Das Bildnis des Dorian Gray
Dorian Gray (2009), GB Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Drama, Historienfilm, Kinostart 15.04.2010
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88 Kommentare
Keine
von Oliver Parker, mit Ben Barnes und Colin Firth
Der attraktive Dorian Gray erregt das Interesse vieler Menschen der Londoner Oberschicht. Dabei gelingt des dem charismatischen Lord Henry Wotton, ihn zu überzeugen, alles zu tun, um seine Schönheit und Jugend zu bewahren.
England, Ende des 19. Jahrhunderts. Dorian Gray (Ben Barnes) ist ein ebenso naiver wie schöner junger Mann, der das Interesse des Malers Basil Hallward (Ben Chaplin) weckt. Dieser ist verzaubert von Dorians Aussehen und fertigt ein Gemälde von diesem an, das sein Meisterstück wird. Doch auch Hallwards Freund Lord Henry Wotton (Colin Firth) zeigt Interesse an der Muse seines Bekannten. Er wird Grays Mentor und rät diesem, sich sein gutes Aussehen wie seine Jugend so lange wie möglich zu bewahren, da diese das höchste Gut seien, das zu besitzen es gäbe. Der unerfahrene Dorian ist von Wottons Worten betört und trifft eine Entscheidung, die sein ganzes Leben verändert.
Hintergrund und Infos zu Das Bildnis des Dorian Gray
Oliver Parker s Das Bildnis des Dorian Gray (OT: Dorian Gray) basiert auf dem gleichnamigen Klassikers Oscar Wilde s von 1891, das bis heute der einzige Roman des Autors darstellt. Im 19. Jahrhundert vielfach kritisiert, gehört das Werk heute zum Kanon der Weltliteratur, was unter anderem an den vielschichtigen Themen wie Narzissmus, Ästhetizismus sowie den intertextuellen Bezügen des Romans liegt.
Kritiker bemängeln an der Filmadaption vor allem geringe Nähe zum Original. Die wenigen Sexszenen, die im Roman wenig Bedeutung haben, sind im Film explizit dargestellt, wobei der Film dabei nicht Oscar Wildes subtile Andeutungen eingeht, die dem Autor in Bezug auf eine mögliche Liebesbeziehung zwischen Henry und Dorian nachgesagt wurden. (JP)
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Historienfilm
- Zeit
- 1920er Jahre, Fin de siècle
- Ort
- England, London
- Handlung
- Adoleszenz, Alkohol, Alterung, Aufgelöste Verlobung, Dachkammer, Degradierung, Erwachsenwerden, Ewige Jugend, Freundschaft, Geiz, Gemälde, Gentleman, Gestank, Gin, Hohes Alter, Jugend, Jugendlicher, Junger Mann verführt ältere Frau, Künstler, Laster, Maden, Mord, Nachtleben, Narzissmus, Orgie, Reise, Roman, Schönheit, Verlieben, Wollust
- Stimmung
- Geistreich, Sexy, Verstörend
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- Das Bildnis des Dorian Gray auf film-zeit.de
- Das Bildnis des Dorian Gray: critic.de






















Kritiken (13) — Film: Das Bildnis des Dorian Gray
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschenDie Neuverfilmung von "Das Bildnis des Dorian Gray" ist trotz des Settings Ende des 19. Jahrhunderts ziemlich modern. Die Ästhetik der Bilder ist zeitgemäß, scheint sich nicht nur aufgrund der düsteren Bilder an "Twilight" und ähnlichen Filmen zu orientieren. Regisseur Parker setzt zudem weniger auf Wildes Kritik an dem Verfall der gesellschaftlichen Moral, sondern mehr auf Gruseleffekte und das Zeigen körperlicher Begierde. Dies lässt den Film oberflächlich wirken; er weist wenig Spannung auf und wird somit langatmig. So ansprechend auch die Bilder sind – die inhaltliche Umsetzung erfordert sehr viel Geduld, die insgesamt nicht belohnt wird, da vom Film leider nicht viel hängen bleibt.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWas man Parker insgesamt vorwerfen muss, ist, dass sein Film selbst ein bisschen glatt ist und die Gefahren und die Brisanz des Stoffes unter braver, ja naiver Oberfläche verbirgt. Aber das Kunst gerade gefährlich ist, wo sie eben nicht die Wirklichkeit zeigt, ist ja die Pointe von Wildes Roman, dem der Film somit - unfreiwillig? - am Ende doch wieder gleicht.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDas Horrorgenre ist eigentlich kaum noch ernst zu nehmen - und hat sich seit "Scream" & Co. zunehmend auf das Teenie-Publikum verlagert. Dem wird auch hier Rechnung getragen. Das eigentliche Drama ist ja ein anderes: Erst reißt sich die Gesellschaft um den Jüngling. Lange berauscht sie sich auch daran, dass er sich besser hält als sie. Je länger dieser Zustand anhält, je größer das Missverhältnis wird, desto mehr aber schwelt Neid und schließlich auch offene Ablehnung. Das Pubertätsdrama, von den Älteren nicht verstanden zu werden, wächst sich hier ins Metaphorische aus. Dorian Gray degeneriert zum Teenie-Posterboy.
