380.000 Volt - Der große Stromausfall

380.000 Volt - Der große Stromausfall (2010), DE Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Drama, Actionfilm, Thriller


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
-
Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3.0
Community
35 Bewertungen
12 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Sebastian Vigg, mit Ann-Kathrin Kramer und Tobias Oertel

Als die Ingenieurin Anja eines Abends Schwankungen auf einer Leitung bemerkt, ist sie sofort um die Sicherheit der Energieversorgung von Berlin besorgt. Zur Überprüfung der Trafos schickt sie vorsichtshalber das Wartungsteam an Ort und Stelle. Doch es kommt zu einem schrecklichen Unfall – und im Nordosten von Berlin bricht die gesamte Stromversorgung zusammen.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails 380.000 Volt - Der große Stromausfall
Genre
Drama, Actionfilm, Thriller
Zeit
Gegenwart
Ort
Berlin
Handlung
Angst, Ausnahmezustand, Chef, Dunkelheit, Feier, Kollege, Misstrauen, Panik, Stromausfall, Tochter, Verdacht
Stimmung
Aufregend, Spannend
Produktionsfirma
Constantin Television

Kommentare (12) — Film: 380.000 Volt - Der große Stromausfall


Sortierung

moviee

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Stromausfall in Berlin! Massenpanik bricht aus, Kriminelle und Gesetzesbrecher ziehen durch die Straßen und zerstören mutwillig Geschäfte, plündern Apotheken und lassen die Stadt in Chaos und Anarchie versinken. So stellt man sich zumindest bei Sat1 einen Stromausfall in unserer Hauptstadt vor. Aber zum Glück gibt es Ann-Kathrin Kramer und unseren Genre-Erfahreren Helden Tobias Oertel ('Die Sturmflut', 'Tornado'), die beide zwar nur einen Gesichtsausdruck besitzen, dafür aber die skrupellosen Machenschaften der Atomlobby aufdecken und schlussendlich wieder Licht ins Dunkel bringen. Dass das alles total reißerisch und völlig übertrieben dargestellt wird, muss man wohl keinem mehr sagen. Das deutsche Privatfernsehen, insbesondere Sat1 hat einfach den Riecher dafür, interessante Thematiken völlig vermurkst umzusetzen. Ein ziemlich misslungener Blackout-Streifen mit Einschlafgefahr, nach dessen sanftem Einnicken man aufgrund völlig verblödeter Dialoge ('Alpha!' - 'Nein Delta!' - 'Nein Alpha!') so schnell nicht mehr aufwachen würde - auch nicht nach einem 380.000 Volt Stromschlag.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DingelDongel2

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Da denkt man sich nichts böses und bekommt etwas böses.
Eine ziemlich gehasste Chefin der der Tod gewünscht wird, in einer Stadt mit über 3 Millionen Einwohner. Das einzige gute an dem Film ist, das man ein wenig was über Strom lernt. Wenn man den Film von Anfang an aufrollt, bemerkt man schon nach wenigen Minuten das alles sehr sehr sehr realistisch ist. Ein Mann der weiß was passiert ist und plötzlich in einen Autounfall verwickelt ist. Danke, aber das ist mir dann doch ein wenig zu unrealistisch. Dazu kommt dann noch das ein Elektroniker mal ebenso verbrennt und der 'Neuling' zuguckt. Der Film ist einfach nur schlecht und wahrscheinlich noch nicht mal 3,5 Punkte wert!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Crispin

Kommentar löschen
Bewertung1.5Ärgerlich

Das einzig gute am Film war Sina Tkotsch.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Brennegan

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Während des Films wünscht man sich geradezu einen solchen Stromausfall. Ich weiß noch, beim letzten Stromausfall, nachts, während Kyrill über Europa tobte. Da ging aber die Post ab ... mit welcher Energie sich die Leute da ins Bett begeben und geschlafen haben! Heute weiß ich, ich hätte dieses Elend nicht ertragne müssen, wäre ich mit all meinen Sachen einfach aus der Stadt geflüchtet ...

