Tödliche Entscheidung - Before the Devil Knows You're Dead
Before the Devil Knows You're Dead (2007), US Laufzeit 117 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 10.04.2008
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von Sidney Lumet, mit Philip Seymour Hoffman und Ethan Hawke
Andy (Philip Seymour Hoffman) bezieht als Geschäftsführer eines Wirtschaftsprüfungsunternehmens ein sechsstelliges Jahreseinkommen und ist mit einer schönen Frau (Marisa Tomei) verheiratet. Sein jüngerer Bruder Hank (Ethan Hawke) dagegen ist geschieden, lebt allein in einem kleinen Apartment, ist mit den Unterhaltszahlungen für seine Tochter hoffnungslos im Verzug, trinkt zu viel und hat eine Affäre … mit der Frau seines Bruders. Dennoch ist es Andy, der von beiden die größeren Probleme hat. Seine Ehe mit Gina steht kurz vor dem Scheitern, und um seinen extravaganten Lebensstil und exzessiven Drogenkonsum zu finanzieren, hat er Geld der Firma unterschlagen. Da diese aber gerade die Steuerprüfer im Haus hat, ist es nur noch eine Frage von Tagen, bis der Betrug auffällt. Sein nach außen hin so erfolgreiches Leben ist im Begriff sich aufzulösen. In dieser Situation sieht Andy nur noch eine Möglichkeit, wie er seine Probleme lösen kann – zumindest seine finanziellen. Hank soll den Juwelierladen ihrer Eltern ausrauben. Ganz früh am Morgen, wenn nur die Angestellte im Laden ist. Da sie Hank nicht kennt, besteht keine Gefahr erkannt zu werden. Die Eltern bekommen das Geld von der Versicherung wieder, die Brüder verkaufen die Juwelen, und jeder ist glücklich. Nach einigem Zögern erklärt sich Hank bereit mitzumachen. Weil er sich aber nicht traut, den Überfall alleine durchzuziehen, nimmt er den Kleinkriminellen Bobby mit, den er aus Mooney’s Pub kennt, wo er regelmäßig verkehrt. Bobby soll in den Laden gehen, während Hank im Wagen bleibt und wartet. Als Bobby aber bewaffnet den Juwelierladen betritt, trifft er nicht wie erwartet auf die Angestellte, sondern auf Hanks und Andys Mutter, Nanette (Rosemary Harris). In ihrer resoluten Art setzt sie sich zur Wehr. Es kommt zu einem Schusswechsel, bei dem sie selbst lebensgefährlich verletzt wird und Bobby tot vor dem Laden zusammenbricht. Nachdem die Mutter im Krankenhaus gestorben ist,…
Andy (Philip Seymour Hoffman) bezieht als Geschäftsführer eines Wirtschaftsprüfungsunternehmens ein sechsstelliges Jahreseinkommen und ist mit einer schönen Frau (Marisa Tomei) verheiratet. Sein jüngerer Bruder Hank (Ethan Hawke) dagegen ist geschieden, lebt allein in einem kleinen Apartment, ist mit den Unterhaltszahlungen für seine Tochter hoffnungslos im Verzug, trinkt zu viel und hat eine Affäre … mit der Frau seines Bruders. Dennoch ist es Andy, der von beiden die größeren Probleme hat. Seine Ehe mit Gina steht kurz vor dem Scheitern, und um seinen extravaganten Lebensstil und exzessiven Drogenkonsum zu finanzieren, hat er Geld der Firma unterschlagen. Da diese aber gerade die Steuerprüfer im Haus hat, ist es nur noch eine Frage von Tagen, bis der Betrug auffällt. Sein nach außen hin so erfolgreiches Leben ist im Begriff sich aufzulösen. In dieser Situation sieht Andy nur noch eine Möglichkeit, wie er seine Probleme lösen kann – zumindest seine finanziellen. Hank soll den Juwelierladen ihrer Eltern ausrauben. Ganz