The House of the Devil

The House of the Devil (2009), US
Laufzeit 91 Minuten, FSK 16, Horrorfilm

7.3 Kritiker
16 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.2 Community
215 Bewertungen
35 Kommentare
The House of the Devil - Bild 2194134
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von Ti West, mit Jocelin Donahue und Tom Noonan

Erzählt wird die Geschichte der jungen Samantha, die einen Babysitterjob annimmt, um die 300 Dollar Monatsmiete für ihre neue Wohnung zu verdienen. Zu spät merkt sie, dass sie in eine Falle gelockt wurde. In dem düsteren Haus beginnt ein blutiger Kampf auf Leben und Tod, in dem die Protagonistin im wahrsten Sinne durch die Hölle geht!

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: The House of the Devil

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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9.0Herausragend

[...] Damit ist HOUSE OF THE DEVIL in erster Linie auch ein Bekenntnis zum Medium Film selbst, eines zur Kraft von Bild- und Tonkomposition, die weder Geschwätzigkeiten, noch visuelle Überladenheit benötigt, um eine einzigartige Atmosphäre zu kreieren. Denn - und hier wird Wests Verehrung gegenüber Roman Polanski, die sich durch den ganzen Film, zieht, deutlich - ebenso wie die Apartment-Trilogie des polnischen Regisseurs, ist auch West mehr am „Wie“, denn am „Was“ seiner Geschichte gelegen: Wenn Jocelin Donahue das Anwesen in der Einöde erreicht, gibt es keinen Zweifel an der weiteren Entwicklung des Plots, dessen ist sich HOUSE stets bewusst, weshalb sich der Blick auch zunehmend auf die wachsende Paranoia zentriert, und spätestens wenn Donahue wie einst Mia Farrow mit dem Messer in der Hand durch die düsteren Gänge des Hauses stolpert, dann ist dies nicht nur ein nettes Zitat des wegweisenden Klassikers ROSEMARY‘S BABY, sondern auch dessen Quintessenz: Der eigentliche Horror spielt sich im Kopf ab, weit bevor er sich in der Realität manifestiert.

Und trotz dieser einschlägigen Prägung fühlt sich Wests vierter Film eigenständig an, setzt er Genrefloskeln und Verweise doch wohl dosiert ein, und zeigt mit dem stilistischen Bruch während des Finales, dass er sich sehr wohl von den großen Vorbildern emanzipieren kann, sobald es nötig erscheint. Umso faszinierender, dass sich all dies auch noch erstaunlich homogen anfühlt, und gar prächtig funktioniert: Die bewusste Reduktion und das gemäßigte Tempo provozieren mehr Unwohlsein, als alle Highspeed-Slasher im vergangenen Jahr. [...]

Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

der cineast

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Dat Teil lohnt sich also?


Hitmanski

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Wenn man sich darauf einlässt: Auf jeden Fall :)


Julio Sacchi: Das Manifest

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8.0Ausgezeichnet

HOUSE OF THE DEVIL, das ist wie 70 Minuten sagenhaft tolles, rundum perfektes megageiles Vorspiel und dann ein kurzer, total öder Fick.

Wobei der Film es vorher tatsächlich schafft, über die nerdige 80er-Mimikry hinaus zu gehen und sich als nahezu makellos inszenierter Film zu präsentieren (inkl. schauspielerischer Highlights von Noonan und Gerwig). Allerdings merkt man kurz vorm mißratenen Payoff schon, daß der Spannungsbogen überdehnt wird (zumal man von Anfang an eh schon weiß, was die Leute mit Samantha vor haben).

Das Finale paßt in Stil und Ton nicht, ist viel zu überdreht und grell, außerdem zu abgeschmackt und dann auch noch mit einem blöden "ha ha"-Ende überwürzt.

