Your Highness ...was hatte ich mich nach dem grandiosen Trailer auf diesen Film gefreut. Leider entpuppt sich der hier was das angeht, ähnlich wie Tucker and Dale, als mittelschwerer Rohrkrepierer. McBride und Theroux geben sich alle Mühe, mit ihrer Performance noch etwas rauszureißen, scheitern allerdings am halbgaren Script. Franco wirkt phlegmatisch wie nie, Portman und Deschanel sind nicht mehr als Deko.
Schade, das hätte wirklich was werden können. Nach etwa 5 Minuten konnte ich im übrigen die deutsche Fassung auch nicht mehr ertragen, im O-Ton wirds dann zumindest etwas erträglicher.
Revisited. Fand den damals ziemlich grottig, was bei der zweiten Sichtung nicht mehr ganz so gravierend zutrifft. Affleck gefällt mir in der Hauptrolle zwar immer noch nicht und ich werde in diesem Leben wohl kein Freund mehr der typischen Woo-Enden, allerdings ist die Grundstory ganz nett erzählt und auch die Actionsequenzen sind in Ordnung, was man bei Woo ja eigentlich auch erwarten kann.
"Brennen muss Salem" ist mein Lieblingsbuch von Stephen King und ich war schon immer etwas unzufrieden mit der Erstumsetzung des Stoffes. Mit dieser Neuauflage wird nun einiges besser gemacht, was bei der Besetzung anfängt und mit stimmungsvollen Einstellungen endet. Lediglich der etwas holprige Erzählfluss stört ein wenig.
Ansonsten eine gute und solide Umsetzung, die eine der besseren King-Verfilmungen darstellt.
Überraschend stimmige Verfilmung des Romans von Sven Regener. Krankte "Herr Lehmann" an einer eher lausigen Umsetzung im Vergleich zum recht guten Buch, wird in diesem Fall vieles besser gemacht. Die 80er werden gut eingefangen und die Story, obwohl auf knapp 90 Minuten gestaucht, ganz gut wiedergegeben. Sicher hätte man den Film ne halbe Stunde länger machen können und noch einige Anekdoten miteinbauen können, aber alles in allem war das schon in Ordnung.
Leider versäumt es Jon Favreau überraschenderweise, so etwas wie Spannung in Cowboys & Aliens zu etablieren. So plätschert der Film nach gelungenem ersten Drittel vor sich hin, ohne mit wirklichen Höhepunkten aufzuwarten. Ford gefiel mir eigentlich ganz gut nach all den Gurkenrollen der jüngeren Vergangenheit, der Subplot um ihn herum wird aber vor allem gegen Ende ziemlich dämlich. Überhaupt ist das Script alles andere als gut, was schon bei den Credits klar wird: Dass fünf Leute daran rumgeschraubt haben, merkt man leider fast die ganze Zeit, es wirkt einfach sehr unausgegoren.
Schade eigentlich, das hätte durchaus spaßig werden können, wird aber leider durch die bereits mehrfach erwähnte Abwesenheit von Ironie ziemlich gebremst. Alles in allem kein schlechter Film, allerdings mit viel Luft nach oben.
Vielleicht war es die zu hohe Erwartungshaltung, die mir den Spaß an Super 8 letztlich etwas genommen hat. Der Film versucht leider etwas zu krampfhaft, den Geist der 80er bzw. späten 70er zu atmen, so dass man sich teilweise vorkam wie bei einem Setzbaukasten namens "Wie mache in einen frühen Spielberg Film". Super 8 hat zwar durchaus seine unterhaltsamen Momente und weiß auch über eine gewisse Distanz zu unterhalten, wird aber leider vor allem durch das käsige Ende im Gesamtbild ziemlich beeinträchtigt. Insgesamt ganz okay, aber nicht das, was ich erwartet hatte.
Nette Neuauflage, die allerdings fast ohne wirkliche Höhepunkte aufwartet. Gondrys Stil kommt selten durch und Rogen nervt irgendwie in der Hauptrolle, auch wenn ich den eigentlich sonst ganz gern sehe. Waltz war okay, ohne allerdings wirklich groß aufzutrumpfen.
Kann man machen.
Leider hält der Film nicht so ganz, was der Trailer versprach. Während die erste Hälfte noch ziemlich amüsant daherkommt, verliert sich die Story in der zweiten etwas und es schleichen sich hier und da Längen ein. Eigentlich schade, da wäre angesichts der Grundidee sicher mehr drin gewesen. Tudyk und Labine reißen (vor allem im O-Ton) aber einiges wieder raus, so dass Tucker and Dale trotzdem durchaus ansehbar ist.