Und es ist kein Zufall, das ihn Ben Barnes spielt: Der hat in den "Chroniken von Narnia" bereits einen Traumprinzen (Kaspian) gegeben und darf das hier wiederholen. Es geht Barnes indes ein wenig wie seiner Rollenfigur. Auch er muss auf dem Speicher ein Gemälde haben, das an seiner Statt schauspielert. Als Dorian bleibt er jedenfalls bloße Oberfläche und weiß die zunehmende Zerrissenheit und Abgründigkeit seines Charakters in keiner Weise darzustellen.
Schade eigentlich. So bleibt Dorian Gray nur ein Teenie-Horror-Film. Dabei leben wir längst in einem Zeitalter, in dem nicht wenige 20 Jahre jünger aussehen, als sie tatsächlich sind. Und doch, das hat sich nicht einmal ein Oscar Wilde ausmalen können, wirken viele Botox-Gesichter selbst nur noch wie Fratzen, in denen sich nichts Menschliches mehr regt. Von derartigen Anspielungen ist Oliver Parkers Dorian weit entfernt. Aber auch als Vampirfilm fehlt ihm einfach der Biss.
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Martin Wolkner: Schnitt Martin Wolkner: Schnitt
Kommentar löschenAtmosphärisch erinnert Dorian Gray an die Twilight-Reihe, weil Parker, der als Horrorfilmer mit Clive Barker (Hellraiser) begann, die Gothic-Horror-Elemente betont. Das Bildnis erhält subjektive Point of view-Einstellungen und erwacht dank der modernen Digitaltechnik zum ersten Mal richtig zum Leben. Schon bald winden sich Maden aus dem sich verändernden Gemälde, die Fratze bewegt sich und scheint Dorian zum Finale verschlingen zu wollen. Die explizite und überdeutliche Darstellung des Grauens wirkt jedoch unnötig reißerisch, als bedürfe die moralische Kritik einer solch plakativen Vermittlung. Aber irgendeinen bleibenden Eindruck – und sei es nur das fürchterlich entstellte Gesicht – muß der Film ja hinterlassen. Trotz einwandfreier Umsetzung, die der Vorlage (abgesehen vom effektüberladenen Ende) gerecht wird, ist der Film glatt wie Dorians makelloses Gesicht: hübsch anzusehen, aber ohne Charakter oder Seele.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDas Drehbuch von Toby Finlay betont die Parallelen zu Goethes „Faust“, nicht allein weil sich Lord Wotton eindeutig als regelrechter Mephisto ausnimmt. Darüber hinaus führt das Drehbuch eine Figur ein, die im Oscar Wildes Roman gar nicht vorkommt: Lord Wottons Tochter Emily verkörpert Dorians Gretchen. Oliver Parkers Verfilmung hinterlässt jedoch einen merkwürdig faden Eindruck. Hinter der prachtvollen Ausstattung, die bereits dem künstlerisch gehaltenen Vorspann anzumerken ist und in den herrschaftlichen viktorianischen Kulissen ihre Fortsetzung findet, spürt der Zuschauer kaum Leben, geschweige denn Leidenschaft. Denn Regisseur Oliver Parker setzt meistenteils auf Elemente des Horrorfilmes. Gehören knarzende Holzdielen, knarrende Türen und bedrohliche Schatten noch zu den subtil verwendeten Effekten, so werden etwa die aus dem Bildnis kriechenden Maden, die bluttriefenden Messer oder die nervenzerreißende Musik plakativ in Szene gesetzt. Die Bestandteile des Gruselfilms verleihen dem Film jedoch keinen Rhythmus. Dazu trägt auch bei, dass Ben Barnes’ Darstellung von Colin Firth und Ben Chaplin völlig verdängt wird. Dem Hauptdarsteller gelingt es ohnehin nicht, die Veränderungen, die zunehmende innere Leere bis zum Lebensverdruss eines Dorian Grays glaubwürdig zu verkörpern.
