The Awakening

The Awakening (2011), GB Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Thriller

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6.3
Kritiker
5 Bewertungen
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6.4
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228 Bewertungen
29 Kommentare
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von Nick Murphy, mit Rebecca Hall und Dominic West

Rebecca Hall geht in dem Mysterythriller The Awakening unter die Geisterjäger und zweifelt zunehmend an ihrem Zweifel an übernatürlichen Kräften.

England, 1921: Geplagt von Trauer nach dem viel zu frühen Tod ihres Verlobten, versucht Florence (Rebecca Hall), sich mit der Erklärung von scheinbar übernatürlichen Phänomenen abzulenken. Sie bedient sich dabei methodischer und rationaler Erklärungen, um so genannte Geistererscheinungen zu widerlegen. Ihre professionelle, unkorrumpierbare Vorgehensweise bringt ihr einen delikaten Auftrag ein: Ein Junge wurde tot aufgefunden und soll nun angeblich als Geist seine Kameraden heimsuchen. Florence geht der Sache wissenschaftlich-rational nach, und ihr Wirken zeitigt erste Erfolge. Doch dann wird auch sie in den Bann unerklärlicher Ereignisse gezogen…

Hintergrund & Infos zu The Awakening
Mit The Awakening gab Regisseur Nick Murphy seinen Einstand im Kinofilmbereich. Der stimmungsvolle Horrorthriller wurde 2011 auf dem Toronto International Film Festival uraufgeführt. Nick Murphy erhielt 2012 auf dem Gérardmer Film Festival gleich drei Auszeichnungen, u.a. den Sci Fi Jury Award. Rebecca Hall, die bereits in Filmen wie Prestige – Die Meister der Magie oder Das Bildnis des Dorian Gray mit außergewöhnlichen Phänomenen konfrontiert wurde, erhielt beim British Independent Film Award für ihre Leistung in The Awakening eine Nominierung als Beste Darstellerin. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (3) — Film: The Awakening

Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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6.0Ganz gut

Die Figur eint das quälende Bewusstsein verloren zu sein an einem ort und in einer Zeit, die, wie der Einleitungssatz ankündigt, mehr den Toten als den Lebenden gehört.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.0Geht so

Trotz des beeindruckenden Production Designs ist The Awakening kein eleganter Thriller. Es ist vielmehr wie ein feierliches Gefasel.

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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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7.5Sehenswert

Der Dramaanteil ist hier insgesamt deutlich größer als der Mysterytouch, doch sind beide Teile unzertrennlich miteinander verbunden, was vor allem die Auflösung der Geschichte am Ende sehr schön zeigt. Lust, Trauer, Rache, Einsamkeit, unterdrückte Erinnerungen und der von mir erwartete Schlußgag sorgen für ein mehr als befriedigendes Gesamtergebnis, nach "Insidious" ist nun mein Glaube an moderne Filmemacher und deren Fähigkeit gut erzählte und gemachte Geisterstorys zu verwirklichen, noch weiter gestiegen.

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Kommentare (26) — Film: The Awakening


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Freakwood

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Bewertung5.0Geht so

Entgegen der Moviepilot-Prognose von dreieinhalb von zehn möglichen Punkten schwanke Ich persönlich zwischen fünf und sechseinhalb.. und minus drei. Während die erste Hälfte des Filmes Lust auf mehr macht und Ich persönlich das "Ende" so nicht erwartet hätte, hat mich..
[MINOR SPOILER]
..der kleine Junge doch schon ziemlich heftig aufgeregt - und dass Miss Cathcart da nicht skeptisch wurde, konnte Ich um ehrlich zu sein kaum glauben.
[/MINOR SPOILER]

Die erste Szene in der Frau Hall die "Situation entschärft" halte Ich für äußerst gelungen - generell glänzt der Film oft mit Dingen, die man so nicht erwartet hätte (die "pretty obvious"-momente werden allerdings auch nicht vernachlässigt).

Der Film hätte viel makelloser werden und viel besser einschlagen können. So bewegt sich der ganze Spaß eher im Bereich des Mittelmaß.

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CHF

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Bewertung6.0Ganz gut

Schönes Setting, guter Cast, aber so richtig zünden will die Nummer nicht.
Irgendwie hat man das alles schon fünfzig Mal gesehen.

