The Killer Inside Me
The Killer Inside Me (2010), US Laufzeit 104 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Western
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48 Kommentare
Keine
von Michael Winterbottom, mit Casey Affleck und Kate Hudson
The Killer Inside Me war der Skandalfilm des Sundance Film Festivals und der Berlinale 2010. Grund für die Aufregung unter Kritikern und Festivalpublikum zugleich waren die extremen Gewaltausbrüche des Protagonisten – auch und gerade gegen Frauen. Dieser heisst Lou Ford (Casey Affleck) und ist Deputy Sheriff einer texanischen Kleinstadt. Scheinbar ein selbstsicherer, freundlicher Mann, verbirgt sich hinter der äußerlichen Fassade ein sadistischer Psychopath, der nur einen Auslöser braucht, um ans Licht treten zu können. Dieser Anlass bietet sich, als Lou von seinem Boss den Aufrag bekommt, die Prostitutierte Joyce (Jessica Alba) aus dem Ort zu entfernen.
The Killer Inside Me basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage, dem Noir Klassiker von Jim Thompson.
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Kriminalfilm, Thriller, Western, Psychothriller
- Ort
- Texas
- Handlung
- Doppelmord, Hilfssheriff, Lehrer, Mord, Mord an Prostituierte, Mordserie, Mörder, Prostituierte, Prostitution, Provinz, Provinzkaff, Sadomasochismus, Sheriff, Suche nach Mörder
- Stimmung
- Ernst, Hart, Spannend, Verstörend
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- The Killer Inside Me auf film-zeit.de
- The Killer Inside Me: critic.de

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Kritiken (8) — Film: The Killer Inside Me
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Casey Affleck macht seine Sache zwar gut und hat auch schon mehrfach bewiesen, dass er schauspielern kann, aber die Adaption des gleichnamigen Buches von Jim Thompson gibt von der Innenansicht des Killers so wenig preis, dass man keinen Zugang zu ihm findet und somit auch sein Handeln nicht nachvollziehen kann. Zwar zieht man Off-Kommentare zur Verdeutlichung der Gedankengänge Lou Fords heran, doch sind die genauso oberflächlich und nichtssagend wie er selbst. Jessica Alba und Kate Hudson dagegen haben einen noch undankbareren Job, da sie nicht nur stereotyp daherkommen, sondern auch ziemlich blind gegenüber der Realität und dazu noch wahnhaft verschossen in ihren Peiniger. Ein Witz ist übrigens auch der Auftritt Bill Pullmans, zu dem ich natürlich nichts verraten möchte, zu dem man aber auch nicht allzu viel verraten kann, weil der Auftritt seiner Figur weder erklärt noch begründet wird und diese dann eine bedeutsame Bewandtnis zu haben scheint, wobei dieser Eindruck binnen fünf Minuten auch anstandslos wieder verpufft. [...]
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenWinterbotton gelingt es nicht - oder er hat schlicht kein Interesse daran - Wege zu finden, uns über die abstoßende Faszination an der psychotischen Hauptfigur Lou Ford stolpern zu lassen wie wir es bei der Lektür von Jim Thompsons Vorlage tun. Die im Buch jeglichen Versuch der Analyse nur erschwerenden Flashbacks in die Vergangenheit werden hier nur sporadisch genutzt und spielen damit einem oft geäußerten Vorwurf an den Film in die Hände: THE KILLER INSIDE ME gefällt sich manchmal zu sehr in seinem Zynismus und erwacht tatsächlich nur so richtig zum Leben, wenn es zu den vieldiskutierten Gewalttaten an Lous Frauen kommt. Eine werkgetreue, konzentrierte Adaption, die trotzdem meilenweit am Buch vorbei geht und sich mit einem geradezu unfähig inszenierten Ende jegliche Würde verwehrt. In Erinnerung bleibt ein wahrlich beängstigender Casey Affleck, der mit dünner Stimme und Babyface einen Psychopathen verkörpert, der einen ohne große Gesten frösteln läßt.
