Woyzeck
DE 1979
- Genre
- Sozialdrama, Familiendrama, Erwachsenwerden
- Inhalt
Eine kleine Garnisonsstadt Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Offiziersbursche Woyzeck (genial verkörpert von Klaus Kinski) verdient mit allerlei Nebentätigkeiten etwas Geld, um Marie und sein uneheliches Kind zu ernähren. Doch dann betrügt ihn Marie mit einem Major. Woyzecks Eifersucht und Verzweiflung sind grenzenlos.
- Cast
- Klaus Kinski, Eva Mattes, Wolfgang Reichmann, Willy Semmelrogge, Josef Bierbichler, Paul Burian, Volker Prechtel — Mehr
- Regisseure
- Werner Herzog
- Autor
- Werner Herzog
- Laufzeit
- 81 Minuten
- Ort
- Leipzig
- Handlung
- Erwachsenwerden, Jugendlicher, Kind und Jugendlicher, Kindheitstrauma, Kindlicher Held, Mord
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Kommentare — Geht so 5.9
Der Film Woyzeck wurde von 13 Mitgliedern bewertet.
Movie Shackster 2010/02/15 16:00:21
honey-bunny 2009/08/13 14:04:26
Das ist Kinskis und auch Herzogs absoluter Höhepunkt. Der Film schafft es, die Stimmung der Vorlage super zu vermitteln und dabei trotzdem etwas Eigenes zu schaffen. Der Film funktioniert von vorne bis hinten!Kinski ist wie für die Rolle gemacht!Allein die Anfangssequenz fasziniert mich immer wieder.
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kom4 2009/06/15 15:10:41
In der Schule wurde ich gezwungen diesen Film anzuschauen. Gelohnt hatte sich für mich das Buch schon nicht. Im Endeffekt war der Film aber noch besser als das Buch. Bleibt für mich aber trotzdem uninteressant.
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Ansehen: Woyzeck
Photos: Woyzeck
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Hassfilm von:
Der Film Woyzeck gehört zum Genre Sozialdrama, Familiendrama. Regie führte Werner Herzog.

Nur 5 Tage nach Beendigung der Arbeit an “Nosferatu” ließ Werner Herzog unter falschem Vorwand seine Drehgenehmigung in der damaligen Tschechoslowakei verlängern und hängte gleich noch eine Verfilmung von Georg Büchners bekanntem Bühnenfragment “Woyzeck” hinten dran. Das Ergebnis: nah an der Vorlage, aber stilistisch ziemlich langweilig und nicht von ungefähr als sprödes Anschauungsmaterial für Deutsch-Leistungskurse bekannt.
Wieder ist Klaus Kinski in der Hauptrolle zu sehen, und wieder liefert er eine schauspielerisch tadellose Vorstellung. Physisch sehr präsent, mit wirrem Blick – die Getriebenen, die hat er immer am besten gespielt. Vielleicht hätte es dem Streifen gut getan, wenn man die Geschichte des geschundenen Garnisonssoldaten, der von Gesellschaft und persönlichem Wahn zum Mord an seiner Geliebten Marie (Eva Mattes) getrieben wird, einmal ganz neu interpretiert hätte.
Denn das, was bei Büchner brutaler Realismus ist, verkommt bei Herzog zu uninspirierter Dramenkost auf TV-Niveau. Da passt es ins Bild, dass man sich ausgerechnet bei der zentralen Mordszene den größten Schnitzer leistet. In einer höchst dramatischen Zeitlupenaufnahme ist deutlich zu sehen, wie Kinksi das Messer verkehrt herum hält und mit dem Knauf “zusticht”. Das ist dann schon ein bisschen peinlich.
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
BigDi 2010/03/04 19:55:26
"sprödes Anschauungsmaterial für Deutsch-Leistungskurse" - in dieser Funktion werde ich ihn möglicherweise demnächst erleben ;)