Das Bildnis des Dorian Gray
Dorian Gray (2009), GB Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Kinostart 15.04.2010
19 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1776 Bewertungen
74 Kommentare
Keine
von Oliver Parker, mit Ben Barnes und Pip Torrens
Der ebenso gut aussehende wie unerfahrene Dorian Gray kommt gegen Ende des 19. Jahrhunderts in London an. Dort steht er dem Maler Basil Hallward Modell, der Dorians beeindruckende Schönheit und Jugendlichkeit in einem Portrait dauerhaft festhalten will. Unter den Fittichen des charismatischen Lord Henry Wotton findet Dorian schnell Gefallen an den hedonistischen Freuden der gehobenen Großstadt-Gesellschaft und lernt, dass sein Aussehen ihm alle Türen öffnet. So wundert es nicht, dass, kaum ist das Bild enthüllt, Dorian ein gedankenloses Versprechen äußert: Seine Seele würde er dafür geben, dass nicht er, sondern das Gemälde altert! Dorians Wunsch wird Wirklichkeit: Während er sich ohne jegliche äußerer Konsequenzen hemmungslosem Vergnügen und verbotenen Begierden hingibt, wird sein gemaltes Abbild mit jeder begangenen Sünde hässlicher und grauenerregender. Um sein dunkles Geheimnis zu bewahren, geht Dorian bis zum Äußersten. Jahre später quälen ihn die Geister der Vergangenheit mehr denn je. Als er sich in die junge Emily verliebt, schöpft er wieder Hoffnung auf Erlösung …
Handlung
Im Atelier des angesagten Malers Basil Hallward macht der junge Dorian Gray die Bekanntschaft von Henry Wotton. Wotton ist Gallerist und fasziniert von dem Portrait, das Basil gerade von Dorian malt. Aber auch der junge Mann selbst lässt ihn nicht mehr los. Er nimmt ihn unter seine Fittiche und führt ihn in die Höhere Klasse von London ein. Dorian nutzt seine neuen Möglichkeiten im Übermaß aus, hat zahlreiche Affären und vergisst dabei dann auch seine Liebe zur Schauspielerin Sybil Vane. Eitel hängt er an seinem Aussehen und vergleicht es immer wieder mit seinem Portrait, das mittlerweile in seinem Haus hängt. Doch sein ausschweifendes Leben scheint keine Spuren bei ihm zu hinterlassen. Dafür bemerkt Dorian eines Tages seltsame Veränderungen an seinem Äusseren.
Mehr Bilder (26) und Videos (5) zu Das Bildnis des Dorian Gray
Cast & Crew
-
Oliver Parker
-
Ben Barnes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dorian Gray
-
Pip Torrens
-
Fiona Shaw
-
Ben Chaplin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Basil Hallward
-
Caroline Goodall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lady Radly
-
Colin Firth
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lord Henry Wotton
Regie
Schauspieler
-
Emilia Fox
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lady Victoria Wotton
-
Jo Woodcock
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Celia Radley
-
Johnny Harris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) James Vane
-
Michael Culkin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lord Radley
-
Douglas Henshall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alan Campbell
-
Rachel Hurd-Wood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sybil Vane
-
Max Irons
-
David Sterne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Theatre Manager
-
Rebecca Hall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emily Wotton
-
Toby Finlay
- Genre
- Historienfilm, Drama
- Zeit
- 1920er Jahre, Fin de siècle