früh am Morgen, wenn nur die Angestellte im Laden ist. Da sie Hank nicht kennt, besteht keine Gefahr erkannt zu werden. Die Eltern bekommen das Geld von der Versicherung wieder, die Brüder verkaufen die Juwelen, und jeder ist glücklich. Nach einigem Zögern erklärt sich Hank bereit mitzumachen. Weil er sich aber nicht traut, den Überfall alleine durchzuziehen, nimmt er den Kleinkriminellen Bobby mit, den er aus Mooney’s Pub kennt, wo er regelmäßig verkehrt. Bobby soll in den Laden gehen, während Hank im Wagen bleibt und wartet. Als Bobby aber bewaffnet den Juwelierladen betritt, trifft er nicht wie erwartet auf die Angestellte, sondern auf Hanks und Andys Mutter, Nanette (Rosemary Harris). In ihrer resoluten Art setzt sie sich zur Wehr. Es kommt zu einem Schusswechsel, bei dem sie selbst lebensgefährlich verletzt wird und Bobby tot vor dem Laden zusammenbricht. Nachdem die Mutter im Krankenhaus gestorben ist, beginnt Charles (Albert Finney) auf eigene Faust nach dem Mörder seiner Frau zu suchen. Eine Spur führt ihn zu seinen eigenen Söhnen…
HandlungDie zwei Brüder Andy (Philip Seymour Hoffman) und Hank (Ethan Hawke) könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein. Andy ist erfolgreicher Geschäftsführer einer Wirtschaftsprüfungunternehmen, hat eine schöne Frau (Marisa Tomei) und eine große Wohnung. Hank dagegen ist geschieden, kann für den Unterhalt für seine Tochter kaum aufkommen und hat auch noch mit der Frau seines Bruders eine Affäre. Doch hinter der perfekten Fassade Andys liegt sein Leben brach. Seine Ehe steht kurz vor dem Ende und er ist massiv drogensüchtig. Seinen Drogenkonsum finanziert er aus der Firmenkasse. Als sein Betrug aufzufliegen droht, greift er zum letzten Mittel und nimmt mit seinem Bruder Kontakt auf, da plötzlich beide die gleichen Sorgen haben – sie brauchen dringend Geld.
Der RaubüberfallAndy kommt auf die Idee einen Raubüberfall zu planen. Diesen soll sein Bruder ausführen. Der Clou daran: Es ist der Juwelierladen der eigenen Eltern, den Hank überfallen soll. Da sich Hank den Überfall nicht alleine zutraut, heuert er den Kleinkriminellen Bobby an (Brian F. O’Byrne) an. Der Überfall gerät außer Kontrolle, als durch einen Zufall Andys und Hanks Mutter Nanette (Rosemary Harris) im Laden ist und nicht die Angestellte, wie vermutet. Bobby, der im Alleingang den Überfall durchführt, wird von Nanette erschossen, sie selbst lebensgefährlich verletzt. Hank kann im Auto fliehen.
Die FolgenNun müssen die beiden Brüder ihre Mitschuld am Tod der Mutter auch gegenüber des Vaters Charles (Albert Finney) vertuschen, der jetzt – völlig verzweifelt nach dem Tod seiner Frau – im Alleingang den Überfall aufklären will. Dabei verstricken sie sich immer mehr in Widersprüche. Zudem taucht ein Verwandter von Bobbys Frau auf, erpresst die Beiden, die Geldsorgen beider Brüder werden immer akuter.
Andy verliert die KontrolleAndy geht nicht mehr zur Arbeit und stürzt sich in die Drogen. Als Andys Frau ihn auch noch verlässt und er erfährt, dass sie ein Verhältnis mit Hank hatte, beschließt er abzuhauen. Davor raubt er aber noch seinen Drogendealer aus, ermordet ihn und ermordet auch noch den Erpresser. Kurz bevor er auch seinen Bruder erschießen will, wird er von Bobbys Frau niedergeschossen. Hank kann fliehen.
