The American
The American (2010), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Thriller, Kinostart 16.09.2010
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183 Kommentare
Keine
von Anton Corbijn, mit George Clooney und Thekla Reuten
George Clooney spielt The American, einen Auftragskiller und Meister seines Fachs: kühl, präzise und stets in Bewegung. Als ein Job in Schweden anders verläuft als geplant, teilt Jack, so der Name des Titelhelden, seinem Kontaktmann mit, dass sein nächster Auftrag auch sein letzter sein wird. Dieser führt in in ein abgelegenes italienisches Dorf in den Abruzzen. Dort freundet sich Jack entgegen seiner Gewohnheit mit dem örtlichen Pfarrer an (die italienische Bühnenlegende Paolo Bonacelli) und beginnt eine Affäre mit der Prostituierten Clara (Violante Placido). Doch je mehr Jack sich gegenüber seiner Umgebung öffnet, umso mehr läuft der effiziente Profi Gefahr, selbst zum Opfer zu werden.
The American basiert auf dem Roman “A Very Private Gentleman” von Martin Booth. Dort ist der Titelheld ein exzentrischer englischer Auftragsmörder, der als Tarnung vorgibt, Maler von Schmetterlingen zu sein. Die Nationalität wurde entsprechend der Besetzung mit Clooney in einen Amerikaner abgeändert und von der ursprünglichen Tarnung blieb nur ein Schmetterlingstattoo auf dem Rücken des Hauptdarstellers. Adaptiert wurde die Vorlage zu The American von Rowan Joffe. Der Sohn des bekannten Regisseurs Roland Joffé zeichnet auch für die inzwischen zweite Adaption von Grahams Greenes Brighton Rock verantwortlich, bei der er auch Regie führt. Hauptdarsteller und Charmeur par excellence George Clooney war auf dem Set von The American tatsächlich der einzige Amerikaner: Regisseur Anton Corbijn, der mit dem hochgelobten Control sein Spielfilmdebut gab, ist niederländischer Herkunft, während Clooney auf der Leinwand von einer bunten Mischung europäischer Charakterschauspieler umgeben wird. Musikalisch darf sogar ein bekannter Deutscher mitmischen: Kein geringerer als Herbert Grönemeyer steuert den Soundtrack zu The American bei. (KJ)
Mehr Bilder (21) und Videos (3) zu The American
Cast & Crew
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Anton Corbijn
-
George Clooney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jack / Edward
-
Irina Björklund
-
Thekla Reuten
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mathilde
-
Lars Hjelm
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Bruce Altman
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Johan Leysen
Regie
Schauspieler
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Paolo Bonacelli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Father Benedetto
-
Giorgio Gobbi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann auf Vespa
-
Silvana Bosi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Käsehändler
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Filippo Timi
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Guido Palliggiano
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Samuli Vauramo
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Antonio Rampino
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Postbote
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Violante Placido
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Ilaria Cramerotti
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Angelica Novak
-
Isabelle Adriani
-
Raffaele Serao
-
Anna Foglietta
-
Sandro Dori
-
Rowan Joffe
- Genre
- Thriller
- Zeit
- 2010er Jahre, Gegenwart, Winter, Winter
- Ort
- Abruzzen, Italien, Rom, Rom, Schweden
- Handlung
- Agent, Auftragskiller, Auftragsmord, Bordell, Einsamkeit, Gewehr, Handwerker, Hütte, Intrige, Junggeselle, Mord an Prostituierte, Pistole, Priester, Prostituierte, Ruhestand, Schusswunde, Todesdrohung, Vergebung, Verschwörung, Versuchter Mord, Waffe
- Stimmung
- Romantisch, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails The American
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- The American: film-zeit.de
- The American: critic.de





















Kritiken (23) — Film: The American
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenAls Profikiller Jack hat sich Clooney jeglichen Anflug von Leichtigkeit und Charme untersagt, vielleicht auch, weil der von Anton Corbijn so streng wie schön inszenierte Film ihn als Wiedergänger von Delons EISKALTEM ENGEL verstanden wissen will. Doch Clooney wirkt fast unglücklich über diese fehlende Ebene seiner selbst; um so schwerer wiegt dieser Verzicht, wenn er weltmännisch italienisch parlierend durchs Dorf flaniert und damit allzu deutliche Verweise auf den italophilen Privatmann Clooney setzt. Seine Präsenz bleibt aber so ungebrochen wie die Präzision seines Spiels, und man kann Corbijn und seinem Star so zumindest nie vorwerfen, sie würden den Berufsmörder glorifizieren.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«The American» ist ein meist sehr beschaulicher, dadurch aber keineswegs weniger packender Thriller.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenHerr Clooney hat ein wunderbares Händchen für die Auswahl seiner Filme: Nach vielen Ausnahmefilmen wie “Syriana”, “Michael Clayton” oder “Up in the Air” hat er hier wieder die Gelegenheit ergriffen, in einem ausgezeichneten Film eine ausgezeichnete Vorstellung abzuliefern. Corbijn erzählt sehr unaufgeregt und im besten Sinne “klassisch” die Geschichte eines Mannes, der mit seinem bisherigen Leben abschließen will. Ständige Lebensgefahr und der Verzicht auf jede emotionale Bindung, die ihn angreifbar machen würde, drohen ihn zu zermürben. Das Psychogramm eines “Hitman” startet mit einer perfekt inszenierten Eröffnung und endet mit einem schlüssigen Finale. Einer der besten Filme des Kinojahrs 2010 überhaupt. (Mehr im Podcast)
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschen"The American" bleibt [...] eine distanzierte Angelegenheit, der es zu selten gelingt, das Geheimnisvolle und die Substanz mehr als Behauptung werden zu lassen. Corbijn wollte ganz offenbar einen besonders smarten Thriller drehen, verschraubt zur überraschend gut funktionierenden Filmmusik von Herbert Grönemeyer aber letztlich doch nur bekannte Versatzstücke, ohne dem Genre eine interessante Nuance hinzuzufügen. Gut auszusehen ist eben doch nicht alles.
