We Feed the World - Essen Global

We Feed the World (2005), AT
Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 27.04.2006

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7.1 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
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von Erwin Wagenhofer,

Tag für Tag wird in Wien genau so viel Brot vernichtet wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar vor allem in Lateinamerika werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden. Mit “We Feed the World – Essen Global” hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: We Feed the World - Essen Global

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

"We Feed The World" ist eine Dokumentation über Nahrungsmittel die zum nachdenken anregt. Zwar lässt sie einige Fragen offen, dennoch ist sie sehenswert. Mit Sicherheit kann der Film auch ideal als Unterrichtsmaterial zum Thema Ernährung verwendet werden.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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9.0Herausragend

Dabei sind es keine illegalen Skandale, die der Filmemacher aufdeckt. Und eben das ist das Schokierende: Alles, was der Film zeigt, ist alltäglich und scheinbar ganz normal [...] Bilder von maschinell bebrüteten, ängstlich piependen Küken, die zu Tausenden auf Fließbändern einem qualvollen Tod entgegensteuern, markieren den grausamen Höhepunkt dieser Dokumentation.

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Kommentare (23) — Film: We Feed the World - Essen Global

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till-hofmann

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Bewertung3.0Schwach

Eindrückliche Bilder - und das ist auch alles, was ich dem Film gutes abgewinnen kann. Ich vermisse genauso einen roten Faden wie gute Argumente - viele Szenen sind unkommentiert, im Vergleich zu anderen Filmen dieser Art nennt We Feed the World sehr wenige Argumente, enthält dafür aber viele Fehler. Ein Beispiel: Ganz am Anfang beschwert sich ein Bauer über die niedrigen Weizenpreise, die dazu führen, dass sich kaum ein Kleinbauer halten kann. Schuld daran seien die Bürger, die eben nur 2€ fürs Schnitzel zahlen wollten - die Vorstellung ist amüsant, ein Schnitzel aus Weizen zu backen.
Auf die Vorteile mancher Produktionsarten wird gar nicht eingegangen - zum Beispiel leidet ein Huhn bei der industriellen Schlachtung deutlich weniger, weil es erst betäubt wird, bevor ihm die Kehle durchtrennt wird. Wer selbst Hühner geschlachtet hat, wird wohl kennen, wie grausam das Ausbluten des Tieres ohne Betäubung ist - genau das kann man aber als Kleinbauer kaum verhindern.

Dieser Film versucht, mit schockierenden Bildern à la BILD die Zuschauer für sich zu gewinnen, ohne Gründe zu nennen, warum das alles so schlimm ist. Einzig positiv ist der Diskurs über Agrarsubventionen, wo (leider nur kurz) dargestellt wird, warum Subventionen in der EU Menschen auf anderen Kontinenten in die Armut treiben.

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till-hofmann

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Der Film behauptet aber, dass Masttiere in Europa mit Soja gefüttert werden, und dass 90% der Futtermittel importiert werden. Somit wird also kein (oder kaum) heimisches Weizen gefüttert, die Auswirkung der Tiermast auf den Weizenpreis ist also gering (zumindest nach der Argumentation des Films).


N. Hornblower

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Dann erschließt sich der Zusammenhang zwischen Weizen- und Schnitzel-Preis tatsächlich nicht auf den ersten Blick. Ist bei mir auch schon ein paar Jahre her, dass ich den gesehen hab.


RedRoseSusan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mindestens genauso sehenswert wie Wagenhofers 2ter Film 'Let's make money'

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moviee

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Bewertung7.5Sehenswert

Selten hat ein Dokumentarfilm eine solche Welle geschlagen und so einen Trubel ausgelöst wie es 2005 der Fall war, als die Österreichische Produktion "We Feed the World" haufenweise Menschen in die Kinos lockte und somit nicht nur zum erfolgreichsten österreichische Dokumentarfilm avancierte, sondern auch in Deutschland eine große Presse auslöste und zu einem viel diskutierten Thema wurde.

"We Feed the World - Essen Global" stellt die Methoden global agierender Lebensmittelkonzerne in Frage, erklärt eindrucksvoll warum es besser ist seinen Fisch in der lokalen Fischerei zu kaufen und legt dar, wie die wahnsinnig erschreckende aber durchaus alltägliche Massentierhaltung gehändelt wird. So ist ein Drehplatz in der Dokumentation ein Massentierhaltungsbetrieb, wo die grausigen aber leider normalen Vorgehensweisen zur Behandlung und Tötung von Hühnern auf drastische aber angebrachte Art und Weise geschildert werden. Es wird erklärt, dass der Konsument niedrige Preise für sein Hähnchenfleisch zahlen will und somit auch eine niedrigere Qualität unvermeidbar ist, was Massentierhaltung zur Folge hat. Die schockierenden Bilder wie Hühner erst behandelt und anschließend getötet werden sind alles andere als ohne und bleiben wohl jedem Zuschauer auch später noch eine ganze Zeit lang im Kopf hängen.

Des Weiteren wird das Prinzip der heute alltäglichen Hybridsamen erklärt und auch der Anbau von Soja, was die Vernichtung des Regenwaldes zur Folge hat wird mit drastischen Fakten untermauert. Oder wusstet ihr bereits, dass 1 Quadratmeter Regenwald einen Wert von nur 1 Cent hat?

Fazit: Verdammt wichtige und informative Dokumentation, die sich mit seiner Kritik an der Globalisierung vor einigen Jahren völlig zu Recht Gehör verschaffte!

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ChriS*

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Bewertung7.5Sehenswert

Vielmehr Drama als Doku.

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Martin Tetrahydroc

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ich habe diesen film mit 16 zum ersten mal gesehen und bin wegen ihm bis zum heutigen tage vegetarier. wenn das keine überzeugende dokumentation ist, weiß ich auch nicht mehr!

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Leveinard

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

einen horrorfilm der bei mir SO ein grausen ausgelöst hat gibt es nicht.

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Stahlkocher

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Bewertung9.0Herausragend

Die oft angesprochen Küken stehen nur am Rande als Zeichen dafür mit welcher Tierquälerei unsere Nahrungsmittelproduktion einhergeht.
Viel schockierender ist der Zusammenhang zwischen unseren Anspruch auf Lebensstandard und dem Hungerleiden von Menschen.

- In Wien wird täglich so viel Brot vernichtet, wie in Graz benötigt wird.
- In Brasilien wird Tierfutter angebaut anstatt Nahrungsmittel für die Bevölkerung.
- In Rumänien wird die Agrarkultur dem Diktat der Lebensmittelindustrie unterworfen.

Weil ich in keinen Supermarkt gehe, der nicht mindestens drei Sorten frisches Brot lagernd hat. Und das fünf Minuten vor Ladenschluss.
Weil ich für mein Geflügel so viel zahlen kann, dass es in Länder großer Armut rentabler ist, für mich Tierfutter anzubauen anstatt Lebensmittel für die eigene Bevölkerung.
Weil Staaten sich der Industrie nicht entgegenstellen können oder wollen (Korruption?).

Weil es mein Reichtum ist, der die Armen in den Ruin treibt.
Diese Dokumentation ist so schrecklich, weil auch ich Schuld bin!

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Leveinard

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du bist schuld? hmm..nein das sehe ich nicht so. welche alternativen hättest du denn dich dem "system" entgegen zu setzen?


Stahlkocher

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Es geht nicht darum im Alleingang die Welt zu retten, sondern seinen bescheidenen Beitrag zu leisten.

Nicht nur zu erkennen, dass es (das System) so nicht gehen kann sondern sich auch aufraffen und seine Gewohnheiten minimal so umzustellen, dass mein Verhalten nicht solchen Schaden anrichtet.

Ich kaufe die Milch neuerdings vom Bauernhof meines Vertrauens direkt. Da bin ich schon stolz drauf :-)


Begbie

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Bewertung5.5Geht so

War nicht wirklich neues dabei. Ganz interessant und informativ, aber eher was fürs "nebenher" anschauen...

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TheCineast

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In Erwin Wagenhofer oder vielmehr Jean Zieglers „We Feed The World“ werden einige wichtige, aktuelle „ökosoziale“ Punkte angerissen, bspw. jene, welche ich im Folgendem auflisten werde. Wer sich für dieses Thema interessiert, dem kann ich das Buch „Welt Mit Zukunft“ von Franz Josef Radermacher aber auch „Das Imperium der Schande“ von eben jenem Jean Ziegler (so wie all’ die Zeitungsartikel über ihn oder von ihm) nur wärmstens empfehlen.

1.) Nahrungsmittelspekulation
„{...}Hedgefonds haben in der Krise viel Geld auf den Finanzmärkten verloren und sind dann umgezogen auf die Agrarrohstoffmärkte“, das LEGALE Spekulieren auf Grundnahrungsmittel.
Folge 1: Explodierende Preise!
Folge 2: mehr als zwei Milliarden Menschen, die man als extrem arm bezeichnet, welche sich die Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können.

2.) Agrardumping
„Durch die Subventionen der EU können Sie heute auf jedem afrikanischen Markt deutsches oder französisches Geflügel oder Gemüse kaufen - und zwar für die Hälfte oder ein Drittel des Preises der inländischen Produkte.“
Das Minimal- Ziel für einheimische Bauern, also das „Erreichen des Existenzminimums“, rückt somit in unerreichbare Ferne!

„Und die Hungerflüchtlinge, die aus Afrika nach Europa kommen, werden von der EU mit militärischen Mitteln zurück ins Meer geschickt.“

„Die (deutsche) Bevölkerung kann, wenn sie erwacht, den Landwirtschaftsminister zwingen, das Agrardumping zu stoppen. Und sie kann den Finanzminister zwingen, bei der nächsten Generalversammlung des Internationalen Währungsfonds für die Entschuldung der ärmsten Länder zu stimmen. Und wenn er es nicht tut, kann man ihn abwählen. Das Gesetz gibt uns Waffen in die Hand.“

Wie heißt es in Schumpeters Demokratietheorie:
„Demokratie bedeutet nur, dass das Volk (als Souverän) die Möglichkeit hat, die Männer, die es beherrschen, zu akzeptieren oder abzulehnen.“
Also selbst hier wenigstens das Wählen bzw. Abwählen der Führungsgestalten.

Wenn es sich lohnt für etwas auf die Straße zu gehen oder wenigstens den oben genannten Schritt zu vollziehen (auch wenn sich die deutschen Parteien immer mehr einem Null- Wert nähern und kaum einer dieses Thema ernst genug nimmt), dann ist es die Entschuldung der ärmsten Länder, da dies eine Unabhängigkeit für all’ die Betroffenen bedeuten würde, in welcher sie nicht mehr durch die großen Industriestaaten zu Schritten gezwungen werden könnten, welche nur den jeweiligen „Dauergewinnern“ Geld in die Taschen schaufeln würden (Verkaufen von Landstrichen mit einem Trinkwasser vorkommen {nächster Weltkrieg- Grund} oder solche, auf die die USA eine neue Militärstation errichten kann um auch ja in jedem Land eine Atombombe platzieren zu können.).
Dank des anrüchigen Lobbyismus, der in Deutschland die Politik beherrscht, welcher sich in vielfältigen Kontakten und Beziehungen, über die die Öffentlichkeit nichts mitbekommt bzw. welche nicht publik gemacht werden, vollzieht, verschuldet sich das Land momentan lieber weiter für bankrott- gehende Banken (einmal abgesehen von der teilweise vorhanden gewesenen Notwendigkeit durch die Verbundenheit aller Banken und einem theoretischem Total- Crash) oder vor allem deren Manager usw., usw.
Diese illegitime Einflussnahme, die bis hin zu Patronage und Korruption reichen kann muss viel mehr in den Hintergrund rücken als die menschlichen Grundbedürfnisse all’ derer die in den Dritte Welt Ländern leiden. Oder sind Steuersenkungen für Millionenspenden der jeweiligen, dadurch begünstigten Lobbys an beispielsweise die „Mövenpick-Partei“ die Themen, um die sich die Regierung kümmern sollte?
Ich denke nicht!

Ach guter Film übrigens :)

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TheCineast

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Von Fleischindustrie und Hühnerzucht ganz zu schweigen... :P


Lenz007

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film den jeder mal gesehen haben sollte :)

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Timo Scheiler

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das prob is bloß das ichs dann, wenn ich beim MC donalds bin, wieder vergessen hab :/


KokoBanana

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Es ist in dieser Gesellschaft auch unheimlich schwierig, sich bewusst, fair und gesund zu ernähren. Irgendwo hakts immer, aber es ist eben wichtig, dass man es wenigstens so gut wie möglich versucht. Ich denke wenn alle Leute bereit sind sich etwas zu adaptieren und auf die Umwelt zu achten würde das einiges ändern.


freakualizer

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Bewertung7.5Sehenswert

Verstörend. Da ich eine Ahnung hatte, was da auf mich zukommt, habe ich schon länger vorm Film nichts gegessen. Doch so schlimm war er dann auch nicht. Wenn man nicht gerade mit einer rosaroten Brille durchs Leben läuft, kann man sich schon vorstellen, das alles so oder ähnlich abläuft. Und die Fleischindustrie wurde nur kurz durch die Hühnerzucht angedeutet, wobei selbst die dort gezeigten Szenen sich vom Ekelfaktor noch weit unter denen befinden, die man in solchen Betrieben tagtäglich wirklich zu sehen bekommt.
Die Schande ist, wie wir die Dritte Welt systematisch abtöten und zukünftig unbewohnbar machen. Der Sprecher von "Pioneer" dürfte nach Ausstrahlung der Dokumentation wohl "versetzt" worden und der schweizer Politiker war mir am symphatischsten.
Für Fans solcher Dokus: "Darwins Alptraum", und ich darf "pufaxx" zitieren:
"Auch interessant (und schockierend) - Der "Modefisch" Pangasius: http://bit.ly/fz9UbR (ARD-Doku ... beeilen, man weiß nie, wie lange sowas in der Mediathek zu sehen ist)"

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cruzha

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Bewertung7.5Sehenswert

Interessante und aufschlussreiche Dokumentation, die mit teilweise erschütternden Fakten über die aktuelle weltweite Ernährungslage aufwarten kann. Auch die Bilder aus den Geflügelmastbetrieben sind unschön - aber irgendwie muss das Huhn ja in die Kühltheke kommen.

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LeGrip

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Bewertung10.0Herausragend

Nach diesem Film möchte man am liebsten nichts mehr essen oder zumindest nur noch selbst angebautes :o) Großartige Doku die mir persönlich die Augen geöffnet hat. Man wusste schon, dass es schlimm ist, aber so schlimm…

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floii

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Bewertung6.0Ganz gut

ein jaja bzw. kopf-nick doku die auf pro und kontra angebote verzichtet. enthält keinen konkreten roten faden und der inhalt könnte doch detaillierte ausfallen. die küken-szene sind seit jeher bekannt und wer meint, er habe von der schrecklichen sequenz nicht genug, sollte sich mal "earhtlings" angucken. auch die ausbeutung der menschen war in der doku " darwins albtraum" authentischer und besser nachvollziehbar. trotz allem ist die oberflächliche doku ein must-see doku, die vor allem unwissende, die bis dato keine ahnung haben, was eigentlich rundum die welt passiert, die augen öffnet.

ein pflichtprogramm in schulen.

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JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Erwin Wagenhofer spricht endlich das Thema an, was bis jetzt nur in kleinem Format behandelt wurde.

Sehr interessante und aufklärende Dukumentation über unsere heutige Globalungerechtigkeit und ihre Auswirkungen auf den Verbraucher, das Produkt und den Produzenten.

Kritisch und konsequent wurden die Nachteile und die Verlierer der Globalisierung gezeigt und kamen zu Wort.
Natürlich ist dieser Film nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Und es wird sich dadurch auch kein bisschen an der jetzigen Situation ändern, aber es ist trotzdem gut, dass man gezeigt bekommt, warum die Tomaten oder Aubergine nach nix mehr schmecken.

Grade der Hünchenmastbetrieb, verdirbte mir den Appetit auf jegliche Art von Fleisch, aber werde ich deswegen gleich zum Vegetarier?-Nein.
Dass heißt, das man sich als Mitkonsument auch nicht zu weit aus dem Moralfenster lehnen darf.

Fatzit ist, dass man am besten alle Gemüsearten bei sich im Schrebergarten anbaut, dann weiß man wenigstens halbwegs was drin ist. Und es schmeckt sogar, man glaubt es kaum.

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Acry

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Bewertung7.0Sehenswert

Am Anfang noch relativ "harmlos", doch spätestens nach den Küken vergeht einem dann der Appetit.
Da es keinen Offsprecher gibt, der zusätzliche Informationen oder Wertungen von sich gibt, bleibt es dem Zuschauer selbst überlassen, was er aus den gehörten Informationen macht und wie er das Gesagte bewertet.
An sich eine gute Sache, da der Film so ziemlich neutral wirkt. Allerdings hätte ich mich beim ein oder anderen Thema schon über etwas mehr Information gefreut, z.B. während mir minutenlang Bilder von gleich aussehenden Feldern gezeigt werden, denn nicht alles, was die Bauern oder Arbeiter erzählten war wirklich interessant. Und es ist ja nicht so, als ob es zu den behandelten Themen nicht mehr zu sagen gäbe.
Ansonsten, abgesehen von einigen Längen, eine solide Dokumentation, die man sich durchaus mal anschauen sollte, wenn man sich dafür interessiert, wie es wirklich in der Landwirtschaft zugeht.

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dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

Filmisch ist dem Streifen eine Menge anzulasten: Fragmentarisch, viel Leerlauf, schlechte Kamera. Oder andersrum: In der Reihe der Dokumentarfilme steht das Werk rel. weit hinten, was seine Professionalität angeht. Unter dem Aspekt: Maximal 4 Punkte. Was auch meine Gesamtwertung durchaus fragil erscheinen lässt.

Inhaltlich ist der Film rel. schlicht gehalten, und dennoch durchaus beeindruckend. Wer auch nur ein bisschen Respekt vor dem Leben hat, dem sollte es bei den Bildern der Hühnerfarmen und dem industrialisierten Morden die Kehle zuschnüren.

Allerdings: Mit noch weniger Bildmaterial, ganz ohne Stimmen, schafft es "Powaqqatsi" sich zu einem ähnlichen Themenbereich zu äußern, u.a. auch mit einer "Kükenszene", und das auf eine vollkommen unvergleichliche künstlerische Art.

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Sc00bay

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Er mutet zwar etwas langweilig an, da er einen nicht mit Fakten erschlägt, aber genau das bildet den Vorteil. Man kann sich die Fakten merken - und die wenigen Fakten sind schon überzeugend genug.
Auch liefert er recht nette Bilder und ist nett anzusehen.

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Brennegan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"We Feed The World" ist wohl eine der aufschlussreichsten und vor allem erschreckendsten Dokumentationen dieser Zeit. Anstatt den Zuschauer mit möglichst vielen Fakten zu überanstrengen und durch möglichst viele Bilder kaum fassbare Fakten präsentiert, die man zu 75% nie nachprüfen kann, zeigt dieser Film wenige Fakten,. Die dafür aber umso tiefgreifender sind.
Es ist nicht ein Erzähler, der diese Fakten zusammenträgt, es sind die Menschen, die direkt in der Industrie involviert sind, ob nun absichtlich oder unabsichtlich.
Es ist erschreckend, traditionelle Nahrungsmittelproduzenten zu sehen, die davon erzählen, wie sich die Ausbeute verschlimmert.
Es ist erschreckend, zu sehen, gewaltige Flächen Land mit Gewächshäusern zugepflastert zu sehen, zwischen denen die Arbeiter wie in Slums hausieren.
Es ist erschreckend, zu sehen, wie Mitarbeiter der großen Firmen die schlechten Seiten erwähnen und wie viele während der NS-Herrschaft sagen: „Dagegen kann man nichts machen.“
Es ist erschreckend, kleine Leute zu sehen, die am Hungertuch nagen, während ihnen die Nahrung vor der Nase wegexportiert wird.
Es wird keine Panikmache um jeden Preis betrieben. Es wird nicht versucht, durch allzu viele Zahlen und Statistiken die Schrecken dieser Industrie aufzuzeigen. Zwar tauchen diese auch auf. Doch es sind die Bilder und die Geschichten der einzelnen Leute, die einem das Blut gefrieren lassen.

Nach diesem Film ist man nicht angeekelt … man möchte weinen und schämt sich für jeden Bissen, den man danach zu sich nimmt.

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annaberlin

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Bewertung6.5Ganz gut

Eindringliche Dokumentation, die sich leider übernimmt - die Zusammmenhänge zwischen den Bauern in Brasilien und Rumänien werden nicht ganz klar. Der Held des Films ist Jean Ziegler.

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