Die RacheCharles kommt Andy auf die Schliche und verfolgt ihn ungesehen auf seiner Mordtour. Als Andy schwer verletzt im Krankenhaus liegt, besucht ihn sein Vater und bringt ihn um.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes
Weitere Informationen im Internet
Filminfo vom deutschen Vertrieb
Linksammlung zum Film auf Filmz.de
Überblick über Reaktionen der englischsprachigen Presse
Wikipediaartikel mit Filmliste zu Regisseur Sidney Lumet
Filmkritik auf Kulthit.de
QuellePresseheft Kochmedia
Cast & Crew
-
Sidney Lumet
-
Philip Seymour Hoffman
-
Ethan Hawke
-
Albert Finney
-
Marisa Tomei
-
Rosemary Harris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nanette Hanson
-
Aleksa Palladino
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chris Lasorda
Regie
Schauspieler
-
Michael Shannon
-
Amy Ryan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Martha Hanson
-
Brian F. O'Byrne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bobby Lasorda
-
Blaine Horton
-
Arija Bareikis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Katherine
-
Leonardo Cimino
-
Lee Wilkof
-
Paul Butler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective
-
Adrian Martinez
-
Kelly Masterson
- Genre
- Thriller, Familiendrama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- New York City
- Handlung
- Abhängig, Affäre, Alimente, Alkoholiker, Arbeitsplatz, Außer Kontrolle, Betrug, Beweis, Bruder-Bruder-Beziehung, Brutalität, Büro, Drogen, Drogendealer, Drogenmissbrauch, Drogensucht, Dysfunktionale Familie, Ehebruch, Eltern-Kinder-Beziehung, Ermittlung, Erpressung, Erschiessen, Ersticken, Ex-Frau, Familienkonflikt, Frau zwischen zwei Männern, Geldgier, Geldnot, Geschiedene Eltern, Gewalt, Gier, Heroin, Heroinsüchtiger, Hysterie, Juwelenraub, Juwelier, Karriere, Liebe, Lügner, Mord, Nervenzusammenbruch, Nervosität, Pistole, Plan, Polizei, Raubmord, Raubüberfall, Scheitern, Schuld, Schulden, Schuldgefühl, Schönheit, Selbstmordversuch, Sex, Streit, Suche nach Mörder, Ungeschicklichkeit, Untreue, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Vaterfigur, Verlust der Mutter, Versehentlicher Mord, Verzweiflung, Wahnsinn, Wut und Hass, Überfall
- Stimmung
- Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Tödliche Entscheidung - Before the Devil Knows You're Dead
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Trailer zum Film Tödliche Entscheidung - Before the Devil Knows You're Dead
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Kritiken (17) — Film: Tödliche Entscheidung - Before the Devil Knows You're Dead
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Natürlich sind es die Figuren, die hier am interessantesten sind. Lumet geht der Frage nach: Mit welchen Menschen haben wir es zu tun, warum werden sie zu dem, was sie auf einmal sind, warum verstricken sie sich im Verbrechen? [...]
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenLumet erzählt das alles gottlob mit unterkühlter Nüchternheit; jede weitere Emotionalisierung würde dieses gnadenlose, humorfreie Konstrukt aus Verlust und Niedertracht zur melodramatischen Implosion führen. Unter seiner Regie entstehen stattdessen die intensivsten Szenen, die man derzeit im Kino zu sehen bekommt. Das ist natürlich das, was man Schauspielerkino nennt.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenErst vor ein paar Tagen habe ich mein Erstaunen zum Ausdruck gebracht, wie viele hochkarätige Independent-Produktionen zurzeit aus den Staaten in unsere Kinos schwappen. Sidney Lumets Thriller-Drama Tödliche Entscheidung - Before The Devil Knows You’re Dead fügt sich da nahtlos in diese Riege ein.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenWie empfiehlt man einen Film, über dessen Inhalt man so wenig wie möglich preisgeben möchte und eigentlich nur sagen will: Geht! In! Diesen! Film! „Tödliche Entscheidung – Before the devil knows you’re dead“ von Sidney Lumet – leiderleider fehlte wieder einmal dem deutschen Verleiher die Lust, diesem Film einen weniger austauschbaren Titel zu geben. Der irische Trinkspruch, dem der Originaltitel entlehnt ist, passt hervorragend auf die beiden Brüder Andy (Philip Seymour Hoffman) und Hank (Ethan Hawke), jeder ein Looser auf seine Weise. Andy, erfolgreicher Unternehmensberater, ruiniert sich und seine schöne Gattin (Marisa Tomey) durch ein luxuriöses Leben und eine ebenso luxuriöse Drogensucht, sein kleiner Bruder hat es zu nichts gebracht. Obwohl er so gerne ein besserer Mensch wäre, schafft er es nicht einmal, regelmäßig Unterhalt für seine Tochter und Exfrau zu zahlen, die ihm nur noch die Monate der ausstehenden Zahlungen ins Gesicht brüllt. Nie zuvor habe ich Ethan Hawke so ausdrucksvoll spielen sehen.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDurch die präzisen Dialoge und die hervorragenden Schauspieler lässt sich der unheilvolle Absturz der kriminellen Brüder aus der sicheren Distanz genüsslich betrachten. Einziger Schwachpunkt ist die etwas zu stark verbogene Handlung. Dadurch resultieren einige wilde Sprünge auf der Zeitlinie, die manchmal der Wirkung abträglich sind. Die Erzählweise hat aber durchaus auch positive Auswirkungen. Dadurch gewinnt die unerbittliche und finstere Handlung nämlich einen gewissen morbiden Humor.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenAuf Basis des exzellenten Drehbuchdebüts von Kelly Masterson realisierte Altmeister Lumet einen gewaltigen Familienfilm und einen genialen Thriller. „Tödliche Entscheidung“ ist gleichzeitig klassisch gut und modern, hat die tragische Wucht der alten Griechen und die Absurdität der Gier aus Coen-Filmen.
