Wir sind die Nacht
Wir sind die Nacht (2010), DE Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Drama, Fantasyfilm, Horrorfilm, Kinostart 28.10.2010
26 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1341 Bewertungen
113 Kommentare
Keine
von Dennis Gansel, mit Karoline Herfurth und Nina Hoss
Mit Wir sind die Nacht ziehen Vampire in Berlin ein. Getrieben von ihrem Blutdurst, machen Louisa (Nina Hoss), Nora (Anna Fischer) und Charlotte (Jennifer Ulrich) die Hauptstadt unsicher, immer auf der Suche danach, diesen Durst zu stillen. Eines Tages ist es Lena (Karoline Herfurth), die zur falschen Zeit am falschen Ort ist und von Louisa in einer Bar gebissen wird. Dies aber löst in Wir sind die Nacht eine Reihe unvorhergesehener Ereignisse aus. Denn Lena wird nicht nur von der Polizei, sondern auch von ihrem Freund Tom gesucht. Als dieser sie schließlich findet, entdeckt er die wahre Größe seiner Gefühle für Lena. Doch womit er nicht rechnen konnte: Louisa hat sich ebenfalls in seine Freundin verliebt…
Mit Wir sind die Nacht hat sich Dennis Gansel, der Erfolgsregisseur von Die Welle, den lange gehegten Traum erfüllt, selbst einmal einen Vampirfilm zu drehen. Zusammen mit Jan Berger schrieb er das Drehbuch zu dem mit Nina Hoss und Karoline Herfurth reizvoll besetzten Film. Die Kamera von Wir sind die Nacht übernahm wieder Torsten Breuer, mit dem Gansel bereits in Die Welle arbeitete.™
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Fantasyfilm, Horrorfilm, Romanze, Vampirfilm
- Zeit
- Nacht
- Ort
- Berlin
- Handlung
- Blut, Blutrausch, Diskothek, Ermittler, Ewige Jugend, Lesbischer Kuss, Lesbischer Vampir, Mord, Mordkommission, Nachtclubbesitzer, Nachtleben, Polizei, Schönheit, Serienmörder, Suche nach Mörder, Taschendieb, Unsterblichkeit, Vampir, Verführung, Verlieben, Verliebt in den Feind, Verwahrlosung
- Stimmung
- Sexy, Spannend
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- Wir Sind Die Nacht: film-zeit.de
- Wir Sind Die Nacht: critic.de
















Kritiken (15) — Film: Wir sind die Nacht
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenSehenswerter deutscher Genrefilm, der den Vampirtopos irgendwo zwischen NEAR DARK und Jean Rollin ansiedelt. Nichts Neues im Grunde - das Emanzipatorische bleibt ein eher humoreskes Detail - aber eine schöne Rückkehr des Blutsaugerlebens zum kinky Hedonismus. WIR SIND DIE NACHT ist vor allem ein Triumph für Regisseur Dennis Gansel, der die Attraktivität Berlins auf vielfältigste Weise einzufangen weiß (auch wenn Ortskundige ein ums andere Mal die Augen verdrehen dürfen ob der willkürlichen Distanzen - hier gelangt man von den Yorckbrücken direkt zum Plänterwald) und sogar bei den Actionszenen Finesse zeigt. Ein großes Finish rettet den Film, der im letzten Drittel etwas planlos und gleichzeitig schematisch wirkt. Nina Hoss ist als Vampirmutti idealbesetzt, und Anna Fischer ein entzückend bekloppter Technotroll.