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Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenHatte hier noch jemand den Eindruck, da habe einer "The Limits of Control" gesehen und wollte den kopieren? Sehr ruhiger Film, Soundtrack von Grönemeyer fällt überraschenderweise nicht negativ auf. Die italienische Landschaft ist schön anzusehen da achtet man fast lieber auf den Hintergrund als auf die Handlung, die nicht so recht überzeugen kann und erst recht nicht mitreißt. Irgendwie das Standardkonzept, wenn sich jemand denkt "ich mache jetzt einen anspruchsvollen Film". Viele Szenen, in denen nichts passiert, George Clooney trinkt Kaffee, es passiert wieder nichts, dann macht George Clooney Klimmzüge... gähn.
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bibi_kiddo 2010/09/20 02:30:54
Antwort löschenauch mich hat er an limits of control erinnert, dazu sei allerdings gesagt, er schien mir weniger eine nachahmung sondern viel mehr eine wesentlich besserere umsetzung eines solch stillen und unglaublich wirkenden film zu sein.
suptile kost, toll umgesetzter new western.
btw, limits of control habe ich in schlechter erinnerung.
Marc885 2010/10/02 01:56:55
Antwort löschenWar auch an Limits Of Control erinnert, dem ich im übrigen viel abgewinnen konnte.
Dieser Film versucht etwas zugänglicher zu sein, was gleichzeitig (ironischerweise) in meinen Augen grotesk wirkte: Einerseits wird irgendwie ein Anspruch auf Stringenz und Realismus erhoben, andererseits gibt es wirklich logische Fehler und Ungereimtheiten. Bei Limits Of Control fällt das nicht weiter in's Gewicht, hier schon.
lupusnoctis 2010/10/05 19:18:19
Antwort löschenLogische Fehler sind mir gar nicht aufgefallen....- The American: ein ruhiger Film der durch seine Einfachheit im Bild und die Schönheit und Realitätsnahe italienische Landschaft bestechen will. Weniger ein Action Film, auch kein wirklicher Thriller. Kein überragender Kino Film aber als Fernsehfilm wäre er auf jedenfall sehens und empfehlenswert.
Marc885 2010/10/06 15:50:02
Antwort löschenEin Glück, dass du das geschrieben hast. Es hätte echt sein können, dass es sonst niemand erwähnt hätte und einfach nur über den Film geredet worden wäre, als wäre nichts wichtiges vorgefallen.
Also, herzlichen Dank dass du diesen geistreichen Beitrag verfasst hast und uns in ironisch augenzwinkernder Weise auf den Rechtschreibfehler aufmerksam gemacht hast. Ich schätze das sehr.
@logische Fehler (ACHTUNG, SPOILER!!!!!): Anscheinend gibt der "Boss" den Mord an Clooney schon von Anfang an in Auftrag. Ermordet wird er aber weil er aufhören will (jedenfalls bekommt man das suggeriert). Logisch falsch ist vielleicht etwas hart ausgedrückt, aber ich hätte es besser gefunden wenn man sich für eine Methode entschieden hätte: Leicht surrealer Atmosphärefilm vs. halb Thriller halb Kunstfilm mit Blick drauf, dass er für Clooney Fans noch mainstream genug ist...ich hätte ersteres vorgezogen.
Gentleman Jack 2010/10/07 09:22:43
Antwort löschen"anscheinend" ... "suggeriert": Was haben deine Verständnisprobleme mit dem anscheinend für dich zu real engefangenen Meisterwerk Corbijns zu tun? Brauchst du einen deutenden Soundtrack im Hintergrund um die Gedanken eines Darstellers lesen zu können? Dann empfehle ich "Transformers": ohne Soundtrack weckt der nämlich NULL Spannung und Emphatie ...
Dein Kommentar hält sich anscheinend für etwas wichtiger als er ist: Der Film läßt halt - wie das Leben - viel Platz zum reinen "Zeigen" statt beeinflussen. Da ist kein "Logikloch": du kommst nur ohne die üblichen suptilen unbewussten "Denkhilfen" (Beeinflussung) im Film nicht mehr zurecht! *SPOILER* Wie wärs mal mit einer aus dem Leben gegriffenen Erklärung (die im Film nicht zu sehen ist)? Der Boss hat ne Ahnung, dass Jack zum Problem werden KÖNNTE ... aber ein nicht vom Film erklärter Wenn/Dann-Befehl scheint dem ein oder anderen Kinogänger schon zu "abstrakt" zu sein. Aber bei dir - sorry - scheint das ein persönlicher Mangel an Lebenserfahrung zu sein (is nicht böse gemeint: Alter): wenn man selbst schon mal verantwortliche Entscheidungen von/für andere hat treffen müssen, dann sieht man das auch anders.
Der Film "zeigt" einfach nur realistisch - und das ist das besondere und schöne am Film. Du bist - als Zuschauer - anscheinend so sehr "komplexe Plots" gewohnt, die so konstruiert sind, dass sie von vorne bis hinten "Sinn" ergeben müssen, weils sonst die Story nicht mehr hinhaut, dass dir ganz alltägliche Entscheidungsprozesse als "Logikloch" erscheinen. Und nur weil ein Film visuell intelligent und darstellerisch herausragend ist heißt das noch lange nicht, dass im Plot irgendwas hochkomplexes "versteckt" sein muss.
Marc885 2010/10/07 11:21:10
Antwort löschen:D
Marc885 2010/10/07 12:17:37
Antwort löschenDu hast doch schon lange gewonnen. Gewöhn dir doch bitte wenigstens eine Ausdrucks- und Debattenkultur an die deinem angeblichen Bildungsstand entspricht bevor du das nächste mal versuchst mich dumm von der Seite anzuquatschen.