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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de
Kommentar löschenMit ‚Tödliche Entscheidung' präsentiert Altmeister Lumet ein packendes, unkonventionelles Schuld-und-Sühne-Drama um einen missglückten Raubüberfall, bei dem alle Beteiligten am Ende als Verlierer dastehen. Die Ereigniskette, die einmal losgetreten nicht mehr aufzuhalten ist wirkt auf unbequeme Weise real und wenig konstruiert. Großartig besetzt mit Philip Seymour Hoffman, Ethan Hawke, Albert Finney und Marisa Tomei sollte man sich diese beeindruckende Charakterstudie nicht entgehen lassen.
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Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenDas Ergebnis ist die Summe aller Dinge. Dieses Zitat aus dem Film könnte auch dessen Übertitel sein. Was im Vorfeld todsicher schien, offenbart sich im Nachhinein, Szene für Szene, als Faß ohne Boden. Dieses Spätwerk des Kultregisseurs Sidney Lumet macht betroffen - in seiner präzise skizzierten Auswegslosigkeit und der beinahe unvermeidlichen und schließlich eskalierenden Gewalt. Umrandet wird das ungewöhnliche Familiendrama, eigentlich nur Spiegelbild gesellschaftlicher Scheinidylle, von einem musikalischen Thema, das die drückende Grundstimmung noch spürbarer werden lässt. Authentischer geht kaum.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenDer Film besticht klar durch seine überaus guten Schauspieler, jedoch ist der Anfang des Filmes sehr langatmig und hinziehend durch die Szenen, die immer wieder wiederholt werden. Zum Ende hin nimmt der Film nocheinmal Fahrt auf, was ihm auch ganz gut tut.
Sehr gute Schauspieler, gute Story, aber leider hackt es ein wenig bei der Umsetzung.
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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenDass sich selten jemand so verrechnet hat wie Andy, der den todsicheren Plan ausgetüftelt hat, ist nicht das Überraschendste an diesem großartigen Thriller. Es ist die Selbstverständlichkeit, mit der sich aus einem Krimi eine Familientragödie entwickelt, in der jedes zivilisierte Benehmen vor die Hunde geht. ... Mit Hoffman und Hawke sind zwei wunderbar uneitle, ungeheuer kraftvolle Stars am Werk, die das Ganze auch schauspielerisch zum Ereignis machen.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenEine simple Prämisse, die mit ihrer Rückblendenerzählung zunächst auch simpel umgesetzt scheint. Doch Lumet interessiert sich nur wenig für clevere Verstrickungen und Zeitsprünge, ergötzt sich nicht am filmischen Vexierspiel – es geht ihm nicht einmal gänzlich um die Krimiaspekte seines Thrillers. "Before the Devil Knows You're Dead" ist ein kraftvolles Familiendrama, fest in den Zügeln seines Erzählers gespannt.
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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenBei allem Tempo besitzt dieser Thriller eine staunenswerte Gelassenheit. In langen Einstellungen, in denen die Handkamera nicht nervös, sondern einfühlsam vibriert, schafft er seinen Darstellern Raum, um die Emotionen zu entfalten, und gewährt den Zuschauern die Muße, um deren unbegriffene Impulse zu reflektieren.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDies ist alles andere als ein Alterswerk; es kommt nicht milde versöhnlich daher, sondern gnadenlos konsequent. Wenn ein Regisseur - wie Lumet vor drei Jahren - den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk erhält, hat er üblicherweise das Ballen seiner Fäuste verlernt. Sidney Lumet kann immer noch zornig sein - wie mit seinem Erstling "Die zwölf Geschworenen" vor einem halben Jahrhundert.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenKlug erzählt und ohne die Zeitspiele zum Gimmick werden zu lassen, beweist Lumet, daß er auch mit über 80 noch spannend Geschichten inszenieren kann. Es mag wie eine Studie in Kleine Ursache, große Wirkung-scheinen, bis man realisiert, daß die Figuren schon lange bevor dieser Film beginnt verloren sind. Hawke und Hoffman und Finney überspielen kleinere Längen problemlos.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDie beiden erstklassigen Schauspieler Ethan Hawke und Philip Seymour Hoffman sind die unumstrittenen Stars dieses packenden und raffiniert erzählten Thrillers um einen blutigen Überfall, der eine Familie an den Rand des Abgrunds bringt. Gelungene Kinounterhaltung um ein misslungenes Verbrechen.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenLieß großes erwarten und wurde mit zunehmender Spielzeit zur reinsten Tortur. Aber eben nicht weil wir ein erschreckendes, packendes Charakterspiel sehen, sondern weil Lumet's Film in so vielen Metern Zelluloid so verdammt wenig erzählt. Nach der 5. Zeitsprung wirkt auch dieses Stilmittel ausgelutscht. Und auch wenn Ethan Hawk mit seinem unsäglichen (!) Overacting am Rande des Erträglichen kratzt, mochte ich diese kleine Gaunerposse in der ersten Hälfte noch bedingt. Dann geht es aber kontinuierlich Berg ab und mündet schließlich in unfassbar difusem Quark. Einziger Lichtblick meiner Meinung nach: Philip Seymour Hoffman. Der war wirklich stark. Der Rest war igendwie, trotz einiger Höhepunkte, eine kleine verkackte (sorry) Pseudostudie, bei der man den Hasenkot schon gerochen hat, als das Tier sich noch einen geeigneten Platz suchte.
