Zelle 211 - Der Knastaufstand

Celda 211 (2009), FR/ES
Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Drama, Actionfilm

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7.5 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
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von Daniel Monzón, mit Carlos Bardem und Luis Tosar

Juan Oliver tritt seinen neuen Job als Gefängniswärter einen Tag früher als geplant an, um einen guten Eindruck zu machen. Beim Rundgang durch das Gefängnis bekommt Juan bei einem Unfall einen Schlag auf den Kopf und wird bewusstlos. Als er in Zelle 211 wieder zu sich kommt, muss Juan feststellen, dass im Hochsicherheitstrakt ein Aufstand ausgebrochen ist und er auf sich allein gestellt ist. Um zu überleben muss er sich als Gefangener ausgeben. Juan lässt sich mit dem Hauptanführer des Aufstands, Malamadre ein, der drei einsitzende ETA-Angehörige als Geiseln nimmt und droht diese zu ermorden, falls die Regierung nicht seinen Forderungen nachkommt. Damit gewinnt der Aufstand plötzlich an politischer Brisanz und als außerhalb des Gefängnisses auch noch Juan’s hochschwangere Frau in die Ereignisse verwickelt wird, steht Juan plötzlich zwischen den Fronten und muss sich entscheiden.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Zelle 211 - Der Knastaufstand

D.Brüggemann: Schnitt D.Brüggemann: Schnitt

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7.0Sehenswert

Cell 211, immerhin der große Abräumer bei den diesjährigen Goyas, spielt in einem spanischen Gefängnis. Er wurde stellenweise mit Un Prophète verglichen, was nicht ganz fair ist, denn die philosophische Tiefe von Jacques Audiards Film hat er nicht [...]. Die Handlung braucht ziemlich viele Zufälle und kommt ein wenig schwerfällig daher, die Häftlingskomparserie wirkt in ihren Sachbeschädigungsorgien etwas übermotiviert, doch die Hauptsache macht Regisseur Daniel Monzón richtig, indem er seinen Hauptfiguren auf Augenhöhe begegnet und sich selbst keine leichten Urteile erlaubt.

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Ciprian David: NEGATIV

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7.5Sehenswert

Mit Cell 211 darf sich der deutsche Zuschauer über eine neue qualitative filmische Studie über Gefängnisverhältnisse freuen, die ein gutes Paar mit dem Gefängnis-Epos des Frühjahrs, Jacques Audiards Ein Prophet, abgibt. ....

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (23) — Film: Zelle 211 - Der Knastaufstand

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aggrotainment

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dass dieser Film keine Hollywood Produktion ist, fällt einem schon sehr bald an der Handlung auf. In diesem Knast ist keiner unschuldig. Es geht nicht darum, dass ein Held das korrupte System besiegt, sondern dass dies von von nicht minder kriminellen getan wird. Genau dies ist der Punkt wo Cell 211 vom brutalen Knast-Actioner zur Sozial und -Systemkritik zusammenfließt. Während des gesamten Films wird der Zuschauer in Hochspannung versetzt. Obwohl die Story an Sich eigentlich recht simpel ist, weist das Drehbuch dann doch noch einige Wendungen auf. Die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Rollen im Ramen der Möglichkeiten glaubhaft und souverän. Sie schaffen es, die vorgefertigte Meinung von Gut und Böse verschwimmen zu lassen. Im Gesamtpaket macht dies Cell 211 zu einem äußert sehenswerten Film den sich keiner entgehen lassen sollte.

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swissroland

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

wäre mir bewusst gewesen das dies ein spanischer film ist, hätte ich ihn wahrscheinlich gar ned geschaut. Kein typischer knast film und von anfang an fesselnd. Luis Tosar spielt überragend den bösewicht

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung7.5Sehenswert

Von Anfang an fesselnd und authentisch gespielt werden hier die Grenzen zwischen Gut und Böse einfach weggewischt.

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DarkBayman

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein wirklicher Gelungener Knast Film.
Ist mal was anderes, als sonst die Standart Filme.
Kann ich nur empfehlen!

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The_Comedian

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Niemand schlägt das System? Oder doch...?

