Wir sind die Nacht
Wir sind die Nacht (2010), DE Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kinostart 28.10.2010
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von Dennis Gansel, mit Karoline Herfurth und Nina Hoss
Mit Wir sind die Nacht ziehen Vampire in Berlin ein. Getrieben von ihrem Blutdurst, machen Louisa (Nina Hoss), Nora (Anna Fischer) und Charlotte (Jennifer Ulrich) die Hauptstadt unsicher, immer auf der Suche danach, diesen Durst zu stillen. Eines Tages ist es Lena (Karoline Herfurth), die zur falschen Zeit am falschen Ort ist und von Louisa in einer Bar gebissen wird. Dies aber löst in Wir sind die Nacht eine Reihe unvorhergesehener Ereignisse aus. Denn Lena wird nicht nur von der Polizei, sondern auch von ihrem Freund Tom gesucht. Als dieser sie schließlich findet, entdeckt er die wahre Größe seiner Gefühle für Lena. Doch womit er nicht rechnen konnte: Louisa hat sich ebenfalls in seine Freundin verliebt…
Mit Wir sind die Nacht hat sich Dennis Gansel, der Erfolgsregisseur von Die Welle, den lange gehegten Traum erfüllt, selbst einmal einen Vampirfilm zu drehen. Zusammen mit Jan Berger schrieb er das Drehbuch zu dem mit Nina Hoss und Karoline Herfurth reizvoll besetzten Film. Die Kamera von Wir sind die Nacht übernahm wieder Torsten Breuer, mit dem Gansel bereits in Die Welle arbeitete. (TM)
Cast & Crew
-
Dennis Gansel
-
Karoline Herfurth
-
Nina Hoss
-
Anna Fischer
-
Jennifer Ulrich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlotte
-
Max Riemelt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tom Serner
-
Waléra Kanischtscheff
Regie
Schauspieler
-
Senta Dorothea Kirschner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Spusi Frau
-
Arved Birnbaum
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kommissar Lummer
-
Steffi Kühnert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lenas Mutter
-
Jan Berger
-
Dennis Gansel
- Genre
- Vampirfilm
- Zeit
- Nacht
- Ort
- Berlin
- Handlung
- Blut, Blutrausch, Diskothek, Ermittler, Ewige Jugend, Lesbischer Kuss, Lesbischer Vampir, Mord, Mordkommission, Nachtclubbesitzer, Nachtleben, Polizei, Schönheit, Serienmörder, Suche nach Mörder, Taschendieb, Unsterblichkeit, Vampir, Verführung, Verlieben, Verliebt in den Feind, Verwahrlosung
- Stimmung
- Gruselig, Sexy, Spannend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Wir sind die Nacht
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- Wir Sind Die Nacht: film-zeit.de
- Wir Sind Die Nacht: critic.de



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Kritiken (16) — Film: Wir sind die Nacht
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenSehenswerter deutscher Genrefilm, der den Vampirtopos irgendwo zwischen NEAR DARK und Jean Rollin ansiedelt. Nichts Neues im Grunde - das Emanzipatorische bleibt ein eher humoreskes Detail - aber eine schöne Rückkehr des Blutsaugerlebens zum kinky Hedonismus. WIR SIND DIE NACHT ist vor allem ein Triumph für Regisseur Dennis Gansel, der die Attraktivität Berlins auf vielfältigste Weise einzufangen weiß (auch wenn Ortskundige ein ums andere Mal die Augen verdrehen dürfen ob der willkürlichen Distanzen - hier gelangt man von den Yorckbrücken direkt zum Plänterwald) und sogar bei den Actionszenen Finesse zeigt. Ein großes Finish rettet den Film, der im letzten Drittel etwas planlos und gleichzeitig schematisch wirkt. Nina Hoss ist als Vampirmutti idealbesetzt, und Anna Fischer ein entzückend bekloppter Technotroll.
