Verwünscht

Enchanted (2007), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 6, Fantasyfilm, Komödie, Musikfilm, Animationsfilm, Kinostart 20.12.2007


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6.1
Kritiker
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6.0
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69 Kommentare
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von Kevin Lima, mit Amy Adams und Patrick Dempsey

Es war einmal … So beginnen viele schöne Disney-Zeichentrickmärchen über bildhübsche Prinzessinnen und mutige Prinzen, die mit herzergreifenden Liedern und niedlichen sprechenden Tieren unsere Kindheit erfreuten. Doch was passiert, wenn genau diese heile Zeichentrickwelt und ihre fast kitschig anmutenden Märchenfiguren aus vergangenen Zeiten durch einen bösen Zauber im New York von heute landen? So geschieht es in Verwünscht: Die böse Königin Narissa (Susan Sarandon) verbannt Märchenprinzessin Giselle (Amy Adams), ihre ungeliebte zukünftige Schwiegertochter, am Tag ihrer Hochzeit in ‘die Welt ohne Happy End’. Die Prinzessin im Brautkleid trifft am Times Square auf einen typischen New Yorker Scheidungsanwalt und Single: Robert (Patrick Dempsey) denkt, sie sei einem Kitschroman entsprungen. Als Märchenprinz Edward (James Marsden) in unserer Welt auftaucht, um seine Angebetete in ihr Märchenreich Andalasien zurückzuholen, ist das Chaos perfekt …

Vollständige Handlung zu Verwünscht
Die erste Viertelstunde des Films ist als Zeichentrickfilm gestaltet, danach endet die reine Zeichentrickerzählung und die Mischung aus realen Figuren und Animation beginnt.

Das Märchenland Andalasia

Prinzessin Giselle (Amy Adams) und ihr Prinz und zukünftiger Ehemann Edward von Andalasia (James Marsden) sind auf dem Weg zu ihrer Hochzeit, doch die böse Schwiegermutter und Königin Narissa (Susan Sarandon) hat etwas gegen die Vermählung. Sie hasst das hübsche Mädchen, dass überall beliebt ist und mit Tieren sprechen kann. Kurz entschlossen belegt sie Giselle mit einem Fluch und stößt sie in einen Brunnen. Durch diesen gelangt das Mädchen per freiem Fall nach New York, wo sie plötzlich mitten auf dem Times Square aus einem Gully steigt.

In New York

Prinzessin Giselle fällt trotz des hektischen Treibens am Broadway schnell auf, denn sie trägt ein leuchtend weißes Hochzeitskleid und fällt zudem durch ihre ungewöhnlichen Fragen auf. Sie trifft auf den Scheidungsanwalt Robert ( Patrick Dempsey), der sie nur dank des beharrlichen Drängens seiner Tochter Morgan (Rachel Covey) bei sich zu Hause aufnimmt. Giselle versteht es, mit ihren für sie gewöhnlichen Mitteln die Wohnung umzugestalten. Kurzerhand macht sie sich Ratten und Tauben zu nutze, um die Wohnung gründlich zu putzen und neu zu gestalten. Robert ist fassungslos und glaubt, den Verstand verloren zu haben.

Die Rettung naht

Währenddessen lässt sich Prinz Edward nicht von seiner Mutter aufhalten und macht sich auf die Suche nach seiner Angebeteten. Unterstützt wird er dabei durch das putzige Eichhörnchen Pip (Kevin Lima). Auch er findet den Weg von Andalasia nach New York und schießt plötzlich aus dem Gully. Als Prinz ist er es gewöhnt, dass ihm die Menschen gehorchen und das er schnell an Informationen kommt. Deshalb zögert er nicht, sein Schwert zum Einsatz zum Bringen, um von Strassenarbeitern den Weg zu Giselle zu erhalten. Der Prinz ist nicht der hellste und findet deshalb wertvolle Unterstützung in seinem kleinen Begleiter, der ihn durch kleine Fingerzeige stets versucht, auf den rechten Weg zu führen. Trotzdem kann auch er nicht vermeiden, das Edward das ein oder andere kleine Unglück in der Großstadt zustößt.