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Julia Stache: Outnow.ch Julia Stache: Outnow.ch
Kommentar löschenTrotz des an sich interessanten Ansatzpunktes, uns einen Psychopathen nahe zu bringen, leidet The Killer Inside Me an seiner viel zu dünnen Geschichte und dem langsamen Erzählstil. Als krassen Gegensatz setzt Regisseur Winterbottom die langen, ausführlichen Gewaltexzesse, bei denen wir in aller Genauigkeit das Zerschmettern von Jessica Albas hübschem Gesicht anschauen dürfen. Diese Genüsslichkeit, mit der die Kamera den kaputten Frauenkörper zeigt, ist einfach nur abstossend und schwer zu ertragen.
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ILOVEPOSTROCK Tue, 15 Mar 2011 18:18:53 -0000
Antwort löschenmuss ich sehn xD
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenRegisseur Michael Winterbottom inszeniert die Handlung stilsicher mit einer verstörenden Entspanntheit.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenSo sehr ich Michael Winterbottom auch verehre - verachte ich ihn nun auch ein wenig. THE KILLER INSIDE ME hat mich tief getroffen. Nur was ich davon halten soll, weiß ich noch nicht so recht.
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BlueSquirrel Sat, 26 Feb 2011 03:29:35 -0000
Antwort löschenNa toll.
Björn Lahrmann: Das Manifest
Kommentar löschenTHE KILLER INSIDE ME ist eine wahnsinnig leere akademische Stilübung, weder spannend noch schockierend, weder zynisch noch erotisch. Ein klein wenig mag das mit der Vorlage zu tun haben, die eben nicht die filmisch reich erprobte, wilde Haken schlagende Noir-Schnurre ist, sondern eher eine statische Konfiguration, die extrem von ihrer psychotischen Innensicht lebt.
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Sascha Keilholz: critic.de
Kommentar löschenJessica Alba und Kate Hudson spielen die Opfer-Rollen, die in Genrestreifen gerne von Unbekannten ausgefüllt werden. Der Prozess der gewaltvollen Verhässlichung, die Zertrümmerung des Hübschen ist die Attraktion von The Killer inside me. [...] Affleck und Winterbottom statten ihren Psychopathen mit jeder Menge Motivationen aus, erklären sein Verhalten und machen ihn zu einer leibhaftigen Figur. Durch solchen Bierernst verliert The Killer inside me jeden Mehrwert.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenKeine Ahnung was mit den Kritikern los ist. Durchschnittsfilme, wie "Im Schatten" und "Orly" werden in den Himmel gelobt ("Is' ja Berliner Schule, muss ja gut sein"), während Michael Winterbottoms neuer Film, aufgrund von halbgaren Skandalvorwürfen und Frauenfeindlichkeitsanschuldigungen (longest word, i've ever wirtten), verrissen wird, ja sogar ausgebuht wurde und wer die Pressekonferenz gesehen hat, merkt die enorme Antipathie gegenüber Winterbottom und seinem Film.
Dabei ist "The Killer inside me" in vielerlei Hinsicht ein herausragender Film. Ein Kritiker fragte Winterbottom sogar, mit leicht fiesem Unterton, ob dieser Film überhaupt zur Berlinale passen würde. Das könnte man auch als Kompliment begreifen. Denn dieser Film pfeift auf Naturalismus, jedweden populär-politischen Diskurs und freudlose Inszenierungen. Hier geht es um Verve, Stil und Pulp, ja Pulp, aber nicht im Sinne eines Tarantinos, viel eher Pulp im Ausmaß einer…
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Ex!Li Mon, 04 Apr 2011 21:33:34 -0000
Antwort löschenSuper Kritik, ich finde den Film auch sehr gelungen! Die Gewaltszenen haben mich extrem geschockt, aber auch nur, weil das sehr realistisch dargestellt wurde und zudem die Kamera wirklich immer drauf blieb. Für manche wird der Film an Spannung fehlen, mir hat eben diese anti dramatisierung sehr gefallen.
Kommentare (40) — Film: The Killer Inside Me
Cayopei Wed, 03 Apr 2013 20:34:08 -0000
Kommentar löschenCasey Affleck als soziopathischer und sadistischer Kleinstadtsheriff in einem NeoNoir-Film, der in seiner exzessiven Gewalt gegen Frauen (Jessica Alba/Kate Hudson) an "Irréversible" erinnert. Teils unangenehm hart aber insgesamt doch sehr gut. Affleck irgendwo zwischen Bates und Bateman.