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al-x: blog:x - Royal with cheese
Kommentar löschenRasante Story, ein gigantischer Philip Seymour Hoffman und ein etwas vorhersehbaren Ende. Der Weg dorthin ist aber wie Achterbahn fahren!
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Kommentare (63) — Film: Tödliche Entscheidung - Before the Devil Knows You're Dead
Kommentar schreibenMarcelN44 2012/02/07 22:15:53
Kommentar löschenUnsympathisches Familien-Thriller-Drama, das in keiner Weise zum Mitfiebern einlädt, trotz durchaus auch guter Darstellerleistungen. Zieht sich leider wie Kaugummi...
4/10
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Joeyjoejoe17 2012/01/09 13:28:04
Kommentar löschenDie komplexe Erzählweise einer im Grunde einfachen Thematik (Raubüberfall geht schief) macht diesen Film außergewöhnlich. Die Besetzung, die Musik, die Charaktertiefe und die gelungene Kameraarbeit machen diesen Film außergewöhnlich gut.
Hier hat man neben den beiden grandiosen Hauptdarstellern Phillip Seymour Hoffman (der beste seiner Zunft) und Ethan Hawke (ein großartiger, leider unterschätzter Darsteller) auch einen tollen Nebencast, in dem Marisa Tomei, Albert Finnley, Michael Shannon und Amy Ryan durchweg gute und überzeugende Leistungen darbieten. Das insgesamt großartig aufspielende Ensemble weiß durch intensive Darbietungen über die stellenweise spannungsarme Inszenierung hinwegzutrösten.
Die grandiose Musik unterstützt stets passend die Szenerie, sowohl in den einfühlsamen und ruhigen, als auch in den Szenen, in denen es zur Sache geht. Die Kamera tut ihr übriges und verleiht dem Geschehen große Intensität und fängt jede Szene gekonnt mit teils statischen Perspektiven ein.
Dazu gesellt sich eine gute Story, die mit zeitversetztem Storytelling zu fesseln weiß und enormen Wert auf die Charaktere und ihre Entscheidungen sowie Gedanken und Wandlungen legt. So schafft es Sidney Lumet, seine nicht ganz so originelle Geschichte auf umso interessantere Art und Weise zu erzählen und zieht den Zuschauer von Anfang bis Ende in seinen Bann.
Wer also eine teilweise spannungsarme Inszenierung verschmerzen kann bekommt ein erstklassig gespieltes, intensives, eindringliches und schonungsloses Thriller-Drama mit fesselnder Erzählweise. Lumet hat sich mit diesem Film definitiv einen würdigen Abgang geschaffen.
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Sigmund 2012/01/09 14:44:02
Antwort löschenLeider war er genau das: Lumets letzter Film. († 9.4.2011)
Joeyjoejoe17 2012/01/09 14:45:07
Antwort löschenEy ey ey, hätte ich mal vorher besser recherchieren müssen. Danke.