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pischti

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Ist das ein Horrorfilm oder eher ein anderes Genre? Nicht dass ich irgendwas komplett Falsches erwarte ^^


CHF

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Nix mit Horror. Eher eine Geisterjägerin mit Sherlock Holmes Equipment und leichten Schock-Effekten. Erwarte nicht zu viel....


Rina267

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Bewertung7.0Sehenswert

Endlich es ist soweit das Genre Horror und Thriller hat endlich wieder einen würdigen Vertreter. Mit The Awakening wurde ein Meisterwerk á la The Others oder Die Frau in Schwarz aus der Taufe gehoben.
Der Film kommt durch seine Story und Effekte ganz ohne sinnloses gesplatter aus und entwickelt schon nach wenigen Spielminuten eine gewisse Eigendynamik die sich fesselnd auf den Zuschauer auswirkt, da auch die Zuschauer gefordert werden, die grauen Zellen anzuschalten und mit zu denken. Auch wenn es wenige Schockelemente gibt will man doch wissen wie der Film ausgehen wird und welches Geheimnis die Protagonistin umhüllt. Bis zum Schluss spannend mit einem überraschenden Ende.
Ich bin mir sicher das auch das Publikum der "Generation- Saw" auf ihre Kosten kommen wird.

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arues

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer auf klassische Schauermärchen steht, bekommt hier einen wirklich gut inszenierten Gruselstreifen, mit einer starken Frauenfigur, auf dem Tablett serviert und sollte unbedingt zugreifen. Denn trotz weniger Schwächen, macht The Awakening sehr viel richtig und ist für ein paar Gänsehaut Momente auf jeden Fall gut. Wer mit einer langsamen Erzählweise nicht so viel anfangen kann, und es etwas peppiger mag, sollte besser die Finger von diesem Werk lassen. The Awakening ist der klassische Gruselstreifen, für Freunde der alten Schule, im neuen Gewandt.

Hier die komplette Kritik: http://www.movieworlds.com/filme/dvd/The_Awakening.php#Kritik

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The Black Sun

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Bewertung5.0Geht so

Ist an und für sich ja nicht schlecht, jedoch ob er in Erinnerung bleiben wird ist fragwürdig. Ob ich ihn mir irgendwann, irgendwo nochmal ansehen würde? Ich denke nicht.
Was mir vom gerade gesehenen hängen bleiben wird sind lediglich 2 Dinge:
-Ein Zitat von Florence: "Das sind Kinder, die glauben auch an den Weihnachtsmann und an Zauberer. Ein paar davon glauben wahrscheinlich sogar an Gott" :D
-Die Puppenhausszene. Mal was innovatives, hab ich persönlich noch nie zuvor gesehen und zur richtigen Tageszeit betrachtet läufts da dem einen oder anderen ganz schön kalt den Rücken runter.
Der Rest ist zwar sicherlich nicht die übliche 08/15 Sequenz, aber in meinen Augen betrachtet genauso schnell vergessen.

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Fu-Jay

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Bewertung7.0Sehenswert

Düster atmosphärischer hochglanz-Art-House-Film, der zwar ab und an durchaus mal eine kleine Gruselsequenz vorweisen kann, letztlich aber mehr Drama und Thriller als ein Horrorfilm ist. Geht man mit der richtigen Einstellung an diesen Film, bekommt man einen liebevoll gemachten, teils creepigen Film mit guter Spannungskurve und einem gekonnt inszenierten Ende.

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pischti

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Klingt gut :)


FranklinFlyer

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Bewertung7.5Sehenswert

Haunted-Art-House.
Schauspielerisch überdurchschnittlich gut. Inszenierung gekonnt. Ausstattung und Kostüm ist überragend. Kamera und Licht; Hut ab!
Das historische Setting ist auch mal kein Selbstzweck sondern löst sich mit dem Nachkriegsthema absolut ein.
Allein das Drehbuch macht es sich im letzten Akt hier und da ein wenig einfach. Aber das tut der Sache keinen Abbruch und stört nur Horror Affine wie mich ein bisschen.
Für die 'Generation Saw' gilt: "Weitergehen. Es gibt hier nichts zu sehen. Bitte weitergehen."

(Hat jemand ähnlich gutes aus den letzten Jahren gesehen?)

