The American

The American (2010), US
Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Thriller, Kinostart 16.09.2010

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6.6 Kritiker
35 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
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von Anton Corbijn, mit George Clooney und Thekla Reuten

George Clooney spielt The American, einen Auftragskiller und Meister seines Fachs: kühl, präzise und stets in Bewegung. Als ein Job in Schweden anders verläuft als geplant, teilt Jack, so der Name des Titelhelden, seinem Kontaktmann mit, dass sein nächster Auftrag auch sein letzter sein wird. Dieser führt in in ein abgelegenes italienisches Dorf in den Abruzzen. Dort freundet sich Jack entgegen seiner Gewohnheit mit dem örtlichen Pfarrer an (die italienische Bühnenlegende Paolo Bonacelli) und beginnt eine Affäre mit der Prostituierten Clara (Violante Placido). Doch je mehr Jack sich gegenüber seiner Umgebung öffnet, umso mehr läuft der effiziente Profi Gefahr, selbst zum Opfer zu werden.

The American basiert auf dem Roman “A Very Private Gentleman” von Martin Booth. Dort ist der Titelheld ein exzentrischer englischer Auftragsmörder, der als Tarnung vorgibt, Maler von Schmetterlingen zu sein. Die Nationalität wurde entsprechend der Besetzung mit Clooney in einen Amerikaner abgeändert und von der ursprünglichen Tarnung blieb nur ein Schmetterlingstattoo auf dem Rücken des Hauptdarstellers. Adaptiert wurde die Vorlage zu The American von Rowan Joffe. Der Sohn des bekannten Regisseurs Roland Joffé zeichnet auch für die inzwischen zweite Adaption von Grahams Greenes Brighton Rock verantwortlich, bei der er auch Regie führt. Hauptdarsteller und Charmeur par excellence George Clooney war auf dem Set von The American tatsächlich der einzige Amerikaner: Regisseur Anton Corbijn, der mit dem hochgelobten Control sein Spielfilmdebut gab, ist niederländischer Herkunft, während Clooney auf der Leinwand von einer bunten Mischung europäischer Charakterschauspieler umgeben wird. Musikalisch darf sogar ein bekannter Deutscher mitmischen: Kein geringerer als Herbert Grönemeyer steuert den Soundtrack zu The American bei. (KJ)

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Cast & Crew


Kritiken (23) — Film: The American

Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Als Profikiller Jack hat sich Clooney jeglichen Anflug von Leichtigkeit und Charme untersagt, vielleicht auch, weil der von Anton Corbijn so streng wie schön inszenierte Film ihn als Wiedergänger von Delons EISKALTEM ENGEL verstanden wissen will. Doch Clooney wirkt fast unglücklich über diese fehlende Ebene seiner selbst; um so schwerer wiegt dieser Verzicht, wenn er weltmännisch italienisch parlierend durchs Dorf flaniert und damit allzu deutliche Verweise auf den italophilen Privatmann Clooney setzt. Seine Präsenz bleibt aber so ungebrochen wie die Präzision seines Spiels, und man kann Corbijn und seinem Star so zumindest nie vorwerfen, sie würden den Berufsmörder glorifizieren.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

«The American» ist ein meist sehr beschaulicher, dadurch aber keineswegs weniger packender Thriller.

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Corsovilla: SchönerDenken

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10.0Lieblingsfilm

Herr Clooney hat ein wunderbares Händchen für die Auswahl seiner Filme: Nach vielen Ausnahmefilmen wie “Syriana”, “Michael Clayton” oder “Up in the Air” hat er hier wieder die Gelegenheit ergriffen, in einem ausgezeichneten Film eine ausgezeichnete Vorstellung abzuliefern. Corbijn erzählt sehr unaufgeregt und im besten Sinne “klassisch” die Geschichte eines Mannes, der mit seinem bisherigen Leben abschließen will. Ständige Lebensgefahr und der Verzicht auf jede emotionale Bindung, die ihn angreifbar machen würde, drohen ihn zu zermürben. Das Psychogramm eines “Hitman” startet mit einer perfekt inszenierten Eröffnung und endet mit einem schlüssigen Finale. Einer der besten Filme des Kinojahrs 2010 überhaupt. (Mehr im Podcast)

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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6.0Ganz gut

"The American" bleibt [...] eine distanzierte Angelegenheit, der es zu selten gelingt, das Geheimnisvolle und die Substanz mehr als Behauptung werden zu lassen. Corbijn wollte ganz offenbar einen besonders smarten Thriller drehen, verschraubt zur überraschend gut funktionierenden Filmmusik von Herbert Grönemeyer aber letztlich doch nur bekannte Versatzstücke, ohne dem Genre eine interessante Nuance hinzuzufügen. Gut auszusehen ist eben doch nicht alles.

