Der Diktator
The Dictator (2012), US Laufzeit 84 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 17.05.2012
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Keine
von Larry Charles, mit Sacha Baron Cohen und Anna Faris
In Der Diktator schlüpft Sacha Baron Cohen (Borat) in die Rolle eines Tyrannen, der vor der UNO in New York die Vorzüge seines Unterdrückungs-Regimes anpreisen will.
Die Zeiten der Tyrannenherrschaften sind vorbei. Von wegen! Der Diktator schickt sich an, diese Herrschaftsform salonfähig zu machen. Der Diktator – das ist General Aladeen (Sacha Baron Cohen). Und in seinem Selbstverständnis von Gewaltmonopolisierung setzt er alles daran, die ungeliebte Herrschaftsform namens Demokratie von seinem Land, dass er so gern unterdrückt, fernzuhalten. Also begibt sich der Diktator auf die Reise in die USA, seine geliebte ‘Republik’ von Wadiya hinter sich lassend, begleitet von einem Tross seiner engsten Vertrauten (einer dieser gespielt von Sir Ben Kingsley) sowie seiner weiblichen Sicherheitskräfte. In den USA, wo er die westliche Lebenswelt kennen lernen will, macht der Diktator so manch befremdende Erfahrung und hat u.a. Sex mit Megan Fox.
Hintergrund & Infos zu Der Diktator
Ob man Der Diktator als ge- oder misslungene Satire auf Diktaturen ansehen kann, dass bleibt dem Betrachter und der Rezeptionsgeschichte überlassen. Aber eines kann man Regisseur Larry Charles (Borat) und Hauptdarsteller Sacha Baron Cohen nicht absprechen: einen guten Sinn fürs Timing. In Ägypten hatten die ersten freien Wahlen stattgefunden, während in Syrien das Assad-Regime die Widerstände weiterhin mit ungehinderter Brutalität unterdrückte. Beabsichtigt war dieses Timing hingegen nicht: Als Paramount im April 2010 die Option auf Der Diktator erwarb, lag der Arabische Frühling noch in schier unerreichbarer Ferne.
Der Diktator ist natürlich nicht mit Der große Diktator von Charles Chaplin zu verwechseln, auch wenn Titel und Genre darauf hindeuten könnten. Vielmehr sollen als Inspiration die Diktatoren Saddam Hussein und Muammar Gaddafi gedient haben (die Ähnlichkeit im Erscheinungsbild zum Diktator legt dies nahe) sowie die Liebesgeschichte Zabibah und der König, welche von Saddam Hussein selbst geschrieben worden sein soll (die CIA ist da anderer Meinung).
Unterstützung erhielt Sacha Baron Cohen fürs Drehbuch von Alec Berg, David Mandel und Jeff Schaffer, die zusammen unter anderem für Lass es, Larry! verantwortlich sind. (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Komödie, Politische Satire, Satire
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Irak, New York City
- Handlung
- Bart, Das Weiße Haus, Diktator, Diktatur, Entführung, Herrschaft, Herrscher, Hotellobby, Hotelmanager, Interview, Konferenz, Königreich, Luxushotel, Macht, Protest, Rede, Regierung, Tyrann, U.S. Präsident, US-Regierung, Vereinte Nationen
- Stimmung
- Eigenwillig, Witzig
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Kritiken (32) — Film: Der Diktator
Arthur A.: www.filmfutter.com
Kommentar löschenUltraböse, schamlos und grenzwertig - Sacha Baron Cohens neue Komödie präsentiert sich wie vom Schauspieler und Autor gewohnt und kann wieder mit humorvollen Einfällen punkten
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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschenDie himmelschreiende Scheinheiligkeit militaristischer, menschenverachtender Diktaturen kriegt ebenso ihr Fett weg wie der diplomatische Mummenschanz „zivilisierter“ Sozietäten, hirnverbrannte Xenophobie genauso wie falsche Toleranz. Dabei reiht sich General Aladeen in all seiner Widersprüchlichkeit nahtlos ein in Cohens Riege liebenswerter Widerlinge: Ein verwöhntes, launisches und überempfindliches Mannskind mit teils recht abgründigen Schattierungen, das seinen privilegierten Status für eine Selbstverständlichkeit hält und deshalb seiner Umwelt entfremdet ist.