Begbie 2011/11/21 00:11:49
Kommentar löschenDieser Film hat mich mal wieder so richtig gepackt und Emotionen hervorgerufen wie selten zuvor bei einem Film. Die Abgründe die sich hier auftun, lassen einen das ein oder andere mal ungläubig den Kopf schütteln - und doch lässt man sich darauf ein, was hauptsächlich am Darstellerensemble liegt. Meine große Überraschung war Ethan Hawke, allein die Szene im Auto als der Raub missglückt wird mir ewig im Gedächtnis bleiben. Hoffman spielt wie so oft genial und Finney ist auch absolut überzeugend - ein alter Mann der Rot sieht und dem die Liebe zu seiner Frau wichtiger war als zu seinen eigenen Kindern... Ich kann diesem Film jedem ans Herz legen, aber bitte nicht für nebenbei oder auf der Suche nach einem Actionfilm. Man muss sich 2h nehmen und die Wirkung voll entfalten lassen :)
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Myller 2011/11/18 08:15:38
Kommentar löschenInteressanter Genremix (Thriller/Drama) mit einem (wie üblich) überragenden Philip Seymour Hoffman.
Die eigentümlich angewandte Rückblende-Technik gefällt mir weniger. Diese Form der Entschleunigung trägt weder zur Spannung bei, noch bringt sie relevante Hintergrundinformationen. So bremst sich der Film streckenweise selbst aus.
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Fabes 2011/07/29 02:35:30
Kommentar löschenGute Schauspieler, eine interessante Story und eine Marisa Tomei, die zum anbeißen ist! Leider ist der Film aber sehr langatmig, was zum Teil dadurch zustande kommt, dass etliche Szenen mehrmals gezeigt werden und viele Rückblenden vorkommen. Vor allem die erste Hälfte von "Tödliche Entscheidung" ist etwas schnarchig. Später gewinnt der Film zum Glück ein bisschen an Fahrt. Solide Kost, mehr aber auch nicht!
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TheNumber 2011/07/10 12:23:57
Kommentar löschenwurde von etienne gardé als insider tipp gehandelt... um ein geheimtipp zu sein, fehlt dem film noch ein kleines stück. die schauspieler, insbesondere philip seymour hoffman, sind sehr gut, die stimmung ist sehr emotional und intense(auch durch gute filmmusik). doch der film ist mir einen tick zu unspannend bzw. zu wenig mitreißend. außerdem sind alle charaktere unsympathisch. is jetzt nicht unbedingt ein film, den ich in baldiger zukunft ein zweites mal sehen möchte. dennoch ein guter, fast schon sehr guter film, den man gucken kann (bzw. sollte), wenn er im fernsehen läuft...
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marcus-wagenknecht 2011/06/18 12:18:43
Kommentar löschenEin Vater ermordet seinen Sohn?!
Altmeister Lumet will hier auf die Schnelle mal eben unsere "verkommene Welt" mit einem Film retten.
An dieser Grundidee kann ich nichts "meisterliches" oder "intelligentes" entdecken.
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ElWray 2011/05/22 14:52:14
Kommentar löschenDieses Familiendrama geht doch sehr nah auch wenn man es am Anfang nicht erwartet.
Ein scheinbar perfekter Plan um ein bisschen Geld zu machen läuft völlig schief und zerstört das leben von 4 Menschen.
Das Leben der Protagonisten ihre Probleme und ihre beziehungen zu einander werden schön und glaubhaft erzählt.Im Verlauf des Films lernt man sie ein wenig kennen und erlebt mit jedem von ihnen in einzelnen Episoden,die Tage vor und nach dem Raub.
In jedem Fall ein packendes Drama um 2 ungleiche Brüder und ihrem Vater.
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Filmfano 2011/05/03 15:47:50
Kommentar löschen10 von 10 Punkten. Mehr muss ich wohl auch nicht sagen, da meine Vorredner dies schon ausführlich getan haben! Einfach einer meiner Lieblings-Streifen!
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Isolation 2011/05/03 15:11:34
Kommentar löschenWas Sidney Lumet hier erschaffen hat ist eine echt Filmperle und ihm gelingt es Drama und Thriller zu vereinen. Der Film hat Momente voller Gefühle, rutscht dann aber dabei nie ins Kitschige ab. Der Film hat sehr viele Momente voller Spannung, wird aber nie zu einem schnellen Thriller, der ohne Verstand arbeitet. Ich freue mich sehr für Lumet und ziehe meinen Hut vor ihm. Der Film lebt von seiner Geschichte und seinen erschaffenen Charakteren, die einen unglaublichen Tiefgang besitzen. Der Zuschauer schafft es damit eine ganz besondere Bindung zu jeder einzelnen Personen aufzubauen, die wegen ihrer sehr guten Schauspieler noch besser wirken und ausgemalt sind. Was ist denn jetzt "Before the Devil Knows You're Dead" eigentlich? Thriller, Melodram oder klassisches Familien-Drama? Die Meinungen gehen hier wohl weit auseinander, aber man schafft es die Zutaten der einzelnen Genres zusammenzubringen und so einen ergreifenden Film zu erschaffen.