Ein Gefängnisaufstand in einem heruntergekommenen, spanischen Knast wird zum Spielball von Politik und Lobbyismus, sowie zur Schicksalswaage für einen jungen Schliesser. Die ewige These vom Unschuldigen, der erst im Knast zum Kriminellen geformt wird, wird von Anfang an durch in diesem Genre völlig abstrakte Umstände ad absurdum geführt, und zwar mit einer Hyperdynamik, unter der zwar die als realistisch anzusehenden, bekannten Gefängnishierarchien zu leiden haben, die permanente, athmossphärisch-dicht aufgebaute Spannung jedoch mächtig forssiert wird. Der Verzicht auf die Verwendung eines reißerischen Scores sowie auf das Casting hinlänglich bekannter ´Hollywood-Fressen´ läßt ständig beklemmender Authenzität freien Lauf und im Gegensatz dazu, nur lang,- und behutsam die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen. Der ausgezeichnete Low-Budget-Film ´Celda 211´ schafft mühelos und nahezu klischeefrei den Spagat zwischen hartem Knast-Actioner und sozialkritischem Drama, und das ohne den berühmten, erhobenen Zeigefinger, was vorallem an der stilistisch fast dokumentarisch-anmutenden Erzählweise liegen dürfte, aber auch am treffsicheren und schlüssigen, dem cleveren und inszenatorisch-geschickt-verzwickten, vorausgegangenen Plot gerecht werdenden, Ende, welches einem die eingangs gestellte Frage bitter und nachdenklich machend die Kehle hinuntertreibt...

...Niemand schlägt das System? Oder doch...?

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Anne81

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die eigentliche Geschichte von “Cell 211” ist an sich tatsächlich schnell erzählt: Juan Oliver tritt seinen neuen Job im Gefängnis als Wärter an, als er plötzlich nach einem Rundgang durch die Anstalt, eines Unfalls wegen, bewusstlos geschlagen wird. Nachdem er schliesslich aufgewacht ist, findet er sich mitten in einem brutalen Aufstand wieder und für ihn gibt es nun nur noch einen Weg, um zu überleben: Er muss sich als einer der Gefangenen ausgeben...

Was nun folgt ist eine Handlung, die auf den ersten Blick zwar unglaublich simpel erscheinen mag, tatsächlich aber, kommt “Cell 211” komplexer und mit zahlreicheren Wendungen und Drehungen daher als gedacht. Darüber hinaus konnte der Film mit seiner gewissen dokumentarischen Machart die Stimmung des Strafvollzugs sehr überzeugend und gleichzeitig bedrückend rüberbringen.

Das Knastdrama wies insgesamt durchgehend ein recht hohes Tempo (ein paar Längen schlichen sich hier und da mal ein) und (etwas mir persönlich zuviel) verwackelte, actionbetonte Szenen auf, welche dann manchmal durch einige Flashbacks unterbrochen worden sind.

Mit bedrückenden Bildern, vielschichtigen Charakteren und grösstenteils herausragenden Schauspielern schaffte es der Regisseur, zusätzlich mit der Komplexität dieser unvorhersehbaren Handlung - welche erfrischend von dem ganzen üblichen Hollywood-Brei abweicht – mich mitreissen zu können und “Cell 211” schliesslich zu einem unterhaltsamen und kurzweiligen Abend gemacht hat.

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Squidward

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Bewertung5.0Geht so

Alberto Ammann halte ich für eine Fehlbesetzung, denn es ist einfach unglaubwürdig, dass so ein Traumtyp erst im Schlachthof und dann als Gefängniswärter arbeitet. Sorry an alle hier mitlesenden Vertreter dieser Berufsstände, aber gebt's zu: So sexy wie Juan Oliver seid ihr echt nicht, oder? ;-)
Zurück zum Film: Das derbe Ende hätte ich echt nicht erwartet, das macht den Film noch sympathischer. Aber die Handlung wirkt teilweise schon arg konstruiert, wie bereits andere hier festgestellt haben.

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J23

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der besten Filme des letzten Jahres mit einem unerwarteten Filmverlauf.
Wer "Gefängnisfilme" mag, dann ist dieser Film ein Muss.

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vanilla

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Bewertung6.5Ganz gut

gute originelle Story und ein interessanter Filmverlauf warten auf den Zuschauer dieses Films. Jedoch hat er einige logische Makel und nicht nachvollziehbare Entscheidungen, die den Film wieder herabstufen. Trotzdem ein guter Film über Loyalität und Zufälle, den man sich anschauen sollte.

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Tytus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wie Guggi schon gesagt hat Top Film und wirklich Sehenswert :)

Danke dir Guggenheim für denn Tipp!

