mag und gerade eben in einem war, hat mir der Film noch besser gefallen. Wobei um ehrlich zu sein, ist in solchen Dörfern viel mehr los. Absolute Stille und ruhige Gassen kann man vergessen.

Aber was solls, der Film unterhält und George Clooney zeigt mal wieder was er kann...

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jasmin2113

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Bewertung4.0Uninteressant

George Clooney macht seine Übungen, George Clooney geht in den Puff, George Clooney baut seine Waffe zusammen, und nach 50 Minuten ist noch nichts von Wert passiert. Ganz ehrlich- von einem Film, in dem es um einen Auftragskiller geht und in dem George Clooney mitspielt, erwarte ich mehr, als mir die faltigen Schultern von Mr. Clooney anschauen zu müssen. Richtig lohnenswert sind erst die letzten 15 Minuten. Der Rest des Films ist nur eins- überflüssig.

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Moe Szyslak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ruhiger, sehr ruhiger, fast schon zu ruhiger Film, der sich sehr sehr viel Zeit lässt, seine Geschichte zu erzählen und dabei desöfteren kurz vorm Erstarren ist, der es aber auf für mich fast unbegreifliche Weise schafft, dennoch in keiner Sekunde zu langweilen. Lag zum einen am wieder mal großartigen Spiel von George Clooney, der hier einen nachdenklich, in sich gekehrten Auftragskiller spielt, der versucht, von einem alten Job Abstand zu gewinnen und gleichzeitig einen neuen ausführen und dabei verhindern will, jegliche Art von Menschlichkeit und Emotionen auszuschalten, es aber nicht schafft. Abartig gut gespielt von Clooney, der diesen kleinen Film ohne Probleme in eine höhere Ebene zu heben weiß. Zum anderen lag es an der idyllischen Location mit dieser italienischen Bergstadt, abseits von Großstadtlärm gelegen und in traumhaften Landschaftsaufnahmen nähergebracht, die die Ruhe des Films nur nochmal verstärkt. Und zu guter Letzt lag es an der subtilen Spannung, die ständig hintergründig mitschwingt. Die Geschichte an sich ist schnell erzählt und absolut nichts Außergewöhnliches und ihr Verlauf vorhersehbar, dennoch ist sie durch die Bank interessant und sehr gut erzählt worden. Mehr Drama denn Thriller und schon gar nicht ein Actionfilm, dessen und der laaaangsamen Erzählweise muss man sich bewusst sein, aber gerade das und ein gnadenlos guter Clooney machen den kleinen feinen Film definitiv sehenswert.
8/10 Händchen für Maschinen

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Pfizze

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Bewertung6.5Ganz gut

Das überaus gut gespielte Auftragskiller-Drama "The American" fällt durch eine ungewöhnliche Ruhe der Inszenierung auf. Keine schnellen Schnitte, kaum Action, keine Wackelkamera oder ähnliches. Ganz gemählich wird die Geschichte erzählt und plätschert ruhig vor sich hin. Auch wenn es (dank George Clooney) nie wirklich langweilig wird, fehlt es an dem gewissen Etwas, vielleicht weil zu wenig passiert. Keine herrausragenden Dialoge oder Actionsequenzen, dafür aber teilweise tolle Bilder. Ein wirklich solider Film, den man sich aber sicher nicht zwei Mal ansehen muss.

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Moe

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Bewertung6.5Ganz gut

Ist Clooney wirklich ein Auftragskiller oder nur ein Waffenbastler für Auftragskiller? Die Beschreibung auf der DVD-Hülle ist ja mal grottenfalsch, den Autor hätte ich zum Mond geschossen!
Den Film würde ich mehr als Drama weniger als Thriller bezeichnen, denn ein Thriller braucht auch Spannung. Und die hat dieser Film nicht, dafür ist er viel zu ruhig! Lediglich am Ende kommt Spannung auf. Dennoch ist der Film über dem Mittelmaß, da Clooney den Film nahezu alleine schultert und es auch gut tut, einen ruhigeren Film anzugucken.

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