Mit seiner Verfilmung von Oscar Wildes Romans schafft zwar Oliver Parker eine schöne Fassade, die aber inhaltsleer bleibt. Parkers „Das Bildnis des Dorian Gray“ mag zwar die Romanvorlage schön bebildern. Einen künstlerischen Mehrwert fügt er ihr jedoch nicht hinzu
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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenDie Brisanz des Stoffes sucht die Inszenierung denn auch nicht in den Gender-Subtexten der Wilde-Vorlage, sondern im Anblick nackter Frauenkörper. Das mag vielleicht in traditionell eher prüderen Ländern für ein Raunen sorgen, macht den Film aber nicht bemerkenswerter. So bleibt schlussendlich nur noch die „Special Effects“-Abteilung, die das teuflische Gemälde des Dorian Gray zeitgemäß zum Knurren bringt. Für diesen „Gag“ also eine neuerliche Verfilmung? Das ist dann schon fast wieder dekadent!
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen„Das Bildnis des Dorian Gray“ leidet ebenso unter einem schwachen Hauptdarsteller. Wieder einmal überspielt Colin Firth („A single man“) seine Kollegen. Die spitze Sätze Wildes kommen von seinem Lord Wotton in der schärfsten Form: „Wer glücklich ist, ist nicht gut. Wer gut ist, ist selten glücklich.“ Dabei war es immerhin Oliver Parker, der Regie führte. Was besser klingt, als es ist: Von „Othello“ (1995) bis zu „Die Girls von St. Trinian“ (2007) spezialisierte sich Parker auf Literaturverfilmungen. Dabei war bereits zweimal Oscar Wilde das Opfer: Die Bühnenstücke „Ernst sein ist alles“ (2002) und „Ein perfekter Ehemann“ (1999) können im Theater bissiger sein als in solch ambitionierten Literaturverfilmungen.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenWenn man Ben Barnes, der hier in der Rolle des Titelhelden zu sehen ist, etwas genauer beobachtet, wird man schnell einen anderen Schauspieler vor Augen haben, den Barnes hier – egal ob absichtlich oder nicht – imitiert: Johnny Depp. Der hätte den arrogant-dämonisch auftretenden Dorian Gray wahrscheinlich ähnlich exaltiert und leicht over the top gespielt. Dass Johnny Depp nicht in dieser Rolle zu sehen ist, ist nicht weiter schlimm, es sagt aber etwas über diesen Film aus: Denn letztlich handelt sich hier um ein klassisches B-Movie, in dem ohne große Stars eine altbekannte Geschichte noch einmal neu verfilmt wird.
Diese handelt von Dorian Gray, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus der Provinz nach London kommt. Dort wird das unbedarfte Landei vom großspurigen auftretenden Lord Wotton (Colin Firth) unter seine Fittiche genommen und in das gesellschaftliche Leben der Großstadt eingeführt. Schnell gewöhnt sich Gray an den ausschweifenden Lebensstils seines Mentors und aus dem…
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenDass Parker und sein Drehbuchautor einige Änderungen und Straffungen vorgenommen haben ist unvermeidlich. Doch letztlich ist ihre Version des „Bildnis des Dorian Gray“ wenig mehr als eine oberflächliche Gruselgeschichte, angereichert mit einigen Horrorelementen, die für sich genommen akzeptable Unterhaltung ist, dem Geist der Vorlage aber kaum gerecht wird.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenMit Oscar Wilde hat diese oberflächliche Adaption herzlich wenig zu tun. Es ist der missglückte Versuch, den Roman mit Stilmitteln des Fanatsy und Science Fiction zu erzählen. Zu sehen gibt es viel Blut und ausschweifige Sexszenen. Pure Langeweile.
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R. Zimmermann: critic.de
Kommentar löschenOliver Parkers Dorian Gray ist vor allem eines: ein missratener Gruselfilm – die Genrebezeichnung Horror wäre schlicht unpassend. Dabei ist es nicht etwa das Fehlen einer geschlossenen Ästhetik oder gar eine ungelenke Spielführung. Parkers Film scheitert daran, dass er sich in keiner messbaren Deutung versucht, dem vielschichtigen Stoff keine Lesart abgewinnen kann. So beschränkt sich Dorian Gray auf eine recht oberflächliche Repetition des Vorlagenstoffes auf der Leinwand, der zudem von Drehbuchautor Toby Finlay noch banalisiert wird
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Edward Douglas: ComingSoon.net Edward Douglas: ComingSoon.net
Kommentar löschenRegisseur Oliver Parker hat ein beeindruckendes Charakterportrait geschaffen, welches interssante Themen untersucht, wie den Preis, den man für schlechte Taten zu zahlen hat; und welches Aspekte der Original-Geschichte erweitert, wie beispielsweise die Beziehung zwischen dem Maler und seinem Sujet. Es ist bei weitem kein perfekter Film, aber es ist eine gute Arbeit über Wilde's Geschichte, die sich mehr auf die Interaktion zwischen den Charakteren konzentriert, ale es eine Hollywood-Version des Films getan hätte.