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Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschenLeider ist ein deutscher Blockbuster selten geworden. Alleine aus diesem Gesichtspunkt könnte man diesem Vertreter eine Chance geben - immer in dem Bewusstsein, dass er halt nur deshalb etwas Besonderes ist, weil „made in Germany“ draufsteht. Ich persönlich würde mir mehr solche Filme wünschen, denn die guten Ansätze sind vorhanden und die Idee ist an und für sich ausbaufähig.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWir sind die Nacht ist eindeutig Gansels bisher bester Film, denn er setzt dabei konsequent auf seine Stärken: Schicke Bilder, souveräne Effekte, ein Gespür für Locations und rasanten Schnitt. Hat er sich bei seinen bisherigen Filmen gerne mal am Tiefgang verhoben und sowohl bei Napola als auch bei Die Welle erzählerisch eher peinliche Zeigefingerdramaturgie abgeliefert, schafft er es in diesem Genre-Werk durchweg gut zu unterhalten, denn letztlich will Wir sind die Nacht nicht mehr sein, als ein slicker deutscher Vampirstreifen, der gut unterhält.
Auch wenn die Vampirfänge immer ein bißchen albern aussehen und Nina Hoss als Vampir-Queen konsequent unentspannt dreinschaut, ein bißchen wie die Evil Lohnbuchhalterin aus der Hölle wirkt und man ihr die Rave- und Party-Exzesse nicht so ganz abnimmt, passt die Besetzung insgesamt schon sehr gut und spielt die Rollen mit angemessener Übertreibung, die nie versucht grittiges deutsches Befindlichkeitsdrama zu sein.
Berlin kommt als eigener Charakter des Films dabei mal wieder sehr gut weg und vermag mit vielen eigenwilligen und großstädtischen Bildern zu überzeugen, was dann zusammen mit dem sympathischen Rest schon darüber hinwegtröstet, dass die Story jetzt eher konventionell abläuft und keine echten Überraschungen bietet.
Für den ersten großen deutschen Vampirfilm seit Herzogs Noseferatu ist dass schonmal eine ganze Menge und zeigt, dass Gansel sich vielleicht besser auf rasantes Genrekino konzentrieren sollte, als auf bedeutungsschwangere Moralfabeln.
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der cineast 2011/04/25 02:00:03
Antwort löschenSlick? Fesches Wort. :D
ThomasGroh: taz, perlentaucher, splatti...
Kommentar löschen"Wir sind die Nacht" steht in der europäischen Tradition des Vampirfilms, angeknüpft wird eher an der Motivlage poetischer Filme der 70er wie "Daughters of Darkness" oder "Vampyres". Enthaltsame Papiertiger wie ihn "Twilight" darf man deshalb nicht erwarten, Vampire - allen voran Nina Hoss als Blutgräfin lose in der Tradition von "Carmilla" - dürfen hier noch tragische Nachtwesen sein: hedonistisch auf der einen, animalisch-melancholische Außenseiter auf der anderen Seite, durch die Jahrhunderte getrieben von der einen großen Manie: Der Suche nach Liebe. Eros und Thanatos gehen schließlich vor den Toren der Stadt auf dem Teufelsberg eine blutige Allianz ein. Lediglich schade, dass es im Detail und an den Rändern gelegentliche Schwächen gibt: Arved Birnbaum und Max Riemelt - in ähnlicher Konstellation zuletzt in "Im Angesicht des Verbrechens" zu sehen gewesen und darin ziemlich groß - wirken hier sonderbar blass und gehemmt, auch die weibliche Vampir-Entourage um Nina Hoss lässt im Spiel manchmal etwas zu wünschen übrig (aber ist das ein Wunder, wenn man gegen die Hoss anspielen muss, Deutschlands derzeitige Schauspielkönigin?). Gesamteindruck: Ein schöner Genrefilm, der sich seiner Traditionen bewusst ist und sich dieser auf angenehm unangestrengte Weise anschließt.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenNina Hoss brilliert mal in einer ganz anderen Rolle als gewohnt, Karoline Herfurth ist auch wieder eine Klasse für sich, und alles in allem hat dieser Film Unterhaltungswert. Allerdings merkt man, dass ihn ein Mann gemacht hat. Von der anfänglichen Frauenpower bleibt am Ende nichts mehr übrig. Das ist schade, denn beworben wurde "Wir sind die Nacht" als ein lesbischer Vampirfilm. Für ein lesbisches Publikum aber ist dieser Film, der auf stereotype Rollenbilder zurückgreift und homosexuelle Frauen als böse Vampire in den Orkus schickt, eine pure Enttäuschung.
