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WarGames - Kriegsspiele
WarGames (1983), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Kinostart 07.10.1983
6.7
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Moviemaster:Movie
von John Badham, mit Matthew Broderick und Dabney Coleman
In den 80er Jahren waren Computer – vor allem solchen in Datennetzen wie dem Internet – noch nicht so verbreitet wie heutzutage. Die (Welt-)Bevölkerung hatte daher einen großen Respekt vor der Macht solcher Rechner, aber auch Angst davor, was sie anrichten könnten. In WarGames gerät ein Superrechner außer Kontrolle und nur ein smarter Schüler (Matthew Broderick) kann den atomaren Weltuntergang verhindern.
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Cast & Crew
Drehbuch
Filmdetails WarGames - Kriegsspiele
- Genre
- Thriller, Militärfilm
- Zeit
- 1980er Jahre, Kalter Krieg
- Ort
- Schule, Seattle
- Handlung
- Atombombe, Atomkrieg, Computer, Computerspiel, Dritter Weltkrieg, Eltern-Kinder-Beziehung, Erste Liebe, FBI, Fähre, Hacker, Helikopter, Jugendlicher, Klassenzimmer, Künstliche Intelligenz, Lehrer, Militär, NORAD, Pazifismus, Regierung, Rettung der Welt, Schach, Schuldirektor, Simulation, Tic Tac Toe, US-Armee, UdSSR, Verfolgung, Verlust des Sohnes
- Stimmung
- Geistreich, Spannend
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Kritiken (1) — Film: WarGames - Kriegsspiele
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Nichts desto trotz ist “Wargames - Kriegsspiele” ein spannender Thriller mit einer interessanten Thematik und guten Schauspielern. Auch wenn er demnächst in der x-ten Wiederholung irgendwo im Nachmittagsprogramm laufen sollte, ist er definitiv einen Blick wert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (30) — Film: WarGames - Kriegsspiele
faulheitsiegtimmer Sat, 23 Mar 2013 01:39:40 -0000
Kommentar löschenEin wahrer Film seiner Zeit, sowohl stylistisch als auch inhaltlich. Altert dementsprechend.
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Alienator Thu, 21 Mar 2013 14:36:13 -0000
Kommentar löschenHöchst aktuell!
In den frühen 80ern war noch nicht vorrauszusehen, wie sehr sich die multimediale Landschaft verändern wird. Damals gab es Fernsehen, Radio und Telefon, aber Computer, ganz zu Schweigen vom Internet war noch in den Kindernschuhen. Und doch schaffte es John Badham einen Film zu drehen über (so würde man es heute bezeichnen) eine Art Live-Actionrollenspiel ohne das man weiß, dass man eins spielt. Es könnte auch ein Onlinemultiplayerspiel sein, allerdings mit einem möglichen tödlichen Ausgang. Badhams Film ist zwar etwas antiquiert und angestaubt, und über die technischen Geräte würde man heute schmunzeln, aber von seiner Aktualität her ist es ein brisanter Film. Das was Badham noch im Rahmen des kalten Krieges gedrehte Film, könnte heute realer passieren als damals. Allein die ganzen Hackattacken auf Staatscomputer zeigen doch schon dass alles möglich ist.
Ja, der Film ist zwar 80er-Jahredramatik, aber er ist aktueller denn je!
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RoosterCogburn Sat, 05 Jan 2013 16:09:49 -0000
Kommentar löschenJohn Badham hatte in den 80ern ein wahnsinnig großes Output. Ihm verdanke ich solche Perlen wie Blue Thunder, Short Circuit, Stakeout oder Bird on a Wire. Prägendes 80er Jahre Kino. Dazu gehört eben auch Wargames, den ich erstmals vor rund 25 Jahren gesehen habe.
Nun habe ich eben diesen heute wieder im Fernsehen gesehen. Ich muß zugeben, der Film hat Federn gelassen. Er gehört zu den Produktionen, die ein Kind ihrer Zeit waren. Dabei meine ich nicht nur das die dargestellte Technik heute schlicht überholt wirkt. Die war damals schon nicht auf der Höhe der Zeit. Zum Beispiel der IMSAI 8080 von David (Matthew Broderick) ist bereits '75 hergestellt worden, also für den '83 produzierten Film ein bisserl alter Rechner.