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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenLeider ist ein deutscher Blockbuster selten geworden. Alleine aus diesem Gesichtspunkt könnte man diesem Vertreter eine Chance geben - immer in dem Bewusstsein, dass er halt nur deshalb etwas Besonderes ist, weil „made in Germany“ draufsteht. Ich persönlich würde mir mehr solche Filme wünschen, denn die guten Ansätze sind vorhanden und die Idee ist an und für sich ausbaufähig.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWir sind die Nacht ist eindeutig Gansels bisher bester Film, denn er setzt dabei konsequent auf seine Stärken: Schicke Bilder, souveräne Effekte, ein Gespür für Locations und rasanten Schnitt. Hat er sich bei seinen bisherigen Filmen gerne mal am Tiefgang verhoben und sowohl bei Napola als auch bei Die Welle erzählerisch eher peinliche Zeigefingerdramaturgie abgeliefert, schafft er es in diesem Genre-Werk durchweg gut zu unterhalten, denn letztlich will Wir sind die Nacht nicht mehr sein, als ein slicker deutscher Vampirstreifen, der gut unterhält.
Auch wenn die Vampirfänge immer ein bißchen albern aussehen und Nina Hoss als Vampir-Queen konsequent unentspannt dreinschaut, ein bißchen wie die Evil Lohnbuchhalterin aus der Hölle wirkt und man ihr die Rave- und Party-Exzesse nicht so ganz abnimmt, passt die Besetzung insgesamt schon sehr gut und spielt die Rollen mit angemessener Übertreibung, die nie versucht grittiges deutsches Befindlichkeitsdrama zu sein.
Berlin kommt als eigener Charakter des Films dabei mal wieder sehr gut weg und vermag mit vielen eigenwilligen und großstädtischen Bildern zu überzeugen, was dann zusammen mit dem sympathischen Rest schon darüber hinwegtröstet, dass die Story jetzt eher konventionell abläuft und keine echten Überraschungen bietet.
Für den ersten großen deutschen Vampirfilm seit Herzogs Noseferatu ist dass schonmal eine ganze Menge und zeigt, dass Gansel sich vielleicht besser auf rasantes Genrekino konzentrieren sollte, als auf bedeutungsschwangere Moralfabeln.
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der cineast Mon, 25 Apr 2011 00:00:03 -0000
Antwort löschenSlick? Fesches Wort. :D
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenNina Hoss brilliert mal in einer ganz anderen Rolle als gewohnt, Karoline Herfurth ist auch wieder eine Klasse für sich, und alles in allem hat dieser Film Unterhaltungswert. Allerdings merkt man, dass ihn ein Mann gemacht hat. Von der anfänglichen Frauenpower bleibt am Ende nichts mehr übrig. Das ist schade, denn beworben wurde "Wir sind die Nacht" als ein lesbischer Vampirfilm. Für ein lesbisches Publikum aber ist dieser Film, der auf stereotype Rollenbilder zurückgreift und homosexuelle Frauen als böse Vampire in den Orkus schickt, eine pure Enttäuschung.
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Der deutsche Vampirfilm bleibt dementsprechend eine echte Herausforderung. Dieser kann sich nicht sehen lassen. Weil Gansel nicht weiß, was er will, bleibt sein ganzes Vorhaben relativ uninteressant. [...]
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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch
Kommentar löschenWir sind die Nacht beginnt stark, flaut dann im Mittelteil ab und enttäuscht zum Ende völlig mit seinem Schlusskampf. Das Ende wirkt dabei sehr abrupt, was auf einen zweiten Teil schliessen lässt. Die Bilder sind aber sehr gelungen, einige Einfälle sind toll [...] und die Schauspieler sind ganz solide, weshalb Gansels Film schlussendlich im Mittelfeld der Vampirfilme der letzten Zeit landet.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen„Wir sind die Nacht“ ist alles: ein spannender Vampirfilm, der nach allen Genrekonventionen funktioniert. Ein Frauenemanzipationsfilm (von einem Mann gedreht). Ein großartiger Berlinfilm, in der die Stadt nicht nur als Kulisse dient, sondern zur Chiffre wird.
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Marco31 Thu, 09 Jun 2011 19:19:55 -0000
Antwort löschenEin Licht am Horizont des deutschen Filmes. Absolut revolutionär. Hoffentlich ist es nicht der letzte deutsche Eintrag ins Genrekino gewesen. Weiter so!!!
