Cheers
Cheers - Poster
7.3

Sitcom von James Burrows mit Ted Danson und Shelley Long.

‘Cheers’ – das ist der Name eines Pubs, das sich im Keller eines Hauses in Boston befindet. Der Besitzer Sam Malone wäre früher der beste Kunde gewesen, denn seine Alkoholprobleme waren der Grund dafür, dass er seine Karriere als Baseball-Profi aufgeben musste. Heute hat er nur noch eine ‘Sucht’: Frauen. Bei seinen Angestellten Carla, Diane und später Rebecca kann er sich bedanken, dass der Laden und das Bier weiterhin gut laufen.

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Handlung

Kompletter Inhalt & Hintergrundinfos zu Cheers

Der Ausruf Cheers ist nicht nur ein Trinkspruch, sondern auch der Name eines Kellerpubs in Boston. Bar-Besitzer Sam Malone wäre früher der beste Kunde gewesen, denn seine Alkoholprobleme waren der Grund dafür, daß er seine Karriere als Baseball-Profi an den Nagel hängen musste. Heute hat er nur noch eine ‘Sucht’: Frauen. Angeblich stehen weit über 2000 Namen und Telefonnummern seiner Bekannten in seinem mysteriösen Adressbuch. Jeden Tag treffen sich die Stammkunden im Cheers, um sich hier über den Alltag zu unterhalten. Bei seinen Angestellten, den Bedienungen Carla und Diane (und später Rebecca), kann er sich bedanken, dass der Laden und das Bier weiterhin gut laufen.

Die Charaktere von Cheers

Sam Malone, gespielt von Ted Danson, ist der Barkeeper und Besitzer des Cheers. Früher war der Womanizer Profi-Werfer beim Baseball-Team Boston Red Sox und ist immer noch mit Ernie Pantusso, seinem früheren Coach befreundet, der mit ihm zusammen hinter der Bar steht. Den Profisport musste Sam wegen seiner Alkoholabhängigkeit an den Nagel hängen. Im Vollsuff beschloss er dann auch, das Cheers zu übernehmen. Nachdem er sich von Bier und Schnaps lossagen konnte, behielt er die Kneipe aus ‘sentimentalen Gründen’. Doch zwei Leidenschaften sind Sam geblieben. Er steht weiterhin auf schnelle Autos – allen voran seine Corvette – und Frauen. Der Barkeeper besitzt ein mysteriöses Adressbuch, in dem angeblich über 2000 Namen und Telefonnummern seiner Bekannten stehen. Zumindest behauptet Sam das. Trotz der vielen Affären knistert es aber immer wieder zwischen ihm und den etwas intellektuelleren Bedienungen Diane Chambers und Rebecca Howe, ohne dass er aber letztlich mit einer von beiden fest zusammenkommt.

Carla Tortelli, gespielt von Rhea Perlman, ist Cocktailkellnerin im Cheers und nimmt kein Blatt vor dem Mund. Bei ihren Äußerungen kennt die temperamentvolle Bedienung mit italienischen Wurzeln kein Pardon. Sie ist oft zynisch, kratzbürstig und neigt zum Klugscheißern gegenüber Kunden wie Freunden. Wer Carla aber genauer kennt, weiß, dass sie es häufig nicht so meint und eigentlich ein großes Herz besitzt. Im Privatleben hat die Kellnerin ständig Pech. Sämtliche ihrer drei Ehen gehen in die Brüche. Am Anfang der Serie hat sie vier Kinder, bis zum Ende der Show kommen vier weitere hinzu. Ständig schimpft die Bedienung über ihren Nachwuchs. Sie bezeichnet die Kids gerne als ‘lästige Plagen’ oder ‘kleine Scheusale’, doch tatsächlich liebt sie jedes einzelne von ihnen sehr. Mit ihrer Kellnerinnenkollegin Diane verbindet Carla eine Hassliebe. Es gehört zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, die viel gebildetere Mitarbeiterin aufzuziehen.

Diane Chambers, gespielt von Shelley Long, ist eigentlich Akademikerin. In der Pilotepisode landet sie als Assistentin und Verlobte eines Collegeprofessoren durch einen Zufall im Cheers. Weil der renommierte Wissenschaftler sie verlässt, lässt sich der geld- und joblose Neu-Single (zunächst widerwillig) von Sam dazu breitschlagen, als Kellnerin im Cheers anzuheuern. Als Bedienung in der Bar stellt sich die intellektuelle junge Frau dann auch sehr zur Belustigung ihrer Kollegin Carla oftmals sehr tollpatschig an. Wenn sie nicht gerade wieder einmal mit Sam zugange ist, geht Diane mit Männern aus, die ihren Oberschichtsidealen entsprechen. Auf diesem Wege strandet auch der Psychiater Dr. Frasier Crane im Cheers, der der Serie anschließend bis zu ihrem Ende als fester Bestandteil erhalten blieb. Nach der fünften Staffel verlässt Diane Boston und das Cheers, um in Los Angeles eine Karriere als Schriftstellerin zu starten.

