Der Junge im gestreiften Pyjama

The Boy in the Striped Pyjamas (2008), GB/US
Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 07.05.2009

6.6 Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
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73 Kommentare
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von Mark Herman, mit Asa Butterfield und Zac Mattoon O'Brien

Berlin, Anfang der 40er Jahre. Der achtjährige Bruno ist der behütete Sohn eines Nazioffiziers. Als sein Vater befördert wird, muss er mit seiner Familie aus dem gediegenen Zuhause in Berlin in eine trostlose Gegend umziehen, wo der einsame Junge keinerlei Ablenkung geschweige denn einen Spielgefährten findet. Von Langeweile und Neugier getrieben, schlägt Bruno die Anweisungen seiner Mutter in den Wind, er solle auf keinen Fall den Garten und den Wald hinter dem Haus erkunden. So schleicht sich Bruno zu einer seltsamen Ansammlung von Gebäuden und Menschen, die er von seinem Zimmerfenster aus gesehen hat und die er zunächst für einen Bauernhof hält. Dort trifft er auf den gleichaltrigen Schmuel, der auf der anderen Seite eines hohen Stacheldrahtzauns lebt – der Beginn einer intensiven Freundschaft. Zuerst versteht Bruno nicht, was es mit dem Lager und seinen Bewohnern auf sich hat, aber dann beginnt er den Schrecken zu ahnen. Eines Tages will er sich Gewissheit verschaffen und gerät selbst in die Maschinerie der erbarmungslosen Lagerrealität.

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Kritiken (11) — Film: Der Junge im gestreiften Pyjama

Ephigenia: Nightmare-Horrormovies.de

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10.0Herausragend

Während ein paar Jungs sehr ausgelassen spielen, könnte in dem Moment gedacht werden, die freie, unbeschwerte Kinder-Welt wird präsentiert, ohne Sorgen und Kummer, wie Kinder eigentlich sein sollten. Makaber dabei, dass die SS gerade mehr als Nebenschauspiel ein paar gefangene Juden abtransportiert, davon nehmen die Kinder keine Notiz und rennen spielend durch die Straßen. Die 40er Jahre sind anhand der gut aussehenden Kulisse bestens wiedergegeben, auch die alten Autos passen sich dem prima an. Die Darsteller werden ausnahmslos, alle samt erstklassig agieren, sogar ein David Thewlis (Harry Potter’s Remus Lupin, Das Omen - Remake) spielt hier die (Vater)Rolle seines Lebens. Oskarverdächtig das Schauspiel des jungen Hauptdarstellers Asa Butterfield (The Wolfman).
Die Gesichte wird aus der Sicht des Jungen erzählt, der neugierig ist und die Welt erforschen möchte, wo sein Vater ein hochrangiger SS-Offizier darstellt, mit eigenem Grundstück.
So spielt der Bursche mit…

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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4.0Uninteressant

Die Geschichte, so packend auch erzählt, ist reiflich naiv, märchenhaft, konstruiert und unrealistisch. Kinder wurden in den Lagern in der Regel schon nach der Ankunft umgebracht, dass ein jüdischer 8-jähriger Junge hier noch am Leben ist und einfach so am Zaun rumsitzen kann, gar mit dem Sohn eines deutschen Lagerkommandanten an einem einfachen Maschenzaun Dame spielt- total wirklichkeitsfremd. Besonders hanebüchen der Schluss: Wenn es so einfach wäre, ein Loch zu buddeln und unter dem Zaun hindurch zu krabbeln, dann wären wohl viele Häftlinge geflohen. In Wirklichkeit haben zahlreiche KZ-Insassen am gefährlichen Elektrozaun Selbstmord gemacht.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Kate Portman

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@ packart710c

Ich kann nicht umhin deine maßlose Dummheit anzuprangern.
Dieser Film soll aufklären! Kein Film könnte jemals die Grausamkeit der damaligen Zeit vermitteln. Und du jammerst rum wegen einem Kinderfilm.
Wie naiv bist du eigentlich?
Ich gebe zu, dass ich den Film nicht gesehen habe, da ich an seiner Qualität zweifel, aber jeder Film gegen Nazis ist auf dem richtigen Weg.
Der Film soll erinnern, er soll zeigen, zuwas Menschen fähig sind, um eine Wiederholung auszuschließen!
Ich finde es gut, wenn schon Kinder etwas vom Holocaust erfahren. Sie sollen nicht ausgeschlossen werden. Ich kann mir absolut keine Inszenierung des Holocaust vorstellen, die nicht an die PsYche geht.
Es darf niemals vergessen werden. und die Kinder müssen dafür sorgen.
Meine Güte.


faggot

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@ packart710c
btw: psyche...ok?


Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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2.0Ärgerlich

Gedreht nach dem gleichnamigen Kinderbuch von John Boyne, ist die an Roberto Benignis "Das Leben ist schön" (1997) erinnernde Herangehensweise des Films nicht unbedingt illegitim. Die allzu eleganten Bilder – eher englischer Landadel als deutscher Muff – wirken zwar kaum authentisch. Aber der perfide Täuschungsapparat der Nazi-Scheinwelt ist hier gewissermaßen Thema. Und der Schrecken bleibt mit ein wenig Vorinformation stets präsent. Dennoch muss man auch den drastischen Schluss erwähnen, um den viele Kritiker/innen einen Bogen machen. Manche Filme verharmlosen den Holocaust. Manche nutzen ihn für brutale Schockeffekte. "Der Junge im gestreiften Pyjama" schafft beides und hinterlässt damit große Ratlosigkeit. Wo von den Gaskammern erzählt wird, ist das unvermeidbar. Aber Sehen ist nicht gleichbedeutend mit Verstehen. Das zu suggerieren, ist die größte Täuschung von allen.

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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

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7.5Sehenswert

Schon die Romanvorlage wurde kontrovers diskutiert und auch die solide und relativ aufwändig inszenierte Verfilmung dürfte unterschiedlich aufgenommen werden – kalt wird sie jedoch niemanden lassen. Die Stärke und gleichzeitig das Problem des Films ist seine extreme Emotionalisierung dieser schrecklichen Geschichte, indem er sie aus der Perspektive unschuldiger Kinderaugen erzählt.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.5Sehenswert

Nur ganz am Ende geht dieses Konzept nicht mehr auf. Dann nämlich - dürfen wir auch das schon verraten? - wenn der Junge draußen sich schließlich auch einen "Pyjama" überzieht und unter dem Zaun ins Lager kriecht. Im Roman wird das viel zu spät bemerkt; der Film aber spielt spannungsdramaturgisch mit dem Kitzel, ob die Eltern ihn doch noch rechtzeitig vor dem Gang in die Gaskammer retten können. Hier wird um ein arisches, ein Täterkind mehr geweint als um das Los zahlloser Opfer. Das freilich ist eine Zumutung, die kaum zu ertragen ist - und dem pädagogischen Ansatz vollkommen zuwiderläuft.

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patcharisma

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Nur weil Du für die lokale Pfadfinder-Postille Lagerberichte verfasst & Dich deshalb Kritiker nennst, musst Du deswegen nicht Filme SPOILERN- das ist eine endlose Sauerei!


JimSommer

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>>> SPOILER-WARNUNG!!! <<<

"... dürfen wir auch das schon verraten?
NEIN!!! Das ist doch schon bösartig und dann auch noch für so eine unreflektierte Kritik ohne jeden Mehrwert. Du zerstörst hiermit gezielt die Dramatik - was soll das? ;-(

Der Junge nur Vehikel um das Grauen erfahrbar zu machen, wir werden im dreifachen Sinne Opfer, als Junge, als Mutter und Teil der Gruppe der, pädagogischen Ansatz ist radikal und geht voll auf.

>>> SPOILER-WARNUNG!!! <<<


Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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4.0Uninteressant

[...] Die Inszenierung des Briten Mark Herman strotzt vor Platitütden und Trivial-Symbolik. Da geht der Schreibtischtäter mit einem dramatischen Federstrich zu Werke, die Nazi-Familie sitzt am reich gedeckten Tisch während der ausgemergelte KZ-Häftling in gestreifter Insassenuniform direkt daneben Kartoffeln schälen muss, der kleine Junge schaukelt fröhlich im Garten, während vom KZ-Schornstein am Horizont schwarzer Rauch aufsteigt [...]