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Sm0K1ngGnu

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4.0Uninteressant

Hatte hier noch jemand den Eindruck, da habe einer "The Limits of Control" gesehen und wollte den kopieren? Sehr ruhiger Film, Soundtrack von Grönemeyer fällt überraschenderweise nicht negativ auf. Die italienische Landschaft ist schön anzusehen da achtet man fast lieber auf den Hintergrund als auf die Handlung, die nicht so recht überzeugen kann und erst recht nicht mitreißt. Irgendwie das Standardkonzept, wenn sich jemand denkt "ich mache jetzt einen anspruchsvollen Film". Viele Szenen, in denen nichts passiert, George Clooney trinkt Kaffee, es passiert wieder nichts, dann macht George Clooney Klimmzüge... gähn.

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Barracuda79

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der Tod der Frau war doch nicht unbeabsichtigt.das war ein Auftrag von ihm


Gentleman Jack

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Doch! Er geht mit seiner relativ neuen "Freundin" oder "Urlaubsbekannten" spazieren, jemand hat ihn aufgespührt und er beseitigt gezwungenermaßen die Zeugin des Schusswechsels, da es keinen anderen Weg gibt nicht in den Knast zu wandern.


Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio

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8.5Ausgezeichnet

Es ist keine originelle, erst recht keine neue Geschichte, die Anton Corbijn mit "The American" erzählt, also zählt hier nur das WIE. findet nur über die Sinnlichkeit zurück ins Leben. [...]
Anton Corbijn setzt sein ganzes Können als kreativer Bildgestalter ein, arbeitet mit vielen Totalen und schafft suggestive und klare Bilder, in denen die Landschaft der Abruzzen eine wichtige dramaturgische Rolle einnimmt. Gefilmt hat das der deutsche Kameramann Martin Ruhe und mit Herbert Grönemeyers melancholischem Soundtrack ist auch ein weiterer Deutscher am Gelingen dieses sehr europäischen Hollywoodfilms beteiligt.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.5Ausgezeichnet

Den Filmbildern sieht man eindeutig das Auge des Fotografen an. Berückend schöne Naturaufnahmen – zunächst aus dem winterlichen Schweden, dann der schroffen abruzzischen Bergwelt – unterstreichen die existenzielle Einsamkeit des Helden. Zum Zentrum seines Films macht Corbijn aber das Gesicht von George Clooney. [...]
Auf Action a la "Nikita" oder "Mr. und Mrs. Smith" wartet man in "The American" vergeblich. Er erinnert stimmungsmäßig eher an Jim Jarmuschs "Last Samurai" oder die wortkargen Western-Klassiker, die Corbijn selbst als seine Vorbilder nennt: "12 Uhr mittags" und "Spiel mir das Lied vom Tod". Ihm gefallen Tempo und Machart der 70er-Jahre-Filme, sagt der Regisseur. Das erklärt die - für heutige Sehgewohnheiten - fast unendliche Langsamkeit seines Films und seinen Mut zur Stille. Dass hier nicht alles vom üblichen Sound-Teppich zugekleistert wird, bringt den sparsam eingesetzten Film-Score um so besser zur Geltung. [...]
Obwohl man hier also das x-te Killer-Porträt vorgesetzt bekommt, schaut man so gebannt wie gespannt zu.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Regisseur Corbijn setzt weniger auf Actionkino, sondern zeichnet das intensive Porträt eines latent verzweifelten, sehnsuchtsvollen Mannes, der seiner Umwelt berufsbedingt mit einer gehörigen Portion Misstrauen begegnet, dies alles aber gerne hinter sich lassen will. Zudem ist es Corbijn hoch anzurechnen, dass er in seiner kontemplativ und stimmungsvoll inszenierten und mit allerlei Genre-Referenzen versehenen Charakterstudie einmal eine andere italienische Gegend zeigt als wahlweise Rom, die Toskana oder ein sonnendurchflutetes Sizilien: Denn die spröde Landschaft der Abruzzen spiegelt zudem wunderbar den gebrochenen Charakter seiner Hauptfigur.