Rebecca Howe, gespielt von Kirstie Alley, stößt zu Beginn der sechsten Staffel zum Cheers-Team. Sie übernimmt die Leitung der Kneipe von Sam, weil dieser sich nach seiner geplatzten Hochzeit mit Diane auf eine Weltreise flüchtete und den Pub an eine große Gesellschaft verkaufte. Als der Ex-Baseballstar zurückkehrt, überzeugen sie die Stammgäste, ihn als Barkeeper einzustellen. Natürlich fängt der Ladykiller kurz darauf an, Rebecca anzugraben. Die Chefin geht aber zunächst nicht auf seine Annäherungsversuche ein. Ihre Vorstellungen von einem Mann sehen doch etwas anders aus als der ihr untergebene Casanova. Rebecca sucht permanent nach solventen und mächtigen Herren, von denen sie sich eine Zukunft im Luxus erhofft. Ihre Träume zerplatzen jedoch immer wieder wie eine Seifenblase. Am Ende ist sie derart neurotisch, unsicher und sexuell frustriert, dass nicht einmal mehr Sam an ihr interessiert ist.

Ernie ‘Coach’ Pantusso, gespielt von Nicholas Colasanto, ist ein seniler Witwer, der früher Sams Trainer war und nun als sein Co-Barkeeper fungiert. Der Vater einer Tochter ist gut mit seinem früheren Protégé und mit Diane befreundet. Durch seine latent unterbelichtet wirkende Art landet Coach häufiger in unangenehmen Situationen und bringt das Cheers immer wieder in Schwierigkeiten. Dennoch ist er unglaublich beliebt, weil er sich die Probleme der Leute anhört und sie anschließend durch seine Analysen und Vorschläge löst. Nach der dritten Staffel wurde Coach mit einer ungeklärten Todesursache aus der Serie geschrieben, weil der jahrelang kränkelnde Schauspieler Nicholas Colasanto im Februar 1985 den Folgen eines Herzinfarkts erlag.

Woodrow ‘Woody’ Boyd, gespielt von Woody Harrelson, wird nach dem Tod von Coach der neue Barkeeper im Cheers. Das Landei ist ein netter und gutmütiger Kerl, der kurz zuvor erst aus der Provinz in der Großstadt Boston angekommen ist, um seinen Brieffreund Coach kennenzulernen. Also wird er als Nachfolger des verstorbenen Ex-Trainers eingestellt. Ähnlich wie sein Vorgänger hat auch Woody jedoch die Intelligenz nicht gerade mit Löffeln gefressen. Weil er anfangs keine Seele in der Ostküstenmetropole kennt, kümmern sich seine Kollegen zunächst rührend um den Neuankömmling. Im Verlauf der Serie verliebt sich der Barkeeper dann in die ähnlich naive Millionärstochter Kelly Gaines (Jackie Swanson) und heiratet sie später.

Norm Peterson, gespielt von George Wendt, ist der Stammgast des Cheers schlechthin. Der von Job und Frau frustrierte Buchhalter lebt praktisch in seiner Lieblingskneipe. Anfangs taucht er nur nach getaner Arbeit auf ein paar Bierchen in dem Pub auf, aber als er seine Stelle verliert, lungert er ständig in dem Laden herum. Norm hat einen festen Platz an der Ecke der Theke und verlässt seinen Barhocker nur äußerst selten. Zwar wartet seine Ehefrau Vera zuhause auf ihn, doch der Bierliebhaber sucht lieber das Weite, so oft es nur geht. Die Gattin von Norm taucht nie tatsächlich im Cheers auf. Sie ist lediglich das Thema etlicher Konversationen zwischen ihrem Mann und anderen Leuten in der Bar. Jeder in der Kneipe kennt Norm. Wann auch immer er den Laden betritt, erschallt sofort von überall her sein Name. Nach seiner glücklosen Karriere als Buchhalter versucht sich der Stammgast des Cheers erst als Anstreicher und später als Innenausstatter.

Cliff Clavin, gespielt von John Ratzenberger, ist Postbote und ein Besserwisser vor dem Herrn. Zeit seines Lebens wohnt er mit seiner Mutter zusammen, zunächst in einem alten Haus, dann in einer Wohnung. Im Cheers sitzt der Stammgast immer mit Norm Peterson direkt an der Bar und präsentiert voller Stolz seine Post-Uniform. Er lässt nichts auf seinen Arbeitgeber kommen und verteidigt ihn immer vehement. Während jeder jedoch den gemütlichen Norm liebt, schafft es Cliff immer wieder, sämtliche Leute mit seinen Äußerungen gegen sich aufzubringen. Er hält sich selbst für eine Art wandelndes Lexikon. Aber die Kommentare, die er vom Stapel lässt, nerven die Menschen in seiner Umgebung entweder, verlassen sie zu dazu, sich über ihn lustig zu machen, verscheuchen sie, verwirren sie beziehungsweise sind falsch oder völlig unnötig. Ebenso ist das Muttersöhnchen beim Umgang mit Frauen ziemlich verklemmt. Denn Mama Clavin führt im trauten Heim ein strenges Regiment, und der gute Cliff ist dann doch eher ein Pantoffelheld.