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Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian
Kommentar löschenDer Film hat den Stil eines Schockers aus alten Zeiten; Wilde's Romanze wird zwar karikiert, aber das alles wird mit Esprit serviert. Toby Finlays Drehbuch hat einige clevere neue Wendungen in die Geschichte gebracht, und die Leistung von Colin Firth als der verlebte Ästhet Lord Henry Wooton ist großartig.
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Kommentare (75) — Film: Das Bildnis des Dorian Gray
dilan.or.5 Thu, 25 Apr 2013 14:19:00 -0000
Kommentar löschenAls erstes:
Ich liebe Oscar Wilde und Dorian Gray ist mein absolutes Lieblingsbuch.
Natürlich kann ein Verfilmung nie das Buch erreichen. Aber hier besonders, denn Oscar Wildes Sprachgewandtheit sucht seines gleichen.
Deshalb habe ich versucht den Film als etwas eigenständiges zu betrachten und Collin Firth und Ben Barnes waren ein gutes Argument den Film zu sehen.
Letzter ist ja auch hübsch anzusehen und das war's auch schon.
Ein netter Film ohne Substanz, herunter gebrochen auf unsere Style über Stubstanz Zeit.
Dies wiederum kann ich den Film aber streng genommen auch nicht vorwerfen, denn was schrieb Oscar Wilde als Vorwort zu Dorian Gray?
//" Der Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge.
Die Kunst zu offenbaren und den Künstler zu verstecken ist die Aufgabe der Kunst.
Der Kritiker ist der, der seinen Eindruck von schönen Dingen in eine neue Form oder ein neues Material übertragen kann. Die höchste wie die niederste Form der Kritik ist eine Art Selbstbiographie.
Wer hässlichen Sinn in schönen Dingen findet, ist verderbt, ohne Anmut zu haben. Das ist ein Fehler.
Wer schönen Sinn in schönen Dingen findet, gehört zum Reichen der Kultur. Für ihn ist Hoffnung.
Die sind die Auserwählten, denen schöne Dinge einzig Schönheit bedeuten.
So etwas wie ein moralisches oder unmoralisches Buch gibt es nicht. Bücher sind gut geschrieben oder schlecht geschrieben. Weiter nichts.
(...)
Kein Künstler will etwas beweisen. Selbst Wahrheiten können bewiesen werden.
Kein Künstler hat ethische Sympathien. Eine ethische Sympathie bei einem Künstler ist eine unverzeihliche Manieriertheit des Stils.
Kein Künstler ist je dekadent. Der Künstler kann alles ausdrücken.
Denken und Sprechen sind für den Künstler Mittel einer Kunst.
Laster und Tugend sind für den Künstler Material einer Kunst.
Vom Standpunkt der Form ist der Typus aller Künste die Kunst des Musikers. Vom Standpunkt des Gefühls ist das Handwerk des Schauspielers der Typus.
Alle Kunst ist zugleich Oberfläche und Symbol. Wer unter die Oberfläche geht, tut es auf eigene Gefahr.
Wer das Symbol deutet, tut es auf eigene Gefahr.
Den Beschauer und nicht das Leben spiegelt die Kunst in Wahrheit.
Meinungsverschiedenheit über ein Kunstwerk zeugt, dass das Werk neu, vielfältig und bedeutend ist.
Wenn die Kritiker uneins sind, ist der Künstler einig mit sich selbst.
Wir können einem Menschen verzeihen, dass er etwas Nützliches gemacht hat, solange er es nicht bewundert. Die einzige Entschuldigung dafür, dass einer etwas Nutzloses gemacht hat, ist, dass man es sehr bewundert.
Alle Kunst ist völlig nutzlos."//
DESHALB werfe ich dem Film die Substanzlosigkeit auf eigne Gefahr vor :))
Das was bei "A Single Man" gut gemacht wurde ( Stil und Substanz zusammenzubringen) gelingt hier einfach nicht. Deshalb "nur" 5.5 Punkte mit viel Sympathie und immer das Vorwort des Vorlagenschöpfers im Kopf.
