Transfer

Transfer (2010), DE
Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Kinostart 22.09.2011

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6.3 Kritiker
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von Damir Lukacevic, mit B.J. Britt und Mehmet Kurtulus

Deutschland in der nahen Zukunft. Der Gentechnikfirma “Menzana” gelingt mit dem Persönlichkeitstransfer der entscheidende Schritt hin zur ewigen Jugend. Für den hochbetagten Hermann und seine schwerkranke Frau Anna wird der uralte Traum vom ewigen Leben wahr. Bei “Menzana” kaufen sie für eine Million Euro die jungen, attraktiven Körper von Apolain und Sarah. Durch den Transfer erhalten Hermann und Anna am Tage die Kontrolle über die beiden Schwarzafrikaner. Nur nachts können Apolain und Sarah für vier Stunden wieder sie selbst sein …

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Kritiken (3) — Film: Transfer

José Garcia: Textezumfilm

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7.5Sehenswert

Durch den visuellen Kontrast zwischen den warmen, lebendigen Farben der schönen Landschaft um den Bodensee mit der in kalten Tönen wiedergegeben, sterilen Umgebung der Firma „Menzana“ stellt Regisseur Lukacevic die Gefahren einer vermeintlich segensreichen Technologie in den Mittelpunkt von „Transfer“. Dass er die Kritik an einer Gentechnik ohne ethische Maßstäbe umfassender versteht, verdeutlicht der Film auch in der Möglichkeit, durch genetische Eingriffe das Aussehen des Kindes während der Schwangerschaft festzulegen.

Obwohl „Transfer“ wohl aus finanziellen Gründen filmisch einen eher bescheidenen Eindruck macht, wiegen die darin behandelten Fragen diese technische Schwäche bei weitem auf: Regisseur Lukacevic und seine Co-Drehbuchautorin Gabi Blauert reichern die zwar schlicht, aber auch anschaulich inszenierten Fragen der Gentechnik mit einem Subplot um das Verhältnis zwischen der westlichen und der Dritten Welt an. Denn die Erfüllung der ewigen Jugend können sich die reichen Europäer nur leisten, indem sie die Bedürftigkeit der Menschen in den finanziell benachteiligten Ländern ausnutzen.

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Rupert Sommer: Radio Köln Rupert Sommer: Radio Köln

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4.0Uninteressant

Was dann folgt, ist leider ein verquaster, von pseudo-gehaltvollen Dialogen überfrachteter Marathon, der keinen echten Schluss findet.

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W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien... W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien...

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7.5Sehenswert

„Transfer“ setzt einen Denkprozess in Gang, wobei die brillanten Darsteller sowie die zurückgenommene Erzählweise emotional nachdrücklich berühren.

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Kommentare (6) — Film: Transfer

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Sozionaut

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein leise intonierender Film, der viele Themen berührt. Liebe, Alter, Vergänglichkeit, Tod. Identität, Hautfarbe, Armut, Reichtum, Ausbeutung. Bewusstseinstransfer in gekaufte Körper? Wer will das wirklich und was bleibt dann noch gleich...?

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Supereule

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Bewertung5.0Geht so

Im Prinzip geht es in "Transfer" um einen verständlichen Wunsch der Menschen, Herrscher über die eigene Zeit zu sein und den Tod zu verhindern. Wie entscheidet man sich, wenn man die Wahl hat, zwischen weiter leben und nicht weiter leben? Der Film lebt natürlich von seinem Sujet, und auch wenn er zu wenig aus diesem macht, hält er den Sichter mit beständiger Tiefgründigkeit am Schirm. Er hebt deutlich die Verwandtschaft zwischen Körper und Geist hervor und zeigt, dass eine Trennung Komplikationen mit sich bringt. Leider mangelt es dem Werk von Damir Lukacevic an inhaltlicher Durchsetzung. Zu oft hat man das Gefühl einen Thriller zu sehen, doch sind es meist offensichtliche Spannungsmomente, die ihr Ziel ein wenig verfehlen und nur die Zeit stehlen. Die Abrechnung mit der Naivität des Ehepaares fällt zwar etwas unbefriedigend aus, weil deutlich an ein dramaturgisches Konzept angepasst, doch trifft die Frage nach der Identität die im neuen Körper Wohnenden umso härter. Des Weiteren kratzt der Film auch an das große Problem der Globalisierung: die Ausbeutung. Wie in der aktuellen Wirklichkeit, nutzen in dieser düsteren Vision, wohlhabende Menschen in wohlhabenden Ländern die Not der Ärmsten aus. Und damit ist das Szenario vom organisationellen Körperverkauf für medizinische Zwecke eigentlich gar kein so schreckliches. Dafür aber ein widerwärtiges und moralisch inakzeptables.

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KingKoitus

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vorgemerkt

Der Trailer ist leider etwas kurz - man kann nicht wirklich erahnen wie der Film sein wird, aber ich bin sehr gespannt darauf.

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raycluster

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Grottig wird er sein, würd ich mal schätzen ^^


KingKoitus

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Warum das?


Joeyjoejoe17

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Bewertung4.0Uninteressant

An und für sich eine originelle Idee und ansatzweise gute Handlung. Aber dann diese lückenhafte, unkonsequente und höhepunkarme Umsetzung :-/
Aus diesem Stoff hätte man definitiv mehr machen können. Einzig positiv war die Darstellung der zwei "neuen Körper" - deren Spiel hat mir recht gut gefallen.

Aber sehr lustig, wenn auch unfreiwillig (daher Punktabzug). Z. B. der Ausspruch "Hermann, du bist so schwarz!" Zum Totlachen :D

SPOLIER

Der gewollt tricky twist am Ende ist mehr als nur schlecht und vorhersehbar, er istunnötig und hat mit dem restlichen Film so gut wie nix relevantes zu tun. Ich dachte mir nur 'wtf, was soll das jetzt? Total unnütz'.

/SPOLIER

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StefanSangrero

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Bewertung9.5Herausragend

Einer der wenigen deutschen Science-Fiction-Filme. Ähnlich wie das Vampir-Genre muss dieses erst einmal entdeckt werden. Vereint Ideen, Motive und Themen aus viele bekannten Hollywood-Filmen wie Blade Runner, Gattaca, Repo Man, The Island, entfernt die Action und erhöht die Tiefe. Sehr gut!

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rudeboy69

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Bewertung7.0Sehenswert

Bist du aber schwarz!

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