The Fall

The Fall (2006), GB/IN/US Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 12.03.2009


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.5
Kritiker
35 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4
Community
3323 Bewertungen
136 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Tarsem Singh, mit Catinca Untaru und Justine Waddell

In The Fall reisen Lee Pace und Catinca Untaru in eine Welt der Fantasie und Magie. Bald ist nichts mehr so wie es scheint.

Los Angeles, 1915. Der Stuntman Roy Walker (Lee Pace) liegt nach einem missglückten Stunt im Krankenhaus. Viel schlimmer als die gebrochenen Beine schmerzt ihn jedoch der Verlust seiner großen Liebe, die ihn für einen anderen Mann verlassen hat. Im Krankenhaus trifft Roy auf die kleine Alexandria (Catinca Untaru). Er beginnt, dem Mädchen eine phantastische Geschichte über fünf mythische Helden zu erzählen, die gemeinsam einen Rachefeldzug gegen den korrupten Gouverneur Odious planen. Je weiter er die Geschichte erzählt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Doch Roy will ihr die Geschichte nicht zu Ende erzählen – es sei denn, Alexandria stiehlt ihm eine tödliche Dosis Morphium aus dem Medizinschrank.

Hintergrund & Infos zu The Fall
Von der Idee bis hin zum fertigen Film dauerte es ganze vier Jahre. Regisseur, Drehbuchautor und Produzent von The Fall Tarsem Singh drehte in 25 Ländern auf fünf Kontinenten. Neben den eigentlichen Dreharbeiten die von Mai bis August 2004 gingen, mussten zahlreiche Fotografien erstellt werden, welche The Fall visuell unterstützen sollten – von 2002 bis 2005 entstanden alle notwendigen Fotos. Als Inspiration für The Fall diente Tarsem Singh der aus dem Jahre 1981 stammende bulgarische Film Yo ho ho.

  • 37795279001_1860785463001_th-5061da3ec7e7b0e4055773d8-782203300001
  • 37795279001_1860783541001_th-5061da3fc7e7b0e4655773d8-1592194018001
  • The Fall - Bild 6386045
  • The Fall - Bild 6386031
  • The Fall - Bild 1735667

Mehr Bilder (24) und Videos (8) zu The Fall


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Fall
Genre
Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm
Zeit
1910er Jahre, 1920er Jahre
Ort
Fantasiewelt, Indien, Los Angeles
Handlung
Affe, Akzent, Alexander der Große, Annäherung, Arzt, Ausnutzen, Bandit, Brief, Bösewicht, Charles Darwin, Depression, Einwanderer, Elefant, Eltern-Kinder-Beziehung, Erpressung, Erzählung, Fallen, Filmemachen, Filmemacher, Fotografie, Freundschaft, Gebrochener Arm, Gebrochenes Herz, Geschichtenerzähler, Gipsarm, Halskette, Inder, Indianer, Kindheit, Kindheitserinnerung, Kindlicher Held, Kleinkind, Krankenhaus, Krankenpfleger, Krankenschwester, Lebenswille, Lähmung, Manipulation, Maske, Missverständnis, Morphium, Mädchen, Nervenzusammenbruch, Operation, Orange, Pferd, Phantasie, Priester, Schauspieler, Selbstmordgefährdet, Selbstmordversuch, Sich in die Hose machen, Sklave, Stunt, Stuntman, Sturz, Sturz vom Pferd, Suche, Team, Tod eines Kindes, Verantwortungsbewusstsein, Verletzung, Verlobte, Verlust, Verlust der Großen Liebe, Verlust des Partners, Verlust einer geliebten Person, Verrat, Versprechen, Vorgetäuschte Liebe, Vorstellungskraft, ungleiche Freunde
Stimmung
Aufregend, Berührend, Eigenwillig, Geistreich, Witzig
Verleiher
Capelight Pictures/Central
Produktionsfirma
Absolute Entertainment, Deep Films, Googly Films, Kas Movie Maker, M.I.A. Features, Radical Media, Tree Top Films Inc.