Absolut gelungenes Reboot bzw. Prequel. Allein schon der Ansatz, die Affen in den Mittelpunkt zu stellen und den Schwerpunkt der Charakterentwicklung hauptsächlich auf sie zu legen, während die Menschen praktisch nur Nebenrollen ausfüllen, ist mehr als lobenswert. Dabei lässt der Film sich die Zeit, die er braucht und mündet nicht nach kurzer Zeit bereits in einer Ansammlung von Actionszenen. Die CGI sind mit die besten, die ich in letzter Zeit gesehen habe und werden mit Bedacht eingesetzt. Die Mimik der Affen ist dabei besonders hervorzuheben. Selten bis gar nicht hab ich im Wissen um die Künstlichkeit einer Figur derart mitfiebern können wie im Falle Caesars.
Bis auf Franco und mit Abstrichen Lightow verblassen die menschlichen Charaktere zwar etwas, aber geschenkt, es geht ja schließlich um die Affen.
Storymäßig wird hier auch kein Innovationspreis gewonnen, aber als Einleitung einer weiteren Reihe funktioniert Prevolution mehr als gut. Ich zumindest würde weitere Teile durchaus begrüßen.
Es ist darüber hinaus von Vorteil, wenn man das Original kennt, da hier einige Anspielungen und Querverweise untergebracht wurden, allerdings kann man sich den auch ohne Vorkenntnisse durchaus ansehen.
Ein richtig schlechter Scherz, was Phillips dem Publikum hier vorsetzt. Es war ja zu erwarten, dass einem mit dem zweiten Teil nur eine Variation des vollkommen überbewerteten ersten Teils vorgesetzt werden würde. Das Problem ist allerdings, dass dieser Streifen dabei nicht mal ansatzweise lustig ist. Ich habe etwa dreimal geschmunzelt, das war's. Und ich würde mich nicht als humorlosen Typen bezeichnen.
Mit Galifianakis kann ich immer noch rein gar nichts anfangen, weder im ersten Teil, noch hier, noch sonst. Der Rest spielt das bekannte Programm runter und der ach so grandiose Cameo am Ende ist dermaßen bemüht und daneben, dass ich am liebsten direkt gegangen wäre. Warum ich mir den überhaupt angesehen habe, kann ich schon gar nicht mehr sagen. Ich wollte wohl nur kurzweilig und anspruchslos unterhalten werden. Netter Versuch.
Fazit: Humoristische Nullnummer, die ungefähr genauso lustig ist wie Apocalypse Now. Da war ja selbst der miese Stichtag noch besser...Leider wird dieser hier sein Geld machen und einen ebenso überflüssigen dritten Teil nach sich ziehen.
Das hätte sich Craven besser gespart, auch wenn Scream 4 besser ist als der vorangegangene dritte Teil, was allerdings auch nicht sonderlich schwierig war.
Das Konzept hat sich schlicht und ergreifend totgelaufen und hat längst nicht mehr den Effekt des ersten und mit Einschränkungen des zweiten Teils, die ich beide durchaus mag.
Auch wenn das Wiedersehen mit den alten Figuren teils nett anzusehen ist, merkt man doch, dass Scream ein typisches 90er Ding ist, das man nicht zwangsläufig hätte fortführen müssen. "Nett" wäre in etwa das passende Attribut.
Och jo, halbwegs nett anzusehende Gruselvariante der Goonies, nur wesentlich schlechter. Die Nummer mit Frankenstein erinnerte doch etwas zu sehr an Sloth. Ansonsten aber durchaus schaubar und nett, die ganzen Monster mal alle in einem Film versammelt zu sehen, das wurde schon wesentlich schlechter gemacht, zum Beispiel im unsäglichen Van Helsing.
Ich kenne die Vorlage leider nicht, allerdings kann die nur besser sein als diese lausige Easton Ellis-Verfilmung. McCarthys Versuche, emotional zu wirken, lösen bei mir höchstens Lachanfälle aus und Downey spackt als Drogenwrack durch den Streifen und sieht dabei aus wie ein trauriger und sehr nerviger Clown (wenn das die Absicht war: herzlichen Glückwunsch).
Insgesamt wirkt das alles zu aufgesetzt und erreicht handwerklich gerade mal TV Niveau.