- Ort
- England, London
- Handlung
- Adoleszenz, Alkohol, Alterung, Aufgelöste Verlobung, Dachkammer, Degradierung, Erwachsenwerden, Ewige Jugend, Freundschaft, Geiz, Gemälde, Gentleman, Gestank, Gin, Hohes Alter, Jugend, Jugendlicher, Junger Mann verführt ältere Frau, Künstler, Laster, Maden, Mord, Nachtleben, Narzissmus, Orgie, Reise, Schönheit, Verlieben, Wollust
- Stimmung
- Geistreich, Sexy, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Das Bildnis des Dorian Gray
Fans dieses Films mögen auch
Dead or Alive
DE/GB 2006
Kampf der Titanen
US/GB 2010
Legion
US 2010
The Core - Der innere Kern
GB/US 2003
Catwoman
US 2004
Trailer zum Film Das Bildnis des Dorian Gray
bedenklich? | Alle Trailer, Clips & Videos (5)
Fans dieses Films gefiel auch
News zum Film Das Bildnis des Dorian Gray
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Das Bildnis des Dorian Gray
- Das Bildnis des Dorian Gray auf film-zeit.de
- Das Bildnis des Dorian Gray: critic.de




















Kritiken (13) — Film: Das Bildnis des Dorian Gray
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschenDie Neuverfilmung von "Das Bildnis des Dorian Gray" ist trotz des Settings Ende des 19. Jahrhunderts ziemlich modern. Die Ästhetik der Bilder ist zeitgemäß, scheint sich nicht nur aufgrund der düsteren Bilder an "Twilight" und ähnlichen Filmen zu orientieren. Regisseur Parker setzt zudem weniger auf Wildes Kritik an dem Verfall der gesellschaftlichen Moral, sondern mehr auf Gruseleffekte und das Zeigen körperlicher Begierde. Dies lässt den Film oberflächlich wirken; er weist wenig Spannung auf und wird somit langatmig. So ansprechend auch die Bilder sind – die inhaltliche Umsetzung erfordert sehr viel Geduld, die insgesamt nicht belohnt wird, da vom Film leider nicht viel hängen bleibt.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWas man Parker insgesamt vorwerfen muss, ist, dass sein Film selbst ein bisschen glatt ist und die Gefahren und die Brisanz des Stoffes unter braver, ja naiver Oberfläche verbirgt. Aber das Kunst gerade gefährlich ist, wo sie eben nicht die Wirklichkeit zeigt, ist ja die Pointe von Wildes Roman, dem der Film somit - unfreiwillig? - am Ende doch wieder gleicht.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDas Horrorgenre ist eigentlich kaum noch ernst zu nehmen - und hat sich seit "Scream" & Co. zunehmend auf das Teenie-Publikum verlagert. Dem wird auch hier Rechnung getragen. Das eigentliche Drama ist ja ein anderes: Erst reißt sich die Gesellschaft um den Jüngling. Lange berauscht sie sich auch daran, dass er sich besser hält als sie. Je länger dieser Zustand anhält, je größer das Missverhältnis wird, desto mehr aber schwelt Neid und schließlich auch offene Ablehnung. Das Pubertätsdrama, von den Älteren nicht verstanden zu werden, wächst sich hier ins Metaphorische aus. Dorian Gray degeneriert zum Teenie-Posterboy.
Und es ist kein Zufall, das ihn Ben Barnes spielt: Der hat in den "Chroniken von Narnia" bereits einen Traumprinzen (Kaspian) gegeben und darf das hier wiederholen. Es geht Barnes indes ein wenig wie seiner Rollenfigur. Auch er muss auf dem Speicher ein Gemälde haben, das an seiner Statt schauspielert. Als Dorian bleibt er jedenfalls bloße Oberfläche und weiß die zunehmende Zerrissenheit und Abgründigkeit seines Charakters in keiner Weise darzustellen.