J. Zylka: Der Tagesspiegel J. Zylka: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenVielleicht wollte Gansel tatsächlich wacker kritisieren, dass der Nachtlebenhedonismus in Wirklichkeit stumpfes Abtanzen ist, gefolgt vom ewigen Rumhängen und auf den Morgen warten. Aber selbst dafür fehlt seinem schön anzusehenden, blutigen und dennoch furchtbar blutleeren Film einfach der Biss.
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Birgit Reuther: Hamburger Abendblatt Birgit Reuther: Hamburger Abendblatt
Kommentar löschenWie die Hauptstadt dargestellt wird, zählt zu den Pluspunkten dieses doch zu unentschlossenen Films. Zahlreiche Handlungsstränge werden an-, aber nicht ausgespielt. [...] Bei "Wir sind die Nacht" bleibt letztlich der Eindruck, dass der Film über einen guten DVD-Abend nicht hinaus reicht.
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Ole Reissmann: Der Spiegel Ole Reissmann: Der Spiegel
Kommentar löschenBemerkenswert souverän setzt "Wir sind die Nacht" die Genreregeln um und kann sogar einige Hollywood-taugliche Actionszenen vorweisen. [...] Genrefilme aus Deutschland - das kann gutgehen.
Gansel wird mit "Wir sind die Nacht" das wieder erwachte Genre zwar nicht revolutionieren, dafür ist er zu spät dran. Aber solange man gut unterhalten wird, muss das ja gar nicht sein.
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Claudia Nitsche: Radio Köln Claudia Nitsche: Radio Köln
Kommentar löschenWir sind die Nacht" ist ein Fest fürs Auge, ist aufregende Kinounterhaltung. Natürlich geht es auch um den Fluch, alles haben zu können - immer deutlicher spüren die Frauen, wie Sportwagen und Designerklamotten sie auf die Dauer langweilen. Ganz wie im richtigen Leben, aber ganz im Gegensatz zum ersten deutschen Vampirinnendrama.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenWas den Film auszeichnet und zu einem wirklich guten Film macht, ist die faszinierende Welt, die er erzeugt, und die Inszenierung, die diese zu aufregendem Leben erweckt. Auch wenn noch immer (viel zu) viele Leute rumlaufen, die partout nicht glauben wollen, dass es so etwas überhaupt gibt: "Wir sind die Nacht" ist ein definitiv stylisher und sehr cooler Film aus Deutschland.
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Ingrid Beerbaum: fluter Ingrid Beerbaum: fluter
Kommentar löschenMehr Zwischenvampirisches und weniger Krimihandlung hätten dem Plot gut getan. Dann gäbe es aber auch keinen Kommissar Lummer (Arved Birnbaum), dessen Lakonie etwas von den Ermittlern der frühen Ufa-Klassiker wie "Dr. Mabuse" hat. Trotz dieser Abstriche ist "Wir sind die Nacht" ein rasanter, gelungener Genrefilm voller popkultureller Bezüge mit hervorragenden Darstellerinnen und einigem Kultpotenzial.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenLouise sucht das Glück: In Dennis Gansels Film ist das Vampirdasein ein zerbrechliches Mitternachtsfest von Konsum und Frauensolidarität.
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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenIch hoffe seit dem Testscreening haben sie den Film nochmals neu gedreht, sonst sehe ich schwarz....-.-
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doctorgonzo Tue, 05 Oct 2010 09:41:10 -0000
Antwort löschenVielleicht heißt er dann nur noch "wir sind nackt"
Azerus Thu, 07 Oct 2010 18:32:23 -0000
Antwort löschenIch finde die Handlungsbeschreibung von MoviePilot reicht mir vollkommen um den ganzen Film zu verstehen ohne ihn zu sehen.