Gentleman Jack 2010/10/07 15:21:49
Antwort löschenVerdreh hier bitte nicht die Tatsachen ... schon gar nicht wenn du so flott über "Debattenkultur" schwadronierst. Und ging es dir nicht um den Ideenfluss bezüglich des Films? Dann hättest du doch wohl längst "gewonnen". Ich passe mich für gewöhnlich dem Niveau meines Gegenübers an. Nach unten geht das ... nach oben scheinst Du noch so Deine Schwierigkeiten zu haben ... hatte ich auch mit 22. Nur hatte ich noch Stil und Respekt genug meinen Fehler zuzugeben und mich zu entschuldigen, statt auch noch nachzutreten.
Sm0K1ngGnu 2010/10/07 16:07:15
Antwort löschenEuch ist schon klar, dass ich als Ersteller des Ausgangsposts (der mit der Debatte rein gar nichts zu tun hat) bei jeder Antwort von euch ne Mail bekomme? :-D Habt euch doch alle einfach mal lieb!
Marc885 2010/10/07 23:41:23
Antwort löschenMein ":D" bezieht sich auf den Beitrag direkt davor in dem du schreibst warum ich den Film garnicht verstehen kann, nämlich weil ich 12 Jahre jünger bin und mir dazu die Lebenserfahrung fehle. Das ist einfach eine amüsante Ansicht.
Nachtreten ("...dass du im Film Logikfehler entdeckt hast...") ohne meinen Beitrag gelesen zu haben zeugt natürlich auch von gutem Stil.
Deiner Rezension des Films würde ich in jedem Punkt zustimmen, warum soll ich sie also verreissen? Weder habe ich einen "Thriller im herkömmlichen Sinne" erwartet, noch gehöre ich zur "Generation ADHS", auch wenn du mich gern in diese Schublade steckst. Du scheinst irgendein Problem mit meiner rein subjektiven Kritik am Film zu haben und die persönlich zu nehmen...Logikfehler ist vielleicht, wie ich oben schon geschrieben hab, auch etwas zu hart ausgedrückt. Ich hab mich auch nicht ein Bruchteil so viel daran gestört wie du es jetzt aufgebauscht hast
Ich mag übrigens trotz meiner "sachlich nüchternen Art" Filme wie The American und Limits of Control.
Gentleman Jack 2010/10/08 09:51:08
Antwort löschen"Aber bei dir - sorry - SCHEINT das ein persönlicher ..."
"Du bist - als Zuschauer - ANSCHEINEND ..."
Das habe ich geschrieben. Und damit verdeutliche ich klar, dass das meine persönliche Ansicht ist. Du jedoch behauptest schlicht, ich würde per se denken, dass sei eine Frage des Alters. Dem ist generell nicht so. DU SCHEINST mir unter Realitätsmangel zu leiden, da ich das Bild eines Eises und ein Pseudonym wohl schlecht "persönlich" angreifen kann. DU greifts mich jedoch wirklich persönlich an, da ich unter richtigem Namen und Bild schreibe.
Stichwort: "Tatsachenverdrehen". ICH hatte nie ein persönliches Problem mit DIR. Das einzige, was auf dich bezogen war, war die Bemerkung, dass ich keine Logiklöcher im Film gefunden habe. PUNKT.
Der Rest geht dich weder etwas an, noch sonstwen, zumal er längst gelöscht ist.
Deswegen möchte ich
@Sm0K1ngGnu auch bitten sowohl Deine als auch meine Beiträge zu löschen. Ich habe es bei Moviepilot bisher noch nicht erlebt, dass mich jemand wegen der Diskussion über einen Film via PN angreift und die Gründe dafür (ich störe den "Lesefluss") wohl doch eher in die Kategorie "wunderlich" fallen. Ich habe dich per PN direkt gebeten mich nicht mehr zu belästigen und möchte dich hiermit auch öffentlich bitten dies zu unterlassen oder wenn, dann bitte nicht mehr unter einem Pseudonym. Danke!
P.S.: Es auf das Alter zu schieben ist tatsächlich amüsant. Das war auch als goldene Brücke gedacht über die du dich hättest zurückziehen können. Der tatsächliche Grund scheint mir weit weniger schmeichelhaft für dich zu sein, ist jedoch ebenso wie das Alter eine schnell überprüfbare Tatsache.
Gentleman Jack 2010/10/18 18:04:32
Antwort löschenMich hat der Film mehr an "La Linea-The Line" erinnert. Sowohl sehr deutlich vom Stil, als auch von der Story her: *SPOILER* In beiden Filmen spielt 1. die Liebe zu einer Prostituierten eine wichtige Rolle, es geht 2. um einen Protagonisten, der Killer ist und mit dem unbeabsichtigt verschuldeten Tod einer Frau hadert und deshalb 3. aussteigen will und am Ende 4. an einem Bauchschuss stirbt, was man als Zuschauer erst zeitverzögert mitbekommt (das angedeutete Happy End ist keines).
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Barracuda79 2010/12/07 18:18:44
Antwort löschender Tod der Frau war doch nicht unbeabsichtigt.das war ein Auftrag von ihm
Gentleman Jack 2010/12/30 22:55:51
Antwort löschenDoch! Er geht mit seiner relativ neuen "Freundin" oder "Urlaubsbekannten" spazieren, jemand hat ihn aufgespührt und er beseitigt gezwungenermaßen die Zeugin des Schusswechsels, da es keinen anderen Weg gibt nicht in den Knast zu wandern.
Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio
Kommentar löschenEs ist keine originelle, erst recht keine neue Geschichte, die Anton Corbijn mit "The American" erzählt, also zählt hier nur das WIE. findet nur über die Sinnlichkeit zurück ins Leben. [...]
Anton Corbijn setzt sein ganzes Können als kreativer Bildgestalter ein, arbeitet mit vielen Totalen und schafft suggestive und klare Bilder, in denen die Landschaft der Abruzzen eine wichtige dramaturgische Rolle einnimmt. Gefilmt hat das der deutsche Kameramann Martin Ruhe und mit Herbert Grönemeyers melancholischem Soundtrack ist auch ein weiterer Deutscher am Gelingen dieses sehr europäischen Hollywoodfilms beteiligt.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenDen Filmbildern sieht man eindeutig das Auge des Fotografen an. Berückend schöne Naturaufnahmen – zunächst aus dem winterlichen Schweden, dann der schroffen abruzzischen Bergwelt – unterstreichen die existenzielle Einsamkeit des Helden. Zum Zentrum seines Films macht Corbijn aber das Gesicht von George Clooney. [...]