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Ciprian David: NEGATIV

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8.5Ausgezeichnet

...The American ist in dieser Hinsicht ein durch und durch anachronistischer Film. In Zeiten, in welchen Filmkameras ihre Dynamik sogar aus dem fiktiven Register der digitalen Möglichkeiten schöpfen, lässt Corbijn seine immer auf den ausgesuchten Einstellungen ruhen. Sie ist ein Fixpunkt, den Bildkader aus der Wirklichkeit heraus sondernd, um ihn zu einem festen Teil einer filmischen Welt zu machen. Immer statisch, immer da, und dadurch ewig, tragen die Aufnahmen im Kontext von The American dazu bei, dass das Geschehen im Bild wirklich zum Geschehen wird. Ob es sich um ein Auto handelt, das auf einer Landstraße fährt, oder um einen Mann, der eine Treppe erklimmt, jede Bilderfolge wird zu einer philosophischen Frage über die Beziehung der Bildelemente und über ihre Existenz. Die Dinge werden verewigt, das Leben als flüchtig erklärt. ...

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Wie man es von ihm erwarten darf, gelingen Corbijn gleich eine ganze Reihe wunderschöner, melancholischer und tieftrauriger Bilder. Dazu trägt natürlich die malerische Kulisse des Bergdorfes bei, aber auch die Art wie er seine Figuren filmt oder gelegentlich in verwaschenen Zeitlupenaufnahmen in Szene setzt. [...] Karg und kühl bleibt der Film über weite Strecken [...] und bedient sich einer formalen Strenge, welche die Figuren lieber zwei Worte zu wenig sagen lässt als auch nur eines zuviel. [...] Das wirklich bedauerliche an "The American" ist jedoch, dass Corbijn [...] der Geschichte selbst nur sehr wenig Aufmerksamkeit zollt und dem schon hundert Mal durchgekauten Plot vom aussteigewilligen Auftragskiller kein einziges neues oder originelles Element hinzufügt.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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Es gibt in Anton Corbijns "The American" eine Szene, in der George Clooney in einem Café sitzt und seinen Espresso genießt. Im Hintergrund ist Renato Carasones Klassiker 'Tu vuò fà l'americano' zu hören. Ein schöner Anachronismus, könnte man meinen. Jeder, die in diesen Tagen jedoch dem Radio lauscht, weiß, dass das Stück dank einem äußerst erfolgreichen Cover wieder in aller Munde ist. Ein veränderter Text und ein paar zusätzliche Beats und schon hat man einen aufpolierten Song – aus alt mach neu quasi. Der Song ist aber nicht das Einzige, mit dem Corbijns zweiter Spielfilm auf Altbewährtes setzt. Er setzt vor allem auf eines: Ruhe. In Zeiten, in denen ein Kamerastativ nicht weniger als ein Anachronismus angesehen wird, tut es unglaublich gut, einen Regisseur zu sehen, der weiß wie man mit ruhigen, stillen Bildern arbeitet. "The American" ist ruhig, manchmal sogar statisch, aber nie langweilig. Dabei geben die Anfangscredits bereits den Weg vor: Clooney fährt in einem alten Wagen durch einen langen Tunnel eher er im hellen Abendrot ankommt, dabei nimmt man lediglich Umgebungsgeräusche und Herbert Grönemeyers wundervolle Musik wahr, die die ewig lange Einstellung vom fast schon stoisch wirkenden Jack (Clooney) perfekt untermalt. Es sind Einstellungen, die man in heutigen Thrillern fast schon mit der Lupe suchen muss.

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

The American verfügt über kleinere Ungereimtheiten in Bezug auf die Story, aber wo das Drehbuch kleine Schwächen offen lässt, wird dies durch die geniale Inszenierung von Anton Corbijn überspielt und gerät spätestens durch die vortrefflichen Darstellerleistungen ins Vergessen. The American ist ein atmosphärisch herausragender Film, der sich viel Zeit nimmt um auf teilweise spröde Weise ein Psychogramm eines gehetzten Wildtiers zu zeichnen. Mit viel Präzision und einem einmaligen Gespür für schöne Bilder ist The American ein Pflichttermin für alle Arthousefans. Mainstreamanhänger sollten allerdings einen Bogen um den Film machen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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10.0Herausragend

The American ist ein fesselnder Film mit dem Fokus eines japanischen Dramas und einer undurchdringlichen Hauptfigur, die Alain Delon in Jean Pierre Melvilles Le Samourai gleichkommt. […]
Der Regisseur Corbijn hat vor allem Musikvideos produziert. Hier malt er eine idyllische italienische Landschaft, die so poetisch ist, wie seine Dialoge schweigsam sind. Es gibt keine falsche Einstellung und das Schauspiel ist präzise kontrolliert.

