HerrLehmann
HerrLehmann aus Berlin heißt Sebastian Moitzheim, ist 22 Jahre alt. Er hat sich Thu, 03 Apr 2008 11:51:50 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 862 Filme bewertet und legendäre 237 Kommentare geschrieben. HerrLehmann ist Kritiker für Das Manifest und hat unter anderem Shut Up Little Man! An Audio Misadventure als Lieblingsfilm. Mehr
| Name | Sebastian Moitzheim |
|---|---|
| Alter | 22 |
| Stadt | Berlin |
| Geschlecht | männlich |
| Schreibt sonst für | Das Manifest |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | I'm not even supposed to be here today. |
Popeye - Der Seemann mit dem harten Schlag
HerrLehmann 2.0 "Ärgerlich" Sat, 11 May 2013 13:01:53 -0000
Shut Up Little Man! An Audio Misadventure
HerrLehmann 10.0 "Lieblingsfilm" Sat, 04 May 2013 00:41:18 -0000
[...]Die besten Geschichten sind spezifisch und universell zugleich. Spezifisch, um nicht in Klischees und Allgemeinplätze abzudriften, universell, um den Zuschauer emotional zu involvieren, ihm im besten Fall ihrem Ende etwas mit auf den Weg zu geben. Sleepwalk With Me ist so eine Geschichte: Birbiglia erzählt von seiner Schlafkrankheit, die ihn nicht nur schlafwandeln, sondern tatsächlich seine Träume im Schlaf “nachspielen” lässt. Mal sind diese Träume lediglich absurd-komisch, mal ziemlich bizarr – vor allem aber werden sie im Laufe des Films gefährlicher, wenn Birbiglia Gefahr läuft, sich beim Ausleben seiner Träume ganz real zu verletzen.[...]
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[…]Soviel muss man Raimi zugute halten, man spürt die Liebe zum "Original”, also zum Klassiker DER ZAUBERER VON OZ von 1939, der als die definitive Interpretation des Stoffes gilt und wohl mehr noch als die Romanvorlage von L. Frank Baum als Maßstab herhalten muss. Und wahrscheinlich liegt genau hier das Problem: Obwohl offiziell eine Adaption von Baums Romanen und kein Prequel, bedient sich Raimi in DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ weniger der reichhaltigen Mythologie der Romane oder traut sich an eine wirklich mutige eigene Interpretation, als dass er seinen Film bewusst eng am Klassiker anlehnt und somit den Vergleich natürlich noch provoziert - einen Vergleich, den der Film nur verlieren kann.[…]
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[…]Zu Gunsten der emotionalen Glaubwürdigkeit dieser Love-Story lässt Warm Bodies die Logik hinter seinen Untoten nicht selten auf der Strecke und wahrscheinlich wird das, in Kombination mit dem PG-13 Rating, dafür sorgen, dass der Film von den wenigstens Genre-Nerds ernstgenommen wird. Das ist bedauerlich, denn wie der Film die ansonsten den Helden zugeschriebene Rhetorik (“Ihr dürft kein Mitleid…
[…]Zu Gunsten der emotionalen Glaubwürdigkeit dieser Love-Story lässt Warm Bodies die Logik hinter seinen Untoten nicht selten auf der Strecke und wahrscheinlich wird das, in Kombination mit dem PG-13 Rating, dafür sorgen, dass der Film von den wenigstens Genre-Nerds ernstgenommen wird. Das ist bedauerlich, denn wie der Film die ansonsten den Helden zugeschriebene Rhetorik (“Ihr dürft kein Mitleid mit den Zombies haben, auch, wenn sie aussehen wie eure Freunde und Familie.”) den Bösen in den Mund legt und so aus der Zombie-Apokalypse ein Plädoyer für mehr Empathie und Menschlichkeit macht, ist zwar recht platt und ziemlich kitschig, in seinem naiven Optimismus aber gleichzeitig, nach langer Zeit, mal wieder ein neuer Impuls im freudlosen Zombiegenre und im Geiste näher an Romero als die meisten seiner Imitatoren.