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isinesunshine: isinesunshine.de

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7.0Sehenswert

Neben der infantil-naiven Wahrnehmung und Sicht z.B. auf die KZs schneidet der Film durch die Mutter des Protagonisten auch die allgemeine naive Sicht an. So weiß die Frau des Konzentrationslager-Vorstehers nicht, dass die Inhaftierten das Lager nur auf einem Weg verlassen - durch den Schornstein. Dies wird heute oft als Augenverschließen zutiefst missbilligt; aus Zeitzeugenberichten weiß ich allerdings, dass das Nicht-Wissen gerade unter Frauen stark verbreitet war - selbst dann, wenn sie in der nähe eines Konzentrations- bzw. Endlagers lebten. Insofern ist dem Film ein hoher Grad an Realitätsnähe diesbezüglich kaum abzuschreiben.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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5.0Geht so

Die zynische „Tragödie“, die den Clou der Geschichte bildet, wird nach kurzem Aufwallen grausam nüchtern verzeichnet, ein bitterer Hohn. Und der finale Missklang, dass einem über den Umweg eines kleinen nicht-jüdischen Jungen das Schicksal von Millionen umgebrachter Juden nahe gebracht werden soll.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

Handwerklich, wie schauspielerisch auf hohem Niveau, inhaltlich aufrüttelnd und berührend, wird sich „Der Junge im gestreiften Pyjama“ mühelos seinen Platz in den zahlreichen Filmen über den Holocaust sichern. Ein Film, der vielleicht der bessere „Das Leben ist schön“ ist, weil er der unaufgeregtere, stimmigere, aufwühlendere und bewegendere Film von beiden ist. Ein Film noch dazu, der in seinem letztlichen Abschluss, von einer unerbittlichen Konsequenz ist, die gerade mit dem Roman nicht vertraute Zuschauer in einen Zustand der Erschütterung versetzen wird, der lange über den Kinobesuch anhalten wird, und somit von nachhaltiger Natur ist.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

Vom Umzug aus Berlin aufs Land ist Bruno (Asa Butterfield) alles andere als begeistert. Nicht nur das tolle große Haus, in dem er mit seiner Familie wohlbehütet aufgewachsen ist, muss der Achtjährige verlassen, auch all seine Freunde bleiben zurück. Und als die Familie in einem zwar ebenso geräumigen, aber auch reichlich tristen Anwesen ankommt, ist eins schnell klar: So bald wird Bruno hier keine neuen Freunde finden, denn Nachbarn sind weit und breit nicht in Sicht.

Ein wenig Hoffnung schöpft der Junge, als er ein paar hundert Meter entfernt so etwas wie einen Bauernhof entdeckt. Zwar wird Bruno von seiner Mutter strikt untersagt, das Grundstück zu verlassen, doch die Neugierde eines Achtjährigen ist naturgemäß stärker als alle elterlichen Verbote. So schleicht er sich heimlich davon und entdeckt ein eingezäuntes Barackengelände. Jenseits des Stacheldrahtzauns hockt der ungefähr gleichaltrige (Jack Scanlon), der zu Brunos Verwunderung am helllichten Tag einen gestreiften Schlafanzug trägt. Die beiden freunden sich durch den Zaun hindurch an und Bruno besucht Shmuel von nun an regelmäßig.

Wenn man noch weiß, dass die Handlung Anfang der 1940er Jahre einsetzt und Brunos Vater ein hochrangiger SS-Offizier ist, wird schnell klar, was es mit der Geschichte auf sich hat. Diese wird dramaturgisch schnörkellos, in schlicht gehaltenen Bildern und mit leichtem Hang zur gepflegten Langeweile erzählt. Gebrochen wird dieses vermeintliche Heile-Schuljungenwelt-Szenario durch ein drastisches Ende, das einen in seiner unerwarteten Radikalität betroffen bis erschreckt zurücklässt.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Zweifel müssen, was die Geschichte angeht, ausgelassen werden, um sie hypnotisierend und beunruhigend wirken zu lassen. Die Schauspielerleistungen sind gut, das Visuelle atemberaubend und die Geschichte packend genug, um ihr einige Inkonsistenzen oder Inauthentizität zu verzeihen. Beispielsweise haben alle Darsteller einen britischen anstatt deutschen Akzent und die Sicherheitsmaßnahmen im KZ sind lax.

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Kommentare (62) — Film: Der Junge im gestreiften Pyjama

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MarcelN44

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Stark gespieltes Drama mit vom Trailer verschwiegenen bitterbösem Ende, dass in seiner Konsequenz an "Schindler's Liste" erinnert und die gleiche Aufmerksamkeit verdient hätte.
8,5/10

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hollygolightly1

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Bewertung5.0Geht so

Ich finde das Buch um einiges besser.

