ChristianKA - Kommentare

Alle Kommentare von ChristianKA

  • 1 .5

    Grauenhaft, noch so ein seelenloser CGI-Reboot-Film - habe die zwei Stunden nur mit sehr viel Mühe durchgehalten. Offenbar hat man es in Übersee völlig verlernt, spannende, unterhaltsame und/oder gruselige Filme zu produzieren und versucht, das mit CGI bis zum Abwinken und blöden Sprüchen zu kaschieren.

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    • 10

      Recht witziges und teils turbulentes Fernsehspiel über die Einführung des Tonfilms in Hollywood Ende der 1920er Jahre und die damit verbundenen Probleme. Zu sehen sind bekannte und beliebte Schauspieler aus den 1980er Jahren wie Brigitte Mira, Hans-Peter Korff und Beatrice Richter. Besonders hat mir Lambert Hamel als stets gestresster Filmproduzent und Elisabeth Volkmann als Filmdiva mit Reibeisenstimme gefallen.

      Leider gibt es den Film weder auf DVD noch wird er einmal im TV wiederholt - ich suche schon ewig nach einem Mitschnitt und würde mir das auch was kosten lassen.

      • 2

        Die Idee des Films, die Entstehungsgeschichte des Spielfilms „M“ nachzuzeichnen, fand ich anfangs gut. Leider nervte mich der ständige Wechsel zwischen Handlung, Doku-Drama und Film-Ausschnitten so sehr, dass ich vorzeitig ausgeschaltet habe. Schade.

        Die Kunst, wie im Film „M“ stringent eine interessante, spannende Geschichte zu erzählen, scheint der Deutsche Film verlernt zu haben. Wahrscheinlich ist das Hauptgrund, warum er die Weltgeltung, die er 1931 noch hatte, schon lange verloren hat.

        • 1
          ChristianKA 10.01.2020, 11:51 Geändert 11.01.2020, 01:05

          Grauenhaft. Wer denkt, die deutsche Fernsehunterhaltung hätte mit den „Prduktionen“ des ÖRR seit ca. 2000 bereits seinen traurigen Tiefpunkt erreicht, wird mit dieser „Komödie“ des Privatfernsehens eines besseren belehrt. Unlustig, anbiedernd, in weiten Teilen peinlich bis hin zum Fremdschämen - wo soll man da anfangen?

          Einen Anstandspunkt vergebe ich für das Spiel von Sky Du Mont und Katharina Thalbach, wobei ich mich jedoch frage, welcher Teufel sie da geritten haben mag.

          • 6

            Harmlose, solide Unterhaltung mit begabten Darstellern. Die gesprochenen Kommentare mit ihrem schelmische Unterton unterstreichen die Handlung. Zu sehen ist auch die junge Inge Meysel, ich kannte sie bisher nur als alte Frau.

            • 6

              Ein aus der Zeit gefallener Film, für heutige Sehgewohnheiten übersüß und altbacken inszeniert. Dennoch hat mich die Geschichte um die naive Köchin mehr unterhalten als so macher Film heutiger Produktion.

              • 6

                Ein ansich interessanter Doku-Spielfilm über die Entführung von Theo Albrecht 1971 und die Gründerjahre der Unternehmer. Leider nervt mich das ständige hin- und hergespringe in der Zeit, mal Bilder aus der Kindheit, dann wieder die Entführung, danach zurück zu den Gründerjahren etc. Eine klassische, lineare Erzählweise hätte mir besser gefallen.

                • 3

                  Das Remake hätten sie sich sparen sollen, zu keinem Zeitpunkt kann sich dieser Film mit dem Original vergleichen. Actionlastige, seelenlose Massenware mit viel CGI, der zu keinem Zeitpunkt versteht, den Zuschauer mitzureißen - ein typischer heutiger Film und insgesamt so gar nicht mein Ding. Habe nur mit viel Mühe bis zum Ende durchgehalten.

                  • 4

                    „Wie baue ich irgendwie eine Geschichte zum mysteriösen Ableben des berühmten Edgar Allan Poe?“. Diese Frage haben sich die Macher dieses Filmes anscheinend irgendwann einmal gestellt, das Ergebnis sehen wir hier.

                    Mir gefällt es nicht besonders, schon diese heute „moderne“ Farbreduzierung des Filmes nervt mich. Und dann die hanebüchene, in weiten Teilen vorhersehbare, nach Effekten heischende Geschichte - da bleibt nur Gähnen, denn eigene Ideen hatte man weitgehend nicht, daher verwurstet man kurzerhand Poes Werk.

                    Mehr als vier Punkte kann ich nicht vergeben, möge Poe den Machern diesen Film verzeihen.