Auf Action a la "Nikita" oder "Mr. und Mrs. Smith" wartet man in "The American" vergeblich. Er erinnert stimmungsmäßig eher an Jim Jarmuschs "Last Samurai" oder die wortkargen Western-Klassiker, die Corbijn selbst als seine Vorbilder nennt: "12 Uhr mittags" und "Spiel mir das Lied vom Tod". Ihm gefallen Tempo und Machart der 70er-Jahre-Filme, sagt der Regisseur. Das erklärt die - für heutige Sehgewohnheiten - fast unendliche Langsamkeit seines Films und seinen Mut zur Stille. Dass hier nicht alles vom üblichen Sound-Teppich zugekleistert wird, bringt den sparsam eingesetzten Film-Score um so besser zur Geltung. [...]
Obwohl man hier also das x-te Killer-Porträt vorgesetzt bekommt, schaut man so gebannt wie gespannt zu.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenRegisseur Corbijn setzt weniger auf Actionkino, sondern zeichnet das intensive Porträt eines latent verzweifelten, sehnsuchtsvollen Mannes, der seiner Umwelt berufsbedingt mit einer gehörigen Portion Misstrauen begegnet, dies alles aber gerne hinter sich lassen will. Zudem ist es Corbijn hoch anzurechnen, dass er in seiner kontemplativ und stimmungsvoll inszenierten und mit allerlei Genre-Referenzen versehenen Charakterstudie einmal eine andere italienische Gegend zeigt als wahlweise Rom, die Toskana oder ein sonnendurchflutetes Sizilien: Denn die spröde Landschaft der Abruzzen spiegelt zudem wunderbar den gebrochenen Charakter seiner Hauptfigur.
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Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...The American ist in dieser Hinsicht ein durch und durch anachronistischer Film. In Zeiten, in welchen Filmkameras ihre Dynamik sogar aus dem fiktiven Register der digitalen Möglichkeiten schöpfen, lässt Corbijn seine immer auf den ausgesuchten Einstellungen ruhen. Sie ist ein Fixpunkt, den Bildkader aus der Wirklichkeit heraus sondernd, um ihn zu einem festen Teil einer filmischen Welt zu machen. Immer statisch, immer da, und dadurch ewig, tragen die Aufnahmen im Kontext von The American dazu bei, dass das Geschehen im Bild wirklich zum Geschehen wird. Ob es sich um ein Auto handelt, das auf einer Landstraße fährt, oder um einen Mann, der eine Treppe erklimmt, jede Bilderfolge wird zu einer philosophischen Frage über die Beziehung der Bildelemente und über ihre Existenz. Die Dinge werden verewigt, das Leben als flüchtig erklärt. ...
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenWie man es von ihm erwarten darf, gelingen Corbijn gleich eine ganze Reihe wunderschöner, melancholischer und tieftrauriger Bilder. Dazu trägt natürlich die malerische Kulisse des Bergdorfes bei, aber auch die Art wie er seine Figuren filmt oder gelegentlich in verwaschenen Zeitlupenaufnahmen in Szene setzt. [...] Karg und kühl bleibt der Film über weite Strecken [...] und bedient sich einer formalen Strenge, welche die Figuren lieber zwei Worte zu wenig sagen lässt als auch nur eines zuviel. [...] Das wirklich bedauerliche an "The American" ist jedoch, dass Corbijn [...] der Geschichte selbst nur sehr wenig Aufmerksamkeit zollt und dem schon hundert Mal durchgekauten Plot vom aussteigewilligen Auftragskiller kein einziges neues oder originelles Element hinzufügt.
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenEs gibt in Anton Corbijns "The American" eine Szene, in der George Clooney in einem Café sitzt und seinen Espresso genießt. Im Hintergrund ist Renato Carasones Klassiker 'Tu vuò fà l'americano' zu hören. Ein schöner Anachronismus, könnte man meinen. Jeder, die in diesen Tagen jedoch dem Radio lauscht, weiß, dass das Stück dank einem äußerst erfolgreichen Cover wieder in aller Munde ist. Ein veränderter Text und ein paar zusätzliche Beats und schon hat man einen aufpolierten Song – aus alt mach neu quasi. Der Song ist aber nicht das Einzige, mit dem Corbijns zweiter Spielfilm auf Altbewährtes setzt. Er setzt vor allem auf eines: Ruhe. In Zeiten, in denen ein Kamerastativ nicht weniger als ein Anachronismus angesehen wird, tut es unglaublich gut, einen Regisseur zu sehen, der weiß wie man mit ruhigen, stillen Bildern arbeitet. "The American" ist ruhig, manchmal sogar statisch, aber nie langweilig. Dabei geben die Anfangscredits bereits den Weg vor: Clooney fährt in einem alten Wagen durch einen langen Tunnel eher er im hellen Abendrot ankommt, dabei nimmt man lediglich Umgebungsgeräusche und Herbert Grönemeyers wundervolle Musik wahr, die die ewig lange Einstellung vom fast schon stoisch wirkenden Jack (Clooney) perfekt untermalt. Es sind Einstellungen, die man in heutigen Thrillern fast schon mit der Lupe suchen muss.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenThe American verfügt über kleinere Ungereimtheiten in Bezug auf die Story, aber wo das Drehbuch kleine Schwächen offen lässt, wird dies durch die geniale Inszenierung von Anton Corbijn überspielt und gerät spätestens durch die vortrefflichen Darstellerleistungen ins Vergessen. The American ist ein atmosphärisch herausragender Film, der sich viel Zeit nimmt um auf teilweise spröde Weise ein Psychogramm eines gehetzten Wildtiers zu zeichnen. Mit viel Präzision und einem einmaligen Gespür für schöne Bilder ist The American ein Pflichttermin für alle Arthousefans. Mainstreamanhänger sollten allerdings einen Bogen um den Film machen.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenThe American ist ein fesselnder Film mit dem Fokus eines japanischen Dramas und einer undurchdringlichen Hauptfigur, die Alain Delon in Jean Pierre Melvilles Le Samourai gleichkommt. […]
Der Regisseur Corbijn hat vor allem Musikvideos produziert. Hier malt er eine idyllische italienische Landschaft, die so poetisch ist, wie seine Dialoge schweigsam sind. Es gibt keine falsche Einstellung und das Schauspiel ist präzise kontrolliert.