Kommentare (98) — Film: Wir sind die Nacht
kawummbaby Sat, 27 Apr 2013 23:11:31 -0000
Kommentar löschenDas ist mit Abstand der beste Vampirfilm, den ich je gesehen habe. Weder gemetzel-trashig noch pathostriefend (Weltretten usw.), dafür mit frischen Ideen, einer super Optik, stimmungsvoller Musik und genau dem richtigen Tempo. Die Schauspieler geben alles und das ist nicht wenig bei dieser Besetzung. Ein spannender hochinteressanter Film. Meine Empfehlung.
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dynamictom2409 Sat, 20 Apr 2013 14:38:01 -0000
Kommentar löschenKorrigiert mich gern - aber das dürfte der beste deutsche Vamirfilm des jungen neuen Jahrtausends sein.
Karoline Herfurth (Das Parfüm) und Nina Hoss (Die weiße Massai) spielen sich hier gegenseitig an die Wand ... und das noch dazu extrem sexy.
Da keiner meiner Freunde diesen Film kannte, empfehle ich ihn immer gern weiter und bekomme immer begeistertes Feedback und "Danke" zurück.
Vielleicht kein Film den man sich 2x im Jahr anschaut aber dennoch - von mir fast eine "10".
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fuerchtegott Sat, 20 Apr 2013 18:53:16 -0000
Antwort löschenHeisse (Fleder)Mäuschen! Dein Kommi hat mich hungrig gemacht!
N. Hornblower Sun, 28 Apr 2013 08:12:24 -0000
Antwort löschenWas kennst Du sonst noch so für deutsche Vampirfilme des neuen Jahrtausend, bzw. überhaupt für deutsche Vampirfilme?
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dynamictom2409 Mon, 29 Apr 2013 10:23:10 -0000
Antwort löschenNa eigentlich habe ich nur 2 deutsche Vampirfilme seit anno 2000 gesehen ... "Der kleine Vampir" (weil ich die Serie mit Gerd Fröbe als Kind gesehen habe) und den Uwe Boll (BloodRayne) musste ich mir leider auch antun weil ich immernoch hoffe, dass er nochmal so einen witzigen Film wie "Postal" macht.
Vor dem Hintergrund war es für "Wir sind die Nacht" allerdings auch nicht schwer einen drauf zu legen.
"So finster die Nacht" könnte ja auch fast aus Deutschland stammen, die Schweden machen das auch echt gut (und das Remake ist auch nicht soo schlecht - "Let Me In").
Ansonsten kenne ich nur die deutschen "Schinken" aus den 60ern/70ern, über die man heute fast nur noch schmunzeln kann.
Aus den USA-Studios kommt seit Jahren nur entweder Vampir-Splatter wie "Underworld" oder "Blade" oder -Herzschmerz-Seusel wie "Biss zum..." oder die Serie "Vampire Diaries" ohne tiefe Story - um so erfrischender fand ich den Film.
In Sachen scharfe Frauen, geile Autos, 'Special Effects' und Vampire brauchen wir uns hierzulande mit "Wir sind die Nacht" nicht mehr vor Hollywood zu verstecken.
N. Hornblower Mon, 29 Apr 2013 11:07:37 -0000
Antwort löschenDanke für die Rückmeldung!
"Bloodrayne" hatte ich trotz Uwe Boll gar nicht als deutschen Film auf den Schirm und "Der kleine Vampir" war auch der einzige Film auf den ich gekommen bin. Boll lass ich erstmal sein ("Postal" fand ich aber auch spaßig) und "Der kleine Vampir" schau ich vielleicht mal mit meinen Kindern an, wenn die größer sind.
"Wir sind die Nacht" mochte ich auch! "Underworld" kann ich ansehen, den ersten "Blade"-Film find ich immernoch klasse!