Haben die eigentlich noch alle Sicherungen im Kasten, also die Macher? Wenn ich Berlin der Strom ausfällt, flüchtet doch nicht die halbe Stadt zu Fuß in Richtung Brandenburg. Oder habe ich während des Films geschlafen und die Briten wollten die Stadt wieder in Brand stecken?
Übrigens ist das Highlight des Films, wenn die Ausschnitte von Ausschreitungen bei N24 kommen und im Hintergrund sieht man Wohnungen und Straßenlaternen schön leuchtend im Bild stehen ... peinlich, diese echt lasche Schote!

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

moiCheCker

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Manche werden jetzt wieder meckern, aber typisch deutsche TV-Produktion, die weder mit guten Schauspielern oder geilen Effekten überzeugen kann, noch mit einer guten Story und tollen Charaktern!

Das war mal wieder ein Beispiel dafür, dass ich Hollywood verwöhnt bin!!! Aber ich glaube, dass selbst Leute die deutsche Filme mögen, enttäuscht werden!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

satyrrrr

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Offen bleiben wird wohl, ob die Ähnlichkeiten des Films zu einem gewissen schwedischen Stromkonzern wirklich rein zufällig oder zu mindestens doch augenzwinkernd waren, gibt es doch mehr als nur eine parallele, die dem Nachrichtenzuschauer auffallen dürfte. Sicher ist jedoch, das der Plot viel versprechend ist: Eine anfangs harmlose Störung im Stromnetz entzieht sich der Kontrolle der Protagonistin, schnell schaukelt sich das geschehen zunächst zu einem großen Stromausfall und dann bis zu einem totalen Blackout in der Metropole Berlin auf. Von Anfang an tun sich immer mehr Ungereimtheiten auf und eine böswillige Machenschaft wird immer offensichtlicher. Während die Stadt im Chaos und Anarchie versinkt, beginnt ein Spiel gegen die Zeit, denn der Strom muss wieder fließen.

Da wäre eigentlich alles drin, was für Spannung sorgen sollte: Katastrophe, Chaos, Politik, Wirtschaft, Machtkämpfe, Drama, Heldentum usw. Auch die Ausschreitungen und andere Nebenhandlungen hätten das ganze aufwerten können. Das wäre dann auch schon die gesamt-künstlerische Zusammenfassung: sollte, hätte, könnte. Denn leider plätschert die interessant konstruierte Handlung dann doch eher flach vor sich hin. Und dies liegt nicht im generellen Unvermögen, wie man dies bei einem TV-Film vermutet, sondern leider in der vermeidbaren Unbeständigkeit der Leistung, da stellen weise durchaus ein passables Filmwerk herauskam. So war der Darstellung des technischen Umfelds, wie der Leitzentrale, den Computeranzeigen, den Transformatoren und ähnlichem Gerät, durchaus eine gewisse Glaubwürdigkeit abzuringen, während das Chaos auf den Strassen, die Panik, das menschliche Drama, Unglaubwürdig blieben. Sämtliche Nebenhandlungen dienen ganz offensichtlich nur als zeitliche Füllung und wurden lieblos und willkürlich ins geschehen eingewoben. Zum Leidwesen der Haupthandlung wird dem Zuschauer ständig die Spannung entzogen, sind die Zusammenhänge doch stets schon aufgeklärt, während sich die einzelnen Charaktäre diese Erkenntnisse noch langatmig erarbeiten müssen.

Hinzu kommen hanebüchene dramaturgischen Fehlgriffe wie z.b. das herunterfallen von ein paar Kerzen beim anzünden, während ca. 20 Personen dabei zuschauen und anscheinend untätig bleiben, bis eine ganze Fabriketage deswegen abbrennt. Oder die Doppelbelegung eines Operations-Saals, wo während einer Milzoperation ein Kaiserschnitt herein gefahren wird, der dann auch noch von ca. 10 Patienten und Feuerwehrleuten mit Handys und Taschenlampen beleuchtet wird, als wäre man in einem Vietnam-Feldlazarett. Oftmals wird das seichte abgleiten des Zuschauers in die Handlung, das laue Lüftchen an Spannung das auf kam, mit derart unglaubwürdigkeiten gleich wieder zu nichte gemacht.