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florian.fiele Wed, 13 Mar 2013 17:08:29 -0000
Kommentar löschenJessica Alba ist eine Fehlbesetzung. The Killer Inside Me beginnt solide, Casey Affleck weiß den Zuschauer bei der Stange zu halten. Dann starten die Ermittlungen, Lou wird nervös, und der Film verspricht interessant zu werden. Mittendrin der Mentalist haha sehr schön, gelungene Rollenbesetzung. Achja: Jessica Alba ist eine Fehlbesetzung. Fesselnd wird The Killer Inside Me leider nie richtig. Lediglich einige Momente sind stark dank einer guten Leistung von Affleck. Dazu bekommt der Zuschauer einen gelungenen Score serviert. Psychologisch in etwa so tief wie ich es zu Beginn erwartet hatte. Großteils nicht beeindruckend, aber hier und da tauchen interessante Aspekte und Lehren auf.
Insgesamt ist The Killer Inside Me kein grandioser Film, aber beim besten Willen auch nichts, was die kritischen Stimmen darin sehen wollen. Warum der ab 18 ist, erschließt sich mir nicht. Normalerweise kümmerts nicht weiter, viele FSK-Einschätzungen sind ziemlich daneben, aber angesichts der Aufregung um Gewalt in diesem Film habe ich mal besonders drauf geachtet. Ich sehe hier nichts Bedenkliches, welches rechtfertigt, ihn nicht ab 16 freizugeben.
Klarer Fall von "kann man sich ansehen, muss man nicht". Die vielzitierten Gewaltszenen sind nicht der Rede wert. Wenn man ihn sich ansehen will, dann um einen soliden Psychodramathriller mit insgesamt ordentlichen Darstellern, langsam erzählter Geschichte und ein bisschen Atmosphäre (leider zu wenig) zu erleben. 5.5 - insgesamt zu langatmig dafür, dass hier nichts Besonderes oder Neues geboten wird
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Diggler27 Sun, 06 Jan 2013 14:52:29 -0000
Kommentar löschenVersteh die grundsätzliche Abneigung gegen diesen Film nicht so ganz. Ich fand ihn eigentlich sehr gelungen.
Klar, der Plot-Twist am Ende macht nur sehr bedingt Sinn, dafür fand ich Casey Afflecks Darstellung des in seinen vollkommen irrationalen Wahnvorstellungen gefangenen Psychos von nebenan absolut furchterregend; weil komplett unberechenbar (insbesondere beim Schluss).
Seine Gewalt präsentiert der Film einerseits voyeuristisch, weil er brutal draufhält; andererseits aber auch differenziert genug um sie als das zu entlarven, was sie ist: schmerzhaft und unkonsumierbar. Niemals wird sie zum reinen Selbstzweck eingesetzt; niemals als Unterhaltungsinstrument. Das muss man ihm anrechnen.
Auch das Erzähltempo und die Atmosphäre haben mich überzeugt; das Gefühl, wie sich die Schlinge um Lous Hals immer weiter zuzieht ist erstklassig in Szene gesetzt.
Nur Bill Pullmans Kurz-Auftritt hat aus dramaturgischen Gesichtspunkten auch bei mir ein großes Fragezeichen aufgeworfen.
Insgesamt aber ein ungewöhnlicher Thriller, der zwar nur sehr oberflächliche Einblicke in die Seele des Killers erlaubt, aber aufgrund der durch die Bank gut aufgelegten Darsteller trotzdem erstaunlich gut funktioniert.
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HoleInMyHeart Tue, 19 Jun 2012 14:17:14 -0000
Kommentar löschenNettes Ende ^^
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RoosterCogburn Thu, 14 Jun 2012 11:18:37 -0000
Kommentar löschenNun habe ich mir endlich mal die sogenannte "Skandalverfilmung" von Thompsons 'Der Mörder in mir' angesehen. Ich hätte bei dem Film mich aber über ganz andere Dinge aufgeregt, aber nicht über die Brutalität oder Sexdarstellungen (abgesehen davon war der nackte Arsch von Jessica Alba noch ein Hingucker). Der Film konnte mit weiteren bekannten Gesichtern in der Besetzung aufwarten. Elias Koteas, ein gealterter Ned Beatty, ein kaum wieder zuerkennende Kate Hudson und in Gastrollen Bill Pullman und "Mentalist" Simon Baker. Die Vorstellung der Mitwirkenden hat mich neugierig gemacht. Doch leider fabrizierte Winterbottom einen unausgegorenen Möchte-Gern-Film-Noir mit erzählerischen Längen und versucht Eindruck zu hinterlassen mit fiesen Prügelszenen, die einen allerdings irgendwann kalt lassen, weil der Inhalt nicht mitreissen kann.