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[…]Anders als bspw. Lena Dunham, Poster-Child für Mittzwanziger mit Identitätskrisen, in Girls nehmen Baumbach und Gerwig (die zusammen das Drehbuch schrieben) in Frances Ha jedoch eine erhöhte Perspektive ein, erzählen ihre Geschichte nicht im Ton der therapeutischen Offenlegung eigener Neurosen, sondern in dem des nostalgischen Rückblicks. Ein Film, in dem Greta Gerwig – eine Schauspielerin, bei…
[…]Anders als bspw. Lena Dunham, Poster-Child für Mittzwanziger mit Identitätskrisen, in Girls nehmen Baumbach und Gerwig (die zusammen das Drehbuch schrieben) in Frances Ha jedoch eine erhöhte Perspektive ein, erzählen ihre Geschichte nicht im Ton der therapeutischen Offenlegung eigener Neurosen, sondern in dem des nostalgischen Rückblicks. Ein Film, in dem Greta Gerwig – eine Schauspielerin, bei der schon immer so ziemlich jede Bewegung ein Bisschen unbeholfen und awkward wirkte – als professionelle Tänzerin gecastet wurde, sucht natürlich von Anfang an das Schöne im Scheitern und betont folgerichtig weniger die vielen Rückschläge, die Frances im Laufe des Films einsteckt, sondern wie sie sich dennoch immer irgendwie behauptet, um am Ende, im wörtlichen Sinne, doch irgendwo anzukommen.[…]
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[…]In diversen US-Reviews wurde IMMER ÄRGER MIT 40 mit einem überlangen Sitcom-Piloten verglichen, was schlimm genug wäre, leider aber nur die besseren Phasen des Films beschreibt. Über weite Strecken fühlt er sich eher an wie eine überlange Folge jener Sorte von Reality-Shows, in denen man Einblick in das Privatleben irgendeines Celebrity-Paars bekommt und dabei vor allem erkennen muss, wie langweilig diese schönen Menschen eigentlich sind.[…]
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Gästebuch
Toshiro Umezawa Sun, 25 Nov 2012 18:48:04 -0000
Oha, dich kenn ich aber nicht zufällig vom Mittwoch aus der materiellen Kultur? Wenn nicht, dann sitzt da nen Doppelgänger. ;)
M0rr1s0n Thu, 09 Jun 2011 20:17:49 -0000
Kommentare, die so aussehen wie zu deiner "Thor"-Kritik, lösen bei mir ja tatsächlich physische Schmerzen aus ;-)
m.laterne Fri, 08 Oct 2010 07:14:09 -0000
Deine Kritiken stimmen häufig nicht mit meinen Eindrücken überein. Sie sind durch ihren Stil aber ein gute Möglichkeit für mich Filme vorab kritisch zu betrachten um nicht dem Hype zu folgen, welchen ich mich leider hin und wieder hingebe.
phoenix409 Mon, 17 May 2010 23:33:51 -0000
Jop, Wes Anderson und seine Figuren werden hier gerne furchtbar ernst und pseudo-intellektuell gesehen. Das soll mir mal einer erklären. Man muss wohl selbst skurril genug sein, um sich mit dem Stil anfreunden zu können.
phoenix409 Fri, 14 May 2010 13:25:58 -0000
Ich habe ja schon öfters gute Sachen von dir gelesen, aber wer so schön zu The O.C. und Wes Anderson steht, der kriegt von mir jetzt einfach mal ne Anfrage ;)
Gruß!
manniac Thu, 04 Mar 2010 14:41:49 -0000
Oh Mann, und du willst uns schon wieder verlassen? Dabei seh ich ja jetzt erst, dass du die Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen und der Untergang (fast) genauso hasst, wie ich :))
Chaosmacherin Tue, 12 Jan 2010 09:20:30 -0000
Ich glaub nich das unsere Filmgeschmacker soo verschieden sind *vergleich*
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Wer hat eigentlich das offenbar in Hollywood umgehende Gerücht in die Welt gesetzt, dass das letzte, was Comic-Fans sehen wollen, ihre Helden im Kostüm sind? Anscheinend kann niemand - außer Joss Whedon - so richtig etwas mit kostümierten Helden anfangen - IRON MAN 3 unter der Regie von Shane Black ist nur der jüngste Vertreter dieses seltsamen Trends. Die Masse an unnötigen Story-Spielereien und erzwungenen Plot-Points, die Black hier auffährt, um Robert Downey Jr.'s Tony Stark möglichst lange aus seinem Anzug zu halten, sorgt bisweilen allerdings für mehr unfreiwillige Komik, als es ein albernes Kostüm je könnte.[…]