                    • 2

                      Während Teil 1 und 2 überaus spannend waren, ist Teil 3 nicht mehr als eine wirre Orgie der Brutalität. Die Schnitte folgen teils so schnell, dass das Auge dem gar nicht mehr folgen kann. Die Geschichte wirkt insgesamt überaus konstruiert und wenig mitreißend, neue Ideen sucht man vergebens. Enttäuschend.

                      • 7 .5

                        Wie der Vorgänger höchst spannend, daher will ich gerne über die endlose Aneinanderreihung von Unwahrscheinlichkeiten hinwegsehen. Und ich mag Bösewichte, der Clan-Vater kommt wirklich richtig fies daher, klasse. Habe Teil 3 noch nicht gesehen, lasst mich raten, die Tochter wird von Außerirdischen entführt, richtig?

                        • 0 .5
                          ChristianKA 24.02.2018, 20:05 Geändert 01.08.2018, 14:58

                          Vergessen wir für einen Moment die abstruse, konstruierte und bis ins Detail unrealistische Geschichte. Vergessen wir weiter, welche „versteckten“ Botschaften die GEZ-Macher ihren noch verbliebenen Zuschauern mitgeben und welche oppositionellen Meinungen sie damit diskreditieren möchten. Was bleibt dann noch?

                          Es bleibt ein todlangweiliger, miserabel gespielter Film mit unterdurchschnittlichen Darstellern, bei den man den Produzenten und Anstalten nur raten kann, ihn möglichst schnell im Giftschrank verschwinden zu lassen. Vielleicht können wir dann ja irgendwann einmal vergessen, wie tief die deutsche Filmkunst im Jahre 2018 gesunken ist.

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                          • 6

                            Nichts für „Millennials“, ein langsam, ja fast dröge inszenierter Film mit (nach heutigen Maßstäben) lächerlichsten Schock-Effekten. Dennoch mochte ich der Geschichte um die Entdeckung des Pharaonengrabes durch Howard Carter gerne zusehen.

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                            • 4 .5
                              ChristianKA 23.11.2017, 17:26 Geändert 23.11.2017, 17:27

                              Technisch perfekt, aber überaus kitschig und klischeehaft setzt Hollywood hier eine Episode aus dem kalten Krieg in Szene. Ja, die USA sind die Guten, ihre heldenhaften Bewohner die Besten des Planeten. Dort herrscht Ordnung, Gerechtigkeit und Glückseligkeit. Wir wissen es.

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                              • 8 .5

                                Eigentlich wollte ich mir diesen Film gar nicht ansehen, zusehr hängt mir das Nazi-Thema durch die stete Behandlung und Wiederholung zum Halse heraus. Dieser Film und die Geschichte um das Bild hat mich aber bewegt.

                                Vielleicht ist er an manchen Stellen etwas zu rührselig, aber immer noch besser so, als wenn sich unsere verknöcherten GEZ-Sender an dem Stoff versucht hätten.

                                Der Film schafft es in meinen Augen, die Empfindungen der Protagonistin zu transportieren und den Zuschauer daran Teil haben zu lassen. Das Bild der „goldenen Adele“ und ihren Blick werde ich jedenfalls so schnell nicht vergessen.

                                • 8 .5

                                  Eine ganz hervorragende Filmbiografie, der Zuschauer erlebt, wie Semmelweis um 1848 herum als Arzt und Klinikleiter lange über die hohe Sterblichkeitsrate in seiner Geburtsklinik rätselt und daran fast zerbricht.

                                  Eines Tages erkennt er schlagartig Zusammenhänge zwischen der Obduktion von Leichen und dem Kindbettfieber, ohne auch nur eine Vorstellung von Bakterien und Viren zu haben.

                                  Zwei kleine Wermutstropfen gibt es: erstens handelt es sich um eine DEFA-Produktion, der Film transportiert somit unterschwellig sozialistische Ideen und Sichtweisen. Zweitens sind die Umstände des Todes von Semmelweis schon lange Gegenstand von Diskussionen und Spekulationen, der Film geht darauf gar nicht ein.

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                                    ChristianKA 16.06.2017, 00:23 Geändert 16.06.2017, 00:54

                                    Wie ich diesen Paralleluniversen - Reboot - Alternative Zeitlinie - Müll hasse... natürlich musste schließlich auch der Terminator entsprechend verwurstet, ja geradezu geschändet werden.

                                    Terminator 5: Genisys liefert eine verwirrende, teilweise sogar hanebüchene Geschichte mit Arnie als „Geriatrie-Terminator“, etwas leidlich annehmbarer „Action“, einem heute üblichen massenhaften CGI-Einsatz und zuguterletzt unendlich viel uninteressantes Geschwätz von schwach spielenden Schauspielern.

