War Games - Kriegsspiele

WarGames (1983), US
Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 07.10.1983

6.7 Kritiker
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
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War Games - Kriegsspiele - Bild 17755
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von John Badham, mit Matthew Broderick und Dabney Coleman

In den 80er Jahren waren Computer – vor allem solchen in Datennetzen wie dem Internet – noch nicht so verbreitet wie heutzutage. Die (Welt-)Bevölkerung hatte daher einen großen Respekt vor der Macht solcher Rechner, aber auch Angst davor, was sie anrichten könnten. I Wargames gerät ein Superrechner außer Kontrolle und nur ein smarter Schüler (Matthew Broderick) kann den atomaren Weltuntergang verhindern.

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Kritiken (1) — Film: War Games - Kriegsspiele

Xander8112: at the movies

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7.0Sehenswert

[...]

Nichts desto trotz ist “Wargames - Kriegsspiele” ein spannender Thriller mit einer interessanten Thematik und guten Schauspielern. Auch wenn er demnächst in der x-ten Wiederholung irgendwo im Nachmittagsprogramm laufen sollte, ist er definitiv einen Blick wert.

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Kommentare (24) — Film: War Games - Kriegsspiele

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SgoTscH

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Bewertung7.5Sehenswert

Toll die ganzen Nerdklischees aus einer Zeit zu sehen, wo es sie eigentlich noch gar nicht gab. :)

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Peppi_Pepp

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Bewertung9.0Herausragend

Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich damals aus dem Kino kam und 5 Minuten später wieder an der Kasse stand. 1983 hatte ich gerade mein ganzes Vermögen in einen C64 mit Floppy-Laufwerk investiert. Und dann kommt so ein Film daher.
Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen, wie beeindruckend dieser Streifen damals war.

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comet199

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Klassiker mit guter Story und guten Darstellern. Allerdings dürfte die jüngere Generation hier das kalte Grausen kriegen in Anbetracht der antiquierten Technik.
Aber hey - das ist grade mal 20, 30 Jährchen her. Wer erinnert sich noch an 5 1/4 Zoll Disketten oder Akustikkoppler für's Telefon oder die Pseudo-KI-Software "Eliza"? Tja und mit der Bildschirmgrafik war's eben auch noch nicht so weit her.

Trotzdem: Im Rahmen eines geschichtlichen Anschauungsunterrichts oder auch einfach nur um in alten Zeiten (auch wenn sie "kalt" waren ;-) zu schwelgen durchaus sehenswert!

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The-Orange-Guy

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Bewertung7.5Sehenswert

So banal es sich auch anhört dass sich irgendein Junge in Regierungscomputer hackt und beinahe den 3. Weltkrieg auslöst, so wurde die Story doch sehr glaubwürdig umgesetzt und die Antikriegs Aussage gibt dem Film den letzten schliff.

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Scipio

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Bewertung9.0Herausragend

Wargames ist ein Klassiker - der erste Film, in dem ein Akustikkoppler (Vorgänger von einem Modem) zum Einsatz kommt.
Diesen Film kann man auch eine drittes oder viertes Mal mit Vergnügen anschauen!

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Thriller, wenngleich heute technisch überholt.

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cruzha

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Seine Spannung und vor allem seinen Schrecken zieht Wargames vor allem aus der schematischen Darstellung umherfliegender Atombomben auf den Computermonitoren der Militärbasis. Ein Einschlag, der Millionen Menschen tötet, wird mit minimalsten grafischen Mitteln gemeldet. Diese Simplifizierung verleiht dem Ganzen erst seinen wirklichen Schockeffekt.

Natürlich ist Wargames auch für die Nerds der 80er Jahre, aber auch außerhalb dieser Zielgruppe besticht der Film durch seine Klasse und weiß geschickt Spannung und Faszination aus seinem Szenario zu ziehen. Zu Recht ein absoluter Kultfilm.