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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Beginnt Der Diktator noch extrem vielversprechend im fernen wie fiktiven Wadiya, das wirklich herrlich überzeichnet und von dem ebenso überzeichnet dargestellten Diktator regiert wird, so weicht dieser durchweg positive Ersteindruck spätestens beim Eintreffen in New York, denn so sehr hier der Culture-Clash hätte forciert werden können oder sollen, so sehr ist es auch schon Essig damit, wenn Aladeen alsbald entführt wird und sich als arabischer Nobody in der großen Stadt wiederfindet, wenngleich er seine despotischen Ansichten durchaus nicht zu verleugnen sucht und immer wieder mit seiner Umwelt aneinander gerät. Doch es ist eben etwas völlig anderes, ob ein Borat ahnungslose Touristen schockiert oder wie hier ein General Aladeen einer Anna Faris als gnadenlos klischeebehafteter Öko-Aktivistin und Hippie-Braut mit Haaren unter den Achseln vor den Kopf stößt. Zwar hält auch diese Figurenkonstellation einige Lacher bereit, doch ist es in weiten Teilen eben auch eine Liebesgeschichte nach Schema F, die sich dem filmischen Duktus zu beugen hat und die Plattheit von Der Diktator noch untermauert. [...]
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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenMochte man Cohens bisherige Werke, wird man auch diesen Film mögen. Alle die nichts mit seinem fragwürdigen und durchaus bissigen Humor anfangen können, sollten um “Der Diktator” einen großen Bogen machen.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Admiral General Aladeen, seines Zeichens Diktator, ist wieder deutlich näher an Borat. Da ersterer nicht mit echten Menschen, sondern ausschließlich mit anderen gespielten Rollen agiert, sieht das Ganze deutlich eleganter aus, lässt aber auch den Reiz vermissen, der Cohens größte Erfolge überhaupt erst ausmachte. „Der Diktator“ hat keine andere Wahl, als in seiner in sich geschlossenen Welt zu witzeln und driftet dabei völlig in Zoten ab. Dabei gehen die bissige Satire und die Aussage an sich verloren. Wenn es dann doch mal einen Moment gibt, der sich nach Gesellschaftskritik anfühlt, ist die Ironie darin dünn verpackt und hat im Grunde genommen nichts zu sagen, was Charlie Chaplin nicht schon schöner gesagt hat. [...]
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Martin Beck: Giga Martin Beck: Giga
Kommentar löschenDoch statt kontroverser Realsatire hat sich der Krawallkomiker dieses Mal für die falschen Kulissen einer Durchschnittskomödie entschieden.
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen“Borat” war anders. Eine respektlose Komödie, in der den Amerikanern der Spiegel vorgehalten wurde und die so einige Klagen nach sich zog, weil manche unfreiwilligen Darsteller gar nicht damit einverstanden waren, dass ihre Aussagen im Kino einem Millionenpublikum präsentiert wurden. Zu “Brüno” kann ich leider nichts sagen, da ich ihn nicht gesehen habe, aber “Der Diktator” klang dann wieder vielversprechend: Ein Film über einen afrikanischen Diktator, der sein Volk unterdrückt und dem der Besitz von waffenfähigem Plutonium nachgesagt wird – reale aktuelle politische Ereignisse lassen grüßen und man konnte eine bissige Satire erwarten. Aber Sacha B. Cohen zeigt nur selten, was der Film hätte werden können und drehte stattdessen eine Hommage an Adam Sandler mit zahlreichen Sex-Witzchen und einer unnötigen (aber zu erwartenden) Liebesgeschichte. Selig die, die den Trailer im Vorfeld nicht kannten: Selten hat die Werbung für einen Film die wenigen lustigen Szenen überhaupt schon komplett im Vorfeld gezeigt, so dass im Grunde nur noch ein komplett spannungs- und humorbefreites Filmchen übrig bleibt. Die gesamte virale Kampagne im Vorfeld des Kinostarts war lustiger als das Ergebnis im Kino.
