Control

Control (2007), GB/US
Laufzeit 125 Minuten, FSK 12, Musikfilm, Drama, Kinostart 10.01.2008

7.4 Kritiker
26 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
2571 Bewertungen
73 Kommentare
Control - Bild 40377
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von Anton Corbijn, mit Samantha Morton und Sam Riley

Die Lebensgeschichte von Ian Curtis, Sänger der Band “Joy Division”, der sich 1980 selbst tötete. Der Film beruht auf dem Buch “Touching From A Distance”, das Ians Ehefrau Deborah nach seinem Tod über ihn schrieb. Ian Curtis ist 19 Jahre alt, als er Debbie kennenlernt. Wenig später sind sie verheiratet und bekommen eine Tochter. Curtis stößt als Sänger zu der Band “Joy Division”, die er mit seiner ominösen Stimme und seinem düsteren Charisma schnell zum Geheimtipp auch außerhalb seiner Heimatstadt Manchester macht. Doch er kommt mit der Aussicht auf schnellen Ruhm nicht zurecht. Eine Affäre mit der Journalistin Annik beschleunigt das Ende seiner Ehe und verstärkt seine Schuldgefühle. Epileptische Anfälle und eine schwere Depression lassen Curtis’ Abstieg in seine persönliche Hölle eskalieren. Am Abend vor der ersten Amerika-Tournee fasst er einen folgenschweren Entschluss.

Handlung

Ian (Sam Riley) wohnt als Jugendlicher in einer tristen, grauen Hochhaussiedlung in Macclesfield in der Nähe von Manchester und ist Fan von David Bowie. Als einer seiner Freunde seine neue Freundin Debbie (Samantha Morton) mit zu ihm nach Hause bringt, ist schnell klar, dass sich eine Liebesgeschichte zwischen den Beiden anbahnt. Ian ist gerade 19 Jahre alt. Wenig später heiraten sie und bekommen eine Tochter.

Ian wird Sänger

Um seine Familie zu ernähren arbeitet Ian auf dem Arbeitsamt. Als er aber mitbekommt, dass die Band Warsaw einen Sänger braucht und er die anderen Mitglieder bei einem Sex-Pistols-Konzert getroffen hat, wird er schließlich deren Sänger. Schnell wird die Band, die sich bald Joy Division nennt, zum Geheimtipp auch außerhalb von Manchester. Nach einem Konzert wird Rob Gretton (Toby Kebbell) neuer Manager der Band. Daraufhin folgen selbst finanzierte Plattenaufnahmen und ein erster Fernsehauftritt. Bald stellt sich aber heraus, dass Ian an Epilepsie…

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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Control

Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998

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9.0Herausragend

Ich konnte förmlich die englischen Clubs der 80er Jahre spüren, die Tristesse der Wohnsiedlung - derart brillant sind die Schwarz-Weiß-Bilder von Martin Ruhe. Auch die Leistung von Sam Riley sowie Samantha Morton heben diesen Musik-Biopic heraus. Erst wenn die Rehaugen von Alexandra Maria Lara auftauchen, verliert der Film etwas von seiner Wucht.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

countcount

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Naja so schlimm waren die Augen der A.M.Lara ja auch wieder nicht, ansonsten stimme ich Ihnen aber voll und ganz zu. ;)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

In seinem Regiedebüt «Control» wirft der holländische Fotograf Anton Corbijn so ruhig wie möglich und sehr zurückhaltend einen Blick auf das Leben der Punk-Legende Ian Curtis, dem nachdenklichen Sänger der Band Joy Division.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.0Ausgezeichnet

Auch ohne ein Fan der “Joy Division” zu sein, ja selbst, wenn man den anhaltenden Hype um die populäre Band der Siebziger nicht versteht - diese untypische, aber rundum exzellente Filmbiographie zum früh verstorbenen Sänger Ian Curtis versteht man unabhängig: “‘Control’ ist ein persönlicher Film.

