Wir sind das Volk - Liebe kennt keine Grenzen

Wir sind das Volk - Liebe kennt keine Grenzen (2008), DE
Laufzeit 186 Minuten, FSK 12, Drama

- Kritiker
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Skala 0 bis 10
4.9 Community
80 Bewertungen
31 Kommentare
Wir sind das Volk - Liebe kennt keine Grenzen - Bild 1290445
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von Thomas Berger, mit Anja Kling und Hans Werner Meyer

Sommer 1989. Mehrmals hat die junge Mutter Katja die Herrschaft des Stasi-Regimes am eigenen Leib erfahren. Einer ihrer Brüder wurde bei einem Fluchtversuch an der Mauer erschossen, und ihr Lebensgefährte Andreas überlebte seine Flucht in den Westen nur schwer verletzt. Um mit ihrem gemeinsamen Sohn Sven, den Andreas noch nie gesehen hat, endlich die Familie zusammenzuführen, wagt auch Katja die Flucht über die ungarisch-österreichische Grenze. Ohne Erfolg. Sie wird verhaftet, während ihr Sohn allein im Westen landet. Für Katja beginnt ein verzweifelter Kampf um die Freiheit und die Existenz ihrer Familie. Während sie sich den zermürbenden Verhörmethoden von dem Offizier Bert Schäfer aussetzen muss, steuert die DDR auf den “heißen Herbst ‘89” zu. Eine Zeit, die bald alles verändern wird.

Im August 1989 rumort es in der DDR.Über Ungarn fliehen viele Ostdeutsche in den Westen.Auch Katja macht sich mit ihrem Sohn Sven auf den Weg.Svens Vater,welcher schon vor Jahren in den Westen floh,wollen sie auf diese weise wiedersehen.Doch bei ihrer Flucht nach Österreich werden sie getrennt.Der Junge,wie durch ein Wunder,gelangt in den Westen.Katja fällt in die Fänge der Staatssicherheit.
Im Oktober 1989 gehen immer mehr Menschen auf die Straße.Westliche Botschaften in anderen sozialistischen Ländern sind überfüllt von Flüchtlingen aus der DDR.Die DDR verliert zunehmend mehr Bürger ihres Landes.
Das Regime greift hart durch.Jule Lutz und Mandy werden bei einer Demonstration verhaftet und erleben die Brutalität der Polizei am eigenen Leib.
Auch Katja ist der Brutalität der Stasi,besonders im psychichem Bereich,vollkommen ausgeliefert.Jule,aufgewachsen in einer lienientreuen Familie,erklärt sich keine Vorschriften mehr machen zu lassen,und verläßt das Elternhaus.
Gefilmte Demos und den Westdeutschen Medien zugespielt,erreicht es Millionen von Bürgern der DDR.
Unter dem Druck der Massen naht das Ende der DDR.
Für Katja gerade noch in ,sprichwörtlicher Weise,in letzter Sekunde.


Cast & Crew


Kommentare (31) — Film: Wir sind das Volk - Liebe kennt keine Grenzen

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DJ Peer Siehl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Toller Film !! Ich hab so mitgelitten mit der Hauptdarstellerin Anja Kling. Puh - am Ende ging´s für sie ja noch gut aus. Ein Glück. :o)
Fazit: Ein toller Film mit einer hervorragenden Anja Kling. Die Hübsche hat zurecht einen Preis für diese Rolle bekommen.

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nick-pulina

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Bewertung7.0Sehenswert

Ok eine gute Story und eine Gute umsetzung. Es ist an manchen Stellen wirklich etwas überkandidelt aber sons eigendlich ein ganz gutes Drama. Natürlich merkt man wieder den Sat.1 Charakter, aber bitte, wir kennen noch schlimmere Sat. 1 Filme.

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krbolik

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Bewertung7.5Sehenswert

Ja, der Film hat viele Fehler. Trotzdem: Wenn auch manche Szenen überspitzt dargestellt wurden, so werde ich mir den Film aufheben, um meinen Kindern zumindest einen Eindruck zu geben, was damals los war. Er ist realistischer als viele andere "Wendefilme" und erhält viel Originalmaterial, so dass wirklich nicht alles ersponnen ist.