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Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de
Kommentar löschenSacha Baron Cohens neuer Film „Der Diktator“, den wie schon bei „Borat“ und „Brüno“ der Regisseur Larry Charles in Szene gesetzt hat, soll eine beißende Satire auf die Weltpolitik, das Demokratieverständnis des Westens und eine Parodie auf Diktatoren wie Gaddafi, Mubarak oder Kim Jong-il sein. Doch leider bleibt der Film zahnlos. Bei „Brüno“ konnten wir bereits erleben, wie der Guerilla-Komiker so langsam im Mainstream vor Anker geht. Nun ist „Der Diktator“ ein klassischer Hollywood-Film mit Handlung geworden, der bis auf ein paar Geschmacklosigkeiten für die breite Masse taugt. Wie konnte das passieren? Die Themen, die Cohen in seinem neuen Film anfaßt, sind im Grunde hochpolitisch und werden doch nur als bunte Revue präsentiert. Es zeigt sich, daß gerade die Ironie und das Karnevaleske für eine Polit-Satire leerlaufen können. Florian Illies schreibt in seinem ironischen Buch „Generation Golf“ selbstkritisch: „Und bevor die Empörung kommen könnte, haben wir immer noch die weiten Arme der Ironie. Wenn man alles in Gänsefüßchen denkt, ist alles akzeptabel.“ Das ist die Krux an diesem Film, es stellt sich beim Zuschauer keine Empörung mehr ein und damit auch keine Komik. Abgesehen von den paar Gags aus dem Trailer langweilt dieser gerade mal 80minütige, nur mit Mühe zusammengeschusterte Streifen fürchterlich. Daß Stars wie Sir Ben Kingsley, Megan Fox und Anna Faris hier mitspielen, zeigt auch, wie sehr Hollywood das Enfant terrible Sacha Baron Cohen schon vereinnahmt hat. Mehr dazu im Video
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenDer Diktator ist mit nur 83 Minuten Laufzeit ein dramaturgisch zugespitztes Gagfeuerwerk, das allerdings weniger mit Borat als mit der Nackten Kanone gemein hat. Baron Cohen und Charles verlassen die unberechenbaren Pfade der Mockumentary und liefern lediglich einen inszenierten Spielfilm, der mit Schauspielern wie Ben Kingsley, Megan Fox und John C. Reilly prominent besetzt ist. Der anarchische Charme des Guerilla-Filmemachens versickert im derben, aber harmlosen Fäkalhumor. Höchstens die echten Diktatoren dieser Welt könnten sich vielleicht von der viel zu liebenswerten Witzfigur Aladeen auf den Schlips getreten fühlen und nicht über ihn lachen können und wollen.
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Affenpranke Sat, 13 Apr 2013 08:59:35 -0000
Antwort löschenIch hab ihn nach 15min ausschalten müssen. Gags waren viel zu platt und irgendwo auch peinlich schlecht.
F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenUm die zentralen Stärken seiner Quasi-Vorgänger beraubt, ist "Der Diktator" damit 'nur' ein durchaus amüsanter Kino-Klamauk, dem es aber an wirklich zündender Originalität mangelt.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenWährend sich Cohen dabei den (Größen-)Wahnsinn, die billige Propaganda und Exzentrik bekannt berüchtigter Schreckensherrscher vornimmt, feuert er erwartungsgemäß schmerzlos über sämtliche Grenzen hinweg.
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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro
Kommentar löschenDer britische Komiker sprengt dabei zwar immer wieder die Grenzen des guten Geschmacks und verfällt in pubertär-platten Humor. Damit ist er aber nicht weit entfernt von den Pythons oder »Little Britain« und steht damit durchaus in guter Tradition.
