Der Dunkle Kristall

The Dark Crystal (1982), US
Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Animationsfilm, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 25.03.1983

7.6 Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1 Community
475 Bewertungen
16 Kommentare
Der Dunkle Kristall - Bild 35199
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von Frank Oz und Jim Henson, mit Jim Henson und Frank Oz

Seit der große Kristall sein Licht und damit seine magische Kraft verlor, beherrschen die raubvogelähnlichen Skekse das Land. Nur ein Gelfling kann dem Kristall das Licht zurückbringen und die Schreckensherrschaft der Skekse beenden. Der junge Jen, einer der letzten Gelflinge, nimmt den Kampf gegen die Skekse und die Suche nach dem Kristall auf. Wenn die drei Sonnen in einem günstigen Winkel stehen, kann er dem erkalteten Kristall sein Licht wiedergeben und dem wundersamen Land den Frieden zurückbringen.


Cast & Crew


Kommentare (16) — Film: Der Dunkle Kristall

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wallyschlagmichtot

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Bewertung10.0Herausragend

Ich muss gestehen, ich kann bei diesem Film keine objektive Wertung abgeben. Habe ihn als Kind geliebt und sooft gesehen, bis das Videoband durch war :)

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Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

"Unsere Bestimmung ist,die Gegensätze richtig zu erkennen,erstens nämlich als Gegensätze, dann aber als Pole einer Einheit"
Hermann Hesse

Der Dunkle Kristall,ein überwältigender Film,überwältigend in der Optik, der Symbolsprache und dem Anliegen ,der Philosophie die hinter ihm steht.Man merkt in jeder Einstellung, in jedem Bild mit wieviel Herzblut, Liebe und Überzeugung Jim "Muppets" Henson und Frank "Yoda" Oz 5 Jahre an diesem Werk gearbeitet haben.

"Unsere Seelen haben miteinander gesprochen"

Der Film erzählt vom Leben, vom Ursprung und derZukunft.
Es geht um Phantasie, Kampf,Wissen und Weisheit,Hass und Liebe.
Es geht ums Geben und ums Nehmen,um Hingabe zum Leben und um das Wegnehmen, das Ausbeuten von Leben.
Um das Recht des Stärkeren und die Weisheit des Denkenden,Überlegten, Reflektierten.
Es geht um den Weg der Natur oder den Weg der Gnade, um es mit "The Tree of Life" auszudrücken.
Es geht also um Dualität,um die Tatsache das alles was ist nichts wäre,ohne seinen Gegensatz,sein gegenüber.
Das wir und alle Gegensätze aber auch aus der selben Quelle stammen,eins sind.

"Halte sie fest,sie ist ein Teil von dir,wie wir alle ein Teil voneinander sind..."

Wer Star Wars, Herr der Ringe,die Fraggles,einen guten Schuß Philosophie über das Leben und Puppenanimatronik auf ihrem technischen und herzbluterischem Höhepunkt in einem Film erleben möchte wird am Dunklen Kristall nicht vorbei kommen...
Ein einzigartiges,zeitloses Märchen.

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Tobe Berg

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Story? Eher vorhersehbar! Die beiden Haupcharaktere? Mhh, irgendwie nicht so wirklich sympatisch! Das Setting? Überragend, liebevoll gestaltet und sehr detailgetreu! Die Puppenspieltechnik? Ohne Worte, der absolute Wahnsinn!
Frank Oz und Jim Henson verstehen ihr Handwerk wie kaum ein anderer.
Sollte man in dieser von computeranimerten Effekten, überladenen Filmwelt, wie sie heute existiert auf jeden Fall mal gesehen haben, um zu erleben, wie Fantasy früher (jaja, die gute alte Zeit) gemacht wurde.

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guilecourier

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Genau wegen solchen Filmen liebe ich das 80er-Jahre-Kino! Mit viel Liebe zum Detail, einem ausgefallen und einmaligen Design und einer druchdachten, schnörkellosen Story schufen Jim Henson und Frank Oz einen wirklichen Kristall in der Filmgeschichte. Das schönste an Filmen wie diesem ist, dass man sie auch als Erwachsener noch ansehen kann, weil sie so schön düster sind und nicht so harmlos daher kommen, wie vergleichbare Filme aus heutigen Tagen. Wer diesen Film hier liebt sollte sich auch mal Strings ansehen, da kommt dann schon etwas Nostalgie hoch.
http://www.youtube.com/watch?v=oHa1BqcNYQc

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Parallax1302

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Bewertung7.5Sehenswert

Sensationeller Film!!!!

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Maniacmastermind

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Bewertung7.5Sehenswert

Vielleicht der Puppen-Film überhaupt. Sehr detailverliebt und erstaunlich düster. Sehenswert!

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Narrisch

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Bewertung7.0Sehenswert

Was habe ich den "Dunklen Kristall" als Kind geliebt. Ich glaube ich habe ihn damals ein halbes dutzend Mal gesehen und sogar die Burg der Skekse für den Kunstunterricht nachgemalt. Wenn ich mich richtig erinnere gabs dafür sogar eine gute Note.

Inspiriert durch moviepilot, die Verklärung von "Old school" Filmen
und dem überschwenglich bewerteten Puppenspiel habe ich gestern "Der dunkle Kristall"
zum ersten mal nach bald 20 Jahren auf Bluray gesehen.
Der Film kann immer noch faszinieren, was an der liebevollen Umsetzung der vertrauten
und denoch fremdartigen Welt und der verschwenderischen Ausstattung liegt.
Der Soundtrack begeistert mich immer noch, weil er sich wohltuend vom üblichen
Fantasy Einerlei abhebt. Die Story mag für Kinderaugen überragend sein, beschränkt
sich aber auf das im Fantasy Genre häufig vorherrschende Gut gegen Böse, Licht gegen
Dunkelheit, was ja nicht schlecht sein muß.