Die Inszenierung wirkt einfach altbacken. Es sieht nicht wie Spiegelbild der 80er aus, sondern wirkt eher wie ein paralleles fiktives Videospiel-Horror-Szenario unter dem Reagan Regime. Die allgegenwärtige Bedrohung durch Computer und Maschinen sind bereits hier klar zu erkennen (ein Jahr später vertieft James Cameron das Thema mit The Terminator). Der Computer "Joshua" hat ein Eigenleben begonnen und will das begonnene Spiel nun unbedingt zu Ende spielen. Ein Sieg würde den atomaren Overkill bedeuten. - Einige Klischees werden hier natürlich auch bedient. Der kalte Krieg, die heldenhafte Darstellung der Hauptfigur und die recht überzogene Darstellung der Unfähigkeit sämtlicher beteiligter Mitarbeiter am Stützpunkt, um die Emotionen zu schüren. Ansonsten immer noch irgendwie "nerdig" und unterhaltsam.
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Copper Sat, 30 Mar 2013 22:02:37 -0000
Antwort löschenDer Grund, weshalb David keinen neuen Rechner sondern einen alten rechner hat ist, dass diese damals sehr teuer waren. Also konnte sich ein jugendlicher keinen neuen, sondern nur einen alten PC kaufen.
Ist ja nicht wie heute, wo man das Zeug ab 300-400 Euro (in ner einfachen Version) bekommt.
RoosterCogburn Tue, 02 Apr 2013 08:29:41 -0000
Antwort löschenIst möglich. Ich verstehe zumindest, was du meinst. Hab da aber meine Bedenken. Wobei man sich fragen muss, wovon wir sprechen. Denn zu der Zeit als der Film rauskam, sind auch die ersten Heimcomputer (wie C64) auf den Markt gekommen. Die waren durchaus erschwinglich.
Allerdings meinst du wahrscheinlich PCs wie den Apple II. Apple war in den Staaten sehr viel günstiger zu haben als hier. Und das bereits um '80 herum. Da hat man für ein Neugerät etwa $1100 angelegt.
Copper Tue, 02 Apr 2013 10:17:47 -0000
Antwort löschenIch habe mein Wissen bezüglich dieser Sache aus dem Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Wargames). Natürlich muss es nicht stimmen, klang für mich durchaus nachvollziehbar. Ich mag ja "Hackerfilme" so wie Wargames und Hacker. Auch wenn der letztere doch wenig mit der Realität zu tun hat.
RoosterCogburn Fri, 05 Apr 2013 14:18:19 -0000
Antwort löschenWie gesagt, die Frage ist wovon wir sprechen. Da der Film in den Staaten Anfang der 80er spielen soll, genauer gesagt fünf Jahre nach Erscheinen des Apple II, halte ich ihn trotzdem für nicht authentisch und nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Ein Crack, so wie David dargestellt wird, der opferte sein komplettes Taschengeld und / oder das Geld was er sich zusätzlich nach der Schule verdiente, für dieses Hobby. Und als Schüler aus der Mittelschicht hatten ihn seine Eltern mit Sicherheit unterstützt (so wie jedes andere Kind auch). Mit etwas sparen und vielleicht Geldzuwendungen zu Familienfesten kam der innerhalb eines Jahres auf die nötige Summe. Konnte sich also einen aktuelleren PC kaufen.
Ist letztlich auch nicht weiter wichtig. Die haben zu Beginn der 80er auch nicht ihre aktuellen millitärischen Entwicklungen in Filmen darstellen lassen (ausser der Film wurde durch das Millitär unterstützt - wie bei Top Gun). Das beruhte hier zum Teil auf Fiktion und zum Teil auf dem, was aus damaliger Sicht möglich wäre (unter gewissen Umständen). Allerdings sieht das alles doch mehr wie eine riesige Spielhalle mit "Enterprise classic"-Flair aus :D
-
Wenn du Filme mit derartigen Hintergrund magst kann ich dir, sofern du sie nicht kennst, diese nahelegen: "Hackers", "Password Swordfish", "Sneakers - Die Lautlosen", "Das Netz", "StartUp" und vor allem "23 – Nichts ist so wie es scheint".