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guggenheim

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Gerne doch :)


mj1978

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Bewertung3.5Schwach

leider sehr enttäuschend

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guggenheim

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe mich wirklich gefragt, warum ich in letzter Zeit so wenige Filme mit einer hohen Punktzahl versehe: bin ich zu kritisch? Lässt meine Begeisterungsfähigkeit nach?
Und da kommt dieser spanische Film um die Ecke und wischt die Selbstzeifel weg. "Cell 211" ist von der 1. Minute an ein fesselndes Spannungswerk, das sich nach und nach in ein Drama wandelt, das die uralten Fragen nach Gut und Böse sowie Recht und Unrecht behandelt und dabei die Sympathien neu verteilt. Die Kritik an inhumanen Gefängnisbedingungen ist dabei nur der Aufhänger, um über die Figuren Werte und Emotionen darzustellen. Überhaupt die Figuren: endlich mal wieder werden Charaktere eingeführt, die nicht austauschbar und einem total egal sind. Luis Tosar als Malamadre und Alberto Ammann als Juan "Gürkchen" Oliver zeigen eine herausragende Leistung, selbst die Nebencharaktere haben Profil.
Die letzte ca. halbe Stunde ist emotional aufgeladen, da empfand ich sogar Empathie. Und trotz der zeitweise vorhandenen Genrekonventionen verliert sich das Ganze nicht in einem versöhnlichem Kompromiss.

Entgegen des allgemeinen Tenors hier muss ich sagen: großes, raues, hartes und stimmiges Kino.

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guggenheim

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Du bist allerdings einer der Wenigen (und der Ersten), die richtig Farbe bekannt haben - so soll es sein mMn :)
Apropos Empathie ------- VORSICHT, SPOILERT ETWAS ---------: Stichwort Ehefrau - das ging mir schon nahe...


filmschauer

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Allerdings.


patcharisma

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Bewertung4.0Uninteressant

Eine weitere Folge der Endlos-Serie "Filme, die uns die Zeitschrift 'TV-Spielfilm' ans Herz legt, aber wenig taugen". Knast-Filme haben zur Zeit so Hochkonjunktur, dass es beinahe inflationär wird. Die spanische Variante "Celda 211" ist insofern ärgerlich, dass ihr Grundstrang der Geschichte komplett unglaubwürdig ist: Ein angehender Gefängniswärter wird in einen internen Riot verwickelt und gibt sich zum Selbstschutz als Mit-Knasti bei den super-harten Buben aus. Dass ihm (fast uneingenommen) geglaubt wird ist das eine, dass der dann gleich die rechte Hand und Vertrauensbote beim Ober-Knasti wird (dies obwohl ihn niemand je zuvor gesehen hat), das andere. Was inzwischen bei der Gefängnisleitung Ungereimtes und Merkwürdiges in Folge abläuft, macht den Braten hier auch nicht fetter.

Schlechte Dialoge/Schauspieler, billige Optik, wenig Spannung und erzwungene Möchtegern-Dramatik (inkl. Mutterkitsch) haben mir dann noch den Rest gegeben.

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patcharisma

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Ich schau eigentlich sonst auch immer alles zu Ende, sogar auch wenn's wirklich grottenschlecht ist...


simvlacrvm

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Geht mir genauso :/


Mina*

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannender Film....das arme Gürkchen^^

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filmschauer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist, kann das Schicksal manchmal sehr gemein sein. So auch für den angehenden Gefängniswärter Juan Oliver im spanischen Knastdrama "Cell 211", der einen Tag vor Dienstantritt schon mal seinen neuen Arbeitsplatz inspizieren möchte und nach mehreren Zwischenfällen sich plötzlich mitten in einer Gefangenenrevolte befindet. Was anschließend alles so passiert, ist spannend, trickreich und teilweise sogar dramatisch. Klar, manche Plotpunkte berufen sich auf Zufälle, dennoch wirkt der Film stimmig und nur an ganz wenigen Stellen konstruiert. Besonders die Darsteller können überzeugen, wobei die beiden Hauptbesetzungen Juan Oliver (Alberto Ammann) und Anführer Malamadre (Luis Tosar) eine denkwürdige Schicksalspaarung abgeben. Sie liefern hier wie dort ein differenziertes Psychogramm ab und es wird nicht nur an einer Stelle die Frage aufgeworfen, was Recht und Moral bedeutet und welche persönliche Gewichtung diese Wertvorstellungen in jener prekären Situation haben könnte. Kein Film nach Schema F, sondern erfrischendes europäisches (Genre-)Kino mit klugen Dialogen und sehr interessanten Verwicklungen, selbst auf Politikebene. Meine erste positive Überraschung des noch jungen Jahres!