Schade eigentlich. So bleibt Dorian Gray nur ein Teenie-Horror-Film. Dabei leben wir längst in einem Zeitalter, in dem nicht wenige 20 Jahre jünger aussehen, als sie tatsächlich sind. Und doch, das hat sich nicht einmal ein Oscar Wilde ausmalen können, wirken viele Botox-Gesichter selbst nur noch wie Fratzen, in denen sich nichts Menschliches mehr regt. Von derartigen Anspielungen ist Oliver Parkers Dorian weit entfernt. Aber auch als Vampirfilm fehlt ihm einfach der Biss.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Martin Wolkner: Schnitt Martin Wolkner: Schnitt
Kommentar löschenAtmosphärisch erinnert Dorian Gray an die Twilight-Reihe, weil Parker, der als Horrorfilmer mit Clive Barker (Hellraiser) begann, die Gothic-Horror-Elemente betont. Das Bildnis erhält subjektive Point of view-Einstellungen und erwacht dank der modernen Digitaltechnik zum ersten Mal richtig zum Leben. Schon bald winden sich Maden aus dem sich verändernden Gemälde, die Fratze bewegt sich und scheint Dorian zum Finale verschlingen zu wollen. Die explizite und überdeutliche Darstellung des Grauens wirkt jedoch unnötig reißerisch, als bedürfe die moralische Kritik einer solch plakativen Vermittlung. Aber irgendeinen bleibenden Eindruck – und sei es nur das fürchterlich entstellte Gesicht – muß der Film ja hinterlassen. Trotz einwandfreier Umsetzung, die der Vorlage (abgesehen vom effektüberladenen Ende) gerecht wird, ist der Film glatt wie Dorians makelloses Gesicht: hübsch anzusehen, aber ohne Charakter oder Seele.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDas Drehbuch von Toby Finlay betont die Parallelen zu Goethes „Faust“, nicht allein weil sich Lord Wotton eindeutig als regelrechter Mephisto ausnimmt. Darüber hinaus führt das Drehbuch eine Figur ein, die im Oscar Wildes Roman gar nicht vorkommt: Lord Wottons Tochter Emily verkörpert Dorians Gretchen. Oliver Parkers Verfilmung hinterlässt jedoch einen merkwürdig faden Eindruck. Hinter der prachtvollen Ausstattung, die bereits dem künstlerisch gehaltenen Vorspann anzumerken ist und in den herrschaftlichen viktorianischen Kulissen ihre Fortsetzung findet, spürt der Zuschauer kaum Leben, geschweige denn Leidenschaft. Denn Regisseur Oliver Parker setzt meistenteils auf Elemente des Horrorfilmes. Gehören knarzende Holzdielen, knarrende Türen und bedrohliche Schatten noch zu den subtil verwendeten Effekten, so werden etwa die aus dem Bildnis kriechenden Maden, die bluttriefenden Messer oder die nervenzerreißende Musik plakativ in Szene gesetzt. Die Bestandteile des Gruselfilms verleihen dem Film jedoch keinen Rhythmus. Dazu trägt auch bei, dass Ben Barnes’ Darstellung von Colin Firth und Ben Chaplin völlig verdängt wird. Dem Hauptdarsteller gelingt es ohnehin nicht, die Veränderungen, die zunehmende innere Leere bis zum Lebensverdruss eines Dorian Grays glaubwürdig zu verkörpern.
Mit seiner Verfilmung von Oscar Wildes Romans schafft zwar Oliver Parker eine schöne Fassade, die aber inhaltsleer bleibt. Parkers „Das Bildnis des Dorian Gray“ mag zwar die Romanvorlage schön bebildern. Einen künstlerischen Mehrwert fügt er ihr jedoch nicht hinzu
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenDie Brisanz des Stoffes sucht die Inszenierung denn auch nicht in den Gender-Subtexten der Wilde-Vorlage, sondern im Anblick nackter Frauenkörper. Das mag vielleicht in traditionell eher prüderen Ländern für ein Raunen sorgen, macht den Film aber nicht bemerkenswerter. So bleibt schlussendlich nur noch die „Special Effects“-Abteilung, die das teuflische Gemälde des Dorian Gray zeitgemäß zum Knurren bringt. Für diesen „Gag“ also eine neuerliche Verfilmung? Das ist dann schon fast wieder dekadent!
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen„Das Bildnis des Dorian Gray“ leidet ebenso unter einem schwachen Hauptdarsteller. Wieder einmal überspielt Colin Firth („A single man“) seine Kollegen. Die spitze Sätze Wildes kommen von seinem Lord Wotton in der schärfsten Form: „Wer glücklich ist, ist nicht gut. Wer gut ist, ist selten glücklich.“ Dabei war es immerhin Oliver Parker, der Regie führte. Was besser klingt, als es ist: Von „Othello“ (1995) bis zu „Die Girls von St. Trinian“ (2007) spezialisierte sich Parker auf Literaturverfilmungen. Dabei war bereits zweimal Oscar Wilde das Opfer: Die Bühnenstücke „Ernst sein ist alles“ (2002) und „Ein perfekter Ehemann“ (1999) können im Theater bissiger sein als in solch ambitionierten Literaturverfilmungen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenWenn man Ben Barnes, der hier in der Rolle des Titelhelden zu sehen ist, etwas genauer beobachtet, wird man schnell einen anderen Schauspieler vor Augen haben, den Barnes hier – egal ob absichtlich oder nicht – imitiert: Johnny Depp. Der hätte den arrogant-dämonisch auftretenden Dorian Gray wahrscheinlich ähnlich exaltiert und leicht over the top gespielt. Dass Johnny Depp nicht in dieser Rolle zu sehen ist, ist nicht weiter schlimm, es sagt aber etwas über diesen Film aus: Denn letztlich handelt sich hier um ein klassisches B-Movie, in dem ohne große Stars eine altbekannte Geschichte noch einmal neu verfilmt wird.
