Anything Else

Anything Else (2003), US
Laufzeit 108 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 02.09.2004

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5.6 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Woody Allen, mit Woody Allen und David Conrad

Jerry Falk (Jason Biggs) schreibt Komödien, leider mit eher magerem Erfolg. Seine Lage wird zusätzlich durch die Tatsache erschwert, dass seine süße Freundin Amanda (Christina Ricci) nicht mehr mit ihm schlafen will. Zum Glück ist Jerry mit dem Schullehrer David Dobel (Woody Allen) befreundet, der ebenfalls als Komödienautor arbeitet. In langen Spaziergängen im New Yorker Central Park lässt sich Jerry von seinem ziemlich paranoiden Mentor Tipps geben. Und zwar nicht nur, wie gute Komödien funktionieren. Um im Leben vorwärts zu kommen, so Davids Rat, ist es nötig, sich von altem Ballast zu trennen, etwa unfähigen Psychoanalytikern, schlechten Agenten oder eben neurotischen Freundinnen. Leider tut sich Jerry mit solchen Entscheidungen schwer – vor allem, da er der einzige Kunde seines Agenten Harvey (Danny DeVito) ist. Auch eine Trennung von Amanda bringt Jerry nicht übers Herz, obwohl er sicher ist, dass sie ihn betrügt. Die Lage wird endgültig verworren, als Amandas Mutter (Stockard Channing), eine alkoholsüchtige Sängerin, die ihre besten Tage hinter sich hat, bei Jerry und Amanda einzieht. Während der neurotische David seinem Zögling mit verwirrenden Ratschlägen und Gedanken den Kopf füllt, muss der junge Autor endlich entscheiden, wie er sein Leben wieder in Ordnung kriegt.

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Kritiken (3) — Film: Anything Else

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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4.0Uninteressant

Keinem der beiden Jungschauspieler kann man ein Scheitern vorwerfen - sie sind schlichtweg im falschen Film gelandet. Sie und ihr Regisseur sprechen offensichtlich nicht dieselbe Sprache, Allens Text und die jungen Menschen bleiben einander fremd. Und so können unverwechselbare Gags ("Ich könnte mich umbringen, aber ich habe so viele Probleme, dass selbst das nicht alle lösen würde"), witzige Slapstickeinlagen, eine schrille Muttertype und Danny de Vito als sehr überzeugende Labertasche von einem Agenten nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser Film Stückwerk geblieben ist, eine Nummernrevue.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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6.0Ganz gut

ANYTHING ELSE unterhält nicht nur eingefleischte Woody-Allen-Fans, die lustvoll die Bezüge zu seinem früheren Film ANNIE HALL (DER STADTNEUROTIKER) herstellen können. Wenn man allerdings angesichts des Hauptdarstellers Jason Biggs eine Art AMERICAN PIE 4 erwartet - Allens Humor ist doch ein anderer.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

"Anything Else" ist, nach etlichen schwerblütigen Werken, der beste Allen seit Jahren. Er ist das nicht nur wegen seiner Frischzellenkur. Nein, der besondere Spaß liegt darin, dass die Jugend in der Midlife-Krise steckt, die Älteren sich aber als die wahren jung Gebliebenen erweisen.

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Kommentare (13) — Film: Anything Else

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Jack_Torrance

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Anything Else ist auch insofern ein typischer Allen-Film, dass Woody Allen sich mit seinem Lieblingsthema auseinandersetzt: zwischenmenschliche Beziehungen. Typisch ist auch dieser ironisch sachliche Inszenierungsstil, der auch Werke wie "Vicky Cristina Barcelona" auszeichnet, was aber kein Nachteil ist.
Denn genau dadurch schafft es der Zuschauer sich mit den Hauptcharakteren zu identifizieren. Dazu tragen auch das disziplinierten Leistungen der Darsteller bei.
Außerdem gibt die Gesamthaltung des Films (und damit auch Woody Allens) "Die Welt ist verrückt, aber was sollen wir dagegen machen ?" dem Film eine gewisse Weisheit.
Das alles macht "Anything Else" zwar nicht zu einem überragenden Meisterwerk, aber gewiss zu einem richtig guten Allen-Film.

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sunyrising

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Bewertung4.5Uninteressant

Auch wenn es nicht an den typisch geistreichen Woody Allen-Dialogen mangelt und die Handlung auch einem typischen Woody Allen-Film entspricht, konnte ich über die unglaubliche Fehlbesetzung von Jason Biggs und Christina Ricci (!!??) nicht hinwegsehen (ich habe es wirklich versucht), die Rollen wirkten für mich einfach nur aufgesetzt.

