The Fall
The Fall (2006), GB/IN/US Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 12.03.2009
37 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2722 Bewertungen
129 Kommentare
Keine
von Tarsem Singh, mit Catinca Untaru und Justine Waddell
In The Fall reisen Lee Pace und Catinca Untaru in eine Welt der Fantasie und Magie. Bald ist nichts mehr so wie es scheint.
Los Angeles, 1915. Der Stuntman Roy Walker (Lee Pace) liegt nach einem missglückten Stunt im Krankenhaus. Viel schlimmer als die gebrochenen Beine schmerzt ihn jedoch der Verlust seiner großen Liebe, die ihn für einen anderen Mann verlassen hat. Im Krankenhaus trifft Roy auf die kleine Alexandria (Catinca Untaru). Er beginnt, dem Mädchen eine phantastische Geschichte über fünf mythische Helden zu erzählen, die gemeinsam einen Rachefeldzug gegen den korrupten Gouverneur Odious planen. Je weiter er die Geschichte erzählt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Doch Roy will ihr die Geschichte nicht zu Ende erzählen – es sei denn, Alexandria stiehlt ihm eine tödliche Dosis Morphium aus dem Medizinschrank.
Hintergrund & Infos zu The Fall
Von der Idee bis hin zum fertigen Film dauerte es ganze vier Jahre. Regisseur, Drehbuchautor und Produzent von The Fall Tarsem Singh drehte in 25 Ländern auf fünf Kontinenten. Neben den eigentlichen Dreharbeiten die von Mai bis August 2004 gingen, mussten zahlreiche Fotografien erstellt werden, welche The Fall visuell unterstützen sollten – von 2002 bis 2005 entstanden alle notwendigen Fotos. Als Inspiration für The Fall diente Tarsem Singh der aus dem Jahre 1981 stammende bulgarische Film Yo ho ho.
Mehr Bilder (24) und Videos (10) zu The Fall
Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm
- Emotion
- Aufregend, Berührend, Eigenwillig, Geistreich, Witzig
- Handlung
- Affe, Akzent, Alexander der Große, Annäherung, Arzt, Ausnutzen, Bandit, Brief, Bösewicht, Charles Darwin, Depression, Einwanderer, Elefant, Eltern-Kinder-Beziehung, Erpressung, Erzählung, Fallen, Filmemachen, Filmemacher, Fotografie, Freundschaft, Gebrochener Arm, Gebrochenes Herz, Geschichtenerzähler, Gipsarm, Halskette, Inder, Indianer, Kindheit, Kindheitserinnerung, Kindlicher Held, Kleinkind, Krankenhaus, Krankenpfleger, Krankenschwester, Lebenswille, Lähmung, Manipulation, Maske, Missverständnis, Morphium, Mädchen, Nervenzusammenbruch, Operation, Orange, Pferd, Phantasie, Priester, Schauspieler, Selbstmordgefährdet, Selbstmordversuch, Sich in die Hose machen, Sklave, Stunt, Stuntman, Sturz, Sturz vom Pferd, Suche, Team, Tod eines Kindes, Verantwortungsbewusstsein, Verletzung, Verlobte, Verlust, Verlust der Großen Liebe, Verlust des Partners, Verlust einer geliebten Person, Verrat, Versprechen, Vorgetäuschte Liebe, Vorstellungskraft, ungleiche Freunde
- Ort
- Fantasiewelt, Indien, Los Angeles
- Zeit
- 1910er Jahre, 1920er Jahre
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Kritiken (15) — Film: The Fall
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
„The Fall“ ist ein großartiger Bilderrausch, der nur leider über die Bilder hinaus stellenweise seine Geschichte zu vergessen scheint, so dass der Fluss des Films hier und da etwas ins Stocken gerät. Tarsem vertraut darauf, dass man sich von der visuellen Umsetzung blenden lässt, was eigentlich auch eine Zeitlang gut funktioniert, aber nicht darüber hinwegtäuscht, dass sich der Mittelteil sehr zieht. Einer dieser Filme, die auch mit der Zweitsichtung nichts von ihrer Faszination einbüßen werden, wohl eher im Gegenteil, aber auch ein Film, der vermutlich das Publikum spalten wird: Entweder man mag ihn, oder nicht.
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Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...
Kommentar löschenTHE FALL - eine einzige große, berauschende, wunderschöne, poetische, rührende, atemberaubende, perfekt inszenierte Liebeserklärung ans Kino und eine Ode an die Fantasie. Tarsem Singh entzündet ein Fest für die Sinne, das man so schnell nicht wieder vergisst. Unbeschreiblich schöne Landschaften und märchenhafte, an Gemälde erinnernde Kulissen, die einen glauben lassen, man befinde sich gar nicht mehr auf der Erde und eine Geschichte von solch überbordender und naiver Epik, wie sie wahrlich nur ein 5-jähriges Mädchen mitgestalten könnte.
Die Fantasie als süße Flucht aus der manchmal so unheimlich schmerzhaften Realität.
Dabei verfällt keines von Singhs Bildern dem reinen Selbstzweck. Jedes unterliegt letztendlich der alles andere im Film überragenden Geschichte, die Roy der kleinen Alexandria erzählt. Die, die sie auch die schrecklichen Erlebnisse mit den Banditen für einen kleinen Moment vergessen lässt, so unerträglich wie eine Erinnerung an sie ist. Die Hauptfiguren in THE FALL hatten es fürwahr nicht leicht im Leben. Aber wie lebenswert es eigentlich ist, kann uns manchmal auch eine einfache, selbst erdachte Geschichte zeigen, die wir mit unserer eigenen Fantasie anreichern und zum Leben erwecken.
