The Fall

The Fall (2006), IN/US/GB
Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 12.03.2009

7.4 Kritiker
31 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
1896 Bewertungen
111 Kommentare
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von Tarsem Singh, mit Catinca Untaru und Justine Waddell

Los Angeles, 1915. Der Stuntman Roy Walker (Lee Pace) liegt nach einem missglückten Stunt im Krankenhaus. Viel schlimmer als die gebrochenen Beine schmerzt ihn jedoch der Verlust seiner großen Liebe, die ihn für einen anderen Mann verlassen hat. Im Krankenhaus trifft Roy auf die kleine Alexandria (Catinca Untaru). Er beginnt, dem Mädchen eine phantastische Geschichte über fünf mythische Helden zu erzählen, die gemeinsam einen Rachefeldzug gegen den korrupten Gouverneur Odious planen. Je weiter er die Geschichte erzählt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Doch Roy will ihr die Geschichte nicht zu Ende erzählen – es sei denn, Alexandria stiehlt ihm eine tödliche Dosis Morphium aus dem Medizinschrank … Remake des bulgarischen Films “Yo ho ho” aus dem Jahr 1981.

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Cast & Crew


Kritiken (13) — Film: The Fall

sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Wahnsinnsbilder in einem Film bei dem die Story -was die Übergänge der Erzählstränge angeht - zwar gut gestrickt ist, aber ansonsten etwas in Hintertreffen gerät.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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10.0Herausragend

"The Fall" beschreibt in zwei Erzählsträngen (der Handlung im Krankenhaus und der von Roy erzählten Geschichte) den Niedergang eines Mannes und die liebenswerte Naivität eines Kindes. In der Vorstellungskraft der Protagonisten entstehen Bilder, die überwältigender kaum sein könnten. Man mag kaum glauben, dass Regisseur Tarsem Singh fast keine Computer-Effekte einsetzte. Über einen Zeitraum von vier Jahren finanzierte er den Film fast im Alleingang durch Auftragsarbeiten wie Werbespots und flog mit seinem Team in 18 verschiedene Länder, um dort an atemberaubenden Schauplätzen seine Fantasy-Sequenzen zu drehen.

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peter-noster: Mostly Movies

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8.0Ausgezeichnet

Eine Hommage an die Stummfilmzeit des Kinos, eine Ära, in denen noch galt: “What you see is what you get”. Nach einem Unfall bei Dreharbeiten will ein unglücklich verliebter Stuntman einfach nur noch sterben. Um an die heilbringenden Medikamente zu gelangen, wickelt er ein junges Mädchen mit seinen auschweifenden Erzählungen um den Finger. Die Manifestationen seiner Frustration werden in unglaublichen Bildern erzählt, die denen von Jodorowskys “The Holy Mountain” in nichts nachstehen, auch wenn sie den Umständen der Geschichte entsprechend weniger drastisch sind. Und neben den Fest für die Sinne bot der Film noch eine der natürlichsten schauspielerischen Leistung, die ich je von einem Kind gesehen habe.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Sechs Jahre hat es gedauert, bis Regisseur Tarsem Singh nach «The Cell» seinen nächsten Kinofilm vollendet hat. Vier Jahre ist er dafür rund um die Welt gereist und hat vor den verzauberndsten Kulissen gedreht. War «The Cell» noch mehrheitlich verstörend, ist «The Fall» nun trotz düsterer Nebenhandlung einfach einzig entzückend.

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Khitos: Kälte Reich

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5.5Geht so

Wer nur auf die visuelle Seite blickt wird begeistert sein, wer dahinter schaut könnte in seiner Fantasie gestört sein.

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Sonse

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Ups. Den winzigen Link zur "vollständigen Kritik" übersieht man so leicht. Hab ich nachgeholt. ;-) Ich widerspreche dir wie erwartet in fast allen Punkten, da kommen wir wohl nicht auf einen gemeinsamen Nenner.
Übrigens, weil du dich das auch gefragt hast: Zweimal wurde in meinen Augen CGI eingesetzt. Bei einer Szene weiß ich es ganz sicher (die Flagge) und bei einer vermute ich es (die Tattoo-Ortsangaben während des Kecak).


Khitos

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Hmja, dieser Link ist echt zu klein dargestellt...Und: Ja, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass überhaupt kein CGI benutzt wurde, aber ich meine, das stand bei imdb :D


Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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7.0Sehenswert

Der Werbefilmer und Regisseur von Musikvideos Tarsem Singh (Am bekanntesten dürfte wohl der Clip zu REMs "Losing my Religion" sein) ist im Kino bislang vor allem als Schöpfer des Films The Cell (USA, 2000) aufgefallen, in dem Jennifer Lopez eine Psychiaterin spielt, die in die Psyche eines psychopathischen Mörders vordringt, um dessen letztes, noch lebendes Opfer aufzuspüren. Schon damals lobte die Kritik Singhs Mut zum Experiment und seinen äußerst kreativen Umgang mit der Kamera. Mit The Fall geht der aus Indien stammende Filmemacher noch einige Schritte über die gewagten Bilder seines Erstlings hinaus und legt einen Film von teilweise entrückter Schönheit vor. Leider vernachlässigt der Rausch der Bilder, Farben und Sounds eine stringente Story und verlässt sich ganz auf die Kraft seiner visuellen Kreativität.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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9.0Herausragend