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Sanylein

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Bewertung3.5Schwach

Meiner Meinung nach ein sehr sehr sehr ... schwacher Film, nicht mal die Darsteller warenb überzeugend. Besonders schlecht fand ich Christina Ricci dabei find ich sie normalerweise ganz gut.

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1oOwaCk

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Bewertung3.0Schwach

Bis auf die Szene mit dem Auto hat mir dieser Film keinen Lacher entlockt. Auch die Story ist dünn umgesetzt und die Darsteller sind nicht überzeugend.

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magX

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Vorteil des Films ist, dass sowohl der typische Woody Allen Humor noch erkennbar ist, als auch der Verlauf der Geschichte und das Ende nicht einer typischen Liebesgeschichte entsprechen. Der Humor kommt im Vergleich zu Allens anderen Werken zu kurz. Dadurch kann die fehlende Tiefe in den Dialogen nicht überdeckt werden. Die Schauspieler sind nicht schlecht, die Inszenierung sehr zurückhaltend und an die Situationen angepasst. Es gibt zwar gute Szenen (Zerstörung des Autos) und Einfälle, die allerdings nicht ausreichen um diesen Film zu etwas Besonderem zu machen.

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servo80

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein tpyischer Woody Allen, der Film lässt aber die gewohnte Bissigkeit etwas vermissen. Nett, aber belanglos.

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Stefan Ishii

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich fand "Anything Else" eigentlich ziemlich nett und unterhaltsam. Auch die Darsteller passten meiner Meinung nach ganz gut zu ihren Charakteren. Und Woody Allens Sprüche sind wie immer klasse...

Natürlich hat Allen schon bedeutendere Filme gedreht, aber als nette Abwechslung kann man sich "Anything Else" schon anschauen. Ich find die Geschichte weder dünn noch uninteressant, aber kann auch verstehen, wenn andere die Allen'sche Erzählweise nicht mögen. Ich find's toll.

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ellen_ripley

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Bewertung6.0Ganz gut

mit sicherheit nicht der beste woody allen (bisschen wenig story), die dialoge sind allerdings wie immer unterhaltend.

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cannibal83

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Bewertung4.0Uninteressant

Das kann man auch als Allen-Fan nicht schönreden. Klar, wenn man da jetzt mit der Schere hingeht und alle Szenen rausschneidet in denen Woody nicht vorkommt, hat man Gags am laufenden Band, aber dann hat der Film auch nur eine Länge von ca. 35 Minuten.

Dieser Teenie-Cast funktionert meines Erachtens nicht so wirklich in dieser Art Film, obwohl ich finde das Jason Biggs seine Arbeit überraschend gut macht.

Und die Handlung ist nicht typisch leicht wie man es vom Altmeister kennt, sondern sie ist eher nicht vorhanden. Es wirkt so als hätte Woody Allen einfach ein paar gute Sprüche und Gags für diesen Film gehabt und dann gemerkt das er auch noch irgendeine Story dazu braucht.... total konzeptlos.

Naja, als er das Auto zertrümmert hat, hab ich schallend gelacht. 5 Punkte, aber da ist ein Allen-Sympathiepunkt schon mit dabei.

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El_Wray

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film hat mich sehr überzeugt, wie auch die meisten anderen Allen Werke. Erstaunlicher Weise konnte ich mich sehr gut mit den Hauptpersonen identifizieren und das macht den Film für mich so wertvoll!

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Pardus

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Bewertung6.5Ganz gut

Woody Allen selbst ist der einzige, aber dafür wunderbare Lichtblick in diesem Film... hatte gehofft Biggs findet noch den Absprung zum Charakterdarsteller..na ja wohl nicht in diesem Werk..

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viewer

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Bewertung4.5Uninteressant

Kein anderer Filmemacher bringt so viele Worte in 90min unter. Bei Allen wird ohne Punkt und Komma geredet, und am liebsten hört sich der Stadtneurotiker selbst reden. Leider kann ich mit dem Humor nicht viel anfangen. Die Story ist dünn wie immer.

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ElGuapo

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Bewertung6.5Ganz gut

Jason Biggs wirkt etwas angestrengt und damit überfordert, aber abgesehen davon ein typischer Woody-Allen-Film im besten Sinne.

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