THE FALL ist gleichermaßen eine Hommage an die Stummfilmzeit, wie auch an Filme allgemein; zudem noch wunderschön lebensbejahend und eine Zelebrierung der unerschöpflichen Fantasie eines liebenden Kindes. Überwältigend.
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arues Tue, 22 Jan 2013 06:23:38 -0000
Antwort löschenSehr schön geschrieben, aber bei dem Text fast schon eine etwas geringe Wertung, in Zahlen.
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenWahnsinnsbilder in einem Film bei dem die Story -was die Übergänge der Erzählstränge angeht - zwar gut gestrickt ist, aber ansonsten etwas in Hintertreffen gerät.
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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschen"The Fall" beschreibt in zwei Erzählsträngen (der Handlung im Krankenhaus und der von Roy erzählten Geschichte) den Niedergang eines Mannes und die liebenswerte Naivität eines Kindes. In der Vorstellungskraft der Protagonisten entstehen Bilder, die überwältigender kaum sein könnten. Man mag kaum glauben, dass Regisseur Tarsem Singh fast keine Computer-Effekte einsetzte. Über einen Zeitraum von vier Jahren finanzierte er den Film fast im Alleingang durch Auftragsarbeiten wie Werbespots und flog mit seinem Team in 18 verschiedene Länder, um dort an atemberaubenden Schauplätzen seine Fantasy-Sequenzen zu drehen.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenEine Hommage an die Stummfilmzeit des Kinos, eine Ära, in denen noch galt: “What you see is what you get”. Nach einem Unfall bei Dreharbeiten will ein unglücklich verliebter Stuntman einfach nur noch sterben. Um an die heilbringenden Medikamente zu gelangen, wickelt er ein junges Mädchen mit seinen auschweifenden Erzählungen um den Finger. Die Manifestationen seiner Frustration werden in unglaublichen Bildern erzählt, die denen von Jodorowskys “The Holy Mountain” in nichts nachstehen, auch wenn sie den Umständen der Geschichte entsprechend weniger drastisch sind. Und neben den Fest für die Sinne bot der Film noch eine der natürlichsten schauspielerischen Leistung, die ich je von einem Kind gesehen habe.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenSechs Jahre hat es gedauert, bis Regisseur Tarsem Singh nach «The Cell» seinen nächsten Kinofilm vollendet hat. Vier Jahre ist er dafür rund um die Welt gereist und hat vor den verzauberndsten Kulissen gedreht. War «The Cell» noch mehrheitlich verstörend, ist «The Fall» nun trotz düsterer Nebenhandlung einfach einzig entzückend.
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Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenWer nur auf die visuelle Seite blickt wird begeistert sein, wer dahinter schaut könnte in seiner Fantasie gestört sein.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Sonse Sat, 06 Jun 2009 23:02:01 -0000
Antwort löschenEben nicht.
Khitos Sat, 13 Jun 2009 21:42:56 -0000
Antwort löschenErklär.
Sonse Sun, 21 Jun 2009 14:42:17 -0000
Antwort löschenGerne, aber man kann auch meinen ausführlichen Kommentar lesen. ;-)
Gerade die, die nur auf die visuelle Seite blicken, verstehen in meinen Augen den Film nicht und machen es sich zu einfach, weil sie nur auf die visuelle Seite blicken. Sie kritisieren einen Film dafür, dass er hervorragend aussieht und gemacht ist, weil das so toll ist, dass sie scheinbar nur das gesehen haben. Sicher, der Film ist schön anzuschauen, aber das ist völlig sekundär. "If the hospital won't work, it will be only like a bad music video." (O-Ton Tarsem). Das meisterliche an "The Fall" ist wie er die kindliche Vorstellungskraft und ihr narratives Verständnis umsetzt. Die Optik ist da ganz Mittel zum Zweck. Ich hab mich unheimlich in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt, wie ich damals die wildesten Geschichten gesponnen habe, wie reagiert hätte... Das fühlt sich alles so echt und natürlich an, was auch an Catinca Untaru und Lee Pace bzw. wie Tarsem sie nutzt, liegt. Roy und Alexandria haben mich sehr berührt und für mich liegt der Schwerpunkt deutlich auf den Krankenhaus-Szenen. Viele großartige Details erkennt man vielleicht erst nach mehrmaligem Sehen - und mehrmals gesehen habe ich den Film mittlerweile. Seine Wirkung hat auf mich eher zu als abgenommen, die tollen Bilder kenne ich mittlerweile, für mich ist der Wow-Faktor eben nicht in ihnen begründet.
Universell ist er nicht, ich kann mir vorstellen, dass der Film nicht für jeden so gut funktioniert. Ihn jedoch nur auf seine Bilder zu reduzieren, heißt ihn zu verkennen.
Khitos Sun, 21 Jun 2009 18:47:42 -0000
Antwort löschenOk.
1. Ich blicke nicht nur auf die visuelle Seite.
2. Hast du meine Review eigentlich gelesen?
3. Schreibst doch selbst, dass er nicht für jeden funktionieren könnte ;)
Ich werde ihn mir wohl irgendwann mal ein zweites Mal anschauen und ihn dann wahrscheinlich etwas mehr mögen. Bis dahin bleib ich dabei, dass Tarsem hier seine Charaktere nicht ausreifen lässt und so die Krankenhaus-Szenen gerade nicht so emotional empfunden werden können.
