The Hidden Blade

Kakushi ken oni no tsume (2004), JP Laufzeit 132 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 09.11.2005

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Kritiker
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7.3
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49 Bewertungen
6 Kommentare
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von Yôji Yamada, mit Masatoshi Nagase und Takako Matsu

Die beiden Samurai Munezo und Samon nehmen Abschied von ihrem Freund Yaichiro, der einen hohen Posten im entfernten Edo erhalten hat. Als ein Aufstand in Edo ausbricht, in dem Yaichiro verwickelt ist, wird dieser als Gefangener in seine alte Heimat zurückgeschickt. Ausgerechnet Munezo ist es, der auserwählt wird, mit ihm ein Duell auf Leben und Tod zu führen.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (6) — Film: The Hidden Blade


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schwarzeserie

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Bewertung7.5Sehenswert

Kann den Vorkommentatoren nur beipflichten, in ruhigen Bildern wird eine realistische Geschichte erzählt, wer einen Actionfilm erwartet, sollte sich was anderes anschauen wie den wesentlich reisserischen aber schlechteren" The last Samurai mit Tom Cruise".

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Stefan Ishii

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Bewertung7.0Sehenswert

"Das verborgene Schwert" ist ein wirklich interessanter und schöner Film.

Ich möchte allerdings zunächst erwähnen, dass ich normalerweise kein großer Freund von Samurai-Filmen bin. Aber da ich die Filme von Yamada Yōji wirklich sehr mag (vorallem "Kabei - Our Mother" und "Otōto"), habe ich mir auch "Samurai der Dämmerung" und eben "Kakushi Ken - Das verborgene Schwert" angesehen. Ich persönlich finde, dass Yamadas Filme die besten Werke im Samurai-Genre sind (zumindest von denen, die ich kenne). Sie gefallen mir auch mehr als die von Kurosawa Akira.

"Kakushi Ken - Das verborgene Schwert" thematisiert unterschiedliche Geschehnisse im Leben der Samurai aus der Zeit, als sich Japan gegenüber ausländischen Einflüssen langsam öffnet. Der Film zeigt in wunderschönen und ruhigen Bilder eine Welt im Wandel und zeichnet ein realistischeres Bild der Samurai, die ein eher weniger heroisches Leben führen. Vielmehr sind sie wegen ihrer Stellung und ihres Kodexes in vielen Dingen des Lebens eher eingeschränkt und sind gezwungen, selbst unliebsame Entscheidungen zu treffen. Zusätzlich leben sie eher in verhältnismäßiger Armut ohne Aussicht auf Verbesserung solange sie im Stande des Samurai verbleiben.

Veranschaulicht werden diese Themen am Beispiel des Samurais Katagiri. Diese Rolle wird von Nagase Masatoshi verkörpert, den man zum Beispiel aus einer Rolle in Jim Jarmuschs "Mystery Train" kennt. Katagiri steht vor mehreren persönlichen Problemen. Er hat in seinem Leben bisher noch nie sein Schwert einsetzen müssen und ist jetzt gezwungen gegen einen Freund zu kämpfen. Zusätzlich ist er insgeheim in das Dienstmädchen Kie verliebt, das er aus einer unglücklichen Heirat befreit, allerdings jedoch nicht heiraten kann, da diese aus einem niederen Stande ist.

Besonders stark merkt man Yamadas Filmen ein Mitgefühl für Frauen an. Das zeichnet ihn sehr aus.

Fazit: "Das verborgene Schwert" ist selbst für Leute empfehlenswert, die sich nicht für Samurais interessieren.

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SamRamJam

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Toll geschrieben. Mir sagen Yamadas Filme ebenfalls mehr zu als die von Kurosawa.


Blonder

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein junger Samurai steht im Zwiespalt zwichen Tradition und Moderne. Er selbst denkt eigentlich fortschittlich was ihm einiges an Ärger einbringt. Dies ist eigentlich das Grundthema des Films, der sehr fesselnd erzählt wird. Auch der Schwertkampf ist perfekt in Szene gesetzt.
Spannender und glaubhafter Samuraifilm, der in einem sich wandelnden Japan spielt.

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8martin

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Bewertung5.5Geht so

Die Story erinnert stark an die literarischen Ergüsse von Rosamunde Pilcher: im Japan des 19. Jahrhunderts herrschen allmächtige Clans, es gibt strenge Standesunterschiede und die Ehre des Samurai steht über allem. Da ist für die Liebe zwischen einer Hausmagd und einem Adligen kein Platz. Doch das allein wäre Regisseur Yamada zu einfach. Er fügt noch einen Bruderkampf hinzu mit Verrat und Hinterlist. Als Rahmen - und das entbehrt nicht einer gewissen Komik - dient der Gegensatz von Tradition und Fortschritt. Der Kampf mit dem Samuraischwert oder dem Gewehr. Und beides wird im finalen Showdown als Entscheidungsmittel eingesetzt. Auch andere allzu menschliche Bedürfnisse bieten Anlass für Heiterkeit. Man erfährt viel über den Alltag im alten Japan, der sich allerdings durch den fernöstlichen Charme von dem in Europa der damaligen Zeit wesentlich unterscheidet. Und wie immer bei Yamada hat der Titel eine doppelbödige Bedeutung, die erst zum Schluss erklärt wird.

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BillyBo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hart und gut gemacht, wenn man es mag!
I love it !
Billy

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okami6

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

The Hidden Blade ist ein realistisches Samuraidrama, das viele Parallelen zu "Twilight Samurai" aufweist. Sehenswerter Film besonders für Freunde des Genres.

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okami6

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...wobei man natürlich ein Faible für solche Filme haben sollte, da sie für viele Geschmäcker recht trocken wirken könnten. ;)


Tyler

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Das habe ich absolut ;)