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Raven.13 Wed, 15 May 2013 17:33:43 -0000
Antwort löschenIch bin genau deiner Meinung, das Buch ist schon was besonders.
Sonse Tue, 26 Mar 2013 17:45:36 -0000
Kommentar löschenDüster und schaurig kommt diese Adaption von Oscar Wildes Roman über einen hübschen jungen Mann daher, der im Gegensatz zu seinem Porträt nicht altert und dessen Sünden sich in eben diesem Gemälde abzeichnen. Auf einschläfernde Weise ersetzt die filmische Umsetzung Wildes Witz mit eimerweise Schwermut, Gore und CGI-Finsternis. Wilde hätte für diesen überflüssigen Versuch sicher einen passenden Aphorismus parat gehabt. Ich nicht.
Also lasst uns lieber über Schönes reden: Besitzt eigentlich noch jemand die fantastische fünfbändige "Zürcher Ausgabe" des Haffmans Verlags (2000) von Oscar Wilde? Vielleicht die optisch, haptisch und olfaktorisch wunderbarsten Bücher in meinem Regal. Diese würdigen Wilde besser als leider jeder bisherige Film über ihn und seine Werke.
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hollygolightly1 Tue, 26 Mar 2013 18:37:30 -0000
Antwort löschenIn der Tat kein guter Film. Wilde würde sich im Grab umdrehen. Dabei liebe ich den Roman so :(
Thomas Hetzel Wed, 27 Mar 2013 17:18:23 -0000
Antwort löschenIch fand den Film ehrlich gesagt besser als das Buch, und das obwohl ich Rebecca Hall hasse, und die im Buch noch nicht mal auftaucht, aber dank Colin Firth und Rachel Hurd-Wood hatte der Film einfach das gewisse Etwas.
Leila57 Sun, 03 Mar 2013 23:30:47 -0000
Kommentar löschenOscar Wilde...mehr muss ich fast nicht sagen. Er würde Jedem, der an diesem unnötigen Matsch beteiligt war, sein Buch deftig um die Ohren klatschen. Ich hätte gern dabei zugesehen.
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Hartmut Wastian Fri, 01 Mar 2013 18:44:06 -0000
Kommentar löschenLausige Verfilmung des Meisterwerks von OW, bei dem weder Plot noch Darsteller überzeugen. Mäandert ziellos zwischen Psychothriller, Schocker und Softporno.
Und dann noch die "historischen" Kulissen: Halb CGI, halb einfache Pappe. Kann man sich sparen.
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Leila57 Sun, 03 Mar 2013 23:27:35 -0000
Antwort löschengroßartig formuliert
Hartmut Wastian Mon, 04 Mar 2013 10:12:45 -0000
Antwort löschenDanke! :-)
kinogaengerin Sun, 24 Feb 2013 19:16:17 -0000
Kommentar löschenWas würdest du alles tun und lassen, wenn du wüsstest, du wirst nie krank oder alt werden? Wie viele Sünden würdest du begehen, wenn du wüsstest, dass ein Gemälde von dir die Konsequenzen statt deiner Selbst tragen würde? Dorian Gray ist ein junger, attraktiver und gutsituierter Gentleman, den seine erste Sünde in die Verzweiflung und die Flucht treibt. Als er nach etlichen Jahren endlich nach London zurückkehrt, hat er sich nicht ein Deut verändert. "Wir haben so viele Geschichten gehört..." Doch wie wird sein Gemälde nach all der Zeit aussehen? Und wie lange kann er sein Geheimnis noch verbergen? Was habe ich mich auf den Film gefreut, wollte ich ihn doch schon damals im Kino sehen. Aber wie es meistens ist, sind es genau diese Filme, die einen nicht überzeugen. Optisch große Klasse, knickt 'Das Bildnis des Dorian Gray' aber bei der faden Erzählung ein. Auch Ben Barnes wird den Anforderungen nicht gänzlich gerecht. Da wäre definitiv mehr drin gewesen.
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RoosterCogburn Sat, 16 Feb 2013 21:36:22 -0000
Kommentar löschenInzwischen gibt es Opern, Theater-, Ballett- und Musicalaufführungen, sowie etwa ein Dutzend Verfilmungen, die sich alle des Oscar-Wilde-Klassikers angenommen haben. Es wäre müßig, alle Filme miteinander zu vergleichen.