Der Feind folgt

Auch Königin Narissa macht sich letztlich zusammen mit ihrem Helfer Nathaniel (Timothy Spall) auf in die Realität, um ihren letzten Schachzug gegen das Paar auszuführen. Doch ihr böser Plan scheitert letztlich nicht nur an ihrem Sohn. Auch Robert begreift endlich, dass es sich bei den merkwürdigen Personen tatsächlich um Figuren aus der Märchenwelt handelt und zusammen mit seiner Tochter kann er dafür sorgen, dass sie beide zueinander finden und die böse Königin besiegen können.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Verwünscht
Genre
Fantasyfilm, Komödie, Musical, Märchenfilm, Zeichentrickfilm
Zeit
2000er Jahre, Gegenwart
Ort
Andalasien, Broadway, Times Square
Handlung
Drache, Eichhörnchen , Hochzeit, Kuss, Königin, Märchen, Prinz, Prinzessin, Rechtsanwalt, Vergiften
Stimmung
Gutgelaunt
Zielgruppe
Familienfilm
Verleiher
Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
Walt Disney Pictures

Kommentare (65) — Film: Verwünscht


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Bleecher

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich wollte mir heute etwas leichtes geben. Etwas, wo ich mal meinen Kopf abschalten konnte und habe dafür Verwünscht gewählt.
Nun, wie nicht anders zu erwarten, tropfte der Kitsch und die alten, wohlbewährten Disney Filmfiguren wurden serviert.
Amy Adams als Prinzessin ist wirklich wunderschön. Ihre Lieder haben mir auch am besten von allen gefallen. Ihr Prinz fiel eher etwas lächerlich aus.
Sehr gut gefallen hat mir auch das schlaue Backenhörnchen Pip.
Wer also seine müde Seele mit etwas Schmalz einbalsamieren und der oft allzu rauen Realität entfliehen will, ist bei Verwünscht bestens aufgehoben und das ist nicht zynisch gemeint.

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der cineast

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Bewertung6.5Ganz gut

Nicht nur, dass sich Disney hier ausnahmslos selber parodiert, der Konzern weiß sich auch, durch eine angenehme, niemals aufdringliche und gesunde Form der Ironie, neu zu erfinden und sein gesamtes Konzept zu hinterfragen um es schließlich neu aufgestellt und zusammengesetzt zu bestätigen. Und dann gibt es in diesem lebendigen, frischen und beschwingten Film noch diese unsagbar romantische Tanzszene, die im positivsten Sinne vor rührseligem Zuckergusskitsch fast zu schmilzen beginnt. Zu schön.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung5.0Geht so

Die Grundidee wo man die idealisierte Prinzessinnen-Welt hochnimmt und mit der "bösen, realen" Welt vermischt, hat schon was für sich, eine Disneyprinzessin findet sich plötzlich in der Realität wieder und ist mit ihren träumerischen Wertevorstellungen nun völlig aufgeschmissen, dazu kleine, tierische Waldbewohner als Unterstützer des verpeilten Helden, Susan Sarandon als böse Drachenhexe und Strahlemann Patrick Dempsey als Märchenprinz.

Ich muss sagen, für kleine Mädchen und jeden der einen GROßEN Hang zu Kitsch hat, ist der Streifen echt toll und empfehlenswert, für mich war das alles mit dem Gesinge, den knuffigen Tierchen, Dempsey und dem ach so selbstironischem Disney Unterton irgendwann viel zu viel, auch nicht besonders witzig oder gut erzählt, weshalb ich wohl kaum in die Zielgruppe des Streifens falle, aber dann gibt es da doch etwas, wofür ich noch Punkte springen lasse:
Amy Adams ist hier ja wirklich SO SÜß!!!
Ich dachte eigentlich ich wäre völlig immun gegen derartige Klischeefilmchen aber durch sie in der Hauptrolle hat mir dieses Werk dann doch noch ein wenig gefallen.

Ein eigentlich doch schwacher Film aber eine mehr als liebenswerte Adams, die das ganze hier doch noch vor der Zeitverschwendung bewahrte.

