Dear John
© Relativity Media / Temple Hill Productions
Avatar – Aufbruch nach Pandora ist nicht mehr Spitzenreiter in den Kino-Charts der USA. Nach 8 Wochen wurde der Film von James Cameron verdrängt, hat aber immer noch 23,6 Millionen Dollar erspielt. In der letzten Woche hat Avatar – Aufbruch nach Pandora auch den letzten Rekord gebrochen und ist nun auch in den USA an erster Stelle in der ewigen Bestenliste der US-Charts. In anderen Ländern steht Avatar – Aufbruch nach Pandora immer noch an der Spitze, so etwa in Deutschland, wo nochmals über 540.000 Zuschauer eine Karte kauften. Mittlerweile hat der Film weltweit 2,2 Milliarden Dollar eingespielt und wird es wohl verkraften, dass er von der Liebesgeschichte Das Leuchten der Stille verdrängt wurde.
Bei Das Leuchten der Stille handelt es sich um eine konventionell erzählte Liebesgeschichte. Soldat John (Channing Tatum) und die idealistische College-Studentin Savannah (Amanda Seyfried) lernen sich am Strand kennen. Beiden ist schnell klar: Es ist die große Liebe. Doch dann wird John wieder einberufen und die Liebe findet nur noch durch Briefe statt. Regie führte Lasse Hallström. Das Leuchten der Stille hat 32,4 Millionen Dollar am Startwochenende eingespielt und damit durchaus für eine Überraschung gesorgt.
Denn eigentlich waren andere Neueinsteiger an seiner Stelle gesetzt worden, zum Beispiel den Thriller From Paris with Love mit John Travolta und Jonathan Rhys Meyers in den Hauptrollen. Nur 8,12 Millionen Dollar hat sich der Film erspielt und damit durchaus enttäuscht. Auch Mel Gibson konnte sich mit edge-of-darkness-2 in der zweiten Woche nicht steigern. 7 Millionen wanderten auf sein Konto, so dass der Rachethriller jetzt in den USA bei 29,1 Millionen Dollar steht. Dagegen erweist sich die Familienkomödie Tooth Fairy mit Dwayne Johnson als stabiler Langläufer und konnte in der dritten Woche sein Ergebnis halten und hat mittlerweile einen Kontostand von 34,3 Millionen Dollar. Die romantische Komödie When in Rome – Fünf Männer sind vier zu viel mit Kristen Bell und Josh Duhamel sackte dagegen schnell ab, in der zweiten Woche erspielte sie sich nur noch 5,5 Millionen Dollar.
The Book of Eli mit Denzel Washington hat sich einen Kontostand von 82,2 Millionen Dollar erarbeitet und landet in dieser Woche mit erspielten auf dem 4,83 Millionen Dollar auf dem 7. Platz der US-Kino-Charts. Damit konnte er Legion mit Paul Bettany deutlich in die Schranken weisen. Der Film hat an diesem Wochenende nur 3,4 Millionen Dollar erspielt und steht bei insgesamt 34,6 Millionen Dollar.
Erstmals tauchte in den US-Kino-Charts auch der Oscar-Kandidat Crazy Heart auf. Nachdem Jeff Bridges als großer Favorit für den Oscar als Bester Hauptdarsteller ins Rennen geht, hat der Verleiher Fox die Kopienanzahl erhöht und siehe da: Der singende Jeff Bridges konnte als Country-Sänger zahlreiche Zuschauer ins Kino locken. Insgesamt steht der Film bei 11,2 Millionen Dollar. Die Top 10 beschließt Sherlock Holmes, der die 200-Millionen-Dollar-Hürde in den USA überspringen konnte.
Quellen:
imdb
box office mojo
blickpunktfilm
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Ines Walk (Ines Walk) 2010/02/08 08:50:00
Kommentare
über Avatar endlich vom Thron gestossen
Kommentar schreibenxtheunknown 2010/02/08 13:04:10
Kommentar löschenauch wenn mich avatar bisher nicht interessiert hat, von einer schnulze überholt zu werden ist schon echt bitter.
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Fatzenbolt 2010/02/08 13:58:59
Antwort löschenNaja nach 8 Wochen ist das doch verkraftbar. Denke Cameron wird recht zufrieden sein ;)
Twitter 2010/02/08 17:32:47
Antwort löschenjop... die Einspielergebnisse vertrösten ihn sicherlich! =D
EllHomer 2010/02/08 23:28:53
Antwort löschenInzwischen sollte eigentlich jeder "Avatar" im Kino gesehen haben^^
xtheunknown 2010/02/08 23:38:11
Antwort löschenich gehöre zu den wohl noch wenigen die den nicht gesehen haben. obwohl ich zugeben muss das man sich nur im 3d kino ein echtes bild von dem film machen kann. aber für das gleiche geld kann ich filme kaufen mit denen ich mehr anfangen kann.
Narrisch 2010/02/08 15:27:06
Kommentar löschenIst das jetzt ein redaktioneller Beitrag von Ines oder ein Kommentar?
"Avatar endlich vom Thron gestossen"
Die Grundregel Nr. 1 des Journalismus bei redaktionellen Beiträgen lautet: Bleibe sachlich und hebe dir persönliche Bemerkungen für deinen Kommentar auf.
Die Bildzeitung kann das auch nicht trennen, dort ist es kalkül, hier offensichtlich auch.
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Fatzenbolt 2010/02/08 18:06:39
Antwort löschenHm, finde die Aussage nicht unbedingt wertend. 8 Wochen ist ja ganz objektiv ne lange Zeit für einen Blockbuster. Da kann man das endlich auch als relativierend sehen.
Narrisch 2010/02/09 01:22:44
Antwort löschenwenn das wort "endlich" nicht wertend ist dann weiß ich nicht was es dort verloren hat. ich hab nichts gegen wertungen und auch nichts gegen kommentare die mir nicht gefallen, dann bitte ich aber darum das man das auch drüber schreibt. zum beispiel: "Ein Kommentar von Ines Walk: Das Arthouse Kino atmet auf, das Machwerk von James Cameron wurde letztes Wochenende endlich vom Spitzenplatz der US Charts verdrängt". Das wäre ehrlich.
Die persönlichen Ansichten eines Redakteurs haben in einer Newsmeldung nichts zu suchen, erste Woche Journalistenschule.
Fatzenbolt 2010/02/09 08:23:19
Antwort löschenNaja der restliche Beitrag ist ja völlig Kommentarfrei, daher würd ich nicht gleich mit BILD-Vergleichen um mich werfen. Ansonsten stimm ich dir vollkommen zu, ich finde eine redaktionelle Unterscheidung da auch sehr wichtig, denke aber nicht das Ines bewusst hier ihre Meinung einschummeln wollte.
Narrisch 2010/02/09 16:41:25
Antwort löschenIch glaube auch nicht, das sie das bewusst gemacht hat.
Drama-Fan 2010/02/08 16:12:24
Kommentar löschenIch finde Avatar sowieso nicht so berauschend deshalb ist es ok von einem liebesfilm verstoßen worden zu sein
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MasterTNQ 2010/02/10 23:18:16
Kommentar löschenWieso "endlich"?
Schon wieder so eine parteiische Überschrift. Man hätte das Ganze auch neutral verfassen können. Zumal die Mehrzahl der Leser wohl Pro-Avatar sein dürften.
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