Wonderland
Wonderland (2003), CA/US Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 26.05.2004
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
226 Bewertungen
12 Kommentare
Keine
von James Cox, mit Val Kilmer und Kate Bosworth
Los Angeles, Sommer 1981. John Holmes, ehemals weltgrößter Pornostar, ist am Ende seiner Karriere. Er ist finanziell ruiniert und drogenabhängig. Seine wesentlich jüngere Freundin Dawn liebt er abgöttisch, ist aber immer noch mit seiner Frau Sharon verheiratet. Holmes gerät zunehmend in die Kreise der Drogendealer auf der Wonderland Avenue und verstrickt sich unbeabsichtigt immer tiefer in eine Welt aus Bandenrivalität und Gewalt. Doch dann riskiert die Wonderland-Gang einen Übergriff auf das Heim eines berüchtigten Bandenbosses – und plötzlich wird ein Gangmitglied nach dem anderen tot aufgefunden, brutal ermordet. Wer steckt hinter den Morden? Kann ein ehemaliger Pornostar zum berechnenden Killer werden?
Cast & Crew
- Genre
- Thriller, Drama
- Zeit
- 1980er Jahre
- Handlung
- Nachtclubbesitzer, Penis, Pornostar, Raubmord
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Kritiken (2) — Film: Wonderland
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschenAusgestattet mit reichlich Manneskraft startete John Holmes 1969 seine Karriere als Pornodarsteller – und brachte es dank legendärer 33 Zentimeter zum Superstar der Branche und landesweiter Bekanntschaft. Unter Pseudonymen wie Johnny Wadd, Big John oder John Fallus wirkte er in annähernd 1.800 Filmen mit und hat nach eigener Aussage Sex mit 14.000 Frauen gehabt. Basierend auf seinem Werdegang inszenierte Paul Thomas Anderson 1997 den hochgelobten „Boogie Nights“, in dem Mark Wahlberg das Holmes-Pendant Dirk Diggler mimt. Obwohl zwischen Andersons Werk und dem 2003 veröffentlichten „Wonderland“ keine Zusammenhänge oder besondere Gemeinsamkeiten bestehen, könnte man James Cox‘ Film als eine Art Fortsetzung ansehen, die sich auf wahre Ereignisse Anfang der 1980er stützt.
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John Holmes‘ Drogensucht hat ihn aufgrund seiner beeinträchtigten Erektionsfähigkeit aus dem Reich der Pornos katapultiert. Abgewrackt, mit einer…
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenIch habe WONDERLAND als durchaus spannend und interessant empfunden, was nicht zuletzt am Darstellerensemble liegt. Diese Art von Film erlaubt, dank vielschichtiger Charaktere, immer häufiger Glanzleistungen - in diesem Fall auch von Schauspielern, von denen man nichts (Lisa Kudrow) oder nichts mehr (Dylan McDermott) erwartet hat.
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Kommentare (9) — Film: Wonderland
Sheeeeep Fri, 02 Dec 2011 07:42:38 -0000
Kommentar löschenFeine Mischung aus Drama und Thriller. Die Story nimmt langsam Fahrt auf und verwirrt im Laufe der Zeit, jedoch im gesunden Maße. Val Kilmer spielt den drogenabhängigen Ex-Pornostar sehr eindringlich. Schade, dass man ihn heute nur noch vermehrt in billigen Direct-to-DVD Werken sieht, der Kerl hat‘s doch drauf! Spannend inszeniert, rasant geschnitten mit einer guten Rahmengeschichte. Kann mir aber eher weniger vorstellen, dass der Film bei einer Zweitsichtung immer noch so gut funktioniert. Nichtsdestotrotz düstere aber gute Unterhaltung!
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cpt. chaos Fri, 02 Dec 2011 10:18:47 -0000
Antwort löschenDoch, geht auch nach dem zweiten und dritten Mal... ;o)
Sheeeeep Fri, 02 Dec 2011 10:35:26 -0000
Antwort löschenOk, dann glaub ich dir mal :)
seniorem Fri, 15 Jul 2011 15:34:47 -0000
Kommentar löschenGrandioser Thriller über die ungeklärten Morde in L.A. Anfang der 80iger, souzusagen die düstere Fortsetzung von Boogie Nights, geschickt wie Cox die wahre ungeklärte Geschichte von mehreren Seiten beleuchtet und Kilmer spielt fast so genial wie in The Doors.