Dennoch absolut sehenswert.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

Was Altmeister Sam Raimi („Tanz der Teufel“) 2009 mit „Drag Me To Hell“ gelang, schafft nun ein Jahr später ein Nachwuchsfilmemacher in einer gänzlich humorlosen Variante: Die Reinkarnation des Oldschool-Horror. In beeindruckend authentischer 80er-Jahre-Optik präsentiert Regisseur, Autor und Cutter Ti West mit „The House of the Devil“ einen hundsgemeinen Horrorstreifen der ganz klassischen Variante, welcher viele Genrefans angesichts der hochstilisierten Gruselfilmchen aus jüngster Zeit geradezu aufatmen lässt. Ganz im Retrostil, jedoch stets eigenständig und ernsthaft, ohne sich allzu deutlich mit Hommagen aufzuhalten, lehrt West uns das Fürchten, wie es manch einer schon fast vergessen hatte. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.5Geht so

Wenn es nur um die Bewertung der genauen Imitation eines 80er Horrorfilms ginge, dann müsste der Film die volle Punktzahl bekommen. Look, Style, Requisite, Filmmaterial und Musik sowie Schauspieler und Dialoge sind Spot-On.
Hier hat sich der Regisseur wirklich Fleisskärtchen verdient, denn wer es nicht besser weiß, wird wohl tatsächlich annehemen einen klassischen Horrorfilm zu sehen, der irgendwo zwischen Bloody Valentine und Amityville Horror angesiedelt ist - mit einem Schuß "The people under the stairs" und "Rosmarys Baby" abgeschmeckt.

Die Frage ist allerdings, ob der Film ein guter 80er Film gewesen wäre und da bleiben dann doch einige Wünsche offen, denn der Film ist im Grunde nur Atmosphäre und wenig Fleisch. Suspense ist ja gut und schön, aber nachdem schon der Vorspanntext sagt worum es geht, gibt es eigentlich nicht mehr viel was der Film nicht schon verraten hätte. Mädchen nimmt Baby-Sitter-Job bei Creepy Familie in einem Haus…


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Flibbo

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Das ist so ein Film wo ich beide Lager im Publikum absolut verstehe, sodass ich mich selber kaum entscheiden kann. Aber die Atmosphäre war einfach zu überteugend.


SiameseAlex

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Der Kommentar von Flibbo triffts!


Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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9.0Herausragend

[...] Da ist er, der eine Horrorfilm, den das Genre alle paar Jahre zur Ehrenrettung benötigt. Der sich den Trends und Strömungen des zeitgenössischen Horrorkinos verweigert, um entweder gänzlich neue ästhetische, kulturelle oder soziale Bereiche für sich einzunehmen (was schwierig, wenn nicht unmöglich ist), oder um klassische Topoi der Horrorfilmgeschichte mit eindeutigen Referenzvorbildern aufzuarbeiten, zu bedienen und damit zu reproduzieren. Da es aber, erst recht nach Wes Cravens SCREAM, schwierig scheint, das Genre nicht mit ständigen Erweiterungen hin zu Ironie, Unernst und Überlegenheit zu überdehnen, statt es auf seine unmittelbaren, bitterbösen, schaurigen Basics reduzieren zu wollen, haben sich die postmodernen Horrorfilme in einen Wettbewerb der Überbietungsstrategien begeben: Alles ist letztlich irgendwie Retro, und Retro bedeutet, so viel Wissen wie möglich auszustellen – je mehr das Zitat dem Verweis begegnet, desto cleverer das Spiel mit Genremechanismen. Reiner, ernst gemeinter Horror ist der Versicherung gewichen, alles gesehen und verstanden zu haben. [...]

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Batzman

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Retro alleine ist auch nicht abendfüllend ;)


Mr Vincent Vega

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Habe ich auch nicht behauptet. :)


peter-noster: Mostly Movies

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7.5Sehenswert

Als Horrorfan war ich sehr gespannt auf den Low Budget Streifen. Die Trailer und das Plakat versprachen einen Retrohorror im Stile der späten 70er ohne jegliche Ironie. Und ich wurde nicht enttäuscht. Setting, Technik und das Filmmaterial lässen die Hochzeit des okkulten Horrors wieder sehr lebendig erscheinen. Doch ahnlich wie der andere Horroreintrag in dieser Liste (“Pontypool”) krankt auch “The House of the Devil” eine wenig an dem im beinahe kathartischen Finale. Doch bekommt man eine höchst spannenden Thriller zu sehen, der nach dem hitchcockschen Suspense Prinzip arbeitet. Wir als Zuschauer wissen, das in dem Haus was faul ist, was der eingeladene Babysitter aufgrund des versprochenen Geldes gerne übersieht. Die Situationen sind gerade so konstruiert, dass es glaubhaft bleibt, weshalb die Protagonistin bis zum bitteren Ende keinen Verdacht schöpft.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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9.0Herausragend