Schauspielerisch waren die Nebenrollen und Antigonisten meist durchaus gut besetzt und glaubwürdig. Aber gerade die Besetzung der Hauptrolle (Ann-Kathrin Kramer als Anja Radtke) war ein Fehlgriff, denn unglaubwürdig, aufgesetzt und einseitig wirkte das Schauspiel, es ist wohl nicht das prädestinierte Genre dieser Schauspielerin. Gleiches kann man abgemildert auch zur zweiten Hauptrolle sagen (Tobias Oertel als Volanski), wenn auch gerade dieser Charakter deutlich macht, das, und das sollte man fairer weise erwähnen, viel auch von der Meßlatte der Regie ausging, die einfach viel zu niedrig hing. Auch Gode Benedix als Robert Dorleben wirkte unerträglich überzogen.

Fazit: Am besten kann man es wohl mit einem Satz umschreiben, den viele aus ihrer Zeugnis-Kopfnote kennen: Man könnte bessere Noten erzielen, bei mehr und beständigeren Anstrengungen. Denn hier hätte ohne einen Euro Mehrkosten etwas wesentlich besseres heraus kommen können. Der Deutsche Privat-TV-Film sollte wohl besser bei den angestammten Liebesfilmen, Schicksalsdramen und Komödien bleiben, wenn auf dieses Genre nicht entsprechend eingegangen werden kann, denn hiermit wird noch nicht mal das 50+ Stammpublikum bedient. Seicht. Anspruchslos. Schade.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Thomas Friedel

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Es ist doch irgendwie seltsam... Wenn man einen deutschen 'Katstrophen'-Film schaut, kann man ihn ums verrecken nicht Ernst nehmen. So auch hier. Allein schon die Auswirkungen auf den Stromausfall (also die Plünderungen usw...) und die Fernsehnachrichten sind einfach nur lächerlich dargestellt. Dazu ein sehr dürftiger Hauptplott mit absolut unwichtigen Nebenplotts (Der Pizzajunkie und sein stummer Dad; Was bitte soll uns das sagen? Sendezeitausreizung?!) Lediglich die beiden Hauptdarsteller können noch ein wenig überzeugen. Aber ansonsten. Murks.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Trento2112

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Man kann sicherlich – wie immer – über den Film streiten. So schlecht war er nun aber auch nicht. Wer bei einem Unterhaltungsfilm alles ernst nimmt, dem kann man auch nicht helfen ;-). Da gab es schon schlechtere Streifen auf Sat 1 zu sehen.

Abgesehen von einigen inhaltlichen Schwächen hat mich vor allem eines gestört, nämlich die z.T. beschissenen Aufnahmen. Kaum Bewegungen, seltsame Ausleuchtung. Wenn man schon so viel Geld in einen Film steckt, sollte man auch einen Kameramann engagieren, der weiß, wie man Spannung und Emotionen erzeugt. Anscheinend gibt es die Daniel Küblböcks nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Trento2112

Antwort löschen

Die Kameraarbeit war schlecht! Die Farbwahl war teilweise jenseits von Gut und Böse und die Bewegungen & Fahrten wirkten teilweise dilettantisch. Ich habe gerade mal nachgesehen, wer das war. Peter Nix heißt der Kameramann. Angeblich soll der auch schon Preise für seine Arbeit bekommen haben. Nun ja. Ich würde eher sagen "Von Nix kommt Nichts".

Im Übrigen scheinst Du zu vergessen, dass dies kein Tatort war, sondern ein Sat 1 Film. Der Film war nicht schlechter als die meisten anderen Sat 1 Eigenproduktionen. Deinem Vergleich mit der Wanderhure kann ich zustimmen: dies war und bleibt für mich der schlechteste Sat 1 Film aller Zeiten.


fabel

Antwort löschen

Nein, das hab ich ganz und gar nicht vergessen und wieder nein, die Kameraführung war nicht so schlecht wie du sie hier darstellst. Aber sie war noch in Ordnung. (für Sat1 Verhältnisse)

Doch- das war er. Vielleicht nicht von seiner Machart, aber inhaltlich ging das alle gleich null. Da hat selbst manch ein Vodoofilm mehr Pepp und Ideenreichtum und selbst für Sat1 Verhältnisse war dies so schlecht gespielt, dann man es nur vergessen kann. Und auch die Charaktere waren tausend Mal schlimmer als in andern Sat1 Filmen oder willst du denen etwa Tiefe oder so was unterstellen ??