In etwa genau das, was ich erwartet hatte. Brannagh war wohl einer der wenigen Regisseure, die aus der Vorlage etwas brauchbares herausholen hätten können und das macht er recht solide. Hemsworth ist entgegen meiner Erwartung doch ganz brauchbar, allerdings stimmt die Chemie zwischen ihm und Portman irgendwie nicht. Erschreckend lausig war für mich mal wieder Hopkins, der einmal mehr auf Autopilot durch die Szenerie geistert und offenbar nicht so genau weiß, was er da überhaupt soll. Etwas blass bleibt auch Tom Hiddleston, dem es leider an Charisma fehlt, um den Schurken halbwegs glaubhaft rüberzubringen.
Und auch wenn ich die leicht nach Plastik aussehenden Kostüme immer noch mies finde, passt das zusammen mit der Gesamtdarstellung Asgards doch irgendwie überraschend gut zusammen, wenn man sich darauf einlässt. Auch die Sequenzen auf der Erde sind weitestgehend in Ordnung, gut ergänzt durch die Actionszenen und die Verweise auf den kommenden Avengers Film.
Alles in allem eine recht unterhaltsame Comicverfilmung, bei der ich wesentlich schlechteres erwartet hatte.
Pathosgeschwängertes und spannungsarmes Popcornfilmchen, das selbst den geringen Anspruch, zumindest hirnlos unterhalten zu werden, glorreich in Sand setzt. Eckart bleibt als einziger Charakter etwas im Gedächtnis, was allerdings alles andere als positiv gemeint ist.
Schade, der erste Trailer sah ja eigentlich noch ganz okay aus. Was bleibt, sind eigentlich nur ganz gute Effekte, die offenbar über die sonstige Stümperei hinwegtäuschen sollen, allerdings durch die vollkommen außer Kontrolle geratene Wackelkamera ebenso vermiest werden.
Etwas besser als der unsägliche Skyline, das war's dann aber auch schon...
Die Farrelly Brüder am Ende ihrer Kräfte. Zugegeben, ihre alten Werke strotzten sicher nicht vor subtilem Witz oder Anspruch in irgendeiner Form. Allerdings schafften sie es meistens, mehr oder weniger sympathisch verschrobene Charaktere in skurrile Situationen zu versetzen und ihrem Gross Out Wahn freien Lauf zu lassen. Das war zwar immer Geschmackssache, für mich persönlich hat das aber in "Verrückt nach Mary", "Dumm und dümmer" oder "Kingpin" bestens funktioniert.
Seit "Schwer verliebt" kann ich allerdings mit ihren Filmen nicht mehr allzu viel anfangen. Und auch "Alles erlaubt" enttäuscht fast auf ganzer Linie. Hin und wieder blitzen nochmal die Farrelly-typischen Momente auf, werden aber dann in dem Einheitsbrei strunzdummer 08/15 Komödienanleihen direkt wieder erstickt. Den beiden Idioten bei ihrem Freifahrtschein zuzusehen, ist weder besonders lustig, noch irgendwie interessant. Das vorhersehbare Schmodder-Ende setzt dem Ganzen dann die Krone der Bedeutungslosigkeit auf. Ein paar aneinander gereihte Geschmacklosigkeiten machen eben leider keinen guten Film, das scheinen die Brüder offenbar irgendwann in den letzten Jahren vergessen zu haben. Schade.
Vielleicht kannst du ja über die Schwächen hinwegsehen. Ich wurde allerdings immer schmerzhaft daran erinnert, wie gut die Jungs mal waren. Das hier ist nur noch eine seelenlose Aneinanderreihung von Witzchen, die ihre besten Zeiten lange hinter sich haben. Wobei es wie gesagt auch hier ein paar nette Sachen gibt, über die ich dann mal lachen konnte.
@Weltensegler: Jup, deine Kritik deckt sich ja in etwa mit meiner. Hab mich ebenfalls gefragt, warum man diesen nichtssagenden Plot überhaupt verfilmt hat.
@duffy: Ich denke auch nicht, dass der dir wirklich gefallen wird, zumal wir da schon einen ähnlichen Geschmack haben. Auch wenn du White Chicks wesentlich besser fandest als ich. :)
Vollkommen uninspirierter Nachfolger des durchaus unterhaltsamen Hatchet. Auch wenn Crowley hier den gesamten Heimwerkerbedarf auffährt um die Truppe auf möglichst variantenreiche Art und Weise über den Jordan zu schicken, ist der Film strunzlangweilig und krampfhaft auf Kult bemüht. Solange Crowley nicht im Bild ist, gibt es die dämlichsten Dialoge ever (gewollt hin oder her) und wirklich extrem miese Darstellerleistungen. Dann fliegen zwar wieder die Fetzen, aber auch das verpufft schlichtweg in Belanglosigkeit.
