Badlands - Zerschossene Träume

Badlands (1973), US
Laufzeit 94 Minuten, Thriller, Drama, Road Movie, Kriminalfilm

8.0 Kritiker
21 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.7 Community
505 Bewertungen
23 Kommentare
Badlands - Zerschossene Träume - Bild 5628177
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von Terrence Malick, mit Martin Sheen und Sissy Spacek

1959: Der rebellische Kit und seine Freundin Holly, eine behütete Bürgerstochter, erschießen Hollys Vater, der gegen ihre Beziehung war, und fliehen. Auf ihrer Flucht vor der Polizei ziehen sie eine blutige Spur quer durch South Dakota und Montana, ihren Illusionen von Vergehen und Vergeltung ausgeliefert. Doch lange können sie ihr vermeintliches Idyll nicht aufrecht erhalten – ihre Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen, und auch ihre junge Liebe droht zu zerbrechen.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Badlands - Zerschossene Träume

Flibbo: wieistderfilm.de

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5.5Geht so

Im Fahrwasser von Bonnie und Clyde und lose basierend auf wahren Begebenheiten der 50er Jahre streift ein abstoßend gewaltbereiter Martin Sheen, der vor lauter Selbstgefälligkeit keinen geraden Meter gehen kann, mit einer lethargischen Sissy Spacek durch gähnende Landschaften, nur um sich letztlich die unausweichliche Strafe abzuholen. „Badlands“ appelliert an den Sinn für Killer-Romantik und genügt sich dabei mit hanebüchenen Motiven und schönen Bildern. Die Erzählstimme der weiblichen Hauptfigur aus dem Off füllt die relativ ereignisarme Handlung mit Fun-Facts. Gerade weil die Geschichte einem keine Aussage aufdrängt, diente sie diversen Filmemachern als kryptische Vorlage für mörderische Liebesgeschichten wie „True Romance“ oder „Natural Born Killers“ – vielleicht der wichtigste Verdienst von „Badlands“. [...]

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Kommentare (22) — Film: Badlands - Zerschossene Träume

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Cellmorbasg

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich verstehe warum Malick so begeistert, aber ich kann es (noch) nicht teilen, ich fühle mich an den Zauberberg von Thomas Mann erinnert, ein Stimmungsbild. Um dieses Stimmungsbild zu erzeugen, ist nicht die Handlung wichtig, sondern die Figuren in ihrer Umgebung. Dabei entstehen durchaus gute Bilder, bspw. zu Music Poetica im Wald, doch insgesamt ist mir eine solche Erzählung zu träge. Durch den Verzicht auf jegliche Identifikationsfiguren fällt es mir schwer dabei zu bleiben, der Schwärmerei eines Mädchens und der Emotionslosigkeit beim Töten eines jungen Mannes zuzuschauen, ist nicht meine Welt. Und doch entfaltet sich am Ende des Films ein bleibender Eindruck und man fühlt, hier etwas seltenes, beeindruckendes gesehen zu haben. Die Schönheit in dieser abstoßenden Welt, der Widerspruch zwischen dem was ist und dem was sein könnte, diese schwere Leichtigkeit hat etwas für sich. Nur kann es nicht die Langeweile beim Schauen verhindern.

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ElMagico

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Bewertung9.5Herausragend

This is fucking Art!
"Badlands" ist einer dieser Momente in dem man merkt, warum man denn so gerne Filme schaut. Warum man sich selbst den grössten Schrott oft anschaut. Warum man das alles einfach so gerne hat. Und man will danach aufstehen und applaudieren, weil hier wirklich fast alles so beeindruckend umgesetzt wurde. Warum es dann kein Lieblingsfilm ist? Einfach weil ich ihn das erste Mal gesehen habe erst und weil Geschichte, wie auch Figuren, ein gewisse Distanz inne haben, die mich vor einer total emotionalen Bewertung zurückhielten. Aber ich bin mir ziemlich sicher: Terrence Malick wollte das so.
Denn auch wenn "Badlands" sichtlich weit entfernt von einer Big-Budget-Produktion ist, so ist hier doch alles nahezu perfekt. Hier wurde sich spürbar über jedes noch so kleine Element des Films Gedanken gemacht und dabei nie der grössere Kontext aus den Augen verloren. "Badlands" hat so viel feine Nuancen, von denen keine einzige jemals in den Vordergrund gerückt wird, aber gleichzeitig wird keine dieser Schattierungen vernachlässigt. Dieser Film ist ein so geniales Konglomerat aus Story, Bildern, Musik, Dialogen und Atmosphäre...es ist zum darnieder knien. Und das alles ohne auch nur für einen Moment zu erdrückend zu wirken, ohne jemals auf Kunst getrimmt zu erscheinen. Nein, das wirkt alles wie aus einem Guß und fliesst völlig natürlich dahin.
"Badlands" ist, das muss ich zugeben, nicht durchgehend furchtbar spannend...in solchen Momenten ist er dann aber immernoch total Interessant...und selbst wenn er das für kurze Zeit mal nicht ist, dann er ist er immernoch so schön anzuschauen.
Das ist wirklich Kunst...nicht im handwerklichen Sinne (obwohl er das natürlich auch ist) und auch nicht auf dieser "ich-MUSS-anders-sein"-Arthaus-Schiene..."Badlands" ist wie ein Gemälde, wie ein grosses Musikstück. Alles ist in sich stimmig, alles harmoniert und ergibt ein großartiges Ganzes.
Mehr als nur eine Empfehlung...ein Muss!