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Scott Tobias: The Onion (A.V. Club) Scott Tobias: The Onion (A.V. Club)

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7.5Sehenswert

Die Stärken und Schwächen von The American lassen sich mit denen von Corbijns Joy Division Biopic Control vergleichen. Er ist ein geduldiger, anspruchsvoller Filmemacher mit einem guten Auge – ideal für das Thema hier – aber seine Strenge kann den Verdacht nicht ganz beseitigen, dass er nicht viel zu sagen hat. Sein Film ist ein Triumph, aber es könnte ein Triumph der Form über den Inhalt sein.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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7.5Sehenswert

Knackig, kompakt und kryptisch, präsentiert sich The American als ein Standardthriller über einen Auftragskiller, der George Clooney auf den Leib geschnitten wurde. Gedreht unweit von dessen italienischem Wohnsitz, tief verankert in seiner Darstellung und seiner Starpräsenz, sticht der Film insbesondere durch die Art, wie er Spannung aufbaut, aus der Masse hervor.
Der Regisseur Anton Corbijn nutzt auf brillante Weise die Stille des italienischen Landes, sowie die der Schalldämpfer. Die Stille ist die nervenaufreibendste Zutat des Films.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Am wenigsten überzeugend ist die Romanze, die sich zwischen Jack und Carla, einer schönen Prostituierten, entwickelt. Trotz einer wunderschön gefilmten, glühenden Liebesszene, wird dieser Nebenstrang gestört durch die Hure-mit-einem-Herz-aus-Gold-Klischees. Fast genauso schematisch ist Jacks zögerliche Freundschaft mit dem Dorfpriester. Wie auch immer, was der Geschichte vielleicht an emotionalem Engagement fehlt, macht er durch seine stille Faszination wieder wett. [...]
Der Film, mit seiner vagen und abschweifenden Geschichte, funktioniert am Besten als Studie eines Einzelgängers, der versucht, seiner Vergangenheit zu entkommen. Trotz seines schroffen Individualismus, wirkt The American auf poetische Weise zutiefst europäisch.

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Kenneth Turan: Los Angeles Times

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7.0Sehenswert

Obwohl viele Elemente unseren Appetit anregen und den Film definitiv sehenswert machen, gelingt es The American nicht, ein zufriedenstellendes Ganzes zu servieren. Es wäre gegen die Religion des Films, wenn wir zu sehr an seine Figuren glauben würden, und dieser Agnostizismus, kombiniert mit dem Gefühl der Vorbestimmtheit der Geschichte, fügt seinen großen Ambitionen eine spürbare Wunde zu.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.5Ganz gut

Zuschauer, die in den Thrillern der letzten Zeit viel geBourned und geSalted wurden, werden The American ein bisschen zu, naja, nachdenklich für ihren Geschmack finden. Der Film ist ein Paradox. Er ist demonstrativ verhalten. Man kann nicht sagen, dass es Corbijn an Sorgfalt mangelt. Man kann jedoch sagen, dass ein Film droht, zum Stillstand zu kommen, wenn die Herangehensweise eines talentierten Regisseurs zu sehr die rigoros kalibrierte Strategie seines Hauptdarstellers widerspiegelt. [...]
Ich habe den Film vor allem wegen seiner Oberfläche genossen. Seine visuelle Kraft ist unbestreitbar. Wie auch sein Schicksal als Publikums-Spalter.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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6.0Ganz gut

Die Tugenden des Films stammen eher aus dem Handwerk als aus der Kunst. Seine Präzision ist eher beeindruckend und penibel als belebend. Es ist eine ziemlich gewandte Übung in Genre und Stil. [...]
The American ist nichts weniger als wunderschön. Und der indirekte Weg, den er nimmt, hin zu einer doch eher gewöhnlichen Geschichte, erzeugt eine Atmosphäre von Spannung, die noch zunimmt durch das beschleunigte Herzklopfen von Herbert Grönemeyers unaufdringlicher Musik.

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Ann Hornaday: The Washington Post

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5.0Geht so

The American ist ein Action-Thriller, der sich hartnäckig weigert, Action oder Thrills zu liefern, und der sich stattdessen einem gekünstelten, verlegenem Formalismus hingibt, der außerhalb von Repertoiretheatern oder Seminarräumen von Filmhochschulen kaum zu finden ist.