"The Fall" ist zwar ein Film, in dem ein Kind im Mittelpunkt steht, ein Kinderfilm ist er jedoch nicht. Tatsächlich hat es bislang wohl keinen Film wie ihn gegeben, und dass jemand einmal etwas Ähnliches probieren wird, scheint ausgeschlossen. "Nur ich konnte diesen Film machen", sagt Tarsem und meint damit auch, dass sonst niemand die notwendige Mischung aus Wahnsinn und Entschlossenheit aufgebracht hätte.
"Zum Schluss war ich pleite und glücklich", sagt er. "Aber in dem Film ist mein Geld gut investiert."

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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5.0Geht so

Hat sich Tarsem seit seinem Debut-Film "The Cell" weiterentwickelt? Gewiss, seine Fähigkeiten als ein visueller Regisseur haben nicht nachgelassen, als Geschichtenerzähler jedoch schon. Einige Filmemacher können Bilder dazu nutzen, ihre Filme anzureichern. Für andere sind sie alles und das ist nicht genug. "The Fall" ist niemals uninteressant anzuschauen, aber jenseits seines Vermögens, die Augen zu entzücken, ist es eine stumpfe und hohle Erfahrung.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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10.0Herausragend

Tarsems "The Fall" ist eine irre Torheit, eine extravagante visuelle Orgie, ein freier Fall von der Realität in unbekannte Gefilde. Sicherlich ist es eine der ausgelassensten Schwelgereien, die sich ein Regisseur bislang gestattet hat.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Es gibt bebilderte Geschichten und es gibt richtiges Kino. „The Fall“ ist grandioses, üppiges, überwältigendes Kino, das entführt, erhebt und beglückt. In Bildwelten, die Regisseur Tarsem Singh über viele Jahre sammelte, entspinnt sich eine beziehungsreiche Geschichte, ein betörend schöner, stiller Kampf um Leben und Tod.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] „The Fall“ ist zugegebenermaßen nicht für den Mainstream produziert. Er bietet keine wirklich groß durchdachte Handlung, sondern bietet eher wie viele Kunstwerke Platz zur freien Interpretation. So mancher kann mit vielen Malereien nichts anfangen, während andere ganze Welten in ihnen entdecken. Ebenso ist es bei diesem Film: ich fand es schön, die Vorstellungskraft und die verwirrten, teils fast lächerlichen Wege einer Kinderfantasie zu entdecken, umgesetzt in Bilder, die man teilweise lange Zeit nicht vergessen wird.

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TheCorey: MovieMaze

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8.0Ausgezeichnet

Klassische Musik wird eingespielt. Dazu präsentieren sich in Zeitlupe abgefilmte Szenen in Schwarzweiß. Irgendwie erweckt dies den Eindruck, man betrachte eine Hugo Boss Werbung, die Bilder zumindest wirken durch ihre enorme Ästhetik durchaus einer Werbepause entnommen. Und während die Anfangscredits langsam laufen, gibt einem der erfahrene Werbe- und Musikvideoregisseur Tarsem Singh einen Vorgeschmack auf das, was das Publikum in den folgenden zwei Stunden noch erwarten wird. Ein Fest für die Sinne, ein audiovisueller Schmaus. Und während man sich in Tarsems Welt und ihrer Bildgewalt verliert, vergisst man beinahe, dass die Handlung mitunter schwächelt. Aber nur beinahe.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Filmemacher Tarsem Singh (The Cell), bekannt für seine R.E.M.-Musikvideos und durch Fernsehwerbungen, drehte diesen Film über vier jahre hinweg in 18 Ländern, inklusive Indien und Südafrika, um einen besonders spektakulären Look zu erreichen. Die meisterliche Kameraarbeit und die exotischen Orte hinterlassen dabei allerdings mehr Eindruck, als die manchmal zu zerstückelte Handlung.

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Kommentare (98) — Film: The Fall