                                    Die Geschichte ist so verwirrend und unlogisch, dass ich es schnell aufgegeben habe, ihr zu folgen. Es macht einfach keinen Spaß, nicht einmal die Stellen, an denen der Film wie früher witzig sein möchte, zünden auch nur für fünf Cent.

                                    Insgesamt finde ich T5 noch langweiliger und noch überflüssiger als T4 - ich hätte nicht gedacht, dass das möglich ist. Für mich ein „Hass-Film“ dafür, dass sie eine ursprünglich tolle, spannende Filmreihe so in den Dreck gezogen haben.

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                                    • 9

                                      Wunderbarer langsam und unterhaltsam erzählter biographischer Film über das bewegte Leben des Sebastian Kneipp. Ein Film, den ich immer mal wieder gerne sehe, ein Mann, vor dessen Leben und Wirken man nur den Hut ziehen kann.

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                                      • 5 .5

                                        Eine leider eher schwache, ungelenke Komödie, die hauptsächlich durch Polt, Lichtenhahn und die Hörbiger getragen wird. Wer wie ich nicht ausschließlich mit US-Komik aufgewachsen ist, findet alle paar Jahre einmal wieder etwas Freude daran.

                                        Sehr sinnig die Aussage von Dr. Schmidt im Film: „Dieses Gebäude steht nicht auf Beton, es steht auf Scheiße“. Das war von 25 Jahren, wenn ich mir das heutige Fernsehen so anschaue kann ich nur sagen: „So ist es“.

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                                          ChristianKA 08.05.2017, 17:56 Geändert 08.05.2017, 18:25

                                          Das spannende Leben der mutigen Beate Uhse rettet diesen muffelig, starr und verstaubt inszenierten Film mit seiner 08/15-Besetzung. Zu mehr als Mittelmaß reicht es bei den ÖR-Sendern seit mindestens 20 Jahren nur noch sehr selten - leider.

                                          • 7 .5

                                            Trotz des Alters ein interessanter, kurzweiliger Film über die Entdeckungsreisen des berühmten italienischen Seefahrers. Ein Vergleich mit „1492 – Die Eroberung des Paradieses“ wäre aber unfair, 1992 standen ganz andere technische und finanzielle Möglichkeiten zur Verfügung.

                                            Fast die gesamte erste Hälfte über wird geschildert, wie mühsam Columbus um die Finanzierung seiner ersten Reise kämpfen musste und welche Intrigen gegen ihn gesponnen wurden. Heute würde man sagen, er musste zahlreiche „Bedenkenträger“ kaltstellen.

                                            Nach der triumphalen Rückkehr wird, während eines Festbankettes am spanischen Hof, auch das ebenfalls berühmte „Ei des Columbus“ erwähnt: „Viele Dinge sind leicht, nachdem man sie uns gezeigt hat“.

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                                            • 9 .5

                                              „Mit rechts kann ich nicht - und mit links will ich nicht“. Ein toller Film über eine bewundernswerte Frau, die trotz ihrer schweren Behinderung und andere widriger Umstände ein Unternehmen von Weltgeltung schuf und ihren Weg im Leben fand. Noch heute kennt man ihren Namen, während die Namen ihrer Schulkameraden und Freundinnen lange verklungen sind.

                                              Heike Makatsch spielt überzeugend, es kommt keine Sekunde Langeweile auf. Großartig!

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                                              • 2 .5
                                                über One Way

                                                Schweiger wirkt in diesem in den USA spielenden Film wie ein deplazierter GEZ-Außerirdischer - eine krasse Fehlbesetzung. Er ist in meinen Augen dann auch der mit Abstand schlechteste Schauspieler in den nur mäßig spannenden 105 Minuten. Zumindest wissen wir aber nun, warum der deutsche Titelzusatz „Eine fatale Entscheidung“ lautete.

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                                                • 2

                                                  Trotz perfekter Optik und grandiosen Tricks kann mich „Prometheus“ leider zu keiner Zeit fesseln. Einiges kommt einem aus Alien von 1979 bekannt vor, die Handlung plätschert ansonsten bruchstückhaft dahin. Die Personen als auch das Geschehen wirken merkwürdig uninteressant auf mich. Gegen Ende wird es noch einmal richtig ekelig - das war es dann. Enttäuschend.

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                                                    Spannend, witzig, verrückt, nachvollziehbar, nicht übermäßig brutal und praktisch ohne die heute übliche vulgäre Gossensprache - genau was für mich. Ich liebe diesen Film und die Atmosphäre im Zug, kann ich mir alle paar Jahre mal wieder ansehen.