Kommentare (128) — Film: The Fall


Sortierung

Simonicer

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bilder > Story

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jh_herzberg

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Meiner Meinung nach einer der bildlich schönsten Filme, die jemals produziert wurden. Dass die Story dabei nicht 100% sitzt und leichte Schwächen zeigt, ist dabei nicht so schlimm. Der Bildschirm oder besser die Leinwand für dieses bildgewaltige Epos kann dabei nicht groß genug sein. Jede Szene ein Kunstwerk!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

bettyblue68

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Schon lange ist es nicht mehr passiert, dass mich ein Film zum Schluchzen gebracht hat ... aber das Ende dieses Werks von Tarsem Singh (The Cell, Krieg der Götter) habe ich nicht trockenen Auges überstanden.
Man sollte sich jedoch vorher bereits voll und ganz auf die Story einlassen, sonst greift das Ende nicht wirklich.

Die beiden Hauptdarsteller - allen voran die bezaubernde Catinca Untaru als Alexandria, aber auch der leckere Lee Pace als gelähmter Roy Walker - haben mich einfach umgehauen. Beide kannte ich vorher nicht, muss ich aber dringend im Auge behalten.

Wer sich mal völlig aus dem Alltag beamen lassen möchte und bereit für eine unkonventionelle, farbenrauschprächtige, märchenhafte und phantastische Story ist, der ist hier genau richtig ... und das gilt NICHT NUR für Frauen.
;-)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dwaddy

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film müßte eigentlich im Betäubungsmittelgesetz Erwähnung finden, denn solch ein Rausch der Farben kann bestimmt auch süchtig machen. Noch nie habe ich einen Film gesehen, der solch eine Bildgewalt besitzt, dass man mit offenem Mund davorsitzt und aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Aber auch die Story hat mir gefallen und wurde imho nicht durch die Optik an den Rand gedrängt. Es passt alles zusammen: Bilder, Charaktere, deren Geschichte und die wunderbar eingesetze Musik. Allein der Opener im Film, die Szene mit der Dampflokomotive auf der Brücke, begleitet von Beethovens 7th Symphony in A Major, Op. 92-II, hat mich dermaßen umgehauen, dass ich wohl fast vergessen habe zu atmen. Hut ab, ich hätte nicht gedacht, dass solch ein Film über seine gesamte Länge hinweg so faszinierend sein kann.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HimmelHoch

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

„If one is lucky, a solitary fantasy can totally transform one million realities.“
- Maya Angelou

„The Fall“ ist „A Little Blessing In Disguise.” Und die auf magische Art inszenierte Fantasie eines kleines Mädchen. Bildgewaltig und bunt, fast schon leuchtend nimmt uns der Regisseur Tarsem Sing mit auf eine atemberaubende Reise durch die Welt der kleinen Alexandria.
Bei einem Sturz vom Orangenbaum bricht das kleine rumänische Mädchen (einfach wundervoll verkörpert von Catinca Untaru!!) sich den Arm und muss in ein Sanatorium. Dort gewinnt sie schnell den verzweifelten, von Selbstmitleid zerfressenen und von jeder Lebenslust verlassenen Stuntman Roy lieb. Roy (Lee Pace <3) hatte einen Unfall, bei dem er all seine Gefühle verloren hat. In den Beinen und auch noch im Herzen. In seiner Bitterkeit versucht er das unbedarfte Mädchen zu manipulieren und erzählt er ihr die Gesichte, die wir sehen. Eine etwas verstörende aber wahnsinnig packende Jagt durch Alexandrias Fantasie erfolgt. Die Kombination aus der Bitterkeit eines Mannes und der Naivität eines Mädchens implodiert förmlich zu wunderschönen, ästhetischen und verzaubernden Bildern, die ein spannendes, manchmal grausames Abenteuer von fünf manchmal glorreichen, manchmal nicht ganz so glorreichen Helden zeigt.

„Are you trying to save my soul?”

Diese mitunter diffuse Reise hat etwas Hypnotisierendes. Die Geschichte, die erzählt wird, hat etwas Bitteres. Diese Freundschaft, die sich bildet hat etwas Wohltuendes. Und das kleine Mädchen kann tatsächlich Seelen retten und die Zeit still stehen lassen.

„Googly googly googly. Go away!”

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

HimmelHoch

Antwort löschen

Danke! :)
Ich glaube sofort, dass dieser Film schon sehr Geschmackssache ist. Ein bisschen exzentrisch ist er ja. Aber ich hoffe, du magst ihn nächstes Mal mehr! :)


strawberryblonde

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Einer der schönsten Filme , die ich je gesehen habe und das liegt nicht an der Optik. Unbedingt im Original ansehen!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

moench_gmbh_co

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ueberwaeltigend!
Noch NIE habe ich so ein Bildergewaltiges Filmspektakel gesehen. Perfekte Musikalische untermalung. Eine der besten und autentischsten Schauspielerleistungen eines Kindes.

Oft sind die Szenen so absurd und uebertrieben, dass man als Zuschauer verloren geht.
Wenn man ehrlich ist hat man bereits beim Trailer ein "dafuq" Gefuehl.

Als jmd. der die Story als wichtigstes Kriterium sieht, muss ich sagen das hier die Geschichte zweitrangig ist und es keinen tieferen Sinn gibt der durch die Traumwelt versucht wird darzustellen.
Jedoch ist "The Fall" visuell so gut, dass dies egal wird.

Als Kunstwerk geb ich im 11/10.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jek-Hyde

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Mit the Fall zauberte Regisseur Singh, der uns schon in the Cell in die verwirrenden Tiefen der Seele führte, nun ins Licht, was vielleicht heller, aber nicht freundlicher daherkommt.
The Fall zeigt eindrucksvoll, wie unglaublich die Gefühlslagen des Erzählers mit der Geschichte verknüpft sind, die er erzählt. Wie sie schwankt und steigt wie Fällt mit Depressionen oder Glücklichkeit.
Es fällt sehr leicht für den Geübten Filmegucker the Fall wegen mangelnden Inhalts und Blendender Bilder zu verurteilen, aber dass trifft genauso auf Life of Pi zu. Jedenfalls ist the Fall mit seiner Verzweiflung und seinen Anleihen zu vielerlei wirrer Dinge, die hier in zwei Köpfen konzentriert sitzen, und sonst global verteilt sind. Ein Surreales Panorama, in der Schnelle zusammengelesen.
Ich liebe diesen merkwürdigen Film einfach. Angefangen, bei der wunderschönen Musik, der eigenartigen riesigen aufnahmen, den abwechselnd wie Hyänen kichernden oder wie Jagdhundehechelnden Wachen, die in Bleirüstungen stecken. Die Vögel des Mystikers. Der Tee und das rote Blut im Stoff, dass sich ausbreitete wie Farbe auf einer Leinwand. Sklaven in Rädern. Feuer Rauch und Wasser.
Und irgendwie dreht sich the Fall auch darum wieder aufzustehen, nachdem man gefallen ist, anstatt liegen zu bleiben und in Selbstmitleid zu versinken.
In kurzen, gut verständlichen Buchstaben: The Fall ist ein Meisterwerk, was zu groß war, dass es erspäht wurde und zu klein, dass es bemerkt wurde. Hört gut zu, den hier wird eine Geschichte erzählt...und die ist spannend.
Eine kleine Kostprobe? Ich erinnere mich da einen glatten, blauen Himmel, und drei Viertel des Bildes wurden von hohen, durchweg orangen Dünen eingenommen. Ganz rechts sind ein paar Punkte, ganz unten, dass sind Reiter. Und von links kommt ein weiterer Punkt auf sie zu. Dass ist ein weiterer Reiter und dann noch wunderbarste Musik.
Und wenn ihr immer noch nicht wisst, ob ihr ihn euch nun ansehen wollt, oder nicht, dann erinnert euch daran, wie ihr euch die Ortschaften vorstellt, während jemand euch als Kind eine Geschichte erzählte. Erinnert euch an eure eigene Fantasie. Denn die ist heute nicht mehr selbstverständlich, was man mal wieder ändern sollte. Wie Einstein bereits sagte (und der war schlau!): "Wenn ihr intelligente Kinder wollt, erzählt ihnen Märchen. Wenn ihr noch intelligentere Kinder wollt, erzählt ihnen noch mehr Märchen!", Los macht schon verdammt! Erzählt Märchen!! Wird's bald!!!