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Alle Kritiken (23)


Kommentare (160) — Film: The American

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loveissuicide

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr bedächtiger Film über einen Mann, der aus seinem Job und seiner Introvertiertheit ausbrechen will. Dass er das scheinbar jahrelang angesammelte Misstrauen und die Vorsicht nicht sofort ablegen kann, ist klar, und vielleicht will er das ja nicht.
Eine irrsinnig intensive Charakterstudie, und Clooney spielt den melancholischen Auftragskiller perfekt! Die ruhigen Szenen verleihen seinem Inneren Glaubwürdigkeit, am besten umgesetzt wird das in der Szene, als er die Waffe baut, aber auch in so vielen anderen Szenen. Die Musik ist gut, drängt sicher aber nie wirklich auf, sie bleibt dadurch meiner Meinung nach nicht wirklich in Erinnerung, aber unterbewusst wirkt sie so, wie sie es tun muß. (In einem Fußballspiel sind die besten Schiedsrichter auch jene, die man nicht bemerkt...)
Zum Schluß noch ein Kommentar zu den Bildern: ebenso hervorragend! Die Einsamkeit in Jacks Innerem widerspiegelt sich hier auch im wunderschönen Italien, abseits vom Adria-Tourismus.
Einziger Minuspunkt: das Ende ist relativ vorhersehbar ab einem bestimmten Moment. Das vergällt einem den Gesamteindruck aber auch nicht.

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MrModicum

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was den Film auf jeden Fall gelungen macht ist seine unglaubliche Ruhe. Ist für viele langweilig, dabei macht gerade das den Film so interessant. Clooney macht seine Sache gut, mehr hätte man da nicht rausholen können bzw. müssen.

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filmschauer

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Bewertung5.5Geht so

Clooney, Corbijn, Control & Coolness: Es gab so einige Ingredienzen, die dafür sprachen, dass auch der zweite Spielfilm des berühmten Fotografen gelingen würde. Umso ernüchternder fällt das Ergebnis aus, da "The American" seine gesteckten Erwartungen an einen künstlerisch gewagteren Profikillerfilm leider nicht erfüllen kann. Dabei möchte man ihn doch so gerne mögen, sei es wegen der liebenswerten, italophilen Umsetzung, dem auf Ernsthaftigkeit gepolten Starcharismatiker in der Hauptrolle (ordentlich, aber auch nicht mehr: George Clooney), der schönen Love Interest (Violante Placido) oder aufgrund von kurzen, effektiven Gewalt- und Actionszenen. Dem steht ein äußerst zäher Erzählstil gegenüber, womit der sowieso dünne Handlungsbogen an dargebotener Intensität einbüßt. Dies hält den Film aber dennoch nicht davon ab, dann doch wieder konventionelle und altbekannte Genreideen in den Plot einzubauen, wenn die üblichen Fragen über dieses einsame Leben in diesem 'Job' auf den Tisch kommen. Wirklich Neues wird man hier nicht geboten bekommen, die Figuren bleiben zudem relativ unnahbar und auch visuell reicht dieser längst nicht an Corbijns Debütfilm heran. Im Kopf manifestiert sich somit eher der Eindruck eines ansprechenden Dorfambientes im Herzen Italiens, aber nicht der einer guten Geschichte. Wenn schon lakonisch, dann doch lieber so wie in Jarmuschs ungleich konsequenteren "The Limits of Control".

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CaballeroKevin

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Bewertung6.0Ganz gut

Für meinen Geschmack ein zu langsames Erzähltempo, außerdem fehlt mir die Tiefe im ganzen Film.
Auch wenn Clooneys Darstellung des Auftragskillers sicher Anklang findet, kann das nicht über die schleppend erzählte Story des Filmes hinwegtrösten. Ebenso hat es mir an Dialogen gefehlt, auch wenn viele Stellen durch Grönemeyers Musik passend unterlegt waren.
Letztendlich ist "The American" ein Film den man sich einmal, aber nicht unbedingt ein zweites Mal ansehen kann !

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Punsha

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... wie befürchtet. ^^


Begbie

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Bewertung7.0Sehenswert

Film ist gut gemacht und auch spannend. An sich gibt es auch ein paar richtige Highlights (der Anfang, eine Überraschung am Ende, ...), dafür gibt es aber auch ein paar No-Go´s. Klar macht er bessere Waffen als alle anderen Waffenhersteller die mit High-Technologie arbeiten :D Und auch das Ende (mit eben einer Überraschung) ist sehr sehr gewöhnungsbedürftig. Alles in allem besser als Durchschnitt mit ein paar super Szenen - was jedoch nicht für eine Top-Wertung reicht.