Aber egal, ich bin hier eh in der Mindermeinung ;D
Alle 6 Antworten zeigen
Sonse Mon, 22 Jun 2009 13:21:06 -0000
Antwort löschenUps. Den winzigen Link zur "vollständigen Kritik" übersieht man so leicht. Hab ich nachgeholt. ;-) Ich widerspreche dir wie erwartet in fast allen Punkten, da kommen wir wohl nicht auf einen gemeinsamen Nenner.
Übrigens, weil du dich das auch gefragt hast: Zweimal wurde in meinen Augen CGI eingesetzt. Bei einer Szene weiß ich es ganz sicher (die Flagge) und bei einer vermute ich es (die Tattoo-Ortsangaben während des Kecak).
Khitos Wed, 24 Jun 2009 08:18:20 -0000
Antwort löschenHmja, dieser Link ist echt zu klein dargestellt...Und: Ja, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass überhaupt kein CGI benutzt wurde, aber ich meine, das stand bei imdb :D
Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenDer Werbefilmer und Regisseur von Musikvideos Tarsem Singh (Am bekanntesten dürfte wohl der Clip zu REMs "Losing my Religion" sein) ist im Kino bislang vor allem als Schöpfer des Films The Cell (USA, 2000) aufgefallen, in dem Jennifer Lopez eine Psychiaterin spielt, die in die Psyche eines psychopathischen Mörders vordringt, um dessen letztes, noch lebendes Opfer aufzuspüren. Schon damals lobte die Kritik Singhs Mut zum Experiment und seinen äußerst kreativen Umgang mit der Kamera. Mit The Fall geht der aus Indien stammende Filmemacher noch einige Schritte über die gewagten Bilder seines Erstlings hinaus und legt einen Film von teilweise entrückter Schönheit vor. Leider vernachlässigt der Rausch der Bilder, Farben und Sounds eine stringente Story und verlässt sich ganz auf die Kraft seiner visuellen Kreativität.
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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...
Kommentar löschen"The Fall" ist zwar ein Film, in dem ein Kind im Mittelpunkt steht, ein Kinderfilm ist er jedoch nicht. Tatsächlich hat es bislang wohl keinen Film wie ihn gegeben, und dass jemand einmal etwas Ähnliches probieren wird, scheint ausgeschlossen. "Nur ich konnte diesen Film machen", sagt Tarsem und meint damit auch, dass sonst niemand die notwendige Mischung aus Wahnsinn und Entschlossenheit aufgebracht hätte.
"Zum Schluss war ich pleite und glücklich", sagt er. "Aber in dem Film ist mein Geld gut investiert."
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenHat sich Tarsem seit seinem Debut-Film "The Cell" weiterentwickelt? Gewiss, seine Fähigkeiten als ein visueller Regisseur haben nicht nachgelassen, als Geschichtenerzähler jedoch schon. Einige Filmemacher können Bilder dazu nutzen, ihre Filme anzureichern. Für andere sind sie alles und das ist nicht genug. "The Fall" ist niemals uninteressant anzuschauen, aber jenseits seines Vermögens, die Augen zu entzücken, ist es eine stumpfe und hohle Erfahrung.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenTarsems "The Fall" ist eine irre Torheit, eine extravagante visuelle Orgie, ein freier Fall von der Realität in unbekannte Gefilde. Sicherlich ist es eine der ausgelassensten Schwelgereien, die sich ein Regisseur bislang gestattet hat.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenEs gibt bebilderte Geschichten und es gibt richtiges Kino. „The Fall“ ist grandioses, üppiges, überwältigendes Kino, das entführt, erhebt und beglückt. In Bildwelten, die Regisseur Tarsem Singh über viele Jahre sammelte, entspinnt sich eine beziehungsreiche Geschichte, ein betörend schöner, stiller Kampf um Leben und Tod.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] „The Fall“ ist zugegebenermaßen nicht für den Mainstream produziert. Er bietet keine wirklich groß durchdachte Handlung, sondern bietet eher wie viele Kunstwerke Platz zur freien Interpretation. So mancher kann mit vielen Malereien nichts anfangen, während andere ganze Welten in ihnen entdecken. Ebenso ist es bei diesem Film: ich fand es schön, die Vorstellungskraft und die verwirrten, teils fast lächerlichen Wege einer Kinderfantasie zu entdecken, umgesetzt in Bilder, die man teilweise lange Zeit nicht vergessen wird.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenKlassische Musik wird eingespielt. Dazu präsentieren sich in Zeitlupe abgefilmte Szenen in Schwarzweiß. Irgendwie erweckt dies den Eindruck, man betrachte eine Hugo Boss Werbung, die Bilder zumindest wirken durch ihre enorme Ästhetik durchaus einer Werbepause entnommen. Und während die Anfangscredits langsam laufen, gibt einem der erfahrene Werbe- und Musikvideoregisseur Tarsem Singh einen Vorgeschmack auf das, was das Publikum in den folgenden zwei Stunden noch erwarten wird. Ein Fest für die Sinne, ein audiovisueller Schmaus. Und während man sich in Tarsems Welt und ihrer Bildgewalt verliert, vergisst man beinahe, dass die Handlung mitunter schwächelt. Aber nur beinahe.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenFilmemacher Tarsem Singh (The Cell), bekannt für seine R.E.M.-Musikvideos und durch Fernsehwerbungen, drehte diesen Film über vier jahre hinweg in 18 Ländern, inklusive Indien und Südafrika, um einen besonders spektakulären Look zu erreichen. Die meisterliche Kameraarbeit und die exotischen Orte hinterlassen dabei allerdings mehr Eindruck, als die manchmal zu zerstückelte Handlung.