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DeutschePraezision

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Bewertung5.0Geht so

HILFE ^^

Hab den Film gerade gesehen.
Ich muss gestehen den wenig/ garnicht verstanden zu haben..

-Wer war nun im Endeffekt alles tot ??
-War die alte Frau die Mutter oder die Haushälterin??
-Wer war der Typ der sie vergewaltigen wollte und spielte der eine weitere Rolle??
-Warum schlitzte der Typ immer wieder seine Wunden auf und wer war er ??

Um den jetzt ein zweites Mal zu sehen habe ich aktuell die Möglichkeiten nicht,
von daher bitte ich darum das Jemand Licht ins Dunkel bringt ^^

Danke schonmal.

..Ansonsten war der Athmosphärisch ganz gut gelungen und die schauspielerischen Leistungen gut!

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FranklinFlyer

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Denk mal eher an den historischen Überbau, als an die direkten ereignisse. /Wunden aufkratzen.


DeutschePraezision

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um ehrlich zu sein bin ich jetzt auch nicht schlauer.... o.O


Donald Dungeon

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Bewertung5.5Geht so

"The Awakening"

im grunde ein ganz netter gruseler, der mit einer ordentlichen atmosphäre und einem guten cast punkten kann. die auflösung hat mich jedoch nicht aus den socken gehauen.

5.5/10

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Maskotzchen

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Bewertung2.0Ärgerlich

Typischer Film bei dem das Ende komplett an den Haaren herbeigezogen ist. Eine passable und solide Geschichte bei dem der Regisseur sich das Ende selbst nicht erklären kann, sodass man einfach mit irgendwas Hohlem einen Schlussstrich zieht.
Meiner Meinung nach waren keine Anzeichen im ganzen Film zu sehen welche zu diesem Ende führen. Und obwohl ich Awakening ganz ok fand, macht mich dass überhaupt nicht durchdachte Ende aggressiv.

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Rina267

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Man muss doch nicht immer als Filmemacher das Ende des Filmes auf einem Silbertablett dem Zuschauer servieren. Jeder Zuschauer ist doch in der Lage selbst etwas in das Ende hinein zu interpretieren, wenn man den Film aufmerksam gesehen hat ;D


DonChris

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Bewertung7.5Sehenswert

Was ich an "Awakening" besonders mag, ist wie der Film die Atmosphäre der damaligen Zeit einfängt, die Zeit des Englands der Nachkriegszeit des zweiten Weltkrieges. Man spürt noch deutlich das Trauma des Krieges in der Luft liegen. Doch im Endeffekt geht es hierum nur am Rande, primär steht eine Schule/ein Internat, in welchem die Kinder Angst vor einer immer wieder auftauchenden Gestalt haben im Mittelpunkt und auch wenn ich nichts vorweg nehmen möchte, so fand ich es angenehm das es hierbei mal nicht um Hexen, Dämonen oder schlichtweg Monster geht.
Rebecca Hall spielt dabei die Schriftstellerin Florence Cathcart, welche sich damit beschäftigt Scharlatane, welche übersinnliches vortäuschen, zu entlarven. Ich muss glaube ich nicht erwähnen, dass das in diesem Fall nicht so einfach wird ;)

Die Geschichte zum Film stellt jetzt selbstverständlich nicht das Genre auf den Kopf, sondern reiht sich eben ein in die Riege der Grusel-Streifen, die atmosphärisch und schauspielerisch auf gutem Niveau agieren, allerdings auch nur wenig Überraschungen bieten. Und auch wenn der Film das schafft, woran so viele dieses Genres schon scheitern, nämlich ein Unbehagen im Betrachter zu erzeugen, so muss man ganz klar aber auch damit Leben, dass hier nicht das große Schocker-Feuerwerk auf einen wartet.

Dennoch ist er absolut sehenswert, bietet schön gezeichnete Bilder und kann als angenehmer Stellvertreter dieses oft enttäuschenden Genres betrachtet werden.

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vanilla

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;-)) werd ich machen...


JackoXL

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Das war mir alles zuuuu bekannt, aber ich mag den auch. Angenehm altmodisch und handwerklich richtig gut.


TheAvenger68

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Bewertung7.0Sehenswert

Gar nicht mal schlecht der Film.
Rebecca Hall spielt ihre Rolle mehr als solide und die Geschichte ist auch recht spannend umgesetzt.
The Awakening ragt aus der Flut der Billigproduktionen und DVD - Veröffentlichungen positiv heraus.
Wer auf gepflegten Grusel steht, der wird hier passend bedient !