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johanna: movie-screening.de johanna: movie-screening.de

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9.0Herausragend

Control schildert einfühlsam die Lebensjahre des Musikers Ian Curtis zwischen 1973 und 1980. Diese Zeit ist geprägt durch den physisch und psychisch erlebten Kontrollverlust des Frontmanns der Band Joy Divison. Glaubwürdig und an keiner Stelle pathetisch inszeniert der Fotograph Corbijn die Geschichte in stillen ausdrucksstarken Bildern. Riley spielt achtsam und sensibel Curtis Zerrissenheit, die doch zum großen Teil seiner Jugend geschuldet ist. Höhepunkte des Filmes sind auch die zahlreichen Konzertszenen: Riley tanzt und singt als wäre er selbst zu Curtis geworden.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.5Ausgezeichnet

Von der ersten Minute an hat mich CONTROL aufgesogen. Nur sehr sehr selten habe ich eine ähnlich gute Bild/Ton-Komposition im Kino bewundern dürfen. Diese perfekte Symbiose aus der Devision-Musik und den grobkörnigen Bildern von Meister Anton Corbijn sucht vergebens ihres Gleichen. Ein Traum. Sam Riley spielt Ian Curtis phänomenal, man möchte fast sagen er lebt ihn. Auch Samantha Morton ist wieder einmal große Klasse. Einzigste Kritik von meiner Seite aus geht an 2 kleine Szenen, in denen mir die vorgetragenen Monologe ein Stückerl zu wehmütig sind und die mich deshalb ein wenig aus dem Film gerissen haben. Und Alexandra Maria Lara: die geht auch überhaupt nicht. Passt optisch zwar super in das Bild, versaut mangels Talent aber so gut wie jede Szene in der sie auftaucht. Aber was solls. Großartiger Film. Punkt.

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plomlompom: Filmblogs

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7.0Sehenswert

Ist in seinen Story-Koordinaten für den Nicht-Fan eigentlich nicht allzu aufregend: Ist man ungewillt, sich einen zynischen Spaß aus dem Elend eines Menschen zu machen, geraten zwei Stunden Leben und Leiden des fortwährend zwischen Depression, epileptischen Anfällen, innerer Zerrissenheit und einfach generellem psychischen und physischem Unwohlsein hin und her pendelnden Ian Curtis (imitiert von Schauspieler Sam Riley) als Plot ziemlich öde. [...] Vor allem Anderen dennoch genießbar macht den Film aber sehr wohl die Schönheit der stilistisch dichten Rundumgestaltung: eine lakonische und elliptische Erzählanordnung, die sich von der Sorge um die Hauptfigur emanzipiert; ein Sich-Suhlen in wohlproportioniert komponierten und hübsch ausgefüllten Schwarzweiß-Kunstfilm-Bildern; eine themenbedingt exzellente musikalische Auswahl [...] Auch die Schauspielerschaft gestaltet ihre Präsenzen höchst genussvoll, ...

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

„Control“ ist eine radikale Biografie von nüchterner Schönheit und eine Hommage an das Genie von Ian Curtis, dem Sänger der Gruppe Joy Division, die sich nach seinem Selbstmord in „New Order“ umbenannte. Der Film versucht dem Mythos um Ian Curtis eine Gestalt und eine Seele zu geben. Im Mittelpunkt steht das Leben jenes Mannes, das am Ende wie ein durchsichtiger, harter und kalter Kristall an seinem eigenen Herzen zerbricht und sich im Alter von nur 23 Jahren selber tötete. Der Film basiert auf den Memoiren von Deborah Curtis „Touching from a distance“, der sich damit allen erfundenen Legenden verwehrt und der Klarheit und den Brüchen der Cold Wave treu bleibt, für die die Gruppe wie keine andere stand. Gestochen scharf wird hier das Bild des post-industriellen Englands gezeigt...

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.0Ganz gut

Corbijn erzählt in seinem ersten Spielfilm überaus stilbewusst und -sicher, in grobkörnigen, ausgeblichenen Schwarzweißbildern die Geschichte dieses Lebens nach. Etwas zu stark womöglich konzentriert er sich dabei auf die Curtis' Liebe zu zwei Frauen [...] Was der Film an persönlichen Details und Gossip im Übermaß präsentiert, lässt er auf der Ebene von Curtis' musikalischer Entwicklung vermissen.

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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...