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Thomas Hetzel

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Selbst ich mag den Film. Aber stimmt schon, der Film lebt hier eindeutig von Amy Adams, die hat einfach so viel Charme, dass man selbst den ganzen Kitsch verzeihen kann.


The Freewheelin Fonda

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@Visitor Hab deinen Kommi hier drunter erwartet :D
Aber hast sicherlich auch recht ;)
all Adams hatden für mich ja auch noch gerettet :)


MarkWinter

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe mir diesen Film mit meiner Jüngsten angesehen (10j) Was mir besonders gut gefiel war am Anfang der Zeichentrick welcher gewollt an die alten Disney Filme erinnerten, sehr gut gemacht und bedacht. Amy Adams natürlich herzallerliebst wie sie diese Rolle authentisch rüberbringt, das muss man erst mal können, zumal man sie in ganz anderen Rollen schon gesehen hat und sie zu Recht zu gen Grossen gehört. Aber hier möchte man sie einfach nur zu Tode Knuddeln ;) Schöne Story, viel Klamauk und sorry, ich kann an diesem Film kaum etwas schlechtes finden, ganz grosses Kino! So viel Selbstironie versteckt in der eigentlichen Handlung ist grosse Kunst. Da haben Bill Kelly und Kevin Lima sehr gute Arbeit geleistet. Mir kam es sogar so vor, dass Amy Adams den Patrick Dempsey getragen hat in diese Rolle. Mir gefällt er sonst nicht so, aber hier hat eine gute Arbeit geleistet. Fazit: Man glaubt es nicht, aber muss diesen Film sehen, weil er eine Perle ist unter den Kitsch Filmen ist wenn man nicht gerade Lust hat einen Action Streifen zu sehen.

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Brainybab

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach bezaubernd!

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uncut123

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Bewertung6.0Ganz gut

Amy Adams ist hier so knuddelig sweet...zum knutschen!

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ilaria.rhaja

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ehrlich überraschender Film! Es gibt ein paar Unstimmigkeiten und lahme Dialogstellen, aber Amy Adams erweckt ziemlich gekonnt eine disneyromantische Prinzessin in spe zum Leben :D Ich denke, mir hat der Film vor allem wegen der verspotteten Friede-Freude-Eierkuchen Einstellung und der Musik (ahaha, der ewig singende Prinz!) gefallen.

Fazit: wenn man Fehler schon mal verzeihen kann und sich an den guten Seiten erfreuen, ist Enchanted ein kurzweiliger Film für einen Schoki-Popcorn-Sekt-Abend mit den Freundinnnen ;P

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manuel.peters.357

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mit "Verwünscht" nimmt Disney sich & die "Prinzessin - Prinz / Glücklich bis ans Ende...Blablabla" - Thematik sooooowas von auf Korn, das ich den eigentlich nur gut finden kann... Und so ist es auch :) Klasse Film

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cule0809

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Bewertung7.5Sehenswert

Was als klassischer Disneymärchenfilm beginnt, wird schnell zur Parodie auf die eigenen Werke. Allein die bunte und zuckersüße Welt im Zeichentrick zieht sämtliche Disneyfilme durch den Kakao. Durch die böse Hexe landetet unsere Prinzessin in die echte Welt. Dort ist nichts mehr märchenhaft. Keiner heiratet nach nur einem Treffen. Keiner singt fröhliche Lieder, fürs Lösen eines Problems. Als sie auch noch den Scheidungsanwalt kennenlernt, könnte man meinen ihre Welt bricht zusammen. Pustekuchen, sie macht weiter! Es prallen zwei Welten aufeinander und dies ist teilweise richtig lustig. Zudem wird hier klar gezeigt, dass Märchen alles andere als realistisch sind und das man in so einer rosafarbenen Welt schnell raus kommen sollte. Doch gleichzeitig wird dem Zuschauer auch vermittelt, dass das Märchenhafte uns auch in kleiner Dosierung, uns manchmal gut tun würde.

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JaMi

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Bewertung7.0Sehenswert

Möglicherweise interpretiere ich ein bisschen viel in den Film rein jedoch....