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Boogers666

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Gut zu wissen ;)


Miami Twice

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein durchaus spannender Geister-Thriller, die Atmosphäre ist schön düster gehalten. Leider braucht die Geschichte etwas Zeit bis sie richtig in schwung kommt, dafür ist ein schöner twist dabei - wobei das in Geisterfilmen gerne mal vorkommt.

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lieber_tee

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Bewertung7.0Sehenswert

Kann als spoilerhaltig interpretiert werden...
"Gegenwart und Vergangenheit zu trennen fällt nicht immer leicht."
Ein spukiger Film aus dem Mutterland des Spukes, der allein für seine Puppenhausszene Lob verdient.
Starke Leistung des TV-Regisseurs Nick Murphy.
In Form eines elegant-klassischen Gruselfilms erzählt er eine spannende Geschichte um die Themen Realismus vs. Okkultismus und den Umgang mit (Kriegs-) Trauer im beginnenden 20. Jhd..
Lange Einstellungen erzeugen elegant eine farb-gefilterte, kühl-melancholische Stimmung in einem Jungeninternat, der Horror kommt unaufgeregt aber wirkungsvoll daher, verzichtet (fast) gänzlich auf grelle Schockmomente. "The Awakening" bedient sich bewusst typischer Motive klassischen Haunted-House-Schauers um eine Geschichte über die Begegnung mit eigenen, verdrängten Erinnerungen zu erzählen.
Nur wie die teil-emanzipierte Protagonistin theatralische Geisterphänomene als Humbug entlarvt hatte ich mit den Pointen des Films so meine Probleme. Gerne hätte ich auf das Twist-überstrapazierende Ende verzichtet, es hat mich trotz oberflächlicher Cleverness und wirkungsvoller Spannungsdramaturgie nur bedingt überzeugt. Eine Kehrtwendung folgt auf die nächste melodramatischen Storywendung und so sehr ich den Film auch mag, was ist aus den geradlinigen, unverknoteten Spukfilmen von damals geworden? Ist so etwas heute nicht mehr möglich?

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lieber_tee

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Ich mochte, wie oben geschrieben, das Ende auch nicht so sehr, es hat aber für mich funktioniert. Übrigens ähnlich wie bei "Mama".


einSchluss

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Das finale Spektakel bei Mama finde ich nicht vergleichbar mit diesem Ende hier, das ich endlich mal so hinnehmen konnte, ohne, dass der Gesamteindruck versaut wurde... ja, das ich sogar ´n bisschen geil fand.
Freut mich, dass dir der Film auch gefallen hat. Das Pushen liegt mir bei Filmen, die es verdienen, auch im Blut. Ich hatte erst ne 8 dann ne 7,5 und bin eigentlich bei Jacko. Pschhhhhht ;)


JackoXL

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Bewertung6.5Ganz gut

Haunted-House-Filme gibt es wie Sand am Meer, seit Jahrzehnten, und mit mehr oder weniger größeren Abweichungen ähneln sie sich alle. Die BBC-Produktion "The Awakening" wandelt auch auf recht eingetrammpelten Pfaden und erfindet sie selbstverständlich nicht neu. Jedoch sticht der Film von Nick Murphy erfreulich positiv aus der grauen Masse des Genres heraus, was heute nur noch selten geschieht.

Murphy setzt von Anfang an auf eine stimmige Atmosphäre, fängt die Zeit nach Ende des ersten Weltkriegs gekonnt ein und bindet die Schatten dieses Ereignisses in die Handlung ein. Diese zeitliche Kulisse ist somit nicht zufällig gewählt, dient stattdessen als Grundlage, beispielweise für den Charakter und die Motivation von Protagonistin Florence (wirklich gut gespielt von Rebecca Hall). Durch das Trauma des Krieges sind die Menschen aufgeschlossener für den vermeidlichen Kontakt mit dem Jenseits, in der Hoffnung, ihre gefallenen Lieben nicht gänzlich aufgeben zu müssen. Gleichzeitig hat Florence durch den Krieg selbst einen geliebten Menschen verloren, was sich bei ihr jedoch in das genaue Gegenteil auswirkt: Sie will endgültig einen Schlussstrich ziehen, ihr Gewissen dadurch beruhigen, dass dies alles Unfug und Schwindel ist.