:)
Chribu73 Thu, 28 Mar 2013 14:14:34 -0000
Kommentar löschenEin Paradebeispiel dafür wie man einen recht aufwändig produzierten Film in der Bedeutungslosigkeit versinken lässt. Praktisch keine Werbung, null...NICHTS... die meisten dürften nichtmal gemerkt haben das er im Kino lief.
Dies tat er in den meisten Kinos auch nur wenige Tage, weil keiner wusste was es überhaupt sein soll. Im Fernsehen totgeschwiegen, kein Makin-off....nichts...
Ohne ein wenig Selbstvermarktung funktioniert es einfach nicht.
Ich fand ihn sehr gut....vor allem vor den echt imposant in Szene gesetzten Berlin-Kulissen.... aber der für das Marketing verantwortliche sollte so schnell keinen Job mehr finden.
Ist ne Weile her das ich ihn gesehen habe, weswegen ich mir spare auf Einzelheiten einzugehen...aber das nicht vorhandene Drumherum ist mir bis heute unverständlich... Ich selbst bin erst durch eine Buchsuche auf ihn gestossen...und selbst ne DVD bestellen war Problematisch, lol
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Filmgespenst Thu, 28 Mar 2013 11:12:46 -0000
Kommentar löschenWir sind die Nacht… Ein neuzeitlicher Vampir Film von Regisseur „Dennis Gansel“ der unter anderen, ein, wie ich finde, sehr guten „Die Welle“ abgeliefert hat und auch hier bei „Wir sind die Nacht“ mich absolut überzeugt hat. Er versteht was von Regiearbeit und weiß, wie man Spannung und Atmosphäre prima zusammenfügt. Die Story ist gut, der Schauplatz Berlin ist mal was anderes als Transsilvanien und auch schauspielerisch Top! Ne, der Film hat richtig Spaß gemacht und hat mich sehr gut unterhalten. Und das Schönste es sind keine billig wirkende Schnellschnitte zu sehen, was ein Zeichen ist, das man hier Action und Tempo professionell erzeugt hat. Ja die Vampirgirls waren cool und sexy. Top!!! Zu empfehlen!
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Hetzer86 Fri, 15 Feb 2013 04:59:44 -0000
Kommentar löschenErstmal: Wer hat sonst noch den "Why So Serious" Soundtrack von The Dark Knight rausgehört? Musste ständig grinsen und mir demnach die entsprechenden Szenen ein zweites Mal ansehen, da sich hier anscheinend jemand richtig heftig bei Hans Zimmer bedient hat :D Was für Schlingel.
Aber egal - Deutschland kann jetzt auch in Vampir!
Technisch ist "Wir sind die Nacht" wirklich hübsch anzusehen, auch wenn diese typischen 0815-Vampir-Effekte im internationalen Vergleich natürlich schon längst zum kleinen Einmaleins gehören. Da sich heimische Produktionen doch leider viel zu selten trauen, eine Trickkiste aufzumachen, ist das mal was erfrischend "neues".
Trotzdem war die Spieldauer von nur etwa 90 Minuten viel zu kurz, um hieraus einen vollendeten Film zu formen - Auf die schrecklich kurze Einführung der Vampirbräute, (die bis auf Fräullein Depressiv wirklich unterirdisch schlecht geschauspielert waren) folgt das altbekannte Zurechtfinden der "Auserwählten" mit dem neuen und gleichzeitig sonnenfeindlichen Leben, worauf noch eine eher schwer nachvollziehbare Lovestory mit einstreut wird, die auch noch den restlichen Plot irgendwie bis zum Ende tragen soll... NAJA - eher nicht! Die Hintergründe der drei Vampir-Ladies bleiben uns leider verborgen und werden nur lustlos hie und da angedeutet: Love-Parade, Stummfilm und alte Schachtel. Auch über "Lena" - die Jüngste im Bunde - erfahren wir nur, dass sie auf Bewährung drausen ist und gerne mal ne Handtasche klaut.