Der Film zeigt wie lächerlich und kitschig Märchen sind und wie fehl am Platz die Dinge, die wir in Märchen so wunderbar finden in Realität sind. Möglicherweise sind die Lieder so plump, damit sie noch merkwürdiger wirken - immerhin hat dieser Film im Vergleich zu anderen Disney Filmen, die er "parodiert", eher wenig Lieder. Auf der anderen Seite zeigt er aber auch, dass etwas Märchenhaftes den Alltag aufhellen kann und der Alltag nicht grau sein muss.

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cule0809

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Empfand ich im übrigen auch so. Heute zum ersten mal gesehen den Film. Auf der einen Seite zeigt man, wie realitätsfremd ein Märchen sein kann und auf der anderen Seite zeigt es auch, dass das Märchenhafte uns allen ein wenig fehlt in der heuten Zeit.


malte.fischer.9404

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Bewertung5.5Geht so

"Disney-Magie, die verzaubert, aber zu viel Sing-Sang und Kitsch!"

Verwünscht ist nicht mehr der neuste Disney-Film, aber durchaus einer, den man auch noch heute sehen sollte. Das hübsche Mädchen, dessen Namen ich leider vergessen habe, wird in diesem Spielfilm aus der Märchenwelt in die reale Welt verbannt. Und wohin natürlich? Natürlich steigt sie aus einem Gullideckel und landet mitten im Big Apple (New York). Dort sucht sie verzweifelt nach ihrem Märchenprinzen. Schon beim Lesen denkt man also an etwas Märchenhaftes und kann auch damit rechnen. Alles zusammen ist Märchen, was jedoch ziemlich viel Disney-Kitsch beinhaltet. Als erstes sieht man alles noch gezeichnet, wenn sie aus der Kanalisation klettert, dann geht es endlich real los! Daran braucht man auch nicht meckern. Negative Kritikpunkte sind dagegen das ganze nervige Gesinge im Film. Anscheinend handelt es sich hier teils um einen Musicalfilm. Das bedeutet, dass man sich auf diese Trallerei einstellen muss und wer es nicht mag, der soll es doch lassen. Das nervigste an diesem Film ist jedoch der Kitsch. Alles wurde viel zu zuckersüß gemacht. Disney-Kitsch also, obwohl Disney manchmal auch anders sein kann. Das Süße daran ist ein wenig nervig.

Ich gebe dem Film 5.5/10 Punkten, weil es eine schöne kleine märchenhafte Geschichte, die meines Erachtens auch für die kleineren gemacht ist. Deswegen ist das wahrscheinlich alles ein wenig kitschig und übertrieben. Über die Musik sollte man sich hier nicht beschweren, sondern versuchen sich an das zu gewöhnen und gut zu finden. Ich persönlich mag Musicalfilme nicht so sehr, denn man muss sich immer auf die Musik und Film konzentrieren. Meistens stehen dann die ganze Zeit Untertitel da, wenn man es auf Deutsch sieht. Ich finde so etwas auch richtig langweilig, obwohl ich eigentlich Musik sehr gerne höre, auch Filmmusik!