Nein, nein, nein. Das war arm, einfach arm !


fabel

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Vergrünte Ökopest am Ekraft Handy.

Wer bei dem Titel dieses Dünnpfiffs an Hochglanzunterhaltung gedacht hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Dass es allerdings so schwach wird, habe ich mir auch in den kühnsten Träumen nicht erhofft.
Die Macher dieses ekelhaften, bemitleidenswerten Streifens haben es geschafft, dass ich das erste Mal überhaupt, sogar „Pearl Harbor“ Gedächtnisfähnchen geschwungen hätte, nur damit der qualvolle Mist sein vorzeitiges Ende findet. Aber nichts da. Das Leiden des Fabelhaften begann.

Plünderer, die wegen eines Stromausfalls gleich einen auf Stuttgart 21 machen, werden hochgejubelt und als Beschützer von vergewaltigten Mädchen verehrt. Dabei ist es nicht verkehrt, als Opfer auch selber mal zu zu schlagen. Klar ist es ebenfalls, dass Kreuzberg DER Problembezirk Berlins ist. Die ehrenhaften Plünderer dürfen auch Polizeiautos demolieren, um halt später abgefeiert zu werden und die Retter in der Not zu mimen.
Nach der Verehrung dieser für die Menschheit wichtigen Personengruppe, widme ich mich mal Themenkomplex 2: Die politische Aussage.
Die korrupten Politiker beschimpfen ihre Gegner auch gerne mal als Umweltfuzzies und stecken auch mit den hinterlistigen und immer nur bösen Energiekonzernchefs unter einer Decke, die natürlich auch mit dicken schwarzen Nobelkarossen vorfahren. Dabei ist es wichtig eine/n als Sündenbock hinzustellen. Und alles nur für ein Kraftwerk. Jawohl- sie gehen für den Profit ohne Achselzucken über Leichen. Nehmt euch in Acht vor E.on und co.!!!
Kommen wir nun zu Themenkomplex 3: Mobbing an Frauen in leitenden Positionen.
Fräulein Radtke ist Chefin vom Dienst bei Ekraft. Doch keiner mag sie. Sie ist viel zu genau und so können die faulen Mitarbeiter ihr Feierabendbier erst später genießen. Böse sind sie, diese sicherheitsbewussten Mitarbeiter.Dann verschwindet eine wichtige Mappe und sofort wird sie rausgeworfen, ihr böser Kollege ist aus Missgunst anscheinend zur Bestie geworden und stellt sie bei jeder Möglichkeit bloß. Ihre einzige Kollegin ist zu feige, um etwas gegen die maßlose Ungerechtigkeit zu unternehmen. Einzig ein Saboteur steht noch zu ihr. Da sind wir auch schon bei Themenkomplex 4: Liebe + Heldentum.
Unser einsame Held kämpft sich ganz alleine durch Berlin und rettet zusammen mit Radtke Berlin. Das Traumgespann der Film & Fernsehgeschichte hat sich gefunden. Er heißt Volanski und ist früher einmal rausgeflogen bei Ekraft. Mutig macht er eine heldenhafte und mehr oder minder rasante Rettungsfahrt durch ganz Berlin, um das Licht irgendwie wieder einzuschalten. Dass er dafür bestimmt keinen Platz in den Geschichtsbüchern finden wird, hat ihm wohl keiner gesagt. Ob aus ihm und Radtke auch noch mehr als eine heiße Telefonnummer wird, dass möchte ich mal soweit nicht verraten. Der selbstlose Retter und seine Telefonassistentin haben aber auch einiges auf den Kasten. Es rumpelt richtig im Karton. Für angehende Elektroniker ists richtig toll.
Themenkomplex 5: Alpha, Delta...
Beta, Gamma. Warum eigentlich sofort auf Delta umschalten, wenn es doch auch Beta und Gamma dazwischen gibt ? So kompliziert muss man erstmal denken. Die Leitung Gamma hat bei mir auch immer funktioniert. Bei Delta geht die Spannung doch nur auf 170 % hoch.Wenn man auch um zwei Ecken weiter denkt, dann kann das nur in den *PIEP* gehen. Ähm, verstanden ?
Bestimmt...ich nämlich auch. Voll krass korrekt für Normaldenkende. Man braucht ja keine abgeschlossene Ausbildung zum Physiker, um dem Treiben folgen zu können. Alles absolut gängige Begriffe. Jeder schaltet mal von Alpha auf Delta. Macht ja echt jeder einmal...
Themenkomplex 6: Die Menschen.
Wir hatten schon die böse, korrupte Atomlobby, die heißspornigen Liebenden und Retter der Hauptstadt. Wir hatten Plünderer und Vergewaltigte. Jetzt kommen wir zu getrennten Familien. Einer Studie zufolge, lebten im Jahre 2010 100 % aller Familien in Krisenzeiten und bei bevorstehenden Apokalypsen in trister Scheidung. Auch hier. Die Tochter von Radtke ist in der Disco, verliebt sich, verliert ein Handy, geht nach Hause, bleibt in einem Tunnel mit der Straßenbahn hängen und geht ganz verloren im großen, dunklen Berlin. Dabei darf sie sich von netten Plünderern aus einer misslichen Lage befreien lassen. (siehe oben) Mutter und frischer Freund machen sich Sorgen. Oh nein. Wie tragisch. Ich habe echt geweint. Aber auch die Bewohner Berlins sind asoziale Penner, die den ganzen Tag „Hausmeister Krause“ gucken, sich abends eine Pizza in den Ofen stecken, ein Bierchen schlürfen und auf Fußball umschalten. Ein dickes Hallelujah auf die Berliner Menschen. Hoch leben sie. Dreimal hoch!