Ti West's HOUSE OF THE DEVIL ist nicht mehr und nicht weniger als der mit Abstand beste Film des Genres in 2009. Und außerdem die einmalige Chance daran erinnert zu werden, was ein Horrorfilm eigentlich ist und was die Filmindustrie gerade daraus zu machen versucht. Hyper spannender und clever inszenierter 70s-Retro-Film.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

Ein süße kleine Brünette mit großen und unschuldigen Rehaugen. Ein Aushilfsjob den man besser nicht angenommen hätte. Eine alte und düstere Villa außerhalb der urbanen Metropole. Ein dunkle, von einem Wald umgebene Straße, die zu dem alten Gemäuer führt. Ein düsterer Friedhof der auf dem Weg liegt. Ein älterer und bärtiger Mann, freundlich und zurückhaltend, in schwarz gekleidet der sich schwer auf seinen Gehstock stützt, nebst seiner noch freundlicheren Frau. Kommt euch das bekannt vor? Ja? Völlig richtig und so ist es ja auch gedacht. „The House of the Devil“ erzählt nicht nur von einer düsteren Horror-Geschichte die angeblich auf wahren Tatsachen beruht, sondern beschwört gleichzeitig auch die Geschichte des Horror-Films an sich. Regisseur Ti West hat mit dieser kleinen horrorlastigen Episode einen Beitrag abgeliefert, der allein schon auf Grund seiner nostalgischen Natur als charmant zu bezeichnen ist. „The House of the Devil“ überzeugt dabei in der ersten Hälfte vor allem mit dem Spiel mit den gängigen Chiffren und Klischees des Genres, die von West immer wieder zitiert werden, womit er dem Zuschauer immer wieder ein belustigt-wissendes Kopfschütteln abluchsen kann.[...]

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Kommentare (27) — Film: The House of the Devil

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ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Man konnte es schon einige Male lesen, "The house of the devil" bedient sich genüsslich im Warenladen der 80er, vorallem was Horror-/Slasherfilme betrifft. Gerade das Intro, inklusive seiner Musik, ist so herrlich cheesy und authentisch, das man Anfangs meinen könnte, der Film sei eine Parodie.
Aber ein 70s/80s-Feeling allein macht keinen guten Film aus und das war "The house of the devil" für mich durchaus. Was ihn aber dann so sehr anders erscheinen lässt, als die Armada ähnlich orientierter Filme, mag ich gar nicht so sehr zu sagen. Definitiv hat er ein sehr gutes Gespür für Atmosphäre. Man kennt zwar schon irgendwie alles, Ti West schafft es aber trotzdem einen sehr schnell in die mitfiebernde Position zu bringen. Hier gibt es tatsächlich nicht einen Aspekt, der vorher nicht dagewesen ist. Aber dieses kleine "best-of-80s" ist so gekonnt und auch liebevoll umgesetzt, dass es mit seinem dunklen Charme einen sofort vereinahmt.
Denn Storytechnisch hat "The house of the devil" nicht wirklich viel zu bieten. Was hier passiert passt auf einen Bierdeckel und selbst da bleibt noch Platz für einige Gartenzäune. Ti West schafft es aber, sehr gekonnt die Balance zu halten zwischen einerseits Reminiszenz, die einen durchaus auch mal Schmunzeln lässt und andererseits doch tatsächlich vorhander Spannung. Noch dazu ist der Film nicht geizig mit blutigen Schockmomenten, was moderneren Vertretern der Sparte ja leider oft abgeht. Es wäre schon interessant zu sehen, ob diese Elemente allein für sich funktionieren würden, aber es ist müssig letztendlich, da sie einfach sehr gut Hand in Hand gehen. Und man muss eben keine ausgesprochene Affinität zu den 80ern haben, "The house of the devil" funktioniert auch so hervorragend. Hat man aber diese Vorliebe, ist der Film ein kleines Kunststück.
Erwähnt sollte aber auch sein, dass die Schauspieler oft etwas hölzern und amateurhaft agieren. Ob das nun Absicht war oder nicht, sei dahin gestellt. Mich stört es nur Anfangs ein bisschen, dann fügte sich auch dies schnell ins Gesamtbild.
Einer der interessantesten und auch besten Vertreter dieses Genres seit einiger Zeit. Der den einen einfach einen guten Grusel-Abend bescheren kann, den anderen eine schön gemachte Hommage an alte Klassiker liefert.
Empfehlenswert!

