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Am Tag als Bobby Ewing starb

Am Tag als Bobby Ewing starb (2005), DE Laufzeit 95 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 02.06.2005


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5.3
Kritiker
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5.5
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259 Bewertungen
8 Kommentare
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von Lars Jessen, mit Gabriela Maria Schmeide und Franz Dinda

Niels zieht 1986 nach der Scheidung seiner Eltern mit seiner Mutter Hanne aus ihrem Bremer bürgerlichen Leben nach Schleswig-Holstein – in die Wilster Marsch, in eine Kommune unweit der AKW-Baustelle. Für Hanne ist das der Schritt in eine neue Welt. Niels aber fühlt sich in der ungewohnten Umgebung nicht wohl. Als Hanne auch noch mit dem Kommunenguru Peter eine Liaison wieder aufleben lässt, rebelliert er. Gemeinsam mit der Bürgermeistertochter Martina beteiligt sich Niels am gewaltbereiten Widerstand gegen das AKW und gerät deshalb mit Peter aneinander. Doch mit der Nachricht von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl wird die nukleare Bedrohung plötzlich real. Niels begreift, daß er nicht zum Revoluzzer geboren ist, und tritt Hanne in Augenhöhe gegenüber, um sich endgültig von ihr zu lösen.

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Mehr Bilder (8) und Videos (1) zu Am Tag als Bobby Ewing starb


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Am Tag als Bobby Ewing starb
Genre
Coming of Age-Film, Komödie, Politdrama, Drama
Zeit
1980er Jahre, 1986
Ort
Deutschland, Kleinstadt, Moped, Schleswig-Holstein, Tschernobyl
Handlung
Atomenergie, Atomkraftwerk, Betrunken, Demonstration, Erwachsenwerden, Gruppe, Hippie, Kernkraftwerk, Kernschmelze, Kommune, Landhaus, Mutter-Sohn-Beziehung, Scheidung, Umweltbewegung, Unfall
Stimmung
Gutgelaunt, Witzig
Verleiher
Jetfilm/Filmwelt
Produktionsfirma
Arte, Neue Mira Filmprodukion GmbH Bremen, Norddeutscher Rundfunk, Radio Bremen

Kritiken (2) — Film: Am Tag als Bobby Ewing starb

Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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4.5Uninteressant

Schade nur, daß sich der Film seiner politischen Tragweite nicht vollends bewußt wird, und sich letztlich in dramaturgischen Winkelzügen zwischen den Deichen verzettelt.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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3.0Schwach

[Der Titel klingt] nach Abschied und Wehklage. Glänzt aber gerade durch die Abstinenz jeglicher Sentimentalität oder Ironie. Nein, dieser Film ist in die große Kategorie Ausstattungsfilm einzuordnen [...] man glaubte wirklich einen Film aus den Achtzigern zu sehen.

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Kommentare (6) — Film: Am Tag als Bobby Ewing starb


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emily

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Bewertung6.5Ganz gut

„Am Tag als Bobby Ewing starb“ (was ein schöner Titel!) spielt sympathisch und charmant mit Vorurteilen und Klischees von Ökos, Sozialpädagogen und AKW-Gegnern, die zusammen in einer Kommune leben, im Film kurz und knackig „die Müslis“ genannt. Gleichzeitig werden auch noch die 80er Jahre aufs Korn genommen.
Wer in den 80ern groß geworden ist bzw. in irgendeiner Art Bezug zu den „Müslis“ hat, wird sicherlich Freude an dem Film haben und das ein oder andere Mal schmunzeln müssen.
Die Schauspieler waren allesamt gut besetzt (gefreut habe ich mich vor allem über Tatort-Kommissar Richy Müller). Die Coming-of-Age-Geschichte rund um den 17-jährigen Hauptdarsteller fand ich allerdings etwas dünn und einfallslos, zudem plätscherte sie relativ Höhepunktfrei vor sich hin.
Zusammengefasst also ein sympathischer Film, mit einer gut eingefangenen 80er Jahre, Anti-AKW-Atmosphäre, der aber aufgrund der etwas vernachlässigten Rahmenhandlung nicht immer überzeugen kann.

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Oskar Gleit

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Bewertung7.0Sehenswert

Eigentlich eine Retrospektive. Als Kind der 80`fand ich die Geschichte und die Personen samt der Ausstattung sehr gut getroffen. Sicher, man hätte mehr daraus machen können. Die Ökokomune, Brockdorf, Dallas und letztendlich Tschernobyl sind sehr gut beschrieben worden. Da sind bei mir viele Erinnerungen an die damalige Zeit erwacht.
Also ich war angenehm überrascht

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Bronson

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Bewertung7.0Sehenswert

Überdurchschnittlicher Coming-of-Age Film mit einigen Déjà Vus, zumindest für mich. Die Zeit (1986) wird sehr gut eingefangen und zeigt ziemlich authentisch die damalige Angst vor einem atomaren Supergau. Die "Müsli"-Kommune mit ihren verschrobenen Mitgliedern ist gut getroffen, nur der Hauptdarsteller will leider partout nicht sympathisch wirken, was dem Film ein wenig schadet. Ansonsten weiß der Film durchaus zu unterhalten, auch wenn manche Handlungsstränge etwas zu kurz kommen und der Film dadurch etwas unrund wirkt.

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Matty

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Bewertung3.5Schwach

Nett, aber mehr auch nicht.
Ein Film der nicht lange in meiner Erinnerung bleiben wird.

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alter.native

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz netter, offenbar von guter Müsli-Szenekenntnis getragener Film.

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TobiasSD

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Bewertung7.0Sehenswert

Netter Film. Schade nur, dass sich einige Szenen zu sehr am schwedischen Vorbild (?) "Zusammen (Tillsammans)" orientieren...

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