Dr. Frasier Crane, gespielt von Kelsey Grammer, ist ein Psychiater, der anfangs wegen Diane gelegentlich im Cheers auftaucht. Zudem betreut er Sam und seine diversen Abhängigkeiten professionell. Mit seiner vornehmen und intellektuellen Art komplementiert er die studierte Kellnerin perfekt. Aus diesem Grund wollen die beiden sogar heiraten. Jedoch lässt Diane ihn in der 4. Staffel in Europa vorm Traualtar stehen. Danach wird er zum Stammgast der Bar, der häufig auf einen Drink im Cheers vorbeikommt. Später lernt er die spröde Wissenschaftlerin Lilith Sternin kennen und ehelicht sie. Die beiden haben ein gemeinsames Kind, Sohn Frederick, lassen sich aber nach circa drei Jahren wieder scheiden. In der finalen Episode zieht Frasier zurück in seine Heimatstadt Seattle, um dort als Radio-Psychologe zu werden. Diese neue Karriere gibt es in der Sitcom Frasier zu sehen.

Lilith Sternin, gespielt von Bebe Neuwirth, ist Psychiaterin und ein Stammgast im Cheers, obwohl sie die Kneipe eigentlich hasst. Eigentlich kommt sie nur aufgrund ihres späteren Gatten Dr. Frasier Crane in die Bar, in der sie alle wegen ihrer blassen Gesichtsfarbe und streng zusammengebundenen Haare aufziehen. Das erste Date der beiden Psychiater in der 4. Staffel endet in einem Desaster, weil sie permanent streiten. Später jedoch kommen die zwei dank Diane zusammen. Als Lilith nämlich ihr Haar öffnet, fühlt sich Frasier sogleich magnetisch von ihr angezogen. Kurz darauf ziehen die beiden zusammen. In der 8. Staffel erblickt ihr gemeinsamer Sohn Frederick das Licht der Welt und die zwei heiraten in der 11. Staffel. Aber als Lilith ihrem Frasier später gesteht, dass sie eine Affäre mit einem anderen Wissenschaftler hatte, folgt bald die Scheidung. Sie behält aber das Sorgerecht für Frederick, während ihr Ex-Mann nach Seattle zurückkehrt.

Hintergründe von Cheers

Cheers flimmerte 275 Episoden, elf Staffeln und mehr als eine Dekade lang beim US-amerikanischen Sender NBC über die Fernsehschirme. Nach einem schwachen Start im Jahr 1982 gehörte die Sitcom bis 1993 zu den erfolgreichsten Sitcoms im US-amerikanischen Fernsehen. Während dieses Zeitraums sahen mehr als 20 Millionen Zuschauer im Schnitt die Show. Die Serie war insgesamt 117 Mal für einen Emmy nominiert und gewann 28 der begehrten Auszeichnungen. Etliche der Stars aus Cheers machten später anderweitig von sich reden. Ted Danson war von 1998-2004 als miesepetriger Doktor in Becker zu sehen und ermittelt seit 2011 in CSI: Den Tätern auf der Spur. In den späten 1980er Jahren und frühen 1990er Jahren tauchte er zudem in Filmkomödien wie Noch drei Männer, noch ein Baby und Made in America auf. Kelsey Grammer bekleidete die Rolle des Psychiaters Dr. Crane aus Cheers danach mehr als ein Jahrzehnt lang erfolgreich im Spin-Off Frasier. Woody Harrelson machte mit (teils umstrittenen) Filmen wie Natural Born Killers und Larry Flynt – Die nackte Wahrheit Karriere in Hollywood.

Abgesehen von Frasier gab es noch ein weiteres Spin-off von Cheers, das allerdings nicht ganz so erfolgreich wie die Serie um den Radiopsychologen in Seattle war. The Tortellis lief anno 1987 dreizehn Folgen lang bei NBC, wurde danach aber wegen schlechter Einschaltquoten und Proteste über die stereotypische Charakterisierung von Italoamerikanern wieder eingestellt. Die Figuren aus Cheers tauchten auch in anderen Serien auf. In Frasier zum Beispiel war außer dem titelgebenden Helden auch noch dessen Ex-Frau Lilith regelmäßig zu sehen, während Sam, Diane und Woody, Cliff, Norm sowie zwei weitere Stammgäste des Cheers im Verlauf der Show Gastauftritte dort hatten. die-simpsons berufen sich außerdem mehrfach auf die Sitcom. In der englischen Originalversion der Zeichentrickserie lieh Kelsey Grammer dem geistesgestörten Sideshow Bob seine Stimme, und in einer Folge landet Homer in einer Bar, die dem Cheers sehr ähnlich ist und in der die gleichen illustren Charaktere an der Theke hocken. Obendrein ist das Leitmotto von Moe’s Taverne vom Titelsong der Sitcom über den Bostoner Kellerpub inspiriert.

Originaltitel
Produktionsland
USA
Episoden
Altersfreigabe
Genre
Ort
Handlung

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