+++ab hier wird es SPOILERLASTIG+++
Am schlimmsten ist diese Küchenpsychologie: Weil Mami sich gern von Papi den Hintern versohlen lässt und Klein Lou Mami den Po verdreschen musste wenn Papi nicht da war, deswegen ist Deputy Lou Ford ein frauenverachtender, arschfickender Sadist geworden (wobei ich jetzt nicht meine Mißachtung gegenüber Arschficken zum Ausdruck bringen wollte). +++Spoiler Aus+++
Ich habe bei dem Film dann übrigens die deutsche Synchro angeschaltet. Dieses fiese Südstaatenenglisch ist kaum zu verstehen. Oder eben nur für geübte Ohren. Und dann wurde teilweise schwer genuschelt. Vor allem von Ned Beatty und Casey Affleck.
Mein Fazit: Ein Film, der selbst nicht weiss was er sein will und dadurch an keiner Stelle überzeugt. Casey Afflecks Darstellung hat zwar schon das gewisse Etwas, geht aber leider total in der enttäuschenden Romanadaption unter.
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Vic Mackey Thu, 07 Jun 2012 19:06:13 -0000
Kommentar löschenDas war also "The Killer inside me", der berüchtigte Skandalfilm von 2010. Der Film, der zahlreiche Kinobesucher aufgrund der angeblich expliziten Gewaltszenen in die Flucht geschlagen hat. Keine Ahnung, was diese Besucher in diesem Film gesehen haben, ich für meinen Teil war nach einer Weile einfach nur noch gelangweilt.
Casey Affleck spielt Lou Ford, Sheriff einer texanischen Kleinstadt in den 50ern. Lou ist nicht nur Gesetzeshüter, sondern auch Psychopath, Sadist und Mörder. Als sich die Opfer in der Stadt häufen, fällt der Verdacht immer mehr auf ihn.
Affleck kann durchaus in der Rolle des Killers überzeugen, auch der restliche Cast kann sich absolut sehen lassen. Lediglich die beiden weiblichen Hauptrollen (Jessica Alba, Kate Hudson) nerven mit ihrer dümmlichen Naivität. Natürlich sind ihre Rollen so angelegt, erträglicher wird es dadurch aber nicht.
Dennoch kann "The Killer inside me" anfangs durchaus gut unterhalten. Nach einer Zeit allerdings verliert man immer mehr das Interesse. Zahlreiche Längen, zum Teil nervige Darsteller und einige völlig absurde Storywendungen lassen schnell auf den Abspann hoffen.
Da helfen dann auch Affleck's vereinzelte Gewaltausbrüche nichts mehr. Diese sind zwar nicht unbedingt harmlos ausgefallen, aber da gibts wirklich weitaus schlimmeres. Der angebliche Skandal jedenfalls ist ein Witz! Die Motivation dahinter ist dennoch klar, denn sonst hat der Film außer viel verschenktem Potential kaum etwas zu bieten.
Handwerklich sauber inszeniert und mit einigen immer wieder gern gesehenen Nebendarstellern besetzt, kann man zwar einen Blick wagen, die Erwartungen sollten allerdings runtergeschraubt werden!
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Snajper Thu, 05 Apr 2012 22:47:28 -0000
Kommentar löschennichts erwartet, einiges bekommen. die story spiegelt eigentlich das Innere des Hauptcharakters wider. Ich weiß nicht, ob das alles so intelligent gemacht ist, oder nur darauf abzielt. Das Gesamtkonstrukt meine ich; Teile des Films sind schlichtweg seltsam und unstimmig. Es hätte einiges besser sein können, aber es hätte auch vieles schlechter gemacht gewesen sein. Im Endeffekt bleiben die seltsame Hauptfigur und seine Beziehung zu den (Achtung) dummen (?) Frauen und die Interaktionen zwischen dem Affleck und dem Rest. Es ist schon seltsam wie so ein mittelmäßiger Film einen doch zum Nachdenken bewegt. Weniger interessant inszeniert, dafür bleibt der Film trotzdem interessant. Deshalb die Wertung.
Und weil ichs liebe, wenn man sich nach dem Film noch über einige Szenen und die Handlungen unterhalten kann.