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Lester Burnham

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Bewertung4.0Uninteressant

Regisseur Anton Corbijn beweist Ruhe beim Inszenieren seines Thrillerdramas, so viel ist klar. Er verlangt dem Zuschauer Geduld ab, denn große Storytwists oder Actioneinlagen sind nicht zu erwarten. In der Ruhe liegt ja bekanntlich die Kraft; und doch bin ich für meinen Teil mit dem extrem ruhigen Erzähltempo nicht 100% klar gekommen. Sicherlich lässt sich die Natur und das seelenruhige Bergdorf so exzellent fotografieren, bei einem Thriller erwarte ich da allerdings ein bisschen mehr. Überraschungen sind vom Drehbuch schließlich auch nicht zu erwarten.
Clooney war super, keine Frage; durch die langsame Regiearbeit konnte seine Figur perfekt charakterisiert werden. Dieser Umstand hat allerdings auch nicht darüber hinwegtäuschen können, dass es zwischenzeitlich einfach zäh war, weil so gut wie nichts passiert ist. Ich kann nachvollziehen, wenn man den Film gerade wegen seiner ruhigen Inszenierung und der tollen Bebilderung mag. Ich kann damit nicht so viel anfangen.

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cacavas61

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Bewertung9.0Herausragend

Der zweite Spielfilm von Anton Corbijn (Control) ist diesmal kein Film über einen Musiker, sondern ein leiser Thriller über einen gealterten Auftragskiller. Thematisch ähnlich wie "The Limits Of Control" (von Jim Jarmusch), aber um Längen besser als dieses wirre Machwerk. George Clooney mal ganz zurückgenommen und cool, vielleicht seine bisher beste Vorstellung. Toller Film, meisterliche Kameraführung - ein Juwel !

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Le Samourai

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Komplett unterbewertet, ja!


cacavas61

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Absolut richtig !


Redfoxx

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich hatte Schwierigkeiten, wach zu bleiben. Der Plot wurde schon xmal durchgerockt. Der Score ist allerdings nicht schlecht - hätte ich Herbert nicht zugetraut!

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BlueSquirrel

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Bewertung6.0Ganz gut

Etwas unnachhaltige Spy-Groteske in Zeitlupen-Tempo und mit viel Retro im Gepäck. Um die Atmosphäre zu befeuern, wird mit der wundervollen Kulisse der süd-italienischen Abruzzen eine scheinbar wahllose und dementsprechend etwas lächerliche Exotik versprüht, ohne die THE AMERICAN nun wirklich nicht ausgekommen wäre. Das ist natürlich nicht schlimm, kündigt aber die etwas konzeptionslose Sülze an, die bevorsteht. Immerhin aber fühlt man sich ständig ertappt den peniblen und anstrengenden Details folgen zu wollen, auch dann, wenn längst klar geworden ist, dass da nichts Großartiges passieren wird und der Plot logikfrei agieren darf. Letztendlich ist es ein Wischi-Waschi aus eiskalter Romantik, in der wenige solitäre und sexuell nervöse Hauptfiguren im Nirgendwo verhandelt werden, die nebenbei bewaffnet sind. Trotz dem dazu passenden, obligatorischem Klavier-Geklimper finde ich, hat THE AMERICAN kurzweilig funktioniert. Ein anspruchsloser, gelungener Zeitvertreib für den Arthäusler in uns, der gerade abschalten will. So wie ein Chan für den Actionfreak.

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mj1978

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Bewertung4.0Uninteressant

guter schauspieler... nette bilder... aber die story? irgendwie ein überflüssiger film...

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BattlemasterIZ

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...auch zu langsames Tempo - da helfen die "netten bilder auch nicht"


mj1978

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hast vollkommen recht..


pellekraut007

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Bewertung1.0Ärgerlich

Extrem ärgerlich ist dieser Amerikaner im Wannabe-Everybodys-Darling-Kinogewand: Die erste Szene - Achtung Spoiler - Ein Clooney-Lonely-Wolf, mit Tattoo und Oberkörper frei siniert vorm offenen Kamin mit einem Nacktarsch auf der Matratze! Ächtz! Nichts gegen Popos, aber so...! Dann knall, bumm, die Killer purzeln, der Nacktarsch auch. Alle Fragen offen. Dann: Clooney geht in die Einsamkeit und bastelt am Küchentisch, beliefert mit Paketen - hahaha, was für ein Quatsch, der ernst daher kommen will - hochpräzisen Hightech zusammen, mit Hammer und Feile! Dann kommst oberdick: eine Hure verliebt sich in den Freier Clooney, dem es vor nichts graust, ein Klischeepadre hat ein bitteres Geheimnis und um die Krimischmonzette ganz saftig zu machen, fällt am herbeigesehnten Ende eine Grubengräberin in ihre eigene... Grube. Ihr lieben Lobschreiber, wie immer ist alles subjektiv, aber ich kann nur schreiben: bei so viel Abruzzen-Kitsch... fehlte mir nur noch eine DVD mit Italo-Musik und Pastarezepten. 1 Gnaden- Punkt für... hm, grunz,... für Clooney, weil ich ihn mag. Mehr nicht! So, jetzt geh ich in die Küche und bastel mir eine Bazooka! Aus einer Küchenrolle und einem Harzer! Quieck!