Copper Fri, 05 Apr 2013 14:40:49 -0000
Antwort löschenDanke für die Tipps, sind gute Filme dabei. Ich liebe ja immer, wenn sich das Bild des Monitors genau auf den Gesichetern der Leute davor wiederspiegelt :-D
Zu 23 gibts ne Doku. Da wurde ja in der USA ein Honigtopf aufgestellt, womit die Jungs "aufgespürt" wurden. Dies Doku handelt von dem amerikanischen Programierer, oder was der war, dem der Angriff auf das System aufgefallen ist. Leider weiß ich den Titel nicht mehr.
StartUp muss ich nochmal schauen. Ich glaube "The Bank" geht etwa in die Richtung.
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RoosterCogburn Fri, 05 Apr 2013 15:03:36 -0000
Antwort löschenDu meinst ihn hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Kuckucksei_%28Clifford_Stoll%29
Copper Fri, 05 Apr 2013 15:12:57 -0000
Antwort löschenSupi, genau. Da weiß ich, nach was ich demnächst suchen muss.
geto.kids Wed, 19 Dec 2012 11:57:26 -0000
Kommentar löschenAltbacken? Angestaubt? Tut doch hier überhaupt nichts zur Sache, ist mir außerdem lieber als jeder High-Tech-Blockbuster, der die Technik von morgen zu zeigen glaubt.
Ein sehr gelungener Antikriegs-Film mit einem sympathischen Hauptdarsteller und klarer Botschaft.
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Brentano Thu, 04 Oct 2012 13:54:26 -0000
Kommentar löschenWER angreift verliert, so einfach ist das:"Tic Tac Toe", aberrr gut gemacht und didaktisch- erzieherisch "einwandfrei"! Wird aber denen, welche nach Ketchup-Blut, Tamtam, Granaten und Splittern lechzen (dann aber auf "echten Schlachtfeldern" oder nachts allein im Keller, wimmernd heulen müssen, ..) nicht gefallen, oho?
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Commentator Fri, 18 May 2012 22:25:12 -0000
Kommentar löschenDas Szenario an sich ist ja ganz interessant, aber die Umsetzung ist mittlerweile doch recht altbacken und wirkt auch etwas stupide. Als Rückblick in alte Zeiten vielleicht ja ganz nett, den Bonus kann ich allerdings nicht geben.
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Brentano Thu, 04 Oct 2012 13:56:23 -0000
Antwort löschenauch keine aufklebbare, Treue Marke?
Tina Scheidt Thu, 08 Mar 2012 09:56:41 -0000
Kommentar löschenDer achso coole Hacker Matthew Broderick hackt sich überall mal mehr, mal weniger glaubwürdig ein, pusht seine aus Ingnoranz und Faulheit zu Recht verdiente F zu einem D und seiner Angebeteten sogar zu einem A auf und kommt damit auch noch durch, nicht einmal der betroffenen Lehrer bemerkt den Schwindel (absolut unglaubwürdig) und der Vater ist absolut stolz und "unterschreibt gerne solche Noten".
Einfallslose, etwas stümerhaft in Szene gesetzte Hackerversuche über die die "richtigen" Hacker damals mit absoluter Wahrscheinlich nur brüllend gelacht haben können, führen dazu, dass er ein Passwort knackt (Joshua, was dadurch damals sogar ein Kult Passwort geworden ist) und landet in Wargames, wie er meint. Der absolute Nerd ohne wirkliche Freunde und gute Leistungen außer denen am PC will nur spielen.
Er hat weitaus mehr ausgelöst, blendet aber naiv und feige die Realität aus ("die kriegen mich NIE!") und ignoriert alle Signale, dass er sich nicht so einfach aus Wargames entziehen kann, die den 3. Weltkrieg auslösen!
Dank der damals erschreckend realistischen Bedrohung durch den kalten Krieg und vor einem Krieg mit Russland ist dieser Film allerdings Zeitgeschichte, die sehr gut umgesetzt und thematisiert wird.
Der Computer lernt und man hält gebannt den Atem an, ob es gelingt, über das unlösbare, deshalb auch langweilig, Tic Tac Toe Spiel den Computer dazu zu bringen, einzusehen und zu lernen, dass Krieg genauso aussichtlos ist und der Sieg die eigene Niederlage bedeutet.
"Das ist ein seltsames Spiel. Der Sieg ist der eigene Untergang. Wollen wir ein anderes Spiel spielen?"