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dom699

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Ich halte den Film für einen klassischen blender. Er ist sehr schön und die Geschichte strotzt nur so vor Anspruch, Gefühlen und romantischer Kauzigkeit, verhebt sich dann Aber an den Grundlagen Der Geschichtenerzählung. Schade...

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Amarawish

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wunderbar in Filmform erzählte Fantasie, die wahrlich magisch gut verpackt ist.
Die Hauptfiguren schließt man sofort ins Herz, denn ich finde es sehr liebevoll und warmherzig, wie sich gegenseitig ihre Seele heilen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

horro

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Orgiastische Bilderflut, die sich einem fest einbrennt. Damals hatte Tarsem Singh noch wirklich etwas drauf ... unverfälscht und gradlinig. Es ist schon unglaublich, wie sich eine solch oppulente Fantasy-Oper im Gegensatz zu so manchem overbudget-Gestyle einfach nur geniessen lässt, ohne danach in irgendeine Richtung nach Erklärungen suchen zu müssen.

bedenklich? 29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

JimiHendrix

Antwort löschen

yeah, yeah, yeah! - mit einem der wenigen filmkinder, die ich wirklich ertragbar bis sogar zuückersüß fand, obwohl ich den meisten bälgern gerne den hals umdrehen würde - aber die is echt grandios gecastet :)


horro

Antwort löschen

... n'bisschen mollig aber witzig ;)


Canis Majoris

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Für mich ein erneuter 'Beweis', dass die 'Oscars' und was weiß ich für Auszeichnungen zumeist einfach nur für den Ausguss sind.

Der prämierte 'Schiffbruch mit Tiger' ist gegenüber diesem Film ein religionstrunkenes Machwerk für Gehrinamputierte.

Dieser Streifen bietet mehr Unterhaltung, mehr Tiefe und sogar die besseren 'Effekte', dank weniger CGI.

Ach, was soll man noch sagen? Viele Werke sogenannter 'Künstler' haben Auszeichnungen erhalten, obwohl es andere Werke anderer Menschen gibt, die weit mehr offerieren.

Hinter allem vermute ich so etwas wie "Vitamin-B"... so ist das eben schon immer gewesen in unserer Menschenwelt...

...macht ja nix... ich mag diesen Film und andere Filme, die auch keinerlei Auszeichnungen oder Beachtung finden.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Velly

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Are you trying to save my soul?"

In THE FALL geht es um Menschen, die gestürzt sind. Mit dem Körper oder mit dem Herzen. Es geht um die, die sich wieder aufrappeln und um die, die zerbrechen.
Es geht um Zuneigung und Traurigkeit, um die Macht der Geschichten und die zerstörerische Kraft der Verzweiflung.
Darum, dass Mut nichts mit dem Alter zu tun hat und die kleinsten Helden manchmal die stärksten sind.
Und in erster Linie geht es um Liebe und darum, wie sie uns zerschmettern und auch heilen kann.

Das alles erzählt uns Tarsem Singh in so wunderbar märchenhaften Bildern, dass ich mich oft selbst so fühle, wie die kleine Alexandria, die mit großen Augen den Geschichten Roys lauscht.
Der Film zeigt uns die Außen- und die Innenwelt unserer beider Helden. Die Realität des Krankenhauses und die bunte Fantasiewelt, die durch Roys Stimme und Alexandrias Vorstellungskraft für uns Gestalt annimmt.