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_Garfield

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Schön geschrieben. :)


ElMagico

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Danke schön :)


et7

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Bewertung5.0Geht so

70 Minuten lang passiert nahezu gar nichts, dann wird eine kleine schwarze Messe abgehalten und zum Schluss gibt's noch ein wenig überraschendes bzw. kaum originelles Ende. Für Freunde von Horrorfilmen über Satanismus ist der Streifen evtl. noch was, in jedem Fall muss man ne Menge Geduld mitbringen und die Belohnung dafür ist eben nicht sonderlich viel.

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Jenny von T

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Bewertung3.5Schwach

"The House of the Devil" versucht, nach traditionellen, altbekannten Mustern Spannung aufzubauen, nur um sich letztendlich absoluter Lächerlichkeit preiszugeben.
Was ist an diesem Film so toll? Jemand erleuchte mich bitte!

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stalker

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Nix ist an dem toll.


Jenny von T

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Dann soll es so sein - der Stalker hat gesprochen!


nini_paga

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Ode an die 80er und an das Final Girl!

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Laura Eissenberger

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Bewertung7.0Sehenswert

Fängt mit top Suspense an, um sich dann zu einer lachhaften Satans-Chose zu entwickeln. Schade um die guten Ansätze.

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pufaxx

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... ich hab einfach nicht kapiert, worum's geht. Und zum Nochmal-Gucken war er mir irgendwie nicht spannend genug.


Laura Eissenberger

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Satanssekte lockt Babysitter in Haus und will sie da zum Jungfrauenritualsopfer machen. Sie entkommt, ist aber am Schluss doch geschwängert vom Leibhaftigen. That's it.

Das Ärgerliche ist halt, dass der Film in der ersten Hälfte zwar etwas langatmig, aber durchaus wirklich gruselig ist - und dann bricht die Effekthölle los, mit allen denkbaren WTF-Momenten und besagtem unerträglich vorhersehbarem "Twist".


pufaxx

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Bewertung4.5Uninteressant

Kommentar fällt kurz aus: "Hä?!"

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Laura Eissenberger

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Das gefällt mir sehr gut.