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Scott Tobias: The Onion (A.V. Club) Scott Tobias: The Onion (A.V. Club)
Kommentar löschenDie Stärken und Schwächen von The American lassen sich mit denen von Corbijns Joy Division Biopic Control vergleichen. Er ist ein geduldiger, anspruchsvoller Filmemacher mit einem guten Auge – ideal für das Thema hier – aber seine Strenge kann den Verdacht nicht ganz beseitigen, dass er nicht viel zu sagen hat. Sein Film ist ein Triumph, aber es könnte ein Triumph der Form über den Inhalt sein.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenKnackig, kompakt und kryptisch, präsentiert sich The American als ein Standardthriller über einen Auftragskiller, der George Clooney auf den Leib geschnitten wurde. Gedreht unweit von dessen italienischem Wohnsitz, tief verankert in seiner Darstellung und seiner Starpräsenz, sticht der Film insbesondere durch die Art, wie er Spannung aufbaut, aus der Masse hervor.
Der Regisseur Anton Corbijn nutzt auf brillante Weise die Stille des italienischen Landes, sowie die der Schalldämpfer. Die Stille ist die nervenaufreibendste Zutat des Films.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenAm wenigsten überzeugend ist die Romanze, die sich zwischen Jack und Carla, einer schönen Prostituierten, entwickelt. Trotz einer wunderschön gefilmten, glühenden Liebesszene, wird dieser Nebenstrang gestört durch die Hure-mit-einem-Herz-aus-Gold-Klischees. Fast genauso schematisch ist Jacks zögerliche Freundschaft mit dem Dorfpriester. Wie auch immer, was der Geschichte vielleicht an emotionalem Engagement fehlt, macht er durch seine stille Faszination wieder wett. [...]
Der Film, mit seiner vagen und abschweifenden Geschichte, funktioniert am Besten als Studie eines Einzelgängers, der versucht, seiner Vergangenheit zu entkommen. Trotz seines schroffen Individualismus, wirkt The American auf poetische Weise zutiefst europäisch.
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Kenneth Turan: Los Angeles Times
Kommentar löschenObwohl viele Elemente unseren Appetit anregen und den Film definitiv sehenswert machen, gelingt es The American nicht, ein zufriedenstellendes Ganzes zu servieren. Es wäre gegen die Religion des Films, wenn wir zu sehr an seine Figuren glauben würden, und dieser Agnostizismus, kombiniert mit dem Gefühl der Vorbestimmtheit der Geschichte, fügt seinen großen Ambitionen eine spürbare Wunde zu.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenZuschauer, die in den Thrillern der letzten Zeit viel geBourned und geSalted wurden, werden The American ein bisschen zu, naja, nachdenklich für ihren Geschmack finden. Der Film ist ein Paradox. Er ist demonstrativ verhalten. Man kann nicht sagen, dass es Corbijn an Sorgfalt mangelt. Man kann jedoch sagen, dass ein Film droht, zum Stillstand zu kommen, wenn die Herangehensweise eines talentierten Regisseurs zu sehr die rigoros kalibrierte Strategie seines Hauptdarstellers widerspiegelt. [...]
Ich habe den Film vor allem wegen seiner Oberfläche genossen. Seine visuelle Kraft ist unbestreitbar. Wie auch sein Schicksal als Publikums-Spalter.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenDie Tugenden des Films stammen eher aus dem Handwerk als aus der Kunst. Seine Präzision ist eher beeindruckend und penibel als belebend. Es ist eine ziemlich gewandte Übung in Genre und Stil. [...]
The American ist nichts weniger als wunderschön. Und der indirekte Weg, den er nimmt, hin zu einer doch eher gewöhnlichen Geschichte, erzeugt eine Atmosphäre von Spannung, die noch zunimmt durch das beschleunigte Herzklopfen von Herbert Grönemeyers unaufdringlicher Musik.
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Ann Hornaday: The Washington Post
Kommentar löschenThe American ist ein Action-Thriller, der sich hartnäckig weigert, Action oder Thrills zu liefern, und der sich stattdessen einem gekünstelten, verlegenem Formalismus hingibt, der außerhalb von Repertoiretheatern oder Seminarräumen von Filmhochschulen kaum zu finden ist.
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Alle Kritiken (23)
Kommentare (160) — Film: The American
Kommentar schreibenloveissuicide 2012/05/08 18:25:51
Kommentar löschenEin sehr bedächtiger Film über einen Mann, der aus seinem Job und seiner Introvertiertheit ausbrechen will. Dass er das scheinbar jahrelang angesammelte Misstrauen und die Vorsicht nicht sofort ablegen kann, ist klar, und vielleicht will er das ja nicht.
Eine irrsinnig intensive Charakterstudie, und Clooney spielt den melancholischen Auftragskiller perfekt! Die ruhigen Szenen verleihen seinem Inneren Glaubwürdigkeit, am besten umgesetzt wird das in der Szene, als er die Waffe baut, aber auch in so vielen anderen Szenen. Die Musik ist gut, drängt sicher aber nie wirklich auf, sie bleibt dadurch meiner Meinung nach nicht wirklich in Erinnerung, aber unterbewusst wirkt sie so, wie sie es tun muß. (In einem Fußballspiel sind die besten Schiedsrichter auch jene, die man nicht bemerkt...)
Zum Schluß noch ein Kommentar zu den Bildern: ebenso hervorragend! Die Einsamkeit in Jacks Innerem widerspiegelt sich hier auch im wunderschönen Italien, abseits vom Adria-Tourismus.