Schade, da hätte man mehr draus machen können, obwohl ich ohnehin der Meinung war, dass eine Fortsetzung eh ziemlich unnötig war.
Spricht mich immer noch nicht an. Merkwürdig, ich hatte angenommen, dass die Kombination Pegg/Frost mit Mottola eigentlich nur witzig sein könne. Allerdings zucken meine Mundwinkel auch bei diesem Trailer nicht ein einziges Mal. Schade.
Angesichts der Thematik war ich zunächst alles andere als scharf darauf, 127 Hours überhaupt zu schauen, ein Überlebensdrama mit einer einzigen Person im Fokus. Allerdings hat Boyle es geschafft, das ganze derart intensiv zu inszenieren, dass einem die Spucke wegbleibt. Beeindruckende Aufnahmen des Canyon, die Vermittlung der klaustrophobischen Enge der Felsspalte, untermalt von einem wunderbar passendem Soundtrack und mit einem grandios aufspielendem James Franco, der mich nicht erst mit dieser Rolle davon überzeugt hat, ein großartiger Schauspieler zu sein.
Die Befreiungsszene ist unglaublich eindringlich gelungen, besonders die akustische Begleitung (Nerv) zieht einem die Schuhe aus. Ich bin ja schon einiges gewohnt, aber da hab ich mir teilweise die Hand vor die Augen halten müssen.
Entgegen meiner Erwartung zu keiner Zeit langweilig und fast perfekt inszeniert. Ich bin begeistert.
Aronofsky macht mit Black Swan zwar ein paar Dinge richtig, allerdings lässt mich der Streifen doch überraschend kalt. Positiv zu erwähnen wären auf jeden Fall Portman und der Score, da gibt's gar nichts zu mäkeln. Visuell gelingen ihm auch ein paar nette Einstellungen, wobei allerdings der Großteil des Films weitestgehend auf solche verzichtet.
Leider folgt die Handlung einem nur zu vorhersehbaren Muster, dass einem das Ende eigentlich schon mal mindestens ab der Hälfte aufs Auge drückt. Wäre die Story sonst in irgendeiner Weise irgendwie beeindruckend, würde das nicht weiter ins Gewicht fallen. So plätschert Black Swan aber leider etwas vor sich hin, ohne mit wirklichen Höhepunkten aufzuwarten. Ich kann und will da kein gewolltes Schema erkennen, auch wenn man da mit dem Begriff "Trash" einiges bis alles rechtfertigen könnte.
Schade eigentlich, denn ich wollte Black Swan eigentlich mögen, auch wenn ich durchaus skeptisch war, was die Thematik anging. Und es ist ja auch kein schlechter Film, beileibe nicht. Nur leider nicht das, was ich mir erhofft hatte, nämlich dass Aronofsky eventuell an seine ersten beiden Großtaten hätte anknüpfen können. So bleibt nur ein leicht überdurchschnittlicher Ballett-Psychosen-Thriller, der gerne besonderer wäre als er ist.
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Bronson
über Your Highness - Schwerter, Joints und scharfe Bräute 2011/10/09 14:44:11
Your Highness ...was hatte ich mich nach dem grandiosen Trailer auf diesen Film gefreut. Leider entpuppt sich der hier was das angeht, ähnlich wie Tucker and Dale, als mittelschwerer Rohrkrepierer. McBride und Theroux geben sich alle Mühe, mit ihrer Performance noch etwas rauszureißen, scheitern allerdings am halbgaren Script. Franco wirkt phlegmatisch wie nie, Portman und Deschanel sind nicht mehr als Deko.
Schade, das hätte wirklich was werden können. Nach etwa 5 Minuten konnte ich im übrigen die deutsche Fassung auch nicht mehr ertragen, im O-Ton wirds dann zumindest etwas erträglicher.
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Bronson
über Paycheck - Die Abrechnung 2011/09/23 11:16:45
Revisited. Fand den damals ziemlich grottig, was bei der zweiten Sichtung nicht mehr ganz so gravierend zutrifft. Affleck gefällt mir in der Hauptrolle zwar immer noch nicht und ich werde in diesem Leben wohl kein Freund mehr der typischen Woo-Enden, allerdings ist die Grundstory ganz nett erzählt und auch die Actionsequenzen sind in Ordnung, was man bei Woo ja eigentlich auch erwarten kann.