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Hanno Jones

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Bewertung5.5Geht so

vorab muss ich gestehen, dass ich das buch nicht gelesen habe ...
allerdings, so gut die idee auch sein mag und so brilliant das buch auch geschrieben sein mag, mochte ich den film nicht!
zunächst einmal macht er nur traurig und wütend und mir haben die ganze zeit szenen gefehlt, die aufgrund eben dieser trauer glücklich machen und einen irgendwo wärme in der verzweiflung des geschehens spüren lassen ... und ich komme auch irgendwo nicht darumherum, eine gewisse befriedigung des in mir aufkeimenden wunsches nach gerechtigkeit zu spüren, der sicherlich beim lesen nicht aufgekommen wäre ... aber das ist nur spekulation
die schauspieler machen meiner meinung nach ihre arbeit alle sehr gut, aber auch das kann das drehbuch nicht retten ...
meine buchbewertung viele sicherlich 10 aus, der film höchstens 3
fazit: 5,5

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marcus-wagenknecht

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mir gefielen besonders die Blickkontakte, wortlosen Unterhaltungen, schweigenden Vorwürfe und schweigenden Übereinkünfte. Der Film setzte vor allem auf Kommunikation. Das Wissen um die Gräultaten wurde schlicht und einfach vorausgesetzt.

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manager18

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Vor ca. 8 Jahren habe ich "Das Leben ist schön" gesehen. Dieser Film hat mich damals schon gepackt, ganz genauso wie es "der Junge im gestreiften Pyjama" geschafft hat. Dieser Film zeigt den Schrecken des Holocaust aus der Sicht von Kinderaugen. Ein schreckliches Zusammentreffen von Realität und Unwissen machen diesen Film realistisch und fesselnd. Das Ende ist brutal und ergreifend. Allerdings sollte man diesen Film wirklich auf sich wirken lassen.

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stuforcedyou

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Bewertung5.0Geht so

Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers schafft es nicht die grausamen Verbrechen in den KZs komplett aus dem Blickwinkel eines Kindes zu erzählen. Immer wieder driftet Regisseur Mark Herman ins reißerische ab und zerstört so viel von der bedrohlichen und erschütternden Atmosphäre. Doch das Ende, das gleichermaßen bedrückt wie schockiert, setzt einen adäquaten Schlusspunkt in einem gut gemeinten aber nicht immer geglückten Film gegen das Vergessen.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Marie Krolock

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Bewertung5.0Geht so

Die guten Schauspieler wurden zu sehr in Schablonen gepresst und ergeben mit zahlreichen Logiklöchern einen leider nur mittelmäßigen Film.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

*frenzy_punk<3

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Ja richtig! Dann gäbe es glaube ich gar keine Unterhaltungen oO
Das Ende hat mich tief getroffen, das hab ich noch immer nicht verdaut.


Schlegel

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Bei dem Film stimmt im Grunde gar nix. Fand den ziemlich einfältig.


tamiyoungteen

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Bewertung9.0Herausragend

shmuuuhl :(

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Kreaexo

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film zeigt die Abgründe des Menschen schonungslos auf. Er ist emotional, heftig und geht unter die Haut. Das Ende ist äußerst tragisch, aber auch gleichzeitig perfekt, weil dieser Film einfach nicht anders hätte enden dürfen. So krass das jetzt auch immer klingen mag.
Garantiert keine leichte Kost. Sollte aber wirklich mal gesehen worden sein.

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TheTurk

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Bewertung7.0Sehenswert

Was für eine kranke Ideologie muss das sein die Millionen und Abermillionen unschuldigen Menschen in den Tod gerissen hat ? Kaum zu glauben das es noch heute ''Menschen'' gibt die sich zu dieser kranken Ideologie bekennen. Naja,...

Es geht um einen kleinen deutschen Jungen, der sich mit einem anderen aus dem Lager anfreundet. So fing alles an und es endete Tragisch, für beide wohlgemerkt.
Trotz einiger schwächen geht dieser Film wort wörtlich unter die Haut. Vorallem das Ende hat es in sich. Mehr will ich auch dazu nicht mehr sagen. Schaut euch einfach den Film an und macht euch selbst ein Bild.