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Lester Burnham

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film hat mich doch ein wenig überrascht, muss ich offen zugeben. Das kommt daher, weil die Geschichte nicht gerade vor Komplexität und Originalität trieft. Aus diesem lockeren Storykonstrukt hat Regisseur Daniel Monzón aber einen richtig spannenden Knastthriller gebastelt, der gerade durch die fabelhaften Darstellerleistungen zu begeistern weiß. Es wirkt zu keiner Zeit überzogen, sondern immer authentisch. Die extreme Brutalität passt perfekt in das Knastmetier und unterstützt Atmosphäre und Spannungsgrad gleichermaßen. Das Ende ist bitter, aber konsequent. Hier und da gibt es mal eine Länge oder eine Ungereimtheit in der Dramaturgie, insgesamt überwiegt ein positives Gefühl - im Hinblick auf die Filmanalyse, nicht aber auf den Film selbst.

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Lester Burnham

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Danke! Ich glaube, der Film könnte dir gefallen. Vielleicht schreibst du was dazu, wenn du ihn mal gesehen hast. ;)


Reload

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Jap, hört sich gut an. Ebenfalls vorgemerkt.


psuch

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Cell 211 hat mich sehr positiv überrascht. Im Vorfeld hatte ich nicht besonders viel von diesem Film gehört. Deshalb hab ich ihn mir doch ohne große Erwartungen angeschaut und muss sagen, dass ich von wenigen Gefängniserzählungen so gefesselt wurde, wie von Cell 211. Die Entwicklung und Verstrickung um den Hauptcharakter sind sehr glaubwürdig abgefangen und gut erzählt worden. Der Film weiß durch spannende und teilweise auch unerwartete Wendungen zu überzeugen und schafft es immer wieder, durch die teilweise zwielichtigen Mitgefangenen zu fesseln. Klasse Film, muss man gesehen haben!

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Dr.Hasenbein

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Bewertung7.0Sehenswert

Cell 211 ist ein wirklich gelungener Gefängnisthriller!
Ein ganz großes Plus sind die beidenn Hauptdarsteller.
Man Fiebert in jeder Minute mit und hofft genau wie Juan dass er nicht ennttarnt wird.
Die Lage spitzt sich immer mehr zu und das macht sich auch beim Zuschauer bemerkbar.
Zwischendurch wird immer wieder in Rückblenden erzählt wie glücklich Juan mit seiner schwangeren Frau ist.
Das ist natürlich ein wirksames Mittel damit man weiter mitfiebert.
Aber auch der Unruhestifter und Chef der Gefangenen ist auf eine spezielle Art sympatisch und will eigendlich nur ganz normale Sachen für sich und seine Kollegen erreichen.
Klar sind die Gefangenen die "bösen",
aber es wird mal gezeigt dass es aus ihrer Sicht auf eine harte Art Sinn macht was sie tun.
Und wie man hier (wieder mal) sieht sind teilweise die Wärter fieser als die Sträflinge.
Das Ende ist gut ausgewählt, beschönigt nichts und paßt zum Grundton des Films.
Insgesamt ein guter Film!

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JackoXL

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Bewertung6.5Ganz gut

Hat viel Potential, so ganz zufrieden bin ich dann doch nicht. Der Film hat eine spannende Story und einige sehr starke Momente, dann aber auch wieder einige sehr zähe. Besonders das Ende lässt mich zweifelnd zurück. Irgendwie gefällt es, ist aber kaum glaubwürdig. Die Wandlung, die Juan in der letzten Hälfte durchläuft, wird zwar durch ein Motiv belegt, ist mir aber in dieser Deutlichkeit zu drastisch. Und wie sich Malamadre ihm gegenüber schlußendlich verhält passt irgendwie auch gar nicht. Bin hin und her gerissen, gebe mal sehr gute 6,5 (starke Tendenz zu 7).

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Nerwus

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Bewertung3.0Schwach

die ersten 5 Minuten sind sehr spektakulär gemacht, sagen jedoch nichts über den eigentlichen Film aus, der widerum ziemlich mittelmässig ist und in der Handlung absolut übertrieben und Realitätsfremd ist...

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