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Ansi

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Bewertung4.0Uninteressant

"Wir sind das Volk - Liebe kennt keine Grenzen" ist ein typischer Sat.1-Fernsehfilm, was sicher schon der peinliche Titel verrät.

Die Story ist gar nicht so übel, basiert sie doch vage auf historischen Ereignissen. Der Film aber leidet unter aufgesetzten, übertriebenen Emotionen. Frei nach dem alten Sender-Motto "powered by Emotions" stolpert auch dieser Film über seine Gefühlsduseligkeit und das mangelnde Vermögen historische Zusammenhänge, tragende Geschehnisse und wichtige Storywendungen überzeugend und adäquat zu visualisieren, ohne in triefenden Gefühlsausbrüchen zu enden.

Dieses groß beworbene TV-Event erliegt seinem eigen auferlegten Anspruch gnadenlos - wie so viele überschätzte und selbstgefällige Event-Movies zuvor ebenfalls.

- - -

Schon gewusst: Der Fernsehfilm "Wir sind das Volk - Liebe kennt keine Grenzen" wurde drei mal mit dem Deutschen Fernsehpreis prämiert. Auszeichnungen erhielt der Film als Bester Mehrteiler, für das Beste Buch und die Beste Schauspielerin Nebenrolle für Anna Fischer ("Fleisch ist mein Gemüse").

Spaß:
Action:
Spannung:
Gefühl: **
Anspruch:
Kreativität:

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pschoene

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Wurde der Film von Axel Springer in Auftrag gegeben? Ich will ja wirklich keine Lanze für das DDR-Regime schlagen - und ich wünsche es mir wirklich nicht zurück, denn auch ich habe die unmenschlichen Seiten der DDR miterleben müssen.

Dass man aber in diesem Film den Wendealltag so darstellt, als ob JEDER, der in der DDR, demonstrierte, sofort mit härtster Brutalität niedergeknüppelt wurde, ist eine schlicht unwahre und übertriebene Darstellung. Auch wurde 1983 an der Berliner Mauer nicht noch mit Lust und Anmut auf einen bereits schwerverletzten Flüchtling in den Oberkörper gefeuert, wie am Anfang des ersten Teils dargestellt.

Man tut in diesem Film fast so, als wäre die DDR das gleiche gewesen wie das Dritte reich - und das tut man ganz geschickt, indem dort immer wieder Sätze fallen wie "wie die Nazis" etc.

Ich betone nochmal: ich lasse kein gutes Haar an Diktatur und Überwachungsstaat - aber ich lasse auch kein gutes Haar daran wenn die Sieger die Geschichte umschreiben und genau das passiert mal wieder.

Mich würde auch mal interessieren, was in unserem heutigen Deutschland mit einem Journalisten passiert, der seine nase zu tief in die Machenschaften der Lobby, der Politik, des BND und so mancher Ferkeleien reinsteckt - ob dann alles so sauber abgeht. daran sei auch einmal erinnert. Dieser Satz sei gesagt, weil wir ja keine Wiederholung der Geschichte wollen, gell? Und zumindest im Denunzieren ist un ser Land und unser Volk heute wieder ganz groß...

Ansonsten waren die Kulissen ganz gut gemacht - bis auf dass komischerweise Ladas, Wartburgs und Wolga - Autos ALLESAMT ein Motorgeschäusch vom Trabi bekommen haben - aber das läßt sich verzeihen, wenn man bedenkt, dass die Leute, die dort in den Studios arbeiten, vor den recherchen warscheinlich sogar dachten, in der DDR hätte NUR Trabis gegeben.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Film könnte auch von der Regierung in Auftrag gegeben worden sein, um nochmal zu betonen, wie schlimm doch damals alles war und wie gut doch heute alles ist. An Übertreibungen wurde dabei nicht gespart.

