ChristianKA - Kommentare

Alle Kommentare von ChristianKA

  • 5 .5

    Hmm, schwer zu beurteilen. Habe die Serie rund um die Erlebnisse eines „Kraftfahrzeughaftpflichtsachbearbeiters“ im München der 80er Jahre kürzlich erstmals gesehen - war nicht begeistert, aber auch nicht gelangweilt. Seine Probleme kommen einem teils bekannt, teils jedoch völlig anachronistisch vor. Insgesamt ganz nett, aber kein Meisterwerk.

    • 6 .5
      über Das Amt

      Zwar oft übertrieben, manchmal peinlich, insgesamt aber doch eine unterhaltsame Zeitreise zurück in die 90er Jahre - Beamten-Bashing inklusive. Die ultralinke Öko-Feministin in Hagens Büro bereitete die Zuschauer schon mal sanft auf den gesellschaftlichen Linksruck vor, den die nachfolgenden Jahre brachten.

      • 2 .5

        Habe die Serie neulich nach vielen Jahren wieder gesehen, ich fragte mich aber, was ich damals daran fand. Aus heutiger Sicht eher langweilig und unglaubwürdig, stellenweise peinlich. Auch nostalgische Gefühle kamen irgendwie nicht auf, schade.

        • 9 .5
          ChristianKA 23.06.2016, 12:38 Geändert 23.06.2016, 19:44

          Bin ganz anderer Meinung als mein Vorkommentor. Hatte die Serie 1983 als Kind bereits gesehen und nun, da die Sender hauptsächlich US-Serien zeigen und die deutsche Geschichte auf 12 braune Jahre beschränken, endlich einmal die DVDs erstanden.

          Bin begeistert, aufwendig gemacht, glaubwürdig und professionell gespielt. Gebannt verfolgt man die Familiengeschichte der Fugger, die Hochs und Tiefs des Lebens über Generationen hinweg.

          Insgesamt sehr spannend, bewegend, lehrreich und unterhaltsam - wenn man sich für Geschichte allgemein und die reiche deutsche Geschichte im Speziellen interessiert.

          1
          • 10

            80er-Jahre Klassiker mit dem kongenialen Duo Harald Juhnke und Eddi Arent. Insgesamt gibt es 24 Folgen voller harmlosem, verrücktem Spaß und weitgehend frei von politischen oder moralischen Botschaften.

            Manches wirkt heute skurril und nicht sonderlich komisch, trotzdem sind die Sketche immer noch unterhaltsam und man schaut den Zwei gerne zu - vielleicht, weil sie einfach sympathisch sind.

            2
            • 10

              Auch ich bin begeistert, ein Klassiker von Wedel „aus der guten, alten Zeit“. Witzig, unterhaltsam, teils turbulent, fantastische Drehorte, gute Schauspieler. Heinz Schenk als nörgelnder Mitreisender und Siegfried Kernen als „Pedant“ haben mir besonders gefallen.

              Unvergessen der Blick von Erika Skrotzki im Aufzug nach „That`s what you get for 50 dollars“ oder das bereits zitierte „My wife is a woman. She has her days“.

              Hier und da hat sich Wedel bei anderen bedient, beispielsweise ähneln die Szenen mit der türkischen Putzfrau stark den Szenen mit der italienischen (im Original deutschen) Hausdame in dem Doris Day-Klassiker „Was diese Frau so alles treibt“ - es sei ihm verziehen.

              2
              • 9

                Geschichten aus dem Leben der Familie „Patschke“. Fünf Folgen mit völlig harmlosen, aber kurzweiligen Sketchen aus dem Familienalltag. Vorbild waren die „Kleinschmidts“, die in den 80er Jahren in zahlreichen Werbespots für die ARD-Glücksspirale warben. Wohl aufgrund der Krankheit von Helga Feddersen übernahm Corinna Genest in „Trautes Heim“ die Rolle der Mutter.

                Irgendwie kennt niemand diese Serie, die letzte Wiederholung erfolgte aus mir unerfindlichen Gründen auch bereits vor über 20 Jahren (1995). Sehe ich alle paar Jahre dank VHS-Aufzeichnung immer wieder gerne, insbesondere wegen Benno Hoffmann und Corinna Genest.

                • 10
                  ChristianKA 28.11.2015, 22:56 Geändert 29.11.2015, 17:47

                  Noch eine meiner 80er Jahre-Lieblingsserien, Joachim Wichmann als „Dr. Brokstedt" („Aus gegebenem Anlass weise ich darauf hin...“) und Elfi Eschke als „Gabi Neuhammer“ fand ich schon als Kind komisch. Sehr schrullig auch Gerd Burkard in seiner Paraderolle eines ängstlichen, überkorrekten Bürospießes namens „Alwin Thieme“. Ich glaube, bei der Produktion der Serie hatten alle eine Menge Spaß, was man mE auch merkt - immer wieder gerne!

                  Die erste Staffel ist sehr gut, die zweite Staffel flacht leider deutlich ab und in der dritten Staffel ist praktisch alles Witzige weg - trotzdem für mich ein Glanzstück der Fernsehunterhaltung in den 80ern.

                  • 10

                    Sicher nicht jedermanns Geschmack, für mich aber ein 80er Jahre Klassiker, meine Lieblings-Produktion mit Dieter Hallervorden und eine meiner Top 5-Lieblings-Serien. Weiß gar nicht, wie oft ich die 26 Folgen inzwischen gesehen habe, bekomme aber trotzdem nie genug.

                    Besonders mag ich es, wenn es so richtig turbulent und abgedreht wird, z.B. in „Der Untermieter“, „Die Renovierung“, „Die Spezialisten“ und „Willi à la Carte“. Schade, dass nicht mehr Folgen produziert wurden.

                    So einen harmlosen Spaß suche ich seitdem meist vergebens, das gab es irgendwie nur in den 70er und 80er Jahren...

                    1
                    • 10

                      Völlig verrückter Klamauk - nur was für Leute, die damit etwas anfangen können. Glücklicherweise gehöre ich zu diesen Menschen und sehe die zwei „himmlischen Töchter“ immer wieder gerne.

                      Meine Lieblingsfolge der Serie: „Ein Tenor nach Paris“, Ivan Rebroff als „Enzo Lorenzo“ finde ich auch heute noch umwerfend komisch, wunderbar verrückt und schrill. Klasse auch Theo Lingen in „Eine Prinzessin nach Hoftenstein" und „Eine Show durch Europa". Leider wird soetwas heute nicht mehr produziert.

                      • 10

                        Kult! Das Einzige, was ich zu bemängeln hätte, wäre, dass die Serie sich in Staffel 1 noch nicht „warm gelaufen“ hatte und in Staffel 10 und 11 leider deutlich abflachte und teilweise peinlich wurde. Staffel 2-9 sehe ich immer wieder gerne.

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                        • 9
                          ChristianKA 29.10.2015, 17:38 Geändert 30.10.2015, 11:09

                          Aufwendig produzierte vierteilige Serie zum Leben des Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, genannt Wallenstein. Die Serie basiert auf der Biographie des Historikers Golo Mann.

                          Wer sich wie ich für Geschichte, speziell die deutsche Geschichte auch vor und nach der Nazizeit interessiert und nicht primär auf „Action“ aus ist, wird begeistert sein. Rolf Boysen spielt überzeugend, auch die Nebenrollen sind größenteils mit bekannten Schauspielern der 70er Jahre besetzt. Hervorragend!