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mad02 Tue, 06 Mar 2012 12:02:01 -0000
Kommentar löschenDer Film hätte lieber " The wife- batterer next door" heißen sollen. Über das Innenleben und die Absichten des Killers erfährt man leider fast gar nix. Bei dem Titel erwartet man, dass sich mehr mit der Psyche des Killer und seinen Beweggründen auseinander gesetzt wird. So aber setzt man wohl lieber auf die Kraft roher Gewalt. Der Hauptcharakter bleibt eine leere Hülle mit guten schauspielerischen Leistung(auch wenn ich das Gesicht von Chasey Affleck irgendwie hasse).
Doch das schlimmste ist, dass der Film einfach nur langweilig ist und auch einige grobere Logiklöcher aufweist. Da wird mit dem Auto von A nach B gefahren, eine Frau verprügelt, von A nach B gefahren und mal wieder eine Frau verprügelt. Zum Schluss will man dem ganzen dann noch die " überraschende Ende Krone" aufsetzen.
Und das die Handlungsstränge ineinander verknüpft geswesen sein sollen, hilft auch nicht darüber hinweg, dass sich "die Spannung" während des ganzen Films wohl Backstage eine Bratwurst holen war.
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LucaBrasil Fri, 16 Nov 2012 14:52:48 -0000
Antwort löschenDer Mann heisst Casey...
KASAKA Tue, 06 Mar 2012 01:19:32 -0000
Kommentar löschen"The Killer Inside Me" ist ein in sich wunderbar geschlossener Psychothriller der sich, meiner Meinung nach, das Wort Psycho redlich verdient gemacht hat. So ziemlich alle negativen Kommentare drehen sich um das "Milchgesicht" des "Casey Affleck" und das dieses so unpassend ist. Aber vielleicht war aber genau das eine der Intentionen des Regisseurs, den "Killer" als kaltschnäuzigen, berechnenden und erbarmungslosen Milchbubi darzustellen, was ihm auch ziemlich gut gelang. Ganz besonders Gefallen hat mir, dass sich fast alle Handlungsstränge in die Hauptstory integrieren und man, wenn man es schafft auf jedes Wort zu achten, viele kleine Aha-Situationen erlebt. Die Sache mit der Darstellung der erbarmungslosen Gewalt gegen Frauen hat mir natürlich auch heftig auf den Magen geschlagen, und trotzdem gibt es um einiges härtere Szenen in anderen Filmen, die es mMn eher wert sind angeprangert zu werden.
Das Ende war mir dann leider doch etwas zu hoch, bzw. etwas zu undurchschaubar. Was mich zu einer Frage bringt, die mir der ein oder andere vielleicht beantworten kann:
VORSICHT SPOILER!
Wieso das Messer am Ende? Wusste Lou (Affleck) das Joyce (Alba) noch am Leben ist? Und falls ja, woher? Falls nein, wieso dann das Messer?
Alles in Allem kann ich jedem der Zodiac mochte, gegen etwas deftigere Szenen nichts einzuwenden hat und mir meine Frage beantworten möchte, "The Killer inside Me" nur ans Herz legen. :)
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Snajper Thu, 05 Apr 2012 22:51:52 -0000
Antwort löschen@Milchbubi: Das wird doch sogar am Anfang erwähnt: Sinngemäß: "Das Schlimme an einer so kleinen Stadt ist, dass jeder denkt, er würde dich kennen."
B-RABBIT Sat, 28 Jan 2012 17:12:55 -0000
Kommentar löschenTotal langweiliger Film. Einfach zum gehen. Jessica hat sich um sonst den Arsch versohlen lassen
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elisae Wed, 23 Nov 2011 01:01:17 -0000
Kommentar löschenabartig, verstörend und gleichzeitig ziemlich grandios.