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Dalia

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Bewertung4.0Uninteressant

Schöne Bilder, ein interessanter (aber nicht sonderlich auffälliger) Soundtrack von Grönemeyer - aber leider auch nicht mehr. Sehr zäher Film, der seinem Genre - "Thriller" - nicht gerecht wird. Spannung kommt keine auf. Lediglich in zwei Minuten am Ende des Films, das war es aber schon. Sehr enttäuschend.

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saddestday

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich tanze mit der Aussage wohl ziemlich aus der Reihe, aber das hier ist George Clooney in seiner besten und authentischten Rolle! Der ganze Film ist ein sehr ruhiger Thriller, der von der atemlosen Spannung zwischen den Hauptcharakteren lebt. Teilweise hat er mich sogar ein wenig an einen Malick-Film erinnert, geparrt mit dieser ruhigen Spannung wie sie zum Beispiel Breaking Bad perfektioniert hat.

Konsequent bis zum Schluss und wirklich sehenswert!

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lupusnoir

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Bewertung9.5Herausragend

Verstehe nicht ganz warum der Film als Thriller gehandelt wird, ich empfinde ihn eigentlich viel eher als Italowestern, vorauf ja schon durch den in einer Szene im Hintergrund laufenden Fernseher Bezug genommen wird. Mich persönlich hat der Film sehr angenehm überrascht, hatte im Vorfeld häufig gehört er solle langweilig sein. Liegt wohl eher daran das heutzutage ein Spannungsbogen a lá "Transformers" von etwas unter 30 Sekunden als gerade noch zumutbar empfunden und alles darüber hinaus vom Zuschauer mit einem "LAAAAAAAANGWEILIG" quittiert wird. Für mich waren es auf jeden Fall 105 Minuten, in denen ich sowohl akzeptierte das Clooney kein schlechter Schauspieler ist (Was "Michael Clayton" mehr als bestätigt hat, war allerdings schon ein großer Fan von "Die 3 Tage des Condors") als auch richtig gut unterhalten wurde und mich auf die Geschichte einlassen konnte.

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eisbaerdios

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich mochte die Inzenierung, allerdings konnte mich das Ende nicht ganz befriedigen, da es etwas zu abgedroschen war.
Schade eigentlich, weil gerade in dem Genre mal ein innovatives Ende erfrischend wäre. Wie auch immer das Aussehen könnte.
Aber ansonsten bin ich gerade für diesen Erzählstil zur Zeit sehr empfänglich.

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sholvar

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Bewertung7.5Sehenswert

Heute hat mir der Film gut gefallen, weil ich gerade ein starkes Bedürfnis nach Ruhe hatte. Die Story ist für eine richtig gute Bewertung aber zu simpel gestrickt und manchmal auch nicht ganz so einfach nachvollziehbar. Eine Abwechslung zum Filmaltag und damit eine Empfehlung ist es alle Mal.

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J0J0

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So viel Spannung durch Langsamkeit habe ich zuletzt bei "Breaking Bad" aushalten müssen. Geduld ist unbedingt mitzubringen, dann funktioniert das.