Ich habe eine hohe Schmerzensgrenze, was Katastrophenfilme angeht. Doch das hier scheint mit Geldern aus der Parteikasse einer bestimmten Partei geschrieben worden zu sein, penetrant einseitig und unglaubwürdig lächerlich dazu. Gespielt wird alles so schlecht, wie lange nicht mehr im deutschen Fernsehen. Prototypischer und unglaubwürdiger geht’s nicht mehr. Erbärmlicher auch nicht mehr.
Schon verwunderlich warum sich ein Florian Bartholomäi für sowas hergibt. Schon traurig, wenn das einzig wirklich sympathischen (die Herren asozial..) Leute gut gespielt werden, ihr Dasein aber im Zusammehang einfach unnötig ist. Schon erschreckend. Das hier ist nicht nur fast, nein das ist HASSENSWERT !

Ich hoffe für euch, ich habe keinen wichtigen Punkt dieser hochbrisanten Angelegenheit vergessen. Sonst geb ich mir gleich einen Stromschock.
Ich hab schon viel gesehen, aber soviel Bier wurde noch nicht produziert und so oft kann man nicht gegen eine Wand laufen, um den üblen Nachgeschmack wegzubekommen, den der Film hinterlässt. Das war echt mehr als unzulässig. Das war eine Unverschämtheit. Ein 380000 Volt Schock würde nicht ausreichen, dafür bräuchte man schon einige Millionen.
Unfassbar!

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

m.laterne

Antwort löschen

Schade? Es gibt doch nichts lesenswerteres als gut geschriebene Verisse. Welcher Film das nun ist, ist schnurz


Mr. Ogi

Antwort löschen

Das ist ja nicht böse gemeint oder sonst irgendwie:D Ich finde es nur "schade" sein Wissen und seine Zeit an einem Sat. 1, Mittwochsfilm zu verschwenden :D
Die ganzen Pro 7 Vormittagsfilme oder eigen Produktionen sind oftmals noch schlimmer. Und ich würde auch immer sehr gerne vernichtende Kommentare schreiben. Aber mir ist es zu doof darüber ein Wort zu verlieren :D..hehe..!


michel78

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

der film soll euch eure augen öffnen, wenn der fall eintritt. das war nur eine stadt.
was wäre wenn ganz deutschland, europa oder die ganze welt keinen strom mehr hat? der fall ist gar nicht so abwegig. es langt doch ein einfacher mega sonnensturm wie 1885. da waren es nur die telegraphen AUF DER GANZEN WELT. da gab es noch kein netzt wie heute. ich zum beispiel bereite mich mit insel anlagen und windkraft darauf vor. das langt zum überleben. siehe ebay. es gibt genug PREISWERTE generatoren.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Eigenbrötler

Antwort löschen

Vergiss nicht dein Aluminium-Hütchen, eine Armbrust und das von Homeland Security empfohlene Emergency Supply Kit. :-P


philopee

Antwort löschen

Sehr vorrausdenkend!

