Am Ende eines viel zu kurzen Tages

Death of a Superhero (2011), DE/IE Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 30.08.2012


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8 Kommentare
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von Ian Fitzgibbon, mit Thomas Brodie-Sangster und Andy Serkis

Am Ende eines viel zu kurzen Tages ist ein Drama, über den 15-jährigen Donald, dessen Alltag mit einer unheilbaren Leukämieerkrankung und wie er in seine letzten Tagen noch einmal das Leben kennen lernt.

Am Ende eines viel zu kurzen Tages erzählt vom chaotischen Leben des 15-jährigen Donald (Thomas Brodie-Sangster). Donald versucht sich seine eigene Welt mit Filzstift als Comic zu erschaffen, in der sein unsterblicher Superheld Miraculousman die Hauptrolle spielt. Seine Fantasiewelt hilft ihm aus seinem durch seine Leukämieerkrankung geprägten Alltag zu entfliehen. Donalds Eltern schicken ihn zu dem Psychologen Dr. Adrian King (Andy Serkis), der ihn endlich wie einen Erwachsenen behandelt. Außerdem lernt er die hübsche und rebellische Shelly (Aisling Loftus) kennen und verliebt sich in sie.
Gelingt es Donald am Ende eines viel zu kurzen Tages mit seinen Eltern ins Reine zu kommen und die erste Liebe zu erfahren?

Hintergrund & Infos zu Am Ende eines viel zu kurzen Tages
Am Ende eines viel zu kurzen Tages (OT: Death of a Superhero) basiert auf dem Roman “Superhero” des Neuseeländischen Filmemachers und Autors Anthony McCarten aus dem Jahre 2006. Der Film sollte ursprünglich auch in Neuseeland gedreht werden, wurde jedoch, da er mit irischen Mitteln gefördert wurde, in Irland realisiert. Für die Rolle des Donald war eigentlich Freddie Highmore geplant, der dann aber durch Thomas Brodie-Sangster (Tatsächlich … Liebe) ersetzt wurde. Da das Buch mehrere Literaturpreise im deutschsprachigen Raum gewinnen konnte führte dies dazu, dass die Produktion von Am Ende eines viel zu kurzen Tages in deutscher Hand lag.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Am Ende eines viel zu kurzen Tages
Genre
Drama
Zeit
21. Jahrhundert
Ort
England
Handlung
Arzt, Comic, Comiczeichner, Erwachsenwerden, Freude, Jugendlicher, Krankheit, Krebs, Lebensfreude, Neue Freunde, Phantasie, Psychologe, Roman, Selbstmordgefährdet, Sterben und Tod, Suizid, Superheld, Vorstellungskraft, Wut und Hass
Tag
Comic oder Graphic Novel, Literaturverfilmung
Verleiher
NFP/Filmwelt
Produktionsfirma
Bavaria Pictures, FilmFernsehFonds Bayern, Filmförderungsanstalt, Grand Pictures, Irish Film Board, Picture Circle

Kommentare (7) — Film: Am Ende eines viel zu kurzen Tages


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WNKino

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Bewertung3.0Schwach

Ein weiterer Film der Kategorie: Macht deprimierend, weil er es selber ist. Ein ernstes Thema, das durch das andere Beleuchten von der Comicseite her filmisch mal anders behandelt wird, aber trotzdem das deprimierende und auf die Tränendrüse drückende, sowie dieser manchmal vorhandene erziehrische Aspekt nicht rausbekommt.
Sicherlich kann man den Film auch absolut schön finden, meine Art von Film ist es aber nicht, da er nicht wirklich unterhält.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Donalds Leben ist chaotisch. Noch komplizierter als das von anderen Jungs in seinem Alter. Klar, mit fünfzehn träumt man von der Traumfrau, von Sex und Abenteuern. Bei Donald ist das nicht anders. Aber er ist krank und seine Uhr tickt. Mit seinem außergewöhnlichen Zeichentalent schafft er sich seine eigene Welt, in der sein muskulöses Alter Ego, ein Superheld, gegen seinen Todfeind kämpfen muss. Donalds Eltern schicken ihn zu einem Psychologen der ihm mit entwaffnender Offenheit und Ehrlichkeit begegnet und ihn endlich wie einen Erwachsenen behandelt. Langsam kann Donald sich öffnen. Und es kommt noch besser: Er lernt Shelly kennen, neu an der Schule und so hübsch wie rebellisch. Doch wie viel Zeit lässt ihm seine Krankheit, um die Schmetterlinge im Bauch zu genießen, und wie funktioniert das mit der Liebe überhaupt? Donald beweist, dass es nicht wichtig ist, wie man das Leben verlässt, sondern wie man es lebt.

Das Glück ist keine Frage der Lebenszeit, sondern eine des Augenblicks.Diese Worte passen auf dieses realistische, feinfühlige und großartige filmische Kleinod.Der Film hat mich sehr berührt und das ist auch den 3 großartigen Protagonisten zu verdanken.Andy Serkis zeigt in diesem Film, daß es noch was anderes als Gollum gibt und beide Jungschauspieler, die Donald und Shelly spielen, zeigen Klasse Leistungen.Am Ende eines viel zu kurzen Tages hat mich sehr berührt und zeigt wie vergänglich das Leben doch ist.Und mit den Worten von Dr. King (Andy Serkis) Der Tod gewinnt immer, wird einem wieder mal bewußt, wie schnell alles vorbei sein kann und das man jeden Tag genießen muß.