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Bronson
über Salem's Lot - Brennen muss Salem 2011/09/23 11:11:49
"Brennen muss Salem" ist mein Lieblingsbuch von Stephen King und ich war schon immer etwas unzufrieden mit der Erstumsetzung des Stoffes. Mit dieser Neuauflage wird nun einiges besser gemacht, was bei der Besetzung anfängt und mit stimmungsvollen Einstellungen endet. Lediglich der etwas holprige Erzählfluss stört ein wenig.
Ansonsten eine gute und solide Umsetzung, die eine der besseren King-Verfilmungen darstellt.
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Bronson
über Neue Vahr Süd 2011/09/23 11:06:48
Überraschend stimmige Verfilmung des Romans von Sven Regener. Krankte "Herr Lehmann" an einer eher lausigen Umsetzung im Vergleich zum recht guten Buch, wird in diesem Fall vieles besser gemacht. Die 80er werden gut eingefangen und die Story, obwohl auf knapp 90 Minuten gestaucht, ganz gut wiedergegeben. Sicher hätte man den Film ne halbe Stunde länger machen können und noch einige Anekdoten miteinbauen können, aber alles in allem war das schon in Ordnung.
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r3sortiane 2012/03/06 13:41:14
Antwort löschenGefällt mir - sehe ich ganz genauso!!
Bronson
über Cowboys & Aliens 2011/09/05 14:46:28
Leider versäumt es Jon Favreau überraschenderweise, so etwas wie Spannung in Cowboys & Aliens zu etablieren. So plätschert der Film nach gelungenem ersten Drittel vor sich hin, ohne mit wirklichen Höhepunkten aufzuwarten. Ford gefiel mir eigentlich ganz gut nach all den Gurkenrollen der jüngeren Vergangenheit, der Subplot um ihn herum wird aber vor allem gegen Ende ziemlich dämlich. Überhaupt ist das Script alles andere als gut, was schon bei den Credits klar wird: Dass fünf Leute daran rumgeschraubt haben, merkt man leider fast die ganze Zeit, es wirkt einfach sehr unausgegoren.
Schade eigentlich, das hätte durchaus spaßig werden können, wird aber leider durch die bereits mehrfach erwähnte Abwesenheit von Ironie ziemlich gebremst. Alles in allem kein schlechter Film, allerdings mit viel Luft nach oben.
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Bronson
über Super 8 2011/08/19 14:39:13
Vielleicht war es die zu hohe Erwartungshaltung, die mir den Spaß an Super 8 letztlich etwas genommen hat. Der Film versucht leider etwas zu krampfhaft, den Geist der 80er bzw. späten 70er zu atmen, so dass man sich teilweise vorkam wie bei einem Setzbaukasten namens "Wie mache in einen frühen Spielberg Film". Super 8 hat zwar durchaus seine unterhaltsamen Momente und weiß auch über eine gewisse Distanz zu unterhalten, wird aber leider vor allem durch das käsige Ende im Gesamtbild ziemlich beeinträchtigt. Insgesamt ganz okay, aber nicht das, was ich erwartet hatte.
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Bronson
über The Green Hornet 2011/08/14 14:34:07
Nette Neuauflage, die allerdings fast ohne wirkliche Höhepunkte aufwartet. Gondrys Stil kommt selten durch und Rogen nervt irgendwie in der Hauptrolle, auch wenn ich den eigentlich sonst ganz gern sehe. Waltz war okay, ohne allerdings wirklich groß aufzutrumpfen.
Kann man machen.
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Bronson
über Tucker & Dale vs Evil 2011/08/13 13:34:58
Leider hält der Film nicht so ganz, was der Trailer versprach. Während die erste Hälfte noch ziemlich amüsant daherkommt, verliert sich die Story in der zweiten etwas und es schleichen sich hier und da Längen ein. Eigentlich schade, da wäre angesichts der Grundidee sicher mehr drin gewesen. Tudyk und Labine reißen (vor allem im O-Ton) aber einiges wieder raus, so dass Tucker and Dale trotzdem durchaus ansehbar ist.
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seven 2011/08/13 15:47:03
Antwort löschenRischtisch!