Und seitdem spielt der Rechner Joshua lieber Schach :-)
Gute Schaupieler und eine nach und nach immer mehr in Fahrt geratene Handlung ziehen den Zuschauer in den Bann. Auch wenn der für meinen Geschmack zu überzeichnete, coole, selbstverliebte Hacker Broderick dem Film einen negativen Beigeschmack verleiht, hat der Film eine nachdenklich machende Botschaft, sich nicht von den Maschinen abhänigg zu machen und Entscheidungen über Leben und Tod treffen zu lassen, wie in der Eingangsszene gleich eindrucksvoll in umgesetzt wurde.
Auch wenn die Technik inzwischen veraltet ist, beweist die Neuauflage, wie unverändert die Thematik ist und vielleicht sogar noch an Dramatik durch die totale Überwachung zugenommen hat.
Wäre manches an der Handlung nicht zu unglaubwürdig und grottig umgesetzt, würde er bei mir eine besser Bewertung bekommen haben, doch so bleibt es bei den 6,5.
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SgoTscH Thu, 04 Aug 2011 15:20:35 -0000
Kommentar löschenToll die ganzen Nerdklischees aus einer Zeit zu sehen, wo es sie eigentlich noch gar nicht gab. :)
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Brentano Thu, 04 Oct 2012 13:57:01 -0000
Antwort löschenach so?
SgoTscH Thu, 04 Oct 2012 17:45:07 -0000
Antwort löschenJa, so hab ich das geschrieben..
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Brentano Thu, 04 Oct 2012 18:35:13 -0000
Antwort löschenlesbar, annehmbar jedoch lass mich anmerken, das es ein Klischee nur gibt wenn es die Matrize dazu schon gibt, vorher, also?
SgoTscH Fri, 05 Oct 2012 08:02:38 -0000
Antwort löschenUnser hochverehrter User Brentane offenbart sich hier wahrlich als ein verflixter Dedektiv, das, in meiner Aussage so tief verborgene, Paradoxon aufzudecken. Chapeau, Sherlock Brentano! Hast du doch erkannt, dass es dem Leser zufällt an obiger Stelle weiterzudenken und die Konsequenzen des Kommentars eigenständig herauszulesen.
Lass mich also anmerken, dass es den Filmemachern gelingt die rudimentär vorhanden Anlagen der digitalen Revolution und ihren Einfluss auf die Jugendkultur aus ihrer Zeit herauszulesen und filmisch umzusetzen.
Peppi_Pepp Thu, 28 Apr 2011 14:16:40 -0000
Kommentar löschenIch kann mich noch genau erinnern, wie ich damals aus dem Kino kam und 5 Minuten später wieder an der Kasse stand. 1983 hatte ich gerade mein ganzes Vermögen in einen C64 mit Floppy-Laufwerk investiert. Und dann kommt so ein Film daher.
Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen, wie beeindruckend dieser Streifen damals war.
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Brentano Thu, 04 Oct 2012 13:58:15 -0000
Antwort löschenna gut Tron war um einiges besser gemacht und visuell ansprechender, das hier war ein Ami- Anti Kriegsfilm, übrigens,..!?
Peppi_Pepp Thu, 04 Oct 2012 19:45:07 -0000
Antwort löschenMit einem C64 und online gehen, dass war ein Science-Fiction-Film.
comet199 Fri, 14 Jan 2011 17:35:44 -0000
Kommentar löschenEin Klassiker mit guter Story und guten Darstellern. Allerdings dürfte die jüngere Generation hier das kalte Grausen kriegen in Anbetracht der antiquierten Technik.
Aber hey - das ist grade mal 20, 30 Jährchen her. Wer erinnert sich noch an 5 1/4 Zoll Disketten oder Akustikkoppler für's Telefon oder die Pseudo-KI-Software "Eliza"? Tja und mit der Bildschirmgrafik war's eben auch noch nicht so weit her.
Trotzdem: Im Rahmen eines geschichtlichen Anschauungsunterrichts oder auch einfach nur um in alten Zeiten (auch wenn sie "kalt" waren ;-) zu schwelgen durchaus sehenswert!