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hannahsophie

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Bewertung7.0Sehenswert

Ging mir sehr nahe. Das Ende zu lesen war schon schlimm, aber das Ganze verbildlicht zu sehen war schon richtig heftig. Ich glaube ein 2. Mal könnte ich mir den Film nicht ansehen (auch wenn ich wollte).

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Schloøpselcki

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Wenn du dieses Buch zu lesen beginnst, wirst du früher oder später an einem Zaun ankommen. Zäune wie diese existieren überall. Wir hoffen, dass du niemals einem solchen Zaun begegnest.“ (John Boyne)

"Der Junge im gestreiften Pyjama" wurde bereits als Buch kontrovers aufgenommen und als Film nun anscheinend noch stärker. Es geht um einen Jungen, Bruno, der, als Sohn eines einflussreichen Kommandanten des Nazi-Regimes, mit seiner Familie aus Berlin nach Auschwitz zieht (im Buch versteht Bruno das falsch und nennt es Auswisch) , wo besagter Vater (David Thewlis) das Hauptkommando führt. Zunächst ohne Spielkameraden erkundet der kleine Bruno die Gegend und stößt schließlich auf einen Zaun, wo er den gleichaltrigen Schmuel kennenlernt, der im Konzentrationslager lebt.
Die Geschichte wird aus der naiven Sichtweise des achtjährigen Brunos erzählt, der nicht so richtig versteht was eigentlich los ist und Auschwitz zuerst als eine Art Farm erlebt, auf der Schmuel zwar "arbeiten muss, aber unfairer Weise auch Freunde zum Spielen hat", ganz im Gegensatz zu Bruno. Die Buchvorlage war als Aufklärungsgeschichte für Kinder, also tatsächlich als Kinderbuch gedacht, und ähnliches versucht auch der Film zu sein.
Die Grausamkeiten die einem natürlich bekannt sind, werden nur ansatzweise angedeutet und nie gezeigt, trotzdem verweichlicht der Film keineswegs zu einer Verkitschung des Ganzen, was ja auch völlig unangebracht wäre. Ganz im Gegenteil: Durch die unschuldige Sichtweise der Kinder, die nicht selten mit gesundem Menschenverstand verwechselt werden sollte, wirken die angedeuteten Gräueltaten umso grotesker, ja das gesamte Konzept des Nazi-Regimes umso perverser und unmenschlicher.
Technisch finde ich die Umsetzung relativ gut gelungen auch wenn die Musiksoße viel zu überzogen ist und das mit den Totenköpfen auf den Uniformen habe ich auch nicht ganz gerallt. Die Schauspieler (vor allem die Jungen) machen ihre Sache alle sehr ordentlich, Vera Farmiga wurde glaube ich sogar für ihre Rolle ausgezeichnet (und Rupert Friend, der mich immer wieder an Orlando Bloom erinnert, ist auch erwähnenswert).
Alles in Allem sollte man versuchen, diesen Film nicht an Realität (kaum könnte sich eine solche Freundschaft zugetragen haben) sondern an Aussagekraft zu messen. Das Ende ist entscheidend und unumgänglich um der unschuldigen Erzählart des Films einen folgerichtigen Schluss zu setzen. Jedes andere Ende hätte das Grauen von Auschwitz fiktioniert und "lächerlich" gemacht, wenn man versteht was ich damit meine. SPOILER
SPOILER
Am Ende wird noch einmal (und man kann es nicht noch deutlicher machen) klar gemacht, dass die Ermordung so vieler Menschen vollkommen wilkürlich war, auch Brunos Familie hätte auf der anderen Seite des Zaunes sein können, einfach, weil sie zufällig in eine andere Religion hineingeboren wurde. Es geht um Glück. Und das macht dies schreckliche Kapitel der deutschen Geschichte noch umso ekelhafter und verabscheuungswürdiger. Unglaublich, dass heute noch Menschen hirnlos genug sind, andere aufgrund ihres Aussehens, ihrer Abstammung oder ihrer Religion zu verurteilen.

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Murphante

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Sicht eines kleinen 8 jährigen Jungen in einer Nazifamilie ... der es gar nicht verstehen mag was so um ihn herum passiert und will seine Umgebung erforschen ...
dabei macht er erschreckende Entdeckungen ... seine ältere Schwester gehorsam wie sie ist versucht ihrem kleinen Bruder das alles zu erklären ...