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guggenheim

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Bewertung7.0Sehenswert

1983: Während Vati seinen VW Jetta in der Einfahrt auf Hochglanz bringt, steht Mutti drinnen am Herd und lauscht im Radio den Klängen von Ultravox, deren Sänger Midge Ure den Text von Hymn schmettert. Gleichzeitig spielt der eben erst der Akne entronnene Matthew Broderick in "Wargames" einen Hacker, der durch Zufall die Welt an den Rand einer atomaren Vernichtung führt. Computer waren im Alltag kein Thema, die potentiellen Gefahren, die von Maschinen ausgehen können, jedoch schon.
2010: Vati surft im Internet, um einen günstigen VW Jetta zu finden, den er restaurieren kann, Mutti druckt sich ein Risotto-Rezept aus, das irgendwer irgendwann ins Netz gestellt hat und guckt währenddessen, ob auf YouTube ein Video von Ultravox mit ihrem Song Hymn ist. Um Matthew Broderick ist es mittlerweile ruhig geworden, er lebt mit seiner Frau Sarah Jessica Parker und seinen Kids in New York. Die Angst vor einem atomaren Schlag besteht immer noch, aber als Hauptfeind dient nicht mehr Russland, sondern der Iran oder Nordkorea. Computer sind im Alltag völlig normal, die potentiellen Gefahren, die von Maschinen ausgehen können, haben alle verdängt.

Zeiten ändern sich...

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Bandrix

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Klasse Kommentar guggi!


guggenheim

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Gelernt ist gelernt, wiederholen ist gestohlen...oder so ähnlich :D


vanHauser

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Bewertung9.0Herausragend

Die Kids heute lachen sich warscheinlich Tod über diesen Film. Wer mit Commodore und Analog-Koppler groß geworden ist um später Informatik zu studieren, liebt diesen Film.

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Tinseltown

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gestern habe ich den Film einmal wieder angesehen. - Ich erinnere mich noch gut dran, wie sehr dieser Film unter die Haut ging, als ich ihn im Kino sah. Damals, als ich nicht einmal 18 war, ging man selbstverständlich gegen die Stationierung von Atomraketen in Deutschland auf die Straße ("Petting statt Pershing" usw.) - und schrieb Zeitgeschichte, wie wir heute wissen. Damals - 1983 - wie auch während der gesamten Zeit der Kalten Krieges - wäre es durch Kommunikationspannen, Kräftemessen, Drohgebärden und waghalsige Militärmanöver fast zu einem 3. Weltkrieg gekommen, wie man in äußerst detaillierten Dokumentationen auf weitgehend unbeachteten Sendeplätzen wie Arte, 3Sat und Phoenix etc. erfahren kann (sofern der freie-wählende, mündige Bürger nicht "Deutschland sucht das nächste Top-Modell" präferiert und dabei das Gehirn, so eines vorhanden war, spätestens beim ersten Ansehen einbüßt).
In großer, sicherer Distanz zum damaligen Zeitgeschehen, erfährt man heute von den Hintergründen des Zusammenbruchs des Ostblocks; Details der wahren Hintergründe Tschernobyls (1986) sind längst bekannt, fast möchte man sagen "Allgemeingut". - Ja, die nachwachsenden Generationen heute glauben, ihr "moderner" Medienkonsum - von Megaproduktionen fürs Action-Kino in 3D, über Prommi-Talks, Schüler- und Studi-VZ bis hin zu YouTube und Konsorten, habe sie schlauer, kompetenter, weltoffener und daher überlegen gemacht, aber sind sie es tatsächlich, oder schauen sie nur nicht (mehr) hin?
Denn trotzdem treffen Regierungschefs, auf Einladung des US-amerikanischen Präsidenten (!), sogar noch im Jahre 2010 zusammen, um Atomwaffensperrverträge und -abrüstung, oder wenigstens -begrenzung zu verhandeln. In den Achtzigern war von "Overkill" zu hören, denken wir bloß nicht, dass es diesen heute nicht mehr gäbe, auch wenn es keine zwei Blöcke mehr gibt, die es den Menschen damals - und im besonderen dem Präsidenten Ronald Reagan - leicht machten, die Welt in Gut und Böse zu scheiden.

Doch zurück zum Film: Im Zeitalter globaler Vernetzung mit Cloud-Computing - also dezentralen Strukturen, nicht Zentralrechnern - und Serverparks von Megafirmen, allen voran Google, wirkt dieser Film natürlich angestaubt und etwas belustigend. Aber im Zeitbezug betrachtet, ist das ein Meilenstein der Filmgeschichte - thematisch brisant wie zuvor "China Syndrome", temporeich, gut gespielt, stellenweise komisch und doch fatal zugleich, kurzum: sehr gelungen!