Und bevor "Die Neue" überhaupt ihre Fähigkeiten und Gelüste realisieren kann, bimmelt sie auch schon mit vollem Elan an der moralischen Kirchenglocke und schürt so innerhalb weniger Stunden ein Feuerchen in ihrer neuen Familie, was gleichzeitig schon den Schlussakt des ganzen Streifens anläutet - auch das scheint ziemlich weit hergeholt, wenn man bedenkt dass Vampire aufgrund ihrer Unsterblichkeit eigentlich eine Engelsgeduld an den Tag legen müssen... - aber nö... hier wird die Vampirmama lieber gleich nach dem ersten Partywochenende eifersüchtig wie 'n alter Dackel beim Welpenkauf und spielt die Oberzicke bis alle tot, verbrannt oder ausgebüchst sind.
- tolle Idee mit technisch frischem Wind, aber leider (bis auf Jennifer Ulrich als "Charlotte" und Max Riemelt als "Tom") ziemlich mies besetzt und mit einem Drehbuch gekrönt, das man anscheinend noch kurz vor Abgabe hektisch in der Mittagspause zusammengetragen hat. Zu kurz und ansatzlos aber...
- "still a better lovestory than Twilight"
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Lost77 Fri, 15 Feb 2013 06:53:50 -0000
Antwort löschenAlso ich fand Max Riemelt im Film total fehlbesetzt. Um einen Kommissar zu spielen, wirkt er zu bubihaft und zu jung in meinen Augen. Auch mit Nina Hoss fand ich fehlbesetzt. Allerdings fand ich ich wie du Jennifer Ulrich sehr sympathisch.
Hetzer86 Fri, 15 Feb 2013 07:53:10 -0000
Antwort löschenDu hast Recht - die Kommissarnummer steht ihm wirklich nicht optimal. Vielleicht hätte hier Reporter oder Praktikant besser gepasst ;)
Nina Hoss war schrecklich hölzern und unnatürlich. Fast so nervig wie das aufgesetzte kindische Gehabe von Anna Fischer.
Cinemen Fri, 28 Dec 2012 15:18:29 -0000
Kommentar löschenWoW
Hätte nicht gedacht das die Deutschen mal so einen Film so Hinbekommen können.
Wir sind die Nacht hat mich echt Positiv Überrascht.
Nina Hoss absolut Hervorragend Besetzung zusammen mit Karoline Herfurth und Max Riemelt eine tolle Mischung.
Sicherlich bei mir ist der Gruselfaktor bei Vampirfilmen schon lange vorbei. Doch der Film bietet eine sehr tolle Unterhaltung--Spannend sehr gut Gehalten und "Blutig" Erfrischend
Deutsches Kino kann doch gehen--wirklich eine schöne Erfahrung!!!!
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felifee Thu, 27 Dec 2012 12:13:24 -0000
Kommentar löschenIch habe lange keinen Film mehr gesehen, der mich so gelangweilt hat.
Dass ich es überhaupt bis zum Ende geschafft habe, überrascht mich immer noch sehr.
Besonders die Darstellung von Anna Fischer als Nora hat mich fast zum Kotzen gebracht, da es so übertrieben und albern gespielt war.
So extrem habe ich beim Buch den Charakter nicht empfunden, sodass es für mich im Film eher talentfreie Schauspielkunst war, als die Verkörperung der Figur.