KlapTrap

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

HOUSE OF THE DEVIL ist vor allem in formaler Hinsicht nicht weniger als ein Meisterwerk.
Wir alle kennen die vermeindlichen Rückbesinnungen des Kinobetriebs, die Filme die uns in vergangene Jahrzehnte entführen, mit Blümchentapeten und klobigen Telefonen (Haha...guck dir die Frisuren an) und ihren Anachronismus dann doch wieder verraten - durch ein zu aufpoliertes Bild, durch Akteure die unter ihren Perücken zu sehr nach Neuzeit wirken, durch State-of-Art-Titelsequenzen und aufgepimpte Soundtracks (neuaufgenommene Klassiker, nicht-rauschend/kratzende Schallplatten).
Eintritt : HOUSE OF THE DEVIL !
Keine Period-Piece-Hommage sondern tatsächlich ein wahres Peroid-Piece..ein in den Achtzigern verlorengegangener Gruselstreifen, der wie durch ein wundersames Loch in der Welt in unsere heutige Zeit gepurzelt kommt.
Alleine das Bild - die Körnigkeit, diese gedimmten Farben - wäre man sich nicht hundertprozentig sicher gerade einen Film zu sehen, der über DVD auf einen HDTV geworfen wird - man würde anfangen im Schrank nach dem versteckten VHS-Player zu suchen.
Zudem schaut man zweimal tatsächlich verdutzt in den Infos nach, ob dieser Streifen tatsächlich erst 2009 entstand.
Die Ausstattung geht weiter über die üblichen Tapeten, Autos und Walkmen hinaus....und dann das fabelhafte Casting : Hier sehen tatsächlich alle Akteure auch noch nach den Achtzigern aus - nicht nur übergestülpte Perücken und schreiende Mode - selbst die Gesichtsarchetypen (aus Mangel eines anderen Ausdrucks) scheinen beim Casting als Messlatte direkt FLASHDANCE, John Hughes und sämtliche Teen-Slasher dieser Zeit vor Augen gehabt zu haben (obwohl - das ist im Grunde ja auch alles eine Soße !).
Man nehme klimpernden Konservendrum-Pop hinzu, stilechte, billige Titel und Endkarten - und fertig ist ein Film der scheinbar mit Leichtigkeit ein Jahrzehnt zurückspult, ohne sich in diesem Vorhaben zu baden.
Man nehme noch eine grottige Synchro (für die der Film natürlich nur unfreiwillig etwas kann) und fertig ist die Erinnerung an all die schlechten und guten Filme, die ich als Dreikäsehoch damals meinem Vater mit glasigen, verklärten Augen in der Videothek zusteckte.
(Hier nebenbei ein Tusch und eine Ehrung an meine - und alle liberalen - Eltern, die genug Selbstvertrauen in ihr Kind und die eigene Erziehung haben, um zu wissen, das man damit nicht den nächsten Satanskult-Massenmörder-Sozialpsychopathen heranzieht).
Auf inhaltlicher Ebene kann HOUSE OF THE DEVIL dafür dann nur bedingt punkten, aber das liegt wohl in der Natur der Sache, wenn man sich nicht nur formal, sondern auch narrativ an die großen Vorbilder hängt.
Zwar überrrascht hier nichts, aber es verwundert dann doch, wie stilsicher und selbstbewußt sich HOUSE OF THE DEVIL an die Großeltern des Genres heranpirscht.
Über weite Strecken ist der Film tatsächlich auf Augenhöhe mit den Großleistungen von Polanski,Blatty und Donner und zitiert deren Mittel aufs Genauste : Keine Jump oder Cheap-Scares, dröhnender Bass, enervierende Geigen - Spannung aus und mit dem Nichts.
Und am Ende dann der Overkill-Klimax, der überraschenderweise sein Buil-Up nicht verrät.
Innerhalb einer Minute sind wir von Polanski zu Raimi gerutscht, ohne einen erzählerischen Bruch feststellen zu können.
Dabei bleibt der Film aber stets im Rahmen des Achtziger-Jahres-Splatters, der bekannterweise aus heutiger Sicht schon wieder drollig wirkt, dem Film aber gut zu Gesicht steht, und zudem zu keiner Zeit ins komödiantische rutscht.
Tschja...und dann ist der Spaß auch schon vorbei.
Und man weiß nicht so richtig wohin damit.
Doch selbst wenn die eigentliche Story hinter HOUSE OF THE DEVIL einen schalen Beigeschmack des "been there-done that" zurücklässt - die Begeisterung über die formale Glanzleistung ist nachhaltig.
Und ich bin wirklich kein Freund der Achtziger, der Schweißbänder und NDW - und ich krümme mich immer wieder, wenn verkrampft versucht wird dererlei Vergewaltigungen als neuer Retro-Trend durch die Medien zu peitschen (Face it : Nena sieht heute auch zehnmal besser aus, als ihr haarspraygestähltes Achtziger-Ich)..doch wenn ein Film es schafft mich ganz natürlich in einer Zeit schwelgen zu lassen, die außerhalb meiner Erinnerung nur noch in verkrampfter Mode und Pop-Reanimation exestiert, ohne mich währenddessen permanent daran zu erinnern, hier nur einer Versuchsanordnung, einem großartigen Betrug zuzusehen, dann empfinde ich das (wohl) zurecht als großártig.
Ich wünschte ich hätte HOUSE OF THE DEVIL als VHS.
Und noch einen Videorekorder.
Dann wäre die Illusion tatsächlich perfekt !

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Hitmanski

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Für die Illusion einer VHS gibt es ja immerhin die amerikanische VÖ, im Videohüllen-Style :P


KlapTrap

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Oha...Herr, lass mich nicht schwach werden....


Vincent van Gore

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Bewertung6.5Ganz gut

An sich gelungener Oldschool-Horrorfilm der sich viel Zeit im Aufbau von Spannung und Atmospäre lässt. Meist bleibt es ruhig und nur Kleinigkeiten passieren, wodurch das Ende aber umso härter kommt. Allerdings ist die deutsche Synchro so dermassen fürn Arsch, dass ich mehrmals kurz davor war den Film aus zu machen. Als Horrorfan sollte man ihn aber wegen der fesselnden Inzenierung trotzdem gesehen haben, allerdings besser im O-Ton.