Diese handelt von Dorian Gray, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus der Provinz nach London kommt. Dort wird das unbedarfte Landei vom großspurigen auftretenden Lord Wotton (Colin Firth) unter seine Fittiche genommen und in das gesellschaftliche Leben der Großstadt eingeführt. Schnell gewöhnt sich Gray an den ausschweifenden Lebensstils seines Mentors…
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenDass Parker und sein Drehbuchautor einige Änderungen und Straffungen vorgenommen haben ist unvermeidlich. Doch letztlich ist ihre Version des „Bildnis des Dorian Gray“ wenig mehr als eine oberflächliche Gruselgeschichte, angereichert mit einigen Horrorelementen, die für sich genommen akzeptable Unterhaltung ist, dem Geist der Vorlage aber kaum gerecht wird.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenMit Oscar Wilde hat diese oberflächliche Adaption herzlich wenig zu tun. Es ist der missglückte Versuch, den Roman mit Stilmitteln des Fanatsy und Science Fiction zu erzählen. Zu sehen gibt es viel Blut und ausschweifige Sexszenen. Pure Langeweile.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
R. Zimmermann: critic.de
Kommentar löschenOliver Parkers Dorian Gray ist vor allem eines: ein missratener Gruselfilm – die Genrebezeichnung Horror wäre schlicht unpassend. Dabei ist es nicht etwa das Fehlen einer geschlossenen Ästhetik oder gar eine ungelenke Spielführung. Parkers Film scheitert daran, dass er sich in keiner messbaren Deutung versucht, dem vielschichtigen Stoff keine Lesart abgewinnen kann. So beschränkt sich Dorian Gray auf eine recht oberflächliche Repetition des Vorlagenstoffes auf der Leinwand, der zudem von Drehbuchautor Toby Finlay noch banalisiert wird
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Edward Douglas: ComingSoon.net
Kommentar löschenRegisseur Oliver Parker hat ein beeindruckendes Charakterportrait geschaffen, welches interssante Themen untersucht, wie den Preis, den man für schlechte Taten zu zahlen hat; und welches Aspekte der Original-Geschichte erweitert, wie beispielsweise die Beziehung zwischen dem Maler und seinem Sujet. Es ist bei weitem kein perfekter Film, aber es ist eine gute Arbeit über Wilde's Geschichte, die sich mehr auf die Interaktion zwischen den Charakteren konzentriert, ale es eine Hollywood-Version des Films getan hätte.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Peter Bradshaw: Guardian
Kommentar löschenDer Film hat den Stil eines Schockers aus alten Zeiten; Wilde's Romanze wird zwar karikiert, aber das alles wird mit Esprit serviert. Toby Finlays Drehbuch hat einige clevere neue Wendungen in die Geschichte gebracht, und die Leistung von Colin Firth als der verlebte Ästhet Lord Henry Wooton ist großartig.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (61) — Film: Das Bildnis des Dorian Gray
Kommentar schreibenMisa Misacra 2012/05/10 14:28:30
Kommentar löschenAuch ich habe das Buch nicht gelesen und bewerte den Film als Film und nicht als Verfilmung eines Romans.