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Der deutsche Vampirfilm bleibt dementsprechend eine echte Herausforderung. Dieser kann sich nicht sehen lassen. Weil Gansel nicht weiß, was er will, bleibt sein ganzes Vorhaben relativ uninteressant. [...]
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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch
Kommentar löschenWir sind die Nacht beginnt stark, flaut dann im Mittelteil ab und enttäuscht zum Ende völlig mit seinem Schlusskampf. Das Ende wirkt dabei sehr abrupt, was auf einen zweiten Teil schliessen lässt. Die Bilder sind aber sehr gelungen, einige Einfälle sind toll [...] und die Schauspieler sind ganz solide, weshalb Gansels Film schlussendlich im Mittelfeld der Vampirfilme der letzten Zeit landet.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen„Wir sind die Nacht“ ist alles: ein spannender Vampirfilm, der nach allen Genrekonventionen funktioniert. Ein Frauenemanzipationsfilm (von einem Mann gedreht). Ein großartiger Berlinfilm, in der die Stadt nicht nur als Kulisse dient, sondern zur Chiffre wird.
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Marco31 2011/06/09 21:19:55
Antwort löschenEin Licht am Horizont des deutschen Filmes. Absolut revolutionär. Hoffentlich ist es nicht der letzte deutsche Eintrag ins Genrekino gewesen. Weiter so!!!
J. Zylka: Der Tagesspiegel J. Zylka: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenVielleicht wollte Gansel tatsächlich wacker kritisieren, dass der Nachtlebenhedonismus in Wirklichkeit stumpfes Abtanzen ist, gefolgt vom ewigen Rumhängen und auf den Morgen warten. Aber selbst dafür fehlt seinem schön anzusehenden, blutigen und dennoch furchtbar blutleeren Film einfach der Biss.
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Birgit Reuther: Hamburger Abendblatt Birgit Reuther: Hamburger Abendblatt
Kommentar löschenWie die Hauptstadt dargestellt wird, zählt zu den Pluspunkten dieses doch zu unentschlossenen Films. Zahlreiche Handlungsstränge werden an-, aber nicht ausgespielt. [...] Bei "Wir sind die Nacht" bleibt letztlich der Eindruck, dass der Film über einen guten DVD-Abend nicht hinaus reicht.
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Ole Reissmann: Der Spiegel Ole Reissmann: Der Spiegel
Kommentar löschenBemerkenswert souverän setzt "Wir sind die Nacht" die Genreregeln um und kann sogar einige Hollywood-taugliche Actionszenen vorweisen. [...] Genrefilme aus Deutschland - das kann gutgehen.
Gansel wird mit "Wir sind die Nacht" das wieder erwachte Genre zwar nicht revolutionieren, dafür ist er zu spät dran. Aber solange man gut unterhalten wird, muss das ja gar nicht sein.
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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln
Kommentar löschenWir sind die Nacht" ist ein Fest fürs Auge, ist aufregende Kinounterhaltung. Natürlich geht es auch um den Fluch, alles haben zu können - immer deutlicher spüren die Frauen, wie Sportwagen und Designerklamotten sie auf die Dauer langweilen. Ganz wie im richtigen Leben, aber ganz im Gegensatz zum ersten deutschen Vampirinnendrama.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenWas den Film auszeichnet und zu einem wirklich guten Film macht, ist die faszinierende Welt, die er erzeugt, und die Inszenierung, die diese zu aufregendem Leben erweckt. Auch wenn noch immer (viel zu) viele Leute rumlaufen, die partout nicht glauben wollen, dass es so etwas überhaupt gibt: "Wir sind die Nacht" ist ein definitiv stylisher und sehr cooler Film aus Deutschland.
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Ingrid Beerbaum: fluter Ingrid Beerbaum: fluter
Kommentar löschenMehr Zwischenvampirisches und weniger Krimihandlung hätten dem Plot gut getan. Dann gäbe es aber auch keinen Kommissar Lummer (Arved Birnbaum), dessen Lakonie etwas von den Ermittlern der frühen Ufa-Klassiker wie "Dr. Mabuse" hat. Trotz dieser Abstriche ist "Wir sind die Nacht" ein rasanter, gelungener Genrefilm voller popkultureller Bezüge mit hervorragenden Darstellerinnen und einigem Kultpotenzial.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenLouise sucht das Glück: In Dennis Gansels Film ist das Vampirdasein ein zerbrechliches Mitternachtsfest von Konsum und Frauensolidarität.