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Bandrix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich kann es niemandem übel nehmen „The American“ zu verschmähen. Er macht es einem ja auch wirklich nicht einfach.
Für einen Actionthriller passiert zu wenig, für ein Drama ist der Actionanteil dann doch zu hoch. So pendelt sich der Film irgendwo in der Mitte ein, während er hin und wieder beinahe zum Stillstand kommt.
Das gibt George Clooney natürlich Raum sein ganzes Können zu beweisen und diese Möglichkeit nutzt er auch ausgiebig. In „The American“ dürfte er wohl einer seiner besten Performances abliefern.
Regisseur Anton Corbijn versorgt seinen Film glücklicherweise mit der passenden Atmosphäre, die trotz der traumhaften Kulisse Italiens immer etwas unterkühlt und herzlos wirkt. Da beginnt sich ein Schlagabtausch erst eine gute Viertelstunde anzukündigen, bevor es dann richtig zur Sache geht. Unsichere Blicke auf umherlaufende Personen, Abkürzungen durch Nebengassen und schlussendlich die Konfrontation.
Für mich eine willkommene Abwechslung zum Schnitt- und Bildstackato der letzten Kinozeit. Dabei verfällt der Film der brutalen Gewalt niemals, sondern serviert einem die (kurzen) Kämpfe realistisch, schnell und unspektakulär. Doch ausnahmsweise ist dieser Umstand nicht negativ gemeint. Ein Actionfeuerwerk würde überhaupt nicht zur Atmosphäre von „The American“ passen. Es würde sie sogar zerstören und eindampfen.
So mischt sich dem Treiben noch eine ganze Menge Realismus bei, denn authentisch wirkt das Gezeigte sehr wohl. Da kann auch eine etwas klischeehafte Story nichts dran ändern.
Auftragskiller, die aufgrund einer gefundenen Liebe aussteigen wollen, gab es schon zu oft. Doch die Verpackung drum herum überzeugt und weiß (mich) zu unterhalten.
Für das männliche Auge wird auch noch etwas geboten, Clooneys Love Interest bewegt sich angenehm freizügig durch den Film.
Die größte Überraschung des Filmes dürfte allerdings der Soundtrack von Herbert Grönemeyer sein. Der ist nämlich so passend und perfekt genutzt, dass er überlegen sollte, seine Gesangskünste sein zu lassen und nur noch im Bereich Filmmusik tätig zu sein.
Wer also nichts gegen einen leisen, entschleunigten und seine Spannung allein aus seiner Atmosphäre ziehenden Film hat, macht mit „The American“ wenig falsch.

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Bandrix

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Wie gesagt, kann Kritik absolut nachvollziehen. Aber wenn man in der richtigen Stimmung ist, steht einem "Ausgezeichnet" nichts im Wege. Man muss sich nur drauf einlassen. ;)


hoffman587

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Ich werds so dann mal versuchen. Aber dann doch irgendwann. :)


Jonesman

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Bewertung1.0Ärgerlich

Absolut unverständlicher Kram. Das Thema wurde schon gefühlte tausendmal durchgerattert. Ein Auftragskiller, der ausgebrannt ist und plötzlich feststellt, dass ihm das Töten doch was ausmacht. Kann man gerne nochmal verfilmen, aber bitte mit ein Bisschen mehr Ehrgeiz. Die Story ist völlig unverständlich und gezwungen. Erst ist er in Schweden irgendwo im Niemandsland mit einem Frau und dann in Italien irgendwo im Niemandsland - lass mich raten - mit einer Frau. Und natürlich verliebt sich die 30 Jahre jüngere Prostituierte sofort, der ist aber auch ein Pfundskerl, der Eduardo! Und wen gilt es überhaupt umzubringen in so einer Einöde? Den Bürgermeister von Hinterkaffingen? Naja, wie gesagt, sehr unverständlich. Als Landschaftsdoku hätte er mir besser gefallen.

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sholvar

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Nicht weil er ein Pfundskerl ist, verliebt sie sich, sondern weil er Amerikaner ist, sie aus dem Dorf (und von ihrem Job) wegbringen kann und Geld hat, imho.


Keky

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist zwar gut gemacht, jedoch auch sehr langweilig. Er hat einen guten Anfang, einen sehr, sehr langweiligen Mittelteil und ein richtig mieses Ende. Bei dem Film schläft man ein, statt aufzuwachen. Zum Glück habe ich ihn mir nicht im Kino angeschaut (um ein Haar wäre ich tatsächlich ins Kino gegangen um mir diesen Film reinzuziehen). The American ist nicht nur total langweilig, er macht auch überhaupt keinen Sinn. Dass der Hauptdarsteller zum Schluss stirbt, macht den Film nur noch schlechter, als er bisher schon war.

George Clooney spielt seine Rolle. Das finde ich auch nicht weiter schlecht. Nur..er spielt seit ein paar Jahren bei keinem einzigen guten Film mehr mit. Ich hielt ihn für einen ganz guten Schauspieler, nachdem ich "From Dusk Till Dawn" gesehen habe. Tja..da habe ich mich wohl getäuscht.

Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben. Das finde ich total gerecht, da der Film nichts spannendes oder interessantes zu sehen hergibt. Ab 16 wäre total übertrieben gewesen und wenn er ab 6 gewesen wäre, hätte ihn höchstwahrscheinlich niemand geschaut.

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