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mj1978 Wed, 26 Dec 2012 14:02:44 -0000
Kommentar löschenpositiv überrascht
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Roldur Wed, 28 Nov 2012 20:21:45 -0000
Kommentar löschenEin fürchterlicher Titel, ein gar schreckenerregend kitschiges Filmposter und das in einer von Twilight regierten Zeit? Dazu kommt noch der Trailer der ebenfalls stark auf genau dieses Publikum zugeschnitten ist? Dennis Gansel was erlaubst du dir da? So schlimm war es dann doch nicht. Es hat sogar Spaß gemacht, und ja genau das habe ich als letztes erwartet. Gansel schafft ein pulsierendes, größtenteils glaubwürdiges Nachtleben eine recht coole Prämisse und einen tollen Mischmasch zwischen Score und Bildern. Die Actionszenen sind größtenteils gelungen und die Darsteller nuscheln zwar Deutschland-typisch total aber machen ihre Sache schon ganz gut. Ohne einige Fremdschäm-Momente und eine füchterlich nervige olle Vampirette wären noch ein bis zwei Punkte mehr drin gewesen aber Gansel vergeigts im Finale und ist mir zu oft zu pseudo-cool. Wer "Wir sind die Nacht" im Vorhinein schon nicht sehen wollte und bei euphorischen Nachfragen der weiblichen/männlichen/wasauchimmer Begleitung stets mit "nein." geantwortet hat sollte dem Filmchen mal eine Chance geben. Denn es macht einfach Spaß.
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dsarea51 Sun, 18 Nov 2012 23:51:54 -0000
Kommentar löschenMit großer Skepsis bin ich an den Film ran, aber ich muss sagen: sehr gelungener deutscher Vampirfilm. Horror bleibt zwar auf der Strecke, aber den braucht "Wir sind die Nacht" auch gar nicht. Wichtiger ist die Frage, die der Film aufwirft: wie kommt jemand damit zurecht, seine Menschlichkeit zu verlieren?
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Marie Krolock Thu, 25 Oct 2012 07:34:26 -0000
Kommentar löschenIch bin begeistert!
"Wir sind die Nacht" hat mich positiv überrascht, schon nach den ersten Minuten hat mich der Film in seinen Bann gezogen. Der Film glänzt nicht nur mit tollen Berlinbildern (wieder einmal der unheimliche Plänterwald) und einer stimmigen Atmosphäre, sondern vor allem mit wundervollen weiblichen Vampiren. Nina Hoss war beeindruckend und Jennifer Ulrich ein schöner trauriger Vampir. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich nicht stört, dass keine männlichen Beißer anwesend sind - das hat einfach gepasst.
Einzig das Ende hat mir nicht gefallen, das hätte ruhig düsterer sein können.
Ansonsten wirklich WOW!
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Bandrix Thu, 25 Oct 2012 10:37:18 -0000
Antwort löschenHat mich auch sehr überrascht. Soviel zu "wir Deutsche können keine Genrefilme!". :)
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McBond Thu, 25 Oct 2012 21:43:52 -0000
Antwort löschenUnblutige Antwort auf "From Dusk till Dawn", aber mit mehr Unendlichkeit. Avantgarde Movie aus Berlin, wann kommt Teil 2?
Marie Krolock Fri, 26 Oct 2012 06:29:25 -0000
Antwort löschen@Bandrix: Da können sich manche eine Scheibe abschneiden ;)
@ McBond: So sieht's aus! :D
A.V. Mon, 15 Oct 2012 22:09:59 -0000
Kommentar löschenPassabel, der Film hat irgendwie was. Allerdings schwächelt die filmische Inszenierung und in den wenigen Actionsequenzen wird hier das Wackelkameratum auf die Spitze getrieben. So ein bescheuertes Rumgefuchtel hab ich noch nicht gesehen. Wieder mal die Frage nach dem Warum...
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ndwai Mon, 15 Oct 2012 01:14:52 -0000
Kommentar löschenIch lese in der Fernsehzeitung: Vampirfilm..........naja..........deutscher Film.......... oh nein........
Aber echt überraschend gut........