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Christina Freko: Radio Köln Christina Freko: Radio Köln
Kommentar löschenDas kontrollierbaren Umfeld eines Spielfilms nimmt der Figur zwar die Spontaneität, sorgt jedoch dafür, dass die Gags das passende Timing haben und zünden - auch, wenn der Brite auf Teufel komm raus nicht darauf verzichten will, unter die Gürtellinie zu gehen.
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Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de Dimitrios Athanassiou: moviemaze.de
Kommentar löschenMit Der Diktator gelingt es Cohen insgesamt nicht, an den brachial-provokativen Charakter der Vorgänger anzuschließen. Der Film legt es dafür zu sehr darauf an, (platt) zu unterhalten, sodass viel von der transportierten Kritik im Grunde verpuffen muss.
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CINEMAN.ch
Kommentar löschenAdmiral General Aladeen (Sacha Baron Cohen) ist der Herrscher über das arabische Land Wadiya. Er lässt an der Atombombe basteln, weswegen ihm ein Militärschlag ausländischer Mächte angedroht wird. Darum soll er vor der UNO-Vollversammlung sprechen, doch dann wird er Opfer eines Komplotts, seines Barts beraubt und durch einen Doppelgänger ersetzt. Plötzlich muss sich Aladeen als ganz normaler Mann in New York zurechtfinden - und möchte doch wieder der Despot werden, den sein Volk so liebt. Weit von der entlarvenden Komik von Sacha Baron Cohens Vorgängerfilmen (Borat, Brüno) entfernt, ist The Dictator vor allem eine platte Komödie mit viel Brachialhumor.
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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR
Kommentar löschenViele Gags zielen eindeutig unter die Gürtellinie. Sonderlich erhellend ist das für die Zuschauer diesmal nicht. Dieser "Diktator" ist eher pubertär als politisch.
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FilmFuzzi Sun, 27 May 2012 14:39:25 -0000
Antwort löschenEs ist eine KOMÖDIE mit leiser Kritik an die Politik und kein POLITFILM mit Gags :S
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DBW Mon, 28 May 2012 22:03:09 -0000
Antwort löschenOh mein Gott, was für ne verfehlte Beurteilung...
Kritik2punkt0 Wed, 13 Jun 2012 21:17:09 -0000
Antwort löschenaber wirklich!
Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenSacha Baron Cohen bringt uns nicht nur zum Lachen, sondern er hat auch etwas zu sagen: Sein Filmheld ist ein wandelnder Anachronismus, einer, der nichts mehr zu suchen hat in einer auf Menschenrechten basierenden Welt. So aktuell kann Komik sein.
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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today
Kommentar löschenDie gute Nachricht ist, dass Der Diktator eine lockere, alberne und teilweise erheiternde politische Farce in Tradition von (unübersehbar) Chaplins "Der Große Diktator", als auch vom Antikriegsmeisterwerk "Duck Soup" der Marx Brothers ist. Das sieht man alles in flotten 83 Minuten - genau richtig!
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Bert Rebhandl: Berliner Zeitung, Der Standard Bert Rebhandl: Berliner Zeitung, Der Standard
Kommentar löschenDen Möchtegernkalifen die Luft ablassen – das möchte Sacha Baron Cohen gern in seinem neuen Film „Der Diktator“. Das klappt. Wenn man das eigene Denken abschaltet.
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Stephanie Zacharek: Movieline Stephanie Zacharek: Movieline
Kommentar löschenDer Diktator nimmt, trotz all seiner liberalen Tendenzen, niemanden aus der Verantwortung - nicht einmal die es so gut meinenden Liberalen. Cohen ist direkt und spricht Dinge an, die wir uns in höflichen Gesprächen niemals trauen würden. Er weiß, dass es die unhöflichen Konversationen sind, die wirklich etwas bewegen.
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Alle Kritiken (32)
Kommentare (193) — Film: Der Diktator
flopotsdam Sat, 01 Jun 2013 13:36:04 -0000
Kommentar löschenNach den Erfolgen mit "Ali G", "Borat" und "Brüno", sollte nun eine neue Figur von Sacha Baron Cohen auf der Kinoleinwand erscheinen. Mit "Der Diktator" und seiner Figur "Aladeen", trifft Cohen den Nerv der Zeit. Denn selten waren so viele Diktatoren in den Medien und gleichzeitig vom Verlust ihrer Macht bedroht.
"Aladeen" (Sacha Baron Cohen) ist Herrscher eines kleinen Landes. Selbstverständlich wird der größte Teil des Staatsbudgets für Militär, Luxus und Frauen ausgegeben. Korruption, eine hungerleidende Bevölkerung und willkürliche Erschießungen sind ebenfalls mit von der Partie. "Aladeen" muss nun allerdings in die USA, um an einer Konferenz teilzunehmen. Wie es der Zufall so will, wird er dort von seiner Delegation (nicht ganz freiwillig) getrennt und das Unheil nimmt seinen Lauf...
Wer bei "der Dikator" nun allerdings scharfsinnige Satire und Humor auf hohen Niveau erwartet, wird leider enttäuscht werden. Es gibt zwar eine Vielzahl von Anspielungen, aber werden diese stets durch Gags auf dem Niveau von Furzkissen torpediert. Der Film versucht krampfhaft witzig zu sein und punktet dabei lediglich mit "Pipi-Kaka-Humor". Das muss nicht unbedingt schlecht sein, jedoch ist man nachdem durchaus kritischen "Borat"-Filme sehr viel mehr gewohnt! Die Erwartung konnten bei mir daher nicht erfüllt werden und bei den meisten Gags wollte der "Lach-Funke" nicht überspringen.
Hinzu kommt, dass "der Dikator" als Spielfim konzipiert ist und damit der pseudo-dokumenatische Charakter fehlt, der "Borat" unter anderem zu dem großen Erfolg werden lies. Keine Begegnungen mit "realen Personen" - alles Schauspieler. Wenige Lichtblicke sind unter anderem die Szene in dem Helikopter und die Rede von "Aladeen" am Ende (genau aufpassen! ;)....
Fazit: Alles in allem eine mittelmäßige Komödie, die zuwenig wirklich gute Gags bietet und mit "Aladeen" die schwächste Figur von Cohen zeigt. Die Gags sind zu sehr gewollt und beziehen ihre Komik meistens von Themen unterhalb der Gürtellinie. Hier wurde viel Potential verschenkt und Satire findet sich hier nur am Rande... "Der große Dikator" von Chaplin aus dem Jahre 1940 ist daher immer noch um längen besser!
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BjoernS Fri, 24 May 2013 09:41:07 -0000
Kommentar löschenLange Zeit habe ich mich davor gedrückt, diesen Film zu schauen, habe mich aber letzten Endes doch dazu überwunden und... bin tatsächlich begeistert. Nach "Borat" und "Brüno" erwartete ich Schlimmes. Doch der Film hat mich irgendwie gepackt und über seine ganze Länge sehr gut unterhalten. Ich habe ziemlich oft laut gelacht. Punktabzug gibt es mal wieder für diverse Geschmacklosigkeiten.
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Stefan33 Thu, 09 May 2013 20:14:44 -0000
Kommentar löschenSo schwachsinnig, dass es schon wieder lustig ist.
Trotzdem nicht mein Fall.
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salvatore.mastroianni.98 Fri, 03 May 2013 04:59:08 -0000
Kommentar löschenWer keinen schwarzen humor mag sollte ihn garnet erst ansehen !! Der Darsteller hat die figur so geil dargestellt dass man nur lachen musste auch wenn man nicht wollte !!! ein Film für einen lustigen Filmabend mit freunden !!!
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mediumdry Sun, 28 Apr 2013 20:16:59 -0000
Kommentar löschendas politisch korrekte statement mach leider viel kaputt, trotzdem ein lustiger film, neben viel slapstick und blödelei werden islamisten und bauchlinke schön auf den arm genommen!
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mediumdry Sun, 28 Apr 2013 20:59:12 -0000
Antwort löschengemeint ist das das politisch korrekte, versöhnende und auf die unvollkommenheit der demokratie abzielende gute-laune-statement kurz vor schluss, das seinen gesellschaftskritischen ansatz etwas untergräbt.
vanilla Sun, 28 Apr 2013 12:36:18 -0000
Kommentar löschenmusste teilweise mehr als nur schmunzeln:-)
Schlechter als Borat und besser als Brüno.
Insgesamt eine witzige, unglaubwürdige und übertriebene Geschichte mit einigen Hieben gegen die Politik und die Führer der heutigen Gesellschaft.
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Hueftgold Sat, 13 Apr 2013 14:05:56 -0000
Kommentar löschenDie ersten 10 Minuten sind sowas von genial, doch dann wirds nur noch lächerlich,ekelhaft und peinlich. Und die Lovestory ist ja mal mit Abstand das lächerlichste am ganzen Film!
2,5/10
Lg Hueftgold
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Mr USneun Sat, 13 Apr 2013 23:49:03 -0000
Antwort löschenauf deutsch oder englisch geschaut?
Mahabi Sun, 14 Apr 2013 08:03:06 -0000
Antwort löschenDas ist doch egal Müll bleibt Müll, ob nun Englischer oder Deutscher Müll spielt da keine Rolle.
Mr USneun Sun, 14 Apr 2013 10:15:00 -0000
Antwort löschenNein! Wenn ich mir schon den Trailer auf deutsch anschaue, kommt mir das Kotzen. Auf Englisch große Kunst, hat man schon bei Borat gemerkt. Aber Hauptsache angeschaut, wa? ;)
Hueftgold Sun, 14 Apr 2013 11:55:42 -0000
Antwort löschenHab nur die deutsche gesehen aber das war einfach nicht mein Film
Mr USneun Sun, 14 Apr 2013 13:39:16 -0000
Antwort löschenCohen Filme sollten garnicht übersetzt werden! Sowas wird immer miserabel. Man kann keinen britischen Humor übersetzen, siehe Austin Powers!
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jacker Mon, 15 Apr 2013 10:04:20 -0000
Antwort löschenVor allem weil es bei allen Cohen-Figuren darauf ankommt WIE sie etwas sagen. Und wenn ich dann Mola Adebisi einen ALI G nachsprechen höre, kommt maximal ERKAN & STEFAN Niveau dabei raus!
Mr USneun Mon, 15 Apr 2013 11:31:46 -0000
Antwort löschengenau so ist es!!
Teo Thu, 28 Mar 2013 20:49:50 -0000
Kommentar löschenIch habe nach der Hälfte ausgemacht, bin leider beinahe dabei eingeschlafen. Ein paar mal gelacht habe ich am Anfang schon, aber der Film hat mich irgendwann nicht mehr mitgenommen.
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boogienator3000 Sun, 24 Mar 2013 17:19:36 -0000
Kommentar löschenhab gelacht, war okay.
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Ruste Sun, 24 Mar 2013 06:46:10 -0000
Kommentar löschenGut, dass Cohen Baron diesmal auf den Doku-Style verzichtet hat. Das war bei Borat und Bruno noch cool, hat sich aber jetzt irgendwie überholt. Der Diktator ist einfach nur eine lustige, alberne Geschichte, für alle die auf Political Uncorrectness stehen. Wer krassen Humor mag ist hier genau richtig. Ich hab gelacht, öfter als bei den meisten anderen Komödien der letzten Zeit.
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timwenig Wed, 20 Mar 2013 12:55:59 -0000
Kommentar löschenJooaaahh, cohen eben.
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wailer-greg Wed, 20 Mar 2013 12:18:02 -0000
Kommentar löschenFür aufgeschlossene Freunde der stumpf-derben Lachmuskelbetätigung ist "The Dictator" wärmstens zu empfehlen, unter anderem weil das Drehbuch fantasievoll und die dargebotene Schauspielkunst ausgereift ist.
Weniger albern und politisch bissiger wäre er noch besser.
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MikeC. Mon, 04 Mar 2013 22:26:04 -0000
Kommentar löschenWenn Sasha Baron Cohen einen Film dreht, dann will er schockieren.
Er tritt die Political Correctness mit Füßen und zieht alles durch den Dreck. Das war schon immer so; das zeichnet seine Figuren und seine Filme aus.
"Borat" glänzte mit seinem selbstironischen Humor, der sich aus dem beschränkten Weltbild der Amerikaner und dem hinterwäldlerischem Verhalten Borats nährte.
Die Seitenhiebe hatten Kontext und schockierten, weil sie schreckliche Realität waren.
Der Diktator hat diesen Aspekt verloren; der Bezug zur Realität ist nicht mehr vorhanden.
Hat uns Borat noch einen Spiegel vorgehalten, der uns unsere schlechten Seiten aufzeigte, so zieht Der Diktator sein humoristisches Material aus Klischees. Klischees gegenüber Diktatoren und Arabern, die ja alle Terroristen sind, Frauen verachten und Menschenrechte für einen schlechten Witz halten. Das ist nicht mehr selbstironisch und real, sondern gezwungen und offensichtlich beleidigend.
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Nishi Tue, 05 Mar 2013 17:50:22 -0000
Antwort löschenBorat, und auch Brüno, waren teilweise richtig witzig, Diktator war einfach nur noch Mist³!
puroduroo Sun, 03 Mar 2013 16:10:40 -0000
Kommentar löschenIch weiß nicht, was das soll...
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Rastamann Wed, 27 Feb 2013 17:10:42 -0000
Kommentar löschenObwohl der Film auch seine Aladeen Momente hatte fand ich ihn ziemlich Aladeen
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wailer-greg Wed, 20 Mar 2013 12:21:27 -0000
Antwort löschenIch muss sagen deine Rezension ist zumindest für meinen Geschmack ganz schön Aladeen.
Caroline Schönsee Mon, 25 Feb 2013 19:00:05 -0000
Kommentar löschenIch habe es tatsächlich 20min. ausgehalten...man muss glaube echt in der Stimmung für Null Niveau sein
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Harvey Specter Tue, 19 Feb 2013 09:13:58 -0000
Kommentar löschenAuf diesen Humor muss man schon stehen und offen sein. Hier wird viel in den Dreck gezogen und parodiert. Der Film soll und stoßt schließlich an viele Ecken. ABer ich musste wirklich sehr häufig lachen. Es war grandios. Einer meiner Lieblingsszenen ist die im Restaurant der Aladee-Hasser. Die Etikettenaufschrift einfach anders zu betonen und sie in arabische Namen umzuwandeln ist einfach zum brüllen.
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cariballdi Fri, 15 Feb 2013 16:22:24 -0000
Kommentar löschenAlso ich konnte schon lange nicht mehr so gut und so viele male bei einem Film lachen.
Schon klar, die Sprüche sind hart, aber trotzdem lustig... Empfehlbar für Leute mit besonderem Humor
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DeathNote.Misa Fri, 15 Feb 2013 15:53:47 -0000
Kommentar löschenIch weiß ja nicht, ob's an meinem "schlechten" Geschmack liegt, aber ich konnte bisher noch keinen Sasha Baron Cohen (?) Film zu Ende schauen. Meiner Meinung nach kompletter Schwachsinn, aber vllt bin ich einfach zu blöd, um seine wahren Botschaften zu verstehen ;D
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salvatore.mastroianni.98 Fri, 03 May 2013 05:03:19 -0000
Antwort löschenwelche botschaft ? der mann verarscht einfach alles was ihn in die quäre kommt , finds gut dass es einer macht :D
Chriz85 Tue, 12 Feb 2013 13:44:01 -0000
Kommentar löschenDer Film ist totaler Schrott!!!
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