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Der_muede_Joe

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Bewertung5.0Geht so

Diese SAT-1 Eventfilme habe ich doch häufig gemieden. Und ein schauderhafter Rosamunde-Pilcher-Untertitel ließ böses vermuten. Aber manchmal wird man halt positiv überrascht.
Denn der erste Teil von 'Wir sind das Volk' bot doch angenehme Unterhaltung. Die Geschichte wurde in einem guten Tempo erzählt, der Pathos nahm nicht überhand und die schauspielerischen Leistungen waren wahrlich nicht schlecht (Heiner, hätte nie gedacht, dass ich dich mal gut loben könnte!). Über die historische Korrekheit hatte ich vorher beschlossen mir keine Gedanken zu machen.

Fazit nach 90 Minuten: 7 - 7,5 Punkte.

Beim zweiten Teil jedoch kam es mir vor, als wäre das Produktionsteam ausgetauscht worden. Denn hier wurden die Fehler begangen, welche in Teil Eins noch vermieden worden sind. Die erste Stunde war quälend langatmig, der Pathos wurde größer und größer, zu viele gezwungene Spannungsmomente mussten nun her und am Ende fehlte der Geschichte jegliche Linie (gerade noch ein Selbstmordversuch - Schnitt - zwei Wochen später Happy End). Nur die schauspielerischen Leistungen konnten im Großen und Ganzen noch überzeugen.

Fazit der zweiten 90 Minuten: 2,5 - 3 Punkte.

macht nach 180 Minuten: 5 Punkte => glatter Durchschnitt!

P.S.
Übrigens...
die Rolle von Felicitas Woll erinnerte mich ein wenig an Steven Segal in 'Einsame Entscheidung'.
Auf dem Werbeplakat (und auch in der sonstigen Werbekampagne) ganz vorne mit dabei - im eigentlichen Film dann total unwichtig und kaum zu sehen.

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Polly

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Dieses Filmchen ist so fern von der Realität wie die Erde zur Sonne.
Die schauspielerische Besetzung verunglückt und die Handlung flach.
Solche Szenen wie diese im Kindergarten oder die am Ende mit Wodka trinkenden Offizieren sind schlichtweg dumm und unrichtig.
Kein Zweifel, dass der Mauerfall längst fällig war, aber das was danach kam ist doch eines der schwärzesten Kapitel in der deutschen Geschichte.
Wenn "tommyton" hier vergangene Diktaturen vergleicht und kritisiert, dann sollte man doch einmal darüber nachdenken was diese jetzige Gesellschaft mit ihrer zweifelhaften Regierung darstellt.
Zur Zeit herrscht doch die Diktatur des Profits, der Machtgeilheit von Politikern
und der Perversion.
Wer zu Zeiten von hochgradiger Bespitzelung, Menschenverachtung durch Hartz 4- Gesetze und Finanzklau einen solchen Film sendet, führt diese ganze Problematik ad absurdum.
Dieser filmische Faux pas ist nur verzeihbar weil die Drehbuchautorin von der DDR keine klare Vorstellung haben kann, denn dazu muss man viele Jahre dort gelebt haben, um sich einer solchen Herausforderung zu stellen.
Im Gegensatz hierzu war der Film "Das Leben der Anderen" ein sehr guter Beitrag zu dieser Thematik.

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semistor

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Bewertung0.0Hassfilm

Nachdem ich die bisherigen Kommentare gelesen habe,weiter so!
Altnatzi Gehlen war aber nicht bei der Stasi sondern in Pullach.
Selbst nichts aus der Geschichte gelernt,aber anderen ihr Leben
erklären wollen.Was soll man anderes erwarten bei staatlich ge-
wolltem Baumschulenniveau.

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Bethoven

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin in der DDR aufgewachsen und habe auch erst spät so ab Anfang der 80er Jahre mit dem richtigen Denken angefangen und durch mein Aussprechen und kämpfen für die Sache viel leid erfahren müssen, daher finde ich den Fim sehr realistisch. Teilweise sind die Situationen bestimmt noch schlimmer gewesen, als jetzt gezeigt.

Es ist eigentlich schlimm was mit uns gemacht wurde und das die, welche uns bespitzelt haben heute immer noch unsere Nachbarn sin - was für Ausmasse die ganze Sache hat genau drüber nachdenken darf man nicht, da den Leuten sowieso nie etwas passiert ist oder paasieren wird.

Den 2 teil schaue ich mir an.

Bethoven

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daddycool

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Bewertung2.5Ärgerlich

Toll wie man mal wieder die DDR erklärt hat. Das wäre so als ob ich den westen mit bananen erklären würde.
Ich bin in der DDR groß geworden, bin stolz auf das was ich da gelernt habe, da kann sich manches Bildungssystem ( bes. das Heutige) eine Scheibe abschneiden.
Ob M/L oder Religion wo ist da der Unterschied.
Klar können wir heute alle unsere Meinung sagen, besonders gegenüber den Arbeitgebern.
Beobachtet werden wir heute überhaupt nicht, nein, es gibt keine Finanzbehörden, keine Schufa, keine Risíkodateien, kein BND ............
Also Leute haltet mal den Ball flach, wer sich wirklich für die Geschichte der Deutschen interessiert wird feststellen, dass es in der DDR nicht nur die Stasi
und IM`s gab und das im Westen auch nicht alles Gold ist was glänzt.
Reden wir miteinander und lassen uns nicht von irgendwelchen Filmen die Köpfe vernebeln die dann auch noch von vorn bis hinten mit Reklame vollgestopft sind,
erleichtert warscheinlich das Überlegen.

Kurzum ein Film den die Welt nicht braucht.

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tommyton

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn ich mir so manchen Kommentar durchlese, beschleicht mich ein mulmiges Gefühl.
Mich würde interessieren was diejenigen, die der "DDR" noch etwas positives abgewinnen, sagen, wenn sie mit Aussagen der anderen "Ewig-Gestrigen" konfrontiert würden, die angeblich auch für die grauenhafte NS-Zeit noch ein gutes Wort übrig haben.
Ich finde es entsetzlich, an Diktaturen, gleich welcher Coleur, noch ein gutes Haar zu lassen.
Und komme jetzt niemand mit der Platitude, dass man das nicht vergleichen könne...
Da empfehle ich, diejenigen zu befragen, die unter den Regimes gelitten haben.
Welchen Stellenwert hat das Wort "Freiheit" überhaupt noch??

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Bürger

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Bewertung5.0Geht so

Es geht immer so weiter. Ob Diskussionsrunde zum Thema DDR oder Mauerfall, letztlich kulminiert alles in den Worten Totalitarismus, Diktatur, Stasi, Unrechtsstaat u. Mauerbau! Niemand will o. soll wissen wie das Soziale in der DDR wirklich war. Die "Wahrheit" verbreiten seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten die sogenannten "Dissidenten". Das sind solche wie Herr Biermann u.a. die schon in der DDR bei "Berufsverbot" gut gefüllte D-Mark Konten hatten u. im "Intershop" einkauften. Das wird aber nirgendwo erwähnt, passt ja auch nicht so gut in die "Vor- u. Nachwendevita"! Mich befällt schon das Grauen vor dem Jahr 2009. Da wird von früh bis spät erzählt wie die die DDR "wirklich war". Schreibt bitte für mich u. viele andere, wenn es vorbei ist, eine Nachricht: "So, das war's!", dann schalte ich den Fernseher wieder ein u. lese die Zeitung wieder bis zur letzten Seite. Wie die "Agitation u. Propaganda" jetzt schon wirkt sieht man an "berrytruck 684" Staatssicherheit = GeStapo ! Junge , da sieht man, das Bildung in Deutschland wirklich nur noch Glückssache ist! Das Einzige was außer dem "Ampelmännchen" von der DDR noch übernommen wurde ist die "innere Emigration". Nur sind es jetzt Millionen die verzweifeln u. es aufgegeben haben sich Gehör zu verschaffen! Ich bin Jahrgang 1958 u. in der DDR geboren, aber an "Tafeln zur Versorgung der Not Leidenden Bevölkerung" kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Aber vielleicht hat uns das in der "Arbeiter u. Bauerndiktatur" ja auch noch gefehlt, weil wir zu blöd waren. Den Film geb ich 5 Punkte, für das Bemühen der Schauspieler.

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rudidada

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Bewertung5.0Geht so

Es ist ein Versuch, die letzten Tage der DDR aus der Sicht einer getrennt lebenden Beziehung zu beschreiben. Aber leider nur unzureichend von den Filmemachern recherchiert. So wird jeder bestätigen, daß die Grenzer an der Berliner Mauer nie mit aufgesetztem Stahlhelm ihren Dienst erledigten und Einzelfeuer geschossen haben. Die Flucht mit der Leiter ist der blanke Hohn und wirklichkeitsfremd.
Anja Kling's Rolle kommt der Wahrheit sehr nah und ist auch sehr gut gespielt. Dagegen scheint Herr Lauterbach mit der Darstellung eines Stasiverhörers ganz einfach überfordert oder die falsche Besetzung. So einen Vernehmer hätte ich auch gern gehabt bei meinen "Besuchen" in Mielkes Appartments in Potsdam. Nur die mal dort eingesessen haben, können sagen, wie es wirklich war. Ich zucke heute noch nach so vielen Jahren zusammen, wenn ich ein Schloßgeräusch höre. Noch dazu sei nebenbei erwähnt, daß zwei Westberliner mich bei der Stasi verpfiffen haben. Allso nicht nur schwarz und weis wie im Film bisher gezeigt.
Der erste Teil scheint mir aus der Sicht eines Westbürgers geschrieben zu sein, der mal mit Auskünften und oberflächlichen Nachfragen seine Recherchen ergänzen möchte, und stolpert über seine eigenen Detailfehler. Es kann nur besser werden - hoffe ich!

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Ernesto28

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sensationeller Film mit einer unheimlich, ausdruckstarken Hauptdarstellerin Anja Kling!Wenn man das alles so sieht, fragt man sich, warum das 40 Jahre so hat sein können. Ein Großteil der Stasi-Leute und Knast-Wärter können doch über eine so lange Zeit nicht mit Blindheit geschlagen gewesen sein??
Und: Was machen die denn heute? Sind das alles brave Bürger geworden?
Im Prinzip müssen alle diejenigen, die diese fürchterlichen Sachen geplant und die, die es ausführten, zur Rechenschaft gezogen werden.
Und wenn heute noch jemand behauptet, es sei so nicht gewesen,und hätte womöglich gern die Mauer wieder, dann soll er auswandern, weit weg nach Nordkorea, da hat er das gleiche System!

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Alter Sack

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Bewertung0.0Hassfilm

Bei einer durchschnittlichen Bevölkerungszahl von 16 Millionen sind es nicht ganz 2 Prozent der ehemaligen DDR-Bevölkerung, die von der Stasi inhaftiert bzw.zu Haftstrafen verurteilt wurden. Wann wird mal ein Film über den Rest gedreht? Und zwar nicht in der Art solchen Unsinns, wie etwa "Goodbye Lenin", "Sonnenallee" oder "NVA"? Ich halte solche Filme für politisch gewollt, weil sie in großen Teilen dieser Republik aus Unkenntnis der realen, wenn auch nicht unbedingt erstrebenswerten Verhältnisse in der DDR auf fruchtbaren Boden fallen und wunderbar über das Versagen der eigenen Gesellschaftsform hinwegtäuschen.Sollten solche "Kunstwerke" in unseren Schulen im Unterricht zur Pflicht werden, braucht man sich ersten nicht über die Ergebnisse der Pisastudie zu wundern und kann Rosamunde Pilchers oder Joanne K. Rowlings Werke als Pflichtlektüre an unseren Schulen einführen.

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Homunkuli

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Bewertung1.0Ärgerlich

ein film soll nicht die wahrheit zeigen, sondern in erster linie einschaltquoten bringen, was letztendlich geld in die kassen spült. fakt ist, das auch in der ddr glückliche und zufriedene menschen gelebt haben die nicht bei der stasi waren.

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Das Volk

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Bewertung0.0Hassfilm

Ein Film vollkommen überzogen! Ich bin in der DDR aufgewachsen und kann mir
deshalb ein Urteil erlauben. Wer nicht in der DDR gelebt hat oder zu dieser Zeit
noch nicht geboren war, sollte sich mit seiner Meinung sehr zurückhalten.
Diese Leute würden dann wie der Blinde über den Regenbogen sprechen!
Sicher war nicht alles rosig in der DDR. Wir lebten damals in einem Überwachungs-Staat und heute auch! Lustig fand ich den Stasi-Offizier mit Schnautzbart, so etwas gab es damals leider nicht. Die Filmemacher sollten sich vorher doch etwas mehr in die geschichtliche Realität einarbeiten, oder ihren Arzt bzw. Apotheker fragen. Warum zeigt keiner einen Film darüber, wie viele Menschen heute unter einer Brücke schlafen und am Existenzminimum leben.
Leider wird immer mit solchen Filmen versucht von den eigenen Problemen abzulenken.
Übrigens hat die Bundesregierung gepennt! Der Film hätte erst kurz vor den Bundestagswahlen ausgestrahlt werden müssen, um eventuell den Regierungsparteien
noch ein paar Stimmen zu bringen und zur erneuten Absicherung ihrer fetten Diäten.

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MT1901

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Bewertung5.0Geht so

Das die Stasi nicht zimperlich war, wissen wir. Das man so einfach mit'ner Leiter über die Mauer kam, offensichtlich wusste das noch keiner.

Ich bedaure die Mauertoten sehr. Es es ist menschenunwürdig, vom Staat in Arrest genommen zu werden, nur weil man eine andere Ansicht von Freiheit und Leben hat. So was darf nie wieder passieren!

Auf der anderen Seite waren wir doch nicht alle bei der der Stasi. Es haben auch viele versucht im System Veränderungen herbei zu führen. Hat leider nicht geklappt. Nur muss man sich auch jedes Mal in Gedächtnis rufen: Die Wende und den Fall der Mauer hat nicht Herr Kohl & Co. gebracht. Das Volk aus'm Osten hat's gemacht. Und das darf nie vergessen werden. Soviel Zivilcourage und Mut kommen meiner Meinung nach auch dem Mut gleich, über die Grenze in den Westen zu gehen.

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mama

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist einfach sehr gut. Wen es nicht betroffen hat, von der Stasi bespitzelt worden zu sein ,oder die Mithelfer des Systems, wird der Film wenig interesieren.Die Stasileute fühlen sich angegriffen und regen sich auf. Aber es ist so geschehen und viele Menschen starben oder wurden seelisch und körperlich gefoltert. Soll man das beschönigen???? Es ist nur schade ,die Sendezeit nicht auf einen früheren Platz zu setzen,da es z.B.meine Kinder auch interresiert was damals war.Nur leider haben die früh wieder Schule. Ich finde dieser Film sollte auch Platz an den Schulen im Fach Geschichte finden.....es ist unsere Geschichte ,welche glücklicherweise Vergangenheit ist. Es war nicht alles schlecht in der DDR ,solange man Kind war und selbst nicht weit gedacht hat. Für die ,die ihr Gehirn nicht einschalten wollten war es sicher auch alles Super.
Den Menschen die gekämpft haben ging es sicher um andere Dinge als Bananen und Urlaub. Nicht zu vergessen die Menschen welche ihr Leben lassen mußten!! meine Empfehlung: Teil 2 unbedingt anschauen!!!!!

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ehemaliger

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Bewertung10.0Herausragend

Es sollten viel mehr Filme dieser Art gezeigt werden, gegen das vergessen! Ich habe selbst 2 Jahre in Stasihaft gesessen und wurde 1984 Freigekauft. Die U-Haft Szene hat mich gleich wieder an meine U-Haft erinnert in Leipzig in der Alfred- Kästner-Strasse. Nur die Fluchtszene war bissel untertrieben, ganz so einfach ging es doch nun wirklich nicht (das mit der Leiter), in echt währen die niemals so weit gekommen ohne schon vorher endeckt und beschossen zu werden.
Ansonsten, weiter so, und mehr Berichte und Filme dieser Art, gegen das Vergessen!!

Wir sind das Volk! Das hat man auch in den heutigen Zeiten schon wieder schnell vergessen, wenn man sieht wie viel sich die Menschen heute wieder gefallen lassen.

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