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fkfilmkritik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Malick. Was erwartet man da nach seinen aktuellsten Film? Bombastische, arg lange Naturaufnahmen. Szenen die klangvoll dahin schmelzen. Metaphern die zart beiseite wehen. Doch Rege-Debüts sind ja meistens eher same, same-but different. So präsentiert sich "Badlands" als einfühlsamer, einwirksamer und wohltuender Road-Movie. Abermals wunderbar und für ein Regiedebüt hochprofessionell inszeniert. Dabei seine vollen 90 Minuten (sehr untypisch kurze Länge) entspannt erzählend. Toll dazu klingt die eingespielte Musik und ein verträumt atmosphärischer Voice Over von Sissy Spacek. Insgesamt ein wohl recht wichtiger und spannender sowie einfühlsamer Film.

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alter.native

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Irrer Film mit märchenhaften Bildern, einem tollen Soundtrack und dem dazu im absoluten Widerspruch stehenden, Leute ohne jegliche Regung abballernden, Kid (Martin Sheen). Zeitlos!

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Marti DiBergi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sicherlich Malicks "leichtester" Film. Zum einen weil der Regisseur auf minutenlange Einstellungen auf Natur mit neunmalklugen Spruechen aus dem Off verzichtet, zum anderen weil man die leichtigkeit der Protagonisten, welche selbst nicht mehr sind als Blaetter im Wind ihrer eigenen Unsicherheit, spueren kann.
So lang und verschachtelt wie der letzte Satz ist dieser Film nicht, und daher wohl auch geniessbar fuer Menschen, die Malicks sonstige Arbeit eher in die Kategorie "ist das Kunst oder kann das weg?" packen.

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Marti DiBergi

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Er verzichtet natuerlich nur GROESSTENTEILS auf "nichts in Wald und Flur, plus Philosophiecrashkurs"


freakualizer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Natürlich nicht so reisserisch und actiongeladen wie sein Nachfolger "Natural Born Killers" von ´94, aber dafür beschäftigt sich der Film umso mehr mit der psychologischen und romantischen Entwicklung der Figuren. Ich vermisse auch nicht die geballten Gewaltszenen wie in Stone´s Remake. Selbige werden hier gekonnt durch eine ruhige Darstellung des Werdegangs der Charaktere ersetzt.
"Badlands" bleibt ein ungewöhnlich direkter Film für die Zeit seiner Entstehung. Hätte man ihn allerdings noch ca. 20 Jahre früher mit James Dean gedreht (dem Martin Sheen hier verblüffend ähnelt, allein von der Frisur, aber auch vom Gang. Und der Kleidung)- Ganz ehrlich! Das hab ich mir direkt gedacht, nicht erst nach der 81. Minute, wo der Kommentar des Deputys mich echt zum laut los Lachen brachte(!), dann wäre dieser Film heute bestimmt Kult!
Nichts desto trotz, herausragender Film, tolle Darsteller, allen voran Martin Sheen, den ich bis dato nicht besser gesehen habe.
(Oder hat jemand nen Tipp für mich? Hinweis: "Apokalypse Now" hab ich gesehen.)

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Flibbo

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Du hast wohl gepennt (wie ich fast), denn die weibliche Hauptfigur bemerkt schon innerhalb der ersten zehn Minuten, dass der Kerl wie James Dean aussieht. :-) Verblüffend find ich die Ähnlichkeit nicht, ich sehe das eher als kleinen Gag.


freakualizer

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Ui, dann gibt´s in dem Film ja direkt zwei Anspielungen. Herrlich!