Das alles sieht unglaublich magisch aus und fühlt sich auch so an. Das ist zum Teil den schönen Bildern des Filmes zuzuschreiben, aber auch der großartigen Darstellung der beiden Hauptfiguren.

Wenn Alexandria neben Roy im Bett liegt, liebevoll sein Gesicht berührt und ihn am Einschlafen hindern will, wenn sie ihm von ihrem Vater erzählt und ihrem Tabletten-Diebstahl, dann fühlt sich das einfach echt an.
Die kleine Catinca Untaru leistet hier wirklich etwas ganz großes. Und auch Lee Pace zeigt sich hier wieder von seiner ganz starken Seite. Den verzweifelten Roy spielt er ebenso glaubhaft, wie den auf Rache sinnenden Banditen (der ihm übrigens ausgesprochen gut zu Gesicht steht).
Mal wieder kann ich nur betonen: Gebt dem Mann mehr große Rollen.

Ich habe THE FALL vor etwa einem Jahr zum ersten Mal gesehen und war direkt begeistert. Aber mit jeder Sichtung schleicht er sich mehr in mein Herz, deswegen habe ich endlich beschlossen, ihm auch eines zu geben.

Kinomagie, wie ich sie liebe. ♥

bedenklich? 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten

Velly

Antwort löschen

Ich hoffe, er gefällt Dir :-)


Hidalgo78

Antwort löschen

Das hoffe ich auch, ach was nein, ich weiß dass er mir gefällt, wir haben wohl einen ähnlichen Filmgeschmack ;-)


MrDepad

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Mit "The Fall" hat Regisseur Tarsem Singh erneut einen Film geschaffen, bei dem seine visuelle Kraft voll und ganz zum Vorschein kommt.
Die Geschichte spielt in den 20er Jahren, wo die kleine Alexandria mit einem gebrochenen Arm im Krankenhaus liegt. Sie lernt den verletzten Stuntman Roy kennen, der vermutlich nie mehr laufen kann. Dieser beginnt, dem kleinen Mädchen ein episches Märchen zu erzählen, in dem sich fünf Helden auf einen Rachefeldzug gegen einen bösen Governor begeben.
In eben diesem Märchen kommt Singh´s visuelle Ausdruckskraft wieder einmal voll zum Vorschein. Fast komplett ohne Spezialeffekte gedreht erinnern die farbenfrohen Landschaften, Architekturen und Kostüme fast durchgehend an wunderschöne Gemälde. Inhaltlich kann die märchenartige Geschichte allerdings nicht mit der visuellen Brillanz mithalten und ist recht simpel gestrickt.
Allgemein ist das größte Problem des Streifens vor allem in der ersten Hälfte, dass die Geschichte in der realen Welt und das erzählte Märchen nicht immer ganz harmonieren oder zusammenpassen wollen. Zwischen der kleinen Alexandria und Stuntman Roy entsteht zwar eine wirklich gelungene Chemie, da beide Figuren super gespielt werden, doch so ganz vermag der Film einen einfach noch nicht zu fesseln oder emotional mitzureißen.
Erst im letzten Drittel bekommt der Streifen dann die erwünschte emotionale Schlagkraft und beide Welten funktionieren prächtig miteinander, was den Film nochmal deutlich nach vorne treibt.
"The Fall" ist eine gelungene Geschichte über die Macht der Fantasie und Vorstellungskraft, bei der der Inhalt leider nicht immer mit der visuellen Brillanz mithalten kann. Es wäre noch mehr drin gewesen, schön bleibt der Film aber trotzdem.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Uli Kunkel

Antwort löschen

Einfach zum Film- oder Kommentatoren-Profil hüpfen. Dort dürfte es dann in der Regel klappen mit dem Liken.