Einziger Minuspunkt: das Ende ist relativ vorhersehbar ab einem bestimmten Moment. Das vergällt einem den Gesamteindruck aber auch nicht.
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MrModicum 2012/04/29 22:58:54
Kommentar löschenWas den Film auf jeden Fall gelungen macht ist seine unglaubliche Ruhe. Ist für viele langweilig, dabei macht gerade das den Film so interessant. Clooney macht seine Sache gut, mehr hätte man da nicht rausholen können bzw. müssen.
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filmschauer 2012/04/25 18:20:08
Kommentar löschenClooney, Corbijn, Control & Coolness: Es gab so einige Ingredienzen, die dafür sprachen, dass auch der zweite Spielfilm des berühmten Fotografen gelingen würde. Umso ernüchternder fällt das Ergebnis aus, da "The American" seine gesteckten Erwartungen an einen künstlerisch gewagteren Profikillerfilm leider nicht erfüllen kann. Dabei möchte man ihn doch so gerne mögen, sei es wegen der liebenswerten, italophilen Umsetzung, dem auf Ernsthaftigkeit gepolten Starcharismatiker in der Hauptrolle (ordentlich, aber auch nicht mehr: George Clooney), der schönen Love Interest (Violante Placido) oder aufgrund von kurzen, effektiven Gewalt- und Actionszenen. Dem steht ein äußerst zäher Erzählstil gegenüber, womit der sowieso dünne Handlungsbogen an dargebotener Intensität einbüßt. Dies hält den Film aber dennoch nicht davon ab, dann doch wieder konventionelle und altbekannte Genreideen in den Plot einzubauen, wenn die üblichen Fragen über dieses einsame Leben in diesem 'Job' auf den Tisch kommen. Wirklich Neues wird man hier nicht geboten bekommen, die Figuren bleiben zudem relativ unnahbar und auch visuell reicht dieser längst nicht an Corbijns Debütfilm heran. Im Kopf manifestiert sich somit eher der Eindruck eines ansprechenden Dorfambientes im Herzen Italiens, aber nicht der einer guten Geschichte. Wenn schon lakonisch, dann doch lieber so wie in Jarmuschs ungleich konsequenteren "The Limits of Control".
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CaballeroKevin 2012/04/25 10:20:28
Kommentar löschenFür meinen Geschmack ein zu langsames Erzähltempo, außerdem fehlt mir die Tiefe im ganzen Film.
Auch wenn Clooneys Darstellung des Auftragskillers sicher Anklang findet, kann das nicht über die schleppend erzählte Story des Filmes hinwegtrösten. Ebenso hat es mir an Dialogen gefehlt, auch wenn viele Stellen durch Grönemeyers Musik passend unterlegt waren.
Letztendlich ist "The American" ein Film den man sich einmal, aber nicht unbedingt ein zweites Mal ansehen kann !
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Punsha 2012/04/25 12:43:40
Antwort löschen... wie befürchtet. ^^
Begbie 2012/04/06 17:48:25
Kommentar löschenFilm ist gut gemacht und auch spannend. An sich gibt es auch ein paar richtige Highlights (der Anfang, eine Überraschung am Ende, ...), dafür gibt es aber auch ein paar No-Go´s. Klar macht er bessere Waffen als alle anderen Waffenhersteller die mit High-Technologie arbeiten :D Und auch das Ende (mit eben einer Überraschung) ist sehr sehr gewöhnungsbedürftig. Alles in allem besser als Durchschnitt mit ein paar super Szenen - was jedoch nicht für eine Top-Wertung reicht.
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Lester Burnham 2012/04/01 11:17:33
Kommentar löschenRegisseur Anton Corbijn beweist Ruhe beim Inszenieren seines Thrillerdramas, so viel ist klar. Er verlangt dem Zuschauer Geduld ab, denn große Storytwists oder Actioneinlagen sind nicht zu erwarten. In der Ruhe liegt ja bekanntlich die Kraft; und doch bin ich für meinen Teil mit dem extrem ruhigen Erzähltempo nicht 100% klar gekommen. Sicherlich lässt sich die Natur und das seelenruhige Bergdorf so exzellent fotografieren, bei einem Thriller erwarte ich da allerdings ein bisschen mehr. Überraschungen sind vom Drehbuch schließlich auch nicht zu erwarten.
Clooney war super, keine Frage; durch die langsame Regiearbeit konnte seine Figur perfekt charakterisiert werden. Dieser Umstand hat allerdings auch nicht darüber hinwegtäuschen können, dass es zwischenzeitlich einfach zäh war, weil so gut wie nichts passiert ist. Ich kann nachvollziehen, wenn man den Film gerade wegen seiner ruhigen Inszenierung und der tollen Bebilderung mag. Ich kann damit nicht so viel anfangen.
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cacavas61 2012/03/29 14:29:40
Kommentar löschenDer zweite Spielfilm von Anton Corbijn (Control) ist diesmal kein Film über einen Musiker, sondern ein leiser Thriller über einen gealterten Auftragskiller. Thematisch ähnlich wie "The Limits Of Control" (von Jim Jarmusch), aber um Längen besser als dieses wirre Machwerk. George Clooney mal ganz zurückgenommen und cool, vielleicht seine bisher beste Vorstellung. Toller Film, meisterliche Kameraführung - ein Juwel !
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Le Samourai 2012/04/25 18:46:52
Antwort löschenKomplett unterbewertet, ja!
cacavas61 2012/04/25 18:59:57
Antwort löschenAbsolut richtig !
Redfoxx 2012/03/24 23:14:08
Kommentar löschenIch hatte Schwierigkeiten, wach zu bleiben. Der Plot wurde schon xmal durchgerockt. Der Score ist allerdings nicht schlecht - hätte ich Herbert nicht zugetraut!