Ich muss schon sagen, an manchen Stellen hat er echt Gruselfaktor. Abgesehen davon, ist die Atmosphäre genau nach meinem Geschmack. Düster, mystisch aber dennoch intellektuell. Das Bildnis des Dorian Gray ist meiner Meinung nach eine Augenweide. Während in anderen Filmen die Kulissen solcher Zeitalter mehr als dürftig ausfallen, hat man hier das Gefühl, mitten drin zu sein. Auf jeden Fall sehenswert, allerdings auch auf eine seltsame Art und Weise bedrückend.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Daisetsu510 2012/05/10 13:34:45
Kommentar löschenAlso ich habe das Buch zu diesem Film nicht gelesen, deswegen kann ich auch nicht beurteilen ob es schlecht umgesetzt wurde. Der Film selbst hat mir ganz gut gefallen, obwohl ich ihn in der ersten Hälfte stärker fand. Jedoch habe ich mir von dem Titel auch ein wenig mehr erwartet. "Das Bildnis des Dorian Grey" ist ein ganz guter Gruselstreifen der hier und da versucht ein klein wenig Atmosphäre aufzubauen, jdoch sein Potential nicht ausgeschöpft hat.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
natedb 2012/03/28 18:30:30
Kommentar löschen"Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde verkommt hier zum 0815-Horrorfilm. Und der ist nicht einmal unheimlich. Die Dialoge, von welchen der Roman lebt, werden einfach mal weggelassen. Das Ergebnis ist schlecht und eine Vergewaltigung der Vorlage.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
NatNelly 2012/03/18 20:07:10
Kommentar löschennicht die beste, aber auch nicht die schlechteste Neuverfilmung die ich bisher gesehen habe...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dalia 2012/03/05 21:24:58
Kommentar löschenUnd Oscar Wilde rotiert im Grab aufgrund dieser Verfilmung von "Dorian Gray" für die MTV-Generation. Als Leserin und Fan des Buches, das ich mehrfach verschlungen habe, hat der Film bei mir nichts hervorgerufen, außer Frustration und Ärger über die verschwendete Zeit und das Geld, das dafür aus dem Fenster geworfen wurde. Ich hatte gehofft, dass Colin Firth für mich den Film retten kann, aber selbst dieser scheitert. Traurig.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
AdamWest 2012/02/17 10:56:01
Kommentar löschenKatastrophale Umsetzung eines literarischen Meisterwerks. Konnte mich mit keinem der Charaktere anfreunden, Szenen wurden einfach abgeändert (wie es leider oft bei "Buch zu Film"-Umsetzungen passiert) und die eigentliche Botschaft kommt absolut nicht so an wie im Buch - Finger weg und lieber auf Buch&Kopfkino zurückgreifen ;)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Thomas Hetzel 2012/02/12 16:09:02
Kommentar löschenHier weiß ich nicht so recht was ich von den Film halten soll. Auf der einen Seite finde ich ihn gut gemacht und schön düster. Ben Barnes macht seine Sache als Dorian Gray gut, mit seiner Mimik erinnerte er mich stark an Johnny Depp. Colin Firth fand ich als fiesen Lord Henry Wotten einfach brilliant. Wunderbar wie er das Arschloch verkörperte und Dorian Gray auf die böse Seite verführte. Das Highlight war für mich Rachel Hurd-Wood als Sybil, die nur leider wieder ziemlich zu kurz kam und recht unterfordert wirkte.
Nur frage ich mich, was den Regiesseur Oliver Parker dazu geritten hat, die blöde und überflüssige Rebecca Hall noch einzuführen. Ihr Charakter kommt in dem Buch nämlich überhaupt nicht vor und wirkt hier auch nur total fehl am Platz. So bleibt es dem Zuschauer auch total unverständlich warum sich Dorian in sie verliebt: In der ersten Minute trauert er seiner Sybil nach, im nächsten Moment ist er von öden Emily besessen.
Zudem vermischen sich hier die Grenzen zwischen gut und böse. Warum ist am Ende auf einmal Dorian der Böse und Herny der Gute, wo er doch an allen Schuld hatte?