TobivanTobsen

Antwort löschen

Der Film kann ja auch zuerst keine "wahre" emotionale Bindung aufweisen, weil das den anfänglichen Motivationen der Hauptprotagonisten widersprechen würde.
[SPOILER: Wollte Roy doch nur die Kleine für seine Zwecke nutzen, um an Morphin3 heranzukommen, um mit dem elenden Leben abzuschließen]
Die angeblich inhaltliche Schwäche kommt eventuell nur daher, dass wir mittlerweile mindestens 3 mögliche Metaebenen erwarten? Die Grundstory ist ja dann doch recht gradlinig und fix zusammengefasst. Doch gerade das macht den Film, der erzähltechnisch ein Märchen ist, stimmig. Eben kein "Tarantino-Film", wo der Erzählfluss eiskalt abgebrochen wird und alle sterben ...
[SPOILER: wobei in der Fantasiewelt ja dann doch 4 unserer Rächer sterben, und das recht zügig und kompromisslos.^^]
Auf jeden Fall eine super Kritik von dir und ein - zu Unrecht - nicht gehypter Film. Vielleicht erhält er auch deswegen seine Extraportion Charme. :-)
MfG, TvT


Stammfunktion

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Unbedingt auf Englisch (mit englischen Untertiteln falls nötig) ansehen, die Kleine spielt absolut großartig und es ist nicht nervig; Blu-Ray oder Kino sind auch Pflicht;)
.
Der Film selber ist absolut fantastisch, einfach nur wunderbar. Hier kann man einen Film sehen, in dem der Regisseur auch der Geldgeber war und den Film nach seinen Willen geschrieben hat, fernab von Marketing-Geblubber, Zielgruppen-Kennzahlen, Publikumsmagneten.
.
Aber Undank ist der Welten Lohn und der Film war ein riesiger Flopp bei 3 Millionen Dollar Einnahmen gegenüber 30 Millionen ausgegebenen. :(
.
Mir persönlich hat das Ende nicht so gut gefallen, das fand ich nicht gut ausgearbeitet.
.
Interessantes Trivia aus Wikipedia:
The DVD supplementary features reveal that actor Lee Pace remained in a bed for most of the early filming at the director's suggestion, convincing most of the crew that he was in fact unable to walk. The intention, Tarsem and Pace noted, was to maximize the realism of Roy's physical limitations in the eyes of Catinca Untaru, whose lines and reactions as the character Alexandria were largely unscripted, and so were young Catinca's spontaneous interactions with Pace's character. For example, Alexandria's misinterpreting the letter E as the number 3 in a note written by Roy came about from an accidental misreading by the 6-year-old actress during filming, which the director then realized he could adapt into a clever twist in the story.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

natedb

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

War das jetzt beknackter Quatsch gewesen oder ein wunderschön fotografiertes Märchen?
Für mich Letzteres.
"The Fall" ist gefühlvolles, opulentes Kino (nur leider durfte ich den Film nicht auf der Leinwand sondern im Fernsehen bewundern), welches mich allerdings weniger wegen der Fantastik berührt hat, sondern vielmehr aufgrund des wunderbaren Zusammenspiels der kleinen Catinca Utaru und dem absolut großartigen Lee Pace, deren kraftvolle Darstellungen mich am Ende sogar fast heulen ließen.
Zugegeben, die Mischung aus realem Drama und dem fantasievollen Märchen ist zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, was sicherlich dazu führt, dass sich nicht jeder mit diesem Film anfreunden kann. Aber gerade dieser sehr spezielle Zusatz gefiel mir gegen Ende ziemlich gut, besonders, als die vielen Parallelen zum wahren Geschehen deutlich wurden.
Ein extravagantes, wie ich finde sehr bewegendes Werk, optisch brillant, ungewöhnlich, ja einzigartig, und hinreißend gespielt.