Im großen und Ganzen ein packendes Abenteuer für den kleinen Jungen der in einer Welt aufwächst die für ihn unverständlich ist ... kann ich in einer anderen Welt und Sichtweise nachvollziehen ... wenn es jetzt nicht die Welt der Nazi wäre sondern in einer heutigen Gegenwart ... naja man brauch wieder viel Phantasie ^^

Das Ende fand ich jetzt für mich persönlich nicht erschreckend sondern eher verwunderlich ... wenn jemand dafür Erklärung bedarf ... möge er mich doch bitte fragen
ich möchte ja ungerne wieder Spoilern ... sehr geehrte Damen und Herren ... sie wissen schon wen ich anspreche ^^

Für all diejenigen die mal abheben wollen als Pilot, aus Kinderaugen die Welt im Jahre 1944 entdecken möchten oder einfach mal der Wahrheit ins Gesicht schauen möchten.

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Lester Burnham

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Bewertung5.0Geht so

Wahrlich kein schlechter Beitrag zum schlimmsten Kapitel der deutschen Geschichte, aber dennoch auch kein wirklich Gelungener. Das lag, meiner Meinung nach, daran, dass die "Bedrohung" im Film nie wirklich greifbar war (abgesehen von den äußerst packenden letzten 15 Minuten!). Warum sind die Menschen böse? Was machen sie? Man sieht nichts, man hört nichts. Ich finde es durchaus gelungen, die ganze Misere aus der Sicht eines Kindes zu sehen, aber das hier Gezeigte war für mich einfach zu wenig. Der Ernst will bei mir nicht ganz herüberkommen und auch Spannung vermag nur vereinzelt aufkeimen. Ein ebenso guter Ansatz bildet die konträre Einstellung der beiden Erziehungsberechtigten. Leider bleibt es beim Ansatz; da hätte man wesentlich mehr herausholen können.
Wie bereits erwähnt, die Schlussviertelstunde ist echter Nervenkitzel mit einem krassen Ausgang (ohne jetzt zuviel verraten zu wollen).

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Thomas479

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Bewertung9.0Herausragend

Ein zutiefst berührender und zugleich schockierender Film.
Ob die Story realistisch ist oder nicht ist zweitrangig. Entscheidend ist einzig und allein die Handlung an sich, die aus der Sicht eines kleinen Jungen erzählt wird.

Der Film hat ein ruhiges, bedächtiges Tempo und erzählt fast nebenbei seine Geschichte. Die Atmosphäre ist angsteinflössend und makaber. Dabei sieht der Betrachter nicht allzuviel, die grauenhaften Ereignisse werden angedeutet, am Anfang weniger, gegen Ende umso mehr. Vieles spielt sich im Kopf des Zuschauers ab, der natürlich weiß, worum es geht. Der Zuschauer wird teilweise eingelullt - und dann kommt einer dieser Nadelstiche, ein Schockmoment, wenn z.B. ein KZ-Insasse als Haushaltshilfe plötzlich im Wohnhaus des KZ-Kommandanten auftaucht oder es bei einem Abendessen zu einer Auseinandersetzung kommt.

Das Ende lässt einen fassungslos zurück. Die Bilder brennen sich ins Gedächtnis ein. Ein grausameres Ende gab es selten.

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MaraLicious

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spannend, mitreißend und einfach grausam.
Ein klasse Film, allerdings nichts für schwache Nerven.

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Kaiser1337

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Bewertung5.5Geht so

Ein Holocaust-Film aus kindlicher und aus erwachsener Perspektive, wobei letztere sehr naiv gezeigt wird, bei ersterer kann man es ja noch nachvollziehen. Ein zuweilen langer Film, der als Kurzgeschichte zehnmal mehr Eindruck gemacht hätte. Denn alles andere an Klimbim und Szenen war einfach überflüssig und wirkte demnach unglaubwürdig. Schauspielerisch, sowie von den Gesprächen und Aufbau der Szenen her leider allzu unglaubwürdig alles dargestellt. Es kommt einem vor, als wenn innerhalb einer Woche eine totale Wesensentfremdung zwischen Vater, Tochter und Frau geschehen, obwohl vorher nicht weniger ideologische, rassistische, radikale Gedanken geäußert wurden. Es fängt ja nicht alles erst an, wenn man neben einem KZ wohnt. Auch die Rollenverteilung war allzu klar abgesteckt. Die Mutter als White Knight, der Vater als Schlächter, die Tochter als propaganda-beeinflußtes Kind und der Junge wie ein zweiter Jesus, unschuldig wie ein Lamm. Zum anderen ist der Film extrem vorhersehbar, jedenfalls für mich. Das Ende allerdings knallhart. *Spoiler* Übrigends ist das alles andere als sanft wie es der Film suggeriert, sondern dauert 15 qualvolle Minuten, in der geschrien wird ohne Ende.