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Kommentare (114) — Film: The Fall
Daymare Thu, 28 Feb 2013 12:05:43 -0000
Kommentar löschenDas Potenzial zum Lieblingsfilm wäre durchaus da gewesen, allerdings verliert sich meiner Meinung nach die prächtige Fabel inhaltlich zu sehr in ihren schmucken Bildern - da kann auch der betörende Soundtrack nichts mehr daran ändern!
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xsite Sun, 14 Apr 2013 16:53:43 -0000
Antwort löschenSehe ich ebenso. Leider bleibt die Story für mich hinten an, ihr fehlt ein wenig das Fleisch.
frink Sun, 17 Feb 2013 20:25:24 -0000
Kommentar löschen"The Fall" erzählt in wunderschönen Bildern ein erwachsenes Märchen über die Kraft der Fantasie und die Kraft des Kinos.
War ich bei der Erstsichtung noch leicht enttäuscht, weil ich einfach was falsches erwartete, so hat er mich dieses mal voll in seinen Bann gezogen.
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movie.max Sun, 03 Feb 2013 22:00:56 -0000
Kommentar löschenAm besten beschreibt diesen Film wohl ein 'Ganz nett'.
Ähnlich wie 'Big Fish' eine Ode an das Geschichten erzählen. Wo Burton allerdings eine bewegende Rahmenhandlung aufbaut, um diese durch die Geschichten, Lügen und Halbwahrheiten zu emotionalisieren und eine interessante Hauptfigur zu erschaffen, schlafft Tarsem eher ab. Sein Rahmen fällt weniger mitreißend aus und sorgt für reichlich Langeweile. Die erzählte Geschichte hat einen wunderschön markanten und bunten Stil und bringt unsere Fantasie und unsere Natur dicht zusammen.
Es ist interessant, wie Tarsem für Überschneidungen zwischen dem Erzählten und der Realität sorgt. Unsere Träume, unser Leben und unsere Verletzungen spiegeln sich in den Geschichten wider, die wir den Leuten erzählen. Und eine einfache Geschichte vermag es, uns zu berühren - uns zu beeinflussen. Für das Mädchen bricht mit den tragischen Wendungen der Geschichte auch ihre eigene Welt zusammen.
Leider vermag es Tarsem's Geschichte nicht, uns so sehr in ihren Bann zu ziehen.
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Sonse Wed, 27 Mar 2013 16:43:13 -0000
Antwort löschenBei mir ist es genau umgekehrt. "The Fall" hat mich voll und ganz in den Bann gezogen und fasziniert mich bei jedem Schauen erneut, während ich mit "Big Fish" wenig bis gar nichts anfangen kann.
movie.max Thu, 28 Mar 2013 09:01:53 -0000
Antwort löschenNur reißt mich die Rahmenhandlung von Burton emotional mehr mit rein. Kein Meilenstein, aber zumindest besser als 'The Fall', den ich mittlerweile als visuell opulent, aber auch sehr oberflächlich in Erinnerung habe.
Fedkek2 Sun, 20 Jan 2013 01:20:26 -0000
Kommentar löschenBerührend, optisch traumhaft und einfach nur schön, ein sehr gemischter Film, sehr viel Potential aber leider zu wenig ausgeschöpft.
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Aldo_Valletti Sun, 13 Jan 2013 11:56:39 -0000
Kommentar löschenTolle Bilder und Kostüme führen nicht zwingend zu einem gelungenen Film. Mir fehlten hier ernsthafte Spannungsbögen und charismatischere Schauspieler.
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Shervus Fri, 11 Jan 2013 19:34:25 -0000
Kommentar löschenGroßartige Landschaften, Farben und Bilder. Ein Tribut an alle Stuntmänner/frauen.
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DerDude_ Wed, 09 Jan 2013 23:50:03 -0000
Kommentar löschenTHE FALL bietet sicherlich umwerfende Landschaften und eine wahrhaftige Bildgewalt, großartige Kamerafahrten und auch viele nette Slow-Mo Einstellungen aber irgendwie wirkte das ganze schrecklich halbherzig auf mich.
So groß die Bilder auch sein mögen und so fantastisch das ganze auch gefilmt ist, so faszinierend die Story über weite Strecken auch war, er hat mich einfach völlig kalt gelassen.
Der Film ist über weite Strecken furchtbar banal geschrieben (selbst wenn das stellenweise bewusst so war) das man keinerlei Zugang zu ihm findet. Die Geschichte ist kaum wirklich aussergewöhnlich um zu beeindrucken.
Auch die Bilder bieten neben ihrer Opulenz letztendlich rein gar nichts weil der Film nicht durch seine Bilder lebt. Seine Bilder wirken leblos, ihre Schönheit ist hohl.
Letztendlich kein schlechter Film schließlich sind seine Bilder als Dektop Hintergrund definitiv brauchbar,er bietet stellenweise herausragende Kamerafahrten und die Tatsache das das ganze fast völlig ohne CGI auskommt sollte dem ganzen eigentlich eine Aufwertung bescheren. Aber dennoch ist mir das ganze einfach viel zu kalt und herzlos um mir zu gefallen.