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ihre-herrlichkeit

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Das sollte ja die verkrampft/genervte Situation verbildlichen und natürlich auch den Zuschauer nerven.


Vincent van Gore

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Womit sie dann auch geschafft haben was sie wollten.. :)


SaulSilver85

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Bewertung9.0Herausragend

Seit langer Zeit keinen so guten atmosphärischen Horrorfilm gesehen. Eigentlich 8 Punkte, aber durch den sehr gelungenen Retro-Look gerne 9P .
Kaum zu glauben, dass Ti West dafür verantwortlich war, wenn man an weitere "Werke" von ihm denkt...

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Tyler__Durden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das hab ich vermisst. Abends mit voller blase ins Bett gehen weil die Angst und der Wahnsinn sich nun auch in unsere Realität geschlichen haben und man sich nicht mehr raus aufs Klo traut. Gut ich konnte gestern trotz des Filmes beruhigt und ohne Sorge schlafen weil ich einfach so krass bin aber viel hätte nicht mehr gefehlt. Mit schön suggestiver Aura baut Ti West auf was es an Stimmung auszubauen gibt, gleich tuend seinen Vorbildern von damals und verweigert den Nerven des Zuschauers durch einen wirkungsvollen Stil Kontrast gegen Ende jegliche Ruhe nach dem Abspann. Horror endlich mal wieder wirklich bewundernswert und vor allem wirkungsvoll. Ohne sich der physischen Gewalt zu verschreiben aber alles der psychischen unterzuordnen um dann im richtigen Moment den Spannungskondensator zu zerstören und die Energie des Terrors in vollen Zügen auszukosten. So darf das heutzutage öfters passieren.

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Johnny09

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gefällt mir, weil du einfach so krass bist :D


Tyler__Durden

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Gut erkannt. ;)


ZornGottes

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Bewertung5.5Geht so

Im Vergleich zu anderen aktuellen Horrorfilmen ist dieser Film wirklich eine positive Überraschung. Keine False-Scares, keine billigen Soundeffekte um das Publikum zu erschrecken, stattdessen ein langsamer, sehr konzentrierter Spannungsaufbau, wobei der Film vor allem auf Stimmung und Atmosphäre setzt, um dann aprupt zuzuschlagen. Trotzdem konnte mich der Film leider nicht begeistern, da er leider gar nichts hat, was in irgendeiner Weise über die Grenzen seines eigenen Genres hinausgehen würde. Ich bin kein großer Freund von reinem Genrekino, besonders bei Horror braucht es etwas mehr um mich begeistern zu können und das konnte mir House of the Devil leider nicht bieten.

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BlueSquirrel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

*Will nur anmerken, dass ich fast alle Beiträge hierzu als unbeabsichtigte Teil-Spoiler ansehen. Das hier wird sich nicht davon unterscheiden.*
Eine Gebrauchsanleitung, konzipiert um den Kenner zu verarschen und dabei gleichzeitig zu unterhalten. Ohne ein Wort über den Film gelesen zu haben, hat bei mir beides erst recht funktioniert. In seiner Intention muss man ihn mit Experimenten wie FUNNY GAMES vergleichen können, allerdings nur auf der Metaebene, denn die Aussage dürfte Genre-Freunden eher zusagen, als Hanekes arroganter Beitrag, der ein Genre benutzt um sich prinzipiell gegen das selbe auszulassen. HOTD ist nur ein Vorschlag und eine Reminiszenz; kein Überraschungsei aber ein Statement, dessen genüsslicher Selbstumgang, den Zuschauer aus anderen Gründen unterhalten sollte, als nur wegen dem bisschen Buh in der Bude. Man kann aber davon ausgehen, dass, wenn er für den Betrachter funktioniert hat, ein zweiter Versuch wohl nicht mehr recht möglich ist - zu sehr proftiert der Film von seiner unerwarteten Scharade. Aber das ist, aus meiner Sicht, kein ernstzunehmendes Kriterium. Was wichtig ist, ist dass HOTD dazu beiträgt das nun überholte Parody- und Billig-Genre der letzten Zeit zu ruinieren, ohne dabei mit dem Finger zu wedeln oder generell deplatzierte Verachtung auszudrücken. Es ist gut möglich, dass der Film spurlos an einem vorbeizieht und dabei wenig erreicht. Aber wer das Spiel mit den Mechanismen mag, der hat eine Blaupause dessen gesehen, was man als das Fließband bezeichnet und der einzige Weg dieses zu umgehen, scheint, dem Zeitgeist entsprechend, das Mikro im Makro ständig zu variieren sobald es wieder kompromittiert ist. So bleibt die Illusion des korrekt inszenierten Horrorfilms nur eben eine solche, aber immer "up to date". Denn auch wenn einige wenige Schocker zeitlos erscheinen, ist HOTD ein Paradebeispiel dafür, dass dem nicht so ist. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel und können nicht in Monatsabständen ausgebrütet werden, dar dies in sich selbst gar nicht möglich ist. Viel Glück mit diesem Ulk.