Bronson
über Planet der Affen: Prevolution 2011/08/12 10:43:52
Absolut gelungenes Reboot bzw. Prequel. Allein schon der Ansatz, die Affen in den Mittelpunkt zu stellen und den Schwerpunkt der Charakterentwicklung hauptsächlich auf sie zu legen, während die Menschen praktisch nur Nebenrollen ausfüllen, ist mehr als lobenswert. Dabei lässt der Film sich die Zeit, die er braucht und mündet nicht nach kurzer Zeit bereits in einer Ansammlung von Actionszenen. Die CGI sind mit die besten, die ich in letzter Zeit gesehen habe und werden mit Bedacht eingesetzt. Die Mimik der Affen ist dabei besonders hervorzuheben. Selten bis gar nicht hab ich im Wissen um die Künstlichkeit einer Figur derart mitfiebern können wie im Falle Caesars.
Bis auf Franco und mit Abstrichen Lightow verblassen die menschlichen Charaktere zwar etwas, aber geschenkt, es geht ja schließlich um die Affen.
Storymäßig wird hier auch kein Innovationspreis gewonnen, aber als Einleitung einer weiteren Reihe funktioniert Prevolution mehr als gut. Ich zumindest würde weitere Teile durchaus begrüßen.
Es ist darüber hinaus von Vorteil, wenn man das Original kennt, da hier einige Anspielungen und Querverweise untergebracht wurden, allerdings kann man sich den auch ohne Vorkenntnisse durchaus ansehen.
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Bronson
über Hangover 2 2011/06/05 13:56:53
Ein richtig schlechter Scherz, was Phillips dem Publikum hier vorsetzt. Es war ja zu erwarten, dass einem mit dem zweiten Teil nur eine Variation des vollkommen überbewerteten ersten Teils vorgesetzt werden würde. Das Problem ist allerdings, dass dieser Streifen dabei nicht mal ansatzweise lustig ist. Ich habe etwa dreimal geschmunzelt, das war's. Und ich würde mich nicht als humorlosen Typen bezeichnen.
Mit Galifianakis kann ich immer noch rein gar nichts anfangen, weder im ersten Teil, noch hier, noch sonst. Der Rest spielt das bekannte Programm runter und der ach so grandiose Cameo am Ende ist dermaßen bemüht und daneben, dass ich am liebsten direkt gegangen wäre. Warum ich mir den überhaupt angesehen habe, kann ich schon gar nicht mehr sagen. Ich wollte wohl nur kurzweilig und anspruchslos unterhalten werden. Netter Versuch.
Fazit: Humoristische Nullnummer, die ungefähr genauso lustig ist wie Apocalypse Now. Da war ja selbst der miese Stichtag noch besser...Leider wird dieser hier sein Geld machen und einen ebenso überflüssigen dritten Teil nach sich ziehen.
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Bronson 2011/06/07 13:44:42
Antwort löschenSonst nix zu tun, Flitzpiep...äh fitzefatze? Keine Panik, geht vorbei.
Bronson
über Scream 4 2011/05/15 14:12:14
Das hätte sich Craven besser gespart, auch wenn Scream 4 besser ist als der vorangegangene dritte Teil, was allerdings auch nicht sonderlich schwierig war.
Das Konzept hat sich schlicht und ergreifend totgelaufen und hat längst nicht mehr den Effekt des ersten und mit Einschränkungen des zweiten Teils, die ich beide durchaus mag.
Auch wenn das Wiedersehen mit den alten Figuren teils nett anzusehen ist, merkt man doch, dass Scream ein typisches 90er Ding ist, das man nicht zwangsläufig hätte fortführen müssen. "Nett" wäre in etwa das passende Attribut.
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Bronson
über Monster Busters 2011/05/13 12:00:14
Och jo, halbwegs nett anzusehende Gruselvariante der Goonies, nur wesentlich schlechter. Die Nummer mit Frankenstein erinnerte doch etwas zu sehr an Sloth. Ansonsten aber durchaus schaubar und nett, die ganzen Monster mal alle in einem Film versammelt zu sehen, das wurde schon wesentlich schlechter gemacht, zum Beispiel im unsäglichen Van Helsing.
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Bronson
über Unter Null 2011/05/13 11:54:52
Ich kenne die Vorlage leider nicht, allerdings kann die nur besser sein als diese lausige Easton Ellis-Verfilmung. McCarthys Versuche, emotional zu wirken, lösen bei mir höchstens Lachanfälle aus und Downey spackt als Drogenwrack durch den Streifen und sieht dabei aus wie ein trauriger und sehr nerviger Clown (wenn das die Absicht war: herzlichen Glückwunsch).