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Bartel aka Faniel Dranz

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Bewertung3.0Schwach

Hochmut kommt vor THE FALL
ANALYSE:
Schon die legendäre EAV sang in einem ihrer zahlreichen Hits:
Das ist ein Ba-Ba-Ba-Ba-Ba-Ba-Ba-Ba Banküber-FALL!
Ein ÜberFALL also...
Genau solchen hat der indische Regisseur Tarsem Singh vor, und zwar einen optisch sowie akustischen um damit die eine oder andere schutzlose Gehirn"CELL" des ahnungslosen Zuschauers außer Kraft zu setzen!
Die visuelle Brillianz der frühen EAV Musikvideos erreicht er dabei aber in keiner einzigen Szene.
Dabei versucht er zwanghaft einen filmischen EinFALL nach dem anderen über die Leinwand zu jagen, so als ob er seinen kreativen
AbFALLeimer (der da noch prallgefüllt von seinem Debut "THE CELL" im Atelier rumstand), wie ein Pfandflaschenjunkie durchwühlt hat.
So erntet er über die endlosen 120 Minuten den einen oder anderen BeiFALL der zahlreich anwesenden LSD-Konsumenten im Publikum, kann aber leider nicht darüber hinwegtäuschen das sein FALL vor allem eins ist:
Ein absoluter ReinFALL für den bewusst nüchtern gebliebenen Cineasten.
Der ganz offensichtlich extrem selbstverliebte Filmemacher tut dabei nur einem einzigen einen GeFALLen: Und zwar sich selbst.
Jede einzelne Filmminute schreit dem hirndurchweichten Zuschauer förmlich ins Gesicht wie einzigartig sie ist und welch seltene Locations auf dem ganzen Globus aufgesucht werden mußte um diesen Frechdachs von einer Szene ins Zelluloid zu brennen.
Dabei ist Herrn Singh offentsichtlich entFALLen das man auch ab und zu ans Publikum denken sollte und nicht nur ständig an sich selbst.
Knall auf FALL penetriert er die unschuldigen Netzhäute seiner hilf-und hirnlosen Zuschauer die sich intellektuell genug fühlten um in seine FALLe zu treten!
Viele Einstellungen zeugen dabei von einer solch surrealen EinFALLslosigkeit das ich mir ständig ungläubig den Bartwuchs befingern mußte, nur um am Ende der Vorstellung festzustellen das ich mir selbst einen Dali-esken Schnurrbartzwirbler ins Gesicht gepflanzt hatte.
Die Szene die in einem verFALLenen Treppenhausgemäuer spielt hätte wahrscheinlich sogar den geistesgestörten Architekten M.C. Escher die Tränen in die Augen getrieben.
DIAGNOSE:
Wer sich also traut kann Herrn Singhs zerFALLenes filmisches FUNhouse betreten, Lacher sind auf jeden FALL garantiert: Die Frage ist nur ob diese Lacher nervöser, beunruhigender, im Halse stecken bleibender Natur sind oder nur von reiner, ehrlicher Schadenfreude herrühren, wenn man einen vom Größenwahn beFALLenen Filmschaffenden dabei zusieht wie er sein komplettes Privatvermögen investiert und es dann, begleitet von allerlei Knall- und FALLeffekten, gnadenlos in den Sand setzt.
Letztendlich eine handwerklich ordentlich in Szene gesetzte Selbstbefriedigung eines Kunstegomanen und gleichzeitig nüchterne FALLstudie eines aufmerksamkeitsgeilen
debil-defiziten Krawallkreativen.
Der Singh hat also sein Ding gemacht, sein Ding sozusagen im Alleingang durchgezogen.
Doch in Wirklichkeit schwingt er sein Ding nur großkotzig hin und her, um damit jeden kleinen Regie-Nerd der da von der Filmhochschule kommen mag, zu zeigen das er zwei dicke, haarige, indische, papaya-förmige Eier hat. Und zwar keine surrealen Weicheier-Uhren wie dieser SalFALLdore Dali sondern fette, fellverhangene Dürer Klöten auf denen es sich ein beleibter Nürnberger Rammler bequem gemacht hat
There´s no escape from the FALLhus-Symbolik!
Ein unaufgeforderter Schwanzvergleich wohin man auch blickt!
Das war`s dann auch schon von meiner Seite.
Gääääähhhhn! Es ist schon spät und ich begebe mich nun in die FALLe...
Wir sehen uns bestimmt bald wieder inmitten einer visuellen 3-D Multigruppenkomplexorgie in einem Lifestyle-Lichtspülhaus eurer Wahl!

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Infuso Verde

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also ist die bewertung von 3.0 unbegründet? :D


Bartel aka Faniel Dranz

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Ich glaub ich setz sie auf 5.0 hoch...aber mehr auch nicht...


Shorty06

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Bewertung9.0Herausragend

The Fall von Tarsem Singh
Ein modernes Märchen. Eine Geschichte, die in ihrer kindlichen Erzählweise klassischer nicht sein könnte, zu unserem Millenium allerdings dennoch passt wie die Faust aufs Auge. Tarsem Singh bewies mit The Fall, dass er nicht verlernt hat, wie Kindergeschichten herübergebracht werden müssen, vergisst dabei aber sein erwachsenes Publikum zu keinem Zeitpunkt.
Die Geschichte handelt von einem Stuntman, der in den 1910er Jahren nach einem missglückten Stunt querschnittsgelähmt und unter Depressionen im Krankenhaus liegt und dort ein kleines Mädchen von fünf Jahren kennenlernt. Er beginnt zu erzählen, von maskierten Banditen, Mystikern, Sprengstoffexperten, einer Reise durch die ganze Welt, einem Bösen Gouverneur und der Liebe.
Stellenweise wird es doch sehr wirr, doch der Fokus rückt immer wieder zurück auf das väterlich-freundschaftliche Verhältnis zwischen Roy dem Stuntman und Alexandria dem kleinen Mädchen. Beide Darsteller liefern tolle Darbietungen ab.
Visuell ist The Fall wohl eines der schönsten Werke, die man auf der Leinwand erleben kann. Singh filmte unglaublich anzusehende Landschaften in 18 Ländern unserer Erde, jede Kameraeinstellung ein Gemälde. MTV-Videoclip Ästethik trifft wundervolle Kontraste und Renaissance-Baustile. Fast gänzlich ohne Computereffekte erschafft The Fall eine Atmosphäre, die mich in ihren Bann zog. Ein Paradebeispiel dafür, dass Film so viel mehr ist als eine dramatisch dargebotene Handlung.
Man mag sagen dass The Fall ein klarer Fall von "Style over Substance" ist, was auch durchaus, wie im Gesamtwerk von Tarsem Singh, stimmen mag. Doch die Substanz bleibt hier nicht soweit zurück, dass man kleinere Schwächen nicht verzeihen könnte. Dafür ist The Fall einfach zu atemberaubend schön anzusehen.
Und mit einer eindrucksvollen Schlussmontage fügte Tarsem Singh dem Ganzen noch eine Liebeserklärung an das frühe Kino und dessen wahre Helden an. Berührend und ehrenwert.