Tyler.Fincher

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Philosophisch angehaucht, träumerisch wirkende Voice-Over und atemberaubende Bilder. Terrence Malick (der einen sogar mit einem Gastauftritt beehrt^^) beweist schon in seinem Erstlingswerk seine Stärken. Gerade die Landschaftsaufnahmen tragen ungemein zur Atmosphäre dabei. Trotz all der Stärken zu denen auch Sheen und Spacek gehören, finden sich zwischendurch ein paar Längen die das Gesamtbild in meinen Augen etwas trüben.

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Puni

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Bewertung9.0Herausragend

Ganz ganz starker Film mit einem tollen Martin Sheen. Teilweise philosophisch, andererseits aber auch die mal nachvollziehbare, mal abstoßende Handlungen des Protagonisten sowie das Zusammenspiel von Sheen und Spacek machen diesen Film aus. Besonders toll und eindringlich ist die Musikuntermalung, die dem ganzen teils schon etwas stark melancholisches gibt. Auch die gute Erzählweise und besonders das Ende tun ihr Übriges. Man merkt auch sehr, dass sich Stone hier für seinen Natural Born Killers hat inspirieren lassen, obwohl Badlands eher der ruhigere, philosophischere und nachdenkliche Gegenpart ist.

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TinaCocaine

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Bewertung6.0Ganz gut

Also ich fand den Streifen wohl ganz gut, die Story recht nett, die schauspielerischen Leistungen super. Allerdings vergleiche ich den Film immer ein bisschen mit "Natural born killers" und unter diesem Gesichtspunkt finde ich "Badlands" um Meilen schlechter. Irgendwie sind mir die Charaktere zu langweilig und auch die Story packt mich nicht so wirklich...Kann man sich aber durchaus mal wieder angucken, wenn gerade nichts anderes in der Glotze läuft...

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Ich_mache_Seife

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Bewertung9.0Herausragend

Malick's Erstling ist für mich der beeindruckendste Beitrag in dem Genre der Serienkiller - Pärchenfilme, zumal er oft als Inspirationsquelle späterer Werke diente.
Auch hier lässt sich bereits des Regiesseur's wundervolle Begabung des bilduntermalten Geschichtenerzählens erkennen.
Malick verzichtet vollkommen auf eine Heroisierung seiner Figuren oder verromantisiert die Taten. Es wird einfach auf faszinierende Weise die Geschichte eines jungen Rebellen, der oft noch mehr Kind als Erwachsener ist, aus einer nicht wertenden Perspektive erzählt. Dies verleiht dem Film eine elegante Leichtfüßigkeit, die beispielsweise Natural Born Killers durch das nicht richtig Ausbalancieren von Geschichte und Gesellschaftkritik fehlt.
Natürlich zeigen auch die Schauspieler ihr ganzes Können, allen voran Martin Sheen und Terrence Malick in einer kleinen Nebenrolle.
Ein schöner und wirklich sehenswerter Debütfilm.

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StevieG

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Bewertung6.0Ganz gut

Wunderschöne Landschaftsaufnahmen, tolle Schauspieler aber die Story hat mich nicht wirklich gepackt.

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tom777

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Bewertung5.5Geht so

Terrence Malicks Regiedebut wurde von vielen Kritikern seinerzeit gut aufgenommem.
Schöne Landschaftsaufnahmen,eine schon fast poetisch wirkende Erzählweise und eine für die damalige Zeit recht drastische Gewaltdarstellung wussten einige zu überzeugen bzw. zu beeindrucken.
Besonders hervorzuheben das gute Spiel der beiden Hauptdarsteller das dem Film auch schlussendlich eine gewisse Qualität verleiht.
Allerdings hat der Film auch einige Schwachstellen.
Genauso phlegmatisch wie seine beiden Hauptdarsteller die ihre Gewalttaten ohne nennenswerte Rührung,geschweige denn Emotion begehen,genauso phlegmatisch wird man immer mehr im laufe dieses Roadmovies auch als Zuseher.
Die ca.90 Minuten kommen einem wie gefühlte 180 vor und die simple Handlung hat kaum Interessantes zu bieten.
Hätte man sich doch etwas mehr and die Fakten der Morde von Starkweather und Fugit gehalten die diesen FIilm inspirierten,wäre ein wesentlich interessanterer Film möglich gewesen,denn wenn man schon für einen Film die Wahrheit drastisch abwandelt sollte das Ergebnis eigentlich spannender und nicht langweiliger sein als die Wirklichkeit.

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Tyler__Durden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schon in seinem Regiedebut!, Badlands, zeigt Malick seine ganzen Stärken die sich später noch verbessern sollten. Die Unglaublich schöne Bildkomposition, bei der wirklich jedes Szene wie ein Gemälde wirkt oder die simplen aber nie aufgesetzten Dialoge.
Das besondere ist aber die traumhaft wunderbare Geschwindigkeit die manchmal 30 Minuten wie 10 aussehen lässt und dann mal 20 wie 50. Das wird aber nie langweilig sondern trägt viel zu der hypnotisierenden Atmosphäre bei.