"Der dunkle Kristall" ist ein guter Film, ein Meisterwerk ist er nicht. Paradoxerweise
liegt das am Puppenspiel und an der Art und Weise wie die Puppen eingesetzt werden.
Von den Uru (den guten) einmal abgesehen wirken sämtliche Humanoide und Kreaturen
stets wie Puppen. Immer hat man das Gefühl den Puppenspieler in oder an seiner Puppe wackeln und atmen zu sehen. Die Skekse (die bösen) sind toll designt, wirken bösartig und abscheulich solange sie sich nicht bewegen. Kommt Bewegung ins Spiel landet man automatisch in einer Art "Muppets Show" reloaded. Die Sterbeszene des Imperators gleich zu Beginn macht das besonders deutlich, der Imperator wirkt wie "Gonzo" der das zeitliche segnet. Man merkt nahezu allen Einstellungen an das die Puppen nur sehr schwer zu bewegen sind und eine glaubhafte Interaktion
mit anderen oder der Umgebung fast unmöglich ist. Das sind also die bösartigen, allmächtigen Herrscher des Planeten die sich kaum bewegen können und keine 10 meter wackelfrei geradeaus gehen können. Das passt nicht zusammen und ist dadurch unglaubwürdig. Bei den anderen Puppen ist es leider nicht viel besser. Augra, die einäugige Hexe, wirkt wie Miss Piggy nach einer misslungenen Botoxbehandlung, hier ist ganz offensichtlich das als Grundmodell tatsächlich Miss Piggy Pate gestanden hat.
Bei Jen, dem Helden, konnte man sich nicht entscheiden in konsequent durch eine Puppe zu verkörpern sondern hat hin- und wieder die Rolle durch einen kleinwüchsigen Menschen spielen lassen, was man leider sieht da der Stilbruch so signifikant ist das es nicht zu verbergen war. Jen wirkt wie Pinocchio, im wahrsten Sinne des Wortes hölzern mit nicht vorhandender Gesichtsmimik.
Dazu kommt das generelle Problem des Schauspiels mit Puppen. Wirkliche Tiefe gibt es nicht. Das Schauspiel ist redundant, sehr flach, sehr überschaubar, sehr einfach.
Ich hatte ständig das Gefühl Yoda durch das Bild wackeln zu sehen.

"Der dunkle Kristall" ist ein schöner Film, liebevoll gemacht und er rettet sich mit seinen
Stärken über die Zeit. Diese Stärken helfen dabei die signifikanten Schwächen des Puppenspiels zu verzeihen. Komplett wegdrücken lassen sie sich leider nicht.

Für die wohl geplante Fortsetzung erhoffe ich mir, das die Macher nicht in ihren Helden
der Vergangenheit stecken bleiben und dem Gusto "früher war alles besser" verfahren,
sondern das man mit Highend Characteranimation alá Gollum nachhilft und die Schwächen der Puppen dadurch ausgleichen kann.

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Nalon

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Bewertung10.0Herausragend

Dieser Film gehört zu meinen ersten Filmen die ich je gesehen habe und gehört seit dem zu meinen Lieblingen.
Ein Film der mit sehr viel Liebe gemacht wurde, deren Figuren so Lebendig sind wie Menschen. Was mich vorallem an dem Film fesselt ist die Musik!
Heute würde sich keiner eine solche Arbeit machen. Doch man sollte die Hoffnung niemals aufgeben ;)

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Avantgarde83

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dem stimme ich voll und ganz zu! es ist schade, dass sich heute keiner mehr die arbeit macht. da steckt soviel liebe zum detail drin...


horstkalauer

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Bewertung9.0Herausragend

Jim Henson`s und Frank Oz`s wunderschönes Märchen um Gut und Böse. Ein so schöner Puppenfilm der einmalig bleibt. Man haßt die Skerkse und fiebert mit dem jungen Jen, einer der letzten Gelflinge, so mit, das man in einer herlichen Fantasywelt verschwindet.

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xtheunknown

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Bewertung9.0Herausragend

eins der besten beispiele warum puppen immer noch besser sind wie cgi. solche filme werden heute zu selten gedreht und nur ab und zu in deutschland veröffentlicht.

die story fand ich nicht durchgehend spannend. aber atmosphäre und kulisse überzeugen auf ganzer linie.

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alanger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

schade, sowas wird es wohl nicht mehr geben. auch hier lässt sich sagen das ohne CGI mehr leben drinn ist im film.

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kenner

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Man glaubt es kaum - so gut können Puppen aussehen; eben nicht wie Puppen! Hier hat Jim Henson sich selbst übertroffen.

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Gasoline

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Jim Henson hat hier gezeigt, dass man mit Puppen eine stimmungsvolle Fantasy-Geschichte für die ganze Familie erzählen kann. Und man vergisst sogar, dass es sich um Puppen handelt. Ein grandioser, mit Liebe gemachter Film, bei dem nicht nur den Protagonisten Leben eingehaucht wurde, sondern der ganzen Welt.
Ein Meisterwerk!

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vicmackey

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Fantasyfilm,der interessante Charaktere mit skurilen Umgebungen und einer tollen Story verbindet und bis heute nicht nur Kinderherzen höher schlagen läßt.

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Avalon

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Bewertung9.0Herausragend

Kein Zweifel, diesen Puppen wurde Leben eingehaucht. Sie erzählen uns die Geschichte unterhaltsam und fantasievoll.

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dAShEIKO

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Jim Henson hat sich damit ein Denkmal gesetzt, und bewiesen, das seine Puppen mehr können, als nur "applaus, applaus, applaus.." Eine fantastische Reise in eine fremde Welt.

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