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andyewest88

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Bewertung7.0Sehenswert

Tarsem Singh's THE FALL besticht in erster Linie durch perfekt komponierte Bilder, außergewöhnliche Drehorte und tolle Kostüme. Leider kann die Geschichte aber nicht wirklich überzeugen - zu wirr und durcheinander kommt der märchenhafte Rache-Feldzug der fünf Hauptcharaktere daher. Zwar webt Singh Realität und Fiktion gekonnt ineinander, trotzdem wird der Zuschauer nie vollends in die Geschichte hineingesogen. Der Handlungsverlauf wirkt vor allem zu Beginn austauschbar und zufällig, was sich im Laufe des Films zwar verringert, aber nie vollends verschwindet.
Die herausragende Fotografie lässt aber über die schwächen im Drehbuch hinwegsehen und macht THE FALL für mich immernoch sehenswert.

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Le Samourai

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Juppa, exakt getroffen! ;)


Sebastian Labis

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Gut ausgedrückt! :)


Bandrix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Gruppe seltsamer Krieger befinden sich inmitten einer Insel auf dem Meer. Riesige Städte mit blau bemalten Wänden. Ein Mädchen, das für eine geliebte Person Medikamente stiehlt. Elefanten, die im Meer schwimmen und sich wie Wale benehmen.
Eine fantastische Reise mitten hinein in die Fantasie, in das Skurrile, das unglaublich Schöne und Phantastische.
All das ist „The Fall“.
Tarsem Singh führt den Zuschauer in eine alternative Welt, in der Realität und Fiktion zusammengehören, in der das Unmögliche möglich erscheint und das Fassbare unfassbar ist.
Er wickelt seine Geschichte in unvergessliche Bilder, die man so wirklich noch nie sehen durfte. Hier spricht ein wahres Genie, wahre Originalität und keine bloße Kopie einer Kopie. „The Fall“ ist eine optische Offenbarung.
Doch anders als man vielleicht vermuten könnte, überzeugt der Film auch im Hinblick auf die Story.
Die ist nämlich stets im Vordergrund, die Bilder unterstützen bloß die Gefühle der Charaktere bzw. helfen dem Zuschauer den Film zu fühlen.
All das ist Kino.
Gefühle, auf Bild gebrannt. Gefühle, die schonungslos auf den Betrachter wirken. Charaktere, die wirklich zu Herzen gehen und das nicht zuletzt dank dem perfekten Cast. Ein roter Faden im Storyverlauf, der die Geschichte zusammenhält und sie nicht ausufern lässt.
All das ist „The Fall“.
Eine wunderschöne, teilweise rührende und auch komische Reise in das Herz der Fantasie und eine Ode an die Kraft opulenter Bilder kombiniert mit einer überzeugenden Geschichte.

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The Buddy

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Bewertung7.0Sehenswert

The Fall hat ohne Frage,Bilder die direkt aus einen Gemälde stammen könnten. Weite Wüsten,wunderschöne Aussichten,riesige Tempel,ein wahrer Augenschmaus. Die Geschichte um den Stummfilmschauspieler der sich bei einen waghalsigen Stunt beide Beine bricht und einen Mädchen das ihren Vater verloren hat ist herzerwärmend und toll erzählt. Leider ist die Geschichte in der Geschichte um 5 tapfere Recken darunter Charles Darwin sehr lückenhaft und seltsam erzählt. Regisseur Tarsem ist bekannt für tolle Bilder, gute Storys oder nachvollziehbare Storys sind bei ihm allerdings eine Seltenheit.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