Und Michael Sheen ist sowieso immer Klassen, das beweist er hier mal wieder zum hundertsten mal. Terrence Malick ist wahrlich ein einmaliger Regisseur der mit seiner Traumhaften Bonnie und Clyde Odyssee sein erstes Meisterwerk schuf.

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willy50

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Bewertung9.0Herausragend

Spacek & Estevez sind ein Traumpaar. Da ist längst mal eine Wiederholung fällig.

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Bradbury

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Bewertung9.0Herausragend

So gut war Malick nie wieder. "Badlands" ist und bleibt sein Meisterstück. Alles was danach kam, hat mich mehr oder weniger gelangweilt/enttäuscht.

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spanky

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Bewertung7.0Sehenswert

Es ist ein Vergnügen, den Youngstern Spacek und Sheen zuzuschauen. Spacek als All-American Cheerleader-Girl ist wunderbar, wenn sie ihre Choreographie im Vorgarten übt. Sheen verfällt mir zu sehr in die Dean-Pose (Gewehr im Nacken), obwohl er ihm schon verdammt ähnlich sieht. Der Film bleibt ungeschliffen und roh, lässt aber die poetische Weiterentwicklung seines Regisseurs schon erahnen.

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Rocky22

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film, von dem Tarantino einige Bezugspunkte für True Romanze her hat. Als ich das, das erste mal mitbekam musste ich mir den natürlich besorgen. Ich war dann auch sehr erstaunt dar der Größte Einfluss, auf die Musik genommen wurde. Die fast Eins zu Eins mit dem von Hans Zimmer identisch ist. Sogar die Einleitung durch die Hauptdarstellerin Sissy Spacek ähnelte der von P. Arquette sehr stark. Zitat: Noch ahnte ich nicht, dass das, was in dieser stillen Stadt begann, in den Badlands von Montana enden würde. Aber nun zum Film, ein echtes Fund Stück. Mit ruhiger Hand erzählte Geschichte, über Naivität und selbst Überschätzung bzw. falsch Einschätzung seiner eigenen Persönlichkeit. Verpackt in einem Road Movie, das es nicht darauf anlegt wilde Hetzjagteen zu zeigen. Sonder mit Schönen Landschaftsbilder und fiel Gefühl zeigt, wie unbekümmert man in der Jugend doch ist. Wobei Martin Sheen und Sissy Spacek ohne Kitsch das Naive duo- spielen.

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JimiHendrix

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Bewertung6.0Ganz gut

Hatte mir den Film ohne große Vorkenntnisse angeguckt, aber mit der Information, dass dieser Film Tarantinos Lieblingsroadmovie sei.

Naja es fängt alles ganz beschaulich an und man denkt, man guckt vielleicht den falschen Film, weil nichts von Brutalität zu spüren ist.

Erst nach und nach erkennt man was der gute Martin Sheen für ein kranker Mensch ist.
Grade dieser langsame Aufbau von gewalt in diesem Film ist besonders.

Trotzdem weißt dieses Roadmovie einige Strecken auf, in dehnen der Fuss vom Gas genommen und man von Landschaftseindrücken bebildert wird.

Generell hat mich der Film aber nie richtig gepackt, vielleicht steh ich einfach nicht auf Roadmovies mit mordenden Paaren, fand auch "True Romance" oder "Natural Born Killers" nicht soo überragend.

Terrence Malick erschuf hier aber trotz Allem einen harten Streifen, für die damalige Zeit.

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Kubrick_obscura

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein drahtiger junger Martin Sheen und eine zerbrechliche Sissy Spacek auf der Flucht. Dazu gibt es viele Leichen und die Frage was das eigentlich alles soll. Warum sie nun töten müssen? Bleibt ihnen keine andere Wahl? Holly trifft eine andere Entscheidung und darf den Sohn des Anwalts heiraten, der andere darf auf dem elektrischen Stuhl schmoren. Die Jugend Amerikas! Malicks pessimistischer Blick berührte mich nur selten.

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Jonni

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Bewertung9.0Herausragend

"Badlands" und "In der Glut des Südens" haben gereicht um aus Terrence Malick eine Regie-Legende zu machen, der sich danach locker 20 Jahre verstecken konnte, nur um dann mit dem megalomanischen Projekt "Thin Red Line" beauftragt zu werden. Allein deshalb lohnt sich "Badlands" bereits.

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