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Hobgoblin

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Bewertung7.5Sehenswert

Packender Thriller mit einem sympathischen M.Broderick! Heutzutage mit Retro-Wert, ich sage nur Galaga!! ;)

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dbeutner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein absoluter Klassiker, insbesondere für militärhassende IT-Typen mit 80'er Background und Akustikkoppler-Erfahrung (wie mich ;-)). Wer sich über Logiklöcher echauffiert übersieht, dass die Story im Kern eine Parabel ist, aber eben eine mit starken Realitätbezug und verknüpft mit der konkreten Angst in den 80ern vor einem Atomkrieg, die weltweit geherrscht hat. Das ganze ist sogar noch vielleicht nicht grandios, aber grundsympathisch inszeniert. Wie gesagt: Ein Klassiker.

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Aranur

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Bewertung6.0Ganz gut

Grandioser Film, der die Erkenntnis der Sinnlosigkeit des Krieges aufzeigt, auch wenn der Film nicht mehr ganz Zeitgemäß ist.

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handbremse

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Diese Computer geben uns eine unmittelbare Übersicht über die jeweilige Weltlage. Sowjetische Truppenbewegungen, Raketenstarts, Großwetterlagen und so weiter. Alle Daten gehen dann in unseren Zentralcomputer WOPR ein, der dann die endgültige Auswertung übernimmt." !!! Ein herrliches Zitat aus dem Film, dass zeigt, wie man den Film heute nehmen sollte. Spaßige Reise in die 80igern, wo man noch glaubte, dass der Computer alles kann. Damals habe ich den Film mit anderen Augen geschaut, hauptsächlich weil die Angst vor einem Atomkrieg sehr präsent war.

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Subway

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Bewertung7.5Sehenswert

Der erste amerikanische Anti-Kriegsfilm den ich je gesehen habe (ich meine auch, dass es der Einzige ist den ich kenne). Für mich, als ich ihn als Jugendlicher sah, durchaus packend und das Ende, als der Computer einsieht, dass das Wargame ein unsinniges Spiel ist, das man "nicht spielen sollte", ein grandioser Abschluss.
Schon damals wünschte ich mir diese einfache Einsicht von Menschen zu hören.

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damokles

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Bewertung9.0Herausragend

Schauspielerische Leistung und Glaubwürdigkeit hin oder her. Es gibt Filme, die retrospektiv betrachtet sehr zielsicher pointieren - Wargames ist ein solcher Film. Es ist zum Einen einen der ersten und wichtigsten Filme zum Thema Hacker, dass in den 80er Jahren besonders in den USA aber auch in Deutschland in der Allgemeinheit Interesse fand, nicht zuletzt durch die durchdringung der Haushalte mit preiswerten Rechnern, zum Anderen zugleich ist es eine ganz klassische Parabel über den kalten Krieg und ein amerikanisch-stolperhaftes Pladoyer für mehr Zurückhaltung - nicht ohne den Feind mehr oder weniger ungewollt als barbarischen Tölpel darzustellen.

Ein Film also, den man gesehen haben kann, um viele andere Filme nicht sehen zu müssen, da er sie entweder kondensiert oder stimuliert hat.

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doc_flunder

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obwohl "wargames" nüchtern betrachtet ziemlich lahmarschig und unrealistisch ist, kann man ihn aus den von dir genannten gründen sicher auch als sehenswert einstufen. 9 punkte sind dann aber doch ein bisschen viel...


JamesT.Kirk

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer der wenigen Filme, dem es auch heute noch gelingt Spannung aufzubauen, obwohl das Thema etwas veraltet ist. Deshalb ist Wargames ein aus meiner Sicht ausgezeichnet guter Film, der mit den beiden Schauspielern Dabney Coleman und Matthew Broderick zu einer perfekten Symbiose von Scifi-Thriller, Endzeitvision und Liebesgeschichte mutiert.

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Nemsis

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Ende im Film finde ich einfach immer wieder klasse.

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alanger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

wie realistisch das alles ist, steht auf einem anderen blatt.
und ich kann gut verstehen wenn es neueinsteiger erstmal nicht SOOO überzeugt.
ich fand den seinerzeit und ich find den heute klasse.

außerdem ist john badham sträflich unterschätzt.

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RaZer

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn man sich die "High-Tech" von damals anschaut, kann man sich aus heutiger sicht ein lächeln nicht verkneifen. Das tut dem Unterhaltungswert des Film aber sogar gut. Die Story ist im Grunde gar nicht soweit hergeholt, auch wenn hier natürlich etwas übertrieben wurde. Das ein oder andere Logikloch lässt sich nicht verschweigen. Sonst ist der Film aber gut gespielt und gegen Ende sogar recht spannend. Ganz nett!

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