Insgesamt wirkt das alles zu aufgesetzt und erreicht handwerklich gerade mal TV Niveau.
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Bronson
über Thor 2011/05/13 11:44:35
In etwa genau das, was ich erwartet hatte. Brannagh war wohl einer der wenigen Regisseure, die aus der Vorlage etwas brauchbares herausholen hätten können und das macht er recht solide. Hemsworth ist entgegen meiner Erwartung doch ganz brauchbar, allerdings stimmt die Chemie zwischen ihm und Portman irgendwie nicht. Erschreckend lausig war für mich mal wieder Hopkins, der einmal mehr auf Autopilot durch die Szenerie geistert und offenbar nicht so genau weiß, was er da überhaupt soll. Etwas blass bleibt auch Tom Hiddleston, dem es leider an Charisma fehlt, um den Schurken halbwegs glaubhaft rüberzubringen.
Und auch wenn ich die leicht nach Plastik aussehenden Kostüme immer noch mies finde, passt das zusammen mit der Gesamtdarstellung Asgards doch irgendwie überraschend gut zusammen, wenn man sich darauf einlässt. Auch die Sequenzen auf der Erde sind weitestgehend in Ordnung, gut ergänzt durch die Actionszenen und die Verweise auf den kommenden Avengers Film.
Alles in allem eine recht unterhaltsame Comicverfilmung, bei der ich wesentlich schlechteres erwartet hatte.
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Bronson
über World Invasion: Battle Los Angeles 2011/04/22 10:30:02
Pathosgeschwängertes und spannungsarmes Popcornfilmchen, das selbst den geringen Anspruch, zumindest hirnlos unterhalten zu werden, glorreich in Sand setzt. Eckart bleibt als einziger Charakter etwas im Gedächtnis, was allerdings alles andere als positiv gemeint ist.
Schade, der erste Trailer sah ja eigentlich noch ganz okay aus. Was bleibt, sind eigentlich nur ganz gute Effekte, die offenbar über die sonstige Stümperei hinwegtäuschen sollen, allerdings durch die vollkommen außer Kontrolle geratene Wackelkamera ebenso vermiest werden.
Etwas besser als der unsägliche Skyline, das war's dann aber auch schon...
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Bronson
über Alles erlaubt - Eine Woche ohne Regeln 2011/03/17 13:27:06
Die Farrelly Brüder am Ende ihrer Kräfte. Zugegeben, ihre alten Werke strotzten sicher nicht vor subtilem Witz oder Anspruch in irgendeiner Form. Allerdings schafften sie es meistens, mehr oder weniger sympathisch verschrobene Charaktere in skurrile Situationen zu versetzen und ihrem Gross Out Wahn freien Lauf zu lassen. Das war zwar immer Geschmackssache, für mich persönlich hat das aber in "Verrückt nach Mary", "Dumm und dümmer" oder "Kingpin" bestens funktioniert.
Seit "Schwer verliebt" kann ich allerdings mit ihren Filmen nicht mehr allzu viel anfangen. Und auch "Alles erlaubt" enttäuscht fast auf ganzer Linie. Hin und wieder blitzen nochmal die Farrelly-typischen Momente auf, werden aber dann in dem Einheitsbrei strunzdummer 08/15 Komödienanleihen direkt wieder erstickt. Den beiden Idioten bei ihrem Freifahrtschein zuzusehen, ist weder besonders lustig, noch irgendwie interessant. Das vorhersehbare Schmodder-Ende setzt dem Ganzen dann die Krone der Bedeutungslosigkeit auf. Ein paar aneinander gereihte Geschmacklosigkeiten machen eben leider keinen guten Film, das scheinen die Brüder offenbar irgendwann in den letzten Jahren vergessen zu haben. Schade.
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Weltensegler 2011/03/17 16:25:20
Antwort löschenNaja, langsam wird's eng, verehrter Herr Duffy! Aber ansehen willste ihn dir doch trotzdem, oder? :D
Bronson 2011/03/17 16:37:44
Antwort löschenVielleicht kannst du ja über die Schwächen hinwegsehen. Ich wurde allerdings immer schmerzhaft daran erinnert, wie gut die Jungs mal waren. Das hier ist nur noch eine seelenlose Aneinanderreihung von Witzchen, die ihre besten Zeiten lange hinter sich haben. Wobei es wie gesagt auch hier ein paar nette Sachen gibt, über die ich dann mal lachen konnte.