Handwerklich gibt es nicht viel auszusetzen. Das viktorianische England ist schön in Szene gesetzt. Doch der dezente Grusel will hier nicht entstehen. Ich bin mir bewusst das es sich bei dem Stoff eher um ein mystischen Drama handelt. Das große Problem dieser Verfilmung, es fehlt die Atmosphäre. Optisch annehmbar, lädt aber zum schnellen vergessen ein. Rein gar nichts hat hier einen prägenden Wert.
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mikkean Wed, 20 Feb 2013 12:05:36 -0000
Antwort löschenBezeichnend, dass ich nebenbei ein Buch zu Ende lesen konnte. Wahrlich überflüssige Produktion.
dAShEIKO Mon, 04 Feb 2013 11:44:26 -0000
Kommentar löschenVermutlich hat man sich einfach mehr darunter vorgestellt.
Anschaubar ist er allemal
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Cocozzippel Sun, 03 Feb 2013 15:26:08 -0000
Kommentar löschenEr lief gestern im Fernsehen und naja die Optik ist schon ansprechend und Colin Firth spielt auch gut, aber alles in allem ist der Film doch nur ganz nett und vergessenswert...
Der Pakt mit dem Teufel wird so im vorbeigehen geschlossen, Dorian Gray ist erst ein unbeholfener, netter Typ, der sich verliebt und sofort danach zu einem vergleichsweise arschlöchigen, wie würde man sagen, Player wird... Er ist dann aber doch nicht mies und böse genug, um wirklich die Abgründe darzustellen, in die man fallen kann, wenn man ewige Jugend und Schönheit besäße. Eigentlich hat er nur Sex und nimmt Drogen (dafür braucht man heutzutage keine ewige Jugend, das machen ja viele einfach so schon;D), wobei die Sexszenen nicht einmal wirklich hart sind und auch die Gewalt hält sich in Grenzen, dafür dass der Film als 18er-Freigabe lief (ich denke mal, er wird eigentlich ab 16 sein und rbb, als öffentlich-rechtlicher Sender, hat sich total absichern wollen und einen 16er-Film um 23:45 Uhr noch zu einem 18er hochgestuft...naja)...
Wirklich gruselig ist der Film übrigens auch nicht, er ist also weder Horror, noch tiefgründiges Drama, noch exzessive Literaturinterpreatation voller Sex und Gewalt oder kranker, psychologischer Aspekte, sondern lediglich eine nette, ich würde sagen, Mysterie-Drama-Literaturverfilmung oder sowas...
Teilweise waren die Schnitte auch etwas merkwürdig und wieso bei Gott war sein einer Freund plötzlich homosexuell; das wirkte völlig aus dem Zuammenhang gegriffen.
Naja das Buch werde ich mir sicherlich mal zu gemüte führen (ich weiß also auch nicht, inwieweit der Film die Vorlage gut oder schlecht umsetzt), aber ich denke, es wird deutlich besser ausfallen.
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Thomas Hetzel Sat, 26 Jan 2013 14:58:05 -0000
Kommentar löschenDesto öfter ich den Film sehe, desto mehr gefällt er mir. Natürlich ist nicht alles an ihm perfekt: Die vielen perversen Sexszenen sind ziemlich unnötig und Rebecca Hall ist hier mal so was von fehlbesetzt. Zudem ist Ben Barnes nicht gerade der beste Schauspieler. Mimik hat der Typ schon drauf, aber böse gucken kann er einfach nicht. Dafür brilliert aber Colin Firth in der Rolle des fiesen Lord Henry Wotton und auch Rachel Hurd-Wood kann, trotz ihres eher kleinen Auftritts als Sybil Vane, überzeugen, ebenso wie Ben Chaplin als Maler Basil. Außerdem sorgt der coole Soundtrack für Gänsehaut.
Ich selbst habe ja das Buch gelesen, fand es aber mit seinen kitschigen Dialogen und nicht enden wollender Lyrik ziemlich langatmig. Das einzig positive an dem Buch war, das es keine nervige Emily Wotton gab. So gesehen ist hier mal die einzige Ausnahme, das ich den Film besser finde als das Buch. Auch wenn ich die Figur des Lord Henry Wotton viel faszinierender finde als Dorian selber.
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IriasYrenee Thu, 24 Jan 2013 15:17:05 -0000
Kommentar löschenIch liebe das Buch, ich liebe Ben Barnes. Ich dachte die Kombi wäre genial, aber leider hat mich der Film nicht komplett überzeugen können.
An sich ist der Film gut gemacht, doch er berührt mich nicht so, wie es das Buch immer wieder schafft.
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SebastianK Sat, 29 Dec 2012 11:53:43 -0000
Kommentar löschen1 Punkt für Colin Firth.