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The-Orange-Guy Sun, 12 Sep 2010 11:18:51 -0000
Kommentar löschenSo banal es sich auch anhört dass sich irgendein Junge in Regierungscomputer hackt und beinahe den 3. Weltkrieg auslöst, so wurde die Story doch sehr glaubwürdig umgesetzt und die Antikriegs Aussage gibt dem Film den letzten schliff.
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Scipio Wed, 01 Sep 2010 19:30:07 -0000
Kommentar löschenWargames ist ein Klassiker - der erste Film, in dem ein Akustikkoppler (Vorgänger von einem Modem) zum Einsatz kommt.
Diesen Film kann man auch eine drittes oder viertes Mal mit Vergnügen anschauen!
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Filmkenner77 Tue, 24 Aug 2010 14:03:37 -0000
Kommentar löschenGuter Thriller, wenngleich heute technisch überholt.
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cruzha Mon, 09 Aug 2010 09:36:31 -0000
Kommentar löschenSeine Spannung und vor allem seinen Schrecken zieht Wargames vor allem aus der schematischen Darstellung umherfliegender Atombomben auf den Computermonitoren der Militärbasis. Ein Einschlag, der Millionen Menschen tötet, wird mit minimalsten grafischen Mitteln gemeldet. Diese Simplifizierung verleiht dem Ganzen erst seinen wirklichen Schockeffekt.
Natürlich ist Wargames auch für die Nerds der 80er Jahre, aber auch außerhalb dieser Zielgruppe besticht der Film durch seine Klasse und weiß geschickt Spannung und Faszination aus seinem Szenario zu ziehen. Zu Recht ein absoluter Kultfilm.
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guggenheim Sat, 31 Jul 2010 09:42:16 -0000
Kommentar löschen1983: Während Vati seinen VW Jetta in der Einfahrt auf Hochglanz bringt, steht Mutti drinnen am Herd und lauscht im Radio den Klängen von Ultravox, deren Sänger Midge Ure den Text von Hymn schmettert. Gleichzeitig spielt der eben erst der Akne entronnene Matthew Broderick in "Wargames" einen Hacker, der durch Zufall die Welt an den Rand einer atomaren Vernichtung führt. Computer waren im Alltag kein Thema, die potentiellen Gefahren, die von Maschinen ausgehen können, jedoch schon.
2010: Vati surft im Internet, um einen günstigen VW Jetta zu finden, den er restaurieren kann, Mutti druckt sich ein Risotto-Rezept aus, das irgendwer irgendwann ins Netz gestellt hat und guckt währenddessen, ob auf YouTube ein Video von Ultravox mit ihrem Song Hymn ist. Um Matthew Broderick ist es mittlerweile ruhig geworden, er lebt mit seiner Frau Sarah Jessica Parker und seinen Kids in New York. Die Angst vor einem atomaren Schlag besteht immer noch, aber als Hauptfeind dient nicht mehr Russland, sondern der Iran oder Nordkorea. Computer sind im Alltag völlig normal, die potentiellen Gefahren, die von Maschinen ausgehen können, haben alle verdängt.
Zeiten ändern sich...
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doctorgonzo Sat, 31 Jul 2010 10:12:37 -0000
Antwort löschenAber sowas von "Chapeau", Mr. guggenheim
Fulsome. Sat, 31 Jul 2010 10:45:17 -0000
Antwort löschenZeiten ändern dich! :D
guggenheim Sat, 31 Jul 2010 10:48:17 -0000
Antwort löschen@doctorgonzo: Merci bien
@Fulsome.: Buuuuuuu(h)...shido :)
Fulsome. Sat, 31 Jul 2010 10:50:18 -0000
Antwort löschenNein, aber wirklich mit viel spitzen Tasten geschrieben, mein Guter. Respekt. Kann nicht jeder. :)
Alle 6 Antworten zeigen
Bandrix Sat, 31 Jul 2010 11:58:51 -0000
Antwort löschenKlasse Kommentar guggi!
guggenheim Sat, 31 Jul 2010 12:01:42 -0000
Antwort löschenGelernt ist gelernt, wiederholen ist gestohlen...oder so ähnlich :D
vanHauser Sat, 22 May 2010 00:11:50 -0000
Kommentar löschenDie Kids heute lachen sich warscheinlich Tod über diesen Film. Wer mit Commodore und Analog-Koppler groß geworden ist um später Informatik zu studieren, liebt diesen Film.