"The Fall" ist wie alle (drei!) Filme von Tarsem Singh ein ästhetischer Hochgenuss und wirkt wie ein großes Paket, umhüllt mit edelstem Geschenkpapier. Schicht um Schicht wird dieses Geschenk enthüllt, doch am Ende bleibt nur wenig übrig und der Beschenkte schaut etwas enttäuscht drein, hatte er sich doch zu sehr von der Aufmachung blenden lassen. Singh macht im Prinzip das Gleiche wie bei "The Cell". Er kleidet eine im Kern einfache Geschichte in ein opulentes, farbenprächtiges Gewand, lädt die Story symbolträchtig auf, lässt aber in letzter Konsequenz die Stringenz vermissen. Bis zu einem bestimmten Grad kann die Geschichte um einen depressiven, querschnittsgelähmten (?) Stuntman, der das Vertrauen eines jungen Mädchens gewinnen möchte und zu diesem Zwecke märchenhafte Episoden erzählt, überzeugen. "The Fall" berauscht sich aber zu oft an den eigenen, stilistischen Bildern, ohne die Handlung entscheidend voranzutreiben. Im Prinzip erinnert der Film ein wenig an Meisterwerke wie "Big Fish" oder aber "Pans Labyrinth", die ebenfalls die beiden Erzählebenen Realität und Fantasie kongenial miteinander verwoben haben. Freilich erreicht "The Fall" dessen Klasse nicht ganz, weil die Story den Zuschauer zu selten mitreißen kann. Letztlich ist "The Fall" Kino fürs Auge mit einem Hauch Psychoanalyse, dessen Erzählfluss aber leider mehr als nur einmal arg ins Stocken gerät.

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alanger

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so isses, leider.


Filmkenner77

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Ich ziehe gerne Vergleiche zu ähnlich gelagerten Filmen und da muss ich einfach sagen, dass mir die genannten anderen Filme erheblich besser gefallen haben. Optik ist das eine, eine wirklich packende und berührende Geschichte das andere.


Punsha

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Bewertung7.0Sehenswert

Style over Substance heißt die Devise des Regisseurs Tarsem Singh. Das konnten wir schon in seinem erschreckend eindimensionalen "The Cell" feststellen, und auch bei "The Fall" wirken farbenfrohe, kontrastreiche Bilder von gewaltigen Schauplätzen ein wenig überladen. Jedoch ist die von weitesgehend unbekannten Schauspielern getragene Story wiederum ein Zeugnis frisch erlangter Reife, denn die beschränkt sich diesmal nicht nur auf 0815 Unterhaltung und die Bestätigung einiger Klischees, auch wenn Singh sich diesen wieder nicht ganz entziehen kann. Der Wunsch nach dem eigenen Tod, schon oftmals verwendet, hat immer noch eine reiche Fülle interessanter Themen im Repertoir: Der Drang, sich möglichst sozialer Kontakte zu entledigen bzw. nur noch den Menschen als Mittel zum Zweck anzusehen oder die Fantasie, auf die zwar schon mehrmals zuvor zurückgegriffen wurde, aber immer wieder auf wohltuende Art und Weise an die Schönheit der welt erinnert.
Das ist emotional, das ist wunderschön, das ist einzigartig: "The Fall" ist nichts für Pessimisten oder kühle Denker, dafür umso mehr für alle, die gern mal ins Schwärmen kommen, in die reiche Welt der Fantasie begeben, sich zurücklehnen und den leisen Tönen des Geschichtenerzählers folgen wollen.

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Luinaear

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Bewertung10.0Herausragend

Die ersten Ausschnitte sah ich in einem wunderbaren Crossover Video zu "Soulmates Never Die". Darauf folgte der Trailer, und darauf der Kauf der DVD.
Das ganze geschah etwa Anfang August diesen Jahres. Seitdem habe ich de Film etwa 7-8 Mal angeguckt, und jedes Mal verzaubert mich dieser Film erneut (und bringt mich dazu zu heulen wie ein Schoßhund .-.).

Vielleicht hat der Film nicht viele Überraschungsmomente, und der Trailer nimmt auch einige vorweg, aber meiner Meinung nach schadet es dem Film nicht.

Es ist eine Geschichte in der Geschichte. Der im Krankenhaus ans Bett gefesselte Stuntman Roy (Oh Gott, ich LIEBE Lee Pace), der durch einen Unfall seine Beine, seine Liebe und somit auch seinen Lebenswillen verloren hat, manipuliert mit Hilfe des Märchens die kleine Alexandria, um an eine 'nette' Dosis Morphium zu kommen.

Das wundervolle an dem Film sind die beiden Ebenen. Die reale Welt, in der Roydie Geschiche erzählt, und dann widerrum Alexandrias Fantasie, in der die realen Personen zu den Helden/Schurken/etc. werden.
Was ich an der Erzählweise besonders toll finde, sind die Einschnitte, wie man aus diesem Märchen wieder in die "reale" Welt geholt wird.
Ich liebe es wie das Märchen mit der Stimmung Roys schwankt und von Alexandria immer wieder verändert wird, letztenendes ändert sie ja sogar den Ausgang der Story.

"The Fall" ist ein wundervoller Film, der mir nie überdrüssig wird, weswegen ich ihm auch die 10 Punkte gegeben hab. Meiner Meinung nach vereint dieser Film so viele Gegensätze, sei es nun der lebensmüde Roy im Gegensatz zur lebenslustigen Alexandria, oder das triste Krankenhaus im Vergleich zu der so farbenfrohen Fantasiewelt. Zudem ist die schauspielerische Leistung der beiden Hauptdarsteller so gut, dass ich wirklich jedes Mal arg mitgenommen bin (ja, ich kenne den großteil des Behind the Scenes-Krams :D).

