Yakuza

The Yakuza (1975), JP/US Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 28.08.1975

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Kritiker
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7.1
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4 Kommentare
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von Sydney Pollack, mit Robert Mitchum und Ken Takakura

Der ehemalige Privatschnüffler Harry Kilmer kennt sich in Japan bestens aus – auch unter den Gangstern, die Glücksspiel, Prostitution und Schutzgelder mit eiserner Hand kontrollieren. Harry weiß, wie man sich in der brutalen Unterwelt behauptet. Und er weiß, dass mächtige Mafia-Bosse nur eines respektieren: die noch Mächtigeren über sich.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (4) — Film: Yakuza


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Hornblower

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Da es hier keinen Eintrag zur WDR Doku-Reihe "Die Story" gibt, missbrauche ich diesen mir unbekannten Film für folgenden Tipp:
Allen, die sich ein wenig für die Yakuza interessen, empfehle ich "Yakuza - Im Innern von Japans Verbrecherwelt", eben aus der WDR Doku-Reihe "Die Story". Die Folge könnt Ihr wenigstens eine knappe Woche hier schauen:
http://www.wdr.de/tv/diestory/
Ein Fersehteam des WDR begleitet einige hochrangige Mitglieder und einen Verstoßenen der Yakuza über einen längeren Zeitraum und liefert uns einen sehr interessanten Einblick in die Realität hinter dem Mythos. Erstaunlich, wie nah die Gangster das Team an sich heranlassen (wobei der Laie natürlich nie wissen kann, ob da nicht auch manches gestellt ist). Erstaunlich auch, wie viele Yakuza-Klischees mit den echten Verhältnissen übereinstimmen.
SPOILER:
Tragisch und komisch zugleich ist, wie der - wohl wegen seiner wenig ehrenwerten Art - verstoßene (Ex-)Yakuza immer neue Projekte an den Start bringt, um nach seiner Gangsterzeit wieder auf die Beine zu kommen, und dabei grandios scheitert. Einmal besucht er das weitgehend dem Erdboden gleich gemachte Tsunami-Gebiet, ist dort voll mitgenommen vom Ausmaß der Katastrophe und hat anscheinend echtes Mitleid mit den Betroffenen, um eine Szene später den Plan zu schmieden, Wasser billig einzukaufen, um es für ein vielfaches an die Opfer zu verkaufen.
SPOILER-Ende

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chmul_cr0n

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Bewertung7.5Sehenswert

Uninteressante erste Hälfte, geile zweite.
Drei von den fünf Action-Szenen waren echt nice. :>

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Gearbreaker

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie schon Omar Epps sagte ist auch dieser Film wieder eine "abgefuckte Japsenscheiße"... aber eine sehr stylishe. Der Großteil des Films kommt fast getragen ruhig daher um plötzlich in einer unheimlichen Gewaltaktion zu explodieren. Die Story um Robert Mitchums Figur und dessen Verbindung zur japanischen Kultur ist dabei zwar interessant und für Einsteiger ins Thema Yakuza garantiert auch aufschlussreich, bringt aber nicht viel Neues für Kenner anderer Filme in diesem Milieu (Kitanos "Brother" z.B.).
Die Atmosphäre ist dabei meistens dicht genug um nur mit dem Katana zerschnippelt werden zu können, gelegentlich ziehen sich aber einige Szenen ein wenig, was das großartige Spiel der Hauptdarsteller meistens kaschieren kann.
Besondere Lichtblicke sind im ganzen Film dabei zum einen der Kampf im Badehaus, der garantiert Einluss auf Cronenbergs "Eastern Promises" hatte, sowie der Showdown, den sich Tarantino vor den Dreharbeiten zu "Kill Bill" garantiert einige Male genehmigt hat. Nach gerade diesem Showdown stellt sich aber wieder das Pacing-Problem des Films ein. Zwei, drei wunderschöne Einstellungen päsentiert uns der Film, die ideal wären um ihn stimmungsvoll ausklingen zu lassen, Pollack reicht aber mehrfach eine Szene hinterher, die zwar ganz nett ist, um die Figuren noch genauer zu beschreiben, das Ende aber unnötig herauszögern.
Deswegen gibt's heute nur sieben von zehn abgeschnittenen Fingern für "The Yakuza".

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Callahan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schnörkelloser Gangsterfilm von Sydney Pollack, der zwar etwas auf das Finale warten lässt (was mir persönlich die Spannung nicht nahm), aber am Ende mit einem Robert Mitchum und Takakura Ken belohnt, die sich auf ein Rachefeldzug begeben.

Ich finde den Streifen sehenswert...
Und ach ja...
...beim anschauen bloß nicht vergessen den kleinen Finger zu reiben...

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