An Episode in the Life of an Iron Picker

Epizoda u životu berača željeza (2013), BA/FR/SI Drama

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von Danis Tanovic, mit Nazif Mujic und Senada Alimanovic

An Episode in the Life of an Iron Picker ist die Geschichte von Senadi und Nazif Alimanovixc, die gemeinsam mit ihren zwei Töchtern im heruntergekommenen Roma-Viertel Poljice wohnen. Senad ist mit ihrem dritten Kind schwanger, doch ihr fehlt die Krankenversicherung oder das das nötige Bargeld, um sich medizinisch untersuchen zu lassen. Nach Schmerzen und Blutungen kommt sie in die Notaufnahme. Der Arzt diagnostiziert, dass das Embry tot ist und will sie eine Klinik einweisen. Dort weigern sich die Ärzte jedoch sie zu behandeln, so lange sie nicht die nötigen Gebühren zahlt.

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Kritiken (1) — Film: An Episode in the Life of an Iron Picker

Nadine Lange: Der Tagesspiegel Nadine Lange: Der Tagesspiegel

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6.5Ganz gut

So entstand ein kurzer, schlichter, starker Film mit einem langen Titel, der sich zwischen Dokumentation und Fiktion bewegt. Alle Dorfbewohner und Familienmitglieder spielen sich selbst, nur die Ärzte werden von anderen Ärzten verkörpert. Den harten Alltag der Roma im winterlich kalten Poljice zeigt An Episode in the Life of an Iron Picker mit großer Eindrücklichkeit.

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Kommentare (2) — Film: An Episode in the Life of an Iron Picker


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robertpires27

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Für mich eine Doku...Daher nicht zu bewerten. Habe ich aber schon unter dem Berlinale-Tagebucheintrag vermerkt...

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robertpires27

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Silberner Bär...kann ich zwar irgendwie nachvollziehen aber es ist schon bedenklich das der Goldene Bär auch einen dokumentarisch angehauchten Film ging...Abbildung von Lebensrealitäten schön und gut aber.......aber....


JaywalkerHB

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Bewertung2.0Ärgerlich

Oh Gott, warum kommt dieser Film im Wettbewerb? Ich versteh es einfach nicht. Nur, weil er aus einem Land kommt, das nicht gerade für seine Filme bekannt ist und die alltäglichen Probleme der Unterschicht abbildet? Obwohl der Film nur 74 Minute dauert, kam es mir wie zwei Stunden vor. Ich fühlte keinerlei Empathie für die fette Qualle von weiblichem Hauptcharakter. Wie soll man auch, wenn sie den so dringend nötigen Krankenhausbesuch verweigert, obwohl ihr Hilfe von einer einflussreichen Organisation angeboten wird? Dazu kommt, dass der Film die Langweile in Reinform ist. Warum muss man eine Szene, in der der Mann besagter Frau auf einem Schrottplatz rumturnt und Metall einsammelt, auf 10 Minuten ausdehnen? Aber das ist bestimmt künstlerisch gesehen alles hoch anspruchsvoll.

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JaywalkerHB

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Das ändert ja trotzdem nichts daran, dass Bosnien jetzt nicht gerade das Hollywood von Europa ist. Ich wollte damit lediglich ausdrücken, dass ich den Eindruck habe, dass die Verantwortlichen bei der Berlinale oft Filme nur aus dem Grund auswählen, weil sie aus einem Land kommen, das nicht am laufenden Band Filme produziert. Also möglichst "exotische Filme" auswählen und dabei die Qualität der Filme in den Hintergrud rückt. Ich fand diesen Film einfach frech und konnte nicht ansatzweise nachvollziehen warum er den großen Preis der Jury gewonnen hat.


babszynska

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In diesem Fall hat die Jury der Berlinale allerdings einen Film ausgezeichnet, dessen Herkunftsland bereits 2006 für "Grbavica" den Goldenen Bären bekommen hat. Bitte bedenken Sie auch, dass Sarajewo jedes Jahr ein auzgezeichnetes Filmfestival austrägt... Es handelt sich also keineswegs um ein Land, das blind gegenüber dem Kino und Film ist.

"Ich fühlte keinerlei Empathie für die fette Qualle von weiblichem Hauptcharakter." Nach so einem Satz befürchte ich, dass es um Ihre Empathie im Allgemeinen nicht so gut bestellt ist.