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6.5Ganz gut

Zwar nimmt sich Anton Corbijn in seinem Kinodebüt die Lebensgeschichte von Joy Division-Sänger Ian Curtis vor, doch den klassischen Biopic-Konventionen entspricht „Control“ nicht so richtig. Von der Jugend und den Bandanfängen, der Ehe mit Debbie und der Affäre mit der Journalistin Annik, der Epilepsie, den Medikamenten und dem frühen Selbstmord erzählt der Neu-Regisseur ausgesprochen unpathetisch und manchmal fast zu zurückgenommen. Nicht einmal die legendären Songs drängen sich sonderlich in den Vordergrund, ganz zu schweigen von den schlichten, eleganten Schwarz/Weiß-Bildern des Siebzigerjahre-Englands. Sam Riley (bisher Sänger bei 10,000 Things und auch hier selbst am Mikrofon) in der Hauptrolle ist aber auf jeden Fall eine erstaunliche Entdeckung, Samantha Morton begeistert sowieso immer und selbst Alexandra Maria Lara macht sich bestens.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

Mit diesem in Schwarzweiß gehaltenem Biopic über Joy Division-Sänger Ian Curtis, der hier überzeugend von Newcomer Sam Riley verkörpert wird, liefert der Clip-Macher und Meister-Fotograf Anton Corbjin sein Spielfilmdebüt ab. Wirklich nahe bringen kann er uns die verstiegene Welt des Ian Curtis jedoch nicht und so bleibt dieser auch nach Ende des Films für den Zuschauer noch weitestgehend ein Fremder. Was jedoch auch daran liegen könnte, dass seine Witwe die wahrscheinlich stark subjektiv geformte Romanvorlage zum Film geliefert hat. Und die zeichnet das eindringliche Porträt eines jungen Mannes, der zwischen seiner Ehefrau und der Journalistin Annik (Alexandra Maria Lara) hin- und hergerissen wird und dabei die Kontrolle über sein Leben verliert. Genau wie er mit der Epilepsie zuvor bereits die Kontrolle über seinen Körper verloren hatte.

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Kommentare (63) — Film: Control

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Gorez33

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Porträt des ''Joy Division''- Sängers Ian Curtis der mit 23 Jahren Suizid begang:
1977 gründete ein weltferner Teenager in einem tristen englischem Arbeiterdorf eine Band die noch heute zu den einflussreichsten zählt. Fotograf Anton Corbijn erzählt die Geschichte eines jungen Mannes der authentisch aber gleichzeitig auch clever zu wirken scheint, aber auch nur ''Kontrolle'' über seine Kunst zeigt, denn alles andere lässt Curtis in seinem Leben geschehen ohne einzugreifen, bis sich der Frust und die Last auftürmt, und sie am 18. Mai 1980 letztendlich zu groß wird. Corbijn lässt seinen Streifen immer auf der Ebene und zeigt dass man (selbst in einem Film) nicht in einem Menschen hineinschauen kann. Weder Psycho- Analyse, noch Pop-Ikonen-Malerei, überlebensgroß sind nur die schwarz-weiß Aufnahmen und der Soundtrack, der übrigens natürlich von Joy Division stammt. Im Fazit spielt ''Control'' nicht nur in der Liga mit Werken wie ''Ray'' oder ''Walk the Line'', nein teilweise überhebt er sich ihnen und wächst von Jahr zu Jahr zu einem Klassiker an.

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rkuehne

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Bewertung9.0Herausragend

Ich bin eigentlich zu jung für Joy Division, erst geboren, als es die Band schon nicht mehr gab, aber man kommt natürlich trotzdem nicht ganz an ihr vorbei. Anton Corbijns Biopic hat mich trotzdem tief beeindruckt, ein film, wie die Musik der Band. Ernst, wichtig und von einer unsagbaren Traurigkeit. Sam Riley ist wirklich überzeugend und die ganze Art, wie der schwarz-weiß-Film fotografiert ist, lassen eine wirklich überragende Stimmung aufkommen. Einzig die Lautstärkeunterschiede zwischen Dialogen und Musik waren mir etwas zu heftig, da musste ich öfter nachregeln, es kann aber auch an meinem ollen DVD-Player gelegen haben.