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goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G
Kommentar löschenIch hoffe seit dem Testscreening haben sie den Film nochmals neu gedreht, sonst sehe ich schwarz....-.-
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doctorgonzo 2010/10/05 11:41:10
Antwort löschenVielleicht heißt er dann nur noch "wir sind nackt"
Azerus 2010/10/07 20:32:23
Antwort löschenIch finde die Handlungsbeschreibung von MoviePilot reicht mir vollkommen um den ganzen Film zu verstehen ohne ihn zu sehen.
Kommentare (74) — Film: Wir sind die Nacht
Kommentar schreibenVisitorQ 2012/02/10 17:54:07
Kommentar löschenAlso... Ja. Größere Genreproduktionen aus Deutschland sind ja wirklich die Seltenheit und wenn ich mir Filme wie Wir sind die Nacht angucke finde ich das richtig schade. Mir hat der Film außerordentlich gut gefallen. Atmosphäre stimmte, Optisch war der Film nett mit anzusehen und besetzt war Wir sind die Nacht auch richtig gut (Ja, bin voll der Nina Hoss Fan). Der Film ist nicht Fehlerfrei (kleine Hänger, maues Ende [aber das alternative Ende 1 ist ganz hübsch]), leistet sich in meinen Augen aber weniger Fehltritte als die meisten amerikanischen Produktionen die es ja wie Sand am Meer gibt. Ein Film der zu Unrecht sofort wieder aus den Kinos verschwunden ist. gogogo.
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leomas 2012/01/02 16:46:11
Kommentar löschenda ich ohnehin gerade über die Vermarktung von Non-Hollywoodfilmen jammere, hier ein "etwas" verspäteter Nachtrag:
Nach dem Trailer, war "Wir sind die Nacht" tatsächlich einer der wenigen deutschen Filme, die ich ganz gern eher früher als später angesehen hätte. Allerdings gabs den Film dann natürlich nur gefühlte 2 Tage lang im Kino, und natürlich gerade an den 2 tagen, an denen man das Programm nicht auswendig kennt.
So, da die deutschen Kriminellen aber offenbar alleine nichts auf die Reihe bekommen, hieß es also warten bis der Film in die Videotheken kommt; Eigentlich eine schöne Idee, allerdings scheint eine Videothek, die mehrere Ausgaben eines Pornos besitzt noch lange nicht groß genug für deutsche Filme zu sein. Jedenfalls hat mich die gute Frau, der ich erklären musste was das für ein Film sei, nach den Worten "deutsche Produktion" angesehen, als wäre ich nicht ganz dicht (bin übrigens Österreicher).
Itunes und Co hatten den natürlich auch nicht im Angebot (glaube da war sogar irgendwas mit Amazon) - Jedenfalls fand ich den Film dann einige Tage später zuerst auf einem englischen Warez-board in ENGLISCH.
Übrigens, auf Deutsch is der Film diesmal sogar wirklich besser...
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countcount 2012/01/17 21:41:50
Antwort löschenschon schade ja!
kadmon 2011/12/29 12:00:41
Kommentar löschenDer Film macht auf Hip und "Very Berlin" und versucht sich krampfhaft an cooler Matrix MTV- Optik und heraus kommt doch nur deutsche Biederkeit. Ich wollte ihn gut finden, weil deutsche Genrefilme leider eine Seltenheit sind, empfehle dann aber doch lieber den auch in Berlin spielenden Zombiefilm Rammbock, weil dieser wesentlich konsequenter und unkonventioneller ist.
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RoosterCogburn 2011/12/25 17:49:25
Kommentar löschenMenschen, die in den 90ern das entsrechende Alter hatten, waren damals vor allem von Techno und den dazugehörenden Darbietungsformen beeindruckt. Der Regisseur dieses Machwerks ganz offensichtlich auch. Somit nehme ich ihm ab, das die Idee zum Film bereits 15 Jahre alt ist.