8/10 für diesen kleinen aber sehr bewegenden Film

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Brainybab

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein heikles Thema originell und sensibel beleuchtet. Bewegend.

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Laserdance

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Bewertung2.0Ärgerlich

Also der Film ging trotz der Vorhersage gar nicht. Diese Comic Szenen waren einfach nicht mein fall. Das Thema mit dem Krebs ist auch nicht gerade neu und gab es auch schon x mal.

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sweetForgiveness

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Bewertung7.0Sehenswert

So here we go...der stolze 1000. Film!

"Death always wins." - Sneak-Nachschau in OmU!
DEATH OF A SUPERHERO ist einer dieser Filme bei dem ich schon in den ersten Sekunden des Trailers wusste, diesen Film will ich sehen und das am besten sofort! Um so ärgerlicher war es, dass er in der Sneak lief während ich im Urlaub war. Da unser Kino aber nicht so gemein ist mir die englische Fassung vorzuenthalten gab es gestern noch eine Vorführung in englischer Sprache, juhu!

Ein Junge sitzt auf einer Parkbank. Er hat keine Haare mehr am Körper und verdeckt dies durch einen grauen Kaputzenpullover. Hinter ihm: das Meer, welches genau so trüb wirkt wie der Morgen, dazwischen nur ein Eisenzaun. Die fünfte Stange von links ist verbogen. Vor dem Jungen: Zuggleise. Er richtet sich auf stellt sich an die Zuggleise. Ein Zug rauscht vorbei. Der Junge ist verschwunden.
Donald hat ein Talent! Donald hat große Angst! Donald hat Krebs!
Doch es ist nicht der Krebs der ihm Angst bereitet, sondern das Wissen, dass er nicht selbst entscheiden kann wann er stirbt, doch das versucht er zu ändern und setzt sich immer wieder waghalsigen Aktionen aus.
In seinem Kopf ist er Superheld, das Personal im Krankenhaus und der Krebs sind seine Feinde, und die Szenarien bringt er aufs Papier. Er zeichnet Comicfiguren, die wunderbar in den Film mit aufgenommen werden und ihm zu etwas besonderem machen.
Thomas Brodie-Sangster spielt herausragend und berührt den Zuschauer auf eine ganz besondere weise, mit "seiner" Geschichte. Auch sein "Todestherapeut" Andy Serkis ist grandios, auch mal ohne tierische Ader, sondern einfach ganz schlicht. Dieses Duo in Kombination mit den Nebendarstellern, fordern den Film genauso wie die Comicelemente. Die Story allerdings hingt hier und da ein bisschen, da sie nicht wirklich so originell ist wie man sich es doch wünscht. Trotzdem schafft DEATH OF A SUPERHERO genau das, was ich von ihm erwartet habe. Er berührt mich, trifft mich im Herzen und lässt mich nicht mehr los.

"I'm going to be here and...."

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Joeyjoejoe17

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Okay, das ergibt dann natürlich Sinn und wertet das Ende ungemein auf :)


fl-ad

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Müsste man dann nochmal unter dem Aspekt gucken, ob das auch durchgängig Sinn macht, aber in der letzten Comicszene hatte ich das so verstanden..


A-Wax

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vorgemerkt

Eine Vorhersage von 10 verheißt ja schon mal einiges. Bin mal gespannt.....

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-={(TATANKA)}=-

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Bei mir auch. Nur interessiert mich die Beschreibung schon mal gar nicht...!


JonnyvsSherlock

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Habe immerhin eine Vorraussage von 9, was nicht oft vorkommt. Mein Interesse ist auf jeden Fall geweckt!


fl-ad

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Bewertung9.0Herausragend

Wirklich wirklich ein toller Film. Die Story zwischen den Welten aus Donalds Krankheit und Fantasie ist nicht nur mitreißend, sondern auch so umgesetzt. Die eingeschobenen Comicelemente haben großen Anteil daran und ich kann mich nur an ganz wenige Filme erinnern, wo Comic- und Realwelt so perfekt umgesetzt sind - inklusive der Elemente, wo die Welten sich berühren. Wie Donald zwischen Rebellion, Lebenlust und Todesangst schwankt ist hier so grandios dargestellt, dass man diesen Film nur jedem ans Herz legen kann, der abseits vom Mainstream sein Glück sucht.

Der Soundtrack gehört zum Besten was ich seit langem gehört habe - schnell und hart oder sanft und nachdenklich, jenachdem was die Bilder gerade vorgeben. Mir gefiel auch der sanfte Part besser, gerade das Lied im Abspann.

Also da kann Ted noch so witzig und Starbuck noch so nicht-hollywoodmäßig gewesen sein: wegen der kleinen, unbedeutenden Perlen wie DEATH TO A SUPERHERO gehe ich jede Woche in die Sneak!

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