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patcharisma Thu, 22 Sep 2011 19:44:47 -0000
Kommentar löschenMilchbubi Casey Affleck passt mit seiner gemeinen Mimik und der hohen Stimme ja ganz gut in die Rolle eines selbstsüchtigen und psychopathischen Meuchelmörders, der seine Opfer (meistens wehrlose Frauen) gerne zu Tode prügelt - und das war es dann auch schon. Neben diesen schwer erträglichen und widerlichen Brutalo-Szenen ist die halbgare Geschichte, die sich unentschlossen zwischen Ermittlungskrimi und Psycho-Seelenstriptease hin- und herbewegt, vorallem eins: Kaum nachvollziehbar in Logik und Handlungsabläufen und daher summa summarum unglaublich schwer verständlich. Eben, Regisseur Winterbottom will hier halt voll einen auf Anspruch machen und mit raren Countrysongs (aus der konservativen Ecke) eine ländlich-staubige 50's-Authentizität und etwas Noir-Feel vorgaukeln. Doch leider bleibt dann sowas wie Spannung komplett auf der Strecke: Das Ganze ist so schwerfällig erzählt, dass einem nur ein paar starke Ristrettos vor dem endgültigen Einnicken bewahren können.
Der idiotische Schluss lässt dann sogar noch die letzten wohlgesinnten Zuschauer (die sich vielleicht noch beeindrucken liessen, weil Stanley Kubrick seinerzeit den aus der Ich-Perspektive erzählten Roman als herausragend empfand) endgültig zur Verzweiflung bringen.
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horro Thu, 22 Sep 2011 19:53:17 -0000
Antwort löschenSeh das ganz ähnlich, nur vielleicht nicht ganz so schwach ... auf den Punkt getroffen Pat, bravo
patcharisma Thu, 22 Sep 2011 19:57:26 -0000
Antwort löschenMerci, dear Horro: Hab's fast nicht durchgehalten, es war ein zähneknirschender Marathon! xD
horro Thu, 22 Sep 2011 19:58:14 -0000
Antwort löschenJa und so richtig Freude kommt während der ganzen Zeit auch nie richtig auf =)
patcharisma Thu, 22 Sep 2011 20:16:16 -0000
Antwort löschenDu sagst es! ;-)
Kubrick_obscura Thu, 22 Sep 2011 22:02:41 -0000
Antwort löschenMensch Pat, der Schluss war das Beste von diesem sowieso großartigen Film. hmm
patcharisma Thu, 22 Sep 2011 22:26:57 -0000
Antwort löschenExplain please... (Spoiler egal, hier kommt schon die Warnung!)
Kubrick_obscura Thu, 22 Sep 2011 22:38:11 -0000
Antwort löschenIch finde es nicht gut, wenn man den Kunst-Anspruch eines Films mit seinem Anspruch Kunst zu sein aushebelt. Die beabsichtigte löchrige Handlung hat mir gut gefallen und hat mich stark an Nicolas Roeg erinnert. Diese totale Ich-Perspektive hat der Film dadurch sehr gut rübergebracht. Und ich finde besonders am Ende, wo sich Affleck wirklich als Zentrum der Welt heruas stellt und so begreift indem er Kontrolle über den Film gewinnt. Das fand ich sehr unvorhersehbar und schlau. Das Ende ist natürlich überzogen, aber ich mag das. Das ist eben Kunst! ;)
patcharisma Thu, 22 Sep 2011 23:10:02 -0000
Antwort löschenRoeg ist eben weder brutal noch so selbstgerecht - das ist der Unterschied für mich. Es will zwar hier Kunst sein, ist es aber in keiner Einstellung. Dazu ist das Buch zu schludrig, die Bilder und ihr Anspruch zu plakativ forciert und das Ganze schlussendlich zu aufgesetzt und zu primitiv - I am sorry.
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Kubrick_obscura Fri, 23 Sep 2011 00:50:11 -0000
Antwort löschenRoeg ist bei weitem nicht so brutal. Das stimmt. Was alles andere angeht - I am sorry. :)
patcharisma Tue, 27 Sep 2011 23:37:33 -0000
Antwort löschenHey danke, Mr. Sikkmeidack! ;-)
JackoXL Thu, 15 Sep 2011 17:00:43 -0000
Kommentar löschenDer Film hätte richtig gut sein können, die Stimmung und der grandiose Casey Affleck sprechen dafür. Leider verlor ich wärend des Films immer mehr das Interesse. Die Story erfordert Aufmerksamkeit, die ich ab einem gewissen Punkt nicht mehr bereit war aufzubringen. Es fehlt das gewisse etwas, wenn nicht sogar viel mehr. Am Ende bleiben nur noch die übelen Gewaltszenen im Kopf. Und zu denen muss ich sagen: Ich seh mir wirklich alle möglichen Slasher an, die Szene in der Affleck Alba's Kopf zu klumpigen Brei schlägt fand ich abartig! Kommt praktisch nie vor, dass ich Szenen so schlimm finde, dass ich wegschalte, die hätte es fast geschafft. Richtig pfui!