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JackoXL Mon, 01 Nov 2010 17:23:54 -0000
Kommentar löschenHätte man ganz schnell verpassen können, Val Kilmers DVD-Output ist in den letzten Jahren ja schon bald rekordverdächtig. Bis auf "The Salton Sea" muss man das meiste auch nicht gesehen haben. Bei dem Film frage ich mich allerdings, wieso er zwischen den ganzen Rohrkrepierern stehen muss, im Kino läuft oft nichts besseres. Eine interessante Story mit guter Regie, guter Kameraarbeit, einem guten Skript (leichte Hänger, diese Beziehung zwischen Holmes, seiner Geliebten und seiner Ex-Frau ist schon etwas merkwürdig, aber wer mit einem Pornostar verheiratet war ist wohl eh schräg drauf) und einem durch die Bank gutem Cast (Paris Hilton ist auch nur ganz kurz zu sehen). Dazu kommt eine gelungene musikalische Untermahlung, die eine einnehmende Stimmung erzeugt. Das das Ganze schlußendlich nur einer (wahrscheinlich übertriebene) Interpretation der tatsächlichen Ereignisse ist, hat mich überhaupt nicht gestört. Was auch immer damals geschehen ist, diese Version bietet sehr gute Unterhaltung, weit über dem normalen DVD-Durchschnitt.
Schön, dass auch ein in Deutschland nicht sehr bekannter Film mal eine ordentliche DVD-Ausstattung bekommt. Die Bonusdisc enthält interessantes Hintergrundmaterial, das würde ich mir bei so manchen erfolgreicheren Filmen wünschen. Für das Geld (8 Euro aus der Videothek) hab ich mal echt was feines bekommen.
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Gentleman Jack Wed, 18 Aug 2010 19:37:25 -0000
Kommentar löschenEin seltsamer Film, von dem ich mir mehr versprochen habe. Val Kilmer (in gewohnter Manier), Kate Bosworth und Lisa Kudrow spielen ihre Rollen exellent, wobei mich besonders letztere in der Rolle der verlebten und leeren (Ex)Frau des Hauptdarstellers überzeugt hat. Auch die Story ist - zumal auf realen Geschehnissen basierend - spannend und durch die verschiedenen Blickwinkel interessant erzählt.
Alles Kriterien für eine deutlich überdurchschnittliche Bewertung, doch dieser Film bewirkt etwas in mir, was "Kids" zuletzt geschafft hat: purer abgrundtiefer Ekel für die Hauptakteure, welche es nicht in einer Sekunde schaffen Symphatie bei mir zu erzeugen. Die "Guten" Cops sind schlicht "grau" und sämtliche Hauptakteure im Gangstermilieu sind schlicht emotionslose Aggro-Looser.
Solche Filme - wie auch Kids - empfinde ich zwar als wichtig, zumal sie das Gangster- und Drogenmilieu mit Humor verniedlichenden Filme à la Pulp Fiction oder Trainspotting als das was sie sind entlarven: Fiction und Unterhaltung (was manche leider nicht verstehen). Letztere schaue ich jedoch wesentlich lieber, da Kids und nun leider eben auch Wonderland leider zeigen, wie abgrundtief langweilig, dumm,fade und roh die echte Welt sein kann, wenn das Denken von Kohle und Koks bestimmt wird.
5.5 der 6.5. Punkte gibt es für die schauspielerische Leistung.
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cpt. chaos Tue, 23 Feb 2010 16:10:50 -0000
Kommentar löschenInteressante Story - zumal auf einer wahren Begebenheit basierend - recht spannend inszeniert, mit überzeugenden Darstellern.
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Slevin Kalebra Sat, 04 Jul 2009 19:16:04 -0000
Kommentar löschenEine sehr detailierte, aber reißerisch inszenierte Nacherzählung eines wahren Kriminalfalls. Das ganze ist zwar nicht unspannend, aber einfach zu sehr auf schnelle Unterhaltung getrimmt um unter die Haut gehen zu können. Abgesehen von John Holmes, wird keiner der Charaktere ausgiebig portraitiert. Größtenteils nihmt alle anderen nur als saufende, koksende, rumschreiende Junkies wahr. Mal in Feierlaune, mal agressiv. Lediglich Kate Bosworth und Carrie Fishers Figuren setzen noch Akzente. Regieseuer James Cox liefert hier eigentlich nur einen astreinen Tarantino-Klon ab. Toller Soundtrack, tolle Kameraführung, coole Sprüche aber letzten Endes ohne Seele. So bleibt ein solider, unterhaltsamer Film zurück, der aber in keinem Moment, die emotionale Wucht des Falls zu transportieren vermag.
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Stef Thu, 27 Nov 2008 13:56:45 -0000
Kommentar löschenWer Boogie Nights liebte und mehr über den Longdong-Helden erfahren will, ist mit diesem Thriller gelungen unterhalten.
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RaZer Sun, 06 Jan 2008 11:54:09 -0000
Kommentar löschenGut besetzter Thriller, der aber irgendwie nie wirklich die Kurve kriegt! Die ganze Story ist zwar plausibel aber auch lästig und Val Kilmer müsste dringend mal ein Paar Pfund abnehmen. Konnte mich nicht überzeugen!
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Mr.Thompson Fri, 19 Oct 2007 09:36:47 -0000
Kommentar löschenToll inszenierter Drogen-Thriller mit Val Kilmer als abgehalfterten und drogenabhängigen Pornostar. Zwischendurch etwas langatmig, insgesamt gesehen aber eine gelungene Verfilmung.
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