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Hitmanski

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Toll, erst SAUNA und jetzt DEVIL mit den passenden Punkten versehen - ich bin begeistert :)


BlueSquirrel

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Ich bin begeistert Herr Manski. Ich weiß zwar nicht genau, aber es schien mir so als hättest du beide losgetreten. Hinzu kam dass ich gerade aus dem letzten Loch gepfiffen habe was meine positiven Filmerlebnisse angeht. Ich glaub' es geht wieder bergauf. ;)


DeDavid

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Würde ich jemanden klarmachen wollen, dass dieser Horrorfilm im Jahre 2009 erschienen ist, würde dieser an meinem Zeitgeist zweifeln oder mich einfach nur als Dummkopf deklarieren.
Doch tatsächlich ist "The House of the Devil" erst ein Neuling im Genre, wirkt aber wie ein Meilenstein von diesem.
Heute, wo jeder halbwegs Spannung erzeugende Streifen nach dem Höher-Weiter-Schneller-Prinzip funktionieren muss, um in der großen Masse Anklang zu finden, schafft es dieser Geheimtipp eine solch intensive, beklemmende Atmosphäre aufzubauen wie kein Zweiter.
Jede noch so kleine voraussehbare Stelle verursacht eine Gänsehaut, die sich bei mir ansonsten, bei diversen Genrevertretern nur selten, ja, sehr selten manifestiert. (Wie, als sich Samantha, die reizende Protagonistin, von der Telefonsäule entfernt und diese auf einmal beginnt zu klingeln. Klingt harmlos? Von wegen.)
Ein Suspense-Erblebnis, welches Geduld fordert und für Herzklopfen sorgt.

Ach ja, danke, Hitmanski für diesen indirekten Tipp. :)

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Mr Vincent Vega

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Mist, ich dachte du würdest das hier übersehen. :)
Trotzdem gebührt *mir* der Ruhm. :D


Hitmanski

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Ich überseh' nix :)
Hast ja Recht, du bist der Entdecker, ich der (erneute) Verbreiter ;)


Ich_mache_Seife

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erfrischende Hommage an den Horrorfilm der 60iger bis 80iger Jahre, der sich seinen Vorbildern überaus bewusst ist und dies auch in nicht zu knappem Maße zelebriert. Immer wieder nett in einzelnen Szenen an Werke wie „Rosemary’s Baby“ oder „Burnt Offerings“ erinnert zu werden.
Exzellent gelungen ist der Ausflug in den zunehmend paranoiden Gedankenverlauf des Jungen Mädchens.
In einer Zeit wie dieser, wo der Horrorfilm des Öfteren eine Jagd nach Extremen darstellt und dabei jegliche Subtilität über Bord geworfen wird, ist es angenehm zu sehen, dass nicht jedes Angstgefühl (vornehmlich) aus einem Meer aus Blut entsteigen muss, sondern auch in der Dunkelheit der Hausflure und in dem einhergehenden Unbehagen gefunden werden kann.
Diese gekonnte Ruhe vor dem finalen Sturm lässt diesen nicht wie ein Sommerlüftchen wirken, sondern peitscht einem mit rauer Intensität ins Gesicht.
Es heißt ja in der Ruhe liegt die Kraft, in diesem Fall auch der einprägsame Horror.

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung7.0Sehenswert

Oh Mann. Ich möchte nicht mehr alleine auf's Klo gehen. Die ganze Zeit nur Geplätscher und dann kommt es so dicke, dass man sich in's Hemd macht. Bilder verlasst meinen Kopf...Es ist nur ein Film...nur ein Film....