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BlueSquirrel 2012/03/23 22:27:41
Kommentar löschenEtwas unnachhaltige Spy-Groteske in Zeitlupen-Tempo und mit viel Retro im Gepäck. Um die Atmosphäre zu befeuern, wird mit der wundervollen Kulisse der süd-italienischen Abruzzen eine scheinbar wahllose und dementsprechend etwas lächerliche Exotik versprüht, ohne die THE AMERICAN nun wirklich nicht ausgekommen wäre. Das ist natürlich nicht schlimm, kündigt aber die etwas konzeptionslose Sülze an, die bevorsteht. Immerhin aber fühlt man sich ständig ertappt den peniblen und anstrengenden Details folgen zu wollen, auch dann, wenn längst klar geworden ist, dass da nichts Großartiges passieren wird und der Plot logikfrei agieren darf. Letztendlich ist es ein Wischi-Waschi aus eiskalter Romantik, in der wenige solitäre und sexuell nervöse Hauptfiguren im Nirgendwo verhandelt werden, die nebenbei bewaffnet sind. Trotz dem dazu passenden, obligatorischem Klavier-Geklimper finde ich, hat THE AMERICAN kurzweilig funktioniert. Ein anspruchsloser, gelungener Zeitvertreib für den Arthäusler in uns, der gerade abschalten will. So wie ein Chan für den Actionfreak.
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mj1978 2012/03/20 19:51:23
Kommentar löschenguter schauspieler... nette bilder... aber die story? irgendwie ein überflüssiger film...
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BattlemasterIZ 2012/03/20 20:09:59
Antwort löschen...auch zu langsames Tempo - da helfen die "netten bilder auch nicht"
mj1978 2012/03/25 17:39:58
Antwort löschenhast vollkommen recht..
pellekraut007 2012/03/20 18:54:25
Kommentar löschenExtrem ärgerlich ist dieser Amerikaner im Wannabe-Everybodys-Darling-Kinogewand: Die erste Szene - Achtung Spoiler - Ein Clooney-Lonely-Wolf, mit Tattoo und Oberkörper frei siniert vorm offenen Kamin mit einem Nacktarsch auf der Matratze! Ächtz! Nichts gegen Popos, aber so...! Dann knall, bumm, die Killer purzeln, der Nacktarsch auch. Alle Fragen offen. Dann: Clooney geht in die Einsamkeit und bastelt am Küchentisch, beliefert mit Paketen - hahaha, was für ein Quatsch, der ernst daher kommen will - hochpräzisen Hightech zusammen, mit Hammer und Feile! Dann kommst oberdick: eine Hure verliebt sich in den Freier Clooney, dem es vor nichts graust, ein Klischeepadre hat ein bitteres Geheimnis und um die Krimischmonzette ganz saftig zu machen, fällt am herbeigesehnten Ende eine Grubengräberin in ihre eigene... Grube. Ihr lieben Lobschreiber, wie immer ist alles subjektiv, aber ich kann nur schreiben: bei so viel Abruzzen-Kitsch... fehlte mir nur noch eine DVD mit Italo-Musik und Pastarezepten. 1 Gnaden- Punkt für... hm, grunz,... für Clooney, weil ich ihn mag. Mehr nicht! So, jetzt geh ich in die Küche und bastel mir eine Bazooka! Aus einer Küchenrolle und einem Harzer! Quieck!
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Dalia 2012/03/19 00:05:19
Kommentar löschenSchöne Bilder, ein interessanter (aber nicht sonderlich auffälliger) Soundtrack von Grönemeyer - aber leider auch nicht mehr. Sehr zäher Film, der seinem Genre - "Thriller" - nicht gerecht wird. Spannung kommt keine auf. Lediglich in zwei Minuten am Ende des Films, das war es aber schon. Sehr enttäuschend.
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saddestday 2012/03/16 22:18:52
Kommentar löschenIch tanze mit der Aussage wohl ziemlich aus der Reihe, aber das hier ist George Clooney in seiner besten und authentischten Rolle! Der ganze Film ist ein sehr ruhiger Thriller, der von der atemlosen Spannung zwischen den Hauptcharakteren lebt. Teilweise hat er mich sogar ein wenig an einen Malick-Film erinnert, geparrt mit dieser ruhigen Spannung wie sie zum Beispiel Breaking Bad perfektioniert hat.
Konsequent bis zum Schluss und wirklich sehenswert!
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lupusnoir 2012/03/15 20:12:24
Kommentar löschenVerstehe nicht ganz warum der Film als Thriller gehandelt wird, ich empfinde ihn eigentlich viel eher als Italowestern, vorauf ja schon durch den in einer Szene im Hintergrund laufenden Fernseher Bezug genommen wird. Mich persönlich hat der Film sehr angenehm überrascht, hatte im Vorfeld häufig gehört er solle langweilig sein. Liegt wohl eher daran das heutzutage ein Spannungsbogen a lá "Transformers" von etwas unter 30 Sekunden als gerade noch zumutbar empfunden und alles darüber hinaus vom Zuschauer mit einem "LAAAAAAAANGWEILIG" quittiert wird. Für mich waren es auf jeden Fall 105 Minuten, in denen ich sowohl akzeptierte das Clooney kein schlechter Schauspieler ist (Was "Michael Clayton" mehr als bestätigt hat, war allerdings schon ein großer Fan von "Die 3 Tage des Condors") als auch richtig gut unterhalten wurde und mich auf die Geschichte einlassen konnte.
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eisbaerdios 2012/03/15 19:54:48
Kommentar löschenIch mochte die Inzenierung, allerdings konnte mich das Ende nicht ganz befriedigen, da es etwas zu abgedroschen war.
Schade eigentlich, weil gerade in dem Genre mal ein innovatives Ende erfrischend wäre. Wie auch immer das Aussehen könnte.
Aber ansonsten bin ich gerade für diesen Erzählstil zur Zeit sehr empfänglich.
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sholvar 2012/02/25 23:20:29
Kommentar löschenHeute hat mir der Film gut gefallen, weil ich gerade ein starkes Bedürfnis nach Ruhe hatte. Die Story ist für eine richtig gute Bewertung aber zu simpel gestrickt und manchmal auch nicht ganz so einfach nachvollziehbar. Eine Abwechslung zum Filmaltag und damit eine Empfehlung ist es alle Mal.