Ein Meisterwerk? Das steht für mich außer Frage. Es ist nur leider ein Meisterwerk, was viel zu wenig gewürdigt wurde. Ich freue mich jedenfalls, dass ich auf den Film gestoßen bin und ihn mir angeschaut habe, denn ich hätte etwas ganz Großes verpasst.
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filmschauer 2011/04/11 20:43:07
Kommentar löschenSidney Lumets letzter Film "Before the Devil Knows You’re Dead" ist ein überraschend tiefgehendes Krimidrama, das nicht nur mit einer durch HD-Kameratechnik und hartem Kontrast ungewohnt kühl gehaltenen und dennoch sehr effektvollen Inszenierung aufwartet, sondern auch mit einigen hochklassigen Darstellern begeistern kann. Wie ein einfaches Gemälde wird die Handlung über einen scheinbar simplen, aber persönlich ziemlich brisanten Raub eröffnet. Analog zu den vielfältigen Komplikationen, Fehlschlägen und Lügenkonstrukten, die den Hintergrund zu diesem beispiellosen Familienschicksal bilden, wird durch nicht-chronologisches Hinzufügen erhellender Szenen an unterschiedlichen Zeitpunkten der Geschichte zu einem differenzierteren Porträt mit ungewohnten Pinselstrichen ergänzt, welches bis zum unvorhersehbaren Schluss eine mitreißende Sogwirkung bereithält. Abermals überzeugt ein Philip Seymour Hoffman mit einem nuancierten Spiel und Kollege Ethan Hawke verkörpert kongenial seinen ungleichen Bruder. Auch wenn Lumet mit diesem Werk eigentlich nicht von der Bühne abtreten wollte, ist "Before the Devil Knows You’re Dead" nicht nur durch seine unkonventionelle Erzählweise ein spannendes und emotionales Stück Kino und damit ein absolut würdiger Abschluss dieser großen Regiekarriere.
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ossgewalt 2011/03/10 10:53:16
Kommentar löschenTrotz interessanter Story und guter Schauspielern leider langweilig. Schade, da wäre mehr drin gewesen.
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cannibal83 2011/02/28 10:28:02
Kommentar löschenZu diesem Film habe ich wohl eine eher unpopuläre Meinung. War mir einfach zu nüchtern und kalt (und das sage ich als Bergman-Fan). Da konnten dann auch die guten Darsteller und die grandiose, sehr minimalistische musikalische Untermalung nichts mehr retten....
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duffy 2011/02/21 02:52:38
Kommentar löschenGroßartig gespielte, knüppelharte Mischung aus Thriller und Drama. Hier gibt's nichts zu lachen, hier geht es ans Eingemachte. Durch die tolle Erzählstruktur wird man die kompletten 2 Stunden bei Laune gehalten, aber man hätte sich sowieso nicht von Schirm losreissen können. Zu spannend und faszinierend sind die menschlichen Abgründe, mit denen Lumet seine Zuschauer konfrontiert.
Ist übrigens keinesfalls eine Hoffman Solotour, auch wenn er natürlich großartig ist. Albert Finney und besonders Ethan Hawke schöpfen hier aus den Vollen, holen alles aus sich raus.
Keine leichte Kost, aber ganz ganz toll, in allen Belangen.
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Le Samourai 2011/04/10 19:37:39
Antwort löschenR.I.P.!
Tyler Durden 22 2011/02/12 17:33:25
Kommentar löschenDer Film zeigt wie aus einer schlechten Idee und der daraus entstehen Katastrophe. Das Leben der Beteiligten und deren Mitmenschen zugrunde geht. Bis es keinen Ausweg mehr gibt. Eine wirklich gute Story mit überzeugenden Akteuren!!
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guggenheim 2011/02/12 10:19:14
Kommentar löschenLumet ist ein Großmeister der Inszenierung, das beweist er wieder einmal mit "Before the Devil Knows You're Dead": tolle Tempiwechsel, passende Variationen in den Kameraeinstellungen, und vor allem die Schaffung einer dichten Atmosphäre. Sicher, nicht alles ist perfekt geraten, der Mittelteil hängt z.B. etwas durch, aber dem grandios aufspielenden Philip Seymour Hoffman zuzugucken, macht alleine schon Freude. Da kann Ethan Hawke zwar nicht mithalten, liefert aber dennoch eine starke (wohl seine stärkste) Vorstellung ab.