Ich finde halt nur, dass die Bezeichnung "Fantasy-Film" völlig unpassend ist - unter Fantasy stell ich mir aufgrund von einschlägiger Lektüre eben immer eine komplexe Geschichte mit einem ganzen Kawumms an epischen Schlachten vor. (Das heißt nicht, dass "The Fall" nicht episch ist, es ist nur eine andere Form der Epicness).
Man darf einfach nicht zu viel Fantasy erwarten, es ist zwar fantastisch, aber eben in kleinerem Maße.

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999ghost

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Bewertung2.5Ärgerlich

Wahrlich birgt der Film schöne Bilder und Aufnahmen, jedoch ist dies auch schon alles, womit der Film zu überzeugen weiß. Ich persönlich halte den Film und Tarsem Singh selbst für völlig überbewertet. Die Story rückt total in den Hintergrund und gerät nach Beendigung des Films in Vergessenheit. Der Film ist stellenweise etwas lächerlich und besonders das kleine Mädchen ist von Anfang bis Ende nervend, sodass ich damals leicht aggressiv das Kino verließ. Die schönen Aufnahmen bleiben durchaus positiv in Erinnerung, alles andere ist schnell vergessen....und das ist auch gut so!!

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David "Noodles" Aaronson

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Bewertung4.0Uninteressant

Hätte doch deutlich mehr erwartet.

Muss schon sagen dass mich das kleine Mädchen, mit ihrer permanent in den Fokus gerückten Niedlichkeit, leicht genervt hat – dabei habe ich sonst überhaupt nichts gegen kleine Kinde in Filmen (ehrlich). Störend war gerade in der ersten Hälfte, das sinnlose besuchen leinwandfüllender Landschaften, solches hin-und herspringen zwischen Orten empfand ich sogar als kreativlos, im Sinne das anything goes Motos, welches aber leider eine Handlung vergisst (gar nicht liefern kann?).

Ja, ja die Handlung; als es zum Schluss eine gab wurde der Film auch besser. Sollte das zu denken geben, hatte ein Großteil der Szenen eine Funktion? Nein. Die Schauplatze UND die Emotionen sind hier bloße Placebos, und zwar solche Pillen die noch nicht einmal besonders gut schmecken. Die lockere Gelassenheit am Ende lässt den Betrachter dann nur noch ungläubig staunen. Die Moral, sofern es wirklich eine war, ist zwar nett aber auch abgeschmackt und diese Art von Gewaltkatharsis, naja…

Kurz zur Optik. Die ist gut, mehr aber auch nicht. Wenn man aber ehrlich ist hat „The Fall“ auch nur Standartaufnahmen, in immer gleichen, erdfarben ausgeleuchteten Szenarien, anzubieten. Der surreale Touch entstand oft nur durch irrige Ortswechsel und weniger durch die Orte selber. Einige Einfälle sind aber auch ganz klar sehr gelungen, finde nur dass ihnen ein solches Maß an Beliebigkeit und Emotionslosigkeit anhaftet, dass sich der gelungene Rest nur schwer goutieren lässt.
Das nun „The Fall“ dann am besten ist, wenn die Geschichte einmal an einem Ort (oder geschehen) verharrt, ist, wie geschrieben, bezeichnend – dafür gibt es auch die Punkte, sowie für einige nette optische Einfälle.

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based_god

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Willst du eine epische Geschichte hören?" - "Ja" - "Weisst du überhaupt was episch bedeutet?" - "Ähm, nein"

Ich persönlich wollte eine epische Geschichte hören, und ja, ich wusste was episch bedeutet.

"The Fall" braucht seine Minuten um in die Gänge zu kommen, tut dies jedoch mit fantastischen, überwältigenden und in 20 Ländern (!) aufgenommenen Bildern und entschädigt in einem wahrlich epischen Finale für die Längen in der ersten halben Stunden. Opernhaft und mit fantastischer Musik unterlegt, kämpft sich der Film voran und lässt Fiktion und Realität eins werden.

"The Fall" lohnt sich definitiv. Und als kleiner Tipp: In der neuen SFT ist er "für lau" dabei, zusammen mit dem ebenfalls bewerteten "Dead Heat".

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Claudia :)

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderschöner Film, den ich mir schon mehrmals angesehen habe, damit ich auch wirklich alles mitbekomme.
Lee Pace hat mich als Roy ziemlich beeindruckt, da ich ihn zuvor nur als Kuchenbäcker in "Pushing Daisies" kannte, hier bei "The Fall" wirklich nett anzusehen. Außerdem war ich sehr überrascht wie natürlich und authentisch Alexandria rübergebracht wurde, finde sie keineswegs anstrengend , eher realistisch kindisch.
Auch die Handlung ist mir absolut nicht zu flach , wie hier in einigen Kommentaren angedeuted wird, sondern ausreichend durchdacht und sehr gut mit fortlaufendem Film immer mehr zusammengefügt.
Der Film ist unübersehbar sehr bildgewaltig und hat einige wunderschöne Szenen parat. Leider muss ich zugeben, dass die ein oder andere Szene einfach zu überladen war und man sich nicht mehr auf das eigentliche konzentrieren konnte. Ein bisschen Chaos in der bunten Fantasiewelt bedeuted also einen winzigen Punkt Abzug, ansonsten bin ich sehr zufrieden mit "The Fall".