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Weltensegler 2011/03/17 16:44:14
Antwort löschenTja, hat der olle Weltensegler wohl doch mal einen Volltreffer gelandet. :D
Bronson 2011/03/17 16:54:21
Antwort löschen@Weltensegler: Jup, deine Kritik deckt sich ja in etwa mit meiner. Hab mich ebenfalls gefragt, warum man diesen nichtssagenden Plot überhaupt verfilmt hat.
@duffy: Ich denke auch nicht, dass der dir wirklich gefallen wird, zumal wir da schon einen ähnlichen Geschmack haben. Auch wenn du White Chicks wesentlich besser fandest als ich. :)
Bronson
über Hatchet 2 2011/03/13 15:21:26
Vollkommen uninspirierter Nachfolger des durchaus unterhaltsamen Hatchet. Auch wenn Crowley hier den gesamten Heimwerkerbedarf auffährt um die Truppe auf möglichst variantenreiche Art und Weise über den Jordan zu schicken, ist der Film strunzlangweilig und krampfhaft auf Kult bemüht. Solange Crowley nicht im Bild ist, gibt es die dämlichsten Dialoge ever (gewollt hin oder her) und wirklich extrem miese Darstellerleistungen. Dann fliegen zwar wieder die Fetzen, aber auch das verpufft schlichtweg in Belanglosigkeit.
Schade, da hätte man mehr draus machen können, obwohl ich ohnehin der Meinung war, dass eine Fortsetzung eh ziemlich unnötig war.
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Bronson
Kommentare 2011/02/25 12:40:09
Spricht mich immer noch nicht an. Merkwürdig, ich hatte angenommen, dass die Kombination Pegg/Frost mit Mottola eigentlich nur witzig sein könne. Allerdings zucken meine Mundwinkel auch bei diesem Trailer nicht ein einziges Mal. Schade.
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Bronson
über 127 Hours 2011/02/20 12:52:41
Angesichts der Thematik war ich zunächst alles andere als scharf darauf, 127 Hours überhaupt zu schauen, ein Überlebensdrama mit einer einzigen Person im Fokus. Allerdings hat Boyle es geschafft, das ganze derart intensiv zu inszenieren, dass einem die Spucke wegbleibt. Beeindruckende Aufnahmen des Canyon, die Vermittlung der klaustrophobischen Enge der Felsspalte, untermalt von einem wunderbar passendem Soundtrack und mit einem grandios aufspielendem James Franco, der mich nicht erst mit dieser Rolle davon überzeugt hat, ein großartiger Schauspieler zu sein.
Die Befreiungsszene ist unglaublich eindringlich gelungen, besonders die akustische Begleitung (Nerv) zieht einem die Schuhe aus. Ich bin ja schon einiges gewohnt, aber da hab ich mir teilweise die Hand vor die Augen halten müssen.
Entgegen meiner Erwartung zu keiner Zeit langweilig und fast perfekt inszeniert. Ich bin begeistert.
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Bronson
über Black Swan 2011/01/29 11:35:01
Aronofsky macht mit Black Swan zwar ein paar Dinge richtig, allerdings lässt mich der Streifen doch überraschend kalt. Positiv zu erwähnen wären auf jeden Fall Portman und der Score, da gibt's gar nichts zu mäkeln. Visuell gelingen ihm auch ein paar nette Einstellungen, wobei allerdings der Großteil des Films weitestgehend auf solche verzichtet.
Leider folgt die Handlung einem nur zu vorhersehbaren Muster, dass einem das Ende eigentlich schon mal mindestens ab der Hälfte aufs Auge drückt. Wäre die Story sonst in irgendeiner Weise irgendwie beeindruckend, würde das nicht weiter ins Gewicht fallen. So plätschert Black Swan aber leider etwas vor sich hin, ohne mit wirklichen Höhepunkten aufzuwarten. Ich kann und will da kein gewolltes Schema erkennen, auch wenn man da mit dem Begriff "Trash" einiges bis alles rechtfertigen könnte.
Schade eigentlich, denn ich wollte Black Swan eigentlich mögen, auch wenn ich durchaus skeptisch war, was die Thematik anging. Und es ist ja auch kein schlechter Film, beileibe nicht. Nur leider nicht das, was ich mir erhofft hatte, nämlich dass Aronofsky eventuell an seine ersten beiden Großtaten hätte anknüpfen können. So bleibt nur ein leicht überdurchschnittlicher Ballett-Psychosen-Thriller, der gerne besonderer wäre als er ist.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten