Cold Souls
Cold Souls (2009), Laufzeit 101 Minuten, Komödie
8.1
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6.6
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von Sophie Barthes, mit Paul Giamatti und Dina Korzun
Der Schauspieler Paul Giamatti ist mitten im Dreh seines neuen Films und steckt in einer tiefen Existenzkrise. Er stößt auf ein privates Labor, welches seinen Kunden die Linderung der Seelenpein anbietet. Paul lässt sich seine Seele einfrieren, um sie sich nach der Beendigung des Filmdrehs wieder einsetzen zu lassen.
Cast & Crew
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Sophie Barthes
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Paul Giamatti
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Dina Korzun
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Emily Watson
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David Strathairn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Flintstein
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Katheryn Winnick
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Lauren Ambrose
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stephanie
Regie
Schauspieler
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Boris Kievsky
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Oksana Lada
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Natalia Zvereva
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anastasia
- Genre
- Tragikomödie
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- New York City, Russland
- Handlung
- Existenzkrise, Russe, Schauspieler, Seele, einfrieren
- Stimmung
- Eigenwillig
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Filmdetails Cold Souls
Trailer zum Film Cold Souls













Kritiken (2) — Film: Cold Souls
Spideragent: http://darkagent.blog.de/
Kommentar löschenDie Idee zu diesem Film kam Drehbuchautorin und Regisseurin Sophie Barthes völlig unerwartet über Nacht. Sie hatte einen Traum, in dem sie und andere Patienten in einem Wartezimmer einer futuristischen Arztpraxis saßen und dabei alle ihre extrahierten Seelen in einem kleinen Gefäß mit sich trugen.
Woody Allen war auch mit dabei und seine Seele hatte die Form einer Kichererbse. Als Barthes bei einem Filmfestival Hauptdarsteller Paul Giamatti traf und ihm von ihrer traumhaften Filmidee erzählte, sagte er ohne zu überlegen zu. Das ist eben der Stoff, aus dem Hollywoodträume enstehen bzw. wo Träume wahr werden.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDie ungezwungene Satire hätte von einer tiefgründigere Hintergrundgeschichte über Giamattis Figur und einem schärferen Gefühl für seine Beziehung zu seiner Frau profitiert. Aber was wir bekommen ist ansprechend in dem Sinne einer waschechten, traumhaften Kurzgeschichte.
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Kommentare (3) — Film: Cold Souls
Kommentar schreibenpatcharisma 2011/03/13 18:53:41
Kommentar löschen"Science Fiction-Burleske" steht auf der Hülle: Grossartig, was unseren intellektuellen Möchtegern-Kunsti-Journis immer für tolle Überbegriffe für eine "Kritik" einfallen. Hier für einen Film, der irgendwie an eine Abschlussarbeit eines Privat-Kunstschule-Absolventen erinnert, der auch als Kammer-Theaterstück für die gesponserte Elite "funktionieren" könnte, die dann zwischen den rar gestreuten Dialogen jeweils so verhalten grinsen (dies als Sign für den gleich poshy Sitznachbar, zum ihm damit zu zeigen, dass man die ganze Geschehnis ja tatsächlich begreift). Weil alles so ruhig verläuft, hört man im Saal dann auch ebenso jedes einzelne Räuspern und Hüsteln, eine Atmosphäre die so derart unangenehm ist, dass man sich die ganze Zeit hinüber still fragt, wann man endlich den richtigen Zeitpunkt schafft, dem beklemmenden Langweil-Szenario möglichst unerkannt durch das Dunkel des Saales zu entschwinden. Denn nach solcher Permanent-Anstrengung des vorgeführten Nihilismus hat man das erlösende Bier an der Theater-Bar mehr als verdient.
"Cold Souls" ist genau so eine halbgare Groteske, bei dem jede einzelne Minute schiere Überwindung zum Zuschauen erfordert. Neben der komplett idiotisch entrückten Geschichte (das hochphilosophische Resumée ist in etwa: menschliche Seelen sind nix anderes wie Kicherebsen), Paul Giamattis einschläfernder One-Man-Neurosen-Show und den hereingepflaumten Surreal-Bilder verarmter russischer Kinderheime (harch, wie chic!) passiert unterm Strich eigentlich überhaupt nichts. Das ist genau der (Non-)Stoff aus dem die Träume unserer Champagner-Baby-Boomer-Generation ist. Mir hingegen riss nach 45 Minuten endgültig der Geduldsfaden und man sah mich bildlich im leeren Foyer an einem Stehtischchen neben den aufgehängten Mäntel der Garderobe, um den stressbehafteten Ärger mit überteuertem Alk herunterzuspülen - Prost, yo Boomers!
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Zitrone 2011/03/15 13:59:38
Antwort löschenSehr amüsant zu lesen. :-)
patcharisma 2011/03/15 15:50:15
Antwort löschenDanke, liebe Claudia! ;-)
Dirty Harry 2009/08/22 13:18:06
Kommentar löschenBisweilen ganz amüsanter Film mit einem genialen Paul Giamatti.
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Sonse 2009/08/21 19:56:39
Kommentar löschenGuter Cast, doch Sophie Barthes wird damit leben müssen, dass jeder hier gleich an eine Mischung aus Charlie Kauffmans "Eternal Sunshine..." und "Being John Malkovich" denkt. Ist "Cold Souls" jedoch auch nur halb so gut wie ein Kauffman, lohnt er sich bereits.
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patcharisma 2011/03/13 21:35:16
Antwort löschenFands so dünn, wie Eis im Frühling, liebe Sonse...