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filmschauer Tue, 09 Oct 2012 17:42:24 -0000
Kommentar löschen"Wir sind die Nacht" gehört sicherlich zu den wenigen Exoten, die das Etikett 'Genrewerk aus Deutschland zieren. Das liegt nicht nur an der Wahl des Themas, sondern vor allem durch den herausragenden Stil des Films. Bildsprache, Schnitt und Ton sind außergewöhnlich gut aufeinander abgestimmt und unterstützen gekonnt die dunkle Vampir-Stimmung in und um Berlin. Regisseur Dennis Gansel hat schon zuvor gezeigt, dass er die Fähigkeit besitzt, große Kinobilder zu erschaffen. Auch hier gelingt ihm es, sich von der oftmals als piefig betitelten Bildsprache deutscher Filme abzuheben. Der Inhalt selbst hingegen lässt sich in ihren Grundzügen als klassische Außenseitergeschichte deuten, bei der die einsame Hauptfigur zuerst die großen Vorteile einer neuen Gesellschaft genießt, bevor sich die negativen Seite dieses (Nicht-)Lebens offenbaren. Das Rad der blutigen Vampirwelt wird dabei natürlich nicht neu erfunden, allerdings wünscht man sich bei den Charakteren an einigen Stellen schon etwas mehr Tiefe, um die fortschreitende Entwurzelung aus dem Hier und Jetzt bei diesem unmenschlichen Dasein spürbarer zu machen. So bleibt das Geschehen eher an der Oberfläche, wirkt aber durch das treibende Pacing und den guten Darstellern stets unterhaltsam genug, um sich daran nicht allzu sehr zu stören. Ein rundum solider Beitrag in Sachen Blutsaugerfilme, der besonders aufgrund der visuellen Komponente das Reinschauen lohnt. Wie schön wäre es da, wenn eben solche Filme zukünftig eher Regel statt Ausnahme im deutschen Kinospektrum werden könnten. Aber diese Forderung ist ja bekanntlich nicht neu...
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MlleChipie Mon, 08 Oct 2012 23:00:23 -0000
Kommentar löschenBesser als erwartet.
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Pardus Sun, 07 Oct 2012 17:27:29 -0000
Kommentar löschenbesser als erwartet für einen deutschen film. einzig nina hoss wirkte auf mich eher abstoßend als sexy, aber das ist wohl geschmackssache.
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matzems Sat, 06 Oct 2012 18:49:47 -0000
Kommentar löschenich kenn fast alle Vamp Filme, und nach Brams Stokers Dracula, steht dieser Film auf dem 2. platz meiner pers. Liste.
Klasse Film mal ausnahmsweise made in Germany.
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SwanNebula Wed, 03 Oct 2012 17:24:41 -0000
Kommentar löschenIch war echt überrascht.
Obwohl ich kein Fan von Vampiren bin und die meisten deutschen Filme mich nicht überzeugen, fand ich ihn echt super.
spannend, frisch und leicht düstere Handlung. Keine schmalzige Liebesgeschichte.
Vielleicht werdet ihr ihn nicht lieben, aber schaut euch ihn einfach mal an.
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nicole.hahner Tue, 18 Sep 2012 11:00:35 -0000
Kommentar löschenEigentlich hört sich der Film ja nicht schlecht an. Man denkt, dass man vielleicht endlich mal wieder einen guten deutschen Film gefunden hätte. Nun ja, für den ein oder anderen mag er zwar wirklich gelungen sein - die eingebauten Effekte sind schon ziemlich gut für deutsche Verhältnisse - aber irgendwie wirkt alles so "hingeworfen". Man hätte eindeutig mehr rausholen können. Den ganzen Film durch hat sich absolut keine Spannung aufgebaut. Es war einfach nur vergeudete Zeit.
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chmul_cr0n Thu, 09 Aug 2012 01:54:18 -0000
Kommentar löschenFängt ganz cool an, die Dialoge sind irgendwann aber recht lahm. Obwohl Nina Hoss ihren Lines ab und zu noch etwas Leben einhauchen kann.
Karoline Herfurth's Performance war relativ durchwachsen, Anna Fischer war einfach nur nervig, wie immer.
Der Plot hat n paar witzige und coole Aspekte und der Film sieht gut aus (und klingt auch gut), aber es ist einfach auch genausoviel Kacke drin, was das ganze wieder ausgleicht.
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