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DonChris Thu, 10 Jan 2013 00:12:39 -0000
Antwort löschenBei mir hat der Film zwar eine bessere Bewertung, weil ich sehr auf den Kameraquatsch achte, aber im großen und ganzen ist an deiner Argumentation was dran ;)
Jenny von T Thu, 10 Jan 2013 08:34:21 -0000
Antwort löschenDu hast etwas Wichtiges vergessen: Das nervigste Filmkind aller Zeiten.
Wumz Thu, 10 Jan 2013 08:59:45 -0000
Antwort löschenAch was, die war doch süß. Ansonsten kann ich DemDude_ hier zustimmen. =)
DerDude_ Thu, 10 Jan 2013 09:14:34 -0000
Antwort löschenFinde auch das das Kind das kleinste Übel war. Bin in der Hinsicht durch STAR WARS - EPISODE I sehr abgehärtet.
Wumz Thu, 10 Jan 2013 09:27:36 -0000
Antwort löschenOh ja, Anakin ist ein nerviger Kotzbrocken. Es ist kein Wunder, dass so ein verkorkster Junge zum größten Bösewicht der Filmgeschichte wird, somit irgendwie konsequent.
BigDi Thu, 10 Jan 2013 10:18:47 -0000
Antwort löschenEs ist mir immer noch ein Mysterium, wie man diesen Film "Herzlos" finden kann. Einen Film, dessen ganze Erzählung aus einem Zusammenspiel von einem frustrierten Querschnittsgelähmten, der von seiner Geliebten verlassen wurde, und eines jungen Mädchens (welches übrigens perfekt spielt - habt ihr den etwa auf Deutsch gesehen?), die aus ihrem Land vertrieben wurde und gerade so anfängt, sich auf ihre neue Umwelt einzulassen, entsteht. Und abgesehen davon, dass eine Geschichte gewiss nicht "außergewöhnlich" (was das auch immer heißen mag) sein muss, um zu beeindrucken, ist es diese hier ganz gewiss. Man sollte nur vielleicht nicht nur auf die Bilder achten und sich überlegen, ob sie sich auf einem Desktop schön machen würden.
DerDude_ Thu, 10 Jan 2013 10:31:46 -0000
Antwort löschenIch streite dem Film eine gewisse Faszination nicht ab. Schließlich muss man die Geschichte so interpretieren wie sie der Stuntman erzählt und das Mädchen sie versteht. Das macht manchmal auch ganz Spaß aber die Bilder des Filmes wirken auf mich völlig ohne Leben. Man hat das Gefühl das der Film seine Bilder nur als Schauwert benutzt und keine Liebe in die Bilder fließen lässt (so wie es z.b. Terrence Malick mit seinen Filmen tut).
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BigDi Thu, 10 Jan 2013 11:23:13 -0000
Antwort löschenNatürlich sind es Schauwerte, es sind die Bilder, wie sie sich das Mädchen vorstellt (man denke an ihre Interpretation der Wörter "Indian" und "Squaw" - sie stellt sich darunter Inder vor, statt Indianer, an die Roy eigentlich denkt). Wie viel Liebe und Leben in den Bildern steckt, merkt man daran, was daraus aus der Realität entstammt. Aber klar, alles, was nicht Malick ist, ist leb- und lieblos.
jacker Thu, 10 Jan 2013 13:02:25 -0000
Antwort löschenWas BigDi sagt!
Der Film hat eine wundervolle ATMOSPHÄRE und die entsteht aus dem gesamten Zusammenspeil von menschlichem Miteinander, den märchenhaften, magischen Bildern und überhaupt allem!
Ein Film fürs Kino, aus dem man staunend rausgeht, denn mehr Liebe können die Bilder überhaupt nicht ausstrahlen! Dagegen ist Malick in einen Topf Sterilium gefallen und klinisch tot!
BrittaLeuchner Sun, 06 Jan 2013 01:33:08 -0000
Kommentar löschenThe Fall ist kein Film für Jedermann. Und das ist auch gut so. Manche brauchen die Botschaft in großen Druckbuchstaben, Anderen wäre es schon zu viel, wenn sie überhaupt im Dialogbuch geschrieben steht oder gar wenn es überhaupt eine gibt. Muss es denn immer eine geben? Sind wir Schafe, die immer einen Bibelspruch zum Abschluss brauchen?
Ersteren empfehle ich Tatort, da wird in jedem Dialog erklärt, wer wer ist und warum der eine gerade so traurig ist und der andere stottert und am Ende wird dir erklärt, dass es nicht nett ist Menschen deswegen zu töten. Zweiteren empfehle ich Filme wie „The Fall“: nicht nur wie oft erwähnt, ein optisches Meisterwerk der Kameraarbeit und Bildkomposition, sondern weit darüber hinaus, ein sehr fragiles Erzählwerk, welches, wenn man nicht genau aufpasst, sich einem sofort wieder verschließt wie ein Kind, was merkt, dass ihm nicht die volle Aufmerksamkeit zu teil wird.
Wer sich bei diesem Film beschwert, die Dialoge und die Märchengeschichte seien holperig und ergäben keinen Sinn, ja sind sogar teilweise arg langweilig, der hat den (Un)Sinn des Filmes meines Erachtens nicht verstanden und womöglich noch nie genau hingehört, wenn ihm ein kleines Kind eine selbsterfundene Geschichte erzählt, oder wenn Väter sich darin versuchen eine zu erfinden, oder das Kind einem nacherzählt, was ihm gestern im Kindergarten so alles passiert ist. Das kann sehr amüsant sein, aber das kann auch dauern. :) Und vor allem die Art wie es das erzählt.
Sinn des Filmes war es meines Erachtens, ihn aus dem Blickwinkel des Kindes zu zeigen und uns Erwachsenen damit gleichzeitig eine neue Perspektive zu eröffnen. Denn das Kind hatte ziemlich gute Instinkte und hat sich in manchen Situationen klüger verhalten als die Erwachsenen, ohne dabei wie diese nervigen kleinen Klugscheißer aus den sonstigen US-Produktionen daher zu kommen.
Dass der Film keinen Unterhaltungswert ala "Wir wünschen ihnen spannende Unterhaltung mit Pro7" hat, sollte einen neugierigen Cineasten nicht abschrecken und wer genau hinsieht, wird bei diesem Ausnahme-Film auch belohnt. Nur halt nicht wie ein Überraschungsei, so wie manche sich das vorzustellen scheinen. Interessant ist, dass genau das, was ich an diesem Film so existenziell wichtig finde, da er sonst meiner Ansicht nach in seinem Konzept gar nicht funktionieren würde, genau das ist, was hier in den Kommentaren und schlechten Bewertungen oft kritisiert wird: Dass das Kind so komisch reden würde, die Dialoge dadurch so fad wären und das Märchen teilweise so langatmig ist oder keinen Sinn ergäbe, oder der "entblätterte" Film schlussendlich wenig Inhalt hätte. Ich finde es hingegen furchtbar grässlich und unrealistisch, wenn Kinder in Filmen wie kleine klugscheißende Erwachsene daherkommen ala in "The Magic of Belle Isle" oder wenn sie Geschichten in einer Weise erzählen als wäre Goethe, Fontane oder Dickens persönlich in sie gefahren, oder wenn ein aus Kinderaugen erzählter Film Metaebenen-überladen klugscheißend wie The Hobbit einem auf die Nerven geht. Und ich kann mich viel besser in die väterlich aufkommenden Gefühle des Stuntman hineinversetzen, wenn das Kind ein Kind ist, wie es nun mal in der Realität oft ist: leicht unsinnig daher brubbelnd, streckenweise nervig und langatmig, bis man heraus gefunden hat, was es denn nun hat oder einem sagen will.
Das ganz eigene Wesen der Kleinen war sehr authentisch und unfassbar gut inszeniert (einfaches Beispiel: ihr Umgang mit großer Angst) und es gibt Kinder, die in ihrem Verhalten Rätsel aufgeben. Wie im wahren Leben. Ich fand das sehr gut gelöst und war sicher nicht sehr einfach in Bilder einzufangen. Zugegeben, wer sich nicht mit Kamerafahrten beschäftigt, kommt in manchen Szenen wenig auf seine Kosten. Wer aber doch, der wird oft vor Begeisterung aufgesprungen sein. Diese sind zum Teil wirklich sensationell.
Wenn man dann so Ressentiments in den Kommentaren liest wie, der Regisseur sollte sich demnächst nur noch auf visuelle Effekte zurückziehen und „richtige“ Regisseure dazu holen, dann muss man sich schon an Kopf fassen. Singh hat hier nicht nur optische sondern auch Schauspieler-Führungsqualitäten bewiesen und sein Regie-Konzept ging, wenn man sich darauf einlässt, voll auf. Wer das nicht zugeben will, soll zumindest fair genug sein und sich eingestehen, dass er sich auf den Film und sein gewolltes Konzept nicht einlassen wollte oder konnte, oder der Film einfach nicht nach seinem Geschmack ist. Meinen Geschmack traf er zumindest.
Meine Empfehlung: Nichts für Rambo und Friends Gucker. Ein Film für Freunde von Filmen wie „Brazil“, „Waltz with Bashir“, „Das weinende Kamel“ oder Filme im Allgemeinen, die die Kopf-Mitarbeit des Zuschauers einfordern und mit einkalkulieren, und wo es Spaß macht versteckte Dinge zu entdecken ohne aber den großen belohnenden Aha-Effekt zu erwarten. Dieser Film ist wie ein guter Wein: wunderschöne Farbe, beeindruckendes Bouquet, samtig auf der Zunge und trocken im Abgang. Ohne Cocktail-Schirmchen und Konfetti. Herrlich.
0.5 Punkte Abzug gab es bei mir für die Geheimsprache des Mannes aus dem Baum. Die war wirklich nervig. :-)
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AwesomeTotoro Mon, 03 Dec 2012 11:10:12 -0000
Kommentar löschenSelten wurde so viel Potential verschenkt...
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BrittaLeuchner Sun, 06 Jan 2013 00:58:09 -0000
Antwort löschenAn welchen Stellen denn so?
Reli Tue, 20 Nov 2012 22:16:45 -0000
Kommentar löschenein Fairy tale der seeehr schön anzuschauenden Sorte - üppige Bilder, prächtige Farben, Geschichten die ans Herzen gehen... leider, leider ist die Story manchmal zäh wie Kirschsirup und die Kulleraugen-Mimik der Kleinen zieht auch nur am Anfang.
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Kate Portman Sun, 23 Sep 2012 21:26:17 -0000
Kommentar löschenSchöne Bilder - Kulisse, Kostüme, Musik. Sehr nette Kleine, sehr natürlich wie eine fünfjährige und gut geschauspielert! Nur ist die Story doch an vielen Stellen zäh und langweilig. Weshalb das so ist, das ist die Frage!
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TheRubiCube Fri, 13 Jul 2012 01:02:27 -0000
Kommentar löschenI'm sorry I shouted at you. I was angry.
Alexandria: No problem.
Roy Walker: Are you trying to save my soul?
Alexandria: [not understanding] Hmm?
Roy Walker: Are you trying to save my soul? Do you understand me?
Alexandria: What?
Roy Walker: Did you understand what I meant?
Alexandria: What you said?
Roy Walker: I said, are you trying to save my soul? Giving me that?
Alexandria: What mean that?
Roy Walker: The Eucharist.
Alexandria: What?
Roy Walker: The Eucharist. The thing you gave me. It's a... it saves your soul.
Alexandria: Hmm? The thing I give you... what?
Roy Walker: The little piece of bread that you just gave me. It saves your soul.
Alexandria: What? What? *What*?
..RAFF ES DOCH, MÄDEL!!!
Ich ''couldn't give less of a fuck'' für den Stuntman Roy und den Schauspieler, der hinter dem Sack steckte, für das stellenweise fast grenzdebil wirkende Mädel leider auch nicht so richtig.
Ich habe kaum hohe Erwartungen an SchauspielerInnen ihren Alters, aber mehr als in den Schlaf wiegendes ''M-O-R-P-H-I-N-3'' für mein genervtes Gemüt war nicht drin, als die beiden ihre flachen Ping-Pong-Dialoge mit ein paar schwerfällig und verkrampft-überzogen wirkenden Mimiken unterlegt haben, auch wenn zwischendurch immer wieder aneinandergereihte Postkarten-Szenen mit teilweise wirklich beeindruckenden Bilderbuchlandschaften und schön inszenierten Märchengeschehnissen eingefügt wurden.
Leider hat mich der Inhalt des Krankenbettmärchens, sowie seine 5 (allesamt wirklich schön anzusehenden) farbenfroh-schillernden Helden so gefühllos wie der Zeh des Protagonisten auf der Couch zurückgelassen (ba-dumm-ts)..
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JUGGERNAUT Tue, 09 Oct 2012 11:42:46 -0000
Antwort löschenschon mal dran gedacht dass diese szene aus einem bestimmen grund so ist?
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Fabes Tue, 23 Oct 2012 00:03:03 -0000
Antwort löschenEnjoy your Aids!
BrittaLeuchner Sun, 06 Jan 2013 00:15:54 -0000
Antwort löschenTja manche brauchen die Botschaft in großen Druckbuchstaben, anderen wäre es schon zu viel, wenn sie überhaupt im Text geschrieben steht. Ersteren empfehle ich Tatort, da wird in jedem Dialog erklärt, wer wer ist und warum der eine gerade so traurig ist und der andere stottert.
Merkenau Thu, 12 Jul 2012 17:43:26 -0000
Kommentar löschenDas Märchen fand ich einfach nur blöd. Nur der reale Teil hätte mir besser gefallen.
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Danyrail Thu, 12 Jul 2012 17:49:26 -0000
Antwort löschenKomisch, mir gehts genau umgekehrt. ;)
Merkenau Thu, 12 Jul 2012 17:55:25 -0000
Antwort löschenIch war auch überrascht, zumal ich großer Fan von Märchen-Real-Mischungen bin. Aber ich will "The Fall" mal salopp mit "Pans Labyrinth" vergleichen, wo mir die Mischung aus Fantasie und Realität aus der Sicht eines Kindes viel besser gelungen scheint.
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phoenix409 Mon, 10 Sep 2012 13:02:32 -0000
Antwort löschenDu hast doch keine Ahnung, Marc! :D
BrittaLeuchner Sun, 06 Jan 2013 00:17:22 -0000
Antwort löschen"The Fall" mal salopp mit "Pans Labyrinth" zu vergleichen ist meiner sicher manchmal zweifelhaften Ansicht nach aber durchaus eine denkbare Ursache dafür dass man zu "The Fall" keinen Zugang findet.
Benjamin Epple Sat, 07 Jul 2012 12:30:33 -0000
Kommentar löschenDiesen Film kann man ja wohl nur anschauen, wenn man den Ton ausschaltet. Die unbestreitbare visuelle Brillianz dieses Films steht im krassen Gegensatz zu den grässlichsten Dialogen und ziemlich mittelprächtigen Schauspielern (Kinderschauspieler sollte man generell verbieten). Wann arbeitet Tarsem Singh endlich als Visual Arts Director (nennt man das so?) mit einem richtig guten Regisseur zusammen?
Die Geschichte des "Märchens" fand ich auch extrem nervig.
Muss allerdings zugeben, dass ich es nciht geschaft habe, den Film bis zum Ende anzuschauen.
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BrittaLeuchner Sun, 06 Jan 2013 00:31:13 -0000
Antwort löschenDann hast du womöglich noch nie genau hingehört, wenn dir ein kleines Kind eine selbst erfundene Geschichte erzählt, oder wenn Väter sich darin versuchen eine zu erfinden oder das Kind nach erzählt was ihm gestern im Kindergarten passiert ist und die Art wie es das erzählt. Sinn des Filmes war es, ihn aus dem Blickwinkel des Kindes zu zeigen und uns Erwachsenen damit gleichzeitig eine neue Perspektive zu eröffnen.