Dank dem herrausragenden Affleck und der Möglichkeit, dass mich der Film nur in der falschen Stimmung erwischt hat, gebe ich mal 5 Punkte.
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Tachitalili Fri, 09 Sep 2011 17:58:09 -0000
Kommentar löschenGebe keine Note weil mir die Intention nicht klar ist.
Eins ist klar: solche Filme schüren tiefen Männerhass.
Und Regisseurhass, oder kann mir wer erklären, wie ich das verstehen soll, dass die Kamera detailliert draufhält, wie ein Kerl eine gefühlte Ewigkeit lang das Gesicht einer Frau mit dem Schlägerhandschuh zu Brei schlägt ?????
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Mister.AmaZ-inG Sat, 14 Jul 2012 15:57:44 -0000
Antwort löschenTiefen Männerhass, meine Güte, find ich jetzt ein wenig übertrieben, schließlich ist es immer noch ein Film. Wieso schaust du dir sowas an, wenn du in deiner kleinen heilen Welt bleiben willst?
Tachitalili Sat, 04 Aug 2012 03:55:23 -0000
Antwort löschenEs ist ein Film, der etwas in Details zeigt und zelebriert was so gut wie jeden Tag auf dieser Welt passiert. Daran muss ich denken, wenn ich das so lange betrachten muss.
Hätte ich gewusst, dass ich so was angucken muss, hätte ich es nicht gesehen. Oder glaubst du, ich lese vorher eine detaillierte Inhaltsangabe?
lieber_tee Sat, 20 Aug 2011 21:38:00 -0000
Kommentar löschenDer Film sieht "künstlerisch wertvoll" aus und pendelt dabei zwischen Unappetitlichkeiten, Pulp und Trivialitäten. Er soll provozieren, ist aber doch nur ein liebloses B - Picture im Arthousegewand.
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horro Sun, 07 Aug 2011 19:27:05 -0000
Kommentar löschenSchwere, düstere und recht verstörende Angelegenheit dieser Film. Leider ohne den Hauch der Faszination und ohne neue Erkenntnisse rüberzubringen. Die Rollen sind allesamt würdig verkörpert, aber der Funke springt nicht über. Etwas Film-noir-Feeling kommt, aufgrund der Kulisse und der Konstellation, schon auf; aber auch hier wird das Potenzial zu wenig ausgeschöpft. Ein Film der gross sein wollte, kommt klein raus.
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Destroyer21 Fri, 05 Aug 2011 10:51:36 -0000
Kommentar löschenHat bisschen was von Terrentino bzw. Rodriguez, muss man also mögen.
Für mich persönlich ist das ganze etwas langweilig, für Fans jedoch vlt ein wertvoller Streifen.
Lediglich die heißen Szenen mit Jessica Alba rechtfertigen meine Punktevergabe.
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MarcelN44 Fri, 08 Jul 2011 01:31:26 -0000
Kommentar löschenEin wahrlich unausgegorenes Psychogramm eines Killers mit großen Story-Löchern aber starker Besetzung.
5/10
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onyxxx11 Tue, 17 May 2011 00:17:11 -0000
Kommentar löschenSpoiler Spoiler Spoiler
Vielleicht kann mir mal jemand auf die Sprünge helfen, aber ich habs echt nicht gecheckt:
- warum sollte Conway das Schweigegeld zahlen?
- hat er seinen Bruder auch umgebracht und wie?
- warum hat der Vater von Johnny, vom alten Conway Geld bekommen um sein Restaurant umzubauen?
- woher wusste Amy (Hudson) das Lou (Affleck) der Mörder ist?
- Bill Pulmann hää?
- und wer kam auf die Idee das Jessica Alba eine gute Hure spielen könnte ...pffhh
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Kevin2803 Tue, 10 May 2011 22:17:53 -0000
Kommentar löschenDer Film ist einfach nur langweilig und teilweise auch unlogisch. Hab bei vielen Szenen auch vorgespult. Die zwei brutalen Todesszenen machen den Film auch nicht besser und auch die Darsteller sind allenfalls durchschnittlich, auch wenn ich Jessica und Kate eigentlich gerne sehe.
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