---- ACHTUNG! Folgende Sätze könnten spoilern -----
Die Story hat dazu noch den Vorteil, dass sie nicht in traditionellen Kategorien verläuft und eigentlich keinen der Protagonisten als positiven Lichtblick darstellt. Somit ist ein befriedigender Ausgang per se verbaut. Der Sogwirkung des Finales ist dies unbedingt zuträglich, verliert sich doch nicht alles in unerträglich kitschigen Liebesbekundungen mit zuckergussigem Happy End.
---- Ende der möglichen Spoiler -----
Fazit:
"Before the Devil Knows You're Dead" ist ein psychologisches Thrillerdrama, das sich nicht mit einer zwanghaft komplizierter Story aufhält (ohne dabei banal zu werden!), sondern seinen Fokus auf die Charaktere legt, um deren seelische Brüche nahegehend darzustellen. Fein und brachial in ausgewogenen Teilen - großes Kino...
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phoenix409 2011/02/12 11:00:29
Antwort löschenToll geschrieben, genau meine Meinung. Ich glaub den muss ich auch mal wieder guggen...
guggenheim 2011/02/12 11:20:54
Antwort löschenDanke. Ich hab den jetzt erst gesehen, obwohl er schon lange auf meiner Liste stand. Hat sich definitiv gelohnt... :)
The_Comedian 2011/01/30 23:51:53
Kommentar löschen´ Du bist vielleicht eine halbe Stunde im Himmel, bis der Teufel merkt, dass du tot bist!´
Sydney Lumet schuf ein kleines, feines Meisterwerk der Irrungen und Wirrungen, mit durchweg exzellenten Darstellern, tiefschwarzem, gar ätzend-köstlichem Humor und einer anti-temporären, multi-perspektiven Erzählweise, die in ihrer letztlich schlüssigen Schlichtheit und Konsequenz ihresgleichen sucht.
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BigDi 2011/03/17 23:15:58
Antwort löschenSchöner Kommentar, aber müsste es nicht heißen: "...mögest du eine halbe Stunde im Himmel sein.."? "And may you be" > "Maybe you"? ;)
Olilotron 2010/12/03 12:12:16
Kommentar löschensehr solider thriller und soziales drama mit cooler musik und echt überzeugenden schauspielern. einziger kritikpunkt ist in meinen augen der halbe amoklauf, den der ältere bruder am ende hinlegt. das scheint mir überzogen, es konterkariert all seine früheren anstrengungen den ursächlichen mord zu vertuschen und scheint mir psychologisch nicht plausibel.
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bascopeach 2010/10/28 10:32:00
Kommentar löschenWow, es ging mir schon manchmal so, dass ich aus einem Albtraum aufgewacht bin, schweissgebadet, verwirrt und erleichtert und fast dazu geneigt war, dem Herrn da oben zu danken dass er mich aufwachen hat lassen.
Der Film kommt ohne dieses Gefühl des totalen Lastabfalls, der Befreiung daher und man leidet förmlich mit, in dieser Geschichte die so konstruiert und zugleich so echt erscheint, denn genauso empfinde ich das menschliche Wesen.
Ein furchtbarer, packender Film.
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criticandy 2010/09/14 15:55:29
Kommentar löschenDer Film ist in jedem Fall sehenswert und die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller ist sehr überzeugend und ergreifend. Interessant ist auch die Erzählstruktur des Films, auch wenn sie nichts völlig neues ist. Durch sie gewinnt der Film in jedem Fall an Perspektivenvielfalt und Originalität, was bei einer rein linearen Struktur schwieriger umzusetzen gewesen wäre. Der Film könnte eine Prise mehr Spannung und unvorhersehbare Wendungen vertragen, weshalb meine Bewertung nicht noch weiter in Richtung Bestnote wandert.
Die Anspielung auf Shakespeares "King Lear" war auch interessant. Es sind dort die Töchter, die den Vater hintergehen und ihn in den Wahnsinn treiben und hier zu sehen, wie die Geschichte mit Söhnen ausgeht ist spannedn zu beobachten. "King Lear" wurde lange wegen seiner Brutalität und Hoffnungslosigkeit nicht auf die Bühne gebracht, doch meiner Meinung nach gibt es im Stück, sowie im Film, am Ende doch noch Hoffnung. Auch wenn alles verdorben zu sein scheint. Bildet euch selbst ein Urteil.
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