JoeKramer Sun, 22 Apr 2012 20:00:21 -0000
Kommentar löschenUnglaubliche Bilder voller Fantasie und die kleine spielt wirklich toll.
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Glücksritter Fri, 30 Mar 2012 23:11:41 -0000
Kommentar löschen"Are you trying to save my soul?"
Ganz gemählich entführt 'The Fall' zuerst die kleine Alexandria und letztendlich auch den Zuschauer in eine feudale Traumwelt mit surrealem, romantischen Anstrich und lässt sie schrittweise mit der Realität verschmelzen. Zahllose Eindrücke, Farben und verwunschene Kulissen wechseln im Minutentakt Kontur, Form und Nuance. Schauplätze und Monumente werden in Tarsem Singhs Abenteuer mitunter schon wie Postkarten präsentiert. 'The Fall' ist wie ein Kindheitstraum, eine eigene Illusionsfabrik: Phantasievoll, abstrakt und doch so transparent. Dennoch bleibt ein leicht bitterer Beigeschmack, da 'The Fall' trotz der Bildgewalt nur ein mehr oder minder pointiertes Gefühl der Berauschtheit zulässt, viele Szenen wirken, nüchtern betrachtet, leider doch zu distanziert und bizarr.
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Maracaibo Fri, 30 Mar 2012 12:02:08 -0000
Kommentar löschenEin wirklich sehr schöner Film mit einer unglaublich süßen Hauptdarstellerin, tollen Bildern und einer rührenden Geschichte.
Und wer wie weiter unten behauptet, das kleine Mädchen sei von vorne bis hinten nur nervig... ist offensichtlich ein herzloser Mensch!
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Mike Myers Fri, 30 Mar 2012 12:22:11 -0000
Antwort löschenWar die erste BluRay die ich mir kaufte. Kein anderer Film hat diese Ehre verdient... :)
Maracaibo Fri, 30 Mar 2012 14:08:51 -0000
Antwort löschenJa, besonders auf BlueRay und im Originalton ein wunderbarer Film. Der Akzent des Mädchens ist einfach herzallerliebst! -Oh Gott ich kling schon wie meine Oma... ;)
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Mike Myers Sat, 31 Mar 2012 08:49:00 -0000
Antwort löschenWenn man sich wie ich in Fotografie hängt, ist der Film eigentlich Pflicht. Im Urlaub in Barcelona gabs vor 3 Jahren ein Kunstfestival, da wurde u.a. The Fall in der Dämmerung in einem Freilichtheater gezeigt und außenrum mit Licht, Kostümen und wehenden Stoffen ausgeweitet, das war schon ein Rausch der Sinne, selbst auf BluRay nicht annähernd zu schlagen :-)
Hier hat einer die meisten Locations aufgeführt:
http://thefall-locations.blogspot.de/
Maracaibo Mon, 02 Apr 2012 11:43:03 -0000
Antwort löschen@Mike: Oh nice! Danke dir!
eisbaerdios Fri, 23 Mar 2012 14:39:56 -0000
Kommentar löschenLeider kann die Fantasie nicht mit der eigentlichen Geschichte mithalten bzw man kann diese nicht so sehr mitfühlen weshalb der Film gerade in den Fantasievollen Bildern etwas langatmig wird. Aber die reale Ebene entschädigt so sehr, dass es trotz allem ein wunderbarer Film bleibt.
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keinohrhase20 Thu, 22 Mar 2012 22:17:02 -0000
Kommentar löschenThe Fall ist mehr ein Film für die Sinne, weniger für den Kopf. Bei genauer Betrachtung könnte man sich die wunderbaren Bildkompositionen dadurch kaputt machen das man an allen Ecken und kannten Ungereimtheiten und konstruierte Stellen vorfindet. Wer jedoch nicht zu Tief gräbt und stattdessen einfach „nur“ genießt bekommt einen Film der zwar lediglich optisch Anspruchsvoll ist dafür dies mit einer Perfektion die ihres gleichen sucht. Aufwendig, verstörend, beunruhigend, Erlösend und Prächtig. Um nur einige Stichworte aufzuzählen welche einem durch den Kopf gehen während man sich in der Welt von The Fall zu verlieren beginnt.
Neben der Eindrucksvollen Optik begeistern vor allem die beiden reizenden Hauptdarsteller , dessen Charaktere vielleicht etwas zu sehr nach Schema F modellierten wurden. Ansonsten profitiert der Film von einem Soundtrack der sich hören lassen kann sowie einer Ausstattung die sich wiederum sehen lassen kann.Alles in allem, ist der Film nicht ganz das was er sein könnte.Er bleibt mehr als ein Filmisches Kunstwerk in Erinnerung als etwas anderes -und über die lässt sich ja bekanntlich streiten. .....
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lil_phoenix88 Fri, 24 Feb 2012 13:20:43 -0000
Kommentar löschenDen Film muss man wohl mögen oder nicht.
Was ich toll an dem Film finde ist, dass in Wirklichkeit -wenn man einem Kind ein Märchen erzählen will- genau diese Reaktionen wie hier auftreten. Es wird immer dazwischen gesprochen, korrigiert, gefragt ... ich finde sowas eigentlich gerade gut, sodass man selbst bei der Geschichte bleiben muss (von wegen es ist zu wirr). Außerdem ist die Farbenprachtecht Wahnsinn, eben alles mal zu übertrieben gezeigt.
Ich würde ihn auf jeden Fall weiterempfehlen; ist jedoch nix allzu Anspruchsvolles :)
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