Dieser Rahmen scheint zunächst der einzige Unterschied zu den bekannten Filmen dieser Art, alles weitere scheint recht bekannt. Ein altes Herrenhaus, in dem Fall eine Schule, im typisch viktorianischen Stil, Geistererscheinungen, gerne auch in Form eines Kindes, Verweise auf ein Ereignisse der Vergangenheit, dessen Entschlüsselung wohl die Ursache und gleichzeitig das Ende des Spuks bedeuteten könnte. Das klingt ganz nett, aber nicht ernsthaft innovativ. Innovativ ist es auch nicht wirklich, aber "The Awakening" macht auf diesem Weg wirklich nichts falsch und setzt sogar einige clevere Momente. Es ist schön anzusehen, dass sich heute nicht in Blut, Jump-Scares und CGI geflüchtet werden muss, weil unfähige Auftragsregisseure nichts mit dem Material anfangen können. Nick Murphy versteht die Materie, setzt statt auf Effekte auf Effektivität, was ein riesiger Unterschied ist. Die Spannung ist, trotz gewohnter Muster, konstant vorhanden, lebt besonders von den leisen Momenten, ohne mit einem dicken BUH! das leicht eigenickte Publikum wieder wachrütteln zu müssen. Klar, es gibt auch die Momente zum Aufzucken, aber die kommen dann eben nicht gelangweilt aus der Dose, sondern passen einfach in den Verlauf und die vorher aufgebauten Stimmung. Handwerklich stimmt hier ohnehin viel, Sets, Kamera, Darsteller, Beleuchtung, alles auf sehr gehobenen Niveau.

Zwischenzeitlich schleift sich dann doch die erprobte Routine ein, trotz kurzer Highlights (die Puppen-Haus-Szene!), und genau genommen ist auch das Ende nicht wirklich neu. Aber: Es ist trotzdem gut aufgetischt, hat durchaus Überraschungseffekt (in den Details) und vor allem, es wird nicht als Kurz-und-Schmerzlos-Twist vorgeworfen, sondern es wird ausgiebig erzählt und beleuchtet. Kein Butze-Buh-Effekt, es wird sogar tragisch, emotional und tatsächlich berührend. Wirklich schön, da wurde sich Mühe gegeben.

Unterm Strich: "The Awakening" ist an und für sich nichts neues, aber toll verkauft und trotz seiner (teilweisen) Berechenbarkeit ein sehr ordentlicher Gruselfilm nach guter, alter Hausmacherart. Warum nicht eine glasklare Empfehlung? Das ist der Haken: Für das einmalige Ansehen würde ich dem das unterstellen, aber bei wiederholten Durchläufen dürfte das Interesse schwinden. Ich bin sehr zufrieden gewesen, aber in meinem Regal muss der nicht unbedingt stehen. Wäre aber auch keine Karteileiche.

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einSchluss

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Ich weiß auch nicht, ob ich den noch ein 2tes oder gar drittes Mal anschauen werde. Aber ich fühlte mich als Genre-Fan endlich mal wieder ernst genommen und war posit. überrascht. The Inkeepers ist handwerklich und inhaltlich dagegen eine gähnige Flatulenz.
Hast du super zusammen gefasst Jaxon. Das Puppenhaus: *grusel*.


JackoXL

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@sikk: Das ist das Ding. Ich mochte den echt gerne, aber muss ich den mehrfach sehen? Wohl kaum. Aber ein gutes einmal ist ja schon mal was. Die Puppen-Haus-Szene ist genial, aber auch die genialste des Films. Soll den Rest nicht abwerten, aber noch mehr davon, ich würde den mir definitiv öfter ansehen. ;)