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Dridge

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Bewertung5.5Geht so

Ich bin ein großer Disney-Fan, „Enchanted“ hat mir aber nur teilweise gefallen. Denn Drehbuchautor und Regisseur nehmen sich nicht ernst, stattdessen versuchen sie bewusst ein Produkt zu erschaffen, das so kitschig wie möglich ist. Dadurch wirkt „Verwünscht“ an einigen Stellen ziemlich lächerlich bis nervig, etwa wenn ein grummeliges Eichhörnchen namens Grumpy Lacher erzwingt. Wie bei so vielen der Zeitreise- und Weltentauschfilmen kommt es aber auch hier zu einigen schönen Gags darüber, wie sich die Figuren in der ihnen ungewohnten Umgebung anstellen.
Die Musik ist okay, kommt aber nicht an die sonstigen Disney-Soundtracks von Alan Menken heran. Es gibt nur sehr wenige gesungene Lieder, diese machen auch durchaus Spaß, leiden aber unter den Texten und der vom Regisseur angestrebten Cheesyness. Die drei tatsächlichen Musicalsongs sind trotzdem typische Menken-Hausnummern!
Fans älterer Disney-Werke werden sich sehr über die vielen Anspielungen freuen, allgemein lehnt sich das gesamte Konzept und Design sehr an die älteren Klassiker wie Dornröschen, Cinderella oder Schneewittchen an. Fans der Sparte Aladdin, Arielle oder Schöne und das Biest werden nicht bedient.
Ich hätte mir eine sinnvollere Handlung gewünscht, die mit weniger Kitsch und Deus Ex Machina auskommt. Außerdem hätten dem Film mehr Lieder gut getan, denn dort liegt Enchanted’s Stärke. Amy Adams singt wunderbar.
Insgesamt ist Enchanted wirklich nur etwas für harte Disney- und Menken-Fans, denn selbst ein Liebhaber wie ich findet das Werk an einigen Stellen unangenehm schwachsinnig. Macht trotzdem Laune.

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TinaCocaine

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ja, ich mag viele Disney-Filme und ja, ich mag oft auch den Gesang. Aber: Uiuiui, habe ich den selben Film geguckt wie die Leute, die ihn mit 7,8,9,10 Punkten bewerten? Ich habe selten einen so schlechten, nervigen und anstrengenden Disney-Film gesehen und finde "Verwünscht" echt schmerzhaft - sowohl für die Ohren als auch für die Augen... In den alten Disney-Filmen wie "König der Löwen" , "Cap und Capper" oder "Die Schöne und das Biest" ist der Gesang schön und sagt etwas aus, aber in den neuen Streifen ist er wirklich oft grausam! So leider auch in "Verwünscht" - einfach viel zu viel (anfangs ist fast jeder 3. Satz gesungen), viel zu laut und viel zu schrill! Die Story finde ich durchaus niedlich, aber die Umsetzung ist in meinen Augen nicht gelungen und einfach übertrieben schrullig. "Giselle" ist mir viel zu hohl, die Stimme (vor allem die Sprechstimme) ist der reinste Horror und die sonstige Synchronisation tut ebenfalls nicht gut. Der Realfilm mit Zeichentrick-Elementen wirkt nicht liebevoll, viel zu kitschig und einfach nur plump auf mich. Die einzige Szene, die ich wirklich nett finde, ist die, als "Giselle" mit den Tauben und Ratten den Wohnungsputz startet - Hat was! Ansonsten: Nichts für mich!

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DKennyK

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich entschuldige mich vielmals für meine profane Ausdrucksweise, aber Disneys »Enchanted« ist einfach FUCKING' AWESOME!

Disney hat hier eine parodistische RomCom abgeliefert, die beide Elemente perfekt verbindet und beide ernsthaft ausarbeitet. Für mich als Disneyfanatiker waren die vielen, oftmals subtilen Anspielungen auf die hauseigenen Produktionen ein echter Genuss. Nicht nur die traditionellen Prinzessinnenfilme - insbesondere »Sleeping Beauty« und »Snow White« - sondern auch viele andere Meisterwerke wie »The Beauty and the Beast, »Lady and the Tramp«, »Cinderella« oder »The little Mermaid« wurden mit Anspielungen bedacht. Die ersten 10 in klassischem Zeichentrick entstandenen Minuten entführen einen direkt in die märchenhafte Disneywelt, die wundervoll kitschig wie realistisch inszeniert wurde. Darüber hinaus gibt es für den Rezipienten eine liebevolle und toll inszenierte RomCom nach Hollywood-Manier serviert, die die eigentliche (zugegebenermaßen flache) Handlung in den Hintergrund drängt und sich viel Zeit für Charakterzeichnung, Atmosphäre und insbesondere Gefühl nimmt. Dadurch entwickelt sich »Verwünscht« zu einem echten Feel-Good-Movie, der zwar ohne erwähnenswerte Klimax, dafür aber mit einer beachtlichen character arc von Giselle (Amy Adams) und Robert (Patrick Dempsey) aufwarten kann. Insbesondere Amy Adams kann sich hier direkt in mein Herz spielen und hinterlässt einen mehr als positiven Eindruck, genau wie der überaus gut agierende Patrick Dempsey. Am Ende bleibt ein wunderbar glückliches Gefühl im Bauch und eine ganze Portion Wehmut, das der Film nach gerade mal knapp 110 Minuten schon zu Ende ist. Ein grandioses Erlebnis!