Diese paar Ungemeinheiten verdarben ein wenig den Spaß an dem atmospherisch gut gemachten Film. Colin Firth, Ben Barnes und Rachel Hurd-Wood waren auf jeden Fall klasse. Hätte man nur auf Rebecca Hall verzichtet und die Grenzen zwischen gut und böse besser gesetzt hätte hier ein Meisterwerk folgen können. Die erste Hälfte war wirklich genial, doch in der zweiten lies der Spaß ein wenig nach. So bleibt nur eine halbwegs mittelmäßige Verfilmung, mit guten Ansätzen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
horro 2012/01/18 21:14:59
Kommentar löschenAuch wieder einer dieser Filme, den ich mir nie anschauen wollte und der dann doch irgendwie im Player gelandet ist. Eigentlich sollte man ja auf sein Bauchgefühl hören und vor allem die, hier recht zahlreichen, Warnungen anderer Filmfreunde beachten. All diese Umstände haben aber auch den Vorteil, dass sich meine Erwartungshaltung bei dieser Geschichte gegen null bewegt hat und somit dieser Film irgendwie nur gewinnen konnte. Langer Rede kurzer Sinn, so schlecht hat der mir schlussendlich nicht gefallen. Die mysteriöse, fantastische Geschichte von Oscar Wilde, die naturgemäss viele Ansätze der Philosophie enthalten müsste, wird recht ansprechend umgesetzt und einiges der Moral kommt gut rüber. Seine Seele dem Teufel zu verkaufen, im Tausch für Unvergänglichkeit bis zur unmenschlichen übersteigerten Eitelkeit und Grausamkeit. Die Rollen sind ausgezeichnet besetzt, insbesondere Colin Firth füllt sein Pensum wunderbar aus. Das Schwierige bei dieser Verfilmung ist sicher den Spagat zwischen Wilde's literarischem Gehalt und einem modernen ansprechenden Film zu schaffen. Oliver Parker ist dies wie den meisten seiner über zehn Vorgänger kaum gelungen. Zu stark kommt das ganze als Hochglanz-Mystery-Drama, wie sie heute eher die jüngeren Generationen in die Kinos lockt daher. Bei dieser Einseitigkeit müsste dann aber mehr Unterhaltung drin liegen, leider ist der Film dafür dann wieder oft zu langatmig. Wie der Roman über Dorian Gray hinterlässt auch dieser Film einen speziellen etwas mulmigen Eindruck, aber aus ganz unterschiedlichen Gründen.
bedenklich? 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
Mimuschka 2012/01/18 21:22:14
Antwort löschendie verfilmung von 1945 soll ja hingegen herausragend sein. steht schon länger auf meiner liste, komme aber nie dazu. schon gesehen?
horro 2012/01/18 21:29:01
Antwort löschenLeider nein, hab mal einen Stummfilm von 1916 und die Version aus Deutschland mit Helmut Berger von 1970 gesehen ... naja
patcharisma 2012/01/18 21:29:11
Antwort löschenMir hats gefallen... ;-(
horro 2012/01/18 22:40:15
Antwort löschenDieser hier Pat?
patcharisma 2012/01/18 22:45:53
Antwort löschenJa....
BlueSquirrel 2012/01/19 01:06:20
Antwort löschenGrüzeli!! (Sry, horro:)
Oskar Gleit 2012/01/19 05:07:50
Antwort löschenDer tiefere Sinn zählt, sonst nix. Traurig, aber wahr
filmschauer 2012/01/19 18:55:08
Antwort löschen@horro: Die Einleitung passt eigentlich auch zu meiner "Ich bin Nummer Vier"-Sichtung... ;)
Alle 10 Antworten zeigen
horro 2012/01/19 21:29:11
Antwort löschenwieso ... kommt doch einem Western nahe ;D
filmschauer 2012/01/19 22:37:03
Antwort löschenWas du mit Western so assoziierst, verwundert immer wieder aufs Neue. ;)
Georg Z. 2012/01/15 20:08:57
Kommentar löschenGrenzdebiler Drecksfilm, der alles, was Wildes Roman so außergewöhnlich macht, entweder ignoriert (vielleicht einfach, weil man nicht im Stande gewesen wäre, es gelungen umzusetzen) oder aber von vorne bis hinten vergewaltigt. Der Grusel wird erstickt und durch Röchel-Gothic-Horror der Güteklasse bemüht bis lächerlich ersetzt, die Sex-Szenen sind banal in ihrer Intention und unwürdig in ihrer technischen Umsetzung und Ben Barnes - ja, der soll gefälligst in Narnia bleiben. Als Beilage werden dann elektronische Klänge vor dem Hintergrund des viktorianischen Zeitalters serviert - dümmer geht's nimmer.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
guggenheim 2011/12/15 10:31:18
Kommentar löschenSchade, das war zu wenig. Ich habe, offenbar im Gegensatz zu einem Großteil der mp-User, Oscar Wildes Vorlage nicht gelesen, aber das ist auch gar nicht notwendig um zu erkennen, dass dieser Film ihr sicherlich nicht gerecht wird. Parkers Verfilmung ist dünn, schleppend vorgetragen und nur leidlich atmosphärisch. Würde nicht eine Schauspielgröße wie Colin Firth mitwirken, könnte man beinahe von einem B-Film ausgehen.
bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
patcharisma 2011/12/15 22:22:32
Antwort löschenNein! ;-(
guggenheim 2011/12/15 22:56:08
Antwort löschenDu hast nun mal eher ein Faible für solch eine Art Film :)
Lotte1112 2011/12/04 18:33:03
Kommentar löschenDer Film überzeugt nicht mal annähernd. Die Schockeffekt sowie Animationen sind billig gemacht, weder Figuren noch Handlung weisen Tiefgang in irgendeiner Form auf und Oscar Wildes Kritik an Narzissmus, Dekadenz und den sozialen Strukturen der Zeit kommt, wenn überhaupt, nur subtil durch.
Die gesamte Handlung erweckt den Eindruck als wäre Oscar Wildes Roman von den beteiligten bestenfalls überflogen worden. Die STruktur der Originalvorlage wurde grundlegend verändert, Schlüsselszenen des Romans entweder nicht herausgearbeitet oder gänzlich gestrichen. Von den vielen starken Zitaten, die die Originalvorlage bietet, habe ich gerade mal eines direkt im Film wiederfinden können.
Gefühle wurden insbesondere vom Hauptdarsteller kaum ansprechend wiedergegeben. Im Buch ist die Enthüllung des Gemäldes ein emotionaler Ausbruch bei Gray, zunächst Faszination, Freude über den ANblick und dann Wut, weil er sich in seinem Stolz beleidigt fühlt.
Henry Wotton verführt zu offensichtlich, Basils Gutmütigkeit und die Bedeutung seiner Freundschaft zu Gray wird unter den Teppich gekehrt.
AUch Grays Beziehung zu Sybil Vane wird zu oberflächlich behandelt. Er löst nicht die Verlobung, weil er im Bordell war, sondern weil sie nicht mehr so gut schauspielert, er will zu ihr zurückkehren, bevor er von ihrem Selbstmord erfährt. Sie war seine erste und einzige wahre Liebe.
Für mich war der Film insgesamt eine Enttäuschung. Wenig nennenswerte Handlung, kein Tiefgang, dafür viele unnötige Effekte.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tschoeni 2011/11/19 11:17:42
Kommentar löschenSo gut das Buch, so schlecht der Film. Schon die Besetzung der Figur des Dorian Gray mit Ben Barnes geht gewaltig schief. Er fremdelt mit der Rolle, er spielt Schauspieler und eine eigentlich erforderliche Auseinandersetzung mit der Figur findet in meinen Augen zu keinem Zeitpunkt statt.
Daneben geht einem die "spannungvermittelnde" Musik ebenso gewaltig auf die Nerven, wie die lustigen Blubbergeräusche des Bildes, die manch Halloween-Scherzartikel besser hinbekommt. Wenn man dann noch teilweise unterirdischen Alterungseffekte der Schauspieler und die völlig unnötigen Rückblenden hinzunimmt, dann bleiben gerade einmal 2 Punkte, von denen ich 1 1/2 Punkte Colin Firth spendieren möchte.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Janus Winter 2011/08/16 20:25:46
Kommentar löschenEin Film der Kategorie "Großartiger Trailer, nichts dahinter". Naja, nichts ist vielleicht übertrieben, aber DORIAN GRAY ist eine Enttäuschung. Ein Film, bei dem es vornehmlich um Sex und Dekadenz geht, muss beim Bunnyfaktor eigentlich alles geben. Tut er aber nicht. Und auch sonst bleibt er mit braven Abstand hinter der Vorlage von Oscar Wilde zurück, ist einfach nicht bissig genug.
Bunnyfaktor: 6,875
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
et7 2011/07/09 12:59:40
Kommentar löschenDiese Verfilmung von Osar Wildes Meisterwerk "The Picture of Dorian Gray" ist in etwa so, als ob man die Bibel verfilmte und dabei Moses ein rappender Pinguin, Jesus ein kleinlauter Bleistift und Gott ein funky DJ wäre. Eine wenig gelungene Adaption eines Meilensteines der englischen Literatur.
Kennt man das Buch nicht, dann werden einem an dem Film genau die Teilen gefallen, die unverändert blieben. Collin Firth macht seine Sache als zynischer verdorbener Adliger zwar gut, aber sein Name allein ist eben kein Garant für einen guten Film.