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Howaldo Sat, 22 Dec 2012 16:48:50 -0000
Kommentar löschenKein Grusel Schauer kommt auf aber das hat das buch und die alte verfilmung aus gemacht.
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marcel.seefeldt.5 Mon, 17 Dec 2012 11:08:46 -0000
Kommentar löschenVorab: Ich kenn weder die alten Verfilmungen, noch das Buch.
Aber an sich hat mir der Film gut gefallen, fühlte mich gut unterhalten und vor Allem haben mir die Messages, die der Film vermittelt, sehr zugesagt.
Ben Barnes hat seine Rolle sehr überzeugend gespielt, genauso wie Colin Firth als Lord Henry.
Fazit: Ein netter Film für zwischendurch.
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SebastianK Sat, 29 Dec 2012 11:50:45 -0000
Antwort löschenLord Harry ;) Collin Firth war meiner Meinung der einzige der überzeugend gespielt hat.
Alle 3 Antworten zeigen
marcel.seefeldt.5 Thu, 03 Jan 2013 23:15:20 -0000
Antwort löschenUps, ich wusste an dem Namen stimmt irgendwas nicht. :D
Thomas Hetzel Mon, 07 Jan 2013 16:04:42 -0000
Antwort löschenEigentlich heißt er Henry, aber alle nenne ihn nur Harry. Keine Ahnung warum.
Nymphadora Tonks91 Sun, 09 Dec 2012 23:01:10 -0000
Kommentar löschenmir hat dieser Film sehr gut gefallen, ich hab zwar auch die ältere verfilmung gesehen, die deutlich gruseliger war, aber mir hat diese hier deutlich besser gefallen, mag daran liegen das ich nicht so sehr auf grusel stehe. Ich denke das diese version hier vielleicht eher für jüngere leute gemacht ist und vielleicht auch deshalb nicht so gruselig ist.
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Velly Tue, 31 Jul 2012 09:52:31 -0000
Kommentar löschenIch hatte mich sehr auf diesen Film gefreut und bin letztendlich vielleicht gerade deswegen so enttäuscht.
Ben Barnes sieht ganz gut aus, keine Frage, aber den Dorian Gray hab ich ihm nicht abgenommen. Da hat mich Stuart Townsend in "Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" deutlich mehr überzeugt (für meinen Geschmack war er noch das beste an diesem Film ^__^)!
Die Verwandlung in den unmoralischen Menschen nehme ich der Hauptfigur nicht ab (dafür ist mir das ganze zu oberflächlich geblieben) und Basils Verliebtheit in Gray kommt auch nur ansatzweise rüber.
Naja... irgendwie ist der Funke bei mir nicht übergesprungen... schade.
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Acry Fri, 20 Jul 2012 17:21:10 -0000
Kommentar löschenWo im Buch intelligente Dialoge, philosophische Ansätze und der Geschichtsverlauf an sich genügend Stoff für Faszination und Reflexion boten, finden wir in diesem Film lediglich die Standardzutaten für einen Mainstreamfilm: Sex, Gewalt und ein bisschen halbgaren Horror.
Das Setting war in Ordnung und auch der Film ist filmtechnisch gesehen akzeptabel, jedoch hat das Ganze nur noch minimal Gemeinsamkeiten mit dem Buch, was für den von der Geschichte begeisterten Leser dann doch etwas enttäuschend ist.
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DVD Sammler Mon, 02 Jul 2012 14:44:57 -0000
Kommentar löschenKlingt erstmal sehr spannend und gruselig (auch wenn man dabei auf das FSK-Alter 16 achtet) und der Film ist es tatsächlich auch. Er büßt vor allem zum Ende hin nichts in seiner Spannung ein.
Was gibt es zu solch einem "Horror"-Märchen zu sagen? Leider habe ich das Buch vom großen Autor Oscar Wilde nicht gelesen, daher ist es mir nicht möglich, dahingegen Parallelen zu ziehen und Buch mit Film zu vergleichen. Ich befasse mich daher nur auf den in England gedrehten Kinofilm, der 2009 in Deutschland gezeigt wurde.
In der Besetzung mit "Ben Barnes", "Colin Firth" und vielen anderen sehr guten Schauspielern kann dieser Film eigentlich nicht langweilig werden.