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ihre-herrlichkeit

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So lange du dabei auf'm Klo sitzt, darf es ja auch plätschern. Geplätscher auf der Couch sollte einen aber aufhorchen lassen. :DD


Chris12zero

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:DDDD ... hähähä, so isses !! ^^
... dann bin ich mal gespannt wie `n Flitzebogen !! ;) ^^


filmschauer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit dem Gedanken, der klassische Horrorfilm aus amerikanischem Lande wäre entgültig dem zwieträchtigen Remakewahn gewichen, kommt ein kleiner, feiner Film eines gewissen Ti West daher, der mit seiner inhaltlich wie inszenatorisch anachronistischen Attitüde noch mal richtig mitreißen kann und dabei sich als liebevolle Hommage an die alten 'Hounted House'-Filme versteht. Trotz Produktionsjahr 2008 ist er so konsequent auf 'old school' gepolt, das man meinen könnte, der Film wurde vor 30 Jahren gedreht. Die doppeldeutige Babysitter-Geschichte mag in vielen Dingen klischeebehaftet sein, doch ist es von den Beteiligten so gut gespielt und umgesetzt, dass man sich sehr leicht in das Geschehen hineinversetzen kann. Die Einführung in die Geschichte dauert zwar sehr lange, doch jede Minute des mustergültigen Spannungsaufbaus enthält diverse subtile Horroranspielungen, bei denen durch einfachste Mittel mit den Erwartungen gespielt wird. Danach allerdings wird umso mehr zugeschlagen und lässt durch diverse Schocker-Elemente sprichwörtlich das Blut in den Adern gefrieren, was in dieser Intensität bei mir nur selten passiert. Ein Dank gilt hierbei an das sensationelle Soundediting und die schöne Montage. Gruselkino erster Klasse, für das ich mich in dieser Form ewig begeistern lassen kann.

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filmschauer

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Du meinst wahrscheinlich den Vorlauf im Heimatort, bevor die beiden Freundinnen am Haus ankommen. Naja, immerhin war's ja dann noch eine Stunde spannend! Wenigstens konnte ich dadurch die Motivation (schnelles Geld für die Wohnung) und die Person an sich besser kennenlernen. Sie war mir dadurch in der Funktion als Sympathieträgerin auch nicht mehr egal.


horro

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Hast recht ... das hab ich dann aber eben erst später bemerkt, als ich etwas im Plot drin war.


4LOM

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Bewertung5.0Geht so

75 Minuten lang baut Ti West in seinem Horror-Film eine tolle Atmosphäre auf, bietet mit Jocelin Donahue eine natürlich wirkende Hauptdarstellerin und trifft den Look der 80er-Jahre in Kleidung, Ausstattung, Beleuchtung und Farbgebung perfekt. Dann aber sind da noch die finalen 15 Minuten, die rein gar nicht zum Rest passen wollen. Schade.

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Thah

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besser hätte ich den kommentar auch nicht treffen können!!!!


momopipi

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Bewertung4.0Uninteressant

Also man guckt den Film, dann passiert nix, dann passiert immer noch nix und dann BAAAAAM, Puls schlägt für ne Weile in die Höhe und dann ist es schon vorbei. Absolut lächerlich gemacht. Entweder sagt man, dass diese überlange Koketterie am Anfang etwas wertvolles sei oder es lässt einen kalt, bis der Höhepunkt für etwas Herzklopfen sorgt. Für mich war es einfach nix.

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davidleeuw

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine langsam schwelende Atmosphäre des Bösen, eingebettet in eine recht simple Story, eingefangen in großartigen Bildern. So muss Horror sein: leise, subtil und emotional belastend.
Kaum zu glauben, dass dieser Film 2009 das Licht der Welt erblickte, sieht er doch wirklich aus wie aus den 70er/80er Jahren. Aber vielleicht macht genau das die Atmosphäre aus.
Ein ästhetischer Hochgenuss, authentisch gespielt und absolut eine Perle, die aus dem Sumpf mittelmäßiger Slasherfilme hervorsticht.

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Sanylein

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Bewertung5.0Geht so

Erst nach einer Stunde wird der Film etwas spannend. Leider ist der Film auch nix neues, gab es alles schon so oft in anderen Filmen zu sehen. Ende war auch nicht wirklich überraschend ...

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