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J0J0 2012/02/22 00:18:57
Kommentar löschenSo viel Spannung durch Langsamkeit habe ich zuletzt bei "Breaking Bad" aushalten müssen. Geduld ist unbedingt mitzubringen, dann funktioniert das.
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Bandrix 2012/01/24 18:16:13
Kommentar löschenIch kann es niemandem übel nehmen „The American“ zu verschmähen. Er macht es einem ja auch wirklich nicht einfach.
Für einen Actionthriller passiert zu wenig, für ein Drama ist der Actionanteil dann doch zu hoch. So pendelt sich der Film irgendwo in der Mitte ein, während er hin und wieder beinahe zum Stillstand kommt.
Das gibt George Clooney natürlich Raum sein ganzes Können zu beweisen und diese Möglichkeit nutzt er auch ausgiebig. In „The American“ dürfte er wohl einer seiner besten Performances abliefern.
Regisseur Anton Corbijn versorgt seinen Film glücklicherweise mit der passenden Atmosphäre, die trotz der traumhaften Kulisse Italiens immer etwas unterkühlt und herzlos wirkt. Da beginnt sich ein Schlagabtausch erst eine gute Viertelstunde anzukündigen, bevor es dann richtig zur Sache geht. Unsichere Blicke auf umherlaufende Personen, Abkürzungen durch Nebengassen und schlussendlich die Konfrontation.
Für mich eine willkommene Abwechslung zum Schnitt- und Bildstackato der letzten Kinozeit. Dabei verfällt der Film der brutalen Gewalt niemals, sondern serviert einem die (kurzen) Kämpfe realistisch, schnell und unspektakulär. Doch ausnahmsweise ist dieser Umstand nicht negativ gemeint. Ein Actionfeuerwerk würde überhaupt nicht zur Atmosphäre von „The American“ passen. Es würde sie sogar zerstören und eindampfen.
So mischt sich dem Treiben noch eine ganze Menge Realismus bei, denn authentisch wirkt das Gezeigte sehr wohl. Da kann auch eine etwas klischeehafte Story nichts dran ändern.
Auftragskiller, die aufgrund einer gefundenen Liebe aussteigen wollen, gab es schon zu oft. Doch die Verpackung drum herum überzeugt und weiß (mich) zu unterhalten.
Für das männliche Auge wird auch noch etwas geboten, Clooneys Love Interest bewegt sich angenehm freizügig durch den Film.
Die größte Überraschung des Filmes dürfte allerdings der Soundtrack von Herbert Grönemeyer sein. Der ist nämlich so passend und perfekt genutzt, dass er überlegen sollte, seine Gesangskünste sein zu lassen und nur noch im Bereich Filmmusik tätig zu sein.
Wer also nichts gegen einen leisen, entschleunigten und seine Spannung allein aus seiner Atmosphäre ziehenden Film hat, macht mit „The American“ wenig falsch.
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hoffman587 2012/01/24 18:38:17
Antwort löschenSchön auch mal insofern mal wieder was positives zu lesen. Hatte schon fast das Interesse verloren. :)
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Bandrix 2012/01/24 21:23:17
Antwort löschenWie gesagt, kann Kritik absolut nachvollziehen. Aber wenn man in der richtigen Stimmung ist, steht einem "Ausgezeichnet" nichts im Wege. Man muss sich nur drauf einlassen. ;)
hoffman587 2012/01/26 17:53:47
Antwort löschenIch werds so dann mal versuchen. Aber dann doch irgendwann. :)
Jonesman 2012/01/15 21:58:13
Kommentar löschenAbsolut unverständlicher Kram. Das Thema wurde schon gefühlte tausendmal durchgerattert. Ein Auftragskiller, der ausgebrannt ist und plötzlich feststellt, dass ihm das Töten doch was ausmacht. Kann man gerne nochmal verfilmen, aber bitte mit ein Bisschen mehr Ehrgeiz. Die Story ist völlig unverständlich und gezwungen. Erst ist er in Schweden irgendwo im Niemandsland mit einem Frau und dann in Italien irgendwo im Niemandsland - lass mich raten - mit einer Frau. Und natürlich verliebt sich die 30 Jahre jüngere Prostituierte sofort, der ist aber auch ein Pfundskerl, der Eduardo! Und wen gilt es überhaupt umzubringen in so einer Einöde? Den Bürgermeister von Hinterkaffingen? Naja, wie gesagt, sehr unverständlich. Als Landschaftsdoku hätte er mir besser gefallen.
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sholvar 2012/02/25 23:22:13
Antwort löschenNicht weil er ein Pfundskerl ist, verliebt sie sich, sondern weil er Amerikaner ist, sie aus dem Dorf (und von ihrem Job) wegbringen kann und Geld hat, imho.
Keky 2011/12/20 10:45:23
Kommentar löschenDer Film ist zwar gut gemacht, jedoch auch sehr langweilig. Er hat einen guten Anfang, einen sehr, sehr langweiligen Mittelteil und ein richtig mieses Ende. Bei dem Film schläft man ein, statt aufzuwachen. Zum Glück habe ich ihn mir nicht im Kino angeschaut (um ein Haar wäre ich tatsächlich ins Kino gegangen um mir diesen Film reinzuziehen). The American ist nicht nur total langweilig, er macht auch überhaupt keinen Sinn. Dass der Hauptdarsteller zum Schluss stirbt, macht den Film nur noch schlechter, als er bisher schon war.
George Clooney spielt seine Rolle. Das finde ich auch nicht weiter schlecht. Nur..er spielt seit ein paar Jahren bei keinem einzigen guten Film mehr mit. Ich hielt ihn für einen ganz guten Schauspieler, nachdem ich "From Dusk Till Dawn" gesehen habe. Tja..da habe ich mich wohl getäuscht.
Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben. Das finde ich total gerecht, da der Film nichts spannendes oder interessantes zu sehen hergibt. Ab 16 wäre total übertrieben gewesen und wenn er ab 6 gewesen wäre, hätte ihn höchstwahrscheinlich niemand geschaut.
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