Die Handlung beginnt in London, ein Jahr nachdem Dorian Gray (gespielt von "Ben Barnes") dort angekommen ist. Die ersten Bilder schocken direkt - man wird Zeuge eines brutalen Mordes und seines Mörders Dorian. Jedoch weiß man zu diesem Zeitpunkt nicht was geschehen ist und wer das Opfer ist. Deswegen erlebt der Zuschauer eine Zeitreise bis zu einem Jahr davor, dem Zeitpunkt, als Dorian das erste Mal London betritt, völlig unschuldig und naiv.
Dieser naive Charakter entwickelt sich sich jedoch im Laufe der Geschichte immer mehr zu einem ekelhaften, gönnerhaften und aufreißerischem Typ - nahezu perfekt verkörpert von Ben Barnes.
Auch Colin Firth, der den "Bösewicht" Lord Henry Wotton spielt und Dorian Gray auf die negative Seite der Wolllust und des Wohlstandes zieht, glänzt in seiner Rolle.
Nachdem so die Handlung spannend begonnen hat, wird der Zuschauer von ihr sofort weitergetragen ... ob in die, in Einschüben gebrachte, schreckliche Kindheit des Protagonisten oder das Ende seiner ersten Beziehung mit Sibyl Vane (gespielt von "Rachel Hurd-Wood").
Dorian bekehrt sich zum Bösen, während sein Gemälde immer älter wird, bleibt er jung und behält dies als sein großes Geheimnis bei sich.
Untermalt von eher schwacher, ausdrucksloser Musik besitzt der Film nicht nur positive Aspekte. So könnte es dem ein oder anderen Zuschauer im Mittelteil sehr langweilig werden, wenn zum x-Mal Bettgeschichten mit Frauen gezeigt werden, die Freunde Henry und Dorian wieder und wieder in die selbe Kneipe gehen und sich dort vergnügen. Nach einem starken Anfang und einem spektakulären Ende, bei dem das gealterte Bild durch Lord Henry Wotton enthüllt wird, sind Szenen des Mittelteils eher gewöhnungsbedürftig, wenn Dorian zuerst mit der Tochter, dann mit der Mutter wilde Bettgeschichten zum Leben erwachen lässt.
Allgemein kann man zu diesem Film sagen, dass es sich lohnt ihn anzusehen, dass es aber keiner der Sorte ist, die man erstens gesehen haben MUSS und zweitens sich noch mehrere Male ansehen kann. Die Altersbeschränkung von 16 Jahren finde ich angemessen, da es vor allem am Anfang und am Ende ziemlich hart zur Sache geht!
Gute Schauspielleistungen, eine gute (wenn auch nicht sehr gute) Story, bei der die Zeit schnell vergeht!
Humor: 2 von 10 Punkten!
Action: 7 von 10 Punkten!
Spannung: 8 von 10 Punkten!
Erotik: 7 von 10 Punkten!
Gefühl: 4 von 10 Punkten!
Musik: 3 von 10 Punkten!
Anspruch: 5 von 10 Punkten!
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Höllebs543 Sat, 09 Jun 2012 11:34:50 -0000
Kommentar löschenDer Film ist weder eine richtige Verfilmung des Originalstoffes, dafür wurde zu viel verändert, er ist auch kein richtiger Horrorfilm, weil dafür einfach zu ungruselig. Er ist nur eines und das ist richtig schlecht. Er verliert sich in bedeutungslosen Dialogen, die nicht ansatzweise die Raffinesse oder die Spannung der Vorlage erreichen. Diejenigen die das Buch gelesen haben, werden meine Aufregung verstehen. Einen Punkt für den guten Firth, einen halben für Ben Barnes, der wenigstens nicht stört. Aber auch Firth kann denn Film nicht mehr retten. Mehr als enttäuschend.
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Daisetsu510 Thu, 10 May 2012 11:34:45 -0000
Kommentar löschenAlso ich habe das Buch zu diesem Film nicht gelesen, deswegen kann ich auch nicht beurteilen ob es schlecht umgesetzt wurde. Der Film selbst hat mir ganz gut gefallen, obwohl ich ihn in der ersten Hälfte stärker fand. Jedoch habe ich mir von dem Titel auch ein wenig mehr erwartet. "Das Bildnis des Dorian Grey" ist ein ganz guter Gruselstreifen der hier und da versucht ein klein wenig Atmosphäre aufzubauen, jdoch sein Potential nicht ausgeschöpft hat.
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natedb Wed, 28 Mar 2012 16:30:30 -0000
Kommentar löschen"Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde verkommt hier zum 0815-Horrorfilm. Und der ist nicht einmal unheimlich. Die Dialoge, von welchen der Roman lebt, werden einfach mal weggelassen. Das Ergebnis ist schlecht und eine Vergewaltigung der Vorlage.
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