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dtrzor Wed, 07 Mar 2012 22:34:26 -0000
Antwort löschenAch, geht auch ohne Commodore - einer meiner absoluten Lieblingsfilme!
Tinseltown Sat, 17 Apr 2010 13:34:04 -0000
Kommentar löschenGestern habe ich den Film einmal wieder angesehen. - Ich erinnere mich noch gut dran, wie sehr dieser Film unter die Haut ging, als ich ihn im Kino sah. Damals, als ich nicht einmal 18 war, ging man selbstverständlich gegen die Stationierung von Atomraketen in Deutschland auf die Straße ("Petting statt Pershing" usw.) - und schrieb Zeitgeschichte, wie wir heute wissen. Damals - 1983 - wie auch während der gesamten Zeit der Kalten Krieges - wäre es durch Kommunikationspannen, Kräftemessen, Drohgebärden und waghalsige Militärmanöver fast zu einem 3. Weltkrieg gekommen, wie man in äußerst detaillierten Dokumentationen auf weitgehend unbeachteten Sendeplätzen wie Arte, 3Sat und Phoenix etc. erfahren kann (sofern der freie-wählende, mündige Bürger nicht "Deutschland sucht das nächste Top-Modell" präferiert und dabei das Gehirn, so eines vorhanden war, spätestens beim ersten Ansehen einbüßt).
In großer, sicherer Distanz zum damaligen Zeitgeschehen, erfährt man heute von den Hintergründen des Zusammenbruchs des Ostblocks; Details der wahren Hintergründe Tschernobyls (1986) sind längst bekannt, fast möchte man sagen "Allgemeingut". - Ja, die nachwachsenden Generationen heute glauben, ihr "moderner" Medienkonsum - von Megaproduktionen fürs Action-Kino in 3D, über Prommi-Talks, Schüler- und Studi-VZ bis hin zu YouTube und Konsorten, habe sie schlauer, kompetenter, weltoffener und daher überlegen gemacht, aber sind sie es tatsächlich, oder schauen sie nur nicht (mehr) hin?
Denn trotzdem treffen Regierungschefs, auf Einladung des US-amerikanischen Präsidenten (!), sogar noch im Jahre 2010 zusammen, um Atomwaffensperrverträge und -abrüstung, oder wenigstens -begrenzung zu verhandeln. In den Achtzigern war von "Overkill" zu hören, denken wir bloß nicht, dass es diesen heute nicht mehr gäbe, auch wenn es keine zwei Blöcke mehr gibt, die es den Menschen damals - und im besonderen dem Präsidenten Ronald Reagan - leicht machten, die Welt in Gut und Böse zu scheiden.
Doch zurück zum Film: Im Zeitalter globaler Vernetzung mit Cloud-Computing - also dezentralen Strukturen, nicht Zentralrechnern - und Serverparks von Megafirmen, allen voran Google, wirkt dieser Film natürlich angestaubt und etwas belustigend. Aber im Zeitbezug betrachtet, ist das ein Meilenstein der Filmgeschichte - thematisch brisant wie zuvor "China Syndrome", temporeich, gut gespielt, stellenweise komisch und doch fatal zugleich, kurzum: sehr gelungen!
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Hobgoblin Wed, 03 Mar 2010 18:22:42 -0000
Kommentar löschenPackender Thriller mit einem sympathischen M.Broderick! Heutzutage mit Retro-Wert, ich sage nur Galaga!! ;)
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dbeutner Fri, 02 Oct 2009 09:49:03 -0000
Kommentar löschenEin absoluter Klassiker, insbesondere für militärhassende IT-Typen mit 80'er Background und Akustikkoppler-Erfahrung (wie mich ;-)). Wer sich über Logiklöcher echauffiert übersieht, dass die Story im Kern eine Parabel ist, aber eben eine mit starken Realitätbezug und verknüpft mit der konkreten Angst in den 80ern vor einem Atomkrieg, die weltweit geherrscht hat. Das ganze ist sogar noch vielleicht nicht grandios, aber grundsympathisch inszeniert. Wie gesagt: Ein Klassiker.
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Aranur Thu, 01 Oct 2009 20:39:39 -0000
Kommentar löschenGrandioser Film, der die Erkenntnis der Sinnlosigkeit des Krieges aufzeigt, auch wenn der Film nicht mehr ganz Zeitgemäß ist.
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