(:D)


ich meine

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Man hat ja schon bei ähnlichen Vorfällen in anderen Ländern der Welt u.a. auch in der USA gesehen, was passiert wenn in Stadteilen oder gar ganzen Gebieten der Strom oder die Heizenergie ausfällt. Genau das, was hier in diesem Film versucht wurde, zu zeigen. Und warum soll es denn in Berlin anders werden. Auch dort werden die Chaoten durch die Sadt ziehen und die Drogenjunkies werden so schnell wie möglich versuchen an ihren Stoff zu kommen, wenn einmal die Gelegenheit der schützenden Nacht diese ermöglicht. Denn die wissen genau, daß die Polizei nicht überall sein kann und den Resprekt vor einem oder zwei Polizisten in einem einsamen Streifenwagen irgendwo in einer dunklen Stadt hat der Pöbel doch schon längst verloren. Auch die leitenden Herren in ihren Nadelstreifenanzügen haben keinen Skrupel ihre Machenschaften zur Machtfestigung und zur Durchsetzung ihrer ehrgeizigen Gewinnziele durch bestimmte Aktionen durchzusetzen, zumal es immer eine Möglichkeit gibt ihre eigenen Fehler auf kleine und arbeitsame Angestellte als Opfer abzuwälzen. Auch das ist heute in Deutschland gang und gäbe, denn die Herren in den Eisenbahn - und Bankvorständen haben uns das seit Jahren ja bereits vorgemacht, warum sollen denn die Herren in den Stromvorständen anders sein? Der Leittragende ist immer der Verbraucher und dieser würde in einem echten Szenario, wie in diesem Film für Berlin gezeigt, nicht anders handeln. Entweder still in der Laube oder einer anderen Ecke sitzen, nichts sehen oder hören, sein Bier und seine Pizza essen oder aus Angst und dem Wissen im Nacken, daß ihm sowieso keiner hilft, seine sieben Sachen und seine Lieben packen und davon laufen. Einigkeit und Recht und Freiheit : Deutschland 2010.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

viewer

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Kaum geht in Berlin das Licht aus, jagen schon Minuten später Horden von Plünderern und Kriminellen durch die Straßen der Stadt, zünden Autos an und verwandeln die Stadt in ein Trümmerfeld.
Und die Berliner? Die fliehen lieber, notfalls zu Fuß (in einer langen Karawane!) bei Minusgraden aus der Stadt, anstatt in ihren Wohnungen zu bleiben und sich in eine Decke einzuhüllen. Als ob Plünderer, die Supermärkte und Apotheken leerräumen, für normale Einwohner mit einer 2-Zimmer-Wohnung im 3. Stock irgendwie gefährlich würden.
Aber auch sonst, mussten sich die Figuren in diesem Reißbrett-Drehbuch völlig unplausibel verhalten, um in den konstruierten Plot zu passen:

Da ist ein heldenhafter Wartungstechniker, der ohne ersichtlichen Grund von Beginn an ausschließlich der Heldin (nur via Telefon) vertraut, obwohl er sie noch nie gesehen hat. Als sie ihn am Ende fragt warum das so war, sagt er, weil sie genauso ticke wie er.

Da ist die 16jährige Tochter der Heldin, die anders als das restliche Berlin nicht in Panik gerät, sondern die sichere Gruppe in der U-Bahn verlässt und lieber allein duch die dunklen, von kriminellen Horden unsicher gemachten Gassen Berlins läuft, weil Mama sauer wird, wenn sie zu spät nach Hause kommt.

Ich weiß schon, warum ich eigentlich kaum noch Sat.1-Filme schaue. Egal ob Romantic Comedy, Thriller oder "Eventmovie" - irgendwie bekommt man nur schlechte Kopien und Genre-Abklatsche zu sehen.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Eigenbrötler

Antwort löschen

Dein letzter Satz bringt es absolut auf den Punkt.


fabel

Antwort löschen

Dafür bist du aber eindeutig noch zu gnädig !!!



Fans dieses Films mögen auch