agynessa

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Bewertung5.5Geht so

The Awakening hat mich eigentlich schon vom Cover her fasziniert, leider wurde die Story im Laufe des Filmes immer abstruser und konnte von daher bei mir nicht mehr punkten. Das Setting ist toll, keine Frage, aber die Charaktere entwickelten eine Eigendynamik, die mir wirklich nicht gefiel. Glaube jetzt muss ich spoilern, da mir mal wieder diese reingedrückte Liebesgeschichte (wobei Person A, gleich mit Person B, sofort nach der Interessensbekundung beiderseits, in die Kiste hüpft) gar nicht zusagte. Die Frage ist nur, warum muss man in jedem Film eine Sexszene einbauen (auch wenn sich diese in dem Film eher zurückhaltend offenbarte)? Warum müssen heutzutage die Frauen in jedem Film oben herum blank ziehen? Ich finde das diese Szenen nicht in jedem Film hineingehören und leider passen sie auch nicht zu The Awakening. Man muss nicht immer zwanghaft einen Film mit sexuellen Inhalten spicken, von daher kann ich auch leider wieder nur ne 5,5 geben, da mir auch der Grusel an sich gefehlt hat. Ich bin leider sehr enttäuscht, schade :-(.

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grovn88

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hahah als ich den Film schaute und sie am Bilderentwickeln waren dachte ich genauso, warum zum Geier muss da jetzt eine Sexszene Folgen? War total unnötig und deplatziert.


DeutschePraezision

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Hey,
ich bin absolut deiner Meinung!
Ich bemängel das auch immer....
Zerstört so manchen Film und wirkt oft unpassend und aufgesetzt...


einSchluss

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein gelungener und "geistreicher" Spukfilm. (den musste ich bringen)
Entgegen aller filmischen Versuche der letzten Zeit, Grusel mit wenig kreativen,... ja meist plumpen Mitteln zu erzeugen und den Zuschauer durch stupende Vorhersehbarkeiten der eingesetzten Stilmittel und Effekte auf ärgerliche Weise zu unterfordern, wird hier auf geschickte und gehaltvolle Weise eine auf das Wesentliche simplifizierte Geschichte schnörkellos, aber effektiv erzählt.
Erfrischend puristisch zieht er seine Stärken aus einer ruhigen Intensität und smart dosierten Schocküberfällen. Hintergründig und mit fordernden Wendungen einer komplexen Storyline und perspektivischer Wahrnehmungen, gelingt diesem Frightener auch über ein gewisses Understatement MEHR als allen bisherigen, kontemporären Produktionen, die sich monsterhaft aufblähten. Grade auch im Finale zeigt der Film eine souveräne Virtuosität. Durch gekonnte Visualisierungen und teilweise poetische Momente erschafft diese schaurige Erzählung auf eindringliche Weise eine außergewöhnliche, hochwertige Gesamtinszenierung, die das Thema der Astral- und Geisterwelten nachspürbarer macht und weniger auf Distanz hält.

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lieber_tee

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Der bekommt ja zunehmend positive Resonanz. Ich freue mich auf einen spukigen Abend.


einSchluss

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Bin gespannt wie oder, ob er dir gefällt.


