Alle Alle
Alle Alle (2007), DE Laufzeit 86 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 10.07.2008
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von Pepe Planitzer, mit Milan Peschel und Eberhard Kirchberg
Ina, gerade aus dem Gefängnis entlassen, kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit und trifft in dem seit dreißig Jahren leer stehenden Haus ihrer Mutter auf den Gelegenheitsdesperado Domühl. Und auch Hagen, einen geistig behinderten Heimbewohner, verschlägt es auf der Suche nach seinem Onkel in eben jene ungewöhnliche Landschaft irgendwo südlich von Berlin. Zwischen Himmel und Restbeton, dem Jetzt und der Vergangenheit liegt der Ort “Altes Lager”, ehemals einer der größten Militärstandpunkte der sowjetischen Armee. Hagen findet seinen Onkel, irrtümlicherweise, in Domühl. Der bankrotte Gerüstbauer hat nach dem Tod seines Vaters nicht nur die Gerüstbaufirma, sondern auch die riesige Militäranlage seines Vaters geerbt. Seitdem schlägt Domühl sich mehr schlecht als recht durch das Leben – er ist ein Trinker und ein Außenseiter. Doch mit dem Einzug von Ina in das Haus und dem Einzug Hagens und seiner Ratte in seine Wohnung ändert sich sein Leben. Erst nach einigen Versuchen Hagen loszuwerden, bemerkt Domühl, welche Kostbarkeit in ihrem Zusammensein liegt. Doch bis dahin ist es ein weiter und unbekannter Weg: Vor ihm liegt der Alltag mit einem “Behinderten” und in ihm ist die Sehnsucht nach Ina.
HandlungHagenDer geistig behinderte Hagen (Eberhard Kirchberg) muss aus seinem Heim in Berlin in ein kleines Dorf – ehemals einer der größten Militärstandpunkte der sowjetischen Armee – zu seinem Onkel ziehen. Mit dabei nur sein Haustier – eine Ratte. Statt auf seinen Onkel stößt Hagen irrtümlicherweise auf den betrunkenen Gerüstbauer Dohmühl, den er aber für seinen Verwandten hält.
DohmühlDomühl (Milan Peschel) lebt schon immer in dem kleinen Dorf und ist nach dem Tod seines Vaters auch Inhaber der Gerüstbaufirma und auch der riesiges Militäranlage, die sein Vater, kurz nach der Wende und vor seinem Erfrierungstod auf dem Gerüst, für eine D-Mark gekauft hatte. Seitdem schlägt sich Dohmühl mehr schlecht als recht mit der ihm vom Leben zugeteilten Aufgabe herum. Statt seine Firma aber gewinnbringend zu führen, betrinkt er sich lieber, bis er plötzlich Verantwortung für den behinderten Hagen übernehmen muss.
InaIna (Marie Gruber) ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden und kehrt auf der Suche nach dem Leben zurück an den Ort ihrer Kindheit. Dort trifft sie in dem seit dreißig Jahren leer stehenden Haus ihrer Mutter auf Dohmühl, der dort im ersten Stock wohnt und natürlich auch auf Hagen. Dohmühl verliebt sich in sie und versucht ihr näher zu kommen. Sie widersteht aber erst, weil sie in ihm nur den Trinker sieht. Als sie aber herausfindet, dass sich Dohmühl auch ändern kann, kommen sie sich näher. Domühl entdeckt nämlich mit dem Einzug von Ina in das Haus und dem Einzug Hagens die Kostbarkeit, die in ihrem Zusammensein liegt, nachdem er zunächst erfolglos versucht hatte Hagen loszuwerden.
Die SchlägereiSchließlich verliebt sich auch Ina in Dohmühl und sie kommen zusammen. Sie beginnen nun den echten Onkel Hagens zu suchen, finden aber nur einen Wohnwagen auf dem Land – der Onkel hat sich vor Hagens Ankunft aus dem Staub gemacht. Am Abend werden sie in eine Schlägerei in der Kneipe verwickelt und Ina muss daraufhin wieder ins Gefängnis. Dohmühl und Hagen warten aber auf der Farm, die sie inzwischen urbar machen, auf sie.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes
Weitere Informationen im Internet
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de
Homepage vom deutschen Verleih
Linksammlung zum Film auf filmz.de
Kritik auf arte.tv
QuellenPresseheft It Works!
Cast & Crew
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Pepe Planitzer
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Milan Peschel
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Eberhard Kirchberg
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Marie Gruber
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Simone Frost
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Christina Große
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Caroline
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Theo Vadersen
Regie
Schauspieler
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Peter Kurth
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Petra Kelling
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pastorin
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Udo Kroschwald
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Heimleiter
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Eckhard Becker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hagedorn
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André Kaminski
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Marian Wolf
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Baum
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Oliver Bukowski
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Pepe Planitzer
- Genre
- Tragikomödie
- Ort
- Berlin, Brandenburg, Deutsche Demokratische Republik
- Handlung
- Alkoholiker, Angeln, Bank, Behinderung, Bier, Farm, Freiheitsentzug, Geistig Behinderter, Geldnot, Gewalt gegen Frauen, Heim, Kaserne, Mann-Frau-Beziehung, Natur und Umwelt, Onkel, Pleite, Ratte
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Kritiken (1) — Film: Alle Alle
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenAlleAlle", uraufgeführt in der Reihe "Perspektive Deutsches Kino", schildert die höchst skurrile Begegnung eines ebenso kauzigen wie liebenswerten Wende-Verlierers und Suffkopps (Milan Peschel) und einem robusten Hünen namens Hagen, der jedoch geistig zurückgeblieben ist.
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Kommentare (2) — Film: Alle Alle
Kommentar schreibenseniorem 2011/07/30 21:01:16
Kommentar löschenWeiß nicht wie ich diesen Film einordnen soll, so richtig kommt er nie in fahrt, weder als Komödie noch als Drama kann man diese Geschichte, über eine Freundschaft zwischen einem miesepetrigen Säufer und eines geistig zurückgebliebenen einordnen. Nur Milan Peschel in seiner Rolle als kollerischer dauerbesoffener (erinnert etwas an Schwarze Schafe) macht diesen Film einigermassen sehenswert.
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Mayla 2008/07/26 12:05:36
Kommentar löschenEinmal mehr beschert uns das Kino einen Film über die trostlose Einöde namens Brandenburg. (Was wohl der örtliche Touristenverein dazu meint?)
Außenseiter der Gesellschaft (ein Trinker, ein geistig Behinderter, eine aus dem Gefängnis Entlassene und in einer Nebenrolle eine vom Ehemann misshandelte Frau)finden teils zwangsläufig, teils gewollt zusammen.
Das ist nicht immer einfach, aber besser als ganz alleine.
Es kommt einem alles bekannt vor und ab der Hälfte des Filmes weiß man bereits wie es ausgeht: mit Totschlag. Der Film lebt von ruhigen Bildern, nichts ist überraschend, der Film nimmt sich viel Zeit für seine Darsteller. Das alleine rettet den Film. Milan Peschel ist hervorragend in diesem Film. Er SPIELT nicht, er IST die Figur, er lebt sie.
Das Happy End am Schluss ist unnötig, fast albern.
Zum Schluss muss ich bemerken, dass mir die Brandenburg Filme langsam zum Halse herauzshängen, aber ich bin schon dankbar, wenn Axel Prahl mal NICHT mitspielt.
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