Das Nightlife-Gefühl mit den wummernden Beats, schöne Frauen und die nie endenden Parties. Allerdings wirkt der Film inzwischen ein wenig überholt. "The Addiction" oder der ebenfalls in der Berliner Technoszene spielende, deutsche Undergroundfilm "Kiss My Blood" sind mindestens genauso unterhaltsam. Aber beide schon über zehn Jahre alt. Doch der Film bemüht sich. Und macht auch Spaß. Aber leider gibt er seinen Figuren zu wenig Tiefe. Obwohl die Möglichkeiten gegeben sind. Charlotte und das Drama um ihr Kind, das nun 80 Jahre älter wirkt als sie selbst. Zu Louisa gibt es anfangs ein paar Fotos, die zu Spekulationen aufrufen und später gibt es leider viel zu spärliche Informationen.
Letztendlich relativ blutleer, jedoch grundsolide. Aber keine Neuerfindung des Genres.
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Rukus 2011/12/22 04:15:38
Kommentar löschenDa müssen erst ein paar Deutsche daherkommen, um Hollywood zu zeigen, dass man mit einem Budget, für das einige Schauspieler nicht einmal ins Drehbuch schaun würden, einen echt guten Vampirfilm machen kann. Im Gegensatz zu den schnulzigen Blingblingvampiren in Twilight hat dieser Film sogar Tiefgang. Leider sind wohl einige Szenen, u.a. mit erklärendem Charakter oder eben Charakterunterfütterung der Schere zum Opfer gefallen. Bei einer Laufzeit von ca. 100 Minuten eigentlich unnötig. Ich werd dieses nachträgliche Rumgeschnippel wahrscheinlich eh nie verstehen. ;)
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der cineast 2011/12/01 22:18:02
Kommentar löschenFormal und handwerklich beeindruckende Sequenzen und schnöde Geschichte treffen aufeinander und sind ziemlich sexy. Ist die Geschichte auch noch so einfallslos, so ist sie gleichzeitig auch frisch und hot präsentiert. Techno-Vamps vögeln sich durch Berlin und haben Blut ums Mäulchen. Like.
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Blubbmaedchen 2011/11/21 17:39:28
Kommentar löschenwirklich nicht schlecht. ein guter deutscher vampirfilm, schöner gegensatz zu dem ganzen kram wie twilight und so. schade, dass es zur selben zeit rauskam und deswegen oft in eine schublade damit gesteckt wird, bzw. als kopie gesehen wird. also auf jedenfall war ich angenehm überrascht.
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Hooded Justice 2011/11/10 21:00:43
Kommentar löschenTatsächlich erheblich besser, als man sich einen deutschen Beitrag zum Vampirtrend des 21. Jahrhunderts vorgestellt hätte. Bis auf manche belanglose Ausnahmen bietet Gansels Blutsaugerstückchen ziemlich akzeptable Schauspieler, wirklich hervorragende Szenenaufnahmen und brillante optische Inszenierungen. Leider scheitert das passionierte Damenvampirspektakel an – wie eigentlich wenig überraschend – der geringen Eigeninitiative. Gansel hätte sich an mehr als nur heißen Frauen, kämpfenden Frauen und einer kleinen Liebesgeschichte, die doch eigentlich kaum stört, trauen können. Die Ansätze sind da, werden aber immer wieder durch Ideenlosigkeit und unpassenden Humorversuchen ausgebremst.
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<3<3 2011/11/08 21:20:08
Kommentar löschenDeutscher Film, insofern bin ich positiv überrascht: eigentlich würde ich nur 6 geben, aber etwas Action & Spannung in einem deutschen Film sind mir echt neu.
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<3<3 2011/11/08 21:21:59
Antwort löschen& außerdem, endlich ma RICHTIGE Vampire mit spitzen Eckzähnen, die Menschenblut trinken und nicht glitzern, sondern VERBRENNEN wenn sie in die Sonne kommen.
Vincent_Vega 2011/11/06 15:15:58
Kommentar löschenWer hätte das gedacht!?
Wir Deutschen können es ja doch, wenn wir nur wollen!