Nur geeignet für Leute die das Buch nicht gelesen haben.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
chop_suey 2011/12/06 01:07:14
Antwort löschenIm Großen und Ganzen stimme ich dir zu;)
die zwei Punkte gelten allein Collin Firth
et7 2011/12/06 19:10:00
Antwort löschen... auf jeden 8)
busbeck 2011/06/24 22:06:55
Kommentar löschenDer Film gehört zwar gewiss nicht zu meinen Lieblingsfilmen, war stimmig und hat Spaß gemacht. Natürlich weicht er ab von der literarischen Vorlage, aber ich meine, Wilde hätte seine Freude an dem Streifen gehabt.
Kritik: Es gibt ein paar leichte Schockeffekte im Zusammenhang mit dem Bild, die für mich nicht ganz stimmig waren. Die gruselige Stimmung aufm Speicher jedoch hat nach all dem vielen Weibchen-Männchen-Zeug richtig gut getan. Auch das "Showdown" zum Schluss war ok. Ansonsten aber lebt der Film vor allem von der Stimmung, und das echt gut.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
AlineK 2011/06/22 20:38:13
Kommentar löschenWarum versucht man überhaupt ein geniales Werk wie "Das Bildnis des Dorian Gray" zu verfilmen? So etwas funktioniert einfach nicht.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Zatsu 2011/06/16 00:08:46
Kommentar löschenDie erste Hälfte des Films sah für mich eher wie ein Softporno mit zuviel Handlung aus, die zweite Hälfte wurde dann allerdings etwas stärker. Der Charakterwandel wurde einfach zu wenig erläutert bzw. zuviel Zeit auf die Darstellung seiner Exzesse verschwendet, anstatt die Wandlung zum Extremen darzustellen, die in der zweiten Hälfte aber doch überzeugend gespielt wurden und immerhin einen relativ spannenden Abschluss ergeben; Colin Firth in seiner Rolle allerdings wirklich stark. Alles in allem eher enttäuschend, da hätte (vorallem in der ersten Hälfte!) mehr kommen müssen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
|Krissi 2011/06/10 18:12:42
Kommentar löschenIch habe keinen Vorgänger gesehn und auch das Buch nicht gelsen, also hatte ich keine Erwartungen an den Film. Und erhat mich begeistert. Mit dieser Mischung aus dem dramatischen, surrealen und spannenden hat er mich von Anfang bis Ende gefesselt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hankjaws 2011/05/11 00:13:41
Kommentar löschenNatürlich ist der Stoff anspruchsvoll und man kann den Film nicht als typisch werksgetreue Literaturverfilmung ansehen. Trotzdem, die Kulissen und Kamerafahrten sind grandios und fangen die damalige Zeit sehr gut ein. Auch geben die schauspielerischen Leistungen ist nichts einzuwenden. Duchwegs spannend und unterhaltsam. Hatte weit weniger erwartet.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dr.Hasenbein 2011/05/05 11:20:17
Kommentar löschenDas Bildnis des Dorian Gray ist eigendlich kein schlechter Film.
Er hat eine gute Geschichte, gute Schauspieler und genug Geld im Rücken dass hier nichts billig aussieht!
Aber doch stört etwas an der Neuverfilmung des Bekannten Stoffes!
Zum einen ist es mal wieder dass hier viele Sachen einfach ausgeklammert werden wie zb die Weltreise die Dorian (über Jahre) unternimmt und sich dabei immer größeren Exzessen hingibt.
Das ist ein Teil den man dem Zuschauer wenigstens in kurzen Bildern hätte zeigen können um zu Verstehen wie Extrem Dorian wirklich ist!
Der Film läßt sich dann auch für die Entwicklung seiner Figuren einfach nicht genügend Zeit.
Aus so einem Stoff muß man mindestens einen drei Stunden Film machen um wenigstens ansatzweise allen Aspekten gerecht zu werden.
So wirkt halt alles ziemlich stark gedrückt.
Das hier ein bisschen Effekthascherei betrieben wird und das ganze ein bisschen zu einem Light Horrorfilm verkommt stört mich jetzt nicht so sehr!
Aber alles in allem schade um die vertane Chance!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten