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The Fall

The Fall (2006), GB/IN/US Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 12.03.2009


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7.5
Kritiker
34 Bewertungen
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7.4
Community
3161 Bewertungen
140 Kommentare
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von Tarsem Singh, mit Catinca Untaru und Justine Waddell

In The Fall reisen Lee Pace und Catinca Untaru in eine Welt der Fantasie und Magie. Bald ist nichts mehr so wie es scheint.

Los Angeles, 1915. Der Stuntman Roy Walker (Lee Pace) liegt nach einem missglückten Stunt im Krankenhaus. Viel schlimmer als die gebrochenen Beine schmerzt ihn jedoch der Verlust seiner großen Liebe, die ihn für einen anderen Mann verlassen hat. Im Krankenhaus trifft Roy auf die kleine Alexandria (Catinca Untaru). Er beginnt, dem Mädchen eine phantastische Geschichte über fünf mythische Helden zu erzählen, die gemeinsam einen Rachefeldzug gegen den korrupten Gouverneur Odious planen. Je weiter er die Geschichte erzählt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Doch Roy will ihr die Geschichte nicht zu Ende erzählen – es sei denn, Alexandria stiehlt ihm eine tödliche Dosis Morphium aus dem Medizinschrank.

Hintergrund & Infos zu The Fall
Von der Idee bis hin zum fertigen Film dauerte es ganze vier Jahre. Regisseur, Drehbuchautor und Produzent von The Fall Tarsem Singh drehte in 25 Ländern auf fünf Kontinenten. Neben den eigentlichen Dreharbeiten die von Mai bis August 2004 gingen, mussten zahlreiche Fotografien erstellt werden, welche The Fall visuell unterstützen sollten – von 2002 bis 2005 entstanden alle notwendigen Fotos. Als Inspiration für The Fall diente Tarsem Singh der aus dem Jahre 1981 stammende bulgarische Film Yo ho ho.

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Mehr Bilder (24) und Videos (10) zu The Fall


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Fall
Genre
Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm
Zeit
1910er Jahre, 1920er Jahre
Ort
Fantasiewelt, Indien, Los Angeles
Handlung
Affe, Akzent, Alexander der Große, Annäherung, Arzt, Ausnutzen, Bandit, Brief, Bösewicht, Charles Darwin, Depression, Einwanderer, Elefant, Eltern-Kinder-Beziehung, Erpressung, Erzählung, Fallen, Filmemachen, Filmemacher, Fotografie, Freundschaft, Gebrochener Arm, Gebrochenes Herz, Geschichtenerzähler, Gipsarm, Halskette, Inder, Indianer, Kindheit, Kindheitserinnerung, Kindlicher Held, Kleinkind, Krankenhaus, Krankenpfleger, Krankenschwester, Lebenswille, Lähmung, Manipulation, Maske, Missverständnis, Morphium, Mädchen, Nervenzusammenbruch, Operation, Orange, Pferd, Phantasie, Priester, Schauspieler, Selbstmordgefährdet, Selbstmordversuch, Sich in die Hose machen, Sklave, Stunt, Stuntman, Sturz, Sturz vom Pferd, Suche, Team, Tod eines Kindes, Verantwortungsbewusstsein, Verletzung, Verlobte, Verlust, Verlust der Großen Liebe, Verlust des Partners, Verlust einer geliebten Person, Verrat, Versprechen, Vorgetäuschte Liebe, Vorstellungskraft, ungleiche Freunde
Stimmung
Aufregend, Berührend, Eigenwillig, Geistreich, Witzig
Verleiher
Capelight Pictures/Central
Produktionsfirma
Absolute Entertainment, Deep Films, Googly Films, Kas Movie Maker, M.I.A. Features, Radical Media, Tree Top Films Inc.

Kritiken (16) — Film: The Fall

Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]
„The Fall“ ist ein großartiger Bilderrausch, der nur leider über die Bilder hinaus stellenweise seine Geschichte zu vergessen scheint, so dass der Fluss des Films hier und da etwas ins Stocken gerät. Tarsem vertraut darauf, dass man sich von der visuellen Umsetzung blenden lässt, was eigentlich auch eine Zeitlang gut funktioniert, aber nicht darüber hinwegtäuscht, dass sich der Mittelteil sehr zieht. Einer dieser Filme, die auch mit der Zweitsichtung nichts von ihrer Faszination einbüßen werden, wohl eher im Gegenteil, aber auch ein Film, der vermutlich das Publikum spalten wird: Entweder man mag ihn, oder nicht.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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4.5Uninteressant

Regisseur Tarsem Singh, der sein Handwerk durch Werbespots und Videoclips erlernt hat, versucht mit "The Fall" eine Wanderung durch die Welt der Bilder. Alles ist dem Bild untergeordnet, alles gleicht einem Gemälde und die anfänglich so phantastisch anmutende Geschichte, verkommt nach und nach zum bloßen inhaltlichen Dekor, dem trotz der Phantasterei die Seele, der wahre ausfüllende Kern fehlt. So bleibt "The Fall" ein nett anzusehender visueller Rausch mit einer positiven Botschaft. Der Rausch der Bilder widersetzt sich allerdings äußerst aggressiv der Kurzweiligkeit und so ist Singhs zweiter Film nach dem Thriller "The Cell" aus dem Jahre 2000 eine schöne, bunte teilweise beeindruckende Dia-Show, aber das ist zu wenig.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 24 Antworten

Le Samourai

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Man kann auch etwas zu viel in nen Bildschirmschoner reininterpretieren! :)


stuforcedyou

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Huch, jetzt weiß ich auch warum sich gerade in meiner Wohnung so eine Art Höllenschlund öffnet. Oh, da ist ja Herr Barth und der Herr Schweiger. Hallo Was sagen sie Herr Schweiger...? Ach so. Ja, ja die Jury des deutschen Filmpreises sollte eigentlich da rein gehören. Wie, sie wollen mit Herrn Barth eine deutsche RomCom-Trilogie drehen. Warum greifen sie denn jetzt nach mir. würden Sie mich bitte los... Wieso sagen sie ich wäre ein schlechter Mensch. Hey, was soll dass!?!? Hilfe, Hiiillfee, Hiiiiiiiilllllffffeee!!!!! *wupps*


Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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7.5Sehenswert

THE FALL - eine einzige große, berauschende, wunderschöne, poetische, rührende, atemberaubende, perfekt inszenierte Liebeserklärung ans Kino und eine Ode an die Fantasie. Tarsem Singh entzündet ein Fest für die Sinne, das man so schnell nicht wieder vergisst. Unbeschreiblich schöne Landschaften und märchenhafte, an Gemälde erinnernde Kulissen, die einen glauben lassen, man befinde sich gar nicht mehr auf der Erde und eine Geschichte von solch überbordender und naiver Epik, wie sie wahrlich nur ein 5-jähriges Mädchen mitgestalten könnte.
Die Fantasie als süße Flucht aus der manchmal so unheimlich schmerzhaften Realität.
Dabei verfällt keines von Singhs Bildern dem reinen Selbstzweck. Jedes unterliegt letztendlich der alles andere im Film überragenden Geschichte, die Roy der kleinen Alexandria erzählt. Die, die sie auch die schrecklichen Erlebnisse mit den Banditen für einen kleinen Moment vergessen lässt, so unerträglich wie eine Erinnerung an sie ist. Die Hauptfiguren in THE FALL hatten es fürwahr nicht leicht im Leben. Aber wie lebenswert es eigentlich ist, kann uns manchmal auch eine einfache, selbst erdachte Geschichte zeigen, die wir mit unserer eigenen Fantasie anreichern und zum Leben erwecken.
THE FALL ist gleichermaßen eine Hommage an die Stummfilmzeit, wie auch an Filme allgemein; zudem noch wunderschön lebensbejahend und eine Zelebrierung der unerschöpflichen Fantasie eines liebenden Kindes. Überwältigend.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

arues

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Sehr schön geschrieben, aber bei dem Text fast schon eine etwas geringe Wertung, in Zahlen.


sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Wahnsinnsbilder in einem Film bei dem die Story -was die Übergänge der Erzählstränge angeht - zwar gut gestrickt ist, aber ansonsten etwas in Hintertreffen gerät.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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10.0Herausragend

"The Fall" beschreibt in zwei Erzählsträngen (der Handlung im Krankenhaus und der von Roy erzählten Geschichte) den Niedergang eines Mannes und die liebenswerte Naivität eines Kindes. In der Vorstellungskraft der Protagonisten entstehen Bilder, die überwältigender kaum sein könnten. Man mag kaum glauben, dass Regisseur Tarsem Singh fast keine Computer-Effekte einsetzte. Über einen Zeitraum von vier Jahren finanzierte er den Film fast im Alleingang durch Auftragsarbeiten wie Werbespots und flog mit seinem Team in 18 verschiedene Länder, um dort an atemberaubenden Schauplätzen seine Fantasy-Sequenzen zu drehen.

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peter-noster: Mostly Movies

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8.0Ausgezeichnet

Eine Hommage an die Stummfilmzeit des Kinos, eine Ära, in denen noch galt: “What you see is what you get”. Nach einem Unfall bei Dreharbeiten will ein unglücklich verliebter Stuntman einfach nur noch sterben. Um an die heilbringenden Medikamente zu gelangen, wickelt er ein junges Mädchen mit seinen auschweifenden Erzählungen um den Finger. Die Manifestationen seiner Frustration werden in unglaublichen Bildern erzählt, die denen von Jodorowskys “The Holy Mountain” in nichts nachstehen, auch wenn sie den Umständen der Geschichte entsprechend weniger drastisch sind. Und neben den Fest für die Sinne bot der Film noch eine der natürlichsten schauspielerischen Leistung, die ich je von einem Kind gesehen habe.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Sechs Jahre hat es gedauert, bis Regisseur Tarsem Singh nach «The Cell» seinen nächsten Kinofilm vollendet hat. Vier Jahre ist er dafür rund um die Welt gereist und hat vor den verzauberndsten Kulissen gedreht. War «The Cell» noch mehrheitlich verstörend, ist «The Fall» nun trotz düsterer Nebenhandlung einfach einzig entzückend.

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Khitos: Kälte Reich

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5.5Geht so

Wer nur auf die visuelle Seite blickt wird begeistert sein, wer dahinter schaut könnte in seiner Fantasie gestört sein.

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Sonse

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Ups. Den winzigen Link zur "vollständigen Kritik" übersieht man so leicht. Hab ich nachgeholt. ;-) Ich widerspreche dir wie erwartet in fast allen Punkten, da kommen wir wohl nicht auf einen gemeinsamen Nenner.
Übrigens, weil du dich das auch gefragt hast: Zweimal wurde in meinen Augen CGI eingesetzt. Bei einer Szene weiß ich es ganz sicher (die Flagge) und bei einer vermute ich es (die Tattoo-Ortsangaben während des Kecak).


Khitos

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Hmja, dieser Link ist echt zu klein dargestellt...Und: Ja, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass überhaupt kein CGI benutzt wurde, aber ich meine, das stand bei imdb :D


Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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7.0Sehenswert

Der Werbefilmer und Regisseur von Musikvideos Tarsem Singh (Am bekanntesten dürfte wohl der Clip zu REMs "Losing my Religion" sein) ist im Kino bislang vor allem als Schöpfer des Films The Cell (USA, 2000) aufgefallen, in dem Jennifer Lopez eine Psychiaterin spielt, die in die Psyche eines psychopathischen Mörders vordringt, um dessen letztes, noch lebendes Opfer aufzuspüren. Schon damals lobte die Kritik Singhs Mut zum Experiment und seinen äußerst kreativen Umgang mit der Kamera. Mit The Fall geht der aus Indien stammende Filmemacher noch einige Schritte über die gewagten Bilder seines Erstlings hinaus und legt einen Film von teilweise entrückter Schönheit vor. Leider vernachlässigt der Rausch der Bilder, Farben und Sounds eine stringente Story und verlässt sich ganz auf die Kraft seiner visuellen Kreativität.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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9.0Herausragend

"The Fall" ist zwar ein Film, in dem ein Kind im Mittelpunkt steht, ein Kinderfilm ist er jedoch nicht. Tatsächlich hat es bislang wohl keinen Film wie ihn gegeben, und dass jemand einmal etwas Ähnliches probieren wird, scheint ausgeschlossen. "Nur ich konnte diesen Film machen", sagt Tarsem und meint damit auch, dass sonst niemand die notwendige Mischung aus Wahnsinn und Entschlossenheit aufgebracht hätte.
"Zum Schluss war ich pleite und glücklich", sagt er. "Aber in dem Film ist mein Geld gut investiert."

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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5.0Geht so

Hat sich Tarsem seit seinem Debut-Film "The Cell" weiterentwickelt? Gewiss, seine Fähigkeiten als ein visueller Regisseur haben nicht nachgelassen, als Geschichtenerzähler jedoch schon. Einige Filmemacher können Bilder dazu nutzen, ihre Filme anzureichern. Für andere sind sie alles und das ist nicht genug. "The Fall" ist niemals uninteressant anzuschauen, aber jenseits seines Vermögens, die Augen zu entzücken, ist es eine stumpfe und hohle Erfahrung.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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10.0Herausragend

Tarsems "The Fall" ist eine irre Torheit, eine extravagante visuelle Orgie, ein freier Fall von der Realität in unbekannte Gefilde. Sicherlich ist es eine der ausgelassensten Schwelgereien, die sich ein Regisseur bislang gestattet hat.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Es gibt bebilderte Geschichten und es gibt richtiges Kino. „The Fall“ ist grandioses, üppiges, überwältigendes Kino, das entführt, erhebt und beglückt. In Bildwelten, die Regisseur Tarsem Singh über viele Jahre sammelte, entspinnt sich eine beziehungsreiche Geschichte, ein betörend schöner, stiller Kampf um Leben und Tod.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] „The Fall“ ist zugegebenermaßen nicht für den Mainstream produziert. Er bietet keine wirklich groß durchdachte Handlung, sondern bietet eher wie viele Kunstwerke Platz zur freien Interpretation. So mancher kann mit vielen Malereien nichts anfangen, während andere ganze Welten in ihnen entdecken. Ebenso ist es bei diesem Film: ich fand es schön, die Vorstellungskraft und die verwirrten, teils fast lächerlichen Wege einer Kinderfantasie zu entdecken, umgesetzt in Bilder, die man teilweise lange Zeit nicht vergessen wird.

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TheCorey: MovieMaze

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8.0Ausgezeichnet

Klassische Musik wird eingespielt. Dazu präsentieren sich in Zeitlupe abgefilmte Szenen in Schwarzweiß. Irgendwie erweckt dies den Eindruck, man betrachte eine Hugo Boss Werbung, die Bilder zumindest wirken durch ihre enorme Ästhetik durchaus einer Werbepause entnommen. Und während die Anfangscredits langsam laufen, gibt einem der erfahrene Werbe- und Musikvideoregisseur Tarsem Singh einen Vorgeschmack auf das, was das Publikum in den folgenden zwei Stunden noch erwarten wird. Ein Fest für die Sinne, ein audiovisueller Schmaus. Und während man sich in Tarsems Welt und ihrer Bildgewalt verliert, vergisst man beinahe, dass die Handlung mitunter schwächelt. Aber nur beinahe.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Filmemacher Tarsem Singh (The Cell), bekannt für seine R.E.M.-Musikvideos und durch Fernsehwerbungen, drehte diesen Film über vier jahre hinweg in 18 Ländern, inklusive Indien und Südafrika, um einen besonders spektakulären Look zu erreichen. Die meisterliche Kameraarbeit und die exotischen Orte hinterlassen dabei allerdings mehr Eindruck, als die manchmal zu zerstückelte Handlung.

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Kommentare (124) — Film: The Fall


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strawberryblonde

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Bewertung10.0Herausragend

Einer der schönsten Filme , die ich je gesehen habe und das liegt nicht an der Optik. Unbedingt im Original ansehen!

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moench_gmbh_co

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ueberwaeltigend!
Noch NIE habe ich so ein Bildergewaltiges Filmspektakel gesehen. Perfekte Musikalische untermalung. Eine der besten und autentischsten Schauspielerleistungen eines Kindes.

Oft sind die Szenen so absurd und uebertrieben, dass man als Zuschauer verloren geht.
Wenn man ehrlich ist hat man bereits beim Trailer ein "dafuq" Gefuehl.

Als jmd. der die Story als wichtigstes Kriterium sieht, muss ich sagen das hier die Geschichte zweitrangig ist und es keinen tieferen Sinn gibt der durch die Traumwelt versucht wird darzustellen.
Jedoch ist "The Fall" visuell so gut, dass dies egal wird.

Als Kunstwerk geb ich im 11/10.

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Jek-Hyde

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Bewertung10.0Herausragend

Mit the Fall zauberte Regisseur Singh, der uns schon in the Cell in die verwirrenden Tiefen der Seele führte, nun ins Licht, was vielleicht heller, aber nicht freundlicher daherkommt.
The Fall zeigt eindrucksvoll, wie unglaublich die Gefühlslagen des Erzählers mit der Geschichte verknüpft sind, die er erzählt. Wie sie schwankt und steigt wie Fällt mit Depressionen oder Glücklichkeit.
Es fällt sehr leicht für den Geübten Filmegucker the Fall wegen mangelnden Inhalts und Blendender Bilder zu verurteilen, aber dass trifft genauso auf Life of Pi zu. Jedenfalls ist the Fall mit seiner Verzweiflung und seinen Anleihen zu vielerlei wirrer Dinge, die hier in zwei Köpfen konzentriert sitzen, und sonst global verteilt sind. Ein Surreales Panorama, in der Schnelle zusammengelesen.
Ich liebe diesen merkwürdigen Film einfach. Angefangen, bei der wunderschönen Musik, der eigenartigen riesigen aufnahmen, den abwechselnd wie Hyänen kichernden oder wie Jagdhundehechelnden Wachen, die in Bleirüstungen stecken. Die Vögel des Mystikers. Der Tee und das rote Blut im Stoff, dass sich ausbreitete wie Farbe auf einer Leinwand. Sklaven in Rädern. Feuer Rauch und Wasser.
Und irgendwie dreht sich the Fall auch darum wieder aufzustehen, nachdem man gefallen ist, anstatt liegen zu bleiben und in Selbstmitleid zu versinken.
In kurzen, gut verständlichen Buchstaben: The Fall ist ein Meisterwerk, was zu groß war, dass es erspäht wurde und zu klein, dass es bemerkt wurde. Hört gut zu, den hier wird eine Geschichte erzählt...und die ist spannend.
Eine kleine Kostprobe? Ich erinnere mich da einen glatten, blauen Himmel, und drei Viertel des Bildes wurden von hohen, durchweg orangen Dünen eingenommen. Ganz rechts sind ein paar Punkte, ganz unten, dass sind Reiter. Und von links kommt ein weiterer Punkt auf sie zu. Dass ist ein weiterer Reiter und dann noch wunderbarste Musik.
Und wenn ihr immer noch nicht wisst, ob ihr ihn euch nun ansehen wollt, oder nicht, dann erinnert euch daran, wie ihr euch die Ortschaften vorstellt, während jemand euch als Kind eine Geschichte erzählte. Erinnert euch an eure eigene Fantasie. Denn die ist heute nicht mehr selbstverständlich, was man mal wieder ändern sollte. Wie Einstein bereits sagte (und der war schlau!): "Wenn ihr intelligente Kinder wollt, erzählt ihnen Märchen. Wenn ihr noch intelligentere Kinder wollt, erzählt ihnen noch mehr Märchen!", Los macht schon verdammt! Erzählt Märchen!! Wird's bald!!!

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Dom699

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Bewertung5.0Geht so

Ich halte den Film für einen klassischen blender. Er ist sehr schön und die Geschichte strotzt nur so vor Anspruch, Gefühlen und romantischer Kauzigkeit, verhebt sich dann Aber an den Grundlagen Der Geschichtenerzählung. Schade...

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Amarawish

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wunderbar in Filmform erzählte Fantasie, die wahrlich magisch gut verpackt ist.
Die Hauptfiguren schließt man sofort ins Herz, denn ich finde es sehr liebevoll und warmherzig, wie sich gegenseitig ihre Seele heilen.

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horro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Orgiastische Bilderflut, die sich einem fest einbrennt. Damals hatte Tarsem Singh noch wirklich etwas drauf ... unverfälscht und gradlinig. Es ist schon unglaublich, wie sich eine solch oppulente Fantasy-Oper im Gegensatz zu so manchem overbudget-Gestyle einfach nur geniessen lässt, ohne danach in irgendeine Richtung nach Erklärungen suchen zu müssen.

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JimiHendrix

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yeah, yeah, yeah! - mit einem der wenigen filmkinder, die ich wirklich ertragbar bis sogar zuückersüß fand, obwohl ich den meisten bälgern gerne den hals umdrehen würde - aber die is echt grandios gecastet :)


horro

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... n'bisschen mollig aber witzig ;)


Canis Majoris

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich ein erneuter 'Beweis', dass die 'Oscars' und was weiß ich für Auszeichnungen zumeist einfach nur für den Ausguss sind.

Der prämierte 'Schiffbruch mit Tiger' ist gegenüber diesem Film ein religionstrunkenes Machwerk für Gehrinamputierte.

Dieser Streifen bietet mehr Unterhaltung, mehr Tiefe und sogar die besseren 'Effekte', dank weniger CGI.

Ach, was soll man noch sagen? Viele Werke sogenannter 'Künstler' haben Auszeichnungen erhalten, obwohl es andere Werke anderer Menschen gibt, die weit mehr offerieren.

Hinter allem vermute ich so etwas wie "Vitamin-B"... so ist das eben schon immer gewesen in unserer Menschenwelt...

...macht ja nix... ich mag diesen Film und andere Filme, die auch keinerlei Auszeichnungen oder Beachtung finden.

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Velly

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Are you trying to save my soul?"

In THE FALL geht es um Menschen, die gestürzt sind. Mit dem Körper oder mit dem Herzen. Es geht um die, die sich wieder aufrappeln und um die, die zerbrechen.
Es geht um Zuneigung und Traurigkeit, um die Macht der Geschichten und die zerstörerische Kraft der Verzweiflung.
Darum, dass Mut nichts mit dem Alter zu tun hat und die kleinsten Helden manchmal die stärksten sind.
Und in erster Linie geht es um Liebe und darum, wie sie uns zerschmettern und auch heilen kann.

Das alles erzählt uns Tarsem Singh in so wunderbar märchenhaften Bildern, dass ich mich oft selbst so fühle, wie die kleine Alexandria, die mit großen Augen den Geschichten Roys lauscht.
Der Film zeigt uns die Außen- und die Innenwelt unserer beider Helden. Die Realität des Krankenhauses und die bunte Fantasiewelt, die durch Roys Stimme und Alexandrias Vorstellungskraft für uns Gestalt annimmt.

Das alles sieht unglaublich magisch aus und fühlt sich auch so an. Das ist zum Teil den schönen Bildern des Filmes zuzuschreiben, aber auch der großartigen Darstellung der beiden Hauptfiguren.

Wenn Alexandria neben Roy im Bett liegt, liebevoll sein Gesicht berührt und ihn am Einschlafen hindern will, wenn sie ihm von ihrem Vater erzählt und ihrem Tabletten-Diebstahl, dann fühlt sich das einfach echt an.
Die kleine Catinca Untaru leistet hier wirklich etwas ganz großes. Und auch Lee Pace zeigt sich hier wieder von seiner ganz starken Seite. Den verzweifelten Roy spielt er ebenso glaubhaft, wie den auf Rache sinnenden Banditen (der ihm übrigens ausgesprochen gut zu Gesicht steht).
Mal wieder kann ich nur betonen: Gebt dem Mann mehr große Rollen.

Ich habe THE FALL vor etwa einem Jahr zum ersten Mal gesehen und war direkt begeistert. Aber mit jeder Sichtung schleicht er sich mehr in mein Herz, deswegen habe ich endlich beschlossen, ihm auch eines zu geben.

Kinomagie, wie ich sie liebe. ♥

bedenklich? 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 12 Antworten

Velly

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Ich hoffe, er gefällt Dir :-)


Hidalgo78

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Das hoffe ich auch, ach was nein, ich weiß dass er mir gefällt, wir haben wohl einen ähnlichen Filmgeschmack ;-)


MrDepad

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit "The Fall" hat Regisseur Tarsem Singh erneut einen Film geschaffen, bei dem seine visuelle Kraft voll und ganz zum Vorschein kommt.
Die Geschichte spielt in den 20er Jahren, wo die kleine Alexandria mit einem gebrochenen Arm im Krankenhaus liegt. Sie lernt den verletzten Stuntman Roy kennen, der vermutlich nie mehr laufen kann. Dieser beginnt, dem kleinen Mädchen ein episches Märchen zu erzählen, in dem sich fünf Helden auf einen Rachefeldzug gegen einen bösen Governor begeben.
In eben diesem Märchen kommt Singh´s visuelle Ausdruckskraft wieder einmal voll zum Vorschein. Fast komplett ohne Spezialeffekte gedreht erinnern die farbenfrohen Landschaften, Architekturen und Kostüme fast durchgehend an wunderschöne Gemälde. Inhaltlich kann die märchenartige Geschichte allerdings nicht mit der visuellen Brillanz mithalten und ist recht simpel gestrickt.
Allgemein ist das größte Problem des Streifens vor allem in der ersten Hälfte, dass die Geschichte in der realen Welt und das erzählte Märchen nicht immer ganz harmonieren oder zusammenpassen wollen. Zwischen der kleinen Alexandria und Stuntman Roy entsteht zwar eine wirklich gelungene Chemie, da beide Figuren super gespielt werden, doch so ganz vermag der Film einen einfach noch nicht zu fesseln oder emotional mitzureißen.
Erst im letzten Drittel bekommt der Streifen dann die erwünschte emotionale Schlagkraft und beide Welten funktionieren prächtig miteinander, was den Film nochmal deutlich nach vorne treibt.
"The Fall" ist eine gelungene Geschichte über die Macht der Fantasie und Vorstellungskraft, bei der der Inhalt leider nicht immer mit der visuellen Brillanz mithalten kann. Es wäre noch mehr drin gewesen, schön bleibt der Film aber trotzdem.

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Uli Kunkel

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Einfach zum Film- oder Kommentatoren-Profil hüpfen. Dort dürfte es dann in der Regel klappen mit dem Liken.


TobivanTobsen

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Der Film kann ja auch zuerst keine "wahre" emotionale Bindung aufweisen, weil das den anfänglichen Motivationen der Hauptprotagonisten widersprechen würde.
[SPOILER: Wollte Roy doch nur die Kleine für seine Zwecke nutzen, um an Morphin3 heranzukommen, um mit dem elenden Leben abzuschließen]
Die angeblich inhaltliche Schwäche kommt eventuell nur daher, dass wir mittlerweile mindestens 3 mögliche Metaebenen erwarten? Die Grundstory ist ja dann doch recht gradlinig und fix zusammengefasst. Doch gerade das macht den Film, der erzähltechnisch ein Märchen ist, stimmig. Eben kein "Tarantino-Film", wo der Erzählfluss eiskalt abgebrochen wird und alle sterben ...
[SPOILER: wobei in der Fantasiewelt ja dann doch 4 unserer Rächer sterben, und das recht zügig und kompromisslos.^^]
Auf jeden Fall eine super Kritik von dir und ein - zu Unrecht - nicht gehypter Film. Vielleicht erhält er auch deswegen seine Extraportion Charme. :-)
MfG, TvT


Stammfunktion

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Bewertung9.5Herausragend

Unbedingt auf Englisch (mit englischen Untertiteln falls nötig) ansehen, die Kleine spielt absolut großartig und es ist nicht nervig; Blu-Ray oder Kino sind auch Pflicht;)
.
Der Film selber ist absolut fantastisch, einfach nur wunderbar. Hier kann man einen Film sehen, in dem der Regisseur auch der Geldgeber war und den Film nach seinen Willen geschrieben hat, fernab von Marketing-Geblubber, Zielgruppen-Kennzahlen, Publikumsmagneten.
.
Aber Undank ist der Welten Lohn und der Film war ein riesiger Flopp bei 3 Millionen Dollar Einnahmen gegenüber 30 Millionen ausgegebenen. :(
.
Mir persönlich hat das Ende nicht so gut gefallen, das fand ich nicht gut ausgearbeitet.
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Interessantes Trivia aus Wikipedia:
The DVD supplementary features reveal that actor Lee Pace remained in a bed for most of the early filming at the director's suggestion, convincing most of the crew that he was in fact unable to walk. The intention, Tarsem and Pace noted, was to maximize the realism of Roy's physical limitations in the eyes of Catinca Untaru, whose lines and reactions as the character Alexandria were largely unscripted, and so were young Catinca's spontaneous interactions with Pace's character. For example, Alexandria's misinterpreting the letter E as the number 3 in a note written by Roy came about from an accidental misreading by the 6-year-old actress during filming, which the director then realized he could adapt into a clever twist in the story.

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natedb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

War das jetzt beknackter Quatsch gewesen oder ein wunderschön fotografiertes Märchen?
Für mich Letzteres.
"The Fall" ist gefühlvolles, opulentes Kino (nur leider durfte ich den Film nicht auf der Leinwand sondern im Fernsehen bewundern), welches mich allerdings weniger wegen der Fantastik berührt hat, sondern vielmehr aufgrund des wunderbaren Zusammenspiels der kleinen Catinca Utaru und dem absolut großartigen Lee Pace, deren kraftvolle Darstellungen mich am Ende sogar fast heulen ließen.
Zugegeben, die Mischung aus realem Drama und dem fantasievollen Märchen ist zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, was sicherlich dazu führt, dass sich nicht jeder mit diesem Film anfreunden kann. Aber gerade dieser sehr spezielle Zusatz gefiel mir gegen Ende ziemlich gut, besonders, als die vielen Parallelen zum wahren Geschehen deutlich wurden.
Ein extravagantes, wie ich finde sehr bewegendes Werk, optisch brillant, ungewöhnlich, ja einzigartig, und hinreißend gespielt.

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jacker

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Ich glaube der Film steht und fällt mit dem Verhältnis Zuschauer/kleines Mädchen. Ganz viele finden sie (aus mir nicht ersichtlichen Gründen) nervig und hassen den Film..
Ich hatte das Glück den auf der Leinwand zu sehen.. Hach war das schön *schwärm*


natedb

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Ich beneide dich darum :(
Nervig fand ich das Mädchen überhaupt nicht, ich fand ihr Spiel im Gegenteil äußerst sympathisch und ungewöhnlich intensiv für so ein kleines Kind! Schade, dass so viele das anders sehen, aber naja, was soll man machen :/


Jean-Malissa

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Bewertung7.5Sehenswert

Wie schon oft erwähnt überragt dieser Film mit der bildlichen Brillanz. Kaum habe ich einen Film gesehen, der von den Bildern so wunderschön gestaltet wurde. Die ersten zwei Drittel des Filmes war ich deswegen auch voll im Bann des Filme, nicht nur die Märchensequenzen sondern auch die reale Handlung des Filmes waren schön. Allerdings verliert der Film zum Ende hin meiner Meinung nach die Stimmung. Das Ende wird zu schnell und zu bruchartig erzählt, so dass ich leider nach dem Film nur einen schlechten Beigeschmack des endes hatte.
Alles in allem aber ein Film den man sich ansehen sollte, allein der Kulisse wegen.

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Daymare

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Bewertung5.5Geht so

Das Potenzial zum Lieblingsfilm wäre durchaus da gewesen, allerdings verliert sich meiner Meinung nach die prächtige Fabel inhaltlich zu sehr in ihren schmucken Bildern - da kann auch der betörende Soundtrack nichts mehr daran ändern!

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xsite

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Sehe ich ebenso. Leider bleibt die Story für mich hinten an, ihr fehlt ein wenig das Fleisch.


frink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"The Fall" erzählt in wunderschönen Bildern ein erwachsenes Märchen über die Kraft der Fantasie und die Kraft des Kinos.
War ich bei der Erstsichtung noch leicht enttäuscht, weil ich einfach was falsches erwartete, so hat er mich dieses mal voll in seinen Bann gezogen.

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movie.max

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Bewertung5.5Geht so

Am besten beschreibt diesen Film wohl ein 'Ganz nett'.
Ähnlich wie 'Big Fish' eine Ode an das Geschichten erzählen. Wo Burton allerdings eine bewegende Rahmenhandlung aufbaut, um diese durch die Geschichten, Lügen und Halbwahrheiten zu emotionalisieren und eine interessante Hauptfigur zu erschaffen, schlafft Tarsem eher ab. Sein Rahmen fällt weniger mitreißend aus und sorgt für reichlich Langeweile. Die erzählte Geschichte hat einen wunderschön markanten und bunten Stil und bringt unsere Fantasie und unsere Natur dicht zusammen.
Es ist interessant, wie Tarsem für Überschneidungen zwischen dem Erzählten und der Realität sorgt. Unsere Träume, unser Leben und unsere Verletzungen spiegeln sich in den Geschichten wider, die wir den Leuten erzählen. Und eine einfache Geschichte vermag es, uns zu berühren - uns zu beeinflussen. Für das Mädchen bricht mit den tragischen Wendungen der Geschichte auch ihre eigene Welt zusammen.
Leider vermag es Tarsem's Geschichte nicht, uns so sehr in ihren Bann zu ziehen.

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Sonse

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Bei mir ist es genau umgekehrt. "The Fall" hat mich voll und ganz in den Bann gezogen und fasziniert mich bei jedem Schauen erneut, während ich mit "Big Fish" wenig bis gar nichts anfangen kann.


movie.max

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Nur reißt mich die Rahmenhandlung von Burton emotional mehr mit rein. Kein Meilenstein, aber zumindest besser als 'The Fall', den ich mittlerweile als visuell opulent, aber auch sehr oberflächlich in Erinnerung habe.


Fedkek2

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Bewertung7.0Sehenswert

Berührend, optisch traumhaft und einfach nur schön, ein sehr gemischter Film, sehr viel Potential aber leider zu wenig ausgeschöpft.

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Aldo_Valletti

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Bewertung6.0Ganz gut

Tolle Bilder und Kostüme führen nicht zwingend zu einem gelungenen Film. Mir fehlten hier ernsthafte Spannungsbögen und charismatischere Schauspieler.

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Shervus

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Bewertung7.5Sehenswert

Großartige Landschaften, Farben und Bilder. Ein Tribut an alle Stuntmänner/frauen.

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DerDude_

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Bewertung5.0Geht so

THE FALL bietet sicherlich umwerfende Landschaften und eine wahrhaftige Bildgewalt, großartige Kamerafahrten und auch viele nette Slow-Mo Einstellungen aber irgendwie wirkte das ganze schrecklich halbherzig auf mich.
So groß die Bilder auch sein mögen und so fantastisch das ganze auch gefilmt ist, so faszinierend die Story über weite Strecken auch war, er hat mich einfach völlig kalt gelassen.
Der Film ist über weite Strecken furchtbar banal geschrieben (selbst wenn das stellenweise bewusst so war) das man keinerlei Zugang zu ihm findet. Die Geschichte ist kaum wirklich aussergewöhnlich um zu beeindrucken.
Auch die Bilder bieten neben ihrer Opulenz letztendlich rein gar nichts weil der Film nicht durch seine Bilder lebt. Seine Bilder wirken leblos, ihre Schönheit ist hohl.
Letztendlich kein schlechter Film schließlich sind seine Bilder als Dektop Hintergrund definitiv brauchbar,er bietet stellenweise herausragende Kamerafahrten und die Tatsache das das ganze fast völlig ohne CGI auskommt sollte dem ganzen eigentlich eine Aufwertung bescheren. Aber dennoch ist mir das ganze einfach viel zu kalt und herzlos um mir zu gefallen.

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Amarawish

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Malick erschafft eine andere Art von Liebe, mehr weltlich. Dieser Regisseur bringt sie eher kindlich, herzlich, naiv rüber. Beide Arten sind spieziell und sehenswert. Die Bildgewalt ist besonders für Menschen aus dem Kunstbereich und natürlich auch für die Liebhaber davon, aber das ist find ich wirklich nicht alles. Die Geschichte hat Tiefe und das findet man heutzutage immer seltener.


jacker

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Als ich die Antwort vor 11 Monaten geschrieben habe, hatte ich gerade BADLANDS gesehen und absolut nicht gemocht. Seit ich vor kurzem aber THE TREE OF LIFE erneut gesehen habe, unterschreibe ich das absolut!


BrittaLeuchner

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Bewertung9.5Herausragend

The Fall ist kein Film für Jedermann. Und das ist auch gut so. Manche brauchen die Botschaft in großen Druckbuchstaben, Anderen wäre es schon zu viel, wenn sie überhaupt im Dialogbuch geschrieben steht oder gar wenn es überhaupt eine gibt. Muss es denn immer eine geben? Sind wir Schafe, die immer einen Bibelspruch zum Abschluss brauchen?

Ersteren empfehle ich Tatort, da wird in jedem Dialog erklärt, wer wer ist und warum der eine gerade so traurig ist und der andere stottert und am Ende wird dir erklärt, dass es nicht nett ist Menschen deswegen zu töten. Zweiteren empfehle ich Filme wie „The Fall“: nicht nur wie oft erwähnt, ein optisches Meisterwerk der Kameraarbeit und Bildkomposition, sondern weit darüber hinaus, ein sehr fragiles Erzählwerk, welches, wenn man nicht genau aufpasst, sich einem sofort wieder verschließt wie ein Kind, was merkt, dass ihm nicht die volle Aufmerksamkeit zu teil wird.

Wer sich bei diesem Film beschwert, die Dialoge und die Märchengeschichte seien holperig und ergäben keinen Sinn, ja sind sogar teilweise arg langweilig, der hat den (Un)Sinn des Filmes meines Erachtens nicht verstanden und womöglich noch nie genau hingehört, wenn ihm ein kleines Kind eine selbsterfundene Geschichte erzählt, oder wenn Väter sich darin versuchen eine zu erfinden, oder das Kind einem nacherzählt, was ihm gestern im Kindergarten so alles passiert ist. Das kann sehr amüsant sein, aber das kann auch dauern. :) Und vor allem die Art wie es das erzählt.

Sinn des Filmes war es meines Erachtens, ihn aus dem Blickwinkel des Kindes zu zeigen und uns Erwachsenen damit gleichzeitig eine neue Perspektive zu eröffnen. Denn das Kind hatte ziemlich gute Instinkte und hat sich in manchen Situationen klüger verhalten als die Erwachsenen, ohne dabei wie diese nervigen kleinen Klugscheißer aus den sonstigen US-Produktionen daher zu kommen.

Dass der Film keinen Unterhaltungswert ala "Wir wünschen ihnen spannende Unterhaltung mit Pro7" hat, sollte einen neugierigen Cineasten nicht abschrecken und wer genau hinsieht, wird bei diesem Ausnahme-Film auch belohnt. Nur halt nicht wie ein Überraschungsei, so wie manche sich das vorzustellen scheinen. Interessant ist, dass genau das, was ich an diesem Film so existenziell wichtig finde, da er sonst meiner Ansicht nach in seinem Konzept gar nicht funktionieren würde, genau das ist, was hier in den Kommentaren und schlechten Bewertungen oft kritisiert wird: Dass das Kind so komisch reden würde, die Dialoge dadurch so fad wären und das Märchen teilweise so langatmig ist oder keinen Sinn ergäbe, oder der "entblätterte" Film schlussendlich wenig Inhalt hätte. Ich finde es hingegen furchtbar grässlich und unrealistisch, wenn Kinder in Filmen wie kleine klugscheißende Erwachsene daherkommen ala in "The Magic of Belle Isle" oder wenn sie Geschichten in einer Weise erzählen als wäre Goethe, Fontane oder Dickens persönlich in sie gefahren, oder wenn ein aus Kinderaugen erzählter Film Metaebenen-überladen klugscheißend wie The Hobbit einem auf die Nerven geht. Und ich kann mich viel besser in die väterlich aufkommenden Gefühle des Stuntman hineinversetzen, wenn das Kind ein Kind ist, wie es nun mal in der Realität oft ist: leicht unsinnig daher brubbelnd, streckenweise nervig und langatmig, bis man heraus gefunden hat, was es denn nun hat oder einem sagen will.

Das ganz eigene Wesen der Kleinen war sehr authentisch und unfassbar gut inszeniert (einfaches Beispiel: ihr Umgang mit großer Angst) und es gibt Kinder, die in ihrem Verhalten Rätsel aufgeben. Wie im wahren Leben. Ich fand das sehr gut gelöst und war sicher nicht sehr einfach in Bilder einzufangen. Zugegeben, wer sich nicht mit Kamerafahrten beschäftigt, kommt in manchen Szenen wenig auf seine Kosten. Wer aber doch, der wird oft vor Begeisterung aufgesprungen sein. Diese sind zum Teil wirklich sensationell.

Wenn man dann so Ressentiments in den Kommentaren liest wie, der Regisseur sollte sich demnächst nur noch auf visuelle Effekte zurückziehen und „richtige“ Regisseure dazu holen, dann muss man sich schon an Kopf fassen. Singh hat hier nicht nur optische sondern auch Schauspieler-Führungsqualitäten bewiesen und sein Regie-Konzept ging, wenn man sich darauf einlässt, voll auf. Wer das nicht zugeben will, soll zumindest fair genug sein und sich eingestehen, dass er sich auf den Film und sein gewolltes Konzept nicht einlassen wollte oder konnte, oder der Film einfach nicht nach seinem Geschmack ist. Meinen Geschmack traf er zumindest.

Meine Empfehlung: Nichts für Rambo und Friends Gucker. Ein Film für Freunde von Filmen wie „Brazil“, „Waltz with Bashir“, „Das weinende Kamel“ oder Filme im Allgemeinen, die die Kopf-Mitarbeit des Zuschauers einfordern und mit einkalkulieren, und wo es Spaß macht versteckte Dinge zu entdecken ohne aber den großen belohnenden Aha-Effekt zu erwarten. Dieser Film ist wie ein guter Wein: wunderschöne Farbe, beeindruckendes Bouquet, samtig auf der Zunge und trocken im Abgang. Ohne Cocktail-Schirmchen und Konfetti. Herrlich.

0.5 Punkte Abzug gab es bei mir für die Geheimsprache des Mannes aus dem Baum. Die war wirklich nervig. :-)

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