So entpuppt sich "Wir sind die Nacht" als beeindruckend spannender, teilweise düsterer, brutaler und dramatischer Vampirstreifen made in Germany, der einmal nicht auf der Teenie-Twilight-Welle mitschwimmt, der Vampire Vampire sein lässt, dessen Ästhetik endlich einmal nicht an TV erinnert, sondern, wie es eigentlich sein sollte, an Kino, dessen eingefangene Bilder, Soundtrack und Soundkulisse überwiegend überzeugt, dessen Story keineswegs langweilig ist und dessen Hauptdarstellerin vom Können her an eine junge Franka Potente erinnert.
Endlich wird sich auch einmal getraut, den biederen Habitus, welcher schon seit einiger Zeit zur Gang und Gäbe deutscher Filmproduktionen geworden zu sein scheint, abzustreifen und durch ein erfrischend ungezwunges Ambiente zu ersetzen, das den Akteuren auch mal erlaubt aus ihrer festgefahrenen deutschen Schauspiel(")kunst(") auszubrechen, wodurch bei den Meisten das Schauspiel nicht so sehr gekünstelt, spießig und angespannt rüberkommt.
Teilweise kann sich dieser Film zwar nicht von etwaigen Plagiaten freisprechen, allerdings kann heutzutage, wo alles schon einmal dagewesen zu sein scheint, wohl niemand mehr behaupten, sich nicht irgendwo anders etwas abgeguckt zu haben.
Solange eigene Ideen den größeren Teil ausmachen, geht das meiner Meinung nach völlig in Ordnung.
Auch wenn bei einigen weiteren Darstellern das Schauspiel nach wie vor zu Wünschen übrig lässt, kann man im Großen und Ganzen vom richtigen Weg sprechen, dem nun hoffentlich in Zukunft mehr deutsche Filmemacher folgen werden.
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diceman 2011/11/03 09:42:27
Kommentar löschenFreue mich immer, wenn in deutschen Kinos man sich am Genre-Film versucht ... passiert ja leider selten genug, deswegen umso größer die Überraschung, wie gut das hier funktioniert hat. Da fällt dann auch nicht weiter ins Gewicht, daß die Story jetzt soooo originell nicht ist, die Inszenierung ist jedenfalls stilsicher. Hätte den Sexy-Pegel aber ruhig noch ein bißchen weiter nach oben hin ausschlagen lassen können, davon wäre der Film nicht kaputt gegangen, im Gegenteil. Fand den aber unterm Strich sehr angenehm.
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der cineast 2012/02/07 14:44:43
Antwort löschenMag den.
daniel-netschajew 2011/10/31 09:30:49
Kommentar löschenfür das budget von knapp 6 mio euro sehr enttäuschend (was für einen deutschen film relativ viel ist)
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CRITIC95 2011/10/03 16:05:10
Kommentar löschenKlasse Schauspieler die sehr überzeugend, spielen,tolle Actionszenen(die man ja sonst in Vampirfilmen eher vermisst),sehr dramatisch ,auch wenn manche Figuren leicht überzogen wirken.Das Ende lässt im gegensatz zum Buch noch leicht etwas offen.Also insgesamt sehr sehenswert auch für nicht-Vampirflmfans wie mich.
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IzzO 2011/09/23 16:44:34
Kommentar löschenGanz ordentlich...Peace
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FLICKer 2011/09/19 00:19:48
Kommentar löschenDie Mädels sind über die meiste Zeit durchaus überzeugend.
Ganz im Gegenteil zu Max Riemelt: Außer dass er eben recht süß rüberkommt, wirkt seine gesamte Mimik vollkommen unausgereift bzw. in den Filmszenen deplatziert (So, als ob er nicht richtig bei der Sache wäre oder mit eben dieser nichts anzufangen wüsste).
Ich finde aber schon, dass der Versuch am big movie made in Germany stellenweise gelungen ist - nicht zuletzt wegen der guten Kameraführung und Locationwahl.
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schoene.seele 2011/09/15 21:02:37
Kommentar löschenWirkte abschreckend, allein die Tatsache das es sich hier um einen Deutschen Vampir Film über weibliche glamour party vampiere handelt, ganz komisch... Aber da die süße Karoline Herfurth mitspielt habe ich mir diesen Film nun doch angetan. Besser als gedacht, schöne Bilder, Techno, Hedonismus, Berlin und sogar berührende Momente. Wenn da nur das fade Ende nicht wäre.