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loveissuicide

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Szenen im Krankenhaus gefallen mir wirklich sehr gut, ebenso die Optik der Geschichtenwelt. Leider ist mir ebendiese Geschichte in der ersten Stunde ein wenig zu holprig und kindisch, so richtig in Fahrt kommt sie erst, wenn ab ca. der Hälfte des Films die Realität stärker in die Geschichte des Banditen eingreift. Das Ende ist trotz seiner Tragik sehr schön, und Beethoven rundet das ganze schön ab!

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barneystinson

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Bewertung5.5Geht so

Wirklich nette Idee und schöne Bilder. Mir war es aber nicht dramatisch und spannend genug und der Antagonist nicht böse und gefährlich genug. Man hätte die Szenen irgendwie intensiver gestalten können oder die Charaktere tiefer. Ich weiß nicht, der Film hat mich letztendlich nicht wirklich gepackt. Schade.

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MikeC.

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Bewertung9.0Herausragend

Ein tolles Drama-Märchen mit wunderschönen, künstlerischen Bildern und überragendem Soundtrack, dem man gerne auch die altersbedingte, eher maue schauspielerische Leistung von Cantica Untaru verzeiht.

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Nishi

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Hab ich gesagt, diggi ;)


MikeC.

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^^


Nishi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine sehr ernste Geschichte verpackt in einem Märchen mit wunderschönen Bildern!

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Neuhierneu

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Vieleicht lenken die atemberaubenden Bilder von der Geschichte ab, vieleicht muß man den Film auch mehrmals anschauen um die Handlung in ihrer Tragweite zu begreifen. Der Titel des Filmes könnte auch Katharsis lauten, denn das ist das was in der Phantasie passiert. Dabei ist" der Fall" das, was zwei so unterschiedliche Schiksale wie das von Roy und Alexandria verbindet.
Beider Phantasien werden verwoben, Roys, durch Liebesverlust, Einsamkeit und Hoffnungslosgikeit geprägte mit Alexandrias die getragen wird von kindlicher, beharrlicher Liebe.
Die Kristallisationskerne der Phantasie kommen aus der Realität, die Grenze ist durchlässig. Die Protagonisten der Phantasie sind manifestationen realer Charaktere, genauso fliessen reale Gegenstände wie Spielzeug oder auch der Name Alexandria in die Illusion mit ein.
Die Phantasiehelden eint der Hass auf Gouverneur Odius und der Grund dafür ist, daß man ihn für den erlittenen Liebesverlust verantwortlich macht. Alle Helden müssen sterben, weil sie nicht erkennen, daß Liebe nicht einem materiellen Gegenstand gleich besessen werden kann. Würde es ihnen gelingen Odius zu töten wäre ihre Situation um keinen deut besser. Nur Roy geht den Weg zu ende, er erkennt seinen Irrtum, er holt das Objekt seiner Liede und seines Dramas auf den Boden der Realität zurück und er erkennt die Liebe in sich selbst und zu sich selbst. Aber der Kampf steht auf Messersschneide. Nur Alexandrias Beharrlichkeit und Zuneigung gibt den Ausschlag.
Nur die Liebe heilt. Van Morrisson würde sagen " The healing goes on with the dreaming "
Singh erweist sich einmal mehr als Meister der Tiefenpaychologie, Happy End bedeutet für ihn Selbsterkenntnis. Katharsis bedeutet psychische Reinigung durch wiederholung eines Traumas in der unbedrohlichen Phantasie. Das was den Film wirklich ausmacht ist die Handlung, die Bilder sind nur Mittel zum Zweck. Für mich ein Meisterwerk nicht nur der Bilder.

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Neuhierneu

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Ich verstehe jetzt nicht so ganz genau was du Singh vorwirfst, aber gewiss kannst du das noch genau erklären. Der Vergleich mit Coelho scheint mir auch nicht ganz schlüssig. Coelho ist ein Schriftsteller der mit wenigen, banalen esoterischen Halbwahrheiten mehrere Bücher geschrieben hat. Dabei ist seine Weltsicht ( sofern er überhaupt eine hat ) undurchsichtig und wiedersprüchlich. Jeder der ein wenig Grips in der Birne hat könnte seine Bücher in einer Woche schreiben. Genial ist allerding diesen geistigen Müll als grosse Wahrheit und Bewußtseinserweiterung zu verkaufen und richtig Geld damit zu verdienen.
Aber was hat das mit Singh zu tun ? Für den Film hat er 16 Jahre gebraucht und dabei sein ganzes Geld aufs Spiel gesetzt. Je öfter ich den Film sehe desto mehr hintergründige Metaphern erkenne ich in jeder Szene. Zum Beispiel die Szene in der er versucht seine Geliebte zu erschiessen weil er erkannt hat, daß sie nicht zu ihm sondern zum Guverneur gehört. Nur es gelingt ihm nicht, die Kugel wird von Amulet aufgehalten. Das Amulet hat ausgerechnet die Form eines Herzens. Das heisst doch nichts anderes als daß er zwar erkannt hat, daß seine Liebe unerwiedert bleibt aber daß sein Herz noch nicht soweit ist sie los zu lassen.
Er zeigt einen Weg wie ein psychisches Trauma, das in der realen Welt nicht bearbeitet werden kann und die reale existenz bedroh, in der Phantasie bearbeitet und gelöst wird.
Das hat mit Sehnsuchtsmythologie rein garnichts zu tun, der Held löst sich ja von der Sehnsucht, gibt die Feelgoodphantasie auf und stellt sich dem realen Leben.
Weiter von der Hollywoodplastikwelt kann man nicht entfernt sein.