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Tyler.Fincher

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr schön fotografiertes Biopic der Band Joy Division, dass weniger depressiv daher kommt als man vermuten würde. Der Fokus liegt hier klar auf Sänger Ian Curtis, welcher hervorragend von Sam Riley verkörpert wird. Die s/w-Bilder welche Corbijn einem bietet sind Style pur und lassen das kalte und trostlose England der 70er wesentlich schöner aussehen als es wahrscheinlich ist. Tolle Musik, tolle Darsteller und auch für Nicht-Kenner der Band (ich kannte 1,2 Tracks) durchaus zu empfehlen.

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countcount

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Love will tear us apart" von Joy Division ist einer der charismatischsten und interessantesten Lieder der Musikgeschichte und wird auch Heute noch (überall auf der Welt) immer mal wieder irgendwo gespielt.
Ende der 80er Jahre hatte ich diesen Song ebenfalls des öfteren als Dj (damals eines Jugendzentrums) aufgelegt und davon gar ein T-Shirt besessen- und das obwohl ich diese "Fan-Band-Shirts" eher ablehnte und nicht wirklich als cool fand. ;)

Zum Film:
Er basiert auf das Buch “Touching From A Distance" geschrieben von Ians Ehefrau Deborah und ist wohl eher interessant für Leute, die damals die Musik selbst gehört haben und nun mal ein bisschen mehr über das kurze Leben (23 ist er nur geworden) des Ian Curtis erfahren wollen.
Die Verfilmung in dem tristen Schwarz-Weiß Ambiente empfand ich als sehr passend.
Regie und Schauspielerische Leistung empfand ich ebenso als gelungen...
Am Rande erwähnen möchte ich auch noch den kurzen aber sehr netten Auftritt von Herbert Gröhnemeyer als Ians Curtis Arzt: Sehr gut und sogar ein wenig witzig... Sehr Schön :D!

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neenchen

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Bewertung6.0Ganz gut

Es ist ein atmosphärischer Film mit schöner Musik. Das Ergreifende aber, das die Story ausstrahlen sollte, konnte mich nicht recht packen. Vermutlich lag es daran, dass sein Leben nicht so schlimm wirkte, als ausreichende Begründung für einen Selbstmord. Wahrscheinlich hat ihm einfach die Hilfe gefehlt, die er aber auch nicht gesucht hat, um seine Depressionen bekämpfen zu können. Dementsprechend ist der Tod so sinnlos und entspricht damit leider dem Klischee des sehr jung sterbenden und begnadeten Künstlers.

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Madsen-Freundin

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Bewertung7.5Sehenswert

Schöner Film über das viel zu kurze Leben von Joy Division-Sänger Ian Curtis. Alle wichtigen Lebensstationen werden kurz angerissen, sowohl die ersten Versuche beim Schreiben von Songs, die ersten Auftritte und das schnelle Leben als gefeierte Stars als auch die privaten Momente, die Schattenseiten des Ruhms und die unglückliche Liebe zu zwei Frauen, die sein Leben bestimmt haben. Und was bei einem Film über einen Musiker immer ganz wichtig ist, wird hier voll in den Vordergrund gerückt, nämlich die Musik. Dabei geht Regisseur Anton Corbijn den mutigen Weg, nicht nur Joy Division-Songs zu nehmen, sondern auch anderes Material, sogar eine Coverversion ist dabei. Sam Riley macht seine Sache großartig und trägt den Film mit seinem melancholischen, abwesenden Auftreten ohne Probleme. Vor allem die eindringlichen Szenen, die Curtis‘ Krankheit ins Zentrum stellen, sind gelungen. Der übrige Cast fällt leider ein bisschen ab, und die Entstehung dieses Hypes um Joy Division wird nicht richtig herausgearbeitet. Insgesamt aber eine sehenswerte Biografie über das Mysterium Ian Curtis.

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helmut-halm

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Bewertung7.0Sehenswert

wer wie ich eher auf 'leichte' filmische kost steht, wird mit diesem film auch seine probleme haben. allerdings gab's auch keinen grund abzuschalten, die story ist (meines wissens) real und gut erzählt sowieso. auch die musik macht laune, also: daumen hoch!

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Tante Uschi

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Bewertung5.0Geht so

Sam Riley hat in den Film wirklich klasse gespielt, aber irgendwie ist der Film nur was für Fans von Ian Curtis oder seiner Band.

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Ea.

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Wenn Frau Maria Lara nicht dabei wär, könnts auch ne 9,5 sein.


Laura Eissenberger

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Bewertung7.5Sehenswert

Trotz des logischerweise guten Soundtracks eher mittelmäßig. Mit besserem Protagonisten hätte es hinhauen können.

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IndigoMaedchen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

'Control' fängt die Depression und Zerrissenheit Curtis' gut ein, was besonders durch die schwarz-weiß Bilder und die Songs der Band Joy Division hervorgehoben wird. Die gesamte Darstellerriege kann überzeugen, einzig Alexandra Maria Lara gefiel mir nicht ganz so gut. Der Plot insgesamt wirkt teilweise etwas eindimensional, weiß aber doch zu berühren.
Besonders eindrucksvoll fand ich, wie überzeugend Sam Riley Curtis' Körpersprache (besonders auf der Bühne) imitiert und wie differenziert er die Entwicklung in die immer weiter fortschreitende Depression darstellt.

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Puni

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr gut gemachtes Biopic über das kurze Leben des Joy Division Sänger Ian Curtis. Ihre Musik, die ein Großteil des Filmes genutzt wird, untermalt die einzelnen Szenen sehr passend, auch Sam Riley als Curtis ist gut besetzt. Der s/w-Look ist in Ordnung, auch wenn die Bilder teilweise zu steril wirken - eigentlich der einzige Kritikpunkt, der etwas hervorstach. Ansonsten eine gute Verfilmung, wobei besonders die innere Zerrissenheit Curtis richtig treffend zum Ausdruck kommt und durchaus zum Nachdenken anregt.

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Kikie

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Bewertung7.5Sehenswert

Die 80er Jahre kann man praktisch miterleben und insgesamt ziemlich glaubwürdig. Nur schade, dass man die Gedanken von Ian nicht so intensiv zu spüren bekommt, somit kann man zum Teil nicht alle seine Handlungen nachvollziehen.

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sascha847

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Bewertung5.0Geht so

Hat man irgendwie alles schon mal gesehen...nur besser!

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BabyFirefly

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Grandiose Bilder, perfekter Soundtrack, exzellente Schauspieler. Niemand hätte dieses traurige und leider auch sehr kurze Leben von Ian Curtis so gut verfilmen können wie es Anton Corbijn gemacht hat. Einfach ein Meisterwerk

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Marder

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Bewertung1.0Ärgerlich

Das ist mein erster Kommentar, da mich dieser Film einfach nur aufgeregt hat.
Konnte ihn auch nur bis zur 40 min anschauen, da ich sonst eingeschlafen wäre.
Null Sin! Könnte man auch die Biographie der Toten Hosen hinklatschen. Vlt interessanter.
Für Leute, die die Zeit mit lebten, vlt ein guter Film. Sonst echt sehr sehr schwach.

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mistral36

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Wenn man weder an der zum Thema gemachten Musik, noch an besagter "Zeit" interessiert ist, sollte man sowieso Abstand von musikalischen Biopics halten. Tut man dies nicht, schreibt man nämlich nur fragwürdige Kommentare, die wiederum "Null Sin!" oder zumindest wenig Überzeugungskraft haben.


Lammbock

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Lol, es grenzt schon fast an Lächerlichkeit, die Toten Hosen mit einer der einflussreichsten Bands der Musikgeschichte zu vergleichen! Vielleicht hättest du dir vorher mal ein paar Hintergrundinformationen einholen sollen, anstatt im nachhinein so einen Müll zu schreiben.
Warum hat der Film "Null Sin" haben?
Ich habe die Zeit nicht mit erlebt und war auch kein großer Fan der Band, da ich sie nicht kannte, was sich danach geändert hat, heute liebe ich die Musik und das habe ich eben diesem Film zu verdanken.


Sufu

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Umwerfend schön. Traurig. Kloß im Hals. Wundervoll!