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countcount 2011/09/12 17:04:10
Kommentar löschenIch bin voreingenommen in den Film gegangen (bzw auf die Couch ;)) und dachte das ist sicher ein Film den es sich nicht wirklich lohnt anzusehen.
Aber "uns gehört die Nacht" hat diese Vermutungen nicht bestätigt. Ich fand den Film (bis auf ein paar Nonsens Szenen) interessant, spannend und auch optisch ganz gelungen. Schauspielerisch konnte insbesondere Karoline Herfurth ziemlich überzeugen...
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Theclub 2011/09/09 18:22:58
Kommentar löschenAls erstes kommt bei mir der Gedanke auf, oh Gott, wieder ein Film mit Karoline Herfurth.
Wie ich befürchtet habe spielt sie wie immer ein kleines Entlein die verwirrt durch die Gegend läuft, das brachte meine Stimmung auf den Nullpunkt.
Erst gegen Mitte des Filmes kommt Fahrt auf, als die anderen Vampire sie in das Geheimnis einweihen und gemeinsam durch die Stadt ziehen. Die Verwandlung von Frau Herfurth macht sie ansehnlicher und selbstbewusster, was mir zusagte. Der Soundtrack ist echt gelungen und passt gut in die Clubszenen die auch sehr gut in Szene gesetzt sind. Schnitt und Bilder wirken auch gut inszeniert und vertiefen den Film. Einzig ein extrem nervigen Ansatz verschafft uns der eine Lachvampir mit ebenso kurzen Haaren wie ihre Twilight Schwester Ellis, die Stephenie Meyer aber besser gelungen ist als Dennis Gansel. Oft überkommt einen der Eindruck hier eine andere Twilight Version zu sehen, was hier besser gelungen ist, ist die Härte zu den Figuren, bei Meyer stirbt eigentlich nie ein guter. Das ist hier nicht der Fall, man könnte sagen ein "Twilight" Film für die ältere Mädchen Generation?
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Katdamon4 2012/01/02 18:26:07
Antwort löschenAlice ;) und ganz sicher überhaupt nicht so wie Twilight ... die Storys ähneln sich überhaupt nicht oO ... Ist jeder Vampirfilm gleich wie Twilight? -.-
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Theclub 2012/01/02 23:18:29
Antwort löschenNachdem Jurassic Park rauskam hab ich alle anderen Dinofilmchen auch mit ihm verglichen. Okay Wir Sind Die Nacht ist nich gleich Twilight, aber ich komm nich drum hin die beiden miteinander zu vergleichen.
Katdamon4 2012/01/16 21:03:32
Antwort löschenAber die haben nichts gemeinsam ... echt nichts, außer das es in beiden Filmen um Vampire geht, und die eine zufällig die gleiche Frisur wie Alice hat ... naja vllt auch nicht zufällig trotzdem überhaupt nicht ähnliche Filme .. naja eeegaaal ;P
neenchen 2011/08/24 23:49:21
Kommentar löschenDie Grundidee des Films, dass es nur noch weibliche, meist bisexuelle Vampire gibt, finde ich recht interessant und anders. Auch die Begründung warum es nur noch weibliche Vampire gibt, finde ich nachvollziehbar, den Untergang oder die Entdeckung von männlichen Vampiren hat man ja in vielen anderen Filmen mit erleben dürfen. Der Film schreitet sehr rasch aufs Finale zu und man wünscht sich mehr von dem schönen, luxuriösen Leben, welches die Vampirladies führten, zu erfahren und zu beobachten. Aber ab dem Zeitpunkt, wo Lena in das ‚Leben’ der Anderen tritt, passieren meist nur noch negative Ereignisse, die ein baldiges Ende verkünden. Berlin ist mit verschiedenen bekannten Ort gut eingefangen und die deutschen Schauspieler spielen ausgezeichnet, im Gegenteil zu dem in mir festgesetzten Vorurteil.
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lieber_tee 2011/08/20 23:06:42
Kommentar löschenGenreimmanenter, stylischer Horrorfilm aus Deutschland mit coolen Berlin - Setting. Seine Figuren bleiben allerdings seltsam blutleer und bei der Dramaturgie holpert es heftig. Vampirismus wird als hedonistischer und lesbischer Lebensstil dargestellt, der letztendlich bestraft werden muss.
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