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Muumin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

:( fürchterliches ende . dieser film geht unter die haut .

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satyrrrr

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einen Film in dieser Thematik zu platzieren ist immer besonders problematisch, schnell wird am Wertesystem von Moral, Ethik und Pietät gemessen und ein Zeigefinger erhoben. Allzu oft wird dann eingefordert, was eigentlich nicht passieren sollte: Über die Thematik soll nur mit besonderer Vorsicht, quasi mit vorgehaltener Hand, gesprochen werden.

In diesem Umfeld sollte der Film allerdings zuerst mal auf das herunter gebrochen werden, was er ist, denn zu leicht interpretiert man mehr hinein, als geleistet werden kann, können unglaubwürdigkeiten moniert, die Umkehr des Täters zum Opfer oder die Trauer um "das Falsche Kind" beklagt werden.

Doch eine freie Erzählung möchte nicht aufarbeiten und erhebt keinen Anspruch auf unbedingte Authentizität. Und die konsequente Erzählung aus kindlicher Sicht entbehrt der Schuldzuweisung und macht auch keine Unterschiede zwischen Opfer und Täter.

Der Film zeichnet eine dichte und für diese Erzählung passende wie glaubwürdige Athmosphäre. Maßgeblich liegt das an der professionellen und ruhigen Bildsprache und insbesondere an dem überragenden Schauspiel der Kinderdarsteller. Die naive Darstellung und die unbefangenheit der Charaktäre kontrastieren das ernste Thema zunächst auf fast schon erfrischende weise, so das der Zuschauer am Ende unerwartet heftig bedrückt, entsetzt und verstört zurückbleibt.

Und damit ist die Mission des Films erfüllt. Durch den Gefühls-Paukenschlag wird das Publikum erinnert, das diese Ereignisse nichts waren, worüber die betroffenen im ruhigen Dokumentationssprecher-Stil debattiert haben, das hier viele ihre ganz persönliche Vernichtung erlebten. Das Thema wird über die Gefühlsebene annäherungsweise kurz erfassbar gemacht, in heutiger Zeit, wo es sonst meist nur noch in Zahlen und Fakten theoretisiert vermittelt wird.

Wenn dieses kleine Schockerlebnis die Einstellung "So etwas will ich nie erleben" beim Publikum zurück lässt, wird das nachhaltiger wirken, als jede Dokumentation. Und wenn der ein oder andere sich deshalb mit dem Thema näher auseinander setzt, hat das ganze sogar noch einen Bildungswert in zweiter Instanz.

Der Effekt ist ganz einfach zu erklären: Vom Holocaust-Denkmal bringen viele nur ihren Picknick-Korb mit. Aus diesem Film bringen viele einen dicken Klos im Hals und bewegende Gedanken mit.

Eine Anmerkung zur Altersfreigabe sollte vielleicht gemacht werden: Diese bezieht sich ja meist nur auf das gezeigte Bild, da hier aber kaum Gewalt im Bild gezeigt wird, ist die FSK12-Freigabe nachvollziehbar. Allerdings erzählt der Film mehr als im Bild dargestellt wird. Deshalb sollten Kinder und Jugendliche, die noch nicht über genügend Hintergrundwissen verfügen, jemanden zur Seite gestellt bekommen, damit die sicher aufkommenden Fragen Themenkompetent beantwortet werden können.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

TinaCocaine

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Bewertung7.0Sehenswert

Zwar finde ich den Film auch eher unrealistisch, aber wenn man das als Aushang einer negativen Kritik nehmen würde, dürfte man ja beinahe keinen Film gut finden. Ich jedenfalls finde den Film schön und gerade dass er eher kein historischer Dokumentationsfilm ist, macht ihn so erfrischend. Von dem ganzen Nazi-Gedöns kennt man doch nun wirklich langsam genug!

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