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Afrin Alburu

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Bewertung1.5Ärgerlich

Oh, Nein, ich bin so unglücklich! Meine Frau hasst, mich weil ich sie betrogen habe! Warum nur? Oh, Nein, ich verursache alle meine Probleme selbst und komme nicht mit meinem Leben klar... buuuhuuu. Jaja, aus solchen Lebensgeschichten enstehen die besten künstlerischen Werke, weil die Künstler selbst so wahnsinnig verkorkst sind. Schade, dass der Filmemacher nicht ähnlich verkorkst war, dann hätten wir evtl neben einem guten Soundtrack auch einen guten Film gesehen. Warum ist der Film trotz seiner Länge so zusammengestückelt? Eine Szene nicht richtig abgeschlossen, springen wir doch gleich zurn nächsten. Die Hälfte ist uninteressant und die andere Hälfte schlecht und langwierig inszeniert. Der Aufstieg der Band ist kaum nachzuvollziehen, wie auch sonst nicht viel. Der Hauptdarsteller schaut meistens traurig und ist es wohl auch. Den Film kann man eigentlich nur Leuten empfehlen die zu faul sind das Buch zu lesen, so wie ich.

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Lammbock

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Du hast wohl gar nicht verstanden, worum es in diesem Film ging, oder? Der Hauptdarsteller guckt traurig, weil Ian Curtis schwer depressiv und krank war! Außerdem sollte es nicht um die Band, sondern um das Leben des Sängers gehen, deshalb bekommt man von dem Aufstieg nicht so ganz viel mit. Der Film heißt ja auch Control und nicht Joy Divisions Aufstieg, oder?
Control steht natürlich für das Innenleben des Ian Curtis, welches eben alles andere als kontrolliert war.
Wie kann man nur so ignorant mit dem Thema umgehen, hast du schon mal einen depressiven Menschen kennengelernt? Wenn ja, dann wüsstest du vielleicht, wie schwer es solchen Menschen fällt, mit anderen darüber zu reden. Der Film spiegelt diese Situation gut wieder und auch Sam Riley spielt wahnsinnig überzeugend.
Vielleicht hättest du das Buch lesen, oder zumindest die Dokumentation über die Band schauen sollen, bevor du sowas schreibst. Denn dann hätte dich der Film überhaupt nicht interessiert und hier würde nicht so ein sinnloser Kommentar stehen.


Afrin Alburu

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Ich hab' schon depressive Menschen kennengelernt und die machen mehr als traurig schauen. Von daher finde ich die Darstellung der Problematik im Film nicht gelungen. Aber dir darf sie ja, wie alles andere auch, gern gefallen. Ein Film sollte meines Erachtens eigenständig funktionieren, ohne dass man das Buch kennt oder sich mit der Historie eines essentiellen Teilbereichs im Voraus beschäftigt hat. Gelingt das nicht, hat der Film irgendetwas falsch gemacht. Dabei ist es völlig egal wie der Film heißt oder was sich irgendwer dabei gedacht hat. Tut mir Leid, dass es bei mir nicht funktioniert hat... aber womöglich hast du Recht und ich bin einfach ignorant. :)


FilmPhilosoph

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Bewertung9.5Herausragend

Stimmungsvoll inszenierter Schwarz-Weiß-Film, der getragen wird vom unglaublichen Joy Division-Sound. Er zeigt das kurze und bewegte Leben vom Frontmann Ian Curtis, grandios gespielt von Sam Riley. Ein filmisches Denkmal für den früh verstorbenen Ian Curtis, den Franz Kafka Großbritanniens. RIP

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micomahn

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Bewertung9.0Herausragend

Große Band großer Film!

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dustin30man

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Bewertung9.0Herausragend

Einige Songs habe ich seit 1982 nicht mehr gehört. Damals hatten meine Clique und ich unsere Joy Division-Phase.
Spruch: ...und Alter, der Sänger hat sich umgebracht.
Antwort: Cool....
Damals gab es kein Internet, kein Wikipedia und auch keinen moviepilot um sich zu informieren.
..und vielleicht auch kein wirkliches Interesse an den Hintergründen.
Der Film ist genial. Allerdings werde ich ihn nicht noch einmal anschauen. Sonst werde ich noch selber depressiv.

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