WelcometotheKlap

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Bewertung7.0Sehenswert

Der neubelebte, viktorianische Geisterhausgrusel erfährt auch mit THE AWAKENING keine vitalisierende Wiederbelebungsmaßnahme, hat aber eine für das Genre nicht gerade gewöhnliche Konzeption, und schafft es dadurch (und am Ende) sich mit ihr auf seine eigenen Hinterbeine zu stellen.
Zunächst die durchaus angenehmen Fakten : Keine zehntausend Jumpscares mit dröhnenden Bässen, keine False-Scares durch klappernde Fenster und fauchende Katzen, keine sinistren Hexenerscheinungen, die nur für die Kamera, nie für die Protagonisten sichtbar sind, und ein Ende dem man nicht wirklich das Label „Blöd-Twist“ anheften kann, weil die „gehaunteten Häuser“ sich schon immer durch die Neuinterpretation des Vorangegangenen, durch die Umschreibung der Vergangenheit funktioniert haben.
Wahrscheinlich gibt es sogar kein anderes Genre, das sich dererlei Enden ohne Scham erlauben kann, egal wie flach oder verbraucht, denn ohne sie wäre alles nur GHOSTBUSTERS statt dem genretypischen Fallback auf die wahren Geister : Die Erinnerungen der Lebenden.
„Sind deine Geister jetzt auch hier ? Kannst du sie sehen ?“ wird da am Ende ein Charakter in THE AWAKENING gefragt, und damit spricht der Film frei heraus aus, was andere Vertreter seiner Gattung nur andeuten, oder gar, in völliger Verkennung der Genrestärken (siehe dazu Filmleichen wie die Remakes von HAUNTED HILL, 13 GEISTER oder GHOST SHIP) gänzlich unter den Teppich fallen lassen : Die Toten sind nicht zu fürchten, es sind die Lebenden vor denen wir Angst haben müssen.
Es sind wir.
In einer der wunderbarsten Szenen die das Genre je hervorgebracht hat, und die hier nicht vollkommen gespoilert werden soll, sieht die Protagonisten von THE AWAKENING sich selbst, und wir sehen sie, wie sie ihr eigenes Treiben der letzten Tage beobachtet.
Und ihr Unbehagen wird das Unsere.
Denn plötzlich sind WIR die sinistre Hexe, die spukende Kindererscheinung, die hinter der Protagonistin steht, und mit nur einem kleinen Kniff entlarvt THE AWAKENING so den wahren Geist in der Maschine : Den Zuschauer.
Wir, ohne die es keine Geschichte, keine Beobachtungen geben würde, wir, die wir uns immer auch über uns selbst erschrecken, wenn ein Jump-Scare uns springen lässt.
Denn für den Bruchteil eines Moments haben wir die Kontrolle verloren, über uns, unseren Körper, für einen kurzen Moment waren wir tatsächlich gleich den Protagonisten.
Es sind diese kleinen, klugen Momente die THE AWAKENING gelingen und über den Durchschnitt des Genres hinausschauen lassen, denn von seiner eigentlichen Gruselgeschichte kann der Film nur bedingt leben.
Hervorragend inszeniert, gut gespielt, dürfte es Freunden der gepflegten Erpelpelle schon fast zu wenig Gänsehaut, zu wenig dick aufgetragen sein ; am Niederknüppeln seiner Zuschauer ist THE AWAKENING definitiv nicht interessiert.
Der Film will nur, durchaus atmosphärisch, eine kleine Geschichte ohne viel Sperenzchen erzählen.
In seiner Selbstreduktion, in seiner eigenen Beobachtung und stringenten Handschrift ist er damit aber besser als alle Genremissverständnisse, die in letzter Zeit so den Markt bereichern durften (Maaaaaaamaaaaaaaaa !!! ).
Er besitzt weder eine zeitgemäße Tricktechnik, noch morphendes CGI oder den konstanten Willen an einer konstanten Schockbeschleunigung.
Und das macht ihn ironischerweise zu einem viel besseren Zitat und Genre-Fallback als es überstilisierte Jump-Scare-Leichen wie DIE FRAU IN SCHWARZ es jemals sein konnten.
Nicht der beste Film seines Genres, weitaus besser als das neumodische Zitatenkino, sitzt THE AWKENING so ziemlich zwischen den Stühlen.
Seine größte Leistung bleibt, das er das Genre bis auf seine Knochen herunterbricht und die einzigen Geister zurücklässt, vor denen wir uns wirklich fürchten : Unsere Gedanken.

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WelcometotheKlap

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Danke sikki (du wirst wohl immer sikki für mich bleiben). Ich sehe nur noch keine Bewertung von dir. Ist deine Empfehlung an Mimuschka da gar präkognitive Hellsicht ?


einSchluss

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Ich mag das, wenn mich meine lang bekannten Buddies noch mit meinem Alter Ego kennen und anreden.


Nachtblume80

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film überzeugt mit gediegenem Schauer Ambiente und unspektakulären Handlungssträngen,die dem Zuschauer mehr oder weniger erschauern lassen,da man bis zum Schluss auf das Filmende "gespannt" ist.Die Story ist teilweise etwas lückenhaft,jedoch finde ich die Idee des Films ganz gut.Auch die Zeit ,in der der Film spielt sowie die Kulisse finde ich für die Story sehr passend.
Insgesamt gesehen,hätte man echt mehr aus dem Film machen können,ein richtiger Horrorfilm ist es zudem auch nicht,aber spannungstechnisch ist er trotzdem ganz gut gelungen.

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knautschhaut

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Bewertung6.5Ganz gut

Interessantes Ende und - für mich - sehr überraschend. Allerdings mangelt es an Horrorszenen zum Gruseln. Ich würde den Film tatsächlich eher als Thriller einstufen, denn spannend ist er aufgrund der Story wirklich, nur eben nicht gruselig.

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