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

jacker

Antwort löschen

Ich glaube der Film steht und fällt mit dem Verhältnis Zuschauer/kleines Mädchen. Ganz viele finden sie (aus mir nicht ersichtlichen Gründen) nervig und hassen den Film..
Ich hatte das Glück den auf der Leinwand zu sehen.. Hach war das schön *schwärm*


natedb

Antwort löschen

Ich beneide dich darum :(
Nervig fand ich das Mädchen überhaupt nicht, ich fand ihr Spiel im Gegenteil äußerst sympathisch und ungewöhnlich intensiv für so ein kleines Kind! Schade, dass so viele das anders sehen, aber naja, was soll man machen :/


Jean-Malissa

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Wie schon oft erwähnt überragt dieser Film mit der bildlichen Brillanz. Kaum habe ich einen Film gesehen, der von den Bildern so wunderschön gestaltet wurde. Die ersten zwei Drittel des Filmes war ich deswegen auch voll im Bann des Filme, nicht nur die Märchensequenzen sondern auch die reale Handlung des Filmes waren schön. Allerdings verliert der Film zum Ende hin meiner Meinung nach die Stimmung. Das Ende wird zu schnell und zu bruchartig erzählt, so dass ich leider nach dem Film nur einen schlechten Beigeschmack des endes hatte.
Alles in allem aber ein Film den man sich ansehen sollte, allein der Kulisse wegen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Daymare

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Das Potenzial zum Lieblingsfilm wäre durchaus da gewesen, allerdings verliert sich meiner Meinung nach die prächtige Fabel inhaltlich zu sehr in ihren schmucken Bildern - da kann auch der betörende Soundtrack nichts mehr daran ändern!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

xsite

Antwort löschen

Sehe ich ebenso. Leider bleibt die Story für mich hinten an, ihr fehlt ein wenig das Fleisch.


frink

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

"The Fall" erzählt in wunderschönen Bildern ein erwachsenes Märchen über die Kraft der Fantasie und die Kraft des Kinos.
War ich bei der Erstsichtung noch leicht enttäuscht, weil ich einfach was falsches erwartete, so hat er mich dieses mal voll in seinen Bann gezogen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

movie.max

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Am besten beschreibt diesen Film wohl ein 'Ganz nett'.
Ähnlich wie 'Big Fish' eine Ode an das Geschichten erzählen. Wo Burton allerdings eine bewegende Rahmenhandlung aufbaut, um diese durch die Geschichten, Lügen und Halbwahrheiten zu emotionalisieren und eine interessante Hauptfigur zu erschaffen, schlafft Tarsem eher ab. Sein Rahmen fällt weniger mitreißend aus und sorgt für reichlich Langeweile. Die erzählte Geschichte hat einen wunderschön markanten und bunten Stil und bringt unsere Fantasie und unsere Natur dicht zusammen.
Es ist interessant, wie Tarsem für Überschneidungen zwischen dem Erzählten und der Realität sorgt. Unsere Träume, unser Leben und unsere Verletzungen spiegeln sich in den Geschichten wider, die wir den Leuten erzählen. Und eine einfache Geschichte vermag es, uns zu berühren - uns zu beeinflussen. Für das Mädchen bricht mit den tragischen Wendungen der Geschichte auch ihre eigene Welt zusammen.
Leider vermag es Tarsem's Geschichte nicht, uns so sehr in ihren Bann zu ziehen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Sonse

Antwort löschen

Bei mir ist es genau umgekehrt. "The Fall" hat mich voll und ganz in den Bann gezogen und fasziniert mich bei jedem Schauen erneut, während ich mit "Big Fish" wenig bis gar nichts anfangen kann.


movie.max

Antwort löschen

Nur reißt mich die Rahmenhandlung von Burton emotional mehr mit rein. Kein Meilenstein, aber zumindest besser als 'The Fall', den ich mittlerweile als visuell opulent, aber auch sehr oberflächlich in Erinnerung habe.



Fans dieses Films mögen auch