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Affenhaare

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Bewertung7.0Sehenswert

Haha, ich weiß nicht, aber irgendwie find ich den immer wieder ganz gut :D

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gibtsnet

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Bewertung9.0Herausragend

Herrlich kitschiger Disneyfilm der alten Schule mit Sing Sang, viel Schmalz und einer bösen Hexe. Wer da etwas anderes erwartet als diesen Film ist selber schuld! ;-)

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rockadude

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Bewertung6.0Ganz gut

Disney versucht sich hier mal etwas auf die Schippe zu nehmen und das finde ich zu weiten Teilen eigentlich recht gelungen. Vor allem gefiel mir wie sie ihren eigenen Style veralbert haben das zu jeder ausweglosen Situation immer ein bekloppter, die Situation rettender Song präsentiert werden muss. Der Film ist bei weitem kein Meisterwerk und im Grunde auch nur eine recht kitschige RomCom, aber eine die mit einem gewissen Augenzwinkern erzählt ist. Noch dazu muss ich selbst als Kerl leider zugeben das der Song "So Close" von Jon McLaughlin echt schön gesungen und auch anzuhören ist und auch ein echter Ohrwurm ist, der unter all den anderen Songs aus meiner Sicht jedenfalls zurecht eine Oscarnomminierung für den besten Filmsong gekriegt hat. Ich denke man sollte diesen Film einfach als das nehmen was er ist und nicht als das schlechte Marketing als das uns die vorangegangenen Trailer den Film uns verkaufen wollten.
Wo Disney draufsteht, ist nunmal Disney drin. Wenn man mit dem Gefühl an diesen Film rangeht, bekommt eine durchaus lustigen Film, mit guten bis soliden Darstellern in dem Disney sich zwar etwas arg vorsichtig, aber doch gekonnt und mit Respekt selbst auf die Schippe nimmt.
Wie gesagt kein Meisterwerk, aber durchaus ganz gut anzuschauen und der passende und unterhaltende Familienfilm für verregnete Sonntagabende mit den Kids vor'm Fernseher.
Wie üblich von mir kann das natürlich jeder gerne anders sehen, aber so sehe ich diese Film hier zumindest. Als schlichte und lockerleichte Unterhaltung die nicht wirklich jemanden weh tut ;)

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graveyardstory

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Bewertung4.0Uninteressant

Uääääh, klebrig süß und ekelhaft schmalzig, wie ein riesiger bunter audiovisueller Karamellbonbon… Für mich persönlich viel zu viel Kitsch aber ich gehöre auch schon lange nicht mehr zur Zielgruppe.

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knusperzwieback

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut. Kann man sich anschauen. Ein Film der niemandem weh tut und der einem einen ganz amüsanten Sonntag auf der Couch bescheren kann.

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teakeeper

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Bewertung7.0Sehenswert

Ach du meine Güte war das süß.
Plötzlich fühlte ich mich wieder daran erinnert, dass ich mal 6 Jahre alt war und gerne Disney-Prinzessin wäre und wie albern dieser Wunsch doch war.
Die bezauberne Amy Adams, der debile Märchenprinz und der obligatorische zuckersüße tierische Disney-Sidekick machen "Verwünscht" für mich zu einem sehenswerten Ereignis.
Der Film ist wie Zuckerwatte: Fluffig, rosa und eigentlich viel zu süß, essen werd' ich es aber trotzdem :)

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VisitorQ

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Wer den Film nicht mag sollte eigentlich auch eingesperrt werden. Verwünscht ist toll!


teakeeper

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Genau! Die sind bestimmt immernoch traurig, dass sie keine Disney-Prinzessin wurden!



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