Vieleicht solltest du den Film einfach öfter ansehen und dabei genauer hinsehen. Und das am besten ohne Wut.


Sigmund

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Vielleicht war ich ein bisschen grimmig, aber noch einmal ansehen werde ich mir den Film sicher nicht – auch wenn ich mich an fast gar nichts mehr erinnere. Sehr präsent ist mir aber noch heute mein Eindruck der Coelho’schen „banalen, esoterischen Halbwahrheiten“, wie Du sie treffend nennst.
Deshalb bin ich etwas überrascht, dass Du bei Singh einen ganz anderen Maßstab ansetzt. Ich habe in seinem Film dieselbe Plumpheit erlebt – hier vor allem auf leinwandwirksame Beeindruckung des Zuschauers ausgerichtet und letztlich kein bisschen daran interessiert wahrhaftig zu sein. Du bringst selbst ein schönes Beispiel, die Szene mit dem Herzchenamulett. Wenn das nicht Poesiealbumhafte Holzhammersymbolik ist, was dann? Ich möchte wetten, der Mann hat sich aus dem Baukasten „Metaphern für Multiplexe“ bedient, wo sich bestimmt auch weinende Delphine und Einhörner tummeln.
Du sagst, „Er zeigt einen Weg wie ein psychisches Trauma, das in der realen Welt nicht bearbeitet werden kann und die reale existenz bedroht, in der Phantasie bearbeitet und gelöst wird“. Glaubst Du allen Ernstes, dass er mit seinem Rührstück den Problemen eines wirklich traumatisierten Menschen dabei auch nur im Entferntesten gerecht wird??
Auch wenn ich es sehr respektiere, wenn jemand mit hohem Risiko und langer Vorarbeit ein solches Projekt selbst finanziert (immer vorausgesetzt, man kann diese Entstehungsgeschichte glauben) – mir geht nichts so sehr gegen den Strich wie verklärte Küchenpsychologie, die so tut als wäre sie tiefgründig, während sie uns ein paar schlichte „Wahrheiten“ vorgaukelt, die einen mit dem guten Gefühl entlassen sollen, das Leben wäre sehr viel kontrollierbarer als es in Wirklichkeit ist.


MartinAusBerlin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"The Fall" zeichnet sich besonders durch die imposanten Bilder und wunderschönen Farben aus. Auch die Handlung kann größtenteils überzeugen. Leider nicht bis zum Schluss. Dieser wirkt etwas gehetzt. Schade. Trotzdem unbedingt mal ansehen!

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Madsen-Freundin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tarsem Singh ist einfach einer meiner absoluten Lieblingsregisseure. Seine Bildsprache und sein Faible für den Einsatz von Farbe und Fantasie hauen mich immer wieder um. Dazu ein absolut anbetungswürdiger Lee Pace in seiner vermutlich einnehmendsten Rolle – und schon hat mich „The Fall“ in seiner Gewalt. Die Kritik an dem Film, die sich zumeist gegen die Story selbst richtet, kann ich mitunter nachvollziehen, teilweise sogar unterschreiben. Trotzdem schaffen es die herrlichen Kostüme, die Bildkompositionen, die tolle Musik und die schönen Ideen (der Schmetterling, der zur Insel wird, die Animationseinlage, die vielen versteckten Hommagen an das Kino usw.), diesen Film in meine Top Ten der Lieblingsfilme zu schieben. Völlig subjektiv und im Wissen, dass die Story noch einiges an Potenzial verschenkt hat.

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alanger

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Bewertung5.5Geht so

ACHTUNG: subjektiv!

wenn die extatischen wilden fächerförmig zu boden sinken erinnert mich das schon stark an einen bestimmten werbeclip für magnum und der sklavenaufstand könnte gut von leni r. in ihrer sudan-zeit gefilmt sein. zweifellos gibt es toll komponierte bilder, nur eben viel zu viel davon. irgendwo hab ich gelesen TUI-ästhetik, dass triffts.
die etwas jammerlappige geschichte berührt mich dagegen zu selten.

ganz beeindruckend aber nicht ergreifend.

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König_Lustig

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Doch kann ich Dir zustimmen...obwohl schlecht war Er nicht.


König_Lustig

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Na man merkt